Die Regenschirmatmung

Von Carla Bauchmüller

Beim Reiten liegt die Aufmerksamkeit meist auf dem Sitz und/oder der Hilfengebung. Aber auch die Atmung spielt eine große Rolle dabei, wie gelöst wir überhaupt auf einem Pferd sitzen können. Hier finden Sie eine tolle Übung:

Brust- oder Bauchatmung?

Probieren Sie diese Übung am besten zuerst im Sitzen auf einem Stuhl aus. Setzen Sie sich also mit aufrechtem Rücken auf einen Stuhl, allerdings ohne sich anzulehnen (also ähnlich wie auf dem Pferd). Wenn Sie dabei die Augen schließen, kann Ihnen das helfen, aufmerksam in sich hineinzuspüren.

Vergleichen Sie einmal diese beiden Arten zu atmen:

  • Legen Sie zuerst eine Hand auf Ihr Brustbein und atmen Sie ausschließlich in diesen Bereich des Brustkorbes. Ein kurzer Check: Was macht das mit Ihnen? Wie fühlen Sie sich? Wie spüren Sie den Kontakt der Sitzknochen zum Stuhl?
  • Legen Sie nun die Hand auf den Unterbauch, also unterhalb des Bauchnabels, und atmen Sie nur dorthin. Spüren Sie auch hier wieder nach: Was macht das mit Ihnen? Wie fühlen Sie sich? Wie spüren Sie den Kontakt der Sitzknochen zum Stuhl?

Beim Atmen im Brustbeinbereich spürt man meist eine Anspannung im Körper, ein Verlagern des Schwerpunktes nach oben und eine Kurzatmigkeit. Die reine Bauchatmung ist hingegen sehr entspannend. Eigentlich sogar fast zu entspannend, denn beim Reiten brauchen wir ja eine gewisse Grundspannung und die finden wir mit einer reinen Bauchatmung nicht immer. Um die optimale Grundspannung zu finden, eignet sich die „Regenschirmatmung“ nach einer Übung von Eric Franklin ganz wunderbar.

Atmen wie ein Regenschirm

Stellen Sie sich einen geschlossenen Regenschirm vor, dessen Stab senkrecht in Ihrem Oberkörper verläuft. Verlängern Sie die Spitze in Ihrer Vorstellung noch über den Kopf hinaus nach oben, das gibt noch mehr Aufrichtung. Der gebogene Griff des Regenschirms ruht im Becken und hilft damit, den unteren Rücken lang zu denken. Der Stoff des Regenschirms ist unser gesamter Brustkorb.

regenschirmBeim Einatmen öffnet sich der Regenschirm zu allen Seiten, beim Ausatmen schließt er sich um den Stab herum. Das Öffnen und Schließen des Regenschirms erfolgt ganz gleichmäßig im eigenen Atemrhythmus.

Diese Übung ermöglicht es uns, sehr vollständig ein- und auszuatmen und dabei eine entspannte Aufrichtung zu erhalten. Auf dem Pferd bringt sie eine schöne Ruhe und gleichzeitig Wachheit.

Tipp: Sie können immer und überall in dieser Form atmen, denn das tut auch gut, wenn man nicht gerade reitet. 🙂

18. November 2014 von Gastautor • Kategorie: Aus dem Reitunterricht und Coaching 2 Kommentare »

In seinem Tempo

Unsere Pferde sind nun von der Sommerweide in ihr Winterquartier geholt worden. Seitdem Babette ihren Hof verkauft hat, hat sich einiges verändert und so gibt es auf dem Hof viel Neues für die Pferde zu entdecken. Die Begegnung mit den Rindern hatte ich ja schon beschrieben, aber es sind auch Enten, Hühner und anderes eingezogen, so dass es viel kennen zu lernen gibt. Und genau das ging ich neulich mit den Jungs an.

Aramis, ganz cool und gelassen, schaute sich nacheinander alles ohne zu zögern an – 5 Minuten, fertig.

Früher hätte ich dann mit Anthony genau dasselbe machen wollen, wäre also auch einfach hin zu den Dingen marschiert und … hätte ihn damit einmal mehr überfordert. Dieses Mal passierte mir das aber nicht!

Während ich mit Aramis gleich direkt zu den Bereichen ging, wo nun die Enten und Hühner leben, führte ich Anthony erst einmal auf den Reitplatz. Dort machte ich zu, dass, sollte er sich losreißen, er nicht gleich auf- und davon rennen würde. Damit war ich schon mal selbst ruhiger. Das Entengehege grenzt gleich an den Reitplatz und so nahmen wir uns erst einmal die Enten vor. Ich führte Anthony so weit heran, dass er die Enten sehen konnte. Gleichzeitig hatte er von dort auch schon das Hühnergehege im Blick, auf dem auch eine Vogelscheuche steht und Flatterband hängt, um die Habichte zu vertreiben. Und etwas weiter unten spielten Kinder mit allerlei Spielzeug, es wurde auch noch gewerkelt und geräumt – kurz und gut: Es gab wirklich seeeehr viel zu sehen.

Zu sehen und vor allem zu verarbeiten und genau DARUM geht es!

Zeit zum Verarbeiten geben

Was tat ich also, als Anthony da stand, hoch aufgerichtet mit versteinerter Muskulatur und riesigen Augen und Nüstern? Ich tat nichts.

Ich versuchte nicht, seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, ich versuchte nicht, ihn näher heranzuführen, ich schlug keine Lektionen oder Übungen zur Ablenkung vor – ich ließ ihn einfach stehen und glotzen. Ich redete mit ihm, aber nicht um ihn zu beruhigen, sondern um ihm zu vermitteln: „Ich bin da und ich sehe, was hier los ist, wir sind zusammen hier und es ist okay.“ Und dann wartete ich einfach ab.

Irgendwann entspannte er den Kopf ein kleines bisschen, das clickerte ich sofort. Genauso wie jede kleine Bewegung hin zu den ganzen Gruseldingen, jedes winzige Mehr an Neugier und jede Tendenz, sich einen Hauch zu entspannen. Ich schätze, wir standen 15-20 Minuten da und ließen einfach alles auf uns wirken. Und nach und nach entspannte sich mein wie ein Flitzebogen angespanntes Pferd etwas.

Das Schöne und vor allem auch das Wichtige an der Sache war das: Ich hatte ihn nicht zu manipulieren oder zu pushen versucht, sondern ich hatte ihn ganz in seinem eigenen Tempo die Situation anschauen lassen. Dazu musste ich seine Anspannung aushalten, etwas, das ich früher immer am liebsten sofort weghaben wollte. Ich wollte nicht, dass mein Pferd Angst hat und nervös wurde, weil er mir doch vertrauen sollte, schließlich tat ich doch so viel dafür, und weil er sich doch keine Sorgen machen soll und weil er sich nicht festglotzen soll und händelbar bleiben soll usw. usw. Damit habe ich so manches Mal nur eines erreicht: dass er ausstieg und gar nicht mehr zuhörte (er ging dann wortwörtlich einfach weg, etwas, das nicht gerade angenehm war).

Dieses Mal gab ich seiner Angst Raum. Seinem Bedürfnis, das alles anzuschauen, tief und drachenartig ein- und auszuatmen und fluchtbereit zu sein. All das war vollkommen ok für mich und ich glaube, genau das tat ihm sehr gut.

Als er am Ende dann schon deutlich entspannter stehen und nicht mehr ängstlich, sondern interessiert gucken konnte, ging ich langsam wieder zurück zum Paddock mit ihm. Ich forderte also nicht noch mehr. Die Hühner würden auch morgen noch da sein. Es war gut genauso, wie es war. Sowohl sein Blick als auch seine Ausstrahlung bei der Verabschiedung bestätigten mich genau darin. Und gleich am nächsten Tag waren die Enten überhaupt kein Thema mehr und auch von der Ungefährlichkeit der Hühner überzeugte er sich in wenigen Minuten.

Es ist so schön für mich, langsam tatsächlich einen Weg zu finden, meinem Pferd gerecht(er) zu werden, einfach indem ich mich auf sein SEIN einlasse und ihm nicht meine Ideen und meinen Weg aufdränge. So kann ich ihm endlich eine Stütze sein und bin keine zusätzliche Belastung in einer eh schon schwierigen Situation. Genau das habe ich mir immer gewünscht!

11. November 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Umgang, Verhalten 16 Kommentare »

Nicos erster Reitkurs

Von Petra Hamer

Heute wollen wir uns endlich mal wieder mit einem Nico-Bericht melden, denn es gibt Interessantes zu berichten: Nico hatte seinen ersten Reitkurs!  Und zwar einen Kurs mit Carla Bauchmüller zum Thema Centered Riding, der bei uns auf dem Hof in Ellringen stattfand. Von Freitag bis Sonntag hat Nico also Alex jeweils am Vormittag und am Nachmittag reiten lassen und sich dabei super benommen.

Begonnen hat es auch gleich mit einer kleinen Herausforderung: Der erste Vormittagsunterricht fand nämlich zusammen mit einem zweiten, fremden Pferd in unserer doch recht kleinen Halle statt. Das war eine Premiere! Nach anfänglicher Irritation hat Nico sehr schön zugehört und ließ sich nicht mehr von dem fremden Pferd ablenken. Wir waren wirklich stolz auf unseren Kleinen.

nico_reitkurs1Mit inneren Bildern reiten

Das Centered Riding wurde vor rund 30 Jahren von Sally Swift entwickelt (s. auch ihre beiden Bücher „Reiten aus der Körpermitte 1 + 2). Sally Swift erfand anschauliche, innere Bilder, die es uns Reitern leichter machen, Hilfen zu verstehen und korrekt anzuwenden. 

Auch bei unserem Kurs ging es darum, den Menschen wirklich spüren zu lassen und durch kleine Veränderungen in Sitz, Wahrnehmung, Atmung und Gleichgewicht zu mehr Leichtigkeit zu finden und das Pferd noch besser verstehen zu lassen. Carla hat uns dafür ganz hervorragende innere Bilder gegeben und es war unglaublich, wie sehr diese Kleinigkeiten, die der Mensch veränderte, prompt auch bei den Pferden vieles zum Positiven veränderten.

Der weiche Blick

Wir fingen mit Trockenübungen am Morgen an. Zuerst ging es um den so genannten weichen Blick. Beim Reiten sollten wir möglichst nicht, wie wir es gewohnt sind, etwas mit dem Blick fixieren, sondern unseren Blick für die Weite öffnen und ganz weich werden lassen.

Dazu spürten wir zunächst in uns hinein, wie sich z.B. unsere Atmung veränderte, wenn wir etwas fixierten. Vielen fiel beim Fixieren auf, dass die Muskulatur nicht wirklich locker und losgelassen sein konnte. Man konnte nicht gut in sich hineinspüren und Spannungen und Festigkeiten erfühlen und auch die seitliche Wahrnehmung fehlte fast vollständig. Ganz anders beim weichen Blick: Hier atmete man tief in den Körper, konnte die Muskulatur und die Gedanken loslassen und Verspannungen bei sich und den Pferden viel besser wahrnehmen.

Um wirklich losgelassen zu reiten und gleichzeitig die Pferdebewegungen, den eigenen Körper und das Umfeld wahrzunehmen, ist dieser weiche Blick sehr wichtig.

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4. November 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Jungpferdausbildung, Reiten 2 Kommentare »

Liebt mich mein Pferd nur wegen der Leckerlis?

Seitdem wir uns hier vermehrt mit dem Clickertraining befassen und dazu auch unseren Clickerkurs herausgebracht haben, bekommen wir natürlich auch viele Mails, in denen Fragen gestellt und Bedenken geäußert werden. Eine der häufigsten Fragen zum Thema Futterlob ist diese:

„Liebt mein Pferd mich dann nicht nur noch wegen der Leckerlis?“

Da diese Angst viele davon abhält, es mit dem Clickern zu versuchen, dazu einige Gedanken von mir:

Die Sache mit der Liebe…

Wenn man Pferdeleute befragt, so würden die meisten von uns wohl zugeben, dass wir von unseren Pferden geliebt werden möchten, oder? Nun ist Liebe aber ein ziemlich großes Wort und vor allem ist es eines, das aus unserer Menschenwelt stammt. Wir verbinden mit dem Wort „Liebe“ sehr, sehr viel – oft genug vor allem Erwartungen.

Um bei mir selbst zu bleiben (und jede/r kann ja einfach mal überprüfen, wie das bei ihm oder ihr ist…): Ja, ich wollte lange Zeit von meinen Pferden geliebt werden und das sollte nicht irgendwie sein, sondern ich wollte freiwillig geliebt werden, um meiner selbst willen und natürlich wollte ich von ihnen mehr geliebt werden als alles andere.

Klingt verklärt? Mag sein, ist aber, wie mir scheint, eher weit verbreitet. Und mehr noch: für manch eine/n wird ein Pferd darüber hinaus zum Kind-, Partner- und Familienersatz und dadurch oft mit Ansprüchen, Hoffnungen und Erwartungen komplett überfordert (s. dazu auch den Artikel Mach mich glücklich!)

Irgendwann habe ich mich gefragt: Ist es eigentlich fair, eine Mensch-Pferd-Beziehung mit einem so komplexen und schwierigen und großen Anspruch zu belasten? Kann uns ein Pferd denn überhaupt so lieben, wie wir geliebt werden wollen (und als weitere Reflexionsfrage: Kann es ein Mensch)?

Ein Pferd ist ein Pferd

Ich denke, ein Pferd muss ein Pferd bleiben dürfen und es ist unser Job, unsere Pferde Pferd sein zu lassen. Nur dann kann sich eine Beziehung entwickeln, die beide bereichert, die für beide nährend ist.

Und damit komme ich zurück zur Eingangsfrage: Mit Futter zu arbeiten hat meiner Erfahrung nach keinerlei Einfluss auf die Zuneigung eines Pferdes, sondern es hat Einfluss auf sein Verhalten – und hier ist ganz entscheidend, WIE und WARUM ein Futterlob gegeben wird.

Wenn ein Pferd von einem Menschen genervt ist, kann der noch so viele Leckerlis hineinstopfen, es wird ihn deshalb nicht mehr mögen, sondern es wird weiter giften oder weiterhin auf dem Auslauf davonlaufen, denn Pferde lassen sich nicht bestechen. Gleichzeitig kann man ein Pferd, das einen eigentlich gern mag, regelrecht zu einem unangenehmen, aufdringlichen und unzufriedenen Zeitgenossen machen, wenn man z.B. ohne Sinn und Verstand füttert. Und genauso gilt, dass die Zuneigung eines Pferdes nicht weniger „ehrlich“ oder weniger „wert“ ist, wenn wir mit Futter arbeiten. Das sind aus meiner Sicht Bewertungsmaßstäbe aus unserer menschlichen Welt, Pferde ticken ganz anders (sonst würden sie uns z.B. ganz sicher nicht so viel verzeihen und uns immer wieder neue Chancen geben…).

Nicht das Futter ist entscheidend

Auch wenn viele das vielleicht annehmen, so bin ich überzeugt davon, dass das Clickertraining keinesfalls nur wegen der Leckerlis so wirkungsvoll ist. Leckerlis sind nur ein Teil des Ganzen.

Die meisten Pferde möchten gerne alles richtig machen. Sie bemühen sich oft endlos, zu erraten, was wir von ihnen wollen und wir können es ihnen mit dem Clickertraining deutlich einfacher machen, uns zu verstehen. Das Verstehen und das gute Gefühl, etwas richtig zu machen, sind dann die Punkte, durch die das Pferd Freude und Motivation gewinnt. Mit dem Clickertraining können wir unseren Pferden also dabei helfen, leichter zu verstehen und besser zu lernen, weil wir uns durch das Clickern auf das Pferd ausrichten und nicht mehr unser menschliches Wollen durchsetzen. 

Beim Clickern können wir nicht mehr einfordern und bestrafen, sondern wir müssen so mit dem Pferd arbeiten, dass es von sich aus mitmacht. Um das Verhalten dann eben auch ein bisschen steuern zu können, wird erwünschtes Verhalten mit Futter verstärkt. Die Futtergabe hängt also immer an einer zuvor gezeigten oder auch unterlassenen Handlung des Pferdes und ist damit nichts weiter als ein Weg, dem Pferd zu sagen: „Ja, das war richtig!“ Leckerlis sind im Clickertraining ein Hilfsmittel für die Kommunikation, nicht mehr und nicht weniger.

… sondern die Freude

Ich ziele heute in der Beziehung zu meinen Pferden auf Freude. Ich möchte, dass meine Pferde Freude empfinden, wenn wir zusammen sind. Sie sollen die Zeit mit mir als angenehm, interessant, gewinnbringend und unterhaltsam empfinden. Wenn ich so mit ihnen arbeite, dass sie mich verstehen, sind sie mit genau dieser Freude, ja oft auch Begeisterung dabei.

Ob mich meine Pferde darüber hinaus „wirklich“ (also im menschlichen Sinne) lieben, weiß ich nicht, und es ist mir inzwischen auch nicht mehr wichtig. Entscheidend ist für mich, dass sie sich freuen, mich zu sehen – das zeigen mir ihr Blick, ihr Kommen und ihre Ausstrahlung. Und ich habe überhaupt kein Problem damit, dass sie sich – ganz klar! – auch auf etwas Leckeres zu fressen freuen.

beide

28. Oktober 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Clickertraining, Umgang 22 Kommentare »

Buchtipp: „Die Intelligenz der Pferde“ von Marlitt Wendt

„Die Intelligenz der Pferde“ von Marlitt Wendt
Cadmos Verlag, 2013. – 144 S.
ISBN 384041038X
ca. 25,- EUR (gebunden, mit vielen farbigen Fotos)

  • Wussten Sie, dass Pferde erlernen können, was Symmetrie ist und dann in der Lage sind Gegenstände in symmetrisch und asymmetrisch zu unterscheiden?
  • Oder dass Pferde nach einer Übungszeit in der Lage sind, die Beschaffenheit unterschiedlicher unbekannter Objekte zu benennen?
  • Dass Pferde Farben und Formen in unterschiedliche Kategorien ordnen können?

In diesem Buch von der Verhaltensbiologin Marlitt Wendt lernen wir die Fähigkeiten unserer Pferde mit einem ganz anderen Verständnis zu begegnen.

Ein spannendes, lehrreiches Buch über faszinierende Geschöpfe! Wie alle Bücher von Frau Wendt kann ich dieses Buch nur jeden Pferdebesitzer wärmstens empfehlen.

intelligenz

24. Oktober 2014 von Babette Teschen • Kategorie: Buchtipps, Verhalten 0 Kommentare »

Im Wald

Hin und wieder gehe ich mit Anthony spazieren. Wir laufen ein Stück an der Weide entlang und dann geht es in den Wald. Oft bin ich stur meine Runde gegangen, egal, ob Anthony nun hapste, drängelte, „lustig“ wurde oder maulig war. Und genauso oft habe ich abgebrochen und bin einfach wieder zurück, in der Annahme, mein Pferd hat einfach keine Lust darauf.

Auch neulich schlug ich wieder den Weg Richtung Wald ein. Nach ungefähr 50 Metern im Wald blieb Anthony stehen. Das kenne ich schon von ihm und lasse ihn dann meistens einfach ein bisschen herumschauen, bis ich ihn ermuntere, weiterzugehen. Dieses Mal blieb ich mit ihm stehen und ließ mich auf die Situation ein. Ich dachte nicht darüber nach, ob ich eigentlich hatte weiter gehen wollen oder ob wir wieder zurück sollten, sondern ich stand da, so wie er, und übte mich darin, mich einzulassen, auf das, was gerade war – in mir und in ihm.

Und da war so viel: Der Wald schien größer zu werden und tiefer. Es war, als öffneten sich mehrere Dimensionen hinter der, die mir bekannt ist. Wir lauschten den Geschichten, die der Wald erzählte, von den Wesen, die in ihm wohnten, vom Kommen und Gehen, vom Leben und Tod. Und wir hörten sein Lied vom Herbst, der am Einziehen war, und sogen seinen Geruch in uns auf. Wir nahmen die Anwesenheit anderer Tiere wahr und die Energie der Bäume. Und wir spürten uns selbst, die wir für diesen Moment ein Teil des Ganzen waren.

Ich kann nicht sagen, wie lange wir da standen, ich schätze einige Minuten. Gefühlt war es eine ewige Reise, auf der sich die Vorstellung von Zeit auflöste und nur noch das Jetzt war. Anthony stand ganz ruhig, kein Hampeln und kein Schnappen. Mal drehte er seinen Kopf nach links, mal nach rechts und dann schaute er nach vorn. Es fühlte sich so an, als ließe er sich ganz hineinsinken in die Stimmung, in den Wald und in die Natur.

Mir wurde bewusst, dass ICH es war, die in diesem Momente lernte. Lernte, das Sein auszuhalten. Mir liefen die Tränen, als ich diesen Gedanken zuließ. Ich fühlte mich winzig klein und jung und nahm Anthony in diesem Moment als sehr stark und sicher wahr und auf eine atemberaubende Art frei.

So wurde eine unscheinbare Wegkreuzung, auf der die meisten Menschen nichts zu sehen wüssten, zu einem magischen Ort. Anthony hatte mich dorthin geführt und ich verstand, dass er mir damit ein Stück seiner Welt zeigte. Und ja, vielleicht ist das genau das Geschenk: dass wir so viel mehr von den Pferden erfahren können, wenn wir unsere Bestrebungen loslassen können, sie immer wieder in unsere Welt zu nötigen, sondern wenn wir bereit sind, mit ihnen in ihre zu gehen?

Mal wieder nur so ein ganz persönlicher Gedanke …

a_welt

21. Oktober 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse 24 Kommentare »

Buchtipp: „Tochter der Mustangs“ von Carolyn Resnick

„Tochter der Mustangs: Mein Leben unter Wildpferden“ von Carolyn Resnick
Stuttgart: Kosmos, 2012. – 304 S.
ISBN 3440126188
ca. 20,- EUR (gebunden)

„Tochter des Mustangs“ ist kein klassisches Pferdebuch, sondern es sind die Geschichten einer tief mit der Natur und den Pferden verbundenen Frau.

Carolyn Resnick hat eine Liebeserklärung verfasst. Eine Liebeserklärung nicht nur für Pferde, sondern für die Natur ganz allgemein. Ihre Schilderungen sind schon poetisch und sie hat mich an viele Stellen tief berührt einfach nur durch ihre Beschreibungen.

Wir praktisch das Buch ist, wird sicher sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Ich denke, dass ich vor einiger Zeit nicht viel mit dem Buch hätte anfangen können. Vielleicht hätte ich ein bisschen darin gelesen, es hübsch gefunden, aber es wäre mir zu weit weg gewesen von meinem eigenen Sein mit Pferden. 

Jetzt hingegen holt es mich genau da ab, wo ich in meiner eigenen Entwicklung mit meinen Pferden steht: Ich bin wieder beim Beobachten angekommen, weil ich lernen möchte von meinen Pferden. Ich höre immer mehr auf, etwas von ihnen zu wollen oder zu erwarten, dafür bekomme ich immer mehr geschenkt. Die Lektüre dieses Buches öffnet mich noch viel mehr dafür, mich auf meine Pferde einzulassen, mich von ihnen leiten zu lassen.

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17. Oktober 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Buchtipps, Verhalten 0 Kommentare »

Kinder und Pferde – grundsätzliche Gedanken zu einem wichtigen Thema

Da ich seit einiger Zeit hin und wieder einem Mädchen Unterricht gebe, erfahre ich ganz nebenbei, was sie in ihrer eigentlichen Reitschule alles lernt und was eben auch nicht. Und das kann schon ein bisschen nachdenklich machen. Aus diesem Anlass hatten wir ja vor einiger Zeit im Newsletter eine Umfrage zu Euren Gedanken zum Thema Kinderreitunterricht gestartet. Da kamen viele Rückmeldungen, die wir auch noch ausarbeiten wollen (vielleicht mit konkreten Praxisanregungen für Unterrichtsstunden o.ä.).

Fürs Erste aber habe ich einfach einmal aufgeschrieben, was mir ganz persönlich wichtig zu dem Thema ist. Wenn Kinder mit dem Reiten beginnen, werden ja die Grundsteine für den späteren Umgang mit Pferden gelegt und hier kann so viel getan werden, damit das Miteinander von Mensch und Pferd harmonisch und respektvoll abläuft. Es ist allerdings auch ein sehr komplexes und vielschichtiges Thema, über das man sehr viel schreiben könnte. Das hier sind, wie gesagt, meine ersten, persönlichen Gedanken und so freue ich mich über Kommentare, Anregungen und Ergänzungen dazu!

Nicht allein lassen!

Auch wenn ich mich vielleicht schon gleich zu Beginn damit unbeliebt mache, aber ich bin oft mehr als überrascht darüber, wie leichtfertig viele Kinder mit Pferden zusammen gelassen werden. Da stolpern schon Vorschulkinder zwischen Ponybeinen herum, weil es ach so niedlich ist, und werden zum Füttern von Pferden ermutigt, auch durch Zäune und man kann schon die Allerkleinsten in voller Reitmontur auf Pferden sitzen sehen, inklusive Gerte natürlich. Ganz normal oder durchaus ein bisschen fragwürdig?

Mir persönlich erscheint es unverantwortlich, wenn schon 6-Jährigen Ponys überlassen werden, denn damit sind Kinder in diesem Alter aus meiner Sicht vollkommen überfordert. Sie können das Verhalten von Pferden noch nicht einschätzen und auch nicht vorausschauend handeln, um Gefahren richtig einzuschätzen. Grundsätzlich denke ich auch, dass sehr kleine Kinder noch gar keinen „Unterricht“ haben sollten, sondern mit ihnen kann man einfach gemeinsam Zeit mit Pferden verbringen, so wie man auch Zeit mit Hunden und Katzen verbring, also einfach als Tier und nicht als „Sportpartner“.

Häufig übernehmen Jugendliche in Ställen die „Einweisung“ kleinerer Kinder, so dass dann 12- oder 13-Jährige die Pferde für 6- oder 7-Jährige fertig machen oder sogar den Kindern dabei helfen sollen. Klar, das spart Personal, aber aus meiner Sicht ist das alles andere als verantwortungsvoll, denn viele Jugendliche können nur bedingt abschätzen, welche Gefahren sich für Kinder im Umgang mit Pferden ergeben. Wenn hingegen ein solches Miteinander durch Erwachsene betreut und gestaltet wird, ist das eine sehr schöne Möglichkeit, altersübergreifend die Liebe zum Pferd zu entwickeln und zu pflegen.

Ich denke, wann immer Kinder mit Pferden zu tun haben, muss ein Erwachsener mit Pferde- und Kinder-Knowhow dabei sein, bereit, den Kindern kindgerecht zu erklären und zu zeigen, was sie wissen müssen. Das können oft auch nicht die Eltern leisten, wenn sie keine Ahnung von Pferden haben. In meiner eigenen Jugend habe ich oft genug erlebt, wie an Wochenenden Väter ihre Kinder auf Ponys führen wollten, das kann ja schließlich nicht so schwer sein, oder? Nicht selten endete das in heruntergefallen Kindern und losgerissenen Ponys.

Die Rolle der Eltern

Gleichzeitig aber wäre es auch wichtig, dass Eltern sich mehr für das interessieren, was Kinder in Pferdeställen erleben und was dort tatsächlich passiert. Leider ist da eben oft lange nicht alles so schön und harmonisch, wie es von aussen aussieht. Ich glaube, wenn meine Familie gewusst hätte, wie die Pferde in dem Stall, in dem ich zu reiten gelernt habe, behandelt wurden, hätte ich dort wohl nicht mehr hingedurft. Genau deshalb habe ich nichts erzählt, denn ich wollte ja zu den Pferden. Das war ein schlimmer Konflikt. Hier könnten Eltern einen entscheidenden Einfluss auf Stallbetreiber nehmen, indem sie sich konstruktiv dafür engagieren, dass ihre Kinder einen pferdegerechten Umgang lernen und mit Spaß und Freude reiten lernen.

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14. Oktober 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Aus dem Reitunterricht und Coaching 33 Kommentare »

Einfach mal hineinfühlen

Ich habe neulich auf einem Spaziergang mit Anthony ein kleines Experiment gemacht: Ich habe versucht, mich ganz auf seine Wahrnehmung einzulassen, ganz darauf, wie er wohl all das um uns herum erlebt, und zwar mit all seinen Sinnen.

Das Spannende dabei war, dass ich dadurch tatsächlich vieles ganz anders erlebte: die Geräusche im Wald waren plötzlich viel präsenter, die Lichtspiele viel bewegter, der Wind war fühlbarer und ich roch mehr. Und ja, ich nahm auch seine Stimmung sehr viel deutlicher wahr.

Ich hatte immer schon den Verdacht gehabt, dass Anthony lange nicht so cool ist, wie er den Eindruck vermittelt, sondern dass er geradezu hochsensibel ist. Irgendwie schien mir das aber doch übertrieben und ich fand, er solle sich nicht so anstellen. Aber nun konnte ich seine Nervosität direkt selbst fühlen, es war regelrecht in mir. Auf dem Weg an der Weide entlang fühlte sich alles noch locker und unbeschwert an, doch im Wald veränderte sich die Stimmung. Da war plötzlich immer mehr Unruhe und ich spürte die Sorgen meines Pferdes in mir, das Halfter am Kopf kratzen und die Fliegen nervten.

Vielleicht klingt das alles mal wieder ein bisschen versponnen, aber das seid Ihr ja inzwischen von mir gewohnt. 😉 Ich folge im Moment sehr stark meiner Intuition und schaue, wohin es mich bringt, mich immer mehr auf Anthony einzulassen. Und vielleicht kann mein kleines Experiment ja auch Euch dazu anregen, Euch mal ganz bewusst in Euer Pferd hineinzufühlen,  also den Kopf auszuschalten und all das loszulassen, was wir zu wissen glauben, um einfach nur zu fühlen.

Wie oft habe ich mich darüber geärgert, dass Anthony beim Spazierengehen zu hapsen anfing und oft auch grantig war. Und man ist so schnell dabei, ein unerwünschtes Verhalten bei einem Pferd als „Unart“ oder „Frechheit“ abzutun. Jetzt sehe ich das alles ein bisschen anders, denn ich bin mir inzwischen sicher, dass das seine Art ist, mit seiner Unruhe umzugehen oder mir zu zeigen, dass er überfordert ist.

Wenn ich jetzt losgehe, bleibe ich bei ihm. Ich nehme mit ihm zusammen Veränderungen im Außen wahr und bekomme ein immer besseres Gefühl dafür, wann es für ihn Anlass zu Sorgen gibt. Ich kann so viel besser auf ihn eingehen und ihm Sicherheit geben. Statt Quengeleien schauen wir uns nun alles zusammen an. Manchmal kann er sich entspannen, manchmal bleibt er unruhig.

Ich bin gespannt, was Du mir noch alles zeigen wird, Kleiner!

fuehlen

7. Oktober 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse, Umgang, Verhalten 10 Kommentare »

Etwas wiedergefunden…

Vor einer Weile schrieb ich hier über eine neue Herausforderung für mich: dem Nichtstun. Damit meine ich, zu seinen Pferden zu gehen, ohne etwas zu wollen, ohne etwas zu planen, sondern einfach nur um bei und mit ihnen zu sein.

Ich übe mich nun schon einige Zeit genau das und merke, dass es mir immer leichter fällt und selbstverständlicher wird. Es ist ein neuer Lernweg und ich bin inzwischen einfach nur gespannt, wohin er mich bzw. uns führen wird. Während ich am Anfang das Gefühl hatte, etwas aufgeben zu müssen, also etwas zu verlieren (nämlich das Reiten, das „Arbeiten“, das Trainieren, eben mein gewohntes Tun mit den Pferden), stelle ich nun fest, dass ich ganz viel bekomme.

Ich achte viel mehr darauf, wie mir meine Pferde entgegen kommen, was sie ausstrahlen, was sie vorschlagen und wie sich das jeweilige Miteinander an diesem Tag anfühlt. Anthony entspannt sich zusehends und ist inzwischen oft der Erste am Gatter!

Allem voran finde ich darüber hinaus etwas wieder, von dem ich nicht einmal wusste, dass ich es verloren hatte. Und das ist meine kindliche Liebe zu den Pferden.

Wie es anfing

Als Kind war ich einfach nur selig, wenn ich zu Pferden konnte. Es war mir vollkommen egal, ob ich nur am Zaun stand, ob ich anderen bei ihrer Arbeit mit den Pferden zuschauen konnte, ob ich Nasen streicheln oder selbst etwas mit den Pferden machen konnte. Entscheidend war, bei ihnen sein zu können. Ich wusste nichts von Trainingsanforderungen, Richtlinien oder korrektem Gymnastizieren, ich liebte sie einfach nur auf eine vollkommen reine und bedingungslose Art.

Später hatte ich dann Pflegepferde und da war die Situation zum großen Teil die, dass andere etwas mit den Pferden machten und ich mithalf, dass sie das tun konnten. So führte ich z.B. an Wochenenden mein Pflegepony oft stundenlang im Kreis, damit kleine Kinder darauf reiten konnten. Oder ich machte meine Pflegestute für den Unterricht fertig. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll, aber damit war ich gleichsam auf einer Ebene mit den Pferden. Wir verrichteten gemeinsam einen Job. Es waren nicht meine Pferde, ich hatte kein Mitspracherecht und ich wurde ebenso brutal ausgenutzt wie sie – und so war auch in dieser Phase das Miteinandersein das, worum es mir ging. Ich konnte mir keine Ziele mit den Pferden setzen, da ich sie kaum reiten oder etwas entscheiden durfte, ich konnte die Pferde nicht trainieren, ich bin nicht auf Turniere gegangen. Finanziell konnte ich mir hin und wieder eine Reitstunde leisten, aber die Hauptzeit verbrachte ich „nur“ mit ihnen.

Dann kamen die Ziele

Das alles änderte sich, als ich mit Aramis mein erstes eigenes Pferd bekam. Nun hatte ich also ein Pferd und war verantwortlich. Und ich wollte alles gut oder ja, natürlich am liebsten noch besser als alle anderen machen. Es gab plötzlich Trainingsziele, Dinge, die ich erreichen wollte und vieles, das es zu beachten gab. Ich wollte, dass mein Pferd gesund und fit ist und legte einen großen Schwerpunkt auf das korrekte Gymnastizieren und das Training. Damit veränderte sich sehr viel. Das steigerte sich natürlich, als wir „Wege zum Pferd“ aufbauten, da ich nun auch noch als Pferdefrau in der Öffentlichkeit stand.

Erst jetzt, wo ich mich durch Anthony darin übe, einfach nur bei meinen Pferden zu sein, ohne etwas zu wollen, ohne zu trainieren, ohne zu arbeiten, wird mir bewusst, wie sehr ich meine kindliche Liebe zu ihnen verloren hatte. Diese Erkenntnis ermöglicht es mir, in gewisser Hinsicht an den Anfang zurückzugehen. Und das ist schön!

Zurück zur Wurzel

Ich spüre wieder die hibbelige Vorfreude darauf, zu den Jungs fahren zu können, so wie ich sie als junges Mädchen immer hatte. Ich lerne, Pferde wieder zu sehen, ihre Schönheit wahrzunehmen, ihr wundervolles Sein, alles, wofür ich sie liebe. Ich merke, dass ich mir wieder mehr Zeit nehme im Stall, statt zuzusehen, wie ich mein Programm für beide in meinen eh engen Zeitplan bekommen kann. Wie viele Stunden täglich war ich als Kind bei den Pferden, egal ob es etwas zu tun gab oder nicht – und wie zackizacki habe ich dann später oft die Stallzeit erledigt…

Ich merke, dass alte Wunden zu heilen beginnen: Zum Beispiel meine ganz frühe Verzweiflung über die Ohnmacht, die ich erlebte, weil andere über die Pferde entschieden, die ich liebte, oder auch meine ständige Angst, etwas falsch zu machen mit meinen Pferden und die daraus resultierenden vollkommen überzogenen Ansprüche an mich selbst. Heilen tut auch langsam der Groll, den ich oft auf mich hatte, weil ich durchaus nicht immer im Sinne meiner Pferde gehandelt habe.

So stelle ich fest: Manchmal kann ein Zurückgehen ein Fortschritt in der eigenen Entwicklung sein. Denn so empfinde ich es im Moment: wieder in Kontakt mit der kindlichen Liebe zu den Pferden zu kommen, ist kein Rückschritt, sondern es ist ein Weiter- oder vielleicht sogar ein Ankommen. Und auch meine Pferde scheinen es so zu sehen, denn nie waren sie mir gegenüber offener, sanfter und fröhlicher. Nie habe ich eine so intensive Beziehung zu ihnen gespürt, wie im Moment.

Und an dieser Stelle gilt mein Dank vor allem Anthony, ohne den ich diesen Weg wohl nicht gefunden hätte. Danke, Kleiner, dass Du mich so unbeirrt zu dem führst, auf das es eigentlich ankommt.

Die Jungs

30. September 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse, Umgang 18 Kommentare »

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