Die erlernte Hilflosigkeit

Der Begriff der erlernten Hilflosigkeit kommt aus der Psychologie und bezeichnet einen seelischen Zustand, in dem ein Mensch oder ein Tier gelernt hat, dass er/es sich durch sein Verhalten nicht aus einer unangenehmen Situation befreien kann. In diesen Zustand verfallen z.B. viele Menschen, die im Krieg, im Gefängnis (Auffanglager/Konzentrationslager), mit einer leidvollen Krankheit oder Behinderung leben müssen. Der Zustand der erlernten Hilflosigkeit führt oft in eine Depression, also in eine schwere psychische Erkrankung, die bis hin zur völligen Apathie bzw. Resignation gehen kann.

Auch Pferde können in den Zustand der erlernten Hilflosigkeit gelangen

Nun können nicht nur Menschen in diesen Zustand kommen, sondern auch Pferde. Der Umgang mit Pferden und auch dessen Haltung führt leider viel zu oft genau in die erlernte Hilflosigkeit, denn viele „Ausbildungskonzepte“ wollen tatsächlich genau das erreichen.

Dazu gehören:

  • das Scheuchen des Pferdes im Round-Pen, wobei das Pferd die Erfahrung machen soll dass es dem Menschen nicht entfliehen kann,
  • das sog. Aussacken des Pferdes, wobei das Pferd an einem Pfosten gebunden wird und so lange mit Gegenständen konfrontiert (beworfen, „sanft“ geschlagen) wird, bis es keinerlei Gegenwehr oder Fluchtversuch mehr zeigt,
  • das bewusst tiefe Einstellen des Pferdekopfes beim Reiten, die sog. Rollkur/Hyperflexion,
  • das ständig wiederholte Weichenlassen des Pferdes vor dem übermächtigen Menschen
  • oder auch Haltungsformen, in denen Pferde den Großteil ihres Lebens ohne direkten Kontakt zu Artgenossen in der Box verbringen müssen.

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23. November 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 25 Kommentare »

So bereiten Sie sich und Ihr Pferd sinnvoll auf die Teilnahme von Kursen vor – Teil 2

Sie planen, auf einen Kurs zu gehen und möchten, dass das so entspannt abläuft wie bei diesen beiden hier?

Dann haben Sie in der letzten Woche dafür schon 6 Tipps von mir bekommen – hier folgen nun 7 weitere, mit denen Sie vor Ort das Ereignis für Sie selbst und für Ihr Pferd positiv  gestalten können.

Tipp 7: Gehen Sie verständnisvoll mit den Ängsten des Pferdes um

Sie wünschen sich ein ruhiges, entspanntes Pferd? Dann seien Sie selbst ruhig und entspannt, auch wenn es Ihr Pferd momentan noch nicht ist. Stellen Sie sich vor, Ihr Pferd wäre ein kleines, ängstliches Kind. Wie würden Sie mit ihm umgehen? Würden Sie es anschnauzen, hauen, am Arm rucken? Oder wäre Sie liebevoll zugewandt, würden mit warmer, sanfter Stimme mit ihm sprechen und ihm erklären, dass alles gut ist? Was glauben Sie, welches Verhalten Ihrem Pferd besser helfen wird, sich zu entspannen?

Versetzen Sie sich in die Situation Ihres Pferdes: Eines Tages kommt sein aufgeregter Besitzer an und packt es in eine holpernde Transportbox. Weg von seinen Kumpels wird es in einem fremden Stall untergebracht. In einer fremden Halle mit vielen fremden Menschen soll es konzentriert mitarbeiten… Das ist eine ganz schön aufreibende Angelegenheit für ein Lebewesen, das jede Trennung von seiner gewohnten Herde als echte Bedrohung wahrnimmt! Manche Pferde brauchen nach einem Stallwechsel bis zu einem Jahr um „anzukommen“, bis sie sich am neuen Ort sicher und zu Hause zu fühlen. Vergessen Sie nicht: Sie wissen, dass Ihr Pferd übermorgen wieder nach Hause kommt – Ihr Pferd weiß das nicht.

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12. Oktober 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 5 Kommentare »

So bereiten Sie sich und Ihr Pferd sinnvoll auf die Teilnahme von Kursen vor – Teil 1

Für viele ist es das Highlight schlechthin: eine aktive Teilnahme an einem Kurs mit dem eigenen Pferd.

Und bei vielen wird dieses Highlight leider vor allem eines: sehr stressig!

Was man sich so schön vorgestellt hat, wovon man sich so viel versprochen hat, entwickelt sich ganz leicht zu einem chaotischen Ereignis:

  • Das Pferd geht nicht auf den Hänger.
  • Es benimmt sich am Kursort wie ein unerzogenes Wildpferd.
  • Statt der versammelten Menschheit zu zeigen, was für ein tolles Team man mit seinem Pferd ist, fühlt man sich bis auf die Knochen blamiert.
  • Man hat das Gefühl, nicht zu lernen und das Geld für den Kurs umsonst investiert zu haben.

Ich bin mir sicher, viele von Ihnen kennen das. Auch ich habe schon sehr anstrengende Kursbesuche hinter mir und weiß gut, wie man sich in dieser Situation fühlt. Heute befinde ich mich meistens in der Position der Kursdozentin und versuche meinen Teilnehmern so gut es mir möglich ist, in stressigen Situationen beizustehen.

13 Tipps für eine erfolgreiche Kursteilnahme

Aus meiner Erfahrung habe nun 13 Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie möglichst gut vorbereitet an das Erlebnis Kursteilnahme herangehen können. In dieser Woche stelle ich Ihnen sechs davon vor und in der nächsten Woche noch einmal sieben. Damit bekommen Sie eine gute Grundlage dafür, dass Sie und Ihr Pferd Kurse in Zukunft positiv erleben und dass Sie beide so locker und entspannt sein können wie z.B. dieses Paar hier:

Beginnen wir also mit den Tipps 1-6.

Tipp 1: Besuchen Sie zunächst einen Kurs bei dem Trainer Ihrer Wahl als Zuschauer

Wenn Sie erstmal ohne Pferd einen Kurs mitmachen, können Sie sich den Trainer in Ruhe anschauen. Beobachten Sie, wie er mit den kursteilnehmenden Pferden und Menschen umgeht. Fühlt sich das für Sie gut an? Haben Sie Vertrauen zu diesem Menschen? Können Sie zu dem, was der Trainer sagt und wie er arbeitet, “Ja“ sagen? Sprechen Sie den Trainer auf Ihre Sorgen an. Überprüfen Sie, ob „die Chemie“ stimmt und buchen Sie erst dann einen Platz mit Pferd. (mehr …)

5. Oktober 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 9 Kommentare »

Fühlen Sie doch mal oder: So steigern Sie Ihre Empathie für Ihr Pferd

Ist es nicht merkwürdig? Wir üben alles Mögliche mit unserem Pferd:

  • das Reiten von Kringeln und Seitengängen aller Art,
  • das Verladen,
  • das Hufegeben,
  • das Spazierengehen,
  • das Longieren,
  • und vieles andere mehr.

Wir haben oft auch einen ganz guten Blick für die Äußerlichkeiten unseres Pferdes. Wir sehen, ob die Hufe schief stehen, ob unser Pferd 50 kg zu viel abgenommen hat und wie weit das Hinterbein nach vorne fußt.

Aber dass wir uns wirklich die Zeit nehmen, um unser Einfühlungsvermögen, unsere Empathie für das Wesen Pferd und seine Gefühlswelt zu schulen, erlebe ich persönlich eher selten. Dabei ist die Fähigkeit, sich tief in ein Pferd einfühlen zu können, eine Fähigkeit, die Ihr Miteinander mit dem Pferd ausgesprochen positiv verändern kann. Und sie lässt sich mit etwas Übung entwickeln bzw. deutlich verbessern! Wenn Ihnen das innere Gleichgewicht und das Wohlbefinden Ihres Pferdes ebenso am Herzen liegen wie sein körperliches, können Sie die Fähigkeit des empathischen Einfühlens ebenso trainieren, wie die aufgeführten Punkte.

Im Folgenden habe ich dafür einige Anregungen für Sie zusammengestellt.
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31. August 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 11 Kommentare »

Pferde sind Fluchttiere – aber sie können auch lernen, auf gefährliche Dinge zuzugehen

Sie kennen das sicher: Viele Pferde wählen, wenn sie ein vermeintliches Ungeheuer entdeckt haben, Hals über Kopf die Flucht, um dann erst zu schauen, ob sich die Aufregung überhaupt gelohnt hat.  Spätestens wenn Ihnen Ihr Pferd in einer solchen Situation den Strick durch die Hand gezogen oder Sie über den Haufen gerannt hat, werden Sie mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass das sehr unangenehm sein kann.

Es ist eine Tatsache: Pferde sind Fluchttiere! Und bei dem einem Pferd ist der Instinkt zur Flucht stärker ausgeprägt als bei dem anderen.

Im Alltag sieht man oft, dass Pferdebesitzer/innen ihre Tiere für das Scheuen strafen und versuchen, durch Dominanz die Angstreaktionen zu regulieren. Das ist aus meiner Sicht weder angemessen noch sinnvoll. Vielmehr mache ich es systematisch zu einem Ziel der Ausbildung, dass das Pferd nicht gleich bei jedem Knacken im Gebüsch die Flucht antritt, sondern dass es lernt, erst einmal zu gucken, was dieses Geräusch denn ausgelöst hat. Es soll also lernen, seine natürlichen Reflexe zu unterbrechen und durch ein neues Verhaltensmuster zu ersetzen.

Und genau das kann man üben!

Bringen Sie Ihrem Pferd dafür die Kommandos „Geh gucken“ und „Berühre es“ bei

Auch hier wende ich die Methode des Clickertrainings an.

Beginnen Sie das Training auf einem eingezäumten Platz. Legen Sie verschiedene Schreck-Hindernisse verstreut auf dem Platz aus, z.B. eine Plane, einen großen Ball, einen Karton usw. Bei sehr schreckhaften Tieren nehmen Sie ggf. erst einmal nur einen Schreck-Gegenstand.

Bestücken Sie die Gegenstände mit Karotten, Leckerlis oder Haferkörnern, so dass Ihr Pferd, wenn es sich denn traut ,zum Gegenstand hinzugehen, noch zusätzlich zu Ihrer positiven Verstärkung Belohnung für seinen Mut erhält.

Lassen Sie Ihr Pferd dann auf dem Platz frei oder nehmen Sie es an einen langen Strick, der Ihrem Pferd jede Freiheit gibt, wegzugehen (zu flüchten), ohne dass Sie ins Ziehen kommen.

Wichtig: Das Pferd darf flüchten! Es geht nicht darum, es mit einem Hilfsmittel (=Strick) daran zu hindern, sondern das Pferd soll lernen, sein Verhalten von sich aus zu ändern.
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24. August 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Clickertraining, Jungpferdausbildung, Übungen, Umgang 17 Kommentare »

Wenn Pferde ja sagen…

Für mich kristallisiert sich immer stärker ein Schlüsselelement für den Umgang mit Pferden heraus: und das ist das Ja meines Pferdes. Das Ja zur Zusammenarbeit, das Ja dazu, meine Vorschläge anzunehmen, das grundsätzlich Ja zu mir.

Als ich im Alter von 10 Jahren mit dem Reiten begann, brachte man mir vor allem bei, „mich durchzusetzen“, den Pferden also meinen Willen aufzuzwingen. Sagte ein Pferd nein, wurde nicht gefragt, warum, sondern man verstärkte die Hilfen, den Druck oder auch den Gerteneinsatz.

Je älter ich wurde, desto falscher erschien mir das. Ich suchte aktiv nach anderen Methoden, anderen Umgehensweisen mit Pferden, nach anderen Ansätzen und Wegen, ein Ja vom Pferd zu erhalten. Es war oft schwierig, die alten Muster abzulegen – das „Setz dich halt durch!“ saß sehr tief. Die Kombination aus meinen beiden starken Hafi-Persönlichkeiten, die mir jeder auf seine ganz eigene Weise deutlich machten, dass ich mit „Dominanz“ nicht weiterkomme und die vielen schönen und klugen Ansätze, die ich durch Babette kennenlernte haben mich inzwischen wirklich umdenken lassen.
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19. August 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Umgang 12 Kommentare »

Vorgeschichten…

In vielen Fällen haben unsere Pferde einiges an Vorgeschichte, wenn wir sie übernehmen, denn ein Pferd wirklich von Fohlenbeinen an bei sich zu haben, ist doch nur wenigen möglich.

Während ich Anthony ja mit 3 Jahren vom Züchter holte, roh und wohl wirklich mit relativ wenig Vorgeschichte, sah das bei Aramis ganz anders aus. Als ich Aramis bekam, war er sieben Jahre alt. Dieses Foto zeigt uns zwei am ersten offiziellen „Aramis-ist-jetzt-mein-Pferd“-Tag:

Ich wusste, dass er vom Händler kam, wo er aus Mitleid von der Vorbesitzerin mitgenommen worden war. Sie hatte ihn in einem ziemlich verwahrlosten Zustand übernommen und beim Reiten zeigte er ein auffälliges Verhalten: er rollte sich bei Anspannung extrem ein und zeigte als Übersprungshandlungen hektisch spanischen Schritt. Die Vorbesitzerin entwickelte dann eine Allergie gegen Pferde und musste sich schweren Herzens von Aramis trennen. Mit diesem Stand übernahm ich ihn dann.
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1. Juli 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Umgang 11 Kommentare »

Auf Knopfdruck

Pferde haben es mit uns Menschen wirklich nicht leicht. Wenn ich ehrlich bin, habe ich von meinen Pferden schon oft Unmögliches verlangt:

  • Sie sollen temperamentvoll sein, aber bitte nicht zu sehr und immer schön kontrollierbar.
  • Sie sollen motiviert mitarbeiten, aber bitte keine Lektionen vorwegnehmen.
  • Sie sollen schnell reagieren, aber nicht hektisch sein.
  • Sie sollen genau wissen, was ich mit welcher Hilfe fordere, und das am besten auch dann, wenn meine Hilfen nicht sauber sind.
  • Sie sollen berechenbar sein, aber nicht „tot“.
  • Sie sollen das machen, was ich will, auch wenn sie was ganz anderes im Kopf haben.
  • Sie sollen möglichst immer perfekt laufen.
  • Und so weiter und so fort.

In der Summe glaube ich, dass wir manchmal bei all unseren Anforderungen an unsere Pferde oft vergessen, dass es sich um Tiere handelt, also um lebendige Wesen mit eigenständigen Persönlichkeiten.

Ich habe vor allem in den letzten Jahren damit begonnen, meine Erwartungen an meine Pferde immer wieder zu überdenken und zu hinterfragen. Auch heute passiert es mir noch, dass ich zu viel will, aber es ist deutlich weniger geworden. Ich kann heute meine Pferde mit ihren Persönlichkeiten besser annehmen, kann ihnen mehr Pferdsein zu gestehen, mehr eigene Persönlichkeit und Schwankungen in der Befindlichkeit. Und – und das ist das Tolle – ich bekomme dadurch heute viel mehr von meinen Pferden als je zuvor!

Auch wenn wir natürlich alle wissen, dass Pferde keine Maschinen sind, so hilft es mir im Alltag sehr, mir wirklich immer wieder bewusst zu machen, dass ich da keine Tennisschläger habe, die ich benutzen darf und kann, wie es mir gerade gefällt, sondern dass da zwei sehr eigenständige Persönlichkeiten vor mir stehen, die das Recht haben, nicht auf Knopfdruck zu funktionieren, nur weil ich das gerade möchte.

3. Juni 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Umgang 1 Kommentar »

Von Geschenken

Stellt Euch mal vor, jemand bringt Euch das Bodenturnen bei. Ihr seid zunächst ungelenkig und ungeschickt und fragt Euch, wie Ihr nur all die vielen Übungen bewältigen sollt. Dann spürt Ihr, dass Ihr eine Übung langsam beherrscht, und als Euer Trainer sie sehen möchte, präsentiert Ihr sie freudestrahlend. Und die Reaktion? „Schön und nun bitte diese Übung gleich nochmal und einen Handstand dazu!“ Ach ja, … und falls Ihr das nicht schafft, bufft Euch die Person solange, bis Ihr es macht.

Abwegig? Absurd?

Schauen wir uns noch ein Beispiel an: Wir bringen unseren Pferden Lektionen bei. Mühsame, schwierige Lektionen, die viel Einsatz und Konzentration fordern. Den Pferden fällt es ganz schön schwer, ihre Beine zu sortieren, die Balance zu halten und all die vielen Anweisungen zu verstehen. Und was passiert nun, wenn ein Pferd uns zeigt, was es kann, wenn es uns also die Ausführung einer Lektion schenkt? Wir klopfen den Hals und fordern nicht nur die Lektion gleich nochmal (oder sogar viele, viele Male), sondern nein, wir wollen dann sofort auch die nächste angehen. Je nach unserer Grundeinstellung machen wir das mehr oder weniger liebevoll oder nachdrücklich.

Auch abwegig? Auch absurd? Oder der ganz normale Pferdewelten-Wahnsinn?

Und noch verrückter ist es, wenn ein Pferd dann später von sich aus stolz eine Lektion zeigt, die es verstanden hat und dafür dann bestraft wird, weil das „gerade nicht gefragt war und man ja nicht zulassen kann, dass so ein Pferd macht, was es will“.

Fühlen wir uns doch mal für einen Moment in oben aufgeführtes Beispiel ein und stellen uns vor, was das Verhalten des Trainers für uns und unsere Motivation bedeuten würde. So können wir eine Ahnung davon bekommen, wie es unseren Pferden leider sehr, sehr oft geht.

Es gibt so viele schöne Wege, sich für ein Geschenk zu bedanken – denken wir das nächste Mal daran, wenn wir eines von unserem Pferd bekommen!

13. Mai 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Umgang 14 Kommentare »

Ein Tabuthema- das erregte Pferd bei der Arbeit

Wer sich einige meiner Videos angeschaut hat, wird es vielleicht schon gesehen haben: Wenn ich mit meinem Pepe arbeite, besonders wenn ich ruhige, konzentrierte Bodenarbeit mache, schachtet er regelmäßig seinen Penis aus, der sich dann auch noch versteift. Er arbeitet also – ach du Schreck! – mit einer Erektion.

Sie glauben nicht, wie viele Anfragen ich deswegen bekomme, denn Pepe ist keine Ausnahme mit diesem Verhalten.

Viele Wallache zeigen dieses Verhalten. Alleine auf meinem Hof gibt es einige, die das regelmäßig bei der Arbeit mit ihren Besitzern machen. Und viele Pferdebesitzer, die mir schreiben, machen sich deswegen Sorgen. Sie wissen einerseits nicht, wie sie dieses Verhalten deuten sollen und zum anderen ist ihnen dieses Verhalten ihres Pferdes einfach unerträglich peinlich. Deswegen möchte ich mich heute diesem pikanten Tabuthema widmen. 🙂
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20. April 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 51 Kommentare »

  • Reitkurs

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    "Wege zum Pferd" wurde 2008 von Tania Konnerth und Babette Teschen gegründet und wird seit 2021 von Tania allein auf der neuen Seite weitergeführt.

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