Nochmal ganz von vorn…

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich meinen Anthony mit gut 3 Jahren bekommen und selbst ausgebildet habe. Longiert wurde er nach unserem Longenkurs und diente als positives Beispiel durch manches Foto im Kurs. Er kann es also durchaus, der Kleine…

Longieren ist doof!

Irgendwann im letzten Jahr entschied Anthony, dass Longieren doof ist. Auslöser mag eine Lahmheit in der Hinterhand gewesen sein oder eine andere Unpässlichkeit. Vielleicht kam er aber auch einfach so auf die Idee, sich dem Longieren von einen Tag auf den anderen zu verweigern: Er stellte sich bei jedem Versuch massiv nach außen und zog nach außen weg.

Zuerst gab ich ihm einfach eine Pause und ließ die Lahmheit behandeln. Ich suchte mir natürlich auch Rat und Unterstützung und reflektierte, was ich tat, selbst dachte und fühlte, wenn es um das Longieren ging. Ich probierte verschiedene Kappzäume und auch ein einfaches Halfter, korrigierte meine Hilfen, meine Position und was weiß ich noch was. Zähne wurden natürlich auch gecheckt (und anderes mehr).

Nichts half, Anthony fand Longieren doof und Punkt. (Dazu ist vielleicht interessant, dass er in der Freiarbeit durchaus bereit und auch fähig war und ist, wundervoll auf dem Kreis in Stellung und Biegung zu laufen.) Letztlich ratlos akzeptierte ich sein Nein und hörte ganz auf, ihn longieren zu wollen.

Oder vielleicht auch nicht?

Nun befasse ich mich aktuell gerade intensiv mit dem Clickern. Ich bin schon seit langem von diesem Ansatz in der Pferdeausbildung überzeugt, aber wirklich systematisch habe ich das Clickern selbst noch nicht genutzt. Ja, um mal einige Tricks zu vermitteln und auch um gute Sachen zu loben, ja, aber leider (!) eben bisher nicht in der Intensität, wie ich es eigentlich sinnvoll fände. Tja, und nun dachte ich mir, ich könnte ja einfach mal probieren, was passiert, wenn ich das Clickern tatsächlich mal systematisch zum Longieren nutze. Nach ich-weiß-nicht-wie-vielen Monaten und der inneren Bereitschaft, noch einmal ganz von vorne zu beginnen, nahm ich also Anthony an die Longe. Seine Reaktion war prompt und deutlich: „Wie doof ist das denn schon wieder!“ – Außenstellung und Grummelgesicht inklusive.

Es half mir sehr, dass ich die Sache eigentlich schon komplett aufgegeben hatte, so hatte ich keinerlei Erwartungen und nahm ihm sein Verhalten auch nicht übel. Ich ließ ihn, als wäre er ein vollkommen unerfahrenes Jungpferd, in seiner extremen Außenstellung laufen und begleitete ihn an der locker durchhängenden Longe. Einfach so, ohne zu zuppeln, ohne zu beeinflussen und vor allem ohne mich in meiner Stimmung zu verändern. Ich tat nur eines: ich wartete geduldig.

Worauf? Darauf, dass ihm die Sache zu unbequem werden würde (denn den Kopf so stark nach außen zu halten, ist ganz schön anstrengend). Nach einer ganzen Weile sah Anthony das auch so und drehte seinen Kopf so, dass er annähernd gerade gerichtet war. CLICK und Belohnung. Überraschter Blick beim Pferd.

Weiter ging es damit, dass ich ihn nur begleitete und jedes Bisschen mehr an Innenstellung clickerte und belohnte. Ich kann nicht genau sagen, wie lange es dauerte, vielleicht waren es zehn Minuten, sicher nicht viel länger, und mein kleiner Longenhasser lief in manierlicher Innenstellung auf verschieden großen Kreisen um mich herum. Mehr noch: Seine Augen waren rund, sein Maul entspannt, fast hätte man sagen können: er sah gut gelaunt aus!

Den ganzen Beitrag lesen »

8. April 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Clickertraining, Longieren 15 Kommentare »

Nicos erster Kurs

So schnell melden wir uns wieder zurück (s. hier) – denn es gibt einiges zu berichten!

Im März war die Verhaltensbiologin und Buchautorin Marlitt Wendt für einen Trainingstag zum Thema Clickertraining bei uns auf unserm Hof. Petra, die den Kurs organisiert hat, sowie Alex und Nico waren mit von der Partie und so erlebte Nico seine Kurspremiere.

Es gab zwei Einheiten für unseren Nico, was hier auch als Film zu sehen ist.

Erste Einheit

Vormittags arbeitete Petra mit ihm und schnell kristallisierten sich zwei Themen heraus: Stress und Signalkontrolle.

Marlitt machte gleich zu Beginn sehr deutlich, dass das Clickern ein sehr machtvolles Instrument ist, welches beim Pferd einen sehr hohen Stresslevel erzeugen kann. Reagiert ein Pferd mit Übergriffigkeiten,  so sind im Vorfeld Fehler beim Training gemacht worden. Oft werden zum Beispiel viel zu wenig Ruhepausen in einer Einheit gemacht.

Und genau das wurde uns in unserer Arbeit mit Nico auch klar: dass wir mehr Pausen einbauen müssen. Bisher war es so, dass, wenn wir etwas mit Nico gemacht haben, wir meist oder fast immer an irgendwelchen Lektionen oder Aufgaben gearbeitet haben. Dabei gab es wenig Entspannungspausen, da uns nicht so richtig bewusst war,

  • wie wichtig diese sind und
  • wie wir sie Nico anbieten können.

Pausen hießen bisher, dass wir uns aus der Halle zurückgezogen haben. Nico kam dann hinterher, rempelte, nervte und biss in die Bande etc. Daraus schlossen wir, dass eine Pause für ihn nicht notwendig ist, da er sich in der Pause nicht wohlfühlt und er einfach weiterspielen möchte.

Nun kam ein ganz neuer Gedanke von Marlitt: Pausen bedeuten nämlich, dass man einfach nur miteinander da ist. Dass man nichts „tut“, sondern einfach nur „ist“. Genau das ist für Pferde sehr wichtig, sie können Stunden damit zubringen, einfach nebeneinander zu sein. Und dieses „einfach nur sein“ hat  eine ganz besondere Qualität.

Als Ruhezone wurde mit Stangen ein Quadrat gelegt, das die Pausen räumlich ankündigt und später dann auch wie ein Ruheanker wirken kann, wenn das Pferd oft genug erfahren hat, dass in diesem Quadrat etwas sehr Schönes stattfindet.

n2Wichtig: in dem Quadrat wird nicht (!) geklickert. Wir suchten uns die Lieblingskraulstellen beim Pferd und versuchten zu entspannen und eben wirklich nichts zu wollen. Sehr deutlich merkte man bei den Pferden, die sich auf diese Art der Ruhe einließen, dass sich ihr Ausdruck veränderte und sie in sich fühlten. Und auch für uns Menschen sind die Pausen ganz wichtig, denn unbewusst setzen wir uns (und damit auch unsere Pferde) oft ganz schön unter Erwartungsdruck. Da tut es gut, einfach mal nur ein bisschen zu sein. 🙂

Uns wurde in diesem Zusammenhang auch klar, dass wir den Erregungslevel bei Nico permanent auf einem doch recht hohen Niveau gehalten haben. Und so verwundert es eigentlich nicht, dass es deshalb auch immer mal wieder zu kleinen Übergriffigkeiten kommen musste. Wir werden also ab sofort ganz gezielt Ruhepausen einlegen und schauen, wie sich das gerade auf die kleinen Problempunkte wie Schnappen und Rempeln auswirken wird.

Den ganzen Beitrag lesen »

1. April 2014 von Babette Teschen • Kategorie: Clickertraining, Jungpferdausbildung 9 Kommentare »

Ein Wagnis

Ich habe letzten Mittwoch etwas gewagt, von dem ich nicht gedacht hätte, dass ich es tun würde. Eigentlich hatte ich mit Kursen für meine Pferde abgeschlossen. Aramis habe ich versprochen, dass er nie wieder etwas tun muss, was er nicht will und Anthony macht eh nichts, was er nicht will 😉 – … warum da also noch über eine aktive Kursteilnahme nachdenken, in der ich mich und meine Pferd doch sicher wieder nur unter Druck setzen würde?

Was aber, wenn dann direkt am eigenen Stall ein wirklich spannender Kurs veranstaltet wird, in dem dann auch noch genau ein freier Teilnehmerplatz da ist? Tja, da habe ich es gewagt und habe doch mitgemacht.

Ich habe die Entscheidung bis zur Vorstellrunde aufgeschoben, weil ich so unsicher darüber war, ob ich es noch mal versuchen soll. Ich habe leider schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht und bin gerade in Kursen immer wieder in Situationen gekommen, die ich später bereut habe. Außerdem habe ich meine Erwartungen an meine Pferde sehr reduziert. Was sollte ich da nun als aktive Teilnehmerin?

Ich sollte gute Erfahrungen sammeln, glaube ich, und die möchte ich hier mit Euch teilen.

Ein Clickerkurs – und wir machen mit!

Es handelte sich um einen Clickerkurs für Fortgeschrittene bei Marlitt Wendt.

Ich entschied mich also buchstäblich in letzter Minute noch sehr skeptisch, tatsächlich aktiv mit Anthony mitzumachen, denn mit ihm ging ich davon aus, dass  eigentlich nur das Übliche schief gehen konnte, nämlich, dass mich mein Pferd auflaufen lässt (aber wenigstens nicht wie bei Aramis, dass ich ihn aus Versehen doch missbrauche). Am Ende hatte ich dann mit beiden aktiv mitgemacht und keine Minute davon bereut.

ClickerkursZum einen lag es an der tollen Atmosphäre im Kurs, die Marlitt erschuf. Unermüdlich und konsequent auch bei uns Menschen nur auf das Positive achtend, fühlte ich mich sofort wohl und sehr liebevoll begleitet. Keine Angst, kein Stress, kein Druck – was für ein Lernerlebnis!

ck3Dann war das, was Marlitt vermittelte nicht nur unglaublich interessant, sondern auch wirklich hilfreich! Ich habe selten in einem Kurs so viel für mich mitnehmen können – Bekanntes aus neuen Blickwinkeln betrachtet und mit neuen Anregungen bereichert, toll! Ich kam wieder in Kontakt damit, wie gerne ich eigentlich lerne, über Pferde, den Umgang und das Miteinander. Und wie schade es ist, dass ich mich immer mehr zurückgezogen hatte, weil so viele vorherige Lernerlebnisse enttäuschend und frustrierend waren.

ck4Das Schönste war aber für mich, dass Marlitt eine Trainerin ist, die nicht nur eine Methode bietet, sondern die Mensch und Pferd mit deren Eigenheiten und der ihr ganz eigenen Geschichte sieht und würdigt. Da war keiner, der mir das Gefühl gab, dass ich bisher nur Mist gemacht hatte und dass ich es eben „einfach nur so und so“ machen müsse und dann sei alles gut. Das tat mir einfach nur gut und ich konnte mich öffnen. Konnte zuhören und annehmen. Und damit ganz viel für uns mitnehmen.

Ich möchte mit diesem Beitrag Marlitt ein Dankeschön senden und ich wollte diese Erfahrung mit Euch teilen. Vielleicht macht sie Euch Mut, Euch immer wieder neu einzulassen auf die Chance, gute Erfahrungen zu machen! Das ist übrigens etwas, das ich am besten von meinem Aramis lernen kann …

Clickerkurs

25. März 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Clickertraining, Sonstiges 7 Kommentare »

Gegen die Ohnmacht…

Es gibt Themen, über die wir hier noch nicht geschrieben haben. Unschöne, unbequeme Themen, mit denen sich keiner gern befasst. Ich denke an Texte darüber, wie viel Gewalt Pferden im täglichen, „ganz normalen“ Umgang angetan wird und wie viel, wenn es um das Gewinnen von Preisen oder das Geldverdienen geht. Oder darüber, wie wenig artgerecht viele Pferde gehalten werden, wie schlecht die Ernährung oft ist und wie viel Leid durch Unwissenheit oder Ignoranz verursacht wird. Wir haben auch bisher kaum beleuchtet, wie unpassend oder schlicht und einfach fies die Ausrüstung oft ist, so dass viele Pferde unter Schmerzen gearbeitet werden. Und wir haben bisher auch so gut wie nicht über ganz offensichtliche Fälle von Tierquälerei geschrieben, die klangvolle Namen wie „Rollkur“ oder „Barren“ oder „Blistern“ haben.

Über all das haben wir bisher nicht geschrieben, weil wir uns mit der Gründung von „Wege zum Pferd“ das Ziel gesetzt haben, etwas Positives in die Welt zu bringen, um das Gute zu stärken. Wir wollten nie mit den Fingern auf andere zeigen, sondern wir wollen hier das weitergeben, was wir aus unseren eigenen Fehlern gelernt haben. Wir wollen Mut machen und Kraft geben.

Eine moralische Frage?!

Aber immer wieder kommt in uns die Frage auf, ob man wirklich einfach all die unbequemen Themen meiden darf? Darf man die Rollkur auf einer Seite wie „Wege zum Pferd“ einfach ignorieren? Ist es angemessen, die vollkommen normale Gewalt in Reitställen einfach nicht zu benennen? Wird das Pferde-Elend besser, wenn man nicht darüber schreibt? Wenn man in seiner Ohnmacht bleibt, weil man das Gefühl hat, doch nichts ausrichten zu können?

Die ehrliche Antwort muss wohl lauten: nein, damit wird nichts besser. Aber einfach nur loszupöbeln und anzuklagen, mit Horrorgeschichten und -bildern zu schocken oder Predigten zu halten, um andere zu bekehren, all das geht auch nach hinten los.

Was also tun?

Erstmal über mich schreiben

Der erste Schritt für mich ist das zu tun, was ich am besten kann: über ich selbst schreiben. Mein Tun reflektieren, in der Hoffnung, damit zum Nachdenken anzuregen.

Ich habe das Reiten in einem Stall gelernt, in dem es alles andere als pferdefreundlich zuging. Ich habe gelernt, Pferde zu treten (man nannte es treiben), zu schlagen (ja, auch ausdrücklich im Unterricht), am Zügel zu reißen (als eine „Hilfe“) und dergleichen mehr. Zu gerne würde ich annehmen, dass ich einfach nur Pech hatte, dass ich in einen solchen Stall geraten bin, aber leider ist das nicht der Fall. Leider sind meine frühen Erlebnisse, obwohl schon solange her, auch heute noch überall im Land anzutreffen.

Während man früher dem faulen Bock zeigen sollte, wo es langgeht, werden Pferde heute als „dominant“ bezeichnet und dafür verdroschen. Während man sich früher von der irren Ziege nichts gefallen lassen sollte, muss man heute „Chef“ spielen, damit die Pferde wissen, mit wem sie es zu tun haben. In der Summe kommt es auf dasselbe heraus: auf Gewalt.

Ich bin also nicht besser als die, denen ich heute falsches Verhalten vorwerfe. Habe ich nun deshalb kein Recht, etwas zu sagen oder steht es mir vielleicht gerade erst recht zu, Missstände zu benennen? Vielleicht weil ich mein Verhalten hinterfragt und geändert habe. Weil ich bereit war, dazuzulernen. Weil ich verstehe, wie es zu Gewalt gegenüber Pferden kommt und weil ich in vielen Fällen mit Rat und Ideen helfen könnte, dass das nicht passieren muss.

Sollte ich da tatsächlich meinen Mund halten, weil mich das alles nichts angeht und ich mich gefälligst um meine eigenen Sachen kümmern soll?

Was ich bedauere

Ich bedauere es aus tiefstem Herzen, dass früher niemand zu mir gekommen ist und mir gesagt hat, dass falsch ist, was ich tue. Dass ich die Tiere, die ich so liebe, ungerecht und schlecht behandelt habe. Dass ich meinen Ehrgeiz und Frust an ihnen ausgelebt habe. Dass ich Reiterfehler und Unwissenheit durch Herrschsucht und Gewalt kaschiert habe.

Tatsächlich hat mich nie jemand gebremst, um mir andere Wege zu zeigen. Niemand außer mein schlechtes Gewissen, denn natürlich wusste ich, dass nicht richtig sein kann, was ich tat. Im Gegenteil, wie oft wurde ich um Rat oder Unterricht gefragt, weil ich so gut mit Pferden klar kam…

Eine noch offene Frage

Es ist noch eine offene Frage für mich, wie unser Engagement hier auf unserer Seite zu diesen Themen konkret aussehen kann, ohne dass wir uns zu Moralaposteln aufspielen und damit genau die Menschen in die Defensive bringen, die wir gerne erreichen würden. Denn genau das passiert fast immer bei Kritik: Sie wird als Angriff gesehen und darauf folgen Gegenangriffe. Das hilft niemanden, am wenigsten den Pferden.

Mit „Wege zum Pferd“ haben wir eine Plattform aufgebaut, auf der wir zu allen möglichen Themen Alternativen und Lösungen aufzuzeigen versuchen. Das hat schon bei vielen ein Umdenken und Handlungsänderungen auslösen können, worüber wir uns riesig freuen. Und ich denke, genau das nun noch konsequenter weiterzuführen, könnte der richtige Weg sein.

Mit diesem Beitrag nehme ich einen Anlauf für weitere Texte. Ich habe dazu eine neue Blog-Kategorie „Engagement und Pferdeschutz“ eröffnet, denn ich denke, es wird einiges folgen. Ich hoffe, dass wir inzwischen fit genug im konstruktiven Denken sind, dass wir Wege finden, über Missstände zu schreiben, die es gerade denen ermöglichen, sich auf die Themen einzulassen, die diese Missstände mittragen. So denke ich darüber nach, zu verschiedenen Problemfeldern praktische Handreichungen zum Umdenken und vor allem alternativen Handeln bereitzustellen, die man ausdrucken und aufhängen oder verteilen kann.

So etwas hätte ich jedenfalls gelesen und es hätte den Pferden vielleicht manches ersparen können, was meint Ihr? Ich bin für Ideen, Anregungen und Themenwünsche sehr offen!

mitaramis

19. März 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Engagement und Pferdeschutz 32 Kommentare »

Mach mich glücklich!

Ich möchte noch einmal das Thema „Erwartungshaltung“ aufgreifen und einen Aspekt gesondert beleuchten, da ich zumindest von mir weiß, dass er über lange Zeit ziemlich beherrschend in der Beziehung zu meinen Pferden war. Es handelt sich um eine wohl meist unbewusste Erwartung, die aber meiner Ansicht nach für sehr viel Leid in der Pferdewelt (auf beiden Seiten!) verantwortlich ist: Und zwar ist das die Erwartung, dass unser Pferd uns glücklich machen soll.

 Wie andere Tiere auch werden Pferde oft unbewusst als Ersatz für alles Mögliche eingesetzt:

  • Sie sollen unsere Freunde sein,
  • einen Partner ersetzen (oder das, was in einer Partnerschaft fehlt),
  • sie sollen uns dabei helfen, dass wir erfolgreich sind und Anerkennung bekommen,
  • oft sind sie ein Kindersatz oder
  • sie werden gar zum Sinn des Lebens …

Was auch immer die unbewussten Motive und Muster bei jedem einzelnen sind, unter dem Strich steht der schmerzliche Wunsch oder auch die klare Forderung, dass unser Pferd uns bitteschön glücklich machen soll. Dafür haben wir es schließlich, oder?

Ja, natürlich schaffen wir uns Pferde an, um mit ihnen Freude zu haben, schöne Stunden zu erleben oder auch um bestimmte Ziele zu verwirklichen. Aber kein Pferd der Welt kann all die Löcher in uns stopfen, die wir oft in dieser so meist hoch emotionalen Beziehung zu füllen versuchen.

  • Wenn uns im Leben Anerkennung fehlt, darf nicht der Reit- oder Turnierplatz der einzige Ort sein, wo wir diese suchen.
  • Wenn wir einsam sind, kann ein Pferd nicht zum alleinigen Ansprechpartner werden.
  • Wenn uns körperliche Nähe fehlt, dürfen wir diese nicht allein beim Pferd zu erfüllen suchen.
  • Wenn wir einen Sparringspartner suchen, um unsere unterschwelligen Aggressionen auszuleben, dürfen wir dazu nicht unser Pferd missbrauchen.
  • Wenn uns unser Leben sinnlos erscheint, dürfen wir nicht unser Pferd zum Mittelpunkt von allem machen.

Ich formuliere das ganz bewusst so scharf, weil ich für mich zu diesen Erkenntnissen gekommen bin. Ich habe alles Mögliche versucht, über meine Jungs auszuleben oder zu bekommen. Damit habe ich sie sehr oft bedrängt und überfordert, was allein schon unschön ist. Aber vielleicht noch entscheidender: Ich habe dort weder das bekommen, was ich suchte, noch konnte ich die Geschenke wirklich würdigen, die sie mir gaben.

Ich weiß heute, dass meine unbewussten und unangemessenen Erwartungshaltungen an meine Pferde unser Miteinander oft vergiftet haben. Je besser es mir gelingt, meine Muster zu erkennen und FÜR MICH SELBST zu sorgen, desto besser gelingt es mir, auch für meine Pferde zu sorgen. Ihnen angemessen und pferdegerecht gegenüber zu treten und mit offenem Herzen das annehmen zu können, was sie mir schenken.

Ich schreibe hier ausdrücklich über mich selbst, aber vielleicht kann diese kleine Selbstreflexion mal wieder einige Denkanstöße bei Euch auslösen und den einen oder anderen Knoten lösen.

11. März 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse 13 Kommentare »

Nicos Ausbildungsweg – der zwanzigste Monat

20 Monate lang haben wir hier nun die Ausbildung von unserem Nico dokumentiert.

Anlass für uns, einmal ein bisschen zurückzuschauen: 

  • Erinnern Sie sich noch, wie Nico im Juni 2012 komplett roh bei uns ankam?
  • Wie wir praktisch bei Null anfingen und er erstmal lernte, sich führen und anfassen zu lassen?
  • Wie schwierig die Sache mit dem Hufegeben war?
  • Dass er lernen musste, uns nicht zu beißen oder zu treten?
  • Wie wir ihn mit dem Clickertraining vertraut machten und so seine Motivation für all die vielen Dinge wecken konnten, die wir mit ihm vorhatten?
  • Wie er das Podest eroberte und lernte, Gegenstände zu apportieren?
  • Wie er gruselige Dinge kennenlernte und uns immer mehr vertraute?
  • Wie er lernte, korrekt an der Longe zu gehen?
  • Welch ein Meister er in Sachen Freiarbeit geworden ist?
  • Wie wir ihn als Handpferd mit ins Gelände nahmen?
  • Erinnern Sie sich auch an seine ersten Male unter seiner Reiterin Alex?
  • Erinnern Sie sich an seine eigenen Ideen und Einfälle, mit denen er uns immer wieder überrascht hat?
  • Und was wir sonst noch alles in den 20 gemeinsamen Monaten erlebt haben?

All das und vieles, vieles mehr haben wir hier Monat für Monat im Blog mit Ihnen geteilt – hier nachzulesen.

Mit diesem 20. Monat in Nicos Ausbildung möchten wir danke sagen für all das, was wir durch dieses Projekt lernen durften. Für uns war diese „öffentliche Ausbildung“ ein sehr lehrreiches Experiment. Wir wurden von und mit Nico an unsere Grenzen und auch darüber hinaus geführt. Wir konnten vieles von dem, was wir uns wünschten, umsetzen, an anderem sind wir gescheitert. Manches hat länger gedauert als gedacht, anderes ging schneller. Wir haben unendlich viel erreicht und manches auch nicht.

Und dass all das vollkommen normal ist, wollten wir hier immer wieder vermitteln. Keine Ausbildung ist gleich, denn jedes Pferd ist anders und jede Pferd-Mensch-Kombination auch. Wir sind sicher: je individueller ein Pferd ausgebildet wird, desto gerechter kann ihm diese Ausbildung werden.

Ab jetzt geht es in unregelmäßigen Abständen weiter

Wir haben uns entschieden, die Regelmäßigkeit der monatlichen Beiträge an dieser Stelle zu beenden, denn der Anspruch, hier weiterhin pünktlich jeden Monat Interessantes und immer Neues bieten zu müssen, setzt uns inzwischen alle etwas unter Druck. Wie in jeder Ausbildung haben auch wir Lern-Plateau-Phasen, in denen einfach nicht viel Neues passiert, sondern Altes gefestigt wird oder es sogar Rückschritte gibt. Aber, keine Sorge: Natürlich werden wir Sie über besondere Entwicklungen bei unserem Nico auf dem Laufenden halten. 🙂

Nico wird in diesem Jahr 5 und hat jetzt einen soliden Grundausbildungsstand, an dem Petra und Alex weiterhin feilen werden. Noch ist er nicht das Reitpferd, das die beiden als Zielbild im Kopf hatten, aber dafür kann er in anderen Bereichen unendlich viel mehr, als wir zu hoffen gewagt hatten. Es gibt noch immer einige Problemfelder, an denen wir arbeiten müssen und auch noch viel, was es zu lernen gibt. Der selbstbewusste Kerl fordert und fördert uns täglich und wir sind gespannt, wo es uns noch hinführen wird.

Fürs Erste haben wir noch ein schönes Video von Petra und Nico bei der Arbeit nach dem Longenkurs – viel Spaß dabei!

Nico sagt Tschüss und bis bald!

nico10_4

 

 Zum nächsten Beitrag geht es hier. 

4. März 2014 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 7 Kommentare »

Nobody is perfect – Über den Umgang mit Fehlern

Sehr oft höre ich von Pferdebesitzern: „Ich habe schon so vieles falsch gemacht im Umgang mit Pferden. In Zukunft will ich alles richtig machen.“

So sehr ich diesen Wunsch nachvollziehen kann, so versuche ich jedoch sanft allen, die so reden, diese Erwartungshaltung an sich selbst zu nehmen. Denn ich bin fest davon überzeugt: Das wird nicht gelingen! Mit einem solchen Erwartungsdruck an sich selbst ist das Versagen vorprogrammiert und mit aller Wahrscheinlichkeit ist der Frust danach noch höher.

So sehr wie uns wünschen, alles richtig machen zu wollen, wir werden Fehler machen. Aber Fehler müssen nichts Schlechtes sein!

Fehler sind zum Lernen da

Wenn man mich fragt, was für mich der Sinn des Lebens ist, lautet meine Antwort: Wir sollen lernen.

Und woraus lernen wir? Richtig: aus Fehlern!

Wenn man Fehler so betrachtet, sind sie eigentlich etwas Gutes. Die Frage ist doch nur, wie gehen wir mit Fehlern um?

Konstruktiv reflektieren

Aus meiner Erfahrung ist die Art, wie wir mit unseren eigenen Fehlern und Schwächen umgehen, auch ganz entscheidend für den Umgang mit unseren Pferden. Viele Menschen, die zu sich selbst sehr streng sind, sind es auch ihren Tieren gegenüber (und übrigens auch anderen Menschen gegenüber…).

Hier einige Anregungen für konstruktivere Gedanken, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist:

  • Situation analysieren:
    • Was ganz konkret habe ich gemacht, das ich anders machen möchte?
    • Warum habe ich das so gemacht?
    • Wie will ich es das nächste Mal tun?
    • Wie kann ich in Zukunft vermeiden, denselben Fehler noch einmal zu machen?
  • Das Problem erkennen:
    • Was genau hat zu dem Fehler geführt, den ich gemacht habe?
    • Kann ich mein Verhalten, das zu dem Fehler geführt hat, eigentlich aus mir heraus ändern?
    • Fehlen mir vielleicht Ideen oder Ansätze, etwas zu ändern?
    • Fehlt mir vielleicht Wissen, um etwas anderes zu tun?
    • Was müsste ich lernen, wenn ich den Fehler vermeiden will?
    • Wen könnte ich um Hilfe bitten?
  • Blick öffnen:
    • Was in der Situation habe ich vielleicht sogar gut gemacht?
    • Habe ich z.B. weniger heftig reagiert als in vergleichbaren Situationen?
    • Was lief bis zu dem Moment alles gut?
    • Was habe ich vielleicht alles schon gelernt und mache es heute besser als früher?

Vielleicht behalten Sie diese kleine Fragenliste einmal im Hinterkopf, um Ihre nächsten Fehler dazu zu nutzen, etwas nachsichtiger mit sich selbst zu sein und nicht in die Falle negativer Selbstkritik zu tappen. Üben Sie sich in einem konstruktiven Umgang mit dem, was nicht so gut läuft, denn dann erfüllen Fehler ihre eigentliche Funktion: Wir lernen dazu!

 

25. Februar 2014 von Babette Teschen • Kategorie: Erkenntnisse, Umgang 3 Kommentare »

Vom Umgang mit schwierigen Pferden

Leider haben viele Pferde schon sehr schlechte Erfahrungen mit uns Menschen machen müssen. Diese Pferde sind dann oftmals schwer zu händeln, unsicher und widersetzlich. Als „normaler“ Hobbypferdemensch ist man mit so einem schwierigen Pferd schnell überfordert und nicht selten wird das alltägliche Miteinander stressig und gar gefährlich für Mensch und Tier. Oft werden solche Pferde dann wieder verkauft und so summieren sich die schlechten Erfahrungen, bis es manchmal ganz zu spät ist, weil das Pferd sich entschieden hat, dass von Menschen nichts Gutes zu erwarten ist …

Solche Fälle machen mich sehr traurig und ich möchte hier ein bisschen etwas von meinen eigenen Erfahrungen mit Ihnen teilen, denn ich habe schon mit vielen so genannten gestörten Pferden gearbeitet. In allen Fällen galt: Nie war das Pferd das Problem, sondern immer war erst der Mensch das Problem für das Pferd. Und deshalb muss auch der Mensch dieses Problem lösen.

Was wie ein Wortspiel klingt, ist eine grundlegende Sichtweise, die ich für nötig halte, um gemeinsam mit einem Pferd, das schlechte Erfahrungen gesammelt hat an einem neuen Vertrauen zu arbeiten: Nicht das Pferd muss etwas tun, nicht das Pferd muss sich ändern, nicht das Pferd ist falsch, sondern ich als Mensch bin gefordert, dem Pferd zu beweisen, dass ich vertrauenswürdig bin.

Chef sein?

Wie oft hört man bei schwierigen Pferden einen Rat, wie „Du musst ihm zeigen, dass du der Chef bist. Dann kann er sich in deiner Gegenwart sicher fühlen und entspannen.“

Grundsätzlich ein naheliegender Gedanke, aber wie sieht genau das dann häufig in der Praxis aus? Unsichere Pferdebesitzer scheuchen ihr verängstigtes Pferd im Round Pen im Kreis mit der Absicht herum, dass es sich ihnen durch dieses Gehetze anschließt und ihnen von da an wie ein treuer Dackel folgt und alle Problem sich in Wohlgefallen auflösen. Oder man sieht junge Pferdemädchen, die heftig mit einem Strick schlenkern, um durch „Weichen lassen“ dem Pferd zu vermitteln, dass sie ja ach so ranghoch sind und das Pferd ihnen deswegen bitte vertrauen soll. Kein Wunder: So haben wir es ja bei Pferdeflüsterer XY auf dem Video oder auf der Messe gesehen und das war ja sooo beeindruckend!

Natürlich gibt es sehr erfahrende Pferdemenschen, die hervorragend mit ihrer Körpersprache mit Pferden kommunizieren können und die eine Ausstrahlung von Ruhe und Sicherheit haben, so dass unsichere Pferde sich in ihrer Gegenwart entspannen können. Und ja, das ist beeindruckend, keine Frage! Nur: Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie diese Art der Körpersprache beherrschen, dass auch Sie diese Ausstrahlung auf Ihr Pferd haben, ist leider nicht so groß… Denn eine solche Ausstrahlung wächst, wenn überhaupt, in jahrelanger Arbeit und täglichen Umgang mit Pferden (tatsächlich gibt es etliche Menschen, die seit Ewigkeiten mit Pferden zu tun haben, die aber dennoch leider andere als souverän sind… ).

Nötig ist dafür eine innere Stärke, die schlicht und einfach nicht jedem in die Wiege gelegt wird. Wer hingegen einfach nur wild mit dem Strick fuchtelnd wie ein Hampelmännchen mit seinem Pferd im Round Pen rumhüpft, wird mit großer Wahrscheinlichkeit noch sehr viel mehr versauen, anstatt positive Ergebnisse zu erzielen. Und da liegt in meinen Augen eine sehr große Gefahr darin, diese „Ich bin der Boss-Spiele“ auf eigene Faust bei seinem Pferd auszuprobieren. Auch ich habe diese Erfahrung hinter mir…

Kleine Brötchen backen

Ist es dann also für Normalsterbliche nicht möglich, das Vertrauen eines schwierigen Pferdes zu gewinnen?

Doch! Aber wir müssen aus meiner Sicht dafür einen anderen Weg einschlagen. Einen Weg der kleinen Schritte, auf dem wir uns das Vertrauen des Pferdes ehrlich verdienen müssen.

Ich glaube, dass uns Vertrauen nur geschenkt werden kann, wir können es nicht erzwingen. Lassen Sie also am besten als Erstes die Vorstellung einer schnellen Lösung los und lassen Sie sich ein auf einen vielleicht sehr langen, aber auch sehr gewinnbringenden Entwicklungsprozess oder, wenn Sie so wollen, auf eine gemeinsame Reise mit dem Pferd.

Den ganzen Beitrag lesen »

18. Februar 2014 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 25 Kommentare »

Fitte Hafis

Neulich wurde ich von einer Bekannten gefragt, wie es denn eigentlich meinen Jungs geht. Ich ließ Bilder sprechen, die ich Euch nicht vorenthalten will:

wild6wild7wild13wild1wild9wild11Also, meiner Einschätzung nach, geht es den beiden bestens, was meint Ihr? 😀

11. Februar 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Sonstiges 7 Kommentare »

Kinderspielzeug?

Wenn ich auf das letzte halbe Jahr zurückschaue, so muss ich sagen, dass das die unbeschwertesten, ja, vielleicht sogar glücklichsten Pferdemonate waren, die ich je hatte. Und zwar nicht, weil ich so viel Spektakuläres und Tolles erreicht habe. Ich habe keine Preise gewonnen, keine Trainingsfortschritte gemacht und keine neuen Lektionen erreicht. Nichts dergleichen kann ich vorweisen.

Nein, diese Monate waren deshalb gut, weil ich tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben meine Pferde einfach Pferde sein lassen kann.

Was so einfach hingeschrieben ist, ist das Ergebnis unzähliger Selbstreflexionen nach geweinten Tränen, Wutanfällen, Ungerechtigkeiten und vielem Mist, den ich gemacht habe. Mir ist eines klar geworden: Ich habe mit dem Reiten angefangen als ich 10 war. Mit 10 hat man die Vorstellung, die ganze Welt müsste nach der eigenen Pfeife tanzen und Pferde sind ein Barbie-Puppen-Ersatz – zumindest muss ich zugeben, dass es für mich so war. Statt mit meinen Stofftieren zu spielen, fühlte ich mich zu echten Pferden hingezogen und ich betüddelte sie wie meine Puppen. Aber ich wollte auch, dass sie genauso funktionieren wie mein Spielzeug.

Während ich im Zusammensein mit Pferden lernte, mich um sie zu kümmern, sie zu versorgen, sie zu putzen, zu führen und zu reiten, lernte ich eines leider erst sehr viel später: wirklich anzuerkennen, dass Pferde weder Spielzeuge noch ein Sportgeräte sind. Dieser Erkenntnisprozess kam in quälend kleinen Schritten und dauerte lange. Selbst bis noch vor kurzem hatte ich klare Erwartungen an meine Pferde. Sicher schon gemäßigter als früher und ja, ich war inzwischen auch schon toleranter und offener für ihre eigenen Ansichten, aber von der Grundsache her wollte ich noch immer, dass sie, tja, ich muss es wohl so formulieren, wenn ich ehrlich sein will: funktionieren. Schließlich tat ich doch alles für die beiden, oder etwas nicht? Alles erdenklich Mögliche, damit es ihnen gut geht, damit sie motiviert sind, fit und gesund.

Den ganzen Beitrag lesen »

4. Februar 2014 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse 33 Kommentare »

  • Reitkurs

  • Herzlich Willkommen im Archiv-Blog von „Wege zum Pferd“

    "Wege zum Pferd" wurde 2008 von Tania Konnerth und Babette Teschen gegründet und wird seit 2021 von Tania allein auf der neuen Seite weitergeführt.

    Dies hier ist das Archiv, in dem sich die vielen, vielen Blogbeiträge, die über die Jahre entstanden sind, finden. Neue Artikel gibt es im neuen Blog von "Wege zum Pferd".

    "Wege zum Pferd" und mich findet Ihr auch hier und hier bei Facebook und Instagram.

    Abonniert am besten gleich den kostenlosen Newsletter damit Euch nichts entgeht

    Mein neues Buch "Weil Du mich trägst" ist erschienen

    Entdecke "Tanias Freiraum-Training" – denn auch Freiarbeit geht anders!

    Und "Versteh Dein Pferd"

    Hier gibt es weitere Kurse und Webinare von "Wege zum Pferd" – alles für mehr Pferdefreundlichkeit:

    Und hier geht es zum "Praxiskurs Bodenarbeit", erschienen bei Kosmos:

  • Kategorien

  • Archiv