Die Halsbasis beim Pferd – eine Quelle vieler Probleme

Während meiner Praxiskurse zum Longenkurs treffe ich oft auf Pferde, die Schwierigkeiten haben, sich loszulassen, über den Rücken zu gehen und sich korrekt zu biegen. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Ursachen die ich, soweit mir das im Rahmen eines Kurses möglich ist, herauszufinden versuche. Eine sehr häufige Quelle für Probleme bei der Biegung und Losgelassenheit ist der Bereich der Halsbasis. Um diesen Bereich soll es in diesem Blogbeitrag gehen.

Maike Knifka, osteopathische Physiotherapeutin zeigt im Folgenden, wie wir Pferdebesitzer uns einen Eindruck über den Zustand der Halswirbelsäule und der Halsbasis unserer Pferde machen können – hier gibt es das Ganze auch als Film.

Der Bereich der Halsbasis

Die Halsbasis ist der Übergang der Halswirbelsäule zur Brustwirbelsäule. Rein anatomisch besteht dieser Übergang aus dem letzten Halswirbel (C7) und dem ersten Brustwirbel (Th1). Funktionell zählt jedoch ungefähr der Bereich vom 5. Halswirbel bis zum 3. Brustwirbel zur Halsbasis.

halsbasis2halsbasis

Auswirkung der Kopfhaltung auf diesen Bereich

Trägt das Pferd den Kopf sehr hoch, entsteht ein starker Druck auf die Facettengelenke der Halsbasis:

halsbasis3Lässt das Pferd den Hals tiefer fallen, haben die Gelenke zueinander deutlich mehr Platz, der Druck verschwindet:

halsbasis4Wird häufig Druck auf die Gelenke ausgeübt, kann es zu schmerzhaften Schädigungen in diesem Bereich kommen.

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28. Januar 2014 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 13 Kommentare »

Buchtipp: „Illusion Pferdeosteopathie“ von Tanja Richter

Illusion Pferdeosteopathie: Von ausgerenkten Wirbeln und anderen Märchen“ von Tanja Richter
Stuttgart: Kosmos, 2011. – 275 S.
ISBN: 9783930953660
ca. 35,- EUR (gebunden)

Frau Richter hinterfragt in ihrem Buch nicht, wie es vielleicht auf dem ersten Blick scheint, die Wirksamkeit der Pferdeosteopathie an sich. Ihr Ansatz ist viel mehr der, uns Pferdebesitzer dafür zu sensibilisieren, warum ein Problem, eine „Blockade“, eine Krankheit beim Pferd entstanden ist und das der Weg zur „Blockadenlösung“ bzw. zur Heilung in erster Linie in der Haltung, der Reitweise, der Hufpflege , der Fütterung usw. zu suchen sein muss.

Sie nimmt also uns Pferdebesitzer in die Eigenverantwortlichkeit, denn wir entscheiden uns für den Sattel den wir unserem Pferd auflegen, für die Art wie wir unser Pferd reiten, für die Haltungsform in der unser Pferd sein Leben verbringt. Und in der Folge unserer Entscheidungen steht das Pferd in seiner Zukunft gesünder und besser da oder eben schlechter und kränker.

Das mag für so manchen deutlich unbequem sein, ist es doch viel einfacher jemanden zu holen der alles wieder „einrenkt“ und somit die Verantwortung abzugeben. Aber genau das ist der falsche Weg. Wir müssen über die wichtigsten Punkte, die für ein gesundes Pferd essentiell notwendig sind, ein Basiswissen haben und genau das vermittelt dieses Buch auf sehr lehrreiche und verständliche Art und Weise.

Ich kenne kein vergleichbares Buch, welchem es so gut gelingt, uns Pferdebesitzer sehr überzeugend aufzuklären,

  • warum eine zu lange Hufzehe verhindert, dass ein Pferd korrekt über den Rücken gehen kann,
  • warum es für die Muskulatur so wichtig ist, dass ein Pferd auf der Weide grasen darf,
  • was eine Trageerschöpfung ist und wie man sie erkennt,
  • warum Hilfszügel kontraproduktiv für eine losgelassene Muskulatur sind
  • und vieles, vieles mehr.

Dieses Buch gehört für mich auf die Liste „Sollte jeder Pferdebesitzer gelesen haben!“

 

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30. Dezember 2013 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper, Buchtipps, Gesundheit 0 Kommentare »

Eine Schablone für die Trapez- und Rückenmuskulatur

Letzte Woche habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie mit Hilfe einer Schablone die Entwicklung der Oberlinie Ihres Pferdes kontrollieren können – heute nun basteln wir Schablonen für den Check der Trapez- und Rückenmuskulatur 🙂

Mit solchen Schablonen können Sie sehr gut die Entwicklung der Trapezmuskulatur rechts und links neben dem Widerrist und der weiteren Rückenmuskulatur verfolgen, insbesondere im Bereich der Sattellage, um auch hier eine gute Kontrollmöglichkeit zu haben. So werden Sie frühzeitig bemerken können,

  • wenn sich die Muskulatur  in diesem sensiblen Bereich, z.B. auf Grund eines unpassenden Sattels, zurückbildet
  • oder sich erfreulicherweise die Muskulatur positiv entwickelt, wenn also Ihre Arbeit mit Ihrem Pferd gut ist und wenn der Sattel das Muskelwachstum an diesen Stellen erlaubt.

Sie brauchen dafür:

  • Ein Pferd 🙂
  • ein großes Stück Pappe
  • eine Schere oder ein scharfes Messer
  • einen Stift
  • biegsamen Draht

Und so geht es

Nehmen Sie einen biegsamen Draht und bilden Sie mit diesen Draht die Form Ihres Pferdes rechts und links des Widerristes nach:

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19. April 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 0 Kommentare »

So fertigen Sie Schablonen der Oberlinie Ihres Pferdes an

In meinem Blogbeitrag von letzter Woche gab ich Ihnen mehrere Tipps, wie Sie die Entwicklung Ihres Pferdes langfristig gut beurteilen können. Und ich habe Ihnen versprochen (oder sollte ich lieber sagen angedroht ;-)): Diese Woche basteln wir eine Schablone 🙂

Mit Hilfe dieser Schablone können Sie gut verfolgen, wie sich die Oberlinie Ihres Pferdes im Laufe der Zeit entwickelt.

Sie brauchen dafür:

  • Ein Pferd 🙂
  • ein großes Stück Pappe
  • eine Schere oder ein scharfes Messer
  • einen Hammer und zwei Nägel
  • einen Stift

Und so geht es

Befestigen Sie ein großes Stück Pappe (z.B. Karton) mit zwei Nägeln an einer Wand und stellen Sie Ihr Pferd vor diese Pappe:

Markieren Sie zuerst auf der Pappe, wo der Schweif Ihres Pferdes beginnt und wo der Widerrist Ihres Pferdes am höchsten ist:

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12. April 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 4 Kommentare »

Der Body-Check: So können Sie Veränderungen an Ihrem Pferd kontrollieren

In meinen letzten beiden Beiträgen habe ich über meine Einstellung und Gedanken zu der Arbeit mit alten und kranken Pferden geschrieben und ich habe Ihnen unter anderem dazu geraten, alle Veränderungen Ihres Pferdes aufmerksam zu beobachten.

Die Entwicklungen und Veränderungen des Pferdes bewusst wahrzunehmen ist sehr wichtig, damit Sie beurteilen können ob das, was Sie an Arbeit mit Ihrem Pferd machen, Ihrem Pferd gut tut oder vielleicht eher schadet. Das ist gerade für alte und kranke Pferde sehr wichtig, aber natürlich ebenso auch für jedes junge, mittelalte und gesunde Pferd, denn wie wir unser Pferd arbeiten, womit wir es füttern, in welcher Haltungsform wir es halten usw. beeinflusst stark, wie unser Pferd in einem, in zwei und in 10 Jahren aussieht und wie es ihm dann gehen wird.

Nicht nur die Art und Weise wie gut Sie Ihr Pferd arbeiten, sondern alles was Sie für Ihr Pferd bestimmen und wie Sie Einfluss auf das Leben Ihres Pferdes nehmen, ob es darum geht, welchen Sattel Sie auswählen oder welchen Hufschmied, Zahnarzt, Physiotherapeuten, Bereiter usw. Sie an Ihr Pferd lassen, wird sich langfristig körperlich und oftmals auch seelisch auf die Verfassung Ihres Pferdes auswirken.

Sie sehen: Unsere Verantwortung, die wir für das uns anvertraute Lebewesen tragen ist enorm groß! Deswegen möchte ich Ihnen heute ein paar Tipps geben, wie Sie die Entwicklung Ihres Pferdes langfristig gut verfolgen und beurteilen können.

Tägliche Nähe macht betriebsblind für Veränderungen

Wenn wir unser Pferd tagtäglich sehen, werden wir sehr leicht „betriebsblind“ für Veränderungen unseres Pferdes. Haben Sie vielleicht auch schon erlebt, dass Menschen, die Ihr Pferd nach einer längeren Zeit, in der sie es nicht gesehen haben, beim Wiedersehen so etwas sagen wie: „Meine Güte, dein Pferd hat aber stark abgenommen/zugenommen“, oder „Wahnsinn, was für eine gute Oberlinie dein Pferd bekommen hat“?  Wenn wir dann alte Fotos raussuchen und diese betrachten, stellen wir vielleicht erstaunt fest, dass diese Menschen etwas sehen, was uns überhaupt nicht aufgefallen ist. Und genau hier können Sie mit meinen Tipps ansetzen.

Halten Sie Entwicklungen in regelmäßigen Abständen in Wort und Bild fest

Um schleichende Veränderungen nicht zu übersehen ist es sinnvoll, regelmässig Entwicklungsverläufe zu protokollieren und das können Sie am besten machen, indem Sie:

  • regelmäßig den Körper Ihres Pferdes untersuchen und abfühlen,
  • ein Tagebuch führen,
  • in regelmäßigen Abständen Vergleichfotos und -filme machen,
  • und Schablonen der Oberlinie Ihres Pferdes anfertigen.

5. April 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 4 Kommentare »

Was das Wachstum mit sich bringt

Ein Pferd wächst bis zu seinem 7. Lebensjahr. In dieser Zeit passieren viele Veränderungen im Pferdekörper: die Knochen werden länger, Zähne werden gewechselt, Wirbelkörper verwachsen miteinander, Muskeln entwickeln sich, Bänder und Sehnen bekommen Stabilität.

Als hätte ein Pferd damit nicht genug zu tun, fällt in diese Zeit in der Regel noch die Grundausbildung des Pferdes. Die Mehrheit der Pferde werden in ihrem vierten Lebensjahr eingeritten.

Wenn es nun im Umgang oder in der Ausbildung eines jungen Pferdes zu Problemen, Schwierigkeiten und Widersetzlichkeiten kommt, heißt es oftmals: „Der/die kommt in die Pubertät“, oder „Der/die fängt jetzt das Testen an“. Und damit ist bei vielen Pferdebesitzern klar, wie sie mit dieser „Widersetzlichkeit“ ihres Pferdes umzugehen haben. Die Antwort sieht dann in den meisten Fällen so aus, dass der Mensch „sich durchsetzen muss“, dem „Nein“ des Pferdes nicht nachgeben darf und dass man dem Pferd in dieser Zeit besonders deutlich zeigen muss, „wer das Sagen hat“…

Ich bin Mutter einer 14-jährigen Tochter. Schon viele Hunde und Pferde sind bei mir den Kinderschuhen entwachsen, haben also ihre Zeit der „Pubertät“ bei mir verbracht. Ich kenne also die Symptome des Erwachsenwerdens bei Mensch und Tier 😉 und habe einige Erfahrungen was diese Entwicklungsphase angeht.

Ja, es kommt in dieser Zeit häufiger zu Schwierigkeiten und ja, auch zu Widersetzlichkeiten. Und ich bin davon überzeugt, dass die meisten dieser Schwierigkeiten „echte“ Gründe haben. Wenn ich die Grundüberzeugung vertrete, dass mein Pferd nicht einfach nur „kein Bock“ hat, sondern tatsächlich die Probleme durch das Wachstum und seine Begleiterscheinungen ausgelöst werden, kann ich auf mein Pferd und sein Verhalten Rücksicht nehmen.

Ich muss meinem Pferd dann nicht unterstellen, dass es nicht will. Ich darf dann denken: Es kann vielleicht gerade nicht.

Wenn Ihr Pferd also Probleme zeigt, dann denken Sie bitte daran, dass diese Probleme eine gut zu erklärende Ursache haben können.

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26. Oktober 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 39 Kommentare »

Dehnübungen fürs Pferd

Haben Sie auch schon mal Pferdebesitzer gesehen, die an den Beinen ihrer Pferde hängen oder an deren Schweife ziehen? Oder die mit Leckerlies Pferdehälse in verschiedenste Positionen locken? Dann war wahrscheinlich vor nicht zu langer Zeit ein Physiotherapeut auf dem Hof und hat Dehnungsübungen empfohlen. 🙂

Bei Sportlern gehören Dehnübungen in jedes Aufwärmprogramm. Und was für Menschen gut ist, macht auch für unsere Pferde Sinn.

Dehnübungen haben eine sehr positive Wirkung:

  • Die Durchblutung im Muskel wird gesteigert.
  • Die Beweglichkeit der Gelenke verbessert.
  • Sehnen und Bänder werden elastischer.
  • Die Übungen fördern Entspannung und Wohlbefinden.
  • Das Verletzungsrisiko wird vermindert.

Und wenn Sie sich genauer mit diesem Thema befassen, lernen und erfahren Sie viel von Ihrem und über Ihr Pferd:

  • Sie erkennen die Bewegungsgrenzen Ihres Pferdes.
  • Sie merken viel schneller, wenn Ihr Pferd ein körperliches Problem entwickelt/hat.
  • Sie haben ein wunderbares Werkzeug in der Hand, Ihrem Pferd Wohlbefinden zu schenken.

Aber: Falsch ausgeführt, sind Dehnungsübungen nicht nur uneffektiv, sie können Ihrem Pferd sogar sehr schaden.

Deswegen möchte ich Ihnen in diesem und den folgenden Blogbeiträgen aufzeigen, worauf es bei den Dehnungsübungen ankommt und ich werde Ihnen einige schöne Übungen vorstellen. Beginnen wir mit etwas Theorie.
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28. Juli 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 9 Kommentare »

Zwei kleine Knöchelchen mit großer Bedeutung: die Jochfortsätze des Hinterhauptbeines

Sehr wahrscheinlich haben Sie bisher noch nichts von den so genannten „Jochfortsätze des Hinterhauptbeines“ beim Pferd gehört, oder? Diese kleinen Knochen haben eine wichtige Bedeutung und wer reitet, sollte diese kennen.

Auf lateinisch heißen sie „Processus Paracondylaris“ und sitzen am Hinterkopf des Pferdes:

processus.jpg

Warum man sie kennen sollte? Weil sie verhindern, dass ein Pferd, welches die Nase hinter der Senkrechte hat, sich korrekt stellen kann!

Zwischen diesen Jochfortsätzen befindet sich der erste Halswirbel des Pferdes, der Atlas. Wenn das Pferd den Kopf rückständig nimmt (beziehungsweise nach hinten gezogen bekommt), richten sich die beiden Knochen so auf, dass der Altas blockiert wird. Die Folge: Das Pferd kann sich im Genick nicht mehr seitlich stellen.

Da wir ja wissen, dass es keine Biegung ohne Stellung gibt, ergibt sich folgende Frage an alle Reiter/innen, die ihr Pferd in zu tiefer Einstellung reiten oder die es nicht schlimm finden, das ihr Pferd mit Hilfszügel an der Longe hinter die Senkrechte kommt: Wie lässt sich die Haltung Ihres Pferdes mit korrektem Reiten/Longieren vereinbaren?

Vielleicht bringt diese Tatsache ja den einen oder anderen Rollkurbefürworter zum Nach- und Umdenken?!

28. April 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 20 Kommentare »

Die Längsbiegung

In den letzten Blogbeiträgen habe ich über die Themen Stellung und Halsbiegung geschrieben. Heute möchte ich mich der Längsbiegung widmen.

Biegung definiert sich laut FN folgendermaßen: „Die Krümmung der gesamten Wirbelsäule nach rechts oder links um den rechten oder linken Schenkel. Die Biegung muss gleichmäßig sein, das Pferd darf also z.B. in den beweglichen Halswirbeln nicht stärker gebogen werden als in den weniger beweglichen Rückenwirbeln, wo die eigentliche Biegung um den inneren Schenkel stattfindet. Besonders neuralgische Punkte sind hier der Halsansatz vor dem Widerrist und das Genick. Es gibt keine Biegung ohne Stellung, während, wie schon ausgeführt, Stellung ohne Biegung durchaus möglich ist…“.

Ich mache die korrekte Biegung so fest: Ein Pferd, das sich auf einer gebogenen Linie korrekt biegt, bewegt sich spurig, d.h., die Hinterfüße folgen der Spur der Vorderfüße.

In den Reitlehren findet sich häufig der Begriff „Rippenbiegung“. Nun ist es aber so, dass eine Biegung im Bereich der acht „wahren Rippen“ (diese sind mit dem Brustbein verbunden) so gut wie nicht möglich ist. Auch in den Bereichen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein ist kaum Längsbiegung möglich. Das bedeutet, dass die Wirbelsäule des Pferdes sich nicht gleichmäßig stark biegen lässt.
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24. März 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 8 Kommentare »

Halsbiegung – wie viel ist korrekt?

Laut FN Richtlinien soll die Halsbiegung nie stärker sein als die Gesamtbiegung des Pferdes. Es soll sich also von oben betrachtet, eine gleichmäßige Biegung durch den Pferdekörper ergeben. Wird ein Pferd korrekt gestellt und im Hals gebogen, kommt die gleichseitige Hüfte vor.

Nun muss man dazu wissen, dass sich Abschnitte in der Wirbelsäule des Pferdes befinden, in denen so gut wie gar keine Biegung möglich ist, nämlich an der Brustwirbelsäule im Bereich der echten Rippen (TH 9 – TH 14) und im Kreuzbein-Bereich.

Sinn und Einsatz der Halsbiegung

Wenn mich Zuschauer mit meinen Pferden arbeiten sehen, egal ob bei der Handarbeit oder beim Reiten, fällt öfter die Frage, ob ich meine Pferde nicht zu stark im Hals biege.

Und ja, ich biege meine Pferde tatsächlich manchmal deutlich im Hals, also stärker als das, was eine gleichmäßige Biegung durch den Körper vorgeben würde. Und das aus guten Gründen, die ich hier erläutern möchte.

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17. März 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 13 Kommentare »

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