Nicos Ausbildungsweg – der fünfte Monat

Im Oktober stand für Nico wieder ein Umzug an: Es ging von der Sommerweide auf den Winterpaddock auf meinen Hof. Nun ist das Geführt-Werden noch nicht gerade Nicos Paradedisziplin. Aber da alle Kumpels mitkamen, war es dann letztlich keine große Sache. Wir haben ihn sicherheitshalber zu zweit am Kappzaum geführt, so dass wir seinen kleinen Bestrebungen, sich die Welt doch lieber auch mal alleine anzuschauen, freundlich aber bestimmt entgegenwirken konnten. 😉 Das neue Quartier wurde dann genaustens untersucht und für gut befunden.

Nico ist manchmal ein recht ruppiges Pferdchen und so zeigte Petra ihm in diesem Monat, wie man ruhig und gelassen, Schritt für Schritt (und vor allem ohne den Menschen umzudrängeln!) eine Vorhandwendung geht.

Und es gab natürlich auch wieder Spiel und Spaß, und zwar mit einem Hula-Hoop-Reifen:

Nico lernte dann die Halle kennen und hatte eine erste Begegnung mit einem Meeresungeheuer 🙂

So ein Jungpferdeleben ist doch schon ziiiiemlich aufregend. 🙂

Wer mag, kann sich den 5. Ausbildungsmonat hier im Film anschauen.

Und hier geht es zum nächsten Beitrag.

30. Oktober 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 4 Kommentare »

Nicos Ausbildungsweg – der vierte Monat

Heute gibt es wieder Neues von unserem Nico. 🙂 In diesem Monat haben wir allerdings nicht allzu viel gemacht, da Alexandra im Prüfungsstress und ich im Urlaub war. Ein bisschen etwas zu berichten gibt es dennoch:

Ruhe für den Kopf

Nico ist ein ziemlicher Hibbelkopf. Es fällt ihm schwer, den Kopf ruhig zu halten. So schlug ich Petra und Alexandra vor, einige Ruhepunkte an Nicos Kopf zu erarbeiten. Die Aufgabe für Nico lautet: „Wenn ein Mensch eine Hand an eine Stelle deines Kopfes legt (Kinn, Wange, Nase, Ohr) lass diesen Körperteil bitte ganz ruhig in dessen Hand liegen.“ Später möchten wir aus dieser Übung verschiedene Kopftargets erarbeiten, so dass uns Nico dann das gewünschte Körperteil in die Hand legen soll.

Nico hat diese Aufgabe sehr gut verstanden und es klappt wirklich toll!

Hand am Unterkiefer – Nico soll dabei das Maul ganz ruhig halten, weder kauen noch nach der Hand schnappen:

Kopf zwischen den Händen ruhig halten:

Hand hält Ohr:

Hand liegt an der Wange:

Zwei Hände auf der Nase:

Hand an den Nüstern:

Schön, wie viel Ruhe wir mit diesen kleinen Übungen erreichen konnten!

Das war aber nicht alles, was wir mit Nico gemacht haben. Aufgelockert wurden die Einheiten mit Laufspielchen mit Handtarget:

Und: Die etwas anderen Art zu longieren

Für die etwas andere Art des Longierens bauten wir einen Kreis aus Pylonen auf und ließen Nico mittels eines langen Targetstabs außen um den Kreis herumlaufen:

Und da ja bald der Herbst und das schlechte Wetter kommt, haben wir Nico schon mal vorsichtshalber die Angst vor Regenschirmen genommen – wobei die Angst nicht wirklich da war… 😉

Und hier ist noch ein kleiner Film zu diesem Ausbildungsmonat.

Und hier finden Sie den nächsten Beitrag.

9. Oktober 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 6 Kommentare »

Nicos Ausbildungsweg – der dritte Monat

Heute erfahren Sie, was unsere Nico-Themen im August waren, nämlich Hufpflege, Führ- und Verlade-Training und … Fahrradrennen. 🙂

Hufpflege muss auch für ein Jungpferd sein!

Nico hatte seinen ersten Hufpflege-Termin bei unserem Hufpfleger Heiko Hansen. Wir hatten fleißig mit Nico das Hufegeben geübt und das Geben der Vorderhufe klappte auch schon hervorragend. Petra hatte Heiko schon vorgewarnt und unser einziges Ziel war: Nico soll eine positive Erfahrung mit Hufpflege machen. Wie viel wir tatsächlich an Hufbearbeitung schaffen, war uns dabei nebensächlich. Die Hinterhufe wollten wir noch ganz auslassen, da Nico die Hinterhufe noch nicht lange aufhält.

Heiko kam also und stellte sich, höflich wie er ist, zunächst Nico vor. Als es dann an die Hufbearbeitung ging, sah es zunächst nach einem Reinfall aus. Nico stand nicht still, war hampelig und rempelig und zog den Huf ständig wieder weg. Nun haben wir aber das große Glück wohl einen der ruhigsten und geduldigsten Hufpfleger auf diesem Planeten zu haben. Nicht ein einziges Mal verlor er die Geduld, wurde laut oder grob. Und siehe da, nach und nach klappte es immer besser und am Ende konnte Heiko die Vorderhufe richtig gut bearbeiten.

Dabei beließen wir es auch und üben nun kräftig weiter, so dass Heiko bei unserem nächsten Date hoffentlich auch die Hinterhufe hübsch machen kann. Danke, Heiko!

Eine Portion Hängertraining

Da Tania und ich hinter den Kulissen schon wieder fleißig an neuen Projekten arbeiten, in denen unter anderem das Verladen in einen Pferdeanhänger ein Thema sein wird, haben wir gedacht, könnten wir mit Nico schön die Anfänge des Verladetrainings zeigen. Den Pferdeanhänger hatten wir auf unseren Reitplatz gestellt und einiges auf dem Reitplatz vorbereitet womit wir zeigen wollen, welche Übungen vor dem Verladetraining sinnvoll vorzuschalten sind. Lisa hatte schon fleißig gefilmt, wie ich mit Buddy, Ronni und Pepe verschiedene Übungen demonstriere, und Nico hatte von außen schon interessiert zugeguckt. Also holten wir den kleinen Kerl und wollten zunächst üben, mit ihm durch eine enge Gasse durch zwei Planen zu gehen.

Bekanntmachen mit den Planen:

🙂

Erstes Durchführen mittels Einsatz des Handtargets. Alex lockt Nico, der noch etwas skeptisch auf die Plane schielt:

Mehr wollten wir mit Nico nicht zeigen und wir wollten eigentlich eine Pause machen. Eigentlich … Nico fand es aber viel spannender, sich den Hänger anzuschauen. Na bitte, soll er. 🙂

Und, schwupps ist er drin … Ohne Worte!

Ja, so ist er unser Nico! Bei all diesen Dingen ist er mit einer unglaublichen Freude und Motivation dabei. Schwierig sind dafür die Themen, die er als Einschränkung seiner Freiheit und Freiwilligkeit wahrnimmt, also das Thema Hufegeben hinten (vorne ist es kein Problem mehr) und das Führtraining.

Ja, Nico, das Leben ist kein Ponyhof! Auch wenn Quatschkram viel toller ist, so sind diese lästigen Dinge unendlich wichtig für Dein Zusammenleben mit uns Zweibeinern. Wir geben uns auf jeden Fall alle Mühe, dass Dir auch bei diesen Themen die gute Laune nicht verloren geht. 🙂

Und wenn Sie wissen möchten, was es mit dem Fahrradrennen auf sich hat und worüber ich so richtig gelacht habe, dann schauen Sie sich diesen Film an. 🙂

Und lesen Sie hier den nächsten Beitrag.

4. September 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 6 Kommentare »

Nicos Ausbildungsweg – der zweite Monat

Wir haben im Großen und Ganzen das weiter geführt, womit wir begonnen hatten:

  • Führtraining,
  • Hufe geben,
  • still stehen
  • die Übung Kopf tief.

Dieses Training haben wir aufgelockert mit kleinen Späßchen wie Ballspielen und ersten Apportierspielchen.

Einen Zusammenschnitt dieser Einheiten können Sie sich in diesem Film anschauen.

Über Stolpersteine und Schwierigkeiten

Nico ist nach wie vor mit großer Begeisterung bei der Sache. Er ist hoch motiviert und lernt schnell. Wenn man unsere Berichte verfolgt, könnte man meinen, es gibt keinerlei Probleme und alles ist rosarot. Aber so ist es nun auch nicht. Heute möchte ich deswegen auch über die Schwierigkeiten und Stolpersteine berichten, die sich auftun.

Nicos Wesen und was es mit sich bringt

Nachdem wir Nico nun einige Wochen kennen, trauen wir uns eine Einschätzung von Nicos Wesen zu: Nico ist ein selbstbewusstes und starkes Pferd. Auf Neues geht er schnell und relativ angstfrei zu. Er untersucht die Dinge und schaut, was sich damit anstellen lässt. Als ich z.B. mit einem Schlauch Wasser in einen Bottich auffüllte, kam Nico ohne zu zögern zu mir, biss in den Schlauch und zog und spielte mit dem Schlauch, ohne sich an dem Wasserstrahl zu stören.

In der Herde hat er sich schon einen festen Platz erobert und einige andere von ihrer höheren Position in der Rangordnung geschubst. Er lässt sich nicht „die Butter vom Brot nehmen“. Und mit eben diesem Selbstbewusstsein und mit dieser Stärke begegnet er auch uns. Das sieht dann teilweise so aus, dass Nico uns gerne umplatziert, uns auch mal das Hinterteil zeigt, wenn er meint, wir stören oder dass wir ihm sein Futter streitig machen. Wenn Nico etwas nicht versteht oder er seiner Meinung nach nicht schnell genug eine Belohnung erhält, reagiert er leicht frustriert und wird fordernd. Dann fängt er an, mit dem Huf aufzustampfen, zu schnappen und zu rempeln. Und auch wenn Petra und Alex nach fast jeder Einheit glücklich und zufrieden nach Hause fahren, gab es auch schon Tage, an denen alle Beteiligten frustriert waren.

Petra, Alex und ich möchten Nico gewaltfrei und mittels positiver Verstärkung erziehen und ausbilden. Doch wie reagiert man nun, wenn einem das Pferd drohend das Hinterteil zuwendet und einen behandelt wie einen rangniedrigen Herdenkumpel? Wie erklärt man einem pubertären, rotzfrechen Rocker, dass er den Menschen bitte zu respektieren hat, und das möglichst ohne laut zu werden, zu hauen und zu boxen? Bei anderen Pferden reicht ein schärferes Wort, ein böser Blick. Bei Nico definitiv nicht und auch wenn wir nicht auf dem „Dominanzweg“ unterwegs sind, so möchten wir uns dennoch nicht ein Pferdchen heranerziehen, welches uns fröhlich auf der Nase rumtanzt. 😉

Uns ist klar, dass wir Nico erklären müssen, dass es Grenzen gibt. Er braucht Erziehung und muss lernen, dass wir eben nicht durch die Gegend geschubst oder über den Haufen gerannt werden möchten und dass auch nicht er bestimmt, wann es wohin geht und wann es Zeit für ein Leckerchen ist. Nur weil man sein Pferd hauptsächlich über positive Verstärkung und ohne Gewalteinsatz erziehen möchte, ist man nicht automatisch für anti-autoritäre Erziehung … 🙂

So ist für uns wichtig, dass Nico jetzt lernt, sich von uns in alle Richtungen bewegen zu lassen. Wir beginnen also jetzt schon damit, Nico kleinschrittig beizubringen, sein Gewicht nach hinten zu verlagern, mit der Kruppe herumzugehen und sich auch die Schulter von uns verschieben zu lassen. Wir arbeiten dabei mittels negativer und positiver Verstärkung. Wenn Nico also z.B. mit der Kruppe herumtreten soll, geben wir leichten Druck an die Kruppe bis Nico mit der Kruppe zur Seite weicht. Sobald er das tut, erfolgt C+B (Click und Belohnung). Wir sind, um uns Nico gegenüber verständlich zu machen, auch bereit die negative Verstärkung zu steigern, aber nicht über die Grenze hinweg, bei der es in den Bereich geht, in dem Nico Angst bekommt und/oder sich gestraft fühlt. Das ist ein ziemlicher Spagat, den wir da hinlegen müssen. Und wir gelangen immer wieder zu einer Frage, die mir auch von vielen Lesern immer wieder gestellt wird:

Ist Pferdeausbildung und Erziehung ohne Strafe und Gewalt möglich?“

Auf diese Frage werde ich im nächsten Beitrag ausführlich eingehen. Bis dahin sammle ich noch ein wenig Erfahrung mit unserem super süßen (B)-Engel Nico. 😉

Lesen Sie hier den nächsten Beitrag.

21. August 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 10 Kommentare »

Nicos Ausbildungsweg – die ersten Trainingseinheiten

Nico hat sich prima bei uns eingelebt und so langsam wird es „ernst“. Wir beginnen mit den ersten Trainingseinheiten. Und es gibt sooo viel, was so ein kleines Pferdchen lernen muss:

  • sich halftern zu lassen,
  • sich führen zu lassen,
  • geputzt zu werden,
  • die Hufe zu geben,
  • angebunden zu werden,
  • still zu stehen,
  • die ersten Stimmkommandos zum Antreten und Anhalten zu verstehen
  • und vieles mehr.

Womit fangen wir an? Welche Vokabel unserer neuen gemeinsamen Sprache ist die erste? Alles ist wichtig, aber wo legen wir die Priorität?

Womit wir beginnen

Die erste Erfahrung, die Nico mit uns machen sollte, war die, dass wir toll sind. 🙂 Da Petra, Alex und ich von der Futterbelohnung überzeugt sind und mit Nico mit dem Clickertraining arbeiten möchten, begannen wir gleich auf der Weide damit, jede Aufmerksamkeit uns gegenüber mit einem Leckerchen zu belohnen. Böse Stimmen werden sagen, wir haben uns eingeschleimt…  😉

Aber was einfach klingt, ist es in der Praxis oft nicht! Nico kannte, bevor er zu uns kam, nämlich keine Futtergabe aus Menschenhand. Was auch immer wir ihm ins Mäulchen schieben wollten, er spuckte es uns vor die Füße. Irgendwann gelang es Petra aber doch, Nico einen Luzernepellets einzuverleiben, und damit war der Anfang gemacht. Nico fand langsam Gefallen an der Sache und bald nahm er auch von mir den ersten Maiskeimkeks mit verwunderten Gesichtsausdruck. Keine drei Tage später war er „heiß“ aufs Futter oder man könnte auch sagen: erfolgreich verdorben. 😉 Kaum ließ sich ein Mensch auf der Weide blicken, war Nico schon da und rüsselte an ihm herum, um sich etwas zu ergattern.

Nun mussten wir dringend mit Futtererziehung und Höflichkeit anfangen. Dazu gingen wir so vor, wie ich es in diesem Blog beschreibe. Auch sollte Nico von Anfang an verstehen, dass er nur dann Futter bekommt, wenn es vorher ein Signal, in unserem Fall den Zungenclick, gibt. Der Zungenclick ist eine sehr praktische Alternative zum herkömmlichen Clicker, denn den Zungenclick hat man ja „immer dabei“ und man hat die Hände frei. Wichtig ist, den Zungenclick so zu geben, dass er vom Geräusch her deutlich anders ist als z.B. das Schnalzen, das ja auch viele im Umgang mit Pferden einsetzen.

Uns ist wichtig, dass Nico versteht, dass er sich das Futter verdienen kann und muss. Deswegen haben wir schon früh begonnen das Handtarget einzuführen. Wenn Nico zu uns kam, haben wir ihm unseren Handrücken hingehalten und wenn Nico diesen berührte, gab es den Click und das Futterstückchen.

Die ersten Trainingseinheiten

Petra und ich verabredeten uns also für die ersten Trainingseinheiten mit Nico. Zum Glück haben wir direkt neben der Weide einen abgezäunten Reitplatz, denn halfterführig ist Nico noch nicht. Nico ließ sich von uns mittels Handtarget auf den Platz führen und so konnten wir unbehelligt von dem Rest unserer Pferdetruppe mit den ersten Übungen beginnen.

Als erste Einheiten nahmen wir uns folgende Übungen mit Nico vor:

  • Das Schicken – Damit möchten wir erreichen, das Nico a) seinen Namen lernt und b) auf das Kommando „Hier“ mit Freude zum Menschen zu kommen. Diese Übung finden Sie hier beschrieben.
  • Das Targettraining – Wir haben ja schon mit dem Handtarget angefangen. Zusätzlich kommt nun auch ein Targetstock mit einem Tennisball mit ins Spiel. Dieses Target dient uns als Armverlängerung. Damit kann man später prima Führübungen und andere Spielereien veranstalten.
  • Abstreichen und Anfassen – Für den täglichen Umgang (putzen, Hufpflege etc) und auch für zukünftige Tierarztbesuche u.ä. ist es wichtig, dass Nico sich am Körper und an den Beinen abstreichen und anfassen lässt.
  • Erste Anfänge des Angebundensein – Nico kennt es noch nicht, angebunden zu werden. Um ihn daran zu gewöhnen, imitieren wir bei einigen Übungen, dass er angebunden ist. Wir legen dafür den Strick über den Zaun, binden ihn aber nicht fest, sondern einer von uns hält den Strick einfach in der Hand. Erst wenn er zuverlässig ruhig steht und sich nicht gegen den Druck vom Strick wehrt, werden wir ihn tatsächlich anbinden.

Ein Kompliment für uns

Nico machte uns das schönste Kompliment für unsere Arbeit: Als wir ihn wieder zu den anderen aus dem Reitplatz heraus zum Paddock gebracht hatten und die untere Litze zum Übungsplatz noch nicht geschlossen hatten, versuchte er wieder zurück zu uns zu kommen, anstatt zu seiner Herde zu flitzen.

Er verbindet durch die erste Arbeit mit uns Menschen ganz viel Positives. Wenn jetzt ein Mensch an die Weide kommt, ist er mit der Erste, der ankommt. Mittlerweile wiehert er den Menschen sowohl zur Begrüßung, als auch zum Abschied an. Er ist mit so viel Begeisterung dabei, dass es einfach eine wahre Freude ist. Wir müssen aufpassen, nicht zu viel und nicht zu lang mit Nico zu arbeiten, was schwer ist, vergeht die Zeit doch immer wie im Fluge und Nico bettelt nach immer mehr …

Hier haben wir noch einen kleinen Film mit Ausschnitten aus den ersten Einheiten mit Nico für Sie. Viel Freude beim Anschauen. 🙂

Und lesen Sie hier den nächsten Beitrag.

24. Juli 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 4 Kommentare »

Die Eingliederung – Nico lernt seine neuen Kumpel kennen

Im Rahmen unseres Projekts Jungpferdausbildung wollen wir hier nicht nur die praktische Arbeit mit dem Kleinen verfolgen, sondern auch alle anderen Bereiche beleuchten, denn zu einem Pferdeleben gehört ja noch viel mehr. 🙂

Ein ganz entscheidender Punkt für die körperliche und vor allem seelische Entwicklung eines Pferdes ist z.B. die Haltung. Wer sich ein Jungpferd kauft und dieses in eine Box, vielleicht gerade noch mit einem kleinen Außenpaddock oder mit wenigen Stunden Einzelauslauf stellt, darf sich nicht wundern, wenn sich der Umgang in kürzester Zeit als schwierig gestaltet. Pferde (ganz besonders junge Pferde, aber eben auch alle anderen) brauchen viel Bewegung und das nicht nur für einige Stunden, sondern möglichst rund um die Uhr. Sie brauchen dafür Platz und auch Anreize. Und genauso wichtig: Pferde brauchen Artgenossen zum Spielen, für gemeinsame Fellpflege, um gemeinsam zu wandern, zu schlafen, sich zu wälzen, kurz gesagt: Pferde brauchen Sozialkontakte. Oder einfach ausgedrückt: Pferde brauchen Pferde!

Nico hatte eine Jungpferdzeit, wie sie sein sollte: wenig mit dem Menschen zu tun, dafür aber viele Pferde und große Weiden. Man merkt ihm das deutlich an. Er ist einfach „klar im Kopf“ und sehr sozialverträglich. Seine neue Heimat hier in Ellringen besteht aus einer kleinen Herde, die im Offenstall, im Sommer mit Weidenzugang, lebt. Und weil Nico ein so artgerechtes Jungpferdleben hatte, war das Eingliedern in unsere Herde überhaupt kein Problem. Wir zeigen hier, wie wir bei der Eingliederung vorgegangen sind, nämlich sehr behutsam.

Immer schön langsam mit den jungen Pferden 🙂

Am Tag seiner Ankunft haben wir Nico erst einmal zusammen mit meinem Pepe auf eine Nebenweide gestellt. Ich kenne Pepe gut genug, um zu wissen, dass er Neuen gegenüber freundlich ist.

Der Rest der Herde, sie besteht insgesamt aus acht Pferden, stand auf der Nachbarweide und durfte Nico über den Zaun hinweg kennenlernen.

So haben wir vermieden, dass Nico gleich am ersten Tag von der ganzen Herde gejagt wurde. Ein Umzug ist für ein Pferd immer mit großem Stress verbunden und da ist ein Eingliedern in der Regel viel zu viel.

Am nächsten Tag durfte Pepe wieder zurück in seine Herde und ich stellte meine Westfalenstute Fanta zu Nico. Fanta giftete ein mal kurz, Nico wich zur Seite,und damit war auch diese Begegnung unspektakulär verlaufen.

Am dritten Tag erwarteten wir etwas mehr Aktion. Mein Riesenbaby Ronni sollte heute mit zu Nico. Mein Ronaldo ist zwar auch ein Freundlicher, aber auch sehr verspielt und immer für etwas Gerenne gut. So stürmt er auch sofort auf den Neuen zu.

Vom ersten bis zum letzten Bild dieser Reihe sind nur wenige Minuten verstrichen. Es war so schön! Die Zwei mochten sich auf Anhieb richtig gerne. 🙂

Da alles bis dahin so reibungslos verlief, entschlossen wir uns am nächsten Tag, Nico ganz in die Herde zu lassen. Ich machte zwei Weidestücke auf, so dass die Pferde ordentlich Platz hatten. Als Erstes begegnete Nico Paddy. Paddy ist auch noch relativ neu in der Herde und ein ganz Lieber. Auch er begrüßte Nico auf freundlichste Art und Weise und die beiden packten sich erst einmal nebeneinander in den Sand zum gemeinschaftlichen Wälzen.

Paddy zeigt ihm dann auch unsere Wasserstelle …

… die Nico zunächst ganz unheimlich fand.

Unsere Seniorin Tinka beobachtete alles mit erhabener Ruhe und sah zu, nicht zwischen die Fronten zu kommen …

… wenn es z.B. von Marla eine klare Ansage gab.

Solche Attacken waren aber die Ausnahme und wenige Tage später setzte Marla zwar immer noch die Zähne bei Nico ein, das sah aber ganz anders aus. 🙂

Nico ist nun schon so prima in der Herde angekommen, dass er sich zum Schlafen entspannt hinlegt und sich auch nicht von Petra großartig dabei stören lässt. 😉

Ich würde sagen, das war eine wunderbare Eingewöhnungszeit und ich habe das Gefühl, dass sich Nico bei uns schon sehr wohl fühlt. 🙂

Lesen Sie hier den nächsten Beitrag.

3. Juli 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 5 Kommentare »

Nicos Weg – Wir begleiten seine Entwicklung

Sein eigenes Pferd selbst auszubilden – was für eine wundervolle Aufgabe! Und wie spannend! So spannend, dass wir genau das hier bei „Wege zum Pferd“ dokumentieren und mit Ihnen allen teilen möchten!

Petra und ihre Tochter Alexandra wollen sich nämlich dieser großen Verantwortung stellen und wir sind von Anfang an dabei. Hier im Praxisblog werden wir in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder über Nicos Weg vom „Rohling zum Reitpferd“ berichten und wir hoffen, dass Sie sich darauf genauso freuen, wie wir! Wir sind nämlich fest davon überzeugt, dass wir Ihnen damit ein wirklich interessantes Projekt bieten können, bei dem wir alle viel, viel lernen werden.

Vorgeschichte

Ich kenne Petra schon viele Jahre. Sie kam als Reitschülerin zu mir und als sie sich zum Kauf ihres ersten Pferdes, den peruanischen Paso Nino entschied, stellte sie Nino bei mir ein. Viele Jahre lang gehörte Petra die Dienstagvormittagsreitstunde um 10 Uhr bei mir, so dass ich mich irgendwann fragte, was ich ihr überhaupt noch beizubringen vermag. Petra ist mittlerweile eine so tolle und kompetente Pferdefrau geworden, dass ich sie als Lehrerin sowohl für Reitunterricht, aber auch für die Vermittlung der Arbeit nach dem Longenkurs offiziell empfehle und obendrein sind wir auch noch Freundinnen. 🙂

Leider musste Nino vor ein paar Monaten wegen einer schweren Erkrankung eingeschläfert werden.

Nino mit seinen Frauen Alexandra und Petra:

Ich freue mich sehr darüber, dass Petra nun wieder bereit ist für eine neue Pferdebeziehung und so begann langsam der Gedanke zu reifen, sich nach einem passenden Partner umzusehen. Bei der Überlegung, wie das neue Pferd aussehen könnte, also wie alt es sein soll, welchen Ausbildungsstand es haben soll und so weiter, kam mir eine Idee: „Petra, was hältst du davon, dir ein junges, rohes Pferd zu kaufen? Ich helfe dir bei der Ausbildung, wir treffen uns wieder jeden Dienstagmorgen zur gemeinsamen Arbeit und halten den Ausbildungsweg auf „Wege zum Pferd“ fest.“ Petra war von dieser Idee sofort begeistert und auch Tania war Feuer und Flamme. Und so steht nun Nico bei uns auf dem Hof und unser spannendes, gemeinsames Projekt „Wir machen aus Nico ein glückliches, gesundes, motiviertes Pferd am Boden und unter dem Sattel für Petra und Alex“ beginnt …

Nico

Der Hauptakteur heißt Nico und ist ein gerade drei Jahre alt gewordener Welsh Cob. Er stammt aus einer großen Zucht. Sein Ausbildungsstand ist absolut roh. Er lief auf großen Wiesen in seiner Herde und wurde erst wenige Wochen, bevor Petra ihn fand, kastriert.

Am 10.06.2012 war dann der große Tag! Petra, Alexandra und ich fuhren los, um Nico zu uns zu holen.

Ankunft in Ellringen am 10.06.2012

Und mit Vollgas springt er in sein neues Leben …

Zunächst stellten wir Nico mit Pepe zusammen, meinem Neuen gegenüber sehr sozialverträglichen und freundlichen Pferd, auf eine Nebenweide.

Wollen wir Freunde sein?

Auch wir Menschen versuchten, vorsichtig Kontakt aufzunehmen:

Aber die Pferde auf der Nebenweide sind natürlich viel spannender 🙂

Wer seid Ihr denn?

Und wer ist er denn?

Herzlich willkommen, Nico!

Und noch ein Statement von Petra:

Es gab für uns zwei Möglichkeiten:

  • einem Pferd mit schlechter Vergangenheit wieder das Vertrauen zum Menschen zu geben oder
  • ein rohes Pferd von Anfang an selbst auszubilden.

Nachdem uns Babette das Angebot machte, über „Wege zum Pferd“ die Jungpferdausbildung vorzustellen, war die Entscheidung getroffen.

Nur was für ein Pferd sollte es werden?

Wir wünschten uns: Ein Pferd mit Temperament, das Interesse am Menschen zeigt. Es sollte vom Stockmaß nicht unter 1,50 liegen, sodass ein größerer Reiter gut abdedeckt wird. Am wichtigsten war aber für uns, uns Pferderassen anzusehen, die dafür bekannt sind, eine stabile Gesundheit zu haben (und eine lange, dichte Mähne wäre schön ;-). So kamen wir auf die Welsh-Pferde.

Auf der Homepage einer Züchterin sahen wir Nico, einen wunderschönen Welsh-Cob-Wallach. Als wir ihn dann auf dem Gestüt besuchten, war es Liebe auf den ersten Blick. Nico war genau unser „Beuteschema“. Er wird groß, hat Temperament, einen freundlichen Charakter und hat eine lange Mähne (die leider gestutzt wurde, da er es noch nicht kannte gekämmt zu werden). Nico musste einfach mit. 🙂

Ein Hänger war ruckzuck organisiert und schon am übernächsten Tag machten wir uns auf den Weg, Nico abzuholen. Da er es schon kannte, im Hänger zu den weiter entfernten Wiesen gefahren zu werden, war das Verladen kein Problem. Auch die Hängerfahrt verlief problemlos.

Auf dem Pferdehof Teschen angekommen, war er die Ruhe selbst. Gleich nach seiner Ankunft stellten wir ihn mit Babettes Pferd Pepe zusammen auf eine große Koppel. Nach ein paar Galopprunden und einem ersten Beschnuppern wurde deutlich, dass Nico und Pepe sich gut verstanden. Es ist so schön, ihn bei uns zu haben!

Wir wünschen uns von unserem Zusammensein, dass wir Nico über positive Verstärkung und Clickertraining vielseitig ausbilden können und seine Einzigartigkeit dabei erhalten bleibt. Wohin uns die Reise führt, wird Nico uns zeigen.

Wir sind gespannt, wo seine Stärken liegen, was er gerne macht und uns anbietet. Wir möchten ihn gänzlich ohne Druck ausbilden und vertrauen darauf zu erkennen, woran er Freude hat. Unser Wunsch wäre es, wieder zu einer Einheit zu verschmelzen, so wie wir es mit unserem  Nino schon erleben durften.

Und genau dabei werden wir und Sie nun Nico, Petra und Alex begleiten!

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26. Juni 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 23 Kommentare »

Buchtipp: Gymnastizierende Arbeit an der Hand“ von Oliver Hilberger

Gymnastizierende Arbeit an der Hand: Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstvertrauen von Oliver Hilberger
Brunsbek: Cadmos Verlag, 2008. – 160 S.
ISBN 38618274493
ca. 20,- EUR (durchgehend farbig illustr.)

Die Arbeit an der Hand bietet nicht nur eine schöne Abwechslung zum Reiten, sondern darüber hinaus kann man mit ihr auf sanfte und wirkungsvolle Weise Lektionen vom einfachen Antreten bis hin zur hohen Schule erarbeiten. Davon kann man dann wiederum vom Sattel profitieren. Darüber hinaus ist die Arbeit an der Hand oft auch eine gute Alternative für Pferde, die nicht mehr voll belastet werden können und kann auch sehr gut in der Jungpferdausbildung eingesetzt werden.

Das vorliegende Buch bietet eine exzellente Einführung in die Arbeit an der Hand. Die reichlichen Foto-Illustrationen leiten die einzelnen Schritte anschaulich an, so dass dieses Buch eine gute Basis für das Selbststudium bietet.

 

30. Oktober 2011 von Tania Konnerth • Kategorie: Arbeit an der Hand, Buchtipps, Jungpferdausbildung 0 Kommentare »

Die große Zeitfrage

Oftmals werden mir ganz typische Fragen gestellt wie diese hier:

  • „Ich möchte mein Pferd in die Grundausbildung geben. Wie lange wird es wohl dauern bis mein Pferd soweit ist, dass ich mit ihm in allen Gangarten entspannt ins Gelände gehen kann?“
  • „Ich trainiere jetzt mein Pferd nach Ihrem Longenkurs. Wann wird es voraussichtlich ausreichend Muskulatur aufgebaut haben, dass ich es auf einem Wanderritt mitnehmen kann?“
  • „Mein Pferd steigt nicht in einen Pferdeanhänger ein. Ich werde es nun mit Hilfe des Clickertraining versuchen. Wie dauert es, bis sich mein Pferd zuverlässig verladen lässt?“

Ich könnte Ihnen noch etliche Beispiele bringen, aber ich denke Sie verstehen, worauf diese Fragen an mich abzielen. Und auch wenn ich mir Mühe gebe, meine Antworten auf Fragen wie diese individuell zu gestalten und so gut wie möglich zu beantworten, so lautet sie auf den Punkt gebracht letztlich immer nur: Ich weiß es nicht!

Ja klar, es gibt Erfahrungswerte. Da ich schon einige Pferde in der Grundausbildung hatte, könnte ich die erste Frage z.B. so beantworten: Wenn das Pferd keine größeren physischen und psychischen Probleme hat, sollte man im Normalfall nach ca. vier bis sechs Monaten Ausbildung mit diesem Ergebnis rechnen können.

Nur: Jedes Pferd ist anders!

Und nicht nur jedes Pferd, nein, auch jeder Mensch, der mit dem Pferd umgeht bzw. reitet, ist anders! Jeder Mensch hat eine andere Ausstrahlung, einen anderen Umgang, einen anderen Sitz, eine andere Hilfengebung und somit gänzlich andere Möglichkeiten dem Pferd die Sicherheit und Gelassenheit zu vermitteln, die es für das Projekt „Ausreiten im Gelände“ braucht. Und wenn ein Pferd dann beispielsweise nach vier bis sechs Monaten Ausbildung mit Bereiter XY auf dem Rücken entspannt ins Gelände geht, bedeutet das noch lange nicht, dass es das auch zu Hause mit dem/r Besitzer/in tun wird…

Hat das Pferd ein von Natur aus eher unsicheres und ängstliches Wesen, können aus den vier bis sechs Monaten auch vier bis sechs Jahre werden. Ich kenne Pferde, die trotz gutem Reiter, gutem Umgang und guter Haltung noch mit 20 Jahren im Gelände reine Nervenbündel sind … (ok, das ist zum Glück aber selten :-)).

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23. August 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Aus der Bereiterpraxis, Jungpferdausbildung, Longieren, Reiten 12 Kommentare »

Stichwort „Freiwilligkeit“ – wie weit kann man seinem Pferd ein Mitspracherecht einräumen?

Vor kurzem fragte mich eine Leserin unserer Seite per E-Mail, wie viel Mitspracherecht ich meinen Pferden einräume. Sie schrieb, dass ihr im Großen und Ganzen unsere Einstellung zu Pferden sehr gut gefallen würde und dass sie sich oftmals wünschte, sich ihrem Pferd gegenüber nicht immer „durchsetzen“ zu müssen. Doch sie hätte Angst davor, dass ihr Pferd dann bald gänzlich die Zusammenarbeit mit ihr einstellt, wenn sie ein Nein ihres Pferdes durchgehen lassen würde.

Ich konnte ihr diese Frage nicht klar beantworten, denn ich räume meinen Pferden je nach Situation ein unterschiedliches Maß an Mitspracherecht und ein Recht auf „Veto“ ein. Grundsätzlich setze ich auf Freiwilligkeit und wenn meine Pferde zu einer Arbeit Nein sagen, hinterfrage ich zunächst, warum sie das tun.

  • Ich überlege, ob mein Pferd mich vielleicht nicht versteht oder aus einem Grund nicht in der Lage ist, meiner Bitte nachzukommen.
  • Ich überprüfe mich selbst, ob ich motivierend genug für mein Pferd bin.
  • Unterfordere oder langweile ich es, so dass es den Spaß verliert?
  • Überfordere ich es, so dass es Stress bei der Arbeit mit mir hat?
  • Geht es meinem Pferd nicht gut – körperlich oder psychisch?

In meinen Augen eine unbegründete Sorge

Die Sorge der Schreiberin, dass ihr Pferd es ausnutzen wird, wenn sie ihrem Pferd ein Nein „durchgehen“ lassen würde, teilen wohl viele Pferdebesitzer.

Aber ich erlebe Pferde anders. In meinen Augen sind es keine „faulen Drückeberger“, die sich, wo sie können, versuchen der Arbeit zu entziehen. Wenn, ja wenn die Arbeit dem Pferd nicht unangenehm ist und wenn sie dem Pferd Spaß macht, freuen sich Pferde über Abwechslung, Beschäftigung und sogar: über richtige Arbeit 😉

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17. Mai 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung, Longieren, Reiten, Umgang 19 Kommentare »

  • Reitkurs

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