Medikamente ins Maul geben, und zwar ohne Stress

Leider sind nicht alle Pferde von der Notwendigkeit einer Wurmkur oder Medikamentengabe überzeugt und so reißen nicht alle gierig ihr Mäulchen auf, um die Medizin zu schlucken – im Gegenteil, die Gegenwehr kann heftig aussehen.

Auch hier ist es sinnvoll, die Prozedur mit dem Pferd zu üben, um nicht mindestens viermal im Jahr mit Gewalt und Stress die Medikamente irgendwie ins Pferd zu bekommen.

So können Sie Ihr Pferd an orale Medikamentenverabreichung gewöhnen

Stellen Sie sich seitlich neben Ihr Pferd und machen Sie einige Tellington Touches (kreisförmige Massage) um das Maul Ihres Pferdes rum. Arbeiten Sie sich langsam an das Maul heran und massieren und streicheln Sie die Lippen und Maulwinkel Ihres Pferdes. Gehen Sie dabei immer mal wieder von der Seite im Maulwinkel mit dem Zeigefinger in das Maul Ihres Pferdes. Loben Sie Ihr Pferd, wenn es stillhält und den Kopf gesenkt hält.

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Wenn Ihr Pferd den Kopf hochreißt, üben Sie die Übung Kopf tief.
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15. Juli 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 8 Kommentare »

Reiten erfordert, Verantwortung zu übernehmen

Ich möchte heute ein unbequemes Thema ansprechen: und zwar geht es um die Verantwortung, die wir übernehmen, wenn wir reiten oder auf eine andere Art mit einem Pferd arbeiten. Für mich steht fest: Wenn wir uns die Freiheit und das Recht herausnehmen, uns auf ein Pferd zu setzen, haben wir die Verantwortung, dem Pferd dadurch keinen Schaden zuzufügen.

Das Pferd ist von Natur aus ein Lauf- und kein Lasttier. Damit wir dem Pferd durch „Zweckentfremdung“ keinen Schaden be-reiten (im wahrsten Sinne des Wortes), müssen wir dem Pferd beibringen, sich unter uns anders zu bewegen, als es das auf der Weide ohne uns tun würde. So läuft ein Pferd von Natur aus auf der Vorhand und es ist von Natur aus schief. Wenn wir dem Pferd unter uns nicht vermitteln können, mit der Hinterhand Last aufzunehmen, sich gerade gerichtet zu bewegen und dadurch seinen Rücken aufzuwölben, wird das Pferd uns nicht auf Dauer tragen können, ohne einen Schaden dadurch zu erleiden.

Wussten Sie, dass das Durchschnittsalter eines Pferdes bei nur 7 Jahren liegt, und das, obwohl Pferde gut und gerne 30 Jahre und älter werden können? Diese Zahl gibt doch zu denken! Fakt ist: Eine große Anzahl Pferde werden durch uns Menschen krank, unreitbar und treten durch unsere Schuld verfrüht die Reise auf die immergrüne Weide an.
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3. Juli 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 7 Kommentare »

Geben wir neuen Beziehungen eine faire Chance?!

Kennen Sie auch eine Geschichte wie diese?

Eine Freundin von Ihnen war in einer unglücklichen Beziehung. Sie gab all ihr Vertrauen, all ihre Liebe, doch der Mann benutzte sie, betrog und belog sie. Nach einer langen Zeit des Leidens schaffte sie endlich die Trennung. Sie schwor sich: So was passiert mir nicht noch mal! Eine Zeit später lernte sie einen anderen Mann kennen. Der Mann liebte sie aus tiefstem Herzen, war ihr gegenüber treu und aufrichtig. Doch ihr Misstrauen saß tief. Sie schnüffelte hinter ihm her, peinigte ihn mit ihrer Eifersucht, und ließ sich emotional doch wirklich nicht ein. Auch diese Beziehung scheiterte…

Was hat nun diese Geschichte mit unserem Thema Pferd zu tun? Ich finde sehr viel.

Wir alle sind das Produkt unserer Lernerfahrungen. Und das gilt auch für unsere Beziehung mit Pferden.
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5. Juni 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 3 Kommentare »

Es ist geschafft!

Drei anstrengende, aufregende und schöne Messetage auf der HansePferd 2008 liegen hinter uns.

Rückblickend kann ich sagen: Es hat sich gelohnt – die viele Vorbereitung, das Üben meiner tollen Mädels Julia und Lena mit Buddy und Legolas, die Fahrerei, das frühe Aufstehen… 🙂

Anfangs war es schon ein komisches Gefühl, mich wie frische Backware auf den Präsentierteller zu begeben. Aber durch den vielen Besuch von lieben Menschen hat sich das schnell gelegt. Und die Wiedersehensfreude war oft groß.
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23. April 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 4 Kommentare »

Na, das fängt ja gut an… oder: Mein erstes Messeerlebnis

Zwei Tage vor Beginn der Messe HansePferd fuhren meine Standkollegin Patrizia Harneit (Aku-Pet) und ich gut gelaunt zum Hamburger CCH, um den von uns bestellten Stand zu dekorieren.

In unserer Halle angekommen, versuchten wir den Lageplan aus dem Gedächtnis hervorzukramen (denn den hatte ich natürlich nicht mitgenommen) und suchten unseren Standplatz. Es waren kaum Menschen in der Halle und von denen die da waren, sah keiner so aus, als könnte er uns weiterhelfen. Nun, es war uns ja ein bisschen unangenehm („typisch, zwei blonden Frauen… finden ihren Stand nicht…“), aber irgendwann mussten wir notgedrungen doch den Hallenmeister per Handy zu Hilfe rufen, der glücklicherweise auch bald kam.

Zielsicher führte er uns an den Platz, an dem unser Stand sein sollte, doch was dort auf uns wartete, sah nicht so aus, wie wir es uns vorgestellt hatten… Statt einer Box und eines Standes, hatte man fälschlicherweise zwei Boxen für uns erbaut!
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17. April 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 7 Kommentare »

Futter aus der Hand? Ja, aber bitte mit Tischmanieren á la Knigge!

Kaum ein Thema wird in der Pferdeerziehung so kontrovers diskutiert, wie das Thema „Füttern aus der Hand bei der Arbeit“. Kritiker weisen vor allem auf die Gefahren hin, vor allem auf das Beißen oder darauf, ein Pferd durch Futter zu verziehen. Dabei wird allerdings außer Acht gelassen, dass gute Futtermanieren erlernbar sind und dass das Futterlob viele Vorteile hat.
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27. März 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Clickertraining, Sonstiges, Umgang 26 Kommentare »

  • Reitkurs

  • Herzlich Willkommen im Archiv-Blog von „Wege zum Pferd“

    "Wege zum Pferd" wurde 2008 von Tania Konnerth und Babette Teschen gegründet und wird seit 2021 von Tania allein auf der neuen Seite weitergeführt.

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