Wie finde ich den richtigen Trainer – eine Checkliste

Die meisten kommen wohl über Empfehlungen zu ihren Reitlehrern oder Trainern. Man nimmt meist zunächst den, den auch die Freundin oder der Miteinsteller hat oder geht zu der, die eh im Stall unterrichtet. Für Kurse sucht man dann vielleicht auch mal gezielter nach einem Ausbilder, zum Beispiel zu einem bestimmten Thema oder einer besonderen Reitweise. Und spätestens, wenn der Unterricht nicht so gut läuft, fragt man sich: Wie finde ich jemanden, der besser zu uns passt? 

Das Problem ist, dass viele erstmal gar nicht so recht wissen, worauf sie achten sollen, wenn es um die Auswahl eines geeigneten Trainers geht. Und dafür haben wir Euch mal eine Checkliste erstellt. Hier findet Ihr Reflexionsfragen zu den Punkten, die wir bei der Entscheidung, ob ein Reitlehrer oder eine Trainerin für Euch passt, für wichtig halten.

Wir hoffen, sie ist hilfreich für Euch!

Checkliste Trainerauswahl

17. Oktober 2017 von Tania Konnerth • Kategorie: Aus dem Reitunterricht und Coaching, Engagement und Pferdeschutz, Jungpferdausbildung, Sonstiges 3 Kommentare »

Unerwartete Geschenke oder: Ein Fotoshooting für den Kosmos-Verlag

Es ist mal wieder ein Buch bei uns in Arbeit – Erscheinungstermin Sommer 2018 im Kosmos-Verlag. Und dafür gab es am letzten Wochenende ein Shooting bei uns. Zu Anthony und mir kamen wieder Gudrun Braun vom Kosmos-Verlag und Horst Streitferdt, mit dem wir schon vor einigen Jahren zu unserem Buch „Praxiskurs Bodenarbeit“ zusammengearbeitet hatten (Eindrücke von dem damaligen Shooting gibt es hier). 

Nun muss ich zugeben, dass ich in der letzten Zeit mit ziemlich schwerem Herzen an den nahenden Foto-Termin dachte. Eigentlich hatte dieses Shooting schon im Mai stattfinden sollen, doch nach Aramis‘ Tod musste ich den Termin verschieben. Und nun also ein Shooting ohne meinen Großen und dafür mit einem trauernden Anthony, der in den letzten Wochen immer wieder komplett dicht gemacht hatte…

Wie würde sich das Ganze wohl gestalten? Wie würde ich mich fühlen und wie würde sich Anthony verhalten? Ich konnte es beim besten Willen nicht absehen. 

Die Stimmung macht’s

Für mich wurden diese zwei Tage zu einem kleinen Wunder, denn: Wir hatten beide tatsächlich richtig viel Freude! 

Mit einem echten Pferdemenschen als Fotografen und inmitten eines Kreises von Menschen, die uns voller Liebe und Verständnis nach allen Kräften unterstützten, war es uns möglich unsere Trauer loszulassen und uns ganz einzulassen auf uns. Anthony schenkte mir alles, was ich mir hätte von ihm wünschen können.

Fotografie als Begleitung, nicht als Anforderung

So ein Fotoshooting kann viel Stress bedeuten, wenn man bestimmte Vorstellungen und Ziele hat, die man erreichen möchte und ich weiß nur zu gut, dass Erwartungsdruck vieles unmöglich macht. Aber aufgrund der letzten Monate hatte ich so gut wie keine Erwartungen. Ich hatte mich sogar darauf eingestellt, unter Umständen auf Anthony zu verzichten. Wenn er nicht gewollt hätte, hätte er nicht mitzumachen brauchen. Aber er wollte!

Das Gute für uns: Ich hatte nicht einen Moment lang das Gefühl, dass es an uns Erwartungen oder gar Druck gab. Wir konnten einfach so sein, wie wir waren und so konnte ganz vieles frei im Moment entstehen. Horst Streitferdt war einfach mit dabei und hielt uns in unserem Beisammen-Sein fest.

Und auch die anderen, die fotografiert wurden – unsere Stallbesitzer/innen, Volti-Kids, Coachees von mir – konnten die lockere und stressfreie Atmosphäre genießen. 

Und so ist eine ganze Fülle von richtig schönen Fotos herausgekommen, bei denen man, wie ich finde, sehen kann, dass alle mit Feuereifer dabei waren. Mehr davon zusehen gibt es spätestens bei Erscheinen des Buches 🙂

Meine größte Freude

So sehr ich mich nun an all den vielen, wundervollen Fotos freue, die entstanden sind, so ist für mich das größte Geschenk, dass Anthony aufmachen konnte und dass er in der Begeisterung, der Anerkennung und Freude von allen Beteiligten regelrecht baden konnte. Es war so wundervoll zu sehen, dass er nicht nur mitmachte, sondern tatsächlich aktiv gestaltete und sogar eigene Vorschläge machte! Sein Blick auf den Fotos ist rund, offen und ganz weich. Von der Körperausstrahlung hat er wieder mehr Spannung und Energie. Und er hat einfach an allem Möglichen richtig viel Spaß gehabt! Das macht mich sehr glücklich.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, vor allem an Horst Streitferdt, der mit seinem Einfühlungsvermögen und seiner so offenen,  verständnisvollen und positiven Ausstrahlung für eine ganz besondere Grundstimmung sorgte, und an Familie Wolpers, die Ihr uns wieder einmal in einer Weise unterstützt habt, für die ich einfach nur von Herzen danke sagen kann – es ist sooo gut, bei Euch zu sein!

29. August 2017 von Tania Konnerth • Kategorie: Sonstiges 1 Kommentar »

Aktion: Mein Weg zum Pferd

Anlässlich der 400. Ausgabe unseres Newsletters (Himmel, wie die Zeit vergeht!) hatten wir unsere Leserinnen und Leser aufgerufen, diesen Satzanfang zu vervollständigen: 

„Mein Weg zum Pferd…“

Wir wollten mehr über all die ganz persönlichen Wege zum Pferd erfahren, die oft so unterschiedlich sind und gleichzeitig vieles gemein haben. Und wir haben wundervolle Einsendungen erhalten – manche kurz und knackig, andere lang und tief berührend. Uns wurden Geschichten geschickt und Fotos und wir haben ganz viel richtig schönes Feedback erhalten. Oft hatten wir beim Lesen eine Gänsehaut und vieles hat uns sehr nachdenklich gemacht.

Stellvertretend für alle tollen Einsendungen haben wir diesen zauberhaften Text von Jasmin für diesen Beitrag ausgesucht: 

Mein Weg zum Pferd wird in all seinen Eigenheiten vom Pferd selbst definiert und geebnet. Mein Weg führt in den persönlichsten Bereich des Pferdes und ich gehe keinen Schritt ohne um Einlass zu bitten und auf eine positive Antwort zu warten. Meistens ist der Weg keine Gerade. Häufig ist er verschlungen, geprägt von Bergen und Tälern, Durststrecken und wundervollen Wiesen. An einem gewissen Punkt hoffe ich das Pferd auf Augenhöhe zu treffen. Und von diesem Punkt an gehen wir diesen niemals endenden Weg gemeinsam.

Jasmin

Und wie immer bei unseren Aktionen haben wir aus einigen Einsendungen ein kleines Video erstellt: 

aktion_meinwegzumpferd

Viele weitere Beiträge werden wir immer mal wieder im Newsletter veröffentlichen. Ein herzliches Dankeschön an alle fürs Mitmachen und überhaupt an alle, dafür dass Ihr uns lest! 

15. Mai 2017 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse, Sonstiges 1 Kommentar »

Ein gelungenes Pferde-Event von „Pfernetzt“

Am vergangenen Wochenende fand in der Nähe von Fulda ein besonderes Pferde-Event statt: Pfernetzt hatte verschiedene Trainer eingeladen, ihre jeweiligen Methoden vorzustellen. Ich durfte dabei sein, um den Longenkurs zu präsentieren, worüber ich mich sehr gefreut habe! 🙂

Am Samstag war ich gleich als Erste dran und hatte 60 Minuten Zeit für eine Praxisvorführung zum Thema „Anatomisch korrektes und pferdefreundliches Longieren“.

Ich muss gestehen, ich war ganz schön nervös vor so vielen Menschen, … aber zum Glück stand mir ein wunderbarer vierbeiniger Partner zur Seite. Ganz herzlichen Dank an Hero Merkel, dass sie mir ihr Pferd Omen für die Vorführung anvertraut hat. 

pfernetzt_omen

pfernetzt

Einige kurze Ausschnitte meiner Vorführung habe ich Euch in einem Video zusammengestellt – das könnt Ihr Euch hier anschauen: 

pfernetzt_youtube

Den Rest des Tages hatte ich dann frei und habe die Zeit genutzt und mir noch einige der anderen interessanten Vorträge angeschaut. Mein persönliches Highlight war zum Abschluss des Tages ein Kinoabend mit dem Tierfilmer Marc Lubetzki, der uns mit in eine Wildpferdeherde genommen hat.  

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung – ein großes Lob und meinen Dank an das Team von „Pfernetzt“!

8. Mai 2017 von Babette Teschen • Kategorie: Engagement und Pferdeschutz, Longieren, Sonstiges 0 Kommentare »

Frühjahrsputz – mit einem Tipp

(Hinweis: Auch wenn Aramis nun nicht mehr lebt, so wird er immer ein sehr wichtiger Teil von Tanias Leben bleiben und ein Stück weit wird er deshalb auch weiterhin hier bei „Wege zum Pferd“ dabei sein, in Fotos und Gedanken und allem, was er zu schenken hatte. Er gehört einfach dazu. Diese Bilder entstanden Mitte März.)

***

Das dürfte wohl vielen Pferdemenschen bekannt vorkommen, was? 

Man nehme ein als Wildschwein getarntes Pferd im Fellwechsel und beginne mit dem Putzen:

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(Und hier auch gleich der Tipp: dieses Putzgerät hat sich wirklich bestens beim Fellwechsel bewährt… und ja, ich habe vieles ausprobiert!).

Man halte durch und bleibe dran, bis man selbst wie ein Wildschwein aussieht und eine gute Portion Haare zusammen hat: 

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Dann freue man sich an einem halbwegs sauberen Pferd, … bis es sich nach dem Training mit Genuss in ein Sandschwein verwandelt 🙂

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Was gibt es Schöneres?

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18. April 2017 von Tania Konnerth • Kategorie: Sonstiges, Verhalten 16 Kommentare »

Stichwort „Miteinander“

Wir veranstalten ja immer mal wieder kleine Aktionen unter unserer Leserschaft und dieses Mal ging es um das Thema „Miteinander“. Wir hatten aufgerufen, uns Definitionen, Fotos und Geschichten dazu zuzusenden und wir haben sehr berührende und ganz wunderschöne Beiträge bekommen. 

Aus einigen haben wir ein kleines, inspirierendes Video erstellt – wir hoffen, dass es Euch allen genauso viel Freude macht wie uns und wir schicken ein dickes Dankeschön an alle Mitwirkenden.

Und dazu gibt es noch ein zauberhaftes und nachdenklich stimmendes Gedicht: 

Miteinander Leben

Kreuzen sich unsere Wege,
hast du kaum eine Wahl,
je nachdem welche Wünsche ich hege,
durchleidest du mehr oder weniger Qual.

Erst wenn ich in deine Augen seh,
deine Bedürfnisse und Ängste versteh‘,
immer an dein Wohlsein denke,
und dir meine Liebe schenke,

wirst du gerne bei mir sein,
lässt mich in dein Herz hinein,
so werden wir nach gemeinsamen Zielen streben,
und wirklich gut miteinander leben!

Nina König

miteinander-video

7. Februar 2017 von Tania Konnerth • Kategorie: Sonstiges, Umgang 1 Kommentar »

Von wegen alt – oder: Die Geschichte von Tizon

Bei meinem Coaching auf La Palma durfte ich nicht nur Birgits Giaco kennen lernen, sondern auch ihren Tizon. Dieses Pferd hat mich tief beeindruckt. Er ist nicht mehr der Jüngste, dabei aber quicklebendig und ein echtes Charakterpferd. Ich möchte Euch hier Tizons Geschichte erzählen, da ich glaube, dass sie dazu beitragen kann, dass wir vielleicht in Zukunft manches alte Pferd mit anderen Augen sehen können: 

Das also ist Tizon: 

tizon

Tizon ist ein Traber-Mallorquin-Mix und Tizon ist mit 32 durchaus das, was man bei Pferden als „alt“ bezeichnen kann. Bevor Tizon zu Birgit kam, lebte er erst auf Teneriffa und hat dort leider auch Schlimmes erleben müssen. Gebrochen aber hat ihn niemand. Nur schien ihm auch keiner gewachsen und er erwies sich unter dem Sattel dann auch tatsächlich als gefährlich. Mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und Sachverstand haben es Birgit und ihr Mann Christoph geschafft, Tizon für sich zu gewinnen, so dass er reitbar wurde (zumindest meistens 😉 ).

Inzwischen ist Tizon in Rente. Er muss nicht mehr arbeiten und wird nicht mehr geritten. Er lebt zusammen mit dem noch jungen Giaco auf einem traumhaften Grundstück und genießt dort seinen Lebensabend. 

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Mir gegenüber präsentierte sich Tizon eher unauffällig: ruhig und weise wirkte er, während er sich im Hintergrund hielt. Schließlich war ich für Giaco gekommen und er schien sich nicht in den Vordergrund drängen zu wollen.

Umso mehr freute ich mich, als ich Tizon an einem Tag auch ganz anders erleben durfte! Tizon gehört nämlich noch lange nicht zum alten Eisen: 

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So dreht Tizon auf, wenn er im Spiel mit Giaco über den Reitplatz fegt und wirkt dann mehr wie zweieinhalb als wie 32! 

Frech fordert er den Jüngeren auf: 

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Und lässt sich von ihm nicht wirklich beeindrucken: 

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Steigen kann er auch noch gut: 

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Und er scheut keine Wettrennen: 

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Ich zeige diese Bilder, weil wir uns nie vom Alter eines Pferdes täuschen lassen sollten! Rentner zu sein, heißt noch lange nicht keine Lebensfreude mehr zu haben, ganz im Gegenteil. So manches Pferd erlebt wie befreit als Rentner seinen zweiten Frühling. Die Bilder von Tizon zeigen mehr als deutlich: auch ältere Pferde brauchen Spielkameraden und Platz zum Laufen und Toben. Schön, wenn es ihnen so möglich ist, wie Tizon!

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Lieber Tizon, ich wünsch‘ Dir noch viele, wundervolle und energievolle Jahre! Es war mir eine Ehre, Dich kennen gelernt zu haben. 
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17. Januar 2017 von Tania Konnerth • Kategorie: Haltung, Sonstiges, Verhalten 5 Kommentare »

Wir brauchen eine Streitkultur in unseren Ställen: 3 hilfreiche Regeln

Ich kaue weiter auf dem schwierigen Thema herum, wie man mit Unrecht gegenüber Pferden umgehen soll. Die zahlreichen Reaktionen, die wir auf den letzten Artikel dazu bekommen haben, zeigen, dass sich sehr viele hilflos fühlen, wenn sie etwas sehen, unter dem Pferde leiden und das die wenigsten wissen, wie man damit am besten umgehen kann, sowohl im eigenen Stall als auch draußen. Was ich glaube, was uns allen fehlt, ist eine konstruktive Streitkultur oder wenigstens eine Handvoll Regeln für die Kommunikation, denn Kommunikation ist der Schlüssel zum Verstehen. 

Vielleicht bin ich mal wieder hoffnungslos naiv, aber ich habe ein Bild im Kopf von einem anderen, einem besseren Umgang miteinander, von dem wir Menschen und damit auch die Pferde profitieren würden.

Für den Anfang habe ich hier mal drei Regeln zusammengestellt, die meiner Einschätzung nach sehr vieles verändern könnten: 

Regel 1: Es geht um die PFERDE!

Diese Regel scheint leider sehr schwer zu vermitteln zu sein, aber sie könnte Grundlegendes zum Guten verändern. 

Aus meiner Sicht liegt das Hauptproblem in der Kommunikation in  Ställen darin, dass sich jeder sofort persönlich angegriffen fühlt. Selbst eine neutrale Nachfrage wird oft sofort als Kritik aufgefasst, die Äußerung einer anderen Idee als Affront und auch konstruktive Kritik geradezu als Kriegserklärung.

Aber muss das wirklich so sein? Es sollte doch eben gerade nicht um UNS gehen, sondern um die Pferde und genau das müsste doch im Interesse aller Pferdemenschen sein! Wenn wir die Pferde konsequent in den Fokus stellen, wird vielleicht möglich, auch in Ställen Gespräche zu führen, von denen allen profitieren.

Lassen wir uns doch für den Moment einmal auf diese Vision ein: Was würde wohl passieren, wenn wir alle davon ausgehen würden, dass für jeden im Stall das Wohl der Pferde oberste Priorität hat. Das würde bedeuten, dass wir annehmen können, dass also jeder, der etwas sagt, seinen Blick konsequent auf dem Pferd hat und dass er oder sie vielleicht tatsächlich etwas sieht und wahrnimmt, für das ich in diesem Moment vielleicht blind bin?

Wow, würde ich dann vielleicht nicht ganz anders damit umgehen, wenn mir jemand etwas sagt? Schließlich will ich doch das Beste für mein Pferd, oder etwa nicht?

Ja, diese Regel fordert von uns, unser Ego zurückzunehmen und verletzte Gefühle und Eitelkeiten, eigene Erwartungen, Schuldgefühle und dergleichen mehr, wenigstens für einen Moment hinter die Frage zu stellen: 

Ist das, was ich gerade tue oder entscheide,
wirklich gut für mein Pferd?

Es geht bei dieser Idee nur um dieses Innehalten, nicht darum, dass man seinen eigenen Weg und seine eigenen Ansichten komplett über den Haufen werfen soll, nur weil mal jemand etwas sagt. Es geht allein um die kleine Pause, die ermöglicht, einen Schritt zur Seite zu machen und das eigene Tun zu reflektieren – was uns direkt zur zweiten Regel bringt:

Regel 2: Ständige Bereitschaft zur Selbstreflexion

Pferdeställe sind leider Orte, an denen die wenigsten bereit sind voneinander zu lernen, sondern in denen die meisten (aus welchen Gründen auch immer) davon ausgehen, genug zu wissen und alles richtig zu machen. Nun gibt es aber niemanden, wirklich niemanden, der keine Fehler macht und es gibt niemanden, der nichts mehr dazu lernen kann (wenn wir ehrlich sind, wissen wir das auch ganz genau). 

Für mich gehört inzwischen die Bereitschaft und auch die Fähigkeit, das eigene Tun zu hinterfragen, nicht nur, aber gerade in Pferdeställen zu dem Wichtigsten, was vermittelt werden kann. In vielen Lernsituationen herrscht immer noch das Lehrerprinzip: Einer sagt, was richtig ist und alle müssen es übernehmen – genauso wird es traurigerweise immer noch oft im Reitunterricht praktiziert. Wir brauchen aber eine offene Lernatmosphäre, in der Fragen erlaubt sind, in der Fehler eingestanden, in der wir ausprobieren dürfen  und Verhalten geändert werden kann. 

Gerade Reitlehrer müssten Vorbilder in Sachen Selbstreflexion sein, denn sie ist der einzige Garant dafür, dass wir Fehler nicht ständig wiederholen, dass wir fair bleiben und auf unser Gegenüber (also unser PFERD) eingehen können. Wer nicht bereit ist, sich selbst zu reflektieren, wird sehr schnell selbstherrlich – und diese Selbstherrlichkeit ist aus meiner Sicht eines der größten Probleme in Pferdeställen und vor allem die Aggression, die aus ihr entsteht, wenn jemand an ihr zu kratzen wagt. Denn, wenn uns jemand auf unser Verhalten anspricht und wir nicht bereit sind, kurz nachzuspüren, ob vielleicht etwas an dem Gesagten dran sein könnte, sondern uns nur angegriffen fühlen, reagieren viele von uns reflexartig und schlagen zurück – oft ohne überhaupt genau verstanden zu haben, was gesagt und gemeint wurde. Wenn wir aber versuchen würden, erst einmal zu verstehen, was die Person uns sagen will, würden wir die automatische Reaktion unterbrechen können und wir würden unser Verhalten zu reflektieren beginnen. 

Es geht, wie schon gesagt, überhaupt nicht darum, dass man all das, was man gelernt hat, weiß und tut, über den Haufen werfen muss. Aber es geht darum, offen zu bleiben für die Anregungen und Ansichten andere, für Feedback und Rückmeldungen und vor allem für Weiterentwicklung und Dazulernen. Und dafür braucht es eine viel vertrauensvollere Umgebung als sie bisher in der Regel in Reitställen herrscht. Die vielleicht entscheidendste Ursache dafür führt mich zu Regel Nummer drei:

Regel 3: Nicht über- sondern MITeinander reden

Diese Regel ist aus meiner Sicht ebenfalls unerlässlich, weil sie überhaupt erst so etwas wie Offenheit und ja, im Idealfall sogar Vertrauen ermöglicht. Und zwar geht es darum, dass wir nicht über andere reden, sondern MIT ihnen.

Keine Frage, es ist oft viel leichter, anderen von dem „Mist“ zu erzählen, den jemand verzapft und wie „doof“ jemand ist oder wie brutal – aber, und darüber sind sich viele leider nicht wirklich bewusst: das Reden über andere vergiftet alles.

Aus meiner Sicht ist es nur dann angemessen und unter Umständen auch sinnvoll, über jemanden zu reden, wenn mehrere sich zusammen tun wollen, um aktiv (und hoffentlich konstruktiv) gegen jemanden vorzugehen, der unbelehrbar immer wieder Schlimmes tut. Eine solche Absprache hat aber nichts mit Lästern zu tun. Lästern sollte immer tabu sein, denn Lästern ist der Nährboden für Angst, Misstrauen, Missgunst und vieles mehr. Und darunter leiden alle. 

Ich habe mich immer gefragt, was dieser Spruch „Das Leben ist kein Ponyhof“ eigentlich bedeuten soll, denn er suggeriert, dass Ponyhöfe eine heile Welt sind. Jeder, der normale Reitställe von innen kennt, weiß, dass in den meisten Fällen genau das Gegenteil der Fall ist: Lästereien, Missgunst und Mobbing gehören häufig zur Tagesordnung und das ganz sicher, weil immer eher über andere und eben nicht MITEINANDER geredet wird. Wie sollen da konstruktive Gespräche zustande kommen, wie soll man da voneinander lernen und offen für Anregungen sein? Nur wenn wir mutig werden, auf andere Pferdemenschen zuzugehen und etwas von uns selbst zu zeigen, nämlich z.B., was in uns vorgeht, was wir denken und fühlen und ja, auch unsere eigenen Fehler und Unsicherheiten und Fragen, werden sich auch andere öffnen können. 

Um diese Regel umsetzen zu können, brauchen wir alle eine gute Portion Kommunikations-Knowhow, denn viele von uns wissen nicht wirklich, wie man überhaupt Gespräche konstruktiv führen kann. So etwas wird natürlich nicht im Reitunterricht gelehrt (und leider eben oft auch nicht in der Schule oder daheim). Sich hier gewisse Schwächen einzugestehen, ist der erste Schritt, sich mit der Frage zu befassen, was Kommunikation eigentlich ausmacht und wie man konstruktiv und respektvoll mit anderen Menschen reden kann. Es gibt dazu viele Modelle und Anregungen und es wird dazu auch bei „Wege zum Pferd“ noch den einen oder anderen Beitrag zu lesen geben. 

Und gerade was diesen Punkt angeht, also mehr über das zu lernen, was eine gute Kommunikation ausmacht und achtsamer im Umgang mit anderen Menschen zu werden, das ist genau das, was sich meiner Ansicht nach auch unmittelbar positiv auf unser Verhalten gegenüber Pferden auswirken wird. 

Was meint Ihr, wollen wir es versuchen? 

kommunkation

25. Oktober 2016 von Tania Konnerth • Kategorie: Engagement und Pferdeschutz, Erkenntnisse, Sonstiges 5 Kommentare »

Ein bewegter Sommer – Neues von den Jungs

Für die Jungs und mich liegt ein bewegter Sommer hinter uns. Neben großen privaten Veränderungen bei mir gab es auch für die Jungs Veränderungen und wir drei durften wieder einmal die Erfahrung machen, dass Veränderungen lange nicht immer schlimm, sondern auch sehr positiv sein können! 

Die erste Veränderung setzte schon recht schnell nach dem Anweiden im Frühjahr ein: Ich musste Anthony aufgrund einer heftigen allergischen Reaktion von der Sommerweide zum Stall holen und stand an diesem Punkt vor der schwierigen Entscheidung, entweder auch für Aramis die Weidezeit zu beenden oder die beiden erst einmal zu trennen. Ich entschied mich dafür, nur Anthony von der Weide zu nehmen und so standen die beiden nach zehn Jahren zum ersten Mal allein. Das aber erwies sich nicht nur als problemlos, sondern in gewisser Hinsicht sogar als Geschenk, weil ich beide einzeln noch einmal ganz anders erleben durfte (Stoff für weitere Blogbeiträge 🙂 ). 

Anthony nahm die ersten Tage Boxenruhe vollkommen gelassen und freute sich über seine alte Bekannte, Fanny: 

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Etwas später konnte er auf den Paddock umziehen, wo er auch einen netten Nachbarn hatte: 

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Und wieder etwas später stellten wir dann Fanny und ihn zusammen, so dass er für einige Wochen seine ganz eigene Stute hatte und das sehr genoss. 🙂 

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Aramis brachte ich hin und wieder mal runter zum Stall. Die beiden begrüßten sich herzlich, aber es war auch nicht schlimm, wenn ich Aramis dann wieder hoch zur Wiese brachte – unkomplizierter hätte es nicht sein können. 

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Im September klärten sich dann bei mir privat einige Punkte und es stand ein Umzug an, der mich ein ganzes Stück weiter entfernt von den Jungs wohnen lassen würde. Recht kurzfristig ergab sich eine Möglichkeit, auch mit den Jungs umzuziehen, um sie doch wieder näher bei mir zu haben. Und so brachte ich dann Mitte September Aramis von der Sommerweide zu Anthony, um die beiden wieder zu vereinen. Das lief genauso problemlos wie alles andere zuvor, sie waren sofort wieder einfach zusammen und erkundeten die Umgebung: 

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Es war für mich so schön zu sehen, dass beide Pferde diese dicke Freundschaft verbindet, sie aber durchaus auch allein klar kommen. Das ist sehr beruhigend zu wissen. 

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Nur wenige Tage später ging es dann auch schon auf den Hänger und zum neuen Stall. Auch das hätte nicht besser laufen können. 

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In ihrem neuen Zuhause stehen die Jungs nun noch für ein Weilchen zu  zweit neben den anderen, werden aber bald in ihre neue, kleine Herde kommen. 

Wenn ich etwas aus diesem Sommer mitnehme, dann das: Selbst Sachen, die einem zunächst furchtbar erscheinen und große Sorgen bereiten, stellen sich oft als genau richtig und gut heraus. Gerade für mich als Sorgenmensch ist das eine heilsame und wohltuende Erfahrung. Dieser bewegte Sommer war ein sehr intensiver, in dem ich meine Pferde noch einmal ganz neu kennen lernen und erleben konnte und auch wieder viel über mich selbst gelernt habe. 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an allen, die uns durch diese nicht ganz einfache Zeit mit Betreuung, Hilfe, Zuspruch und Freundschaft begleitet haben, wie z.B. Jan von Klinges Landwiesenhof, Tierarzt Torsten Hohmann, Silke, Babette, Klaus, Petra, Maja und ihre Familie und andere. Ich schaue zusammen mit den Jungs fröhlich und gespannt nach vorne und freue mich auf das, was kommt. 

3. Oktober 2016 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse, Sonstiges 14 Kommentare »

Eine Coaching-Woche mit Steffi und Nele

Sehr spannende und schöne Tage liegt hinter mir, denn ich hatte Steffi mit ihrer Nele für eine Woche zum Coaching bei mir. Da ich denke, dass es für Euch ganz interessant sein kann, so eine Woche einmal aus beiden Perspektiven erzählt zu bekommen, habe ich hier zunächst Steffis Bericht für Euch und weiter unten gibt es dann noch eine kleine Reflexion von mir. 

Steffis Bericht

sun5Letztes Jahr habe ich mich entschieden, zu Tania zu fahren, um eine Woche intensiv für meine Nele und mich zu haben. Mein Ziel ist es, mit meiner Nele ein ganz besonderes Team zu werden und da fehlte mir noch das eine oder andere und ich wusste einfach nicht was ich ändern muss. Und jetzt war es endlich soweit, und ich hab mich auf den Weg zu Tania gemacht.

Am Sonntag, den 01.05.2016, bin ich von Tania ganz herzlich in Empfang genommen worden, als ich mit Nele auf Klinges Landwiesenhof ankam.

Ich war super aufgeregt, denn zum einen bin ich ganz alleine gefahren und zum anderen weiß man ja vorher nicht, wie man miteinander klarkommt. Passen Schüler und Trainer zusammen? Wie werden die Trainingseinheiten? Macht meine Nele überhaupt mit in der fremden Umgebung?

Am Montagmorgen haben wir uns dann zur ersten Trainingseinheit getroffen. Ich war sehr aufgeregt, dadurch Nele natürlich auch. Beim Trensen ist Nele losgelaufen, was ich so von ihr nicht kannte. Tania beobachtete mich ganz genau, was ich deutlich gemerkt habe, und dadurch noch aufgeregter wurde. Dann hat Tania sich erstmal angeschaut, wie ich im Sattel sitze. Anschließend sind wir in die Halle gegangen, wo ich Nele den Kappzaum angelegt habe und zeigte, wie ich sie longiere. Nach der ersten Trainingseinheit hat Tania gleich klare Worte gesprochen, was ich sehr gut fand, aber mich gleichzeitig auch zum Weinen brachte. Tania hat sofort erkannt, wo mein größtes Problem war, was mich sehr berührt hat, was aber auch gleichzeitig richtig war. Da ich vorher schon auf Tanias Internetseite war, war mir auch bewusst, dass das auf mich zukommen wird: „klare Worte“ – aber genau das wollte ich auch so. Ich habe mich Tania gegenüber komplett geöffnet, weil ich mich in ihrer Nähe sehr wohl fühlte, und somit war ich auch bereit, alles anzunehmen und es auch umzusetzen.

Ich habe in unserer Woche so viel gelernt, so viel aufgenommen und ganz viel mitgenommen. Wir konnten bei jeder Trainingseinheit sehen, dass sich jedes Mal wieder etwas positiv veränderte, weil ich auch bereit war und bin, einiges zu ändern. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man seinem Pferd wieder ein kleines Stück näher kommt.

Was super spannend war, dass Nele mir ganz klar gemacht hat, wenn ich ihr nicht den richtigen Weg zeigte: Dann stellte sie sich einfach dumm und ging z.B. einfach gradeaus, obwohl sie natürlich genau wusste, dass sie eigentlich abwenden sollte 🙂 Tania und ich konnten uns darüber wirklich amüsieren, denn eines ist Nele: sie ist sehr klar in dem, was sie fordert.

Es waren auch einige Trainingseinheiten sehr emotional. Durch die vielen kleinen, tollen Fortschritte habe ganz stark gemerkt, was meine Nele braucht: LOBEN, LOBEN, LOBEN. Ich werde Nele jetzt mit ganz viel positiver Verstärkung ermutigen, denn dadurch wird sie sehr motiviert – wir beide haben dann richtig viel Spaß dabei.

Ich muss aber auch sagen, dass Tania alles ganz toll vermitteln und erklären kann, und ich das immer gut umsetzen konnte. Was mich an meisten fasziniert hat, ist diese innere Ruhe, die Tania mitbringt, da fühlte man sich rund herum pudelwohl. 

sun2Für mich ist eins sehr wichtig geworden in dieser Woche: Ich muss mich mehr auf meine Nele einlassen und dazu bin ich auch bereit. Es geht darum, Nele das Gefühl zu geben, ja komm, es ist richtig, Pferd sein zu dürfen, zeig mir was du möchtest und daraus machen wir was. Für mich steht fest, dass ich in zwei Jahren dieses Erlebnis mit Nele wiederholen möchte, das ist was ganz Besonderes. Ich bin Tania so dankbar, dass sie mir/uns so wichtige Dinge mitgeben konnte, es war und ist wunderbar. 

Einige Dinge haben sich schon gut verankert wie z.B. „nicht die Hand über den Mähnenkamm“, „Hände wieder runternehmen“, “ Schulter locker lassen“, „Gewicht verlagern“ und nie vergessen: „Bestärke deine Nele, zeig ihr, dass sie es richtig gut macht!“ 

Liebe Tania, danke für die wunderschöne Zeit mit Dir,
Steffi & Nele

 

Und nun noch ein paar Worte von mir

Steffis Zeilen haben mich sehr berührt – danke, Steffi, für diesen wundervollen Bericht!

In diesen Tagen mit den beiden ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viel Vertrauen jemand mitbringt, der ein Coaching bei mir bucht. Die meisten kennen mich zwar über die Texte, die ich schreibe und über eMails, aber nicht allzu viele haben mich auch schon persönlich kennen gelernt. Wer nun sein Pferd einpackt, um sich eine Woche lang von mir begleiten zu lassen, geht stark in Vorleistung was das Vertrauen angeht – und das ist ein ganz, ganz kostbares Geschenk. 

Ich bin mir bei meiner Arbeit meiner Verantwortung und auch meiner Position sehr bewusst. Mensch und Pferd haben immer eine gemeinsame Geschichte. Sie haben viel erlebt und viel erreicht. Von außen erkennt man zwar vieles leichter und es ist auch nicht allzu schwer, dann eine Reihe kluger Ratschläge zu geben. Mein Job ist es aber nicht, Mensch und Pferd auf meinen eigenen Weg zu bringen, sondern ich sehe meine Aufgabe darin, sie dabei zu unterstützen, ihren gemeinsamen Weg zu finden. Mein Ziel bei jedem Coaching ist es, Türen und Türklinken zu finden und zu öffnen, um Pferd und Mensch neue Möglichkeiten aufzuzeigen. 

Im Coaching schaue ich mir als erstes das Miteinander an und lasse mich ganz ein auf das, was ich dabei fühle. Mir war gleich bei Steffis Ankunft klar, dass ich es hier nicht mit einer unsicheren Anfängerin zu tun habe, sondern mit einer tollen Pferdefrau und einem tollen Pferd. Hier stand kein konkretes Problem an, das es zu lösen gab, denn die beiden kamen bereits als eingespieltes Team bei mir an. Steffi führte ihre Nele vollkommen cool und souverän vom Hänger herunter und zum Auslauf – ich war wirklich beeindruckt, wie ruhig und gelassen beide wirkten und wie selbstverständlich alles ablief. 

Je mehr ich mich dann auf meine Coachees einlasse, desto klarer werden mir auch die Knackpunkte. Bei Steffi war das im Wesentlichen nur einer: sie war sehr gut darin, Nele klar und freundlich zu korrigieren und ihr selbstsicher einen Rahmen zu bieten, aber es fehlte die positive, freudige Rückmeldung, wenn Nele richtig reagierte oder einfach nur brav tat, was sich Steffi von ihr wünschte. Ein scheinbar kleines Element, aber ein ganz bedeutungsvolles, wenn es darum geht, wonach Steffi sich sehnte: nämlich nach einer noch intensiveren Beziehung zu ihrem Pferd. 

In meiner Arbeit habe ich den Blick nie nur auf dem Menschen oder nur auf dem Pferd, sondern es geht mir vor allem um die Beziehung. Ich spüre sozusagen immer in den Zwischenraum und was ihn füllt. Manchmal fühle ich da kaum etwas, weil noch gar keine Beziehung besteht, manchmal ist da Traurigkeit, manchmal Frust, manchmal auch Wut oder noch ganz etwas anderes. Schön ist es, wenn dort Freude ist, Leichtigkeit, Vertrauen und ähnliches. Was immer ich dort finde, das spreche ich aus. Und das kann manchmal auch sehr emotional werden, aber es stecken so viele Chancen und Möglichkeiten für alle darin, die bereit sind, sich wirklich auf die Beziehungsebene mit ihrem Pferd einzulassen.

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In der Woche mit Steffi und Nele ging es auch viel um Technik, also z.B. um die Hilfengebung beim Reiten und um das korrekte Stellen und Biegen an der Longe. Den größten Teil haben wir dabei an Feinheiten gearbeitet, denn auch hier brachte Steffi schon ganz viel Wissen und Können mit und Nele als sehr gut ausgebildetes Pferd auch.

Aber – und das ist wirklich das Entscheidende! – bei all dem bildet die Beziehungsebene immer die Basis. Ich möchte keinen Unterricht mehr geben, ohne das Wir zu reflektieren, denn ein Pferd ist kein Sportgerät und keine Maschine, sondern ein Wesen mit einer Persönlichkeit. Es will gesehen und gefühlt werden, es will sich mitteilen und ausdrücken können und es möchte verstanden werden und vor allem möchte es geben können, was es zu geben hat.

Es war schön zu erleben, wie beherzt Steffi die aufgezeigten Türklinken ergriff und die Türen und Tore weit aufstieß, um gemeinsam mit Nele ein paar neue Wege zu beschreiten. Und für die wünsche ich Euch beiden alles, alles Liebe und Gute, ich bin mir ganz sicher, Eure gemeinsame Zeit wird nun noch schöner werden!

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10. Mai 2016 von Tania Konnerth • Kategorie: Allgemein, Aus dem Reitunterricht und Coaching, Sonstiges 3 Kommentare »

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