Zwischen Traum und Wirklichkeit: Gedanken zum Umgang mit Pferden
Ich weiß nicht, wie Ihr persönliches Traumbild von einer perfekten Beziehung zu Ihrem Pferd aussieht, aber ich weiß, dass die Träume vieler Pferdebesitzer ähnlich sind, wie meiner:
- In meinem Traumbild kommt mein Pferd freudig wiehernd auf mich zugaloppiert, wenn es mich sieht.
- In meinem Traumbild folgt mir mein Pferd ohne Strick notfalls auch durchs Feuer, weil es mir grenzenlos vertraut.
- In meinem Traumbild reite ich ohne Sattel und Zaumzeug Piaffen, Passage, fliegende Wechsel, alleine auf telepathische Übermittlung meines Wunsches.
Die Realität bzw. der Punkt an dem ich heute mit meinem Pferd stehe, sieht anders aus. Oft genug ist das Gras zu lecker, um auf meinem Ruf zu kommen, und wenn er kommt, dann höchstens im Trab. Oft genug muss ich mein Pferd noch mühsam überzeugen, dass die Plane am Wegesrand ihn nicht fressen wird. Und leider brauche ich auch noch nach 2 Jahren immer noch ein Kopfstück und die Schenkel um meinem Pferd meinen reiterlichen Wunsch zu erklären.
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29. Juli 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang • 10 Kommentare »





