Buchtipp: „Achtung, Würde, Respekt“ von Frédéric Pignon und Magali Delgado

Achtung, Würde, Respekt: goldene Trainingsprinzipien der Pferdeausbildung“ von Frédéric Pignon und Magali Delgado
Stuttgart: Kosmos, 2010. – 185 S.
ISBN 3930953587.
ca. 27,- EUR (gebunden, mit vielen Fotos)

Frédéric Pignon ist der Bruder von Jean François Pignon. Auch er zeigt spektakuläre Freiheitsdressuren mit seinen Pferden, aber die beiden arbeiten nicht zusammen. Das vorliegende Buch hat er gemeinsam mit seiner Frau Magali Delgado verfasst.

Sie können in diesem Buch zum einen diese beiden Pferdemenschen näher kennen lernen, zum anderen aber lernen Sie eine Pferde-Philosophie kennen, die man so nur selten vermittelt bekommt. Die Titel gebenden Begriffe „Achtung, Würde, Respekt“ sind hier Programm.

Pferden ein Mitspracherecht zuzugestehen, sie nicht mit Gewalt zu beherrschen, sondern mit Spielen zu verlocken, sich ein tiefes, gegenseitiges Vertrauen zu erarbeiten, Pferde zum Strahlen zu bringen – um all das und um vieles mehr geht es in diesem Buch.

Wer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sucht, wird eher nicht fündig. Und das hat den Grund, dass die beiden Autoren nicht an Methoden und feste Schemata glauben, sondern dass wir uns auf jedes Pferd neu einlassen müssen. Es geht darum zu lernen, zu erspüren, was unsere Pferde brauchen und wie wir am besten mit ihnen kommunizieren können. Das ist ein schwierig zu vermittelndes Thema, aber hier gelingt es aus meiner Sicht sehr gut.“

Achtung, Würde, Respekt“ ist sicher kein Buch für jeden, aber für alle, die sich entschieden haben, ihr Pferd nicht beherrschen, sondern gewinnen zu wollen, ist es eine absolut empfehlenswerte Schatzkiste an Anregungen und Denkanstößen.

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7. Mai 2011 von Tania Konnerth • Kategorie: Buchtipps, Freiarbeit, Umgang 0 Kommentare »

Freiarbeit im Schnee

Über meine Freiarbeit habe ich ja schon öfters berichtet. Letztes Jahr hatte Anthony ja schon mal vorgeschlagen, Freiarbeit im Schnee zu machen (s. dieses Video) – und das setzen wir auch in diesem Winter weiter fort. Auf der großen Wiese ist das allerdings noch eine größere Herausforderung, da hier die Weite lockt und man als Mensch auf zwei kurzen Beinen ziemlich schnell merkt, kein Lauftier zu sein 😉

Aber – wenn die Pferde bei einem sind und selbst auch Lust zu dieser Arbeit haben, geht das durchaus auch auf großen Flächen! Da eine Freundin (danke an Nele!) Fotos von uns machte, kann ich Euch ein bisschen daran teilhaben lassen.

Hier arbeite ich mit Aramis am Trab:

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27. Januar 2011 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 5 Kommentare »

Freiarbeit und Freiheitsdressur?

Ich habe hier ja schon einiges von meiner Art der Freiarbeit mit den Jungs gezeigt. Nun werde ich immer wieder auf das Thema angesprochen und da fällt oft auch der Begriff „Freiheitsdressur“.

Für mich besteht ein deutlicher Unterschied zwischen „Freiarbeit“ und „Freiheitsdressur“. Ob die Pferde nun zirkeln, ob sie mit dem Menschen rennen, ob gespielt oder gehüpft wird – das ist für mich alles Freiarbeit. Aufhören tut Freiarbeit für mich da, wo es um eine punktgenaue Abrufbarkeit geht, also wenn der Mensch ein Zeichen gibt und das Pferd dann etwas Bestimmtes zu tun hat. Das bezeichne ich dann als Freiheitsdressur.

Nach meiner Auffassung lässt die Freiarbeit viel mehr Raum für Vorschläge und Energien vom Pferd, während in der Freiheitsdressur das Pferd punktgenau Lektionen ausführen soll. Für mich ist das ein grundsätzlich anderer Zugang und auch eine andere Zielsetzung.
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17. Juni 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 10 Kommentare »

Freiarbeit – jetzt auch im Parcours

Ich arbeite ja mit meinen Pferden gerne frei. Während es dabei zunächst erstmal nur darum ging, sie überhaupt irgendwie körpersprachlich dirigieren zu können, haben wir die Sache über die Zeit immer mehr verfeinert. Anthony ist also inzwischen ein echter Profi geworden, so dass wir uns daran machen können, auch Hindernisse und Herausforderungen in die Arbeit einzubauen.

Zuerst hatte ich damit begonnen, einfach mal eine Gasse mit zwei Dual-Schläuchen (n. M. Geitner) hinzulegen und ihn anzuregen, dadurch zu laufen. Das hatte er sehr schnell verstanden:

freiparcours1.jpg

Hinweis: Ich nehme für diese Arbeit sehr gerne Dual-Schläuche. Sie haben den großen Vorteil, dass das Pferd sich nicht verletzen kann, wenn es drauftritt. Und draufgetreten wird da durchaus, denn das Feintuning will ja erst erarbeitet werden.

Ich habe die Schlauchgassen dann auch mit Pylonen kombiniert:

freiparcours2.jpg

Als das gut klappte habe ich in einem nächsten Schritt dann auch Cavalettis dazugenommen – zum Traben und auch als kleine Sprünge. Ich hatte das vorher gut an der Longe geübt, so dass Anthony nicht unvorbereitet war. Und genau, wie ich es vermutet hatte: er löste diese Aufgabe spielend. Und können wir nun schon sehr spannende kleine Parcours aufbauen und die Freiarbeit damit sehr abwechslungsreich gestalten. Hier könnt Ihr ein aktuelles Video von unserer Parcours-Freiarbeit sehen. 🙂

22. April 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 6 Kommentare »

Hafis beim Wintersport, die zweite

Ich muss zugeben – ich kann mich nicht sattsehen an den Jungs im Schnee. Mit welcher Freude und Begeisterung sie durch das Weiß toben, einfach losspurten, miteinander spielen und toben – und vor allen, wie zufrieden sie dann immer danach aussehen! Und ich kann auch nicht widerstehen, immer wieder Fotos von ihnen zu machen und sie hier mit Euch zu teilen.

Deshalb gibt es also heute eine Fortsetzung von den Hafis beim Wintersport.

wintersport1_klein.jpg

Ich wünsch Euch viel Spaß beim Anschauen der Bilder!

Und wer Lust hat, kann sich hier noch ein Video zu unserer Freiarbeit im Schnee anschauen.

21. Januar 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 6 Kommentare »

Freiarbeit mit Anthony

Da ich vor kurzem ganz lieben Besuch da hatte und dieser liebe Besuch uns spontan gefilmt hat (ganz lieben Dank, Kerstin!), kann ich Euch heute mal wieder ein bisschen was von unserer Freiarbeit zeigen.

freiarbeit_an1.jpg

Um Anthony zu sehen, einfach hier klicken – ich wünsch Euch viel Spaß!

15. Oktober 2009 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 14 Kommentare »

Für mich mit die schönste Arbeit mit Pferden: Die Freiarbeit

Heute habe ich eine kleine Inspiration in Sachen Freiarbeit für Euch.

Diese wundervolle und ganz besondere Arbeit mit Pferden kenne ich jetzt seit gut drei Jahren und ich baue sie immer mal wieder als Abwechslung ein. Ursprünglich habe ich da einzeln mit meinen Pferden gearbeitet, aber irgendwann entwickelte sich aus dem Laufenlassen auch eine gemeinsame Freiarbeit zu dritt.

Hier einige Fotos als Vorgeschmack:

freiarbeit_serie.jpg

Und für alle, die mehr davon sehen möchten, habe ich dieses Video erstellt (Tipp: Lautsprecher anmachen).

Viel Spaß! 🙂

26. September 2008 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 11 Kommentare »

Professor Pferd oder Wer trainiert hier eigentlich wen?

Letzte Woche hatte ich eine ausgesprochen spannende Einheit mit meinem Großen, Aramis. Ich mache mit meinen beiden Pferden gerne hin und wieder Freiarbeit (dazu werde ich demnächst auch etwas Ausführliches schreiben). Dazu gehe ich in unseren Longierzirkel oder auch in unsere Halle und arbeite nur mit Körpersprache, Stimme und Peitschensignalen – kein Seil, kein Halfter und so gut wie keinen physischen Kontakt. Diese Arbeit zeigt wie keine andere, ob die Beziehung zwischen Pferd und Mensch stimmt.

freia_ar.jpg

Nun war Aramis an diesem Tag keck drauf und tobte sich erst einmal buckelnd und quietschend aus. Ich freute mich an seinem Bewegungsdrang und ermunterte ihn.

Als ich ihn dann allerdings zum Verkleinern einlud – damit meine ich, dass er nicht mehr ganze Bahn läuft, sondern in kleinen Kreisen um mich herumläuft, woraus man dann sehr schön Wechsel nach innen oder auch ein Schulterherein entwickeln kann – ignorierte er mich komplett. Er stellte sich leicht nach außen und reagierte nicht auf meine Zeichen, sondern rannte fröhlich vor mir weg.
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25. Juni 2008 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 9 Kommentare »

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