Gedanken zum Thema: Einsatz von „scharfen“ Ausbildungsgegenständen

Schon vor einer Weile habe ich mich in meinem Artikel  Kappzäume der filigranen Art kritisch zur Serreta (ein spanischer, scharfer Kappzaum) geäußert. Dort erschien nun vor kurzem dieser Kommentar (wörtlich übernommen):

„Nunja, Frau Teschen,
es mag schon sein, dass Sie keine Serreta benoetigen, denn wie Sie schreiben, bereiten Sie Ihre Pferde ja genauestens vor.
Die Serreta (immer ummantelt, “blank” ist verboten) kommt in Spanien u.a. bei der Praesentation der Hengste zum Einsatz.
Wenn Sie in der Alterklasse 2 oder 3 stehen, und einen komplett rohen Hengst etwa 1 Stunde lang in Reihe neben Anderen ruhig stehen lassen muessen, waehrend die Kandidaten vor seiner Nase im Trab und Galopp vorbeisausen, tja, dann haetten Sie vermutlich auch gerne etwas durchschlagendere Argumente in der Hand, nehme ich an!
Leben und leben lassen, ist die Devise!“

Dieser Kommentar hat mich sehr nachdenklich gemacht und da meine Antwort auf diesen Kommentar etwas ausschweifender ist, habe ich mich dazu entschieden, nicht direkt dort zu antworten, sondern mit diesem Beitrag meine Gedanken dazu niederzuschreiben.

Ja, in dieser Situation würde ich die Serreta sehr wahrscheinlich benutzen …

Ich bin wahrlich nicht so naiv mir einzubilden, dass ich einen 2-jährigen, rohen Hengst mit Plüschhalfter, ausreichend Leckerchens in der Tasche und beruhigenden Worten dazu bringen würde, bei einer Hengstpräsentation wohlerzogen eine Stunde ruhig neben mir zu stehen, während um ihm herum die Post abgeht. Ich bin mir sogar sicher: Ich würde sehr, sehr alt aussehen! 😉

Und ja, würde ich dort tatsächlich mit einem tobenden Wildpferd an der Hand stehen müssen, wäre ich heilfroh, wenn ich ein Werkzeug in der Hand und auf dem Kopf des Pferdes hätte, welches  mir hilft, mitsamt Pferd wieder unversehrt und lebend vom Platz zu gehen. Und ja, ich würde dieses Werkzeug, wenn es sein muss, auch benutzen. In diesem Sinne kann ich der Verfasserin des Kommentares nur zustimmen.

Das ändert aber meine Grundeinstellung zur Serreta nicht.

Das Mittel der Wahl?

In meiner dreiteiligen Serie über Kappzäume ging es mir darum, Empfehlungen auszusprechen. Ich erklärte in den Beiträgen, welche Art Kappzäume ich für die Pferdeausbildung, insbesondere für die Longenausbildung eines Pferdes, als pferdefreundlich und geeignet ansehe.

Es ging mir nicht darum aufzuklären, mit welchem Kopfstück man am ehesten Kontrolle über ein austickendes Pferd erlangen kann. Das ist in meinen Augen ein großer Unterschied.

Die Serreta ist eine scharfe Kappzaumvariante. Sicherlich ist ihre Schärfe abhängig von der Beschaffenheit (mit oder ohne Zacken, ummantelt oder blank), aber ich persönlich lehne die Serreta (wenn sie nicht gut abgepolstert ist) grundsätzlich als Ausbildungsutensil ab. Nur weil die Serreta dem Zweck dienen kann, dem Menschen die Kontrolle über ein überfordertes Pferd zu ermöglichen, welches mit anderen Kopfstücken nicht händelbar ist, ist sie damit eben noch lange kein Ausbildungswerkzeug, sondern nur ein Hilfsmittel, mit dessen Hilfe es möglich ist, über Zwang Kontrolle zu erhalten.

Damit befindet sich zumindest die blanke Serreta für mich auf einer Linie mit den von mir ebenso abgelehnten Schlaufzügeln, Fußfesseln, Steigergebissen, Zwangsständen und anderen Hilfsmitteln, deren Einsatz in meinen Augen für das Pferd nichts Positives haben, aber dem Menschen die Macht verleihen Wiederstände zu brechen und Pferde zum Funktionieren bringen können. 🙁

Was ist angemessen?

Keine Frage, Hilfsmittel können ihre Berechtigung haben. So sind z.B. Zwangsstände in Notsituationen äußerst sinnvoll und haben schon vielen Pferden und Menschen das Leben gerettet. Hätte mein Pferd eine Kolik und müsste ohne Gefahr für das Leben des Tierarztes untersucht werden, so hätte ich keinerlei Bedenken mein Pferd in einen Zwangsstand zu führen. Aber deswegen werde ich unseren Lesern nicht einen Zwangsstand empfehlen, um z.B. dem Pferd die Hufpflege nahezubringen oder zur Gewöhnung an einen Sattel.

Und so ist es auch mit einem Hilfsmittel wie der Serreta.

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20. September 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Ausrüstung 28 Kommentare »

Gedanken zur Ausrüstung

In der letzten Woche machte ich mir Gedanken zum Wesen Pferd und schrieb darüber, dass wir aus meiner Sicht von einer falschen Grundannahme ausgehen: nämlich dass Pferde gefährlich sind, wenn wir sie nicht ständig kontrollieren und beherrschen.

Diese Tatsache zeigt sich sehr deutlich in der Ausrüstung – die ganz oft zur Aufrüstung wird. Wenn man sich mal umschaut, was im Pferdebereich angeboten und gekauft wird, sollte man meinen, Reiter/innen ziehen in den Krieg. Ein übertriebendes Bild? Ich finde nicht, wenn ich mal so aufzähle:

  • Scharfe Gebisse mit fiesen Hebelwirkungen.
  • Riemen, die Mäuler zuschnüren.
  • Hilfszügel, die Köpfe justieren oder Zügeleinwirkungen verstärken.
  • Sporen, die pieksen.
  • Gerten und Peitschen, die schlagen.
  • Kappzäume mit Metallzacken.
  • Halfter aus dünnen Plastikschnüren, die scharf sind.
  • Und anderes mehr.

Ich habe früher sehr viel für meine Pferde eingekauft. Ich habe zwar nicht alles mitgemacht, aber auch bei mir fanden sich Ausbinder, scharfe Gebisse, Sporen und dergleichen mehr. „Wenn man sie gekonnt und behutsam genug einsetzt, dann tun all diese Mittel nicht weh, sondern dienen der Verfeinerung der Hilfengebung.“ – das habe ich mir immer selbst gesagt (oder besser gesagt schön geredet…). (mehr …)

10. März 2011 von Tania Konnerth • Kategorie: Ausrüstung 18 Kommentare »

Dualgassen selbst gemacht

Aus meinem Unterricht, egal ob es sich dabei um Reitunterricht, Bodenarbeit oder um die Arbeit nach dem Longenkurs handelt, ist ein Arbeitsutensil nicht mehr weg zu denken: Die Dualgassen (n. Michael Geitner). Sie sind so vielseitig einsetzbar und eine so großartige Hilfestellung für Mensch und Pferd, dass ich einfach jeden Pferdebesitzer nur raten kann, sich mindestens acht der blauen und gelben Schläuche zuzulegen.

Nun sind die Gassen leider nicht gerade billig, auch wenn ich finde, dass sie ihr Geld auf jeden Fall wert sind. Aber bei vielen Pferdebesitzern gibt das Budget die Anschaffung nun mal nicht her. Auf einem Kurs haben wir mit einer selbstgebastelten Variante von Dualgassen gearbeitet, die sich auch von basteltechnisch unbegabten Menschen, wie ich es z.B. bin ;-), mit geringem Aufwand herstellen lässt.

Und so geht´s

Besorgen Sie sich Schaumstoffmatratzen und farbigen, wasserfesten  Sprühlack. Schneiden Sie die Matratzen in ca 20 cm breite Streifen und sprühen Sie diese mit dem Lack an. Fertig 🙂 !

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14. September 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Ausrüstung 19 Kommentare »

Der erste Sattel für das junge Pferd

Irgendwann im Leben der meisten Pferde kommt der Zeitpunkt, wo es ein Reitpferd werden soll. Und damit steht der Jungpferdebesitzer vor der Wahl, welchen Sattel das Pferd zum Anreiten auf den Rücken bekommen soll. Da die Pferde sich in dieser Zeit besonders stark im Körper verändern, wird dieser Sattel dem Pferd fast immer nur für eine kurze Zeit passen. Aus diesem Grunde sind viele Pferdebesitzer nicht bereit, viel Geld für den ersten Sattel auszugeben und gehen Kompromisse ein. Da werden dann häufig Sättel verwendet, die für das Pferd nicht optimal sind.

Ja, ein vernünftiger, neuer Sattel kostet gerne ab € 1500.- aufwärts… Und ich kann es durchaus verstehen, dass man diese Anschaffung erst tätigen will, wenn man sich sicher ist, dass dieser Sattel dann auch der „Sattel auf Langzeit“ ist.

Aber!

Wenn Sie am Anfang bei der Wahl des Sattels Kompromisse eingehen, kann Sie das auf Dauer sehr teuer zu stehen kommen und vor allem richtig viel kaputt machen! Ein unpassender Sattel tut dem Pferd in vielen Fällen weh. Diese Schmerzen fördern die Widersetzlichkeit beim Anreiten und führen zu einer schlechten Bewegungsmanier, von Muskelfehlbildungen mal ganz zu schweigen.

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7. September 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Ausrüstung 11 Kommentare »

Das liebe Thema Hilfszügel…

Da ich ja in meiner Longenarbeit ausdrücklich auf Hilfszügel verzichte, werde ich häufig Folgendes gefragt: „Finden Sie eigentlich alle Hilfszügel gleich schlecht? Und meinen Sie nicht, dass es Situationen gibt, in denen der Einsatz von Hilfszügeln doch gut ist?“

Ich bin anhand meiner Erfahrung zu dem Schluss gekommen, dass jedes Pferd ohne Hilfszügel lernen kann in guter Haltung zu laufen und ich mache aus meiner negativen Einstellung gegenüber Hilfszügeln keinen Hehl. Meine Argumente, warum ich gegen den Einsatz von Hilfszügeln bin, habe ich ausführlich im Longenkurs aufgeführt. Tania und ich haben genau in diesem Longenkurs und im Aufbaukurs einen Weg beschrieben, wie jede/r sein Pferd in guter Haltung und Manier zunächst am Boden, später dann auch unter dem Sattel so arbeiten kann, dass er sein Pferd gänzlich ohne den Einsatz von Hilfszügeln optimal fördern kann.

Um aber auf die Frage oben zurück zu kommen: Nein, ich finde nicht alle Hilfszügel gleich schlecht! Es gibt welche, die finde ich weniger schlecht als andere. Aber: etwas weniger schlecht zu finden, heißt nicht, den Einsatz gut zu heißen oder gar zu empfehlen!

Mein Ideal ist ganz klar die Arbeit ohne Hilfszügel!

Das Leben besteht aber leider nicht nur darin, dass wir unsere Ideale sofort und kompromisslos leben können. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß. Oftmals kommen wir auf unserem Idealwege nicht so voran, wie wir es uns vorstellen und es fehlt uns an Können und an Wissen. Dann müssen wir manchmal etwas abweichen, Umwege gehen und uns der Grautöne bedienen. Und natürlich gibt es zum Glück genügend Pferde, die sich so an Hilfszügel gewöhnt haben, dass ich nicht grundsätzlich gegen jegliche Verwendung bin, wenn diese mit entsprechendem Sachverstand und vor allem mit Fairness dem Pferd gegenüber geschieht.
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12. Januar 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Ausrüstung 15 Kommentare »

Eine tolle Sache: Pylonen!

Wenn man mich fragt, was ich als Anschaffung zum Reiten und für die Bodenarbeit empfehlen würde, dann sind das Pylonen! Und zwar acht, besser noch zwölf Stück. Empfehlenswert sind Pylonen aus einem festen, aber flexiblen Material, die nicht zerbrechen, sondern nachgeben, wenn das Pferd einmal drauftreten sollte. Eine Höhe von 50 cm. hat sich hier gut bewährt.

Pylonen gehören deshalb zu meinem liebsten Utensilien, weil man mit ihnen sehr viel Sinnvolles machen kann!

Zum Reiten kann man sie bestens dafür nutzen, eine Einheit abwechslungsreich zu gestalten. Wenn ich z.B. vier oder fünf Pylonen auf der Mittellinie verteile, kann ich

  • Slalom um die Pylonen reiten,
  • ich kann von der Mittellinie aus Volten um jede Pylone reiten,
  • ich kann eine Volte um jede Pylone reiten und dann auf der Mittellinie bis zur nächsten Pylone im Schulterherein gehen.

Um das zu illustrieren, habe ich hier ein kleines Video von Anthony und mir für Euch.

pylonen.jpg

Babette hatte uns diese Übungen vorgeschlagen und, wie Ihr sehen könnte, klappt es selbst beim ersten Mal ziemlich gut.
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29. Oktober 2009 von Tania Konnerth • Kategorie: Ausrüstung 13 Kommentare »

Und noch ein Gebiss: das merothische Ledergebiss

Nun habe ich hier inzwischen fast alle Zäumungen, die ich für meine Pferde nutze, vorgestellt, aber eines fehlt noch: und das ist das merothische Ledergebiss.

So sieht es aus:

ledergebiss2.jpg

Mit diesem Gebiss bin ich Aramis, der ja sehr heikel mit Gebissen ist, viele Jahre geritten und er schien damit von allen Gebissen am besten zu laufen.

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26. März 2009 von Tania Konnerth • Kategorie: Ausrüstung 21 Kommentare »

Gedanken zur Kandare

Sie konnten hier bei uns schon viel über unsere Einstellungen und Gedanken zum Thema Gebisse gelesen. So haben Sie sicherlich schon gemerkt, dass sowohl Tania als auch ich uns viele Gedanken machen, wie wir die Arbeit für das Pferd so angenehm wie möglich machen können. Wir reiten unsere Pferde viel gebisslos, reiten gerne mal nur mit einem Halsring und mögen es, unsere Pferde möglichst „mit wenig“ auszustatten. Und doch sieht man mich ab und an meine Pferde mit Kandare arbeiten.

Wie passt das zusammen? Und warum mache ich das? Ist das ein Widerspruch?

Um auf diese Fragen zu antworten, möchte ich mich heute ein bisschen ausführlicher mit der Kandare beschäftigen.
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29. Januar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Ausrüstung 8 Kommentare »

Eine Frage des Gewissens: Einfach oder doppelt gebrochenes Gebiss?

Kürzlich wurde hier die Frage an uns gerichtet, welches Gebiss wir für das „weichere“ halte, das einfach- oder das doppelt gebrochene.

Schauen wir uns diese Gebisse ein Mal im Vergleich an:

Das einfach gebrochene Gebiss

  • Es besteht aus zwei Schenkeln und einem Gelenk.
  • Es liegt auf der Zunge und der Lade des Pferdes auf.
  • Bei beidseitigem Annehmen der Zügel und einer rückwirkenden Reiterhand entsteht ein quetschender Druck seitlich auf die Zunge und auf die Laden. Bei einem tiefen Gaumen des Pferdes kann das Mittelstück gegen den Gaumen drücken (der sogenannte „Nussknacker-Effekt“).
  • Einseitiges leichtes Anspielen gibt dem Pferd auch nur einseitig ein gut verständliches Signal, der nicht angespielte Schenkel bleibt ruhig auf der Zunge liegen.
  • Das Gelenk liegt mittig auf der Zunge und stört nicht auf den Laden.

Das doppelt gebrochene Gebiss

  • Es besteht aus drei Gebissteilen und zwei gelenkigen Verbindungen.
  • Das Mittelstück liegt auf der Zunge auf.
  • Durch dem Anpassen an die Zunge soll es nicht zum Nussknacker-Effekt kommen können.
  • Dem doppelt gebrochenen Gebiss wird eine schwammige, unverständlichere Signalwirkung zugesprochen.
  • Bei engstehenden Kieferästen und bei einseitigem Annehmen eines Zügels, kommen oftmals die Gelenke an die Laden, worauf einige Pferde empfindlich reagieren.

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22. Januar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Ausrüstung 16 Kommentare »

So erklären Sie Ihrem Pferd das Gebiss

Wie in meinem letzten Blogbeitrag ausgeführt, bin ich der Meinung, dass wir unseren Pferden das Gebiss erklären müssen, wenn wir wollen, dass es dieses Kommunikationsmittel akzeptiert und dass es das Gebiss vertrauensvoll annehmen kann. Hier zeige ich Ihnen, wie ich dabei vorgehe.

Wenn ich ein bereits mit Gebiss gearbeitetes Pferd in die Ausbildung bekomme, prüfe ich am Boden, wie das Pferd psychisch dem Gebiss gegenüber eingestellt ist und ob das Pferd an der Hand auf Signale am Zügel wunschgemäß reagiert. Die traurige Realität ist, dass der weitaus größere Teil der Pferde, die zu mir kommen, große Sorgen mit dem Gebiss haben und falsche Reaktionsmuster in sich tragen.
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13. Januar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Ausrüstung 19 Kommentare »

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