Für mich mit die schönste Arbeit mit Pferden: Die Freiarbeit

Heute habe ich eine kleine Inspiration in Sachen Freiarbeit für Euch.

Diese wundervolle und ganz besondere Arbeit mit Pferden kenne ich jetzt seit gut drei Jahren und ich baue sie immer mal wieder als Abwechslung ein. Ursprünglich habe ich da einzeln mit meinen Pferden gearbeitet, aber irgendwann entwickelte sich aus dem Laufenlassen auch eine gemeinsame Freiarbeit zu dritt.

Hier einige Fotos als Vorgeschmack:

freiarbeit_serie.jpg

Und für alle, die mehr davon sehen möchten, habe ich dieses Video erstellt (Tipp: Lautsprecher anmachen).

Viel Spaß! 🙂

26. September 2008 von Tania Konnerth • Kategorie: Freiarbeit 11 Kommentare »

 

11 Reaktionen zu “Für mich mit die schönste Arbeit mit Pferden: Die Freiarbeit”

 

Von Edmund Kolowicz • 29. September 2008

Hallo Tania,

schön, mal nicht nur Kommentare zu lesen sondern auch praktische Vorführung zu genießen. Es war sehr deutlich z sehen wie brav der lütte stand und dem großen bei der Arbeit zugesehen hat. Man hat den beiden angesehen wie es ihnen Freude machte mal ohne Reiter durch die Bahn zu laufen. Sollte man seinem Pferd vielleicht öfters gönnen.

Viel Freude weiterhin und vielen Dank für die guten Anregungen.

Edmund

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Hallo Edmund,

herzlichen Dank für Deinen Kommentar – ich freu mich! Ja, ich glaube auch, dass den Jungs diese Arbeit sehr viel Freude macht – sie lassen sich dabei immer wieder was Neues einfallen 🙂

Herzlich,
Tania von „Wege zum Pferd“

 

Von Anja • 29. September 2008

Hallo Tanja,
heute gab mir Babette nach der Reitstunde den Tipp, mal in deinen Hafi-Block zu sehen.
Nun, kurz vor dem Schlafen-gehen, machte ich also mal den Computer an, denn ich war ja ein bisschen neugierig.
Wie du schon merkst, wird dies hier kein „fach-frauischer“ Beitrag, aber ich möchte etwas kurz loswerden:
Ich war von deinem Video tief beeindruckt.
Dieses unsichtbare Band zwischen dir und deinem Pferd (ja, auch zu beiden) lässt mich staunen.
Allein zu sehen, wie dein Pferd ganz frei immer wunderbar in Stellung läuft und ganz konzentriert auf dich und die Übung ist.
Ein bisschen bin ich auch wehmütig, denn ich glaube nicht, dass ich es mit meinem Pferd auch jemals so hinkriegen könnte …

Und wo ich nun schon mal schreibe, möchte ich dir mal für die vielen schönen Fotos danken, die du immer zu deinen Beiträgen einstellst. Bebilderte Artikel sind irgendwie „nahbarer“. Da zum eigentlichen Thema eine persönliche Note hinzu kommt, kann man sich beim Lesen besser in das Thema einfinden und sich damit identifizieren.
Und manchmal macht es auch einfach „nur“ Freude, schöne Pferdebilder zu sehen 🙂

herzliche Grüße
Anja

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Hallo Anja,

ein ganz herzliches Dankeschön für Deine lieben Zeilen. Mich freut es sehr, dass Dir das Video gefallen hat. Und ja, Du hast recht, bei dieser Arbeit entsteht eine Art Band zwischen Mensch und Tier. Dieses Band ist aber nicht fest und das finde ich das Schönste daran – das Pferd kann, zumal wenn man in einer so großen Halle arbeitet, jederzeit „weg“. Und glaub mir, es gibt Tage, da lässt mich mein Großer auch ganz gut „verhungern“ 😉

Ich glaube übrigens durchaus, dass Du das erreichen kannst! Man braucht kein besonderes Talent dafür, nur ein bisschen Wissen über Körpersprache und vor allem viel Gefühl bzw. Einfühlungsvermögen (und das kann man lernen). Pferde reagieren sehr positiv auf diese Arbeit, denn hier geht es nicht um Zwang. Da gefällt den meisten ziemlich gut. 🙂

Danke auch für Dein sonstiges Feedback,
Tania

 

Von Kerstin • 30. September 2008

hallo Tania,

mit diesem Video hast Du mir eine Gänsehaut gezaubert. Das ist unwahrscheinlich schön anzusehen und hat mich sehr beeindruckt. Ich werde diese Freiarbeit auf alle Fälle gelegentlich mal mit einbauen (ich befürchte allerdings, bis dieses unsichtbare Band bei meinem Tinker funktioniert braucht es Jahre ;-)- aber ich habe ja Zeit und ich bin sicher, wir finden beide eine Menge Spaß dran. Danke für Deinen Beitrag und das wundervolle Video!
Viele Grüße
Kerstin

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Danke Dir, Kerstin, für das tolle Feedback – da freu ich mich nun ganz dolle drüber 🙂

Keine Sorge, sooo lange dauert es nicht mit dieser Arbeit und wie ich Deinen Guiness so einschätze, wird er das klasse finden!

Lieber Gruß,
Tania

 

Von Almut • 6. Oktober 2008

Hallo Tania,
schönes Video, ich kann mich nur anschließen 🙂
Ich mache ja solche Spielchen mit meinem Pony auch, mit dem Kleinen fange ich gerade an. Kannst Du mir einen Tipp geben, wie Du es hinkriegst, dass sie sich so toll stellen und biegen? Das klappt bei uns nämlich lange nicht so schön… manchmal fällt sie sogar richtig über die äußere Schulter aus, das ist dann wohl kaum noch gesund 🙁
Danke und liebe Grüße, Almut

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Danke, Almut 🙂

Das mit den Tipps, ist nicht so einfach, weil ich dazu im Grunde meinen Weg erklären müsste (habe dazu aber auch schon einen Artikel in Arbeit). Dass sie so gut gebogen laufen, hat viel mit meiner körpersprachlichen Einwirkung zu tun. Ich richte mich zum Verkleinern auf die Kruppe aus und gewinne so die Aufmerksamkeit und den Blick (und damit die Stellung). Aber, wie gesagt, es ist ein bissl komplexer.

Herzlich,
Tania

 

Von Almut • 7. Oktober 2008

mmmh, wenn ich bei meinem Pony zu weit Richtung Kruppe komme, wechselt sie die Richtung bzw. geht vom Zirkel. Freue mich jedenfalls schon auf Deinen Artikel 🙂
eilige Grüsse, Almut

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Wenn Du mit „vom Zirkel gehen“ ein Verkleinern meinst, ist das doch gut! Darauf kannst Du aufbauen und dann auf die innere Schulter einwirken, um eine Stellung zu erarbeiten. Naja, ist halt in einigen Sätzen kaum zu beschreiben.

Tania

 

Von Almut • 9. Oktober 2008

Tania, ich glaube, das würde jetzt hier zu weit führen, unsere Methoden zu vergleichen. Wenn Du magst, beschreibe ich Dir meinen Weg mal ausführlicher in einer Mail – eigentlich müsste ich sagen, meine Wege, denn mit dem Kleinen fange ich es jetzt bisschen anders an.
Liebe Grüsse, Almut

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Jep, hier geht das nicht so gut, sich darüber auszutauschen,… aber bald haben wir ja auch ein Forum 🙂 und meine Email-Adresse hast du ja.

Lieber Gruß,
Tania

 

Von Sonja • 10. Oktober 2008

Liebe Tania,

da treibt es mir doch glatt ein bisschen die Tränen in die Augen…
Einfach nur wundervoll!

Liebe Grüße,
Sonja

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Danke, Sonja, freu mich riesig 🙂

Lieber Gruß,
Tania

 

Von Martina Triphahn • 20. Oktober 2008

Liebe Tania! Ich habe manchmal nicht die Zeit euren Newsletter zu lesen und sammele sie deshalb in einem Ordner. Wenn ich dann Zeit und Muße habe lese ich dann so wie heute und dann habe ich Dein Video gefunden und ich muß sagen es hat mich sehr berührt es ist einfach nur wunderschön anzusehen und hat eine große Sehnsucht in mir wachgerufen auch irgendwann mal so mit meinem Pferd und vielleicht auch unserem Pony arbeiten zu können. Geht das auch draußen? Ich mußte weinen so schön fand ich das!

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Liebe Martina,

das freut mich sehr, dass Dir das Video so gut gefallen hat. Es ist auch wirklich eine ganz wundervolle und anrührende Arbeit!

Zu Deiner Frage: Ja, das geht auch draußen, sofern das Pferd zuhört und mitmachen mag. Als ich meine beiden neulich zur Weide brachte, stand Anthony dann ganz erwartungsvoll vor mir und einem spontanen Impuls folgend, fragte ich, ob er Lust auf ein bisschen Freiarbeit hätte. Hatte er! Das war schon nochmal was ganz besonderes, als er da um mich herumkreiste 🙂

Ein herzlicher Gruß,
Tania

 

Von Martin Arndt • 10. November 2008

Hallo Tania,
ich bin durch Zufall auf dieser Seite gelandet. Ich finde es sensationell was ich dort gesehen habe. Du hast einen universellen Schlüssel gefunden um zu kommunizieren und das macht mich wirklich sehr glücklich. Stoße diese Tür ruhig richtig weit auf und teile der ganzen Welt mit ( so wie du es ja tust ) wie schön und wie einfach “ Freiarbeit “ ist. Einfach Klasse deine Haffis. Ich selber besitze 4 Pferde. Ich habe auch 2 Haffis, die ich auch meine Jungs nenne. Ich habe mit dem was du als “ Freiarbeit “ bezeichnest vor 9 Jahren begonnen. Leider wurde meine Arbeit in diversen Reitställen nur belächelt. Mittlerweile bin ich Selbstversorger und habe mich mit meinen Pferden zurückgezogen.
Meine Arbeit mit Pferden läuft ähnlich ab, ich habe gemerkt das man die Kommandos die mit der Peitsche kommen auch durch eine sich öffnende oder schließende Hand ( die Hand liegt am Oberschenkel ) ersetzen kann. Die Größe der Kreise kann man durch seine eigene Stellung zum Pferd selbst bestimmen. Je frontaler ich stehe, desto größer werden die Kreise. Die Geschwindigkeit lässt sich über die Augen regeln (fixiere deine Jungs mal dabei und schaue Ihnen direkt in die Augen und du wirst sehen wie die abgehen. Schaust du auf die Hinterhand (Hufe), wird sich ein Bummeltempo einstellen). Versuche doch deine Arbeit einmal anders zu beenden, drehe dich um und gehe weg, mache deine Schultern rund, nehme deine Hände vor die Brust und gehe ein paar Schritte ( niemals umschauen !!!) und bleibe dann stehen und warte. Das Ergebnis wird auch dir ein paar Freudentränen ins Gesicht zaubern.
Ich finde es so zauberhaft das es da draußen Menschen wie dich gibt, ich dachte ich wäre der einzige Mensch, der versucht absolut ohne Druck ( Druck erzeugt Gegendruck – immer!!! ), mit diesen herrlichen Geschöpfen, auszukommen. Um dieses innere Band überhaupt entstehen zu lassen, muss der Puls immer ganz unten sein, sonst geht es nicht, ist sehr wichtig für Alle die die gleichen Ambitionen haben.
In den nächsten Steps wirst du lernen wie feinfühlig die tollen Geschöpfe sind. Du kannst deine Jungs Bahnfiguren laufen lassen, ohne selbst viele Schritte tun zu müssen, du hast die Möglichkeit zu spiegeln, Dominanzspiele ( so nenne ich Die ) sind möglich. Richtig geil wird die Geschichte wenn du die Sache mit aufs Pferd nimmst ( ohne Alles -ohne Sattel, ohne Zaumzeug ). Ich habe dir so viel zu erzählen …
Entschuldige das ich dich so zugetextet habe, mir geht nur das Herz auf und ich bin ganz ganz nah am Wasser gebaut wenn ich so was lese. Ich möchte dir im Namen aller Pferde dieser Erde danken und dich ermutigen diesen Schlüssel weiter zu gebrauchen. Er ist universell und passt auf jedes Pferd.

Voller Hochachtung
Martin

Das Gold der Zigeuner klimpert nicht und glitzert nicht. Es glänzt in der Sonne und wiehert in der Dunkelheit. (Redensart der Gladdah Zigeuner von Galway) …

Ein Pferd hat niemals die falsche Farbe …

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Hallo Martin,

wow, ganz herzlichen Dank für Dein Feedback – ich freu mich sehr. Dass Du Dich in die Eigenregie zurückgezogen hast, kann ich gut verstehen, auch ich wünsch mir, dass ich irgendwann ganz „mein Ding“ machen kann.

Was das Thema „Druck machen“ angeht, so bin ich leider noch nicht so weit, wie ich möchte, aber ich bemühe mich 🙂

Deine Tipps werde ich ausprobieren – lieben Dank dafür.

Ein herzlicher Gruß an Dich und Deine Pferde,
Tania

 

Von Jasmin • 21. Februar 2013

ich bin auf dieser Seite seit ca..30 min.. und ABSOLUT BEGEISTER. hier stehen lauter tolle Artikel ! aber dieses video schlägt alles.. wie hast du das geschafft ?! wie viele schon beschrieben haben ist da dieses band.. meine RB ist auch für viel spielerei (wer fängt wem) offen und fast immer dabei, aber das sie dabei so nah bei mir bleibt und nicht einfach abzischt, ich glaub das erfordert viel viel übung. schließlich ist es ja rundherum viel spannender. wir haben leider keine halle zur verfügung, nur Reitplatz, koppel und ein roundpen (in dem werd ich das auch mal probieren)

ich danke dir für den schönen beitrag den du mit uns allen teilst…

lg jasmin

 

Von Johanna • 6. August 2015

Hallo,
als ich mein Pferd Hoppi im Februar kennengelernt habe, war mit das Erste, was ich mit ihm gemacht habe, die Freiarbeit, da ich finde, dass das eine wundervolle Art ist, ein Pferd näher kennenzulernen. Ich bin so gar kein Profi auf diesem Gebiet, aber selbst für mich ist es super interessant zu sehen, wie verschiedene Pferde darauf eingehen. Unser Pony beispielsweise ist noch am lernen,dass sie sich auch entspannen darf, wenn sie außen herum läuft, aber wenn sie bei einem ist, ist sie mega entspannt und total verschmust. Bei Hoppi ist das ganz anders- wenn er sich erst einmal tüchtig ausgetobt hat, lässt er beim Laufen den Kopf fallen und läuft richtig schön, aber mir einfach nur zu folgen oder zu kuscheln findet er oft ein bisschen öde. Generell ist er mehr für Action als für Arbeit an den Details oder andere Sachen, für die man sich mehr konzentrieren muss. Also versuche ich unsere gemeinsame Arbeit aufregender und offener zu kreieren, was leider oft noch ein bisschen schwierig für mich ist, aber ich arbeite dran!
Momentan versuche ich, ihm auch das Verkleinern beizubringen, da wir keine Halle oder so haben, nur eine Weide, auf der wir uns austoben können:D. In Ansätzen kriegen wir es auch s langsam hin :). Ich finde es toll, wie das bei euch aussieht, ich wäre so mega stolz, wenn Hoppi auch so auf mich reagieren würde*-*
Ganz liebe Grüße
Johanna

 

 

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