Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 27: Ziemlich beste Freunde

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

 

Heute erfolgt die Eingliederung von Cooper, Teil zwei. Ich nehme dieses Mal Monty vorher aus der Herde, wofür er wenig Verständnis hat.

„Das ist einfach lächerlich.“, sagt er.

„Nein, das ist vernünftig.“

„Ich habe gar nichts Schlimmes gemacht.“

„Das ist Ansichtssache.“

Wir schauen uns an, wie Cooper wieder umringt wird. Es folgt das übliche Quietschen und alle rennen ein bisschen herum, bis es wieder ruhiger wird. Dann geht Aaron, der Herdenchef, zu Cooper und wir halten alle den Atem an.

Beide stehen Nüster an Nüster. Aaron ist deutlich größer als Cooper, der zwar für einen Tinker nicht klein ist, aber neben dem schweren Warmblut fast zierlich wirkt. Dann legt Aaron einmal die Ohren an und Cooper dreht ab.

„So macht man das.“, sage ich.

Mein Pferd ignoriert die Bemerkung.

„Kann ich dich denn nun dazu stellen, ohne dass du auf Cooper losgehst?“

„Selbstverständlich.“, sagt mein Pferd.

„Ja, ja, dein ‚selbstverständlich‘ kenne ich langsam … Na gut, wagen wir es. Aber Monty, ich schwöre dir, wenn du wieder so eine Show abziehst, weiß ich nicht, was ich tue.“

„Na, na, kein Grund zu drohen.“

„Oh doch, das ist einer, glaub mir.“

Ich führe Monty zum Tor, öffne es und lasse mein Pferd auf den Auslauf.

„Ich warne dich wirklich, benimm dich bloß.“, sage ich noch mal zu ihm. Dann schauen wir alle etwas angespannt, was passiert. Diesmal bin eindeutig ich die Nervöseste.

Cooper steht abseits und tut so, als würde er Monty nicht sehen. Monty hebt den Kopf und sieht riesig aus. Er schaut rüber zu Cooper.

Bitte nicht, bitte, bitte nicht, denke ich, doch Monty nimmt Kurs auf Cooper.

„Das kann doch nicht wahr sein!“, rufe ich und mach’ mich bereit, wieder loszusprinten.

„Warte mal.“, hält mich Inge zurück, denn Aaron setzt sich ebenfalls in Bewegung und schneidet Monty den Weg ab. Schützt er den Neuen?

Monty tut so, als wollte er eh zur Tränke gehen, und weicht seinem Chef nach links aus.

Puh, denke ich.

Wir schauen dann noch eine ganze Weile zu, aber es passiert nichts Aufregendes. Cooper hält einen sehr höflichen Abstand zu allen. Hin und wieder geht mal jemand zu ihm hin, aber es gibt keine Auseinandersetzungen. Nach einer Stunde sagt Inge, dass sie ihn jetzt erstmal drin lässt und zur Nacht noch mal auf den Paddock stellt.

Und was mache ich nun? Kann ich auch gehen? Schließlich bin ich ja schon verantwortlich für Monty… Ich beschließe, erstmal zum Stall runterzulaufen und aufs Klo zu gehen.

Als ich wieder zum Auslauf komme, ist alles friedlich. Ich gehe zu Monty.

„Kann ich denn jetzt auch heimfahren?“, frage ich mein Pferd.

„Warum sollten Sie nicht heimfahren können?“, fragt er.

„Na, wirst du dich jetzt anständig benehmen?“

„Selbstverständlich.“

Ruhig bleiben, ganz ruhig bleiben, Isa, sage ich zu mir.

„Gut, ich verlass mich darauf. Ich komme dann nachher noch mal.“

Nach rund drei Stunden bin ich wieder am Auslauf und kann meinen Augen kaum trauen: Da stehen Monty und Cooper zusammen und machen Fellpflege, als wären sie schon immer beste Freunde gewesen.

Inge ist auch schon da und sagt: „Ich glaube, ich kann ihn doch über Nacht drin lassen, oder was meinst du? Sieht aus, als hätte Monty einen neuen Freund.“

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Verstehe einer die Pferde, verstehe einer meines …

 

–> Fortsetzung folgt

 

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

16. März 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 27: Ziemlich beste Freunde

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 26: Der Neue, oder: Ich kenne mein Pferd nicht

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

 

Als ich Monty heute zurück zur Weide bringe, sage ich zu ihm: „Monty, du hast ja sicher gesehen, dass da seit ein paar Tagen ein Neuer auf dem Paddock neben euch steht.“

„Ach ja? Ist mir gar nicht aufgefallen.“, sagt Monty.

„Schon klar. Na, jedenfalls wollen wir ihn morgen mal zu euch tun. Wäre toll, wenn du ein bisschen auf ihn aufpasst, wenn die anderen ihn zu sehr angehen, okay?“

„Wie Sie wünschen.“, sagt mein Pferd.

Am nächsten Tag stehen wir an der Weide. Wir haben den Pferden die Halfter angezogen und haben vorsichtshalber auch ein paar Peitschen da, so dass wir im Notfall eingreifen können. Wir haben einige Rabauken dabei und alle sind ein bisschen nervös. So eine Eingliederung ist ja nicht ohne. Am lockersten bin ich und freue mich mal wieder darüber, ein so besonnenes und ruhiges Pferd zu haben.

Inge, die Besitzerin des Neuankömmlings, ist natürlich am meisten aufgeregt. „Macht dir keine Sorgen, Monty wird das schon richten.“, sage ich zu ihr. Und das glaube ich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch selbst, bis, ja, bis ich mal wieder feststellen muss, dass ich mein Pferd lange nicht so gut kenne, wie ich meine …

Inge führt Cooper von seinem Paddock zu den anderen und macht den Strick ab. Wir haben uns am Zaun entlang verteilt und schauen, was nun passiert. Natürlich kommen gleich einige aus der Herde zu dem Neuen gelaufen. Er wird beschnuppert, es gibt lautes Quietschen und einiges an Gerenne. Der Herdenchef und Monty haben sich bisher rausgehalten, doch dann geht alles ganz schnell. Monty geht, nein, besser gesagt, er rast mit aufgerissenem Maul auf den Neuen zu und beißt ihn in den Rücken.

„Monty, spinnst du?“, brülle ich entsetzt. „Hör sofort auf damit!“

Der Neue ist weit nach hinten gerannt. Monty nimmt mich nicht mal wahr, sondern setzt ihm nach. Er treibt ihn einige Runden herum und dann gezielt in die Ecke. Dort dreht er sich um und droht Cooper. Ich kann es nicht fassen.

Ich schlüpfe durch den Zaun, renne fuchtelnd mit der Peitsche los und brülle aus Leibeskräften mein Pferd an, damit er nicht tatsächlich auch noch zu schlagen beginnt. Wirklich Angst vor mir hat Monty ja nicht mal mit einer Peitsche in der Hand, aber zumindest schaut er zu mir. Cooper nutzt den Moment und flitzt an Monty vorbei. Ich bekomme mein Pferd am Halfter zu fassen, mache den Strick ran und ziehe Monty hinter mir her zum Ausgang, weit weg von den anderen.

„Kannst du mir bitte mal verraten, was das soll?“, frage ich mein Pferd. Ich bin sehr, sehr wütend.

„Was denn?“, fragt Monty vollkommen unschuldig.

„Was denn? Du benimmst dich wie ein echter Bulli! Warum gehst du auf den Neuen los?“

„Der gehört nicht zu uns.“

„Ich habe dir gesagt, dass er in eure Herde kommt und er stand jetzt schon über eine Woche neben euch.“

„Er gehört trotzdem nicht zu uns.“

„Monty, du weißt genau, dass manchmal neue Pferde in eure Herde kommen, ebenso wie manchmal welche gehen. Ihr könnt euch das leider nicht wirklich aussuchen, was sicher nicht so toll ist, aber gerade von dir hätte ich nun wirklich nicht erwartet, dass du so aggressiv bist!“

„Bin ich ja gar nicht.“

„Ach, und warum hast du den armen Kerl gebissen? Und ihn in die Ecke gestellt? Das sah aus, als würdest du ihn zusammentreten wollen.“

„Ach was, ich hab ihm nur ein bisschen gezeigt, dass er nicht zu uns gehört.“

„Na, das dürfte ihm sehr klar geworden sein. Ich bin echt enttäuscht von dir.“

„Aber warum denn?“, fragt Monty und ich bekomme den Eindruck, dass er wirklich nicht weiß, worum es mir geht.

„Manchmal frage ich mich echt, was das ganze Reden soll, wenn es doch nichts nützt. Ich hatte dir erklärt, was passieren würde und dich gebeten, sich seiner anzunehmen.“

„Aber warum hätte ich das denn tun sollen?“

„Na, weil es nett ist und weil man das so macht! Man ist nett zu Neuen und geht nicht auf sie los.“

„Als Pferd schon.“

„Ihr seid doch keine Bestien.“

„Na, Sie als Mensch sollten das verstehen.“

„Wie meinst du das denn bitteschön? Es geht doch gerade gar nicht um mich und nicht um Menschen, sondern es geht um dich und dein Verhalten. Der ist doch einer von euch, verdammt noch mal.“

„Nein, ist er nicht.“, stellt Monty noch einmal klar.

„Wird er aber werden.“

„Das kann sein, jetzt gehört er jedenfalls nicht zu uns.“

„Weißt du was? Es kann ganz schnell passieren, dass bald DU nicht mehr dazu gehörst. Wenn du dich so benimmst, bekommen ja alle Angst um ihre Pferde. Echt, Monty, das ist richtiger Mist, den du da baust.“

„Sie übertreiben maßlos.“

Wir schauen rüber zur Herde, wo der Neue zuerst noch einige Male ein kleines Stück vom Herdenchef gescheucht wird. Die Stimmung hat sich aber schon ganz gut beruhigt. Einige fressen bereits am Heu. Cooper hält sich dann etwas abseits und die größte Aufregung ist vorbei.

„Und was mache ich jetzt bitte mit dir?“

„Wie meinen Sie das?“

„Na, kann ich dich wieder in die Herde stellen?“

„Was sonst?“

„Und was machst du dann?“

„Da lege ich mich nicht fest.“

„Sehr hilfreich, Monty. Jetzt mal im Ernst: Du gehst nicht wieder so auf ihn los, oder?“

Inzwischen hat Inge aber Cooper erstmal wieder aus der Herde genommen und zurück in den Eingliederungspaddock gebracht.

Ich bringe Monty zurück und gehe danach zu Inge. Mir ist das furchtbar peinlich. „Das tut mir sehr leid, ich weiß wirklich nicht, was in ihn gefahren ist. So ist er wirklich sonst nie, frag die anderen.“

„Na, das sind halt Pferde. Ist ja nichts passiert, wird schon werden. Wir probieren es morgen noch mal.“, antwortet Inge.

„Vielleicht am besten erstmal ohne Monty.“, schlage ich vor.

„Ja, das klingt gut.“, sagt Inge und ich schäme mich richtig ein bisschen für mein Pferd.

–> Fortsetzung: Kapitel 27

 

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

23. Februar 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 26: Der Neue, oder: Ich kenne mein Pferd nicht

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 25: Der böse Stein

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Wir haben hier am Stall ein wirklich schönes Ausreitgelände: Es gibt eine kleine Runde, von welcher man auf einige längere Strecken kommt, und eine mittellange in die andere Richtung, von der aus auch wieder weitere Runden möglich sind. Am liebsten mag ich die mittellange Runde, … wenn es da nicht ein Problem gäbe: Dort liegt nämlich der böse Stein.

Der böse Stein ist ein großer Findling, der an einer Wegkreuzung am Rand liegt und Monty findet ihn einfach nur gruselig. Jedes Mal, wenn wir daran vorbei müssen, beginnt er schon von Weitem zu glotzen, sein Hals wird immer steifer und der Kopf geht immer höher. Mindestens fünfmal stoppt Monty abrupt davor und es fühlt sich an, als würde er ernsthaft überlegen, umzudrehen. Wenn ich ihn dann zum Weitergehen auffordern möchte, muss ich das mit Nachdruck tun. Monty tänzelt dann in einen größtmöglichen Bogen um den Stein herum, so dass ich fast im Gebüsch hängenbleibe, und lässt ihn nicht aus den Augen. Sind wir auf Höhe des Findlings, macht er einen riesigen Satz nach vorne und trabt einige schnelle Schritte los. Dann fällt er wieder in den Schritt und tut als sei nichts gewesen.

Heute möchte ich mal wieder diese Runde machen, zum ersten Mal, seitdem Monty mit mir spricht. Ich bin guten Mutes, dass wir die Sache mit dem bösen Stein nun aufgelöst bekommen.  Jetzt kann ich ihm ja genau erklären, was es damit auf sich hat, und dass es wirklich keinerlei Grund gibt, davor solche Angst zu haben.

Theoretisch. Praktisch sieht die Sache nämlich ganz anders aus.

„Hallo Monty“, sage ich gut gelaunt zu meinem Pferd. „Heute machen wir mal wieder eine schöne Runde ins Gelände, ja?“

„Wie Sie wünschen.“

„Darfst dich ruhig ein bisschen freuen, ich sag’s auch keinem.“

„Wenn Sie darauf bestehen.“, sagt er und verzieht keine Miene.

Manchmal frage ich mich, ob Monty tatsächlich so humorlos ist, wie er oft wirkt oder, im Gegenteil, vielleicht viel mehr Humor hat, als ich erkenne … In solchen Momenten bin ich mir da nicht sicher.

Also ignoriere ich seine Bemerkung und hole den Sattel und das Zaumzeug. Wenig später sitze ich auf meinem Pferd und ab geht’s ins Gelände, Richtung mittellange Runde. Wir bummeln gemütlich am langen Zügel den Weg entlang. Ich schaue über die Felder, höre den Vögeln zu und bin rundum happy, bis zu dem Moment, in dem ich fast vom Pferd fliege, weil Monty abrupt stehenbleibt. Da hatte ich doch glatt den bösen Stein vergessen. Gut, nun nur nicht ungehalten reagieren, sondern die Sache ein für alle Mal klären, wir können doch jetzt vernünftig miteinander reden.

„Monty, das ist doch nur wieder der Stein. Erinnerst du dich? Wir sind hier schon viele Male lang gegangen und dieser Stein liegt da einfach nur herum. Du brauchst keine Angst vor ihm zu haben, wirklich nicht.“, sage ich so liebevoll, wie es mir möglich ist, während ich mich wieder im Sattel zurechtruckele.

„Da ist was.“, presst Monty mit zusammengebissenen Zähnen hervor.

„Ja, ich weiß. Das ist der besagte Stein. Ein großer Findling, vollkommen harmlos. Lass uns doch einmal rangehen, dann wirst du das sehen.“

„Unmöglich, da ist was.“

„Monty, hör mir doch bitte einmal zu: Es ist ein Stein, nichts weiter als ein Stein. Der ist zwar groß, aber der tut nichts. Ganz, ganz sicher nicht, ich verspreche es dir.“

Mein Pferd steht wie eine Statue und starrt den Stein an.

„Monty, bitte, geh weiter. Vertrau mir.“

Ich treibe ihn etwas an. Keine Reaktion. Ich treibe etwas doller. Keine Reaktion.

„Das kann doch nicht wahr sein, Monty. Ich meine, jetzt, da wir reden können, muss es doch möglich sein, dass du mir zuhörst und vor allem, dass du mir glaubst, wenn ich sage, dass da keine Gefahr ist.“

„Da ist was.“, flüstert mein Pferd und geht tatsächlich rückwärts statt vorwärts.

Ich bin ehrlich entsetzt und erinnere mich nun wieder, warum ich hier bei den letzten Malen doch etwas unwirsch mit meinem Pferd wurde, so leid es mir auch hinterher tat. Aber gut, das löse ich jetzt anders.

„Pass auf, Monty, ich steige ab, und wir schauen uns das zusammen an. Dafür musst du aber bitte mal für einen Augenblick stillhalten.“, sage ich und springe bei der ersten Chance ab.

Monty hat sich wieder hoch aufgerichtet und wirkt so riesig neben mir, dass ich ins Grübeln komme, ob das mit dem Absteigen wirklich eine so gute Idee war.

„Monty, kannst du mir bitte einen Moment deine Aufmerksamkeit schenken? Haaallooo Monty!“ Ich muss tatsächlich lauter werden, damit er mich überhaupt wahrnimmt, und ich merke, dass sich in meine Stimme etwas Unsicherheit mischt.

„Was denn?“, fragt er kurz, ohne den Stein aus den Augen zu lassen.

„Hörst du mir jetzt bitte mal zu? Was dir da Angst macht, ist nichts weiter als ein Stein – kein Wolf, kein Monster, nur ein Stein. Du weißt doch, was ein Stein ist, oder? Ein Stein ist etwas Unbelebtes. Es gibt sie in klein und in groß. Steine liegen einfach nur herum und tun niemanden etwas, auch Pferden nicht. Jeder kann gefahrlos an ihnen vorbeigehen.“

„Natürlich weiß ich, was ein Stein ist.“, sagt Monty pikiert.

„Wunderbar, dann lass uns doch bitte diesen Stein da vorne anschauen, ja?“

„Wenn Sie darauf bestehen …“

Während wir uns gemeinsam dem Stein nähern, wird Monty noch nervöser. Er zögert und hadert und tänzelt und ich rede mit Engelszungen auf ihn ein. Dann kommen wir so nahe an den Stein, dass er ihn tatsächlich gut sehen kann, und plötzlich ist alles ganz einfach. Ich ermuntere ihn, noch näher heranzugehen und den Stein mit der Nase zu berühren, um sich davon zu überzeugen, dass da nichts weiter ist. Monty tut so, als wäre das nichts Besonderes. Dafür gebe ich ihm sogar ein Leckerli und lobe ihn für seinen großartigen Mut. Dann steige ich wieder auf und wir gehen weiter.

„Aber da war was.“, sagt Monty, während ich tief durchatme und mich mal wieder in buddhistischer Gelassenheit übe.

–> Fortsetzung: Kapitel 26

 

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

2. Februar 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 25: Der böse Stein

Ich bin’s, Ihr Pferd – Wo bleibt denn das Buch?

Ein Zusatzkapitel zur Bucherscheinung von „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth – zum ersten Kapitel geht es hier.

„Sagen Sie mal, wo bleibt denn eigentlich das Buch?“, fragt mein Pferd und schaut mich erwartungsvoll an.

„Was für ein Buch?“, frage ich unschuldig zurück.

Monty zieht beide Augenbrauen hoch, natürlich durchschaut er mich.

„Okay, okay.“, antworte ich schnell und werde rot. „Das ist noch nicht da.“

„Und wo ist es?“

„Keine Ahnung, es ist einfach noch nicht geliefert worden.“

„Aber Sie hatten es mir doch schon versprochen!“

„Ja, nicht nur dir, Monty. Es gibt inzwischen eine ganze Menge Leute, die darauf warten … Das ist eine echt blöde Sache und ich bin ganz schön sauer. Ich habe ja bisher nicht einmal selbst ein Exemplar.“

„So, so, da waren Sie wohl etwas vorschnell, nicht wahr? Ein bisschen zu ungeduldig, richtig?“ Er scheint es irgendwie zu genießen, mir das unter die Nase zu reiben.

„Ja, das war ich wohl.“, räume ich ein.

„Na, eine Möhre könnte mir über die Enttäuschung hinweghelfen.“, sagt mein Pferd großzügig.

Da muss ich lachen. Ich reiche ihm eine Möhre und seufze: „Leider kann nicht einfach auch allen anderen, die auf das Buch warten, eine Möhre geben.“

„Wissen Sie, das macht gar nichts, dann geben Sie die Möhren eben alle mir.“, grinst Monty.

„Und das hilft?“, frage ich.

„Ganz sicher!“, sagt mein Pferd.

 

Monty - Wege zum Pferd

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

7. Januar 2021 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Wo bleibt denn das Buch?

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 24: Wünsch’ dir was!

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Es ist mitten im Advent und ich frage Monty, was er sich denn von mir zu Weihnachten wünscht.

„Eine Möhre wäre fein.“, antwortet er prompt.

„Na, du bist ja bescheiden.“, sage ich.

„Es darf auch gern ein Kilo Möhren sein.“, fügt er schnell hinzu.

Ich lache. „Na, schauen wir mal, was ich machen kann, aber mal abgesehen von Möhren, Monty, gibt es etwas, dass du dir von mir wünschst?“

„Hafer.“, sagt er.

Ich schaue ihn an und sehe sein verschmitztes Grinsen.

„Also?“, frage ich.

„Ein Kilo Hafer?“

„Ach Monty, jetzt mal im Ernst. Ich möchte so gerne wissen, womit ich dir wirklich eine Freude machen kann. Also, ob es etwas gibt, dass du zu gerne mal erleben oder ausprobieren würdest. Überleg doch mal! Etwas, von dem du immer geträumt hast?“ Ich schaute ihn an. „Abgesehen von einer Wiese, auf der dir das Gras bis zum Bauch wächst.“

Monty sagt eine ganze Weile nichts, sein Blick ist in die Ferne gerichtet. Dann lacht er plötzlich leise in sich hinein.

„Ja? Ist dir was eingefallen?“ Ich bin ganz aufgeregt.

„Ach, nur eine dumme Kinderei.“, sagt er verlegen.

„Raus damit, Monty!“

„Ach, nein. Wissen Sie, das ist mir peinlich.“

Peinlich? Was kann einem Pferd denn peinlich sein, denke ich.

„Monty, nun sag schon, ich würde es wirklich gerne wissen.“

„Aber Sie dürfen nicht lachen und Sie dürfen es auch keinem weitersagen.“, fordert er und schaut mich ernst an.

„Niemals, Monty, dein Geheimnis ist sicher bei mir.“, sage ich und schaffe es, ernsthaft zu klingen, obwohl ich mir ein Schmunzeln kaum verkneifen kann. Wenn ich jetzt lache, erfahre ich es nie, da bin ich mir sicher.

Er schaut wieder in die Ferne.

„Ich wollte immer ein Indianer-Pony sein.“, sagt er nach einer Weile.

„Ein Indianer-Pony?“, rufe ich entgeistert und muss laut auflachen.

„Sehen Sie, es ist peinlich, ich wusste es.“

„Nein, nein, sorry, Monty, das ist nicht peinlich.“

„Sie haben gelacht.“

„Aber nur, weil es so unerwartet kommt.“

„Was meinen Sie mit unerwartet?“

„Na ja, Monty, du hast ein Stockmaß von 1,78m und wirkst eher wie ein englischer Gentleman …“

„Oh, vielen Dank.“

„… da kommt man nicht so einfach darauf, dass du gerne ein Indianer-Pony wärst.“

„Natürlich nicht für immer.“, sagt er. „Aber einmal durch die Prärie rasen, um Bisons zu jagen …“

„Aber hast du nicht panische Angst vor Kühen?“, rufe ich.

„Sehen Sie, deshalb wollte ich das nicht erzählen, Sie haben immer was zu meckern und machen sich lustig über mich.“ Jetzt ist er wirklich beleidigt.

„Tut mir leid, Monty, das war nicht nett von mir und ich entschuldige mich bei dir. Ich bin nur wirklich erstaunt. Es ist schön, dass du darüber sprichst. Ich freue mich, dass du es mit mir teilst. Ehrlich.“

Ich schaue selbst ein bisschen in die Ferne und träume. „Ja, es muss toll sein, die Weiten der Prärie vor sich zu haben, endlos, ohne Straßen und Häuser, einfach nur Natur und Freiheit.“

Mein Pferd und ich seufzen gemeinsam und in diesem Moment ist es schon ein bisschen wie Weihnachten.

–> Fortsetzung: Kapitel 25

 

Monty - Wege zum Pferd

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

20. Dezember 2020 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 24: Wünsch’ dir was!

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 23: Freundschaft, was ist das eigentlich?

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Gestern habe ich noch lange darüber nachgedacht, was eigentlich eine Freundschaft ausmacht. Wikipedia schreibt, dass Freundschaft auf gegenseitiger Zuneigung beruht und sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet.

Das macht mich nachdenklich: Mag mein Pferd mich eigentlich?

„Ich hätte es schlimmer treffen können.“, hatte er gesagt. Nicht gerade eine Liebeserklärung, aber so ist Monty halt, er ist eben kein Pferd der großen Worte oder Gefühle. Aber von Zuneigung kann man da wohl trotzdem nicht sprechen, oder?

Wie kann ich es schaffen, dass mein Pferd mich mag, ich meine, so richtig gern hat? Dass er sich auf mich freut und dass er Lust hat, etwas mit mir zu machen? Moment mal, … worauf hat Monty eigentlich Lust? Er macht brav so ziemlich alles mit, was ich möchte, aber worauf davon hat er wirklich Lust? Was macht ihm wirklich Spaß, was bereitet ihm echte Freude? Ich muss gestehen, ich weiß es nicht. Aber ich werde es herausfinden, vielleicht ist das ein guter Startpunkt.

Ich frage mein Pferd also bei der nächstbesten Gelegenheit: „Sag mal, Monty, gibt es etwas, das du am liebsten magst?“

„Frisches Gras.“, sagt Monty.

„Nein, ich meine von dem, was wir zusammen machen. Magst du es, in der Halle zu laufen oder lieber im Wald? Wie findest du das Longieren oder zu springen? Gehst du lieber Schritt oder Trab oder Galopp?“

„Am liebsten gehe ich grasen.“, sagt er und fügt noch schnell hinzu: „Aber es ist okay, so wie es ist.“

„Okay, ja du sagst immer, dass du alles okay findest. Aber das meine ich  nicht. Ich möchte wissen, was dir Freude oder Spaß macht?“

„Spaß?“

„Ja, Spaß!“

„Was genau meinen Sie mit Spaß?“

„Na, Spaß halt, Freude, Lachen, etwas toll finden.“

Monty schaut mich an.

„Im Beruf geht es doch nicht um Spaß.“, sagt er, als wäre das vollkommen selbstverständlich. „Spaß hat man auf der Weide beim Grasen mit den anderen. Arbeit ist Arbeit. Ist das bei Ihnen nicht so?“

Ich überlege. Eigentlich wollte ich sagen, dass einem die Arbeit durchaus Spaß machen sollte, aber genau das kann ich von mir selbst auch nicht wirklich behaupten. Hin und wieder macht es mal ein bisschen Spaß, aber es stimmt schon: Die meiste Zeit ist Arbeit eben Arbeit. Und ehrlich gesagt, habe ich auch gar keinen anderen Anspruch. Ich muss zugeben, da hat Monty recht. Aber genau das fühlt sich furchtbar an, denn die Zeit mit Monty ist für mich doch eben gerade keine Arbeit, sondern Freizeit! Und ich möchte doch, dass mein Pferd sie auch genießen kann und nicht nur hinter sich bringt …

„Ich würde mir wünschen, dass du Spaß mit mir hast.“, sage ich leise.

„Wissen Sie, Sie sind manchmal sehr seltsam.“, sagt Monty. „Es geht mir doch gar nicht um Spaß. Ich bin zufrieden. Es geht mir gut bei Ihnen, der Job ist viel besser als der davor.“

Das ist wieder einer der Momente, in denen ich das Gefühl habe, dass mir die Tatsache, dass mein Pferd sprechen kann, überhaupt nichts nützt, weil ich mich nicht verständlich machen kann. Ich kämpfe mit den Tränen und drehe mich um, um so zu tun, als würde ich etwas in der Putzkiste suchen.

Das reicht mir aber nicht, denke ich. Das ist, verdammt noch mal, nicht das, was ich will für mein Pferd. Ich will, dass er sich auf mich freut. Ich will ihm näher kommen. Ich will ihm ein echter Freund sein.

Das spreche ich aber nicht aus, weil ich kein Problem daraus machen will. Aber ich werde daran arbeiten – und das ist ein Versprechen!

–> Fortsetzung Kapitel 24

 

Monty Wege zum Pferd

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

1. Dezember 2020 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 23: Freundschaft, was ist das eigentlich?

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 22: Können wir nicht Freunde sein?

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Nach der wundervollen Reiteinheit schaue ich meinem Pferd beim Fressen zu. Ich bin immer noch richtig geflasht darüber, wie leicht auf einmal alles war, als Monty sich herausgefordert fühlte und von sich aus mitmachte. Davon möchte ich mehr für uns – ja, am liebsten sollte es doch immer so sein, das Reiten: voller Energie, Leichtigkeit und Freude, ohne Druck und die ständigen Zweifel.

Aber, was genau war denn eigentlich anders als sonst? War es wirklich nur der Eigenantrieb von Monty? Oder vielleicht meine humorvolle Art, also die Tatsache, dass ich einfach mal nicht alles so bierernst genommen habe, sondern lachen konnte über uns? Oder war es das Gemeinschaftliche? Ich glaube, es war alles zusammen. Wir waren in diesem Moment wirklich gemeinsam bei der Sache, nicht einer für den anderen oder weil er muss, sondern in diesem Moment war es eine unsere Entscheidung, seine und meine. Und es war eine auf Augenhöhe. Ja, es war fast so, wie unter Freunden.

„Du, Monty, mal so ganz grundsätzlich: Glaubst du, dass Freundschaft zwischen Mensch und Pferd möglich ist?“, frage ich ihn ganz spontan.

Wenn ich seinen Blick richtig deute, dann hat er mal wieder mit den Augen gerollt.

„Oh, sorry … du kannst auch gerne erst einmal auffressen.“

„Vielen Dank.“, sagt er und leckt mit Hingabe noch eine Weile seine eh schon leere Schüssel aus. Als er fertig ist, greife ich das Thema noch mal auf.

„Also, nochmal zur Freundschaft… Ich weiß ja, du siehst mich als deinen Arbeitgeber, aber mal so theoretisch: Hältst du es für möglich, dass Pferde und Menschen auch Freunde sein können?“

„Ich würde lieber nicht antworten, wenn Ihnen das Recht ist.“

Ich könnte jetzt verletzt und beleidigt sein, aber ich kenne mein Pferd ja inzwischen ein bisschen und ich möchte schon gerne eine Antwort. Also schmolle ich nicht, sondern sage beherzt: „Ich würde aber wirklich gerne wissen, was du dazu sagst.“

„Also gut, was wollen Sie denn von mir hören?“

„Na, deine ehrliche Meinung.“

„Sind Sie sich da sicher?“

„Ja, natürlich.“, sage ich und schlucke, weil ich mir plötzlich   tatsächlich nicht mehr ganz so sicher bin.

„Also gut, dann: Nein, das glaube ich nicht.“

„Oh.“, sage ich und muss das erstmal sacken lassen. Nach einer Weile frage ich: „Und warum nicht?“

„Weil Menschen Menschen sind und Pferde Pferde.“

„Aber das allein ist doch kein Grund.“, rufe ich. „Es gibt doch viele Freundschaften zwischen ganz verschiedenen Wesen, auch zwischen Pferd und Mensch!“

„Sie haben mich gefragt, ich habe geantwortet.“

„Aber vielleicht siehst du das nur so, weil du es noch nicht erlebt hast. Vielleicht erscheint es dir deshalb unmöglich …“, sage ich leise und füge dann hinzu: „Ich wäre dir sehr gern ein echter Freund.“

„Aber, … Sie sind doch meine Besitzerin.“, sagt Monty und klingt ehrlich verwirrt.

„Muss sich das denn ausschließen?“, frage ich noch leiser und bin mir nicht sicher, ob er es überhaupt gehört hat. Auf dem Weg zur Weide laufe ich still und noch nachdenklicher als sonst neben meinem Pferd.

–> Fortsetzung: Kapitel 23

 

Monty – Wege zum Pferd

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

17. November 2020 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 22: Können wir nicht Freunde sein?

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 21: Wer schlurft hier?

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Die nächste Reiteinheit gestaltet sich genauso zäh wie die letzte. War Monty eigentlich immer so unmotiviert unterwegs und es ist mir nur nicht aufgefallen? Der Gedanke versetzt mir irgendwie einen Stich.

„Monty, nimm es mir bitte nicht übel, aber du schlurfst.“, sage ich, als er in gewohnter Gemächlichkeit seine Runden dreht.

„Ich?“

„Ja, du. Wer sonst?“

„Ich weiß nicht, was Sie meinen.“, sagt mein Pferd etwas pikiert.

„Naja, du hebst die Beine nicht und du läufst ohne Schwung.“

„Bisher war es für Sie durchaus ausreichend.“, entgegnet Monty nun säuerlich.

Ja, bisher war das ausreichend. Weil ich nicht darüber nachgedacht habe und weil ich es nicht hinterfragt habe. Jetzt aber wünsche ich doch aber, dass Monty fröhlich ist, dass er Freude am Reiten hat und daran, etwas mit mir zu machen. Wenn er so zäh ist, nimmt mir das selbst jeden Spaß und am liebsten würde ich absteigen. Eigentlich wollte ich ihn ein bisschen an seinem Stolz packen mit dem Schlurfen, damit er sich mehr Mühe gibt. Aber meine Worte erreichen mal wieder nicht das, was ich beabsichtige, und er reagiert wieder beleidigt. Und irgendwie kann ich ihn sogar verstehen, … wer wird schon gerne angenörgelt?

Da erinnere ich mich an einen Tipp, den ich mal gelesen habe, nämlich den, dass man Pferde mit schnell aufeinanderfolgenden Schritt-Trab-Wechseln munterer machen kann. Einen Versuch ist es wert, denke ich, denn mit Reden komme ich nicht weiter.

Ich pariere Monty also durch in den Schritt, trabe ihn gleich wieder an, pariere wieder durch und trabe noch mal an, pariere erneut durch und trabe wieder an.

„Entschuldigen Sie, aber könnten Sie sich vielleicht mal entscheiden?“, motzt mein Pferd.

„Mich entscheiden?“, flöte ich ganz unschuldig, als wüsste ich gar nicht, was er meint.

„Naja, wollen Sie nun Schritt oder wollen Sie Trab? So macht einen das ja ganz kirre.“

„Ach, ich wollte nur mal schauen, wie schnell du eigentlich zwischen den beiden Gangarten hin- und herwechseln kannst. Manche Pferde können das richtig schnell, aber offenbar kann das nicht jedes Pferd … “

Monty sagt nichts, aber ich bin mir sicher, dass es in ihm arbeitet. Er lässt sich nicht gerne sagen, dass andere etwas besser können als er.

„Ich kann das auch schnell.“, sagt er dann.

„Echt? Wow, würde ich gerne mal erleben, Monty!“

„Wie Sie wünschen.“, antwortet er und fällt so prompt in den Schritt, dass ich nach vorne kippe, weil ich damit nicht gerechnet habe.

„War das etwa zu schnell für Sie?“, fragt er und trabt so schnell an, dass es mich fast nach hinten legt. Ich muss erstmal die Zügel sortieren, die mir vor Schreck aus der Hand gefallen sind.

„Oder das?“, kichert er. Mein Pferd kann kichern, denke ich erstaunt.

„Touché, Monty.“, lache ich.

Dann nehme ich die Herausforderung an: Ich gebe die Hilfen für den Schritt, denke aber schon im Durchparieren ans Antraben, also flott und frei nach vorne. Monty, der mich gerne noch mal vorführen will, ist bereit und trabt so kraftvoll aus dem Durchparieren an, dass es eine wahre Freude ist. Ich juchze und Monty schnaubt.

Solche Übergänge muss man allerdings auch erstmal sitzen können, stelle ich fest und muss mich nun ganz bewusst darauf konzentrieren, die Bewegungen weich durch mich fließen zu lassen, um ihn in den nächsten Übergängen nicht durch meinen Sitz oder meine Hände zu stören. Es gelingt mir immer besser und Monty legt sich mächtig ins Zeug. So schön kann reiten sein!

Beim nächsten Übergang lasse ich im Trab die Zügel aus der Hand gleiten, trabe leicht und wir schweben für einige Runden durch die Halle, als würden Montys Hufe kaum den Boden berühren.

Als ich ihn dann wieder Schritt gehen lasse und begeistert „Oh, war das toll!“ rufe, schnaubt mein Pferd ab, höchst zufrieden mit sich selbst.

„Also, wer schlurft hier?“, fragt Monty.

„Na, du jedenfalls nicht!“, sage ich zu meinem Pferd.

–> Fortsetzung Kapitel 22

 

Monty - Wege zum Pferd

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

3. November 2020 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 21: Wer schlurft hier?

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 20: Ganz schön zäh …

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Monty und ich sind auf dem Reitplatz. Wir traben. Monty wird immer langsamer. Früher hätte ich ihn schon längst angetrieben, nun frage ich vorsichtig: „Du, Monty, könntest du bitte vielleicht ein bisschen schneller … ?“

„Wie Sie wünschen.“, sagt er und beschleunigt für einige Schritte, um dann wieder langsamer und langsamer zu werden.

„Du, … das ist schon wieder ziemlich langsam, Monty.“

„Entschuldigung.“ Wieder beschleunigt er und wieder dauert es nicht lange, bis er erneut langsamer wird.

Ich lasse ihn die Hand wechseln. Auch hier ist er nicht wirklich schneller. Ich treibe, ich schnalze, ich tippe ihn mit der Gerte an, ich feuere ihn sogar mit aufmunternden Worten an, aber er reagiert mehr oder weniger nur in Zeitlupe. Dynamik ist wirklich etwas anderes.

„Sag mal, Monty, was hältst du von einem kleinen Galopp?“ Vielleicht lockert ihn das auf.

„Wie Sie wünschen.“, antwortet er und er galoppiert an. Nach mehr Energie fühlt sich dieser Kartoffelgalopp aber auch nicht an und Monty fällt sehr schnell wieder in einen quälend langsamen Trab.

<p“>„Okay, Monty, geh’ mal Schritt.“, sage ich und gebe ihm den Zügel hin. „Sag mal, geht es dir heute nicht gut? Ist etwas los? Weißt du, du musst es doch nur sagen.“

„Wieso sollte es mir nicht gut gehen? Wie kommen Sie denn darauf?“, fragt er und klingt fast empört.

„Naja, du bist zwar auch sonst nicht gerade ein Rennpferd, aber heute wäre ja sogar ich schneller als du.“ Hoffentlich merkt er den Humor.

Leider nicht.

„Tut mir leid, dass ich Ihren Erwartungen nicht entspreche. Ich tue, was ich kann.“

„Ach, Monty, das war doch scherzhaft gemeint. Sei nicht beleidigt. Hey, ich bin’s doch, deine Besitzerin. Ich bin nicht gegen dich, ich möchte einfach nur verstehen, was los ist. Ich weiß doch, dass du immer einen guten Job machen willst, deshalb frage ich mich ja auch, was heute anders ist.“

„Nichts ist anders.“

„Hast du vielleicht schlecht geschlafen? Hat dich ein anderes Pferd geärgert? Oder bin ich es? Mach ich etwas anders heute? Rede doch mit mir.“

„Ich weiß wirklich nicht, was Sie meinen. Es ist alles in bester Ordnung.“

So komme ich nicht weiter. Wie viele würden mir wohl jetzt dazu raten, einfach Sporen zu nehmen oder mich mit der Gerte durchzusetzen …

„Wollen wir noch einen kleinen Spazierausritt machen?“, frage ich ihn. Vielleicht kann ich ihm ja damit eine Freude machen.

„Wie Sie wünschen.“

„Ach Monty, sei doch nicht so. Hast du Lust darauf oder nicht? Das kannst du mir doch einfach sagen.“

Ich bekomme keine Antwort und, das frustriert mich mal wieder ziemlich.

„Weißt du was, am besten hören wir einfach für heute auf.“

„Wie Sie wünschen.“, höre ich.

Ich seufze und denke einmal mehr, dass das irgendwie alles doch auch besser zu lösen sein muss. 

–> Fortsetzung: Kapitel 21

 

Monty Wege zum Pferd

 

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Tania Konnerth

Wer erzählt Montys Geschichten?

Die Geschichten von Monty schreibt Tania Konnerth. Sie hat seit über 40 Jahren mit Pferden zu tun und hat – unter uns gesagt – inzwischen immer öfter das Gefühl, dass Pferde tatsächlich sprechen können.

Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

20. Oktober 2020 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 20: Ganz schön zäh …

Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 19: Heute mal ganz locker – … oder auch nicht

Aus „Ich bin’s, Ihr Pferd“ von Tania Konnerth
– zum ersten Kapitel geht es hier.

Ich habe beschlossen, dass ich die Sache mit der Strenge und mit der Schwere allein lösen will. Nur weil mein Pferd sprechen kann, darf ich doch nicht ständig zu ihm rennen und ihn mit meinem Psychokram belasten. Schließlich weiß ich ja, wo ich ansetzen muss: bei mir selbst. Ich muss wieder lockerer werden, nicht alles so ernst nehmen und viel dankbarer sein für alles, was ich habe. Ich habe ein wundervolles Pferd und ich habe das tollste Hobby auf der Welt. Wäre doch gelacht, wenn ich es nicht schaffen würde, mir meine Leichtigkeit zurückzuholen!

Für heute habe ich mir deshalb etwas Besonderes mit Monty vorgenommen, etwas so richtig fürs Herz: Ich geh mit Monty heute für eine kleine Bummelrunde ins Gelände und setze mich nur mit Halfter und ohne Sattel drauf. Einfach mal wieder ganz unbesorgt und unbedarft Pony-Mädchen spielen (… na ja, auf einem ziemlich großen „Pony“…). Er darf schauen und trödeln so viel er will und ich werde es einfach genießen, mich von ihm tragen zu lassen. Qualitätszeit nennt man das, also ohne Anspruch, ohne Ziel und Druck. Und so freue ich mich wirklich wie ein Kind, als ich zum Auslauf komme, um mein Pferd zu holen. Der zuckt allerdings mal wieder kaum mit dem Ohr, als ich rufe. Na, er döst halt, sage ich mir fröhlich, gehe näher heran und spreche ihn liebevoll an: „Hallo Monty.“

„Ach, Sie sind es.“, sagt mein Pferd, ohne aufzuschauen.

„Ja, ich bin es.“, strahle ich ihn an. „Was hältst du von einer kleinen, ganz gemütlichen Geländerunde ohne Sattel?“

Monty gähnt.

„Wie Sie wünschen.“, sagt er dann und irgendwie ist das nicht das, was ich hören will. Und dass er einfach weiterdöst, ist auch nicht die Reaktion, die ich mir vorgestellt habe. Aber, hey, ich lass mich dadurch doch nicht entmutigen.

„Komm schon, das wird toll. So ganz ohne Programm und ohne nachzudenken. Und du darfst so viel trödeln, wie du magst.“

Die einzige Reaktion meines Pferdes ist ein Schlagen des Schweifes, um die Fliegen zu vertreiben. Begeisterung ist das ja nicht wirklich.

„Äh, Monty?“, hake ich nach, weil mein Pferd eingeschlafen zu sein scheint.

„Was? Ach ja, Sie wollen ausreiten.“, sagt mein Pferd und es klingt fast, als würde ich sonst was fordern. Irgendwie läuft das alles vollkommen anders, als ich es mir ausgemalt hatte. Mein schönes Freudegefühl verpufft zu einem ernüchternden Wölkchen Nichts und Enttäuschung macht sich breit. Isa, versuche ich mir noch zu sagen, nimm das jetzt nicht persönlich, du weißt doch, wie Monty ist …, aber ich kann nichts dagegen machen, ich fühle mich plötzlich richtig mies.

Monty hat sich inzwischen zu mir gedreht und hält mir mit halb geschlossenen Augen seinen Kopf hin. Das kommt mir in diesem Moment wie ein Hohn vor.

„Weißt du was, Monty, wir lassen es einfach. Das Ganze war wahrscheinlich eh eine blöde Idee.“ Ich erschrecke ein bisschen darüber, wie eingeschnappt ich mich anhöre und wie scharf und laut meine Stimme klingt, aber ich kann es nicht ändern. „Vielleicht sollten wir einfach alles lassen und gar nichts mehr zusammen unternehmen. Am glücklichsten bist du offenbar, wenn ich dich in Ruhe lasse.“, setze ich nach.

Mein Pferd schaut mich fragend an.

„Ja, und nun glotzt du mich auch noch so an. Ich weiß, ich benehme mich gerade vollkommen daneben, aber, weißt du was, ich kann nicht anders. Und das ist jetzt auch egal, denn ich mache ja sowieso nichts richtig, überhaupt nichts, nicht mal nichts zu wollen bekomme ich hin … “, und meine Stimme kippt. Ich merke genau, dass ich mich da immer mehr hineinsteigere, aber ich kann es einfach nicht stoppen. Ich tue mir selbst leid, weil nichts von dem klappt, was ich mir vornehme, und weil ich nicht einfach lächeln kann über mein schläfriges Pferd, sondern alles persönlich nehme, obwohl ich genau weiß, dass das falsch ist. Weil ich doch einfach nur ein bisschen Freude haben wollte und nun wieder alles versaut ist. Und nun heule ich auch noch.

Nach einer Weile beruhige ich mich wieder etwas. Monty, der derweilen neben mir gestanden hat, stupst mich mit der Nase an: „Alles gut bei Ihnen?“

„Ich weiß es nicht, Monty. Manchmal weiß ich gar nichts mehr. Ich will alles so viel besser machen und bekomme es einfach nicht hin. Vielleicht bin ich gar nicht die Richtige für dich, vielleicht wärst du mit jemanden anderen viel glücklicher …“ Wieder laufen Tränen.

„Wie kommen Sie denn darauf?“, fragt er ehrlich erstaunt.

„Na, du scheinst dich nie zu freuen, wenn ich komme. Alles was ich vorschlage, machst du nur, weil du es als deinen Job siehst. Und ich habe ständig das Gefühl, einfach nichts richtig zu machen.“

„Ach, da sind Sie aber etwas zu streng mit sich.“, sagt mein Pferd und haut damit erst recht noch mal in den eh schon wunden Punkt.

„Nein, ich bin zu streng zu dir, darum geht es doch!“, plärre ich wieder los. „All dieses Gängeln, das Schimpfen, das ständige Ermahnen. So will ich gar nicht sein! Ich will nicht über alles hundertmal nachdenken. Ich will so gerne wieder so unbedarft sein, wie ich es mal war, und einfach Freude haben an dir und am Reiten. Statt dessen muss ich ständig alles hinterfragen und alles ist so schwierig geworden. Jeder erzählt etwas anderes. Ich soll es auf diese oder jene Art machen, vieles darf ich auf keinen Fall tun und dann muss ich aber unbedingt noch sonstwas beachten. Ich habe das Gefühl gar nichts mehr zu können oder zu wissen. Kein Wunder, dass du dich nicht über mich freuen kannst. Wahrscheinlich sollte ich gar kein eigenes Pferd haben.“ Und damit tue ich genau das, was ich nicht wollte: Ich heule Monty die Ohren voll.

Mein Pferd sagt nichts. Genau so, wie ich es erwartet und auch befürchtet hatte. Aber es ist okay. Was soll er auch sagen? Er kann die Sache nicht für mich lösen. Das ist mein Job. Monty ist ein Pferd und kein Psychiater. Und endlich komme ich wieder zur Vernunft.

„Nun komme ich mir ganz schön blöd vor, Monty. Bitte entschuldige meinen Ausbruch.“, sage ich kleinlaut.

„Kein Problem.“, antwortet Monty. „Und wissen Sie, ich finde Sie okay.“

Da muss ich lachen. „Das ist schön, Monty.“, sage ich und meine es auch so. „Was meinst du, wollen wir denn noch eine kleine Runde machen?“

„Selbstverständlich.“, sagt mein Pferd und kurz darauf lasse ich mich auf seinem Rücken Richtung Wäldchen tragen. Die Sonne scheint, Monty schnaubt fröhlich ab, ich spüre seine Wärme und fühle mich sicher und geborgen auf meinem Pferd.

Und, ja, es ist tatsächlich alles gut.

–> Fortsetzung: Kapitel 20

 

 

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Tania Konnerth

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Tania arbeitet als Schriftstellerin und Autorin in Lüneburg und gibt zusammen mit Babette Teschen den Online-Ratgeber „Wege zum Pferd“ heraus. Mehr von ihr gibt es unter www.tania-konnerth.de

6. Oktober 2020 von Tania Konnerth • Kategorie: Geschichten von einem sprechenden Pferd, Sonstiges Kommentare deaktiviert für Ich bin’s, Ihr Pferd – Kapitel 19: Heute mal ganz locker – … oder auch nicht

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