Vorgeschichten…

In vielen Fällen haben unsere Pferde einiges an Vorgeschichte, wenn wir sie übernehmen, denn ein Pferd wirklich von Fohlenbeinen an bei sich zu haben, ist doch nur wenigen möglich.

Während ich Anthony ja mit 3 Jahren vom Züchter holte, roh und wohl wirklich mit relativ wenig Vorgeschichte, sah das bei Aramis ganz anders aus. Als ich Aramis bekam, war er sieben Jahre alt. Dieses Foto zeigt uns zwei am ersten offiziellen „Aramis-ist-jetzt-mein-Pferd“-Tag:

Ich wusste, dass er vom Händler kam, wo er aus Mitleid von der Vorbesitzerin mitgenommen worden war. Sie hatte ihn in einem ziemlich verwahrlosten Zustand übernommen und beim Reiten zeigte er ein auffälliges Verhalten: er rollte sich bei Anspannung extrem ein und zeigte als Übersprungshandlungen hektisch spanischen Schritt. Die Vorbesitzerin entwickelte dann eine Allergie gegen Pferde und musste sich schweren Herzens von Aramis trennen. Mit diesem Stand übernahm ich ihn dann.

Bis auf die Sache mit dem Händler wusste ich nichts weiter über Aramis. Ja, ich hatte Papiere, aber Papiere sagen ja nicht viel aus. Ich bin auch nicht so sehr interessiert an Ahnenstudien, so dass ich mich da bisher nicht engagiert habe. Dass er beim Reiten schlechtes erlebt haben musste, lag auf der Hand, aber sein liebes Wesen, seine Freundlichkeit und seine Zugewandtheit zeigten ganz klar, dass dieses Pferd bei allem, was er erlebt haben mochte, seinen tollen Charakter nicht verloren hat. Und ich stellte mir immer vor, dass sein Start ins Pferdeleben gut gewesen sein muss.

Ich hätte nie im Traum daran gedacht, mal etwas über seine Fohlenzeit in Erfahrung zu bringen. Aber, die Welt ist klein. Auf einem Longenkurs bei Babette lernte ich zwei Frauen kennen, die mich nach Aramis‘ Mutter und Vater befragten und dann erzählten, dass sie Aramis als Fohlen von ca. 6 Monaten an bei sich hatten!

Ich bekam eine Gänsehaut. Natürlich fragte ich auch gleich nach Fotos und ja, es gab Fotos!

(Auf den Bild unten ist er der Kleine in der Mitte.)

Als ich diese Bilder ansah, kamen mir die Tränen. So ein zartes, schmächtiges Pferdchen war der Große mal! Dieser Fohlenblick. Diese runden Augen. Diese zarte, feine Nase. Und mein Wissen darüber, dass er nach dieser Zeit etliche Stationen durchlaufen haben muss, in denen nicht immer alles gut für ihn lief.

Er hat dort seine ersten Jahre verbracht und wurde dort auch eingeritten. Da es aber zu viele Pferde waren, übernahm ihn dann jemand und damit begann dann seine Reise, die wohl nicht mehr zu rekonstruieren ist und die ihn dann über besagten Händler und der Vorbesitzerin zu mir führte.

Für mich ist es sehr bewegend, sich einmal klarzumachen, welche Wege Pferde gehen, bis sie zu uns kommen. Und wie wenig wir oft darüber wissen.

Was wissen wir schon, was mit unseren Pferden alles gemacht wurde? Was Negatives, aber auch was an guten Sachen? Und wie viel unsere Pferde loslassen und verarbeiten mussten, als sie dann zu uns kamen.

Ich denke, dass gerade wenn wir ein Pferd mit Geschichte übernehmen, wir nie vergessen sollten, dass erlebte Geschichten Spuren hinterlassen können. Viele von ihnen verblassen über die Jahre, aber manche tragen sie deutlich mit sich herum wie Narben.

Und ich bin einmal mehr mehr als dankbar, dass dieses Pferd zu mir kam und dass ich jetzt auch noch eine Facette von ihm kenne, die mir zuvor vollkommen unbekannt war.

1. Juli 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Umgang 11 Kommentare »

 

11 Reaktionen zu “Vorgeschichten…”

 

Von Milka • 1. Juli 2010

toll! dass du tatsächlich Leute gefunden hast, die ihn aus der Fohlenzeit kannten..

Ich weiß zwar im Groben, wo meine Kleine alles war, aber wie sie aussah, was gemacht wurde.. das würde ich zu gern mal erfahren.

hab ne richtige Gänsehaut bekommen bei den Fohlenbildern..
LG Meike

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Jau, so geht es mir jedes Mal beim Anschauen.

Herzlich,
Tania

 

Von Lizzy • 1. Juli 2010

Die Welt sit wirklich klein! Das ist eine tolle Begebenheit.
Aber es ist typisch menschlich, zu wünschen, die Vergangenheit zu kennen. Ein Pferd lebt im jetzt und das ist ausschlaggebend. Klar, dass sie auf der Reise vorher vieles mitbringen. Ich werde mit meinen 2 „Problemis“ sehr oft daran erinnert. Bei meiner Stute zeugt (neben all ihren Verhaltensweisen) eine Narbe, die in den Schädelknochen reicht, tief wie mein kleiner Finger, quer über ihren Auge davon, was sie alles erlebt haben muss. Man muss sich denke ich schon klar sein, dass die Folgen nciht mit „viel Liebe und ZEit“ einfach verschwinden.
Aber glücklicherweise kann ich sagen, dass wir nicht nur enorme Fortschritte gemacht haben, sondern, dass sie sich in ihrem aktuellen „Jetzt“ pudel- (bzw. Pferde) wohl fühlt!
Aber über Fohlenbilder würde ich mcih auch freuen!

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Ich denke, es kann tatsächlich manchmal auch heikel sein, wenn man zu viel über die Vorgeschichte weiß – die Gefahr, dann manche Probleme eher noch zu verstärken, weil man unsicher ist oder ganz vorsichtig ist, sehe ich durchaus.

Ich freue mich, dass es sich bei Euch so gut entwickelt!
Tania

 

Von Tanja • 1. Juli 2010

Ich freue mich mit dir.
Habe ja auch ein Pferd mit Vorgeschichte zu dem es jedoch wohl nie weitere Einzelheiten geben wird, da sie lt. einer Vorbesi aus einem Massenimport kommt… schön, wenn Zufälle so schöne Bruchstücke mitbringen… *drück dich

Tanja

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Dankeschön, Tanja! So kleine Jacky-Bilder hätten aber auch was!
Tania

 

Von Iris • 2. Juli 2010

Liebe Tania,

was für schöne Fotos vom kleinen Aramis und was für ein wunderbarer Zufall, dass Du sie überhaupt bekommen hast!!! Manchmal ist unsere globalisierte Welt eben doch ein Dorf ;-)…

Bei Nora bin ich in der glücklichen Lage zu wissen, dass sie vor mir nur beim Züchter und der Vorbesi gewesen ist und bei beiden keine gravierend schlechten Erfahrungen machen musste. Ich kenn sogar beide Elterntiere, aber Fohlenfotos hatte der Züchter bei einem Besuch leider nicht für mich. Auf Vermittlung meiner Physiotherapeutin, die mir mal während einer Behandlung sagte, sie kenne ein Pferd, das genau wie Nora aussehe, lernte ich letztes Jahr eine Vollschwester von Nora kennen und war schwer verblüfft darüber, wie ähnlich sich die beiden nicht nur im Aussehen, sondern auch im Charakter waren. Die Besi dieser Schwester war so nett, mir von ihrem Pferd Fohlenfotos zu schicken, so dass ich durch die Ähnlichkeit der beiden Stuten nun wenigstens eine Vorstellung davon habe, wie Nora als Fohlen wohl ausgesehen hat. Seitdem habe ich irgendwie das Gefühl, mein Pferd schon ganz von Anfang an zu kennen, obwohl sie schon sechseinhalb Jahre alt war, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe.

Ich habe auch übers Internet schon öfter versucht, mal Geschwister von Nora „aufzutreiben“, aber bisher ist die eine Schwester auch die einzige Verwandtschaft geblieben. Vielleicht kannst Du für Aramis ja auch mal eine Suchanzeige aufgeben….

Liebe Grüße,

Iris

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Ja, mal schauen – vielleicht forsche ich tatsächlich noch ein bisschen weiter 🙂

Lieber Gruß an Dich,
Tania

 

Von Claudia • 5. Juli 2010

Hallo Tania,

ich habe auch so einen Fall. Ich habe mein Pferd mit 9 Jahren bekommen. Ich weiss, dass es mit 4 als Fahrpferd über einen Händler aus Polen gekommen ist. Ich hab mal ein bisschen herumgeforscht aber nicht viel herausgefunden. Es schreckt einen auch ein bisschen ab weil viele Transporte aus dem Osten nicht immer so pferdefreundlich verlaufen. Will da nicht alle über einen Kamm scheren aber man sieht halt auch Sachen, wo man Tränen von in die Augen bekommt.
Beim Reiten merkt man, dass für die reiterliche Ausbildung wahrscheinlich nicht viel Zeit investiert wurde und er ist beim Thema „vorwärtsgehen“ auch eher sparsam, daher vermute ich, dass er in jungen Jahren überfordert wurde. Aber etwas positives gibt es natürlich auch. Der hat so einen tollen frechen Charakter und ist so clever und ein Schlitzohr. Das hat er sich auf seinen ganzen Reisen erhalten. Ich finde Pferde sind im Allgemeinen einfach sehr starke Wesen!

Ich wünsche euch allen einen tollen Sommer.

Viele Grüsse Claudia

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Dankeschön, Claudia, Euch auch!
Tania

 

Von Melanie • 5. Juli 2010

Ich hab auch so nen Zwerg mit Vorgeschichte- nur leider weiß ich kaum was drüber, vielleicht ist es auch besser so. Mein Pony wurde aus einem kleinen Zirkus gerettet, er hatte damals wohl nur Angst vor Menschen, ist dort viel geschlagen worden und lebte als Hengst in Einzelhaft. Bei den neuen Besitzern wurde er liebevoll aufgepäppelt. Nur leider auch nicht wirklich erzogen sondern verhätschelt. Als ich ihn bekam war er sehr dominant, zwickte und biss und ließ sich kaum von A nach B führen- es war eher ein einziger Kampf und ein Gezerre. Am Anbinder schlug er grundlos nach anderen Pferden, an Ausritte und Spaziergänge ins Gelände war nicht zu denken. Heute, zwei Jahre später ist alles bedeutend besser. Wir reiten in der Halle mit Halsring, haben eine wundervolle Reitlehrerin und haben mit der akademischen Reitkunst nach Branderup unser Element gefunden! Bei zu viel Druck wird Lord nach wie vor hektisch, auch bei der Bodenarbeit zwickt er noch gern oder wird büffelig- dann geht es eben wieder einen Schritt zurück. Wir spielen viel- ohne Halfter und Strick lernt Lord am Besten, also arbeiten wir viel frei im Round Pen und üben so ohne Druck Galopp-Halt-Galopp-Übergänge, die ich natürlich mit mache. Das macht so viel Freude- es ist schön zu sehen wie Lord genau das macht was ich mache und so sehr auf meine Körpersprache achtet! Ich habe durch mein Pony so viel gelernt- Geduld, Rücksicht, neue-Wege-beschreiten. Wir gehen zwar immer noch nicht ins Gelände, da ich dort noch sehr ängstlich bin, aber ich arbeite sehr abwechslungsreich mit ihm- uns wird auch ohne Ausritte nicht langweilig. Zudem ist er in Offenstallhaltung untergebracht und täglich auf der Koppel.
Lordy´s Vorgeschichte ist sicher grausam (zum Glück kenn ich sie nicht), doch durch sie ist er so wie er ist. Sein Vertrauen zu gewinnen, ihn Stück für Stück besser kennenzulernen und ihm zu vertrauen- das ist unser gemeinsamer Weg und das ist schön. Ich wär niemals die, die ich jetzt bin wenn Lordy nicht diese Vorgeschichte gehabt hätte. Ich mag ihn, weil er so ist wie er ist- mit Vorgeschichte.

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Wow, da bekommt man eine richtige Gänsehaut. Schön, dass er zu Dir gekommen ist!
Tania

 

Von Jenny • 5. Juli 2010

Ohh eine schöne Geschichte.
Überlege auch gerade ob ich über meine mal eine schreibe.
Ich kennen das mit den Händlern mehr als gut, weil meine Vater selber einer war.
Wie oft hat es mir das Herz als Kind gebrochen die Pferde weg geben zu müssen.
Um so größer die Freude als ich mein erstes Pferd selber kaufen und natürlich auch behalten wollte.
Und 6jahre später das 2, (beide kommen vom Händler).
Sie sind eine große bereicherung für mein Leben, egal woher sie sind.

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Was für eine wunderschöne Liebeserklärung, Jenny!
Tania

 

Von Angela • 13. Juli 2010

Hallo Tania,
schöne Geschichte, die dir passiert ist, ich kann mir richtig vorstellen, dass man dann kaum glauben kann dass einem der Zufall so hold war und man sich freut wie ein König.

Ich habe auch etliche Pferde mit Vorgeschichte, aber was mich sogar noch mehr bewegt wäre zu wissen, was heute mein erstes eigenes Pony, ein Norweger, so macht, den ich damals als ich mein erster Sohn 7 Wochen alt war verkaufte. Ich hatte ihn in gute Hände verkauft und er müsste heute 23 oder 24 Jahre alt sein.

Was hat er alles so erlebt, nach mir. Lebt er überhaupt noch? Irgendwie glaube ich schon, er war gesund und robust. Naja, und viele Gedanken mehr die mir manchmal in nostalgischen MOmenten durch den Kopf gehen……

LG,
Angela

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Das glaub ich Dir gerne – ich habe mich immer gefragt, was aus meinem einen Pflegepferd geworden ist, der auch verkauft wurde. Ich stell mir einfach vor, dass seine letzten Jahre toll waren.

Herzlich,
Tania

 

Von Annika • 28. Juli 2010

Hi, dann will ich euch doch auch mal von unseren beiden Pferden berichten.
Meinen Jeffrey haben wir 4 jährig beim Händler gekauft. Über den Händler hat mein Vater damals die Vorbesitzer ausfindig gemacht. Sie hatten Jeffrey 2Jährig als Hengst für damals 14.000 DM gekauft, sie waren Reitanfänger und wollten nachdem sie 4 Monate Unterricht auf dem Schulpferden des Züchters von Jeffrey hatten, endlich ein eigenes Pferd haben.

Jeffrey wurde also gekauft und mit 2 1/2 Jahren von dem Sohn seiner Züchterin angeritten. Dabei muss wohl einiges nicht so gelaufen sein wie es sollte. Das Ende vom Lied war jedenfalls das der Züchter ihn zu einem weit entfernten Händler gebracht hatte, weil ihn seine Besitzer nicht mehr sehnen wollten. „Bring den Gaul bloß weg, den will ich niemals wieder sehen“.
Er war im Gelände unreitbar, weil Durchgänger und bevor die Besitzer sich auf ihn in der Bahn getraut haben, musste der arme Kerl erstmal eine halbe Stunde im RoundPen galoppieren.
So ist mein Kleiner vor 10 Jahren völlig verstört zu uns gekommen. Er hatte immer Angst und Panik.
Eine CraniosacalTherapheutin hat einige Jahre später festgestellt, dass er wohl massiv auf den Kopf geschlagen worden sein muss, da bei ihm alles möglich blockert ist.
Jeffrey war sehr kopfscheu als wir ihn bekommen hatten, er ließ sich nicht verladen, reiten ging ganz gut, allerdings nur Schritt und Trab. Im Galopp knallt er auch heute noch durch.
Durch das frühe Anreiten und das Training von Reining Manövern auf den jungen Knochen hat er 8jährig im Röntgenbild beginnende Athrose im Bereich der Kapalgelenke vorne, sowie immer Probleme mit dem Kreuz-Darmbein-Gelenk. Die Panik haben wir mittlerweile soweit im Griff, weil er mir vertraut.
Nachdem wir so schlechte Erfahrungen gemacht hatten, mit „gebrauchten“ Pferden haben wir das 2.Pferd von einer Bekannten roh gekauft. Sie hatte Sunday aus ihrer Stute selber gezogen und er hat die ersten 3 Jahre seines Lebens nicht viel böses erlebt. Seine Züchterin besucht ihn auch heute noch immer mal wieder und freut sich sehr, wenn sie ihn reiten darf.

LG Annika

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Ach je, das ist ja auch alles nicht so schön.
Danke fürs Teilen,
Tania

 

Von Akino • 18. März 2013

Ich hatte kurz vor Weihnachten ein bewegendes Erlebnis. Ich teile mir ein Pferd mit meiner besten Freundin und wir haben schon lange immer wieder mal überlegt, wie er wohl als Fohlen aussah. Google half uns nicht weiter, da er Jahrgang 94 ist und damals noch nicht jeder Mist ins Internet gestellt wurde. Auch Stormhestar (Islandpferdedatenbank) half uns nicht weiter.

Über ein Forum konnte ich aber die Adresse seines Gestüts (kleines Gestüt ohne Internetauftritt) ausfindig machen, also die Ortschaft und die Straße. Hab dann die Postleitzahl gegoogelt, ganz altmodisch einen Brief an die Züchterin geschrieben und gehofft, dass es ohne Hausnummer klappt 🙂

Wenige Tage später habe ich eine E-mail erhalten von der ersten Besitzerin. Das Pony war ihre Wunschanpaarung und die ersten vier Jahre bei ihr. Dann hat sie sich von ihrem Mann getrennt und der Mann hat aus Rache ihr Pferd nach Süddeutschland verkauft. Die Frau hatte 13 Jahre lang nichts von ihrem Pferd gehört und so eine rührende E-mail geschrieben, dass mir selbst die Tränen kamen.

8-jährig kam er dann zu meiner Freundin. Kurz darauf hatte er den „ersten“ Schub einer PA und 1 Jahr später hat er sein rechtes Auge verloren. Wie wir lange vermutet haben, war die PA bekannt, da sein Kaufpreis für seinen Ausbildungsstand viel viel zu niedrig war. Ob wir wissentlich oder unwissentlich getäuscht wurden lässt sich heute nicht mehr feststellen. Es klafft eine Lücke von 4 Jahren in seinem Lebenslauf, die wohl nicht immer gut für ihn war (er hat z.B. panische Angst vor der Gerte). Auch deswegen sind wir froh, dass wir ihm nun einen Platz für immer in einer entspannten kleinen Herde im Offenstall bieten können. Und das die Erstbesitzerin weiß, dass es ihm gut geht, ist natürlich auch viel wert 🙂

 

Von Olivia • 30. November 2015

Hallo,

über die Vorgeschichte von Manni weiß ich auch wenig. Züchter und einige Vorbesitzer stehen im Pass, die Händler und (Be-)Reiter natürlich nicht.
Dass er trotz seiner erst 10 Jahre ziemlich versaut ist, wusste ich vom ersten Tag an. Er ist ein ziemlich griesgrämiger und aggressiver Genosse.
Ein paar Dinge hat er mir im Laufe der Zeit erzählt, was teilw. ziemlich schmerzhaft für mich war.
So biss er mir bspw. mal heftig ins Bein, als ich selbiges vor ihm anhob. Danach stellte ich fest, dass er dramatische Angst vor Beinen hat. Er muss also mal ziemlich getreten worden sein.
Aber ich erkenne auch wohlerzogene und freundliche Züge bei ihm, was mich vermuten lässt, dass er eine vernünftige Grunderziehung genossen haben muss.

Vielleicht hab ich mal den Mut, die vorigen Besitzer anzuschreiben.
Hat jemand damit Erfahrung?

 

 

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