Grundwissen über Anatomie und Biomechanik – Teil 3: Die Hankenbeugung
Als Hankenbeugung bezeichnet man die Beugung der großen Gelenke der Hinterhand, also:
- Hüftgelenk,
- Kniegelenk
- und Sprunggelenk.
Je mehr das Pferd die Hanken beugt, desto mehr versammelt sich das Pferd.
Was in der Versammlung passiert
In der Versammlung wird der Schwerpunkt des Pferdes nach hinten verlagert, wodurch es zur Entlastung der Vorhand und zur Aufwölbung des Rückens kommt. Das Pferd wirkt „kürzer“ und richtet sich mehr auf. Nur wenn das der Fall ist, kann man von einer echten Hankenbeugung sprechen. Lassen Sie sich hier nicht täuschen, es gibt nämlich auch Pferde, die zwar weit untertreten können, dabei aber dennoch den Rücken nach unten wegdrücken. Wenn Sie genau hinschauen, werden Sie sehen, dass hier die Hanken nicht gebeugt sind.
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9. Oktober 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper, Jungpferdausbildung, Longieren, Reiten • 4 Kommentare »









