„Ich bin’s, Ihr Pferd“ – Geschichten von einem sprechenden Pferd

Monty von Wege zum PferdVon Tania Konnerth

Habt Ihr Euch auch schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn Euer Pferd sprechen könnte? Wenn Ihr endlich hören könntet, was es denkt, wenn Ihr ihm all Eure Fragen stellen und Euch richtig mit ihm unterhalten könntet?

Isa hat sich genau das sehr oft gewünscht –  … und nun hat sie genau das bekommen. Warum die Tatsache, dass ihr Pferd Monty nun mit ihr spricht, die Sache nicht gerade einfacher macht, und welche Überraschungen Monty so für Isa bereit hält, könnt Ihr hier oder auch auf Instagram nachlesen (die Serie wird ständig fortgesetzt). 

Sprechendes PferdWer allerdings lieber „richtig“ lesen mag oder gerne schon wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, kann Monty nun auch bei als Buch bestellen. „Ich bin’s, Ihr Pferd“ hat 54 Kapitel auf 252 Seiten und ist direkt bei „Books on Demand“ zu bestellen:

Als gedrucktes Taschenbuch für 9,99 EUR:

 

Oder als eBook für 5, 99 EUR:

 


 

Episode 1:
Ein Tag, der alles ändert

Es gibt Tage, an denen verändert sich auf einen Schlag Dein ganzes Leben und es fragt nicht einmal, ob Du das überhaupt möchtest. Manchmal ist es nur eine einzige Sache und nichts ist mehr so, wie es war. Was Du sicher zu wissen glaubtest, verpufft in einem Wölkchen und Du fängst von ganz von vorne an. Ein solcher Tag bei mir war der Tag, an dem mein Pferd mit mir zu sprechen begann.

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Episode 2:
Wer ich bin und wie ich zu Monty kam

Aber vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen: Ich heiße Isa Dost, bin 31 Jahre alt und lebe in Hamburg. Ich bin Hotelfachangestellte, liebe Serien auf Netflix und kämpfe ständig ein bisschen gegen zu viel Gewicht. Zur Zeit bin ich Single und finde das gar nicht schlimm. Ach ja, und natürlich bin ich pferdebegeistert und das seit meiner Kindheit.

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Episode 3: 
Und plötzlich spricht mein Pferd

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich also in der Reithalle den Satz hörte, der mein Leben verändern sollte:„Ich bin’s, Ihr Pferd.“

„Mein Pferd.“, wiederholte ich ziemlich blöde.

„Ähm …, ja, Sie wissen schon, der große Braune, auf dem Sie gerade sitzen?“, kam die Antwort von unten.

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Episode 4: 
Und plötzlich spricht mein Pferd

Da standen wir, mein Pferd und ich, in der Mitte der Reithalle und ich versuchte zu begreifen, was gerade geschah. Ich war natürlich noch nie zuvor in der Situation gewesen, dass ein Pferd mit mir gesprochen hatte, nicht meines oder irgendein anderes, und hatte deshalb keine Ahnung, was man in diesem Fall tut. Also fragte ich: „Und jetzt?“

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Episode 5:
Und was mache ich jetzt?

Ich weiß noch genau, wie ich an diesem Tag, an dem Monty das erste Mal mit mir gesprochen hatte, sehr verwirrt von der Weide zurück zum Stall lief. Ich versuchte, zu verstehen, was da eigentlich gerade geschehen war: Mein Pferd hatte gesprochen. Ich hatte ein sprechendes Pferd. Ein ausgesprochen höfliches, sprechendes Pferd. Es siezte mich sogar.

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Episode 6:
Ich glaub, ich pack das nicht

Am nächsten Morgen war ich schon früh auf dem Weg zum Stall. Ich hatte ziemlich schlecht geschlafen in dieser Nacht, und war viel früher als sonst aufgestanden, denn ich konnte es kaum erwarten, zu Monty zu fahren.

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Episode 7:
Wo ist das Problem?

In den nächsten zwei Wochen fuhr ich nur wenige Male zu Monty und war dann auch immer nur kurz da. Ich brachte ihm etwas zu fressen, wechselte einige Worte mit ihm, erzählte etwas von wegen „Zu viel zu tun … “ und „Richtig viel Stress auf der Arbeit … “ und war dann schnell wieder weg. Doch natürlich kann ich meinem Pferd nicht ewig ausweichen. 

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Episode 8:
Und wie ist das mit dem Reiten? 

Ich habe verstanden, dass mein Pferd der Ansicht ist, dass ich Probleme mache, wo gar keine sind. Aber schon im nächsten Moment merke ich, dass gleich das nächste Problem lauert. Eigentlich würde ich zu gerne mal wieder reiten, aber gerade in Bezug darauf kann ich doch unmöglich die Tatsache ignorieren, dass Monty spricht. Ich fühle mich geradezu verpflichtet, ihn zu fragen, ob es überhaupt okay ist, wenn ich ihn reite.

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Episode 9:
Und Reiten ist doch ein Problem

So schön mein Spaziergang gestern mit Monty war, so habe ich mich aber letztlich damit nur um das Thema Reiten herumgedrückt. Es ist immer noch ein Problem für mich, wie ich feststellte, als ich nach Hause fuhr.

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Episode 10:
Die Sache mit dem Sie

Ok, Monty hat natürlich recht, dass man sicher nicht aus allem ein Problem machen muss, aber es gibt Dinge, die wurmen einen doch so sehr, dass man sie nicht einfach ignorieren kann. Genau so ist es mit der Tatsache, dass Monty mich siezt. Ich finde das ziemlich schräg und irgendwie verunsichert es mich, nein, ehrlich gesagt kränkt es mich sogar.

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Episode 11: 
Es ist genau richtig, wie es ist

Monty und ich sind auf dem Reitplatz. Es ist einer dieser Tage, an denen die Sonne nicht so genau weiß, ob sie scheinen mag oder nicht und sich deshalb hinter einer leichten Decke aus Wolken versteckt. So ist es nicht wirklich warm und nicht wirklich kalt. Alles fühlt sich irgendwie so zwischendrin an… – und damit genauso wie ich mich gerade auf meinem Pferd fühle.

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Episode 12:
Große Fragen, kleine Antworten

Je bewusster mir wird, dass ich tatsächlich ein sprechendes Pferd habe, desto mehr begreife ich, was das doch für eine unglaubliche Chance ist, ja, mehr noch: es ist geradezu ein Wunder! Endlich kann ich all die Fragen loswerden, mit denen ich mich schon so lange befasse – Fragen über das Pferd-Sein, darüber, wie Pferde die Welt sehen und welche Botschaften sie für uns haben – und ich bekomme Antworten von einem Pferd darauf, erfahre also, wie sie wirklich ticken und was sie denken. Wer weiß, vielleicht werde ich ein Buch darüber schreiben und zwischen Menschen und Pferden vermitteln können, wäre das nicht großartig?

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Episode 13:
Dann mal ganz praktisch gefragt

Nachdem ich mit den großen Fragen bei Monty nicht wirklich weitergekommen bin, beschließe ich, dann wenigstens all die vielen kleinen zu stellen, die ich so habe. Endlich kann ich herausfinden, was mein Pferd mag und was nicht, was ich richtig mache und was falsch und was ich alles ändern kann, damit es ihm gut geht.

Theoretisch.

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Episode 14:
Die Sache mit dem „Sie“, die zweite

Irgendwie wurmt es mich doch sehr, dass Monty mich nicht duzen will und dass er unser Miteinander als seinen Job ansieht, auch. Hey, ein bisschen Wendy ist doch in jeder von uns, nicht wahr? Ich will mich nicht als Arbeitgeberin meines Pferdes sehen (naja, wenn man es genau nimmt, bin ich ja eigentlich sogar noch eher so etwas wie eine Leibherrin über einen Leibeigenen, aber das hört sich ja noch viel schrecklicher an). Ich möchte doch, dass uns eine Partnerschaft verbindet, im Idealfall eine Freundschaft.

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Episode 15:
Reden hilft, … oder auch nicht

Ich gewöhne mich langsam daran, dass mein Pferd spricht und versuche, damit praktisch zu leben. Denn vieles ist nun wirklich umständlicher für mich geworden und mir wird immer bewusster, wie oft ich früher doch einfach über die Interessen meines Pferdes hinweggegangen bin. Allerdings bin ich immer noch ziemlich ratlos, wie ich jetzt damit umgehen soll. Nehmen wir zum Beispiel die Sache mit dem Weidetor …

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Episode 16:
Können eigentlich alle Pferde sprechen?

Als Monty mit mir zu sprechen begann, habe ich mich gefragt, wie das eigentlich mit den anderen Einstellern im Stall werden soll. Aber es fällt offenbar niemandem wirklich auf. Das mag daran liegen, dass ich schon früher viel mit meinem Pferd geredet habe und dass andere das ja auch machen. Irgendwie quatschen doch viele von uns ganz gerne unsere Pferde voll, die sich dann Wer-weiß-was dabei denken. Dass Monty nun tatsächlich sprechen kann, hört jedenfalls offenbar niemand außer mir und so wurde ich bisher noch nicht darauf angesprochen.

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Episode 17:
Es ist halt so lecker!

Ich staune immer wieder darüber, dass meine Annahme, dass alles im Zusammensein mit dem Pferd einfacher werden würde, wenn man ihm genau erklären kann, was man möchte und auch warum, nicht wirklich zutrifft. Denn, ehrlich gesagt, ist man in vielen Fällen oft ratloser als zuvor. Man kann nämlich manche Dinge so oft und so viel erklären, wie man will, und es ändert sich trotzdem nichts, … überhaupt nichts. Ein gutes Beispiel dafür ist das Führen.

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Episode 18:
Früher war es irgendwie leichter

Eigentlich halte ich mich nicht gerade für einen besonders strengen Menschen, aber, wenn ich ehrlich bin, bin ich es Monty gegenüber schon. Seltsam, das war doch nicht immer so! Früher war ich viel lockerer, wenn die Ponys Flausen im Kopf hatten. Was haben wir gelacht, wenn die mit uns mal wieder gemacht haben, was sie wollten und ich mochte ganz besonders die frechen Ponys. Ich hatte viel weniger Angst und machte mir viel weniger Sorgen. Aber damals wusste ich auch viel weniger und hatte auch nicht die Verantwortung.

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Episode 19:

Heute mal ganz locker – … oder auch nicht

Ich habe beschlossen, dass ich die Sache mit der Strenge und mit der Schwere allein lösen will. Nur weil mein Pferd sprechen kann, darf ich doch nicht ständig zu ihm rennen und ihn mit meinem Psychokram belasten. Schließlich weiß ich ja, wo ich ansetzen muss: bei mir selbst. Ich muss wieder lockerer werden, nicht alles so ernst nehmen und viel dankbarer sein für alles, was ich habe. Ich habe ein wundervolles Pferd und ich habe das tollste Hobby auf der Welt. Wäre doch gelacht, wenn ich es nicht schaffen würde, mir meine Leichtigkeit zurückzuholen!

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Episode 20:

Ganz schön zäh …

Monty und ich sind auf dem Reitplatz. Wir traben. Monty wird immer langsamer. Früher hätte ich ihn schon längst angetrieben, nun frage ich vorsichtig: „Du, Monty, könntest du bitte vielleicht ein bisschen schneller … ?“

„Wie Sie wünschen.“, sagt er und beschleunigt für einige Schritte, um dann wieder langsamer und langsamer zu werden …

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Episode 21:

Wer schlurft hier?

Die nächste Reiteinheit gestaltet sich genauso zäh wie die letzte. War Monty eigentlich immer so unmotiviert unterwegs und es ist mir nur nicht aufgefallen? Der Gedanke versetzt mir irgendwie einen Stich.

„Monty, nimm es mir bitte nicht übel, aber du schlurfst.“, sage ich, als er in gewohnter Gemächlichkeit seine Runden dreht.

„Ich?“

„Ja, du. Wer sonst?“

„Ich weiß nicht, was Sie meinen.“, sagt mein Pferd etwas pikiert.

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Episode 22:

Können wir nicht Freunde sein?

Nach der wundervollen Reiteinheit schaue ich meinem Pferd beim Fressen zu. Ich bin immer noch richtig geflasht darüber, wie leicht auf einmal alles war, als Monty sich herausgefordert fühlte und von sich aus mitmachte. Davon möchte ich mehr für uns – ja, am liebsten sollte es doch immer so sein, das Reiten: voller Energie, Leichtigkeit und Freude, ohne Druck und die ständigen Zweifel.

Aber, was genau war denn eigentlich anders als sonst? 

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Episode 23:

Freundschaft, was ist das eigentlich?

Gestern habe ich noch lange darüber nachgedacht, was eigentlich eine Freundschaft ausmacht. Wikipedia schreibt, dass Freundschaft auf gegenseitiger Zuneigung beruht und sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet.

Das macht mich nachdenklich: Mag mein Pferd mich eigentlich?

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Episode 24:

Wünsch’ dir was!

Es ist mitten im Advent und ich frage Monty, was er sich denn von mir zu Weihnachten wünscht.

„Eine Möhre wäre fein.“, antwortet er prompt.

„Na, du bist ja bescheiden.“, sage ich.

„Es darf auch gern ein Kilo Möhren sein.“, fügt er schnell hinzu.

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Episode 25:

Der böse Stein

Wir haben hier am Stall ein wirklich schönes Ausreitgelände: Es gibt eine kleine Runde, von welcher man auf einige längere Strecken kommt, und eine mittellange in die andere Richtung, von der aus auch wieder weitere Runden möglich sind. Am liebsten mag ich die mittellange Runde, … wenn es da nicht ein Problem gäbe: Dort liegt nämlich der böse Stein.

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Episode 26:

Der Neue, oder: Ich kenne mein Pferd nicht

Als ich Monty heute zurück zur Weide bringe, sage ich zu ihm: „Monty, du hast ja sicher gesehen, dass da seit ein paar Tagen ein Neuer auf dem Paddock neben euch steht.“

„Ach ja? Ist mir gar nicht aufgefallen.“, sagt Monty.

„Schon klar. Na, jedenfalls wollen wir ihn morgen mal zu euch tun. Wäre toll, wenn du ein bisschen auf ihn aufpasst, wenn die anderen ihn zu sehr angehen, okay?“

„Wie Sie wünschen.“, sagt mein Pferd.

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Episode 27:

Ziemlich beste Freunde

Heute erfolgt die Eingliederung von Cooper, Teil zwei. Ich nehme dieses Mal Monty vorher aus der Herde, wofür er wenig Verständnis hat.

„Das ist einfach lächerlich.“, sagt er.

„Nein, das ist vernünftig.“

„Ich habe gar nichts Schlimmes gemacht.“

„Das ist Ansichtssache.“

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Ich bin's, Ihr Pferd – Monty als Buch

 

 

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können. Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

Tania Konnerth

 

Leser-Feedback

Liebe Tania

du hast eine begnadete Begabung die Beziehung zwischen Pferd und Mensch so auszudrücken, dass zumindest ich mich jedes Mal „ertappt“ fühle.
Ich denke, es geht vielen Menschen beim Lesen deiner Monty-Geschichte so. Wenn Pferde Texte lesen könnten, würden sie wahrscheinlich eifrig nicken bei deiner Lektüre!

Marion

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Liebe Tania,

großes Kompliment an deine Schreibkunst! Mit deinen Montygeschichten bringst du mich einerseits zum Lachen, andererseits zum Nachdenken. Ganz lieben Dank dafür. Gäb’s deine Geschichte als Buch, ich würde es sofort kaufen!

Viele Grüße
Sandra

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„Das ist eine ganz tolle neue Geschichte und macht absolut süchtig nach mehr!! Man erkennt so manche Dinge in sich selber beim Lesen… Danke und weiter so!“

Janet

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Liebe Tania,
in deinem Buch zu lesen ist so, als ob meine Gedanken dort aufgeschrieben sind 🙂 Danke für dieses großartige Geschenk!

Mechthild

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Super, super, super, mir kommen immer die Freudentränen beim Lesen. Unbedingt weiter so!!!

Lieber Gruß, 

Birgit
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„Bitte weiterschreiben!!! Die Geschichte ist total köstlich und ich amüsiere mich sehr. Gleichzeitig mache ich mir nun doch Gedanken, was wohl mein Shima mir sagen würde….

Liebe Grüße,

Brigitta

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Dein Buch sollte für alle Tierhalter zur Pflichtlektüre werden. Auf lustige Art, wird man zum Nachdenken für das eigene Tun gebracht. Einfach herrlich!

Vielen Dank und liebe Grüße,

Birgit

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„Die Idee mit Monty ist sehr, sehr schön, und ich hoffe sehr, wir müssen nicht so lange auf die nächste Episode warten. Ich hab schon bei der ersten Runde Tränen in den Augen gehabt, als er sagte: „Ich bin’s, Ihr Pferd.“

Bernadette

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Ganz, ganz toll, Tania! So aussagekräftig und unglaublich gut geschrieben! Ich liebe es!!

Herzliche Grüße und danke, dass Ihr da seid!

Tina

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Hallo ihr Lieben,

seit Jahren besuche ich eure Seite regelmäßig und der Longenkurs hat mir vor vielen Jahren schon so geholfen.
Es ist schön, bestärkt zu werden, wenn man „anders“ denkt.
Die Geschichten von Monty haben mich gefesselt und als ich heute neben meinem Pferd stand und ihm seine Schüssel mit Futter gab, musste ich an Monty denken. Wie oft habe ich nebenbei geputzt oder Hufe ausgekratzt…

Ich hab jetzt einen jungen Wallach von 2 3/4 Jahren. Seit 3 Monaten ist er an meiner Seite und ich bin so dankbar für jeden Moment. Zurück zum Futter von heute, ganz „bewusst“ sagte ich: „Lass es dir schmecken und ich danke dir, dass du heute so toll die Hufe gegeben hast“.

Ich sagte schon immer bitte und danke (auch wenn es Trainer gibt, die fragten, ob ich einen Knall habe) … aber heute war es „so“ bewusst. Es war, als wenn er zu mir sagt: „Das habe ich schon super gemacht stimmt’s? Du hast auch viel Geduld gehabt als Mensch und dafür danke ich dir.“

Ich freue mich auf noch viele weitere Artikel von Euch! Danke für Eure ganze Mühe und Liebe!

LG Olivia &Soler

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Liebe Tania,

zunächst dachte ich, was es für eine Kindergeschichte wäre… nun bin sehr gespannt, wie die Geschichte weiter geht! Ein spannendes Thema, bei dem man sich sicherlich mit unbequemen Wahrheiten auseinandersetzen muss. Es würde uns allen wahrscheinlich gut tun, uns im täglichen Umgang mit unseren Pferden vorzustellen, wie sie den Umgang wohl erleben und kommentieren würden, wenn sie könnten. Ich bin eine begeisterte Leserin und freue mich auf die Fortsetzungen!

Viele liebe Grüße,
Christina

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Liebe Tania,

ich mag den Monty so sehr – seinen Gleichmut seinem Menschen gegenüber – alles ok halt. Meine Stute würde das wohl auch sagen, aber immer mit dem Zusatz: etwas mehr Futter wäre auch ok (sie ist ordentlich rund und bekommt nicht gleichviel wie die Wallache). Ich freue mich immer auf eine Fortsetzung, wie früher als kleines Mädchen auf die Fortsetzung von „Blitz“… lange her!

Mach’s gut mit deinen Pferden und Menschen und bleib dran!

Herzlichen Prust-Gruß Brigitte

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„Aber da war was!“ …mein Mann und ich haben Tränen gelacht. Zu Weihnachten hatten wir uns dein tolles Buch bestellt und uns abwechselnd die Montygeschichten vorgelesen. Eigentlich kann ich gar nicht soviel dazu sagen, Worte reichen da nicht aus, dass muss man einfach nachempfinden bzw. nachfühlen können und das konnten wir. Auch wenn Monty gewissermaßen ein fiktives Pferd ist, könnte er in so vielem unserem „Yuma“ gleichen. Oder auch deinem Anthony. Man zählt sich selbst schon zu den pferdefreundlichen Menschen, liest, studiert, beobachtet und hinterfragt sein Denken und Handeln. Und dennoch, wir können noch soviel wissen und dennoch werden wir unser Pferd nie in all seinen Facetten erfassen können. Manchmal frustriert das, weil man es doch so gerne möchte. Aber dein Buch hat mir geholfen Dinge auch hin bzw. besser anzunehmen wie sie sind. Wer bin ich Mensch, dass ich entscheiden kann, ob etwas Angst machen darf oder nicht.  (…) Wir Menschen wollen immer alles unter Kontrolle haben, aber die Natur und unsere Tiere zeigen uns immer wieder auf, dass wir als Homo Sapiens nunmal nicht das Maß aller Dinge sind und das ist gut so!!

Ich danke Dir Tania für diesen wunderbaren Einblick in Montys Welt!! Immer wieder mussten wir schmunzeln und trotz aller Leichtigkeit des Buches, verlieren die Geschichten und Hintergründe nicht an Ernsthaftigkeit. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung von Monty oder einem seiner Freunde, ich würde mich sehr freuen!

LG Sonja

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Und eine tolle Rezension von Bernadette:

Monty ist eigentlich ein ganz normales Pferd. Trotzdem verändert sich für Isa, seine Besitzerin, alles, als er eines Tages mit ihr in Menschensprache zu sprechen beginnt. Nach anfänglichem Schock und der darauffolgenden Begeisterung muss Isa feststellen, dass es dadurch nicht einfacher mit dem Pferd wird. Er hält ihr ständig einen Spiegel vor Augen, sie lernt seine Persönlichkeit besser kennen, und gemeinsam versuchen sie, den immer wieder herausfordernden Alltag einer Pferd-Reiter-Beziehung zu meistern.

Ich hatte die ersten Kapitel von Monty schon aus dem Online-Ratgeber Wege-zum-Pferd gekannt und jedes Mal mit großer Spannung die neue Folge erwartet. Als endlich das ganze Buch herauskam, musste ich es natürlich sofort bis zum Ende durchlesen. Trotzdem ist es dann viel sinnvoller, die Kapitel einzeln zu lesen und nachwirken zu lassen. Obwohl ich eigentlich ein ganz anderes Pferd als Monty habe und unsere Geschichte ganz anders als die von Isa und Monty ist, finden sich doch unglaublich viele Parallelen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, als wäre da meine Geschichte geschrieben. Die Anliegen und Sorgen des Pferdes, die Vorstellungen und Wünsche der Reiterin gleichen sich doch ganz gewaltig. Tania Konnerth beschreibt aus jahrzehntelanger Pferdeerfahrung mit Humor und ganz viel Feingefühl verschiedenste Situationen, in die man als Pferdebesitzer mit seinem Pferd kommen kann. Dabei zeigt sie einen Weg auf, wie man mit Liebe, Verständnis und Geduld einen gemeinsamen Weg erarbeiten kann. Isa erlebt mit ihrem Pferd Höhen und Tiefen, Freude und Enttäuschung, sie kämpft sich durch Selbstmitleid und mit Geduld zu einem besseren Verständnis für ihre eigenen Bedürfnisse und die ihres Pferdes. Ich habe beim Lesen der Monty-Geschichten viel gelacht, oft kamen mir die Tränen, und ich habe ganz viel nachgedacht. Ich bin mit den Geschichten im Kopf zu meinem Pferd gefahren, habe versucht, meine neuen Erkenntnisse umzusetzen und besser und vor allem geduldiger mit meinem Pferd umzugehen. Nachdem ich nun das ganze Buch gelesen habe und jetzt immer wieder einzelne Kapitel lese, merke ich, dass der Grundton des Buches so langsam vom Kopf ins Herz hinunter wandert. Mein Pferd sagt Nein, und ich erlebe es nicht mehr als bloße Verweigerung, sondern ich „höre“ Monty sprechen, wenn er sagt, „ich kann das nicht“, oder, „da ist was“. Ich merke, es verändert mich und meinen Zugang zu meinem Pferd. Ja, es war mein größter Wunsch, mein Pferd zu verstehen, als ich es bekommen habe, und das Buch hilft mir auf diesem gemeinsamen Weg ein gutes Stück weiter.

Danke dir, Tania, für dieses Buch, und euch, Babette und Tania, für euren wunderbaren Einsatz für ein pferde- und menschenwürdiges Miteinander!

 
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Keine Folge verpassen?

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Mehr Bücher von uns

Im Kosmos-Verlag sind unsere beiden Bücher Praxiskurs Bodenarbeit und 10 Wege zu meinem Pferd erschienen.

Der „Wege zum Pferd“-Shop

Selbstlernmedien und Seminare für eine sinnvolle Ausbildung, einen pferdegerechten Umgang und mehr Harmonie im Miteinander mit dem Pferd.“