Das kann der doch, der veräppelt dich nur …

Wenn ein Pferd etwas gelernt hat, gehen viele von uns davon aus, dass dieses Verhalten oder die Lektion dann auch jederzeit abrufbar sein muss, schließlich „kann es das ja“. Funktioniert das nicht, reagieren dann wiederum viele leider unwirsch und deuten das als Unwillen oder gar Widersetzlichkeit. Und damit tun wir unseren Pferden Unrecht!

Pferde „veräppeln“ uns nicht und sie wollen uns nicht vorsätzlich ärgern. Wenn ein Pferd etwas nicht tut, was es eigentlich kann, dann hat es dafür immer einen Grund. Der Grund kann sicher auch mal „Keine Lust!“ sein, aber das ist aus meiner Sicht vollkommen verständlich und sollte von uns nicht bestraft werden. Auch in diesem Fall sollten wir überlegen, warum das Pferd denn keine Lust hat: Vielleicht sieht es zu wenig Sinn darin, die Sache für uns zu machen? Vielleicht haben wir gerade einen falschen Zeitpunkt für unser Anliegen gewählt oder wir haben die entsprechende Übung zu oft abgefragt? Vielleicht ist es zu anstrengend? Es gibt viele Möglichkeiten, warum die Motivation eines Pferdes nachlässt und es ist dann unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass unser Pferd die Sache wieder gerne macht. 

Häufig sind es aber andere Gründe, warum ein Pferd etwas, das es eigentlich kann, nicht tut, wie zum Beispiel diese: 

  • Das Pferd versteht gerade nicht, was es machen soll. Wir sind für Pferde oft viel weniger klar in unseren Signalen, als uns bewusst ist, denn Pferde lesen vor allem unsere Körpersprache und interpretieren unsere Ausstrahlung. Wir können also zwar fest davon überzeugt sein, immer dasselbe Zeichen oder dieselbe Hilfe zu geben, das kann aber beim Pferd vollkommen unterschiedlich ankommen. Pferde nehmen beispielsweise auch widersprüchliche Signale wahr, so dass wir vielleicht unsere Galopphilfe korrekt geben, aber es unsere unbewusste Angst vor dem Galopp spürt und darauf reagiert.
  • Das Pferd ist abgelenkt oder gestresst. Pferde nehmen sehr vieles in der Umwelt wahr – meist sogar deutlich mehr als wir Menschen. Sie sehen anders als wir, riechen und hören besser als wir und sie sind sehr feinfühlig. Dementsprechend kann alles Mögliche unser Pferd ablenken, so dass es unser Signal nicht richtig oder vielleicht auch gar nicht wahrnimmt oder dass es sich nicht konzentrieren kann oder ihm etwas anderes gerade wichtiger ist. Auch Stress kann dazu führen, dass ein Pferd nicht wie gewohnt reagiert. Sollte das Pferd Angst vor Strafen haben (müssen), kann auch diese Furcht dazu führen, dass es etwas, das es eigentlich kann, nicht ausführt. 
  • Das Pferd hat gerade mit sich selbst zu tun. Auch das kommt häufig vor! Wenn ein Pferd zum Beispiel hungrig ist oder müde, kann es sich schlechter konzentrieren. Vielleicht gab es Stress in der Herde oder es geht ihm an diesem Tag nicht so gut. Pferde sind keine Maschinen und sie sollten unser Verständnis haben, wenn sie entsprechend mal nicht „funktionieren“. 

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, aber ein „Veräppeln“, um uns zu ärgern, gehört meiner Erfahrung nach nicht dazu. Wer ein partnerschaftliches Miteinander und einen pferdefreundlichen Umgang pflegen will, versucht immer zu verstehen, was gerade in dem Pferd vorgeht und unterstellt ihm nicht einfach irgendetwas.  Die Vorstellung, dass wir uns „durchsetzen“ müssen, wenn sich ein Pferd anders verhält als wir es möchten, stammt aus der längst widerlegten Dominanztheorie, nach der wir unbedingt „der Chef“ sein müssen (… aber überlegt mal, wie Ihr einen Chef sehen würdet, der Euch gegebenenfalls auch mit Gewalt zu dem zwingt, was er von Euch will).

Ein neuer Ansatz: „Oh, wie interessant!“

Wann immer ein Pferd, etwas nicht tut, was es eigentlich kann, denke ich inzwischen: „Oh, das ist ja interessant!“ und fühle mich in die jeweilige Situation ein. Ich frage mich, was vielleicht gerade anders ist als sonst, und zwar aus der Sicht meines Pferdes. Ich nehme ganz bewusst wahr, wie mein Pferd eigentlich gerade drauf ist und was es ausstrahlt und ich prüfe, wie ich selbst gerade wirke. Und dann entscheide ich, ob ich versuche, einen Weg zu finden, uns die Sache auf eine andere Art zu erarbeiten, oder ob ich es vielleicht für diese Einheit auch einfach gut sein lasse. Für mich ist ein „Nö“ oder „Nein“ eines Pferdes immer eine Chance zu einem besseren Miteinander.

Hier habe ich noch ein kleines Video für Euch, das zeigt, wie mein Anthony vor kurzem eine seiner absoluten Lieblingsübungen einfach nicht ausführte. Für mich war genau diese kleine Szene Anlass dafür, diesen Blogbeitrag zu schreiben, denn hätte ich sein Verhalten als „Veräppeln“ interpretiert und hätte ich ihn gar gerügt oder bestraft, hätte ich ihm wirklich großes Unrecht getan. Schaut einmal selbst:

(Link führt zu Youtube)

19. April 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Engagement und Pferdeschutz, Umgang, Verhalten 0 Kommentare »

Was tun, wenn das Pferd schnappt?

Schnappende Pferde sind nicht gerade ein Vergnügen. Herkömmlicherweise wird ein schnappendes Pferd bestraft, entweder mit einer scharfen stimmlichen Ermahnung oder auch handfest mit einem Klaps oder Schlag. Aus unserer Sicht ist dieses Vorgehen kontraproduktiv und nicht zu empfehlen. Es ist vielmehr wichtig, zu verstehen, dass ein Pferd mit seinem Schnappen und auch Beißen etwas auszudrücken versucht – das kann Frust sein oder Stress, es kann damit Schmerzen ausdrücken oder Überforderung, es kann Ärger damit zeigen oder Übermut und vieles mehr. Allein diese kleine Aufzählung zeigt, wie entscheidend es ist, das Verhalten eines Pferdes zu verstehen. Denn nur so können wir zu guten Lösungen kommen. 

Bei der Arbeit nach unserem Longenkurs arbeiten wir zum Teil ja sehr nah am Pferd und gerade bei Übungen wie dem „Führen in Stellung“ oder dem „Übertreten lassen“ kann uns ein Pferd, das schnappt oder gar beißt, ganz schön die Laune verderben. Wir möchten Euch deshalb hier einen Audio-Track aus unserem Audio-Programm Der Longenkurs im Ohr zur Verfügung stellen, in dem Babette sehr ausführlich auf das Problem des Schnappens eingeht. Ihre Tipps helfen Euch ganz sicher auch beim normalen Führen oder im Umgangen ganz allgemein. Wir hoffen, dass möglichst viele mit diesen Anregungen, das Schnappen ihres Pferdes in Zukunft anders sehen und so auch andere Wege finden, damit umzugehen – denn es lässt sich tatsächlich in den allermeisten Fällen gut in den Griff bekommen, wenn WIR uns ändern und lernen, besser auf unser Pferd einzugehen. 

Den Audio-Track könnt Ihr hier herunterladen – viel Freude damit!

Hörprobe Audiokurs zum Longenkurs

23. März 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Jungpferdausbildung, Longieren, Umgang, Verhalten 0 Kommentare »

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 27: Ziemlich beste Freunde

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

 

Heute erfolgt die Eingliederung von Cooper, Teil zwei. Ich nehme dieses Mal Monty vorher aus der Herde, wofür er wenig Verständnis hat.

„Das ist einfach lächerlich.“, sagt er.

„Nein, das ist vernünftig.“

„Ich habe gar nichts Schlimmes gemacht.“

„Das ist Ansichtssache.“

Wir schauen uns an, wie Cooper wieder umringt wird. Es folgt das übliche Quietschen und alle rennen ein bisschen herum, bis es wieder ruhiger wird. Dann geht Aaron, der Herdenchef, zu Cooper und wir halten alle den Atem an.

Beide stehen Nüster an Nüster. Aaron ist deutlich größer als Cooper, der zwar für einen Tinker nicht klein ist, aber neben dem schweren Warmblut fast zierlich wirkt. Dann legt Aaron einmal die Ohren an und Cooper dreht ab.

„So macht man das.“, sage ich.

Mein Pferd ignoriert die Bemerkung.

„Kann ich dich denn nun dazu stellen, ohne dass du auf Cooper losgehst?“

„Selbstverständlich.“, sagt mein Pferd.

„Ja, ja, dein ‚selbstverständlich‘ kenne ich langsam … Na gut, wagen wir es. Aber Monty, ich schwöre dir, wenn du wieder so eine Show abziehst, weiß ich nicht, was ich tue.“

„Na, na, kein Grund zu drohen.“

„Oh doch, das ist einer, glaub mir.“

Ich führe Monty zum Tor, öffne es und lasse mein Pferd auf den Auslauf.

„Ich warne dich wirklich, benimm dich bloß.“, sage ich noch mal zu ihm. Dann schauen wir alle etwas angespannt, was passiert. Diesmal bin eindeutig ich die Nervöseste.

Cooper steht abseits und tut so, als würde er Monty nicht sehen. Monty hebt den Kopf und sieht riesig aus. Er schaut rüber zu Cooper.

Bitte nicht, bitte, bitte nicht, denke ich, doch Monty nimmt Kurs auf Cooper.

„Das kann doch nicht wahr sein!“, rufe ich und mach’ mich bereit, wieder loszusprinten.

„Warte mal.“, hält mich Inge zurück, denn Aaron setzt sich ebenfalls in Bewegung und schneidet Monty den Weg ab. Schützt er den Neuen?

Monty tut so, als wollte er eh zur Tränke gehen, und weicht seinem Chef nach links aus.

Puh, denke ich.

Wir schauen dann noch eine ganze Weile zu, aber es passiert nichts Aufregendes. Cooper hält einen sehr höflichen Abstand zu allen. Hin und wieder geht mal jemand zu ihm hin, aber es gibt keine Auseinandersetzungen. Nach einer Stunde sagt Inge, dass sie ihn jetzt erstmal drin lässt und zur Nacht noch mal auf den Paddock stellt.

Und was mache ich nun? Kann ich auch gehen? Schließlich bin ich ja schon verantwortlich für Monty… Ich beschließe, erstmal zum Stall runterzulaufen und aufs Klo zu gehen.

Als ich wieder zum Auslauf komme, ist alles friedlich. Ich gehe zu Monty.

„Kann ich denn jetzt auch heimfahren?“, frage ich mein Pferd.

„Warum sollten Sie nicht heimfahren können?“, fragt er.

„Na, wirst du dich jetzt anständig benehmen?“

„Selbstverständlich.“

Ruhig bleiben, ganz ruhig bleiben, Isa, sage ich zu mir.

„Gut, ich verlass mich darauf. Ich komme dann nachher noch mal.“

Nach rund drei Stunden bin ich wieder am Auslauf und kann meinen Augen kaum trauen: Da stehen Monty und Cooper zusammen und machen Fellpflege, als wären sie schon immer beste Freunde gewesen.

Inge ist auch schon da und sagt: „Ich glaube, ich kann ihn doch über Nacht drin lassen, oder was meinst du? Sieht aus, als hätte Monty einen neuen Freund.“

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Verstehe einer die Pferde, verstehe einer meines …

 

–> Fortsetzung folgt

 

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

16. März 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 27: Ziemlich beste Freunde

Frag‘ Babette – Wie kann ich die Arbeit an der Longe interessant und spannend machen?

In meinem heutigen „Frag Babette“-Video beantworte ich die Frage, wie man die Longenarbeit abwechslungsreich und interessant gestalten kann. 

Viel Spaß beim Anschauen! (Link führt zu YouTube)

9. März 2021 von Babette Teschen • Kategorie: Allgemein, Longieren 0 Kommentare »

Fühle! – Inspiration des Monats

Mit unserer  Rubrik Inspiration des Monats nehmen wir uns jeweils ein Schwerpunktthema vor, für das wir Euch kurz und knapp Denkanstöße und Anregungen geben möchten. Lange Texte gibt es bei uns genug, aber gerade bei Basis-Themen denken wir, ist es wichtig, sie immer wieder mit in den praktischen Pferde-Alltag zu nehmen um für eine längere Zeit im Herzen bewegt zu werden. Und meist sind es Schlüsselsätze oder -erkenntnisse, die man wirklich bei sich behält. 

Unser Tipp: Zieht Euch jeweils unsere Inspiration des Monats auf Euer Handy, damit Ihr die Fragen und Denkanstöße  für eine Weile immer dabei habt – Ihr werdet vielleicht überrascht sein, wie unterschiedlich Eure Antworten und Gedanken dazu in verschiedenen Situationen ausfallen können. 

Thema des Monats:
Fühle!

Im Zusammensein mit Pferden sind die meisten von uns vor allem damit beschäftigt, Hinweise, Tipps und Anleitungen von Reitlehrern/innen oder solche, die wir aus Büchern oder dem Internet haben, umzusetzen. Natürlich wollen wir unser Pferd optimal trainieren und bemühen uns deshalb sehr, Techniken und Methoden gut umzusetzen. Dabei verdrängen wir aber oft die Sache mit den Gefühlen … 

Pferde lösen sehr viel in uns aus: Sie lassen uns lieben und glücklich sein, aber sie konfrontieren uns häufig auch mit Ohnmacht, Ehrgeiz und vielem anderen mehr. Um ihnen wirklich gerecht zu werden, müssen wir den Mut haben, uns immer wieder bewusst zu machen, was wir gerade fühlen, wenn wir mit unserem Pferd zusammen sind. Wenn wir zum Beispiel nur noch ein bestimmtes Trainingsziel im Kopf haben, das wir unbedingt erreichen wollen, verlieren wir vielleicht die Fähigkeit zu erspüren, dass unser Pferd überfordert ist. Wenn wir unsere Wut oder Hilflosigkeit in einer Situation, in der alles schief läuft, nicht als solche wahrnehmen, neigen wir möglicherweise dazu, unser Pferd ungerecht zu bestrafen, obwohl es uns einfach nur etwas mitzuteilen versucht. Wenn wir nicht wahrnehmen, dass uns unsere Verantwortung oder unsere Sorgen um unser Pferd über den Kopf wachsen, werden wir aus Not hart und verlieren die Freude.

Als Pferdemenschen sind wir ständig gefordert, unser Pferd nicht nur anzuschauen, sondern es auch zu fühlen – also wahrzunehmen mit dem, was gerade in ihm vorgeht, mit dem, was es braucht und mit dem was es geben kann und was eben nicht. Und um das zu können, brauchen wir auch den Mut und die Bereitschaft, unsere eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu reflektieren. Pferde sind keine Sportgeräte, sondern Mitlebewesen, die auf unsere Empathie angewiesen sind und uns immer auch auf der Beziehungsebene fordern. Und ist das nicht gerade das Schönste am Zusammensein mit ihnen?

Fühle dein Pferd

2. März 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Aus dem Reitunterricht und Coaching, Erkenntnisse, Inspiration des Monats, Jungpferdausbildung, Reiten 0 Kommentare »

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 26: Der Neue, oder: Ich kenne mein Pferd nicht

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

 

Als ich Monty heute zurück zur Weide bringe, sage ich zu ihm: „Monty, du hast ja sicher gesehen, dass da seit ein paar Tagen ein Neuer auf dem Paddock neben euch steht.“

„Ach ja? Ist mir gar nicht aufgefallen.“, sagt Monty.

„Schon klar. Na, jedenfalls wollen wir ihn morgen mal zu euch tun. Wäre toll, wenn du ein bisschen auf ihn aufpasst, wenn die anderen ihn zu sehr angehen, okay?“

„Wie Sie wünschen.“, sagt mein Pferd.

Am nächsten Tag stehen wir an der Weide. Wir haben den Pferden die Halfter angezogen und haben vorsichtshalber auch ein paar Peitschen da, so dass wir im Notfall eingreifen können. Wir haben einige Rabauken dabei und alle sind ein bisschen nervös. So eine Eingliederung ist ja nicht ohne. Am lockersten bin ich und freue mich mal wieder darüber, ein so besonnenes und ruhiges Pferd zu haben.

Inge, die Besitzerin des Neuankömmlings, ist natürlich am meisten aufgeregt. „Macht dir keine Sorgen, Monty wird das schon richten.“, sage ich zu ihr. Und das glaube ich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch selbst, bis, ja, bis ich mal wieder feststellen muss, dass ich mein Pferd lange nicht so gut kenne, wie ich meine …

Inge führt Cooper von seinem Paddock zu den anderen und macht den Strick ab. Wir haben uns am Zaun entlang verteilt und schauen, was nun passiert. Natürlich kommen gleich einige aus der Herde zu dem Neuen gelaufen. Er wird beschnuppert, es gibt lautes Quietschen und einiges an Gerenne. Der Herdenchef und Monty haben sich bisher rausgehalten, doch dann geht alles ganz schnell. Monty geht, nein, besser gesagt, er rast mit aufgerissenem Maul auf den Neuen zu und beißt ihn in den Rücken.

„Monty, spinnst du?“, brülle ich entsetzt. „Hör sofort auf damit!“

Der Neue ist weit nach hinten gerannt. Monty nimmt mich nicht mal wahr, sondern setzt ihm nach. Er treibt ihn einige Runden herum und dann gezielt in die Ecke. Dort dreht er sich um und droht Cooper. Ich kann es nicht fassen.

Ich schlüpfe durch den Zaun, renne fuchtelnd mit der Peitsche los und brülle aus Leibeskräften mein Pferd an, damit er nicht tatsächlich auch noch zu schlagen beginnt. Wirklich Angst vor mir hat Monty ja nicht mal mit einer Peitsche in der Hand, aber zumindest schaut er zu mir. Cooper nutzt den Moment und flitzt an Monty vorbei. Ich bekomme mein Pferd am Halfter zu fassen, mache den Strick ran und ziehe Monty hinter mir her zum Ausgang, weit weg von den anderen.

„Kannst du mir bitte mal verraten, was das soll?“, frage ich mein Pferd. Ich bin sehr, sehr wütend.

„Was denn?“, fragt Monty vollkommen unschuldig.

„Was denn? Du benimmst dich wie ein echter Bulli! Warum gehst du auf den Neuen los?“

„Der gehört nicht zu uns.“

„Ich habe dir gesagt, dass er in eure Herde kommt und er stand jetzt schon über eine Woche neben euch.“

„Er gehört trotzdem nicht zu uns.“

„Monty, du weißt genau, dass manchmal neue Pferde in eure Herde kommen, ebenso wie manchmal welche gehen. Ihr könnt euch das leider nicht wirklich aussuchen, was sicher nicht so toll ist, aber gerade von dir hätte ich nun wirklich nicht erwartet, dass du so aggressiv bist!“

„Bin ich ja gar nicht.“

„Ach, und warum hast du den armen Kerl gebissen? Und ihn in die Ecke gestellt? Das sah aus, als würdest du ihn zusammentreten wollen.“

„Ach was, ich hab ihm nur ein bisschen gezeigt, dass er nicht zu uns gehört.“

„Na, das dürfte ihm sehr klar geworden sein. Ich bin echt enttäuscht von dir.“

„Aber warum denn?“, fragt Monty und ich bekomme den Eindruck, dass er wirklich nicht weiß, worum es mir geht.

„Manchmal frage ich mich echt, was das ganze Reden soll, wenn es doch nichts nützt. Ich hatte dir erklärt, was passieren würde und dich gebeten, sich seiner anzunehmen.“

„Aber warum hätte ich das denn tun sollen?“

„Na, weil es nett ist und weil man das so macht! Man ist nett zu Neuen und geht nicht auf sie los.“

„Als Pferd schon.“

„Ihr seid doch keine Bestien.“

„Na, Sie als Mensch sollten das verstehen.“

„Wie meinst du das denn bitteschön? Es geht doch gerade gar nicht um mich und nicht um Menschen, sondern es geht um dich und dein Verhalten. Der ist doch einer von euch, verdammt noch mal.“

„Nein, ist er nicht.“, stellt Monty noch einmal klar.

„Wird er aber werden.“

„Das kann sein, jetzt gehört er jedenfalls nicht zu uns.“

„Weißt du was? Es kann ganz schnell passieren, dass bald DU nicht mehr dazu gehörst. Wenn du dich so benimmst, bekommen ja alle Angst um ihre Pferde. Echt, Monty, das ist richtiger Mist, den du da baust.“

„Sie übertreiben maßlos.“

Wir schauen rüber zur Herde, wo der Neue zuerst noch einige Male ein kleines Stück vom Herdenchef gescheucht wird. Die Stimmung hat sich aber schon ganz gut beruhigt. Einige fressen bereits am Heu. Cooper hält sich dann etwas abseits und die größte Aufregung ist vorbei.

„Und was mache ich jetzt bitte mit dir?“

„Wie meinen Sie das?“

„Na, kann ich dich wieder in die Herde stellen?“

„Was sonst?“

„Und was machst du dann?“

„Da lege ich mich nicht fest.“

„Sehr hilfreich, Monty. Jetzt mal im Ernst: Du gehst nicht wieder so auf ihn los, oder?“

Inzwischen hat Inge aber Cooper erstmal wieder aus der Herde genommen und zurück in den Eingliederungspaddock gebracht.

Ich bringe Monty zurück und gehe danach zu Inge. Mir ist das furchtbar peinlich. „Das tut mir sehr leid, ich weiß wirklich nicht, was in ihn gefahren ist. So ist er wirklich sonst nie, frag die anderen.“

„Na, das sind halt Pferde. Ist ja nichts passiert, wird schon werden. Wir probieren es morgen noch mal.“, antwortet Inge.

„Vielleicht am besten erstmal ohne Monty.“, schlage ich vor.

„Ja, das klingt gut.“, sagt Inge und ich schäme mich richtig ein bisschen für mein Pferd.

–> Fortsetzung: Kapitel 27

 

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

23. Februar 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 26: Der Neue, oder: Ich kenne mein Pferd nicht

Trainiere mit Lob, nicht mit Strafe! – Inspiration des Monats

Mit unserer  Rubrik Inspiration des Monats nehmen wir uns jeweils ein Schwerpunktthema vor, für das wir Euch kurz und knapp Denkanstöße und Anregungen geben möchten. Lange Texte gibt es bei uns genug, aber gerade bei Basis-Themen denken wir, ist es wichtig, sie immer wieder mit in den praktischen Pferde-Alltag zu nehmen, um für eine längere Zeit im Herzen bewegt zu werden. Und meist sind es Schlüsselsätze oder -erkenntnisse, die man wirklich bei sich behält. 

Unser Tipp: Zieht Euch jeweils unsere Inspiration des Monats auf Euer Handy, damit Ihr die Fragen und Denkanstöße  für eine Weile immer dabei habt – Ihr werdet vielleicht überrascht sein, wie unterschiedlich Eure Antworten und Gedanken dazu in verschiedenen Situationen ausfallen können. 

Thema des Monats:
Trainiere mit Lob, nicht mit Strafe!

Viele von uns möchten gerne pferdefreundlich mit ihren Pferden umgehen und sie ebenso pferdefreundlich trainieren. Leider stammen aber viele Elemente der herkömmlichen Pferdeausbildung noch aus Zeiten, in denen man sich über Pferdebedürfnisse oder Lernpsychologie noch nicht so viele Gedanken gemacht hatte. Heute wissen wir sehr viel mehr darüber, wie Pferde am besten lernen und können unser Training entsprechend deutlich pferdegerechter gestalten.

Der pferdefreundlichste Weg, den wir kennen, ist die positive Verstärkung. Nach diesem Prinzip wird richtiges und erwünschtes Verhalten durch Futter- oder Stimmlob, durch Kraulen oder Ähnliches bestätigt und damit konsequent positiv aufgeladen. „Falsches“ oder unerwünschtes Verhalten wird, soweit möglich, ignoriert oder gegebenenfalls sanft korrigiert. Um zu verstehen, warum dieser Weg pferdefreundlich ist, müssen wir uns klarmachen, dass jedes Lebewesen, etwas aus zwei Gründen tut:

  • weil es entweder etwas Negatives vermeiden will oder
  • weil es etwas Positives erhalten oder erleben möchte.

Herkömmlicherweise wird in der Ausbildung von Pferden vor allem mit Korrekturen und Strafen gearbeitet. Dabei bleibt einem Pferd nur übrig, durch Versuch und Irrtum (ein mehr oder weniger unangenehmes Erlebnis) herauszufinden, was der Mensch will. Bei der positiven Verstärkung hingegen wird das Pferd durch die vielen positiven Erlebnisse dazu motiviert, aktiv mitzumachen. Lernen erfolgt hier, weil das Pferd sich etwas Gutes von der Mitarbeit mit dem Menschen verspricht – und das ändert alles.

Überlege doch einmal, wie Du selbst am liebsten lernst: in einem Umfeld, in dem Du Strafen fürchten musst, wenn Du einen Fehler machst, oder in einem, in dem Du für alles Richtige bestätigt und ermutigt wirst? Für uns liegt auf der Hand, dass Lernen durch positive Verstärkung eine tolle Sache ist!

Probier es doch einfach einmal selbst aus und frage Dich gleich heute, wenn Du bei Deinem Pferd bist, wie Du es schaffen kannst, ihm nur durch Lob und positive Bestätigung etwas Neues beizubringen. Das Spannende dabei ist nämlich, dass Du Dir dafür erst einmal überlegen musst, wie Du erreichen kannst, dass Dein Pferd seine Sache richtig machen kann. Kleiner Tipp: immer in gaaaaanz kleinen Schritten denken! 

Konkrete Anregungen und Anleitungen zum Training mit positiver Verstärkung findest Du zum Beispiel in unserem Reitkurs, in unserem Clickerkurs oder in unserem Praxiskurs Bodenarbeit.

Loben statt strafen

16. Februar 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Arbeit an der Hand, Clickertraining, Erkenntnisse, Freiarbeit, Inspiration des Monats, Jungpferdausbildung, Longieren, Reiten, Umgang 2 Kommentare »

Was tun bei harten Böden?

Spielideen bei harten BödenWenn es im Winter so richtig kalt wird, aber kein Schnee fällt, dann sorgen hart gefrorene Böden selbst bei Gruppenhaltung in Offenställen mit Paddock-Trails schnell für Langeweile. Da sind dann wir Menschen gefordert, uns ein bisschen etwas einfallen zu lassen, mit dem wir Abwechslung in die grauen Tage unserer Pferde bringen können. 

Baut Eurem Pferd mal einen kleinen Spielplatz auf, wo Ihr allerhand machen könnt, wie zum Beispiel

  • Gegenstände erkunden,
  • durch ein Stangenlabyrinth laufen,
  • mit einem Klappersack spielen oder
  • Ballspiele.

Anthony und Tania haben Euch hier mal ein paar Ideen als Anregung zusammengestellt, die natürlich nicht nur für harte Böden geeignet sind – schaut selbst in diesem Video (Link führt zu Youtube):
Spielideen

 

9. Februar 2021 von Tania Konnerth • Tags: , , , • Kategorie: Ideen, Jungpferdausbildung, Spiele & Co 0 Kommentare »

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 25: Der böse Stein

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Wir haben hier am Stall ein wirklich schönes Ausreitgelände: Es gibt eine kleine Runde, von welcher man auf einige längere Strecken kommt, und eine mittellange in die andere Richtung, von der aus auch wieder weitere Runden möglich sind. Am liebsten mag ich die mittellange Runde, … wenn es da nicht ein Problem gäbe: Dort liegt nämlich der böse Stein.

Der böse Stein ist ein großer Findling, der an einer Wegkreuzung am Rand liegt und Monty findet ihn einfach nur gruselig. Jedes Mal, wenn wir daran vorbei müssen, beginnt er schon von Weitem zu glotzen, sein Hals wird immer steifer und der Kopf geht immer höher. Mindestens fünfmal stoppt Monty abrupt davor und es fühlt sich an, als würde er ernsthaft überlegen, umzudrehen. Wenn ich ihn dann zum Weitergehen auffordern möchte, muss ich das mit Nachdruck tun. Monty tänzelt dann in einen größtmöglichen Bogen um den Stein herum, so dass ich fast im Gebüsch hängenbleibe, und lässt ihn nicht aus den Augen. Sind wir auf Höhe des Findlings, macht er einen riesigen Satz nach vorne und trabt einige schnelle Schritte los. Dann fällt er wieder in den Schritt und tut als sei nichts gewesen.

Heute möchte ich mal wieder diese Runde machen, zum ersten Mal, seitdem Monty mit mir spricht. Ich bin guten Mutes, dass wir die Sache mit dem bösen Stein nun aufgelöst bekommen.  Jetzt kann ich ihm ja genau erklären, was es damit auf sich hat, und dass es wirklich keinerlei Grund gibt, davor solche Angst zu haben.

Theoretisch. Praktisch sieht die Sache nämlich ganz anders aus.

„Hallo Monty“, sage ich gut gelaunt zu meinem Pferd. „Heute machen wir mal wieder eine schöne Runde ins Gelände, ja?“

„Wie Sie wünschen.“

„Darfst dich ruhig ein bisschen freuen, ich sag’s auch keinem.“

„Wenn Sie darauf bestehen.“, sagt er und verzieht keine Miene.

Manchmal frage ich mich, ob Monty tatsächlich so humorlos ist, wie er oft wirkt oder, im Gegenteil, vielleicht viel mehr Humor hat, als ich erkenne … In solchen Momenten bin ich mir da nicht sicher.

Also ignoriere ich seine Bemerkung und hole den Sattel und das Zaumzeug. Wenig später sitze ich auf meinem Pferd und ab geht’s ins Gelände, Richtung mittellange Runde. Wir bummeln gemütlich am langen Zügel den Weg entlang. Ich schaue über die Felder, höre den Vögeln zu und bin rundum happy, bis zu dem Moment, in dem ich fast vom Pferd fliege, weil Monty abrupt stehenbleibt. Da hatte ich doch glatt den bösen Stein vergessen. Gut, nun nur nicht ungehalten reagieren, sondern die Sache ein für alle Mal klären, wir können doch jetzt vernünftig miteinander reden.

„Monty, das ist doch nur wieder der Stein. Erinnerst du dich? Wir sind hier schon viele Male lang gegangen und dieser Stein liegt da einfach nur herum. Du brauchst keine Angst vor ihm zu haben, wirklich nicht.“, sage ich so liebevoll, wie es mir möglich ist, während ich mich wieder im Sattel zurechtruckele.

„Da ist was.“, presst Monty mit zusammengebissenen Zähnen hervor.

„Ja, ich weiß. Das ist der besagte Stein. Ein großer Findling, vollkommen harmlos. Lass uns doch einmal rangehen, dann wirst du das sehen.“

„Unmöglich, da ist was.“

„Monty, hör mir doch bitte einmal zu: Es ist ein Stein, nichts weiter als ein Stein. Der ist zwar groß, aber der tut nichts. Ganz, ganz sicher nicht, ich verspreche es dir.“

Mein Pferd steht wie eine Statue und starrt den Stein an.

„Monty, bitte, geh weiter. Vertrau mir.“

Ich treibe ihn etwas an. Keine Reaktion. Ich treibe etwas doller. Keine Reaktion.

„Das kann doch nicht wahr sein, Monty. Ich meine, jetzt, da wir reden können, muss es doch möglich sein, dass du mir zuhörst und vor allem, dass du mir glaubst, wenn ich sage, dass da keine Gefahr ist.“

„Da ist was.“, flüstert mein Pferd und geht tatsächlich rückwärts statt vorwärts.

Ich bin ehrlich entsetzt und erinnere mich nun wieder, warum ich hier bei den letzten Malen doch etwas unwirsch mit meinem Pferd wurde, so leid es mir auch hinterher tat. Aber gut, das löse ich jetzt anders.

„Pass auf, Monty, ich steige ab, und wir schauen uns das zusammen an. Dafür musst du aber bitte mal für einen Augenblick stillhalten.“, sage ich und springe bei der ersten Chance ab.

Monty hat sich wieder hoch aufgerichtet und wirkt so riesig neben mir, dass ich ins Grübeln komme, ob das mit dem Absteigen wirklich eine so gute Idee war.

„Monty, kannst du mir bitte einen Moment deine Aufmerksamkeit schenken? Haaallooo Monty!“ Ich muss tatsächlich lauter werden, damit er mich überhaupt wahrnimmt, und ich merke, dass sich in meine Stimme etwas Unsicherheit mischt.

„Was denn?“, fragt er kurz, ohne den Stein aus den Augen zu lassen.

„Hörst du mir jetzt bitte mal zu? Was dir da Angst macht, ist nichts weiter als ein Stein – kein Wolf, kein Monster, nur ein Stein. Du weißt doch, was ein Stein ist, oder? Ein Stein ist etwas Unbelebtes. Es gibt sie in klein und in groß. Steine liegen einfach nur herum und tun niemanden etwas, auch Pferden nicht. Jeder kann gefahrlos an ihnen vorbeigehen.“

„Natürlich weiß ich, was ein Stein ist.“, sagt Monty pikiert.

„Wunderbar, dann lass uns doch bitte diesen Stein da vorne anschauen, ja?“

„Wenn Sie darauf bestehen …“

Während wir uns gemeinsam dem Stein nähern, wird Monty noch nervöser. Er zögert und hadert und tänzelt und ich rede mit Engelszungen auf ihn ein. Dann kommen wir so nahe an den Stein, dass er ihn tatsächlich gut sehen kann, und plötzlich ist alles ganz einfach. Ich ermuntere ihn, noch näher heranzugehen und den Stein mit der Nase zu berühren, um sich davon zu überzeugen, dass da nichts weiter ist. Monty tut so, als wäre das nichts Besonderes. Dafür gebe ich ihm sogar ein Leckerli und lobe ihn für seinen großartigen Mut. Dann steige ich wieder auf und wir gehen weiter.

„Aber da war was.“, sagt Monty, während ich tief durchatme und mich mal wieder in buddhistischer Gelassenheit übe.

–> Fortsetzung: Kapitel 26

 

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

2. Februar 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 25: Der böse Stein

Frag‘ Babette – Reicht Training allein aus, um Verspannungen und Blockaden zu lösen?

Für mein heutiges „Frag Babette“-Video habe ich mir Unterstützung von Maike Knifka geholt. Maike ist osteopathische Physiotherapeutin für Pferde und leitet ein eigenes Ausbildungsinstitut für Osteopathie und physiotherapeutisches Training am Pferd. 

Mit ihr spreche ich über das Thema: „Kann Training allein das Pferd von Verspannungen und Blockaden befreien, oder ist zunächst immer eine Untersuchung und Behandlung von einem Tierarzt oder einem Physiotherapeuten notwendig?“

Viel Spaß beim Anschauen! (Link führt zu YouTube)

Reicht Training?

26. Januar 2021 von Babette Teschen • Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Longieren 0 Kommentare »

  • Herzlich Willkommen im Blog von „Wege zum Pferd“

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    Und wer sind wir? Wir sind Babette Teschen und Tania Konnerth, Betreiberinnen dieser Seite seit 2008 – einen Artikel zu unserem 10-jährigen Bestehen gibt es hier. Wir teilen in diesem Blog unsere persönlichen Erfahrungen und unser Wissen mit Ihnen und Euch und freuen uns auf Kommentare und Rückmeldungen.

    NEU bei uns: Mit dem Herzen voran – der Reitkurs von "Wege zum Pferd":

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