Vertrauensarbeit in der Praxis

Vor einigen Tagen konnte ich mal wieder erleben, wie wichtig eine einfühlsame Vertrauensarbeit mit unseren Pferden ist (und die Betonung liegt auf einfühlsam). Wir zeigen auf unserer Seite (z.B. hier, hier und hier) und in unseren Kursen ja immer wieder, wie wir unsere Pferde z.B. mit Planen vertraut machen, mit Luftballons, mit großen Plastik-Tieren, mit Gymnastikbällen, Klappersäcken und allen möglichen „Monstern“, auf die Pferde so treffen können. Manch einer mag sich vielleicht fragen, wofür all der Aufwand, schließlich dürfte einem im Wald wohl kaum ein Plastik-Wal begegnen oder ein Gymnastikball entgegen gehüpft kommen. Aber manchmal erlebt man so seine Überraschungen…

Wir haben ganz in der Nähe eine Biogas-Anlage. Und für diese Biogas-Anlage werden enorme Berge aufgehäuft und dann mit Folien abgedeckt. Das geschieht normalerweise eher in der Nähe der Anlage, aber in diesem Jahr hat man sich dafür einen neuen Platz ausgesucht: und zwar unmittelbar an dem Weg, der bei uns in den Wald führt. Tja, und was macht man, wenn man mit seinem Pferd gerne in den Wald möchte und dort in vielleicht 20m Abstand nun diese überdimensional großen Folien über die Berge gezogen werden? Man reitet einfach trotzdem los! 🙂

Schon von weitem sah Aramis, dass da reges Treiben auf dem Feld war:

IMG_7291Aufmerksam, aber gelassen lief er darauf zu und schaute sich interessiert an, was die Menschen da trieben. Auf dem Hinweg wurde eine dünne, durchsichtige Folie gezogen, die knisterte und raschelte. Dass Aramis das vollkommen kalt ließ, wäre übertrieben, aber es war ganz deutlich zu spüren, wie er meinem guten Zureden nach dem Motto „Ist alles ok, ganz ehrlich.“ vertraute.

Denn darum ging es: um Vertrauen. Um jahrelang gewachsenes Vertrauen. Hier zahlte sich all die Arbeit mit den Planen aus und auch, dass ich ihn, wann immer wir etwas Gruseliges draußen fanden, das anschauen ließ. So ließen wir den Planenberg hinter uns und genossen unsere Runde.

Auf dem Rückweg folgte dann Teil 2 der Vertrauensarbeit und der dürfte, wenn auch unspektakulärer, viel wichtiger gewesen sein! Denn da war es an mir gewesen, Aramis‘ Vertrauen in mich nicht zu enttäuschen und vor allem nicht auszunutzen. Als wir nämlich nun zum Feld kamen, wurde gerade eine zweite Plane über den Berg gezogen, dieses mal eine dunkelgrüne, feste Plane, die deutlich mehr Lärm machte und eindrucksvoll im Wind flatterte. Ich merkte, wie der Große sich immer mehr anspannte. Obwohl ich mir sicher war, dass wir auch so an dem Planenmonster vorbei gekommen wären, stieg ich ab und führte ihn vorbei.

Warum tat ich das, was doch so verpönt ist, obwohl es wahrscheinlich ein Leichtes gewesen wäre, ihn mit etwas Nachdruck daran vorbeizureiten (ich höre in meinem Kopf den herkömmlichen Rat: „Beine zu und dann vorbei da!“)? Weil ich merkte, dass er sich Sorgen machte und ich ihm die Sicherheit geben wollte, die er brauchte. Ich denke, viele hätten gedacht: „Hey, vorhin hatte er keine Angst vor der Folie und nun plötzlich doch, der veräppelt mich bestimmt!“ – aber genau das halte ich für eine glatte Fehleinschätzung. Die grüne Folie war deutlich anders als die durchsichtige und aus Pferdesicht offenbar deshalb gruselig. Er hatte mich nicht veralbern wollen, sondern er hatte Angst. An der Hand entspannte er sich fast sofort, was mir zeigte, dass meine Einschätzung richtig gewesen war. Es wäre, wie gesagt, kein Thema gewesen, ihn mit entsprechenden Hilfen vorbeizureiten, aber es wäre ein Problem für unser Vertrauensverhältnis geworden. Denn wenn ich mich an dieser Stelle „durchgesetzt“ hätte, hätte ich zwar Macht bewiesen, wäre aber über seine (aus seiner Sicht vollkommen berechtigten!) Bedenken hinweggegangen. Wir wären dann nicht zusammen an der Plane vorbeigegangen, sondern ich hätte ihn dazu gebracht. Indem ich abstieg und ihn führte, bewältigten wir die Situation aber dann gemeinsam.

Ich weiß, dass ich in diesem Moment die Chance hatte, meinem Pferd zu beweisen, dass ich sein Vertrauen verdient habe und ich bin sehr froh, dass ich ihm genau das zeigen konnte.

15. Oktober 2013 von Tania Konnerth • Kategorie: Erkenntnisse 17 Kommentare »

 

17 Reaktionen zu “Vertrauensarbeit in der Praxis”

 

Von Kelly • 17. Oktober 2013

Liebe Tania,

wieder einmal sprichst Du mir aus der Seele. Ich hoffe, dass möglichst viele Reiter diesen Beitrag lesen und sich darüber Gedanken machen.

Danke, dass Du uns an Deinen Erfahrungen Teil haben lässt.

Viele Grüße. Kelly

 

Von Manuela • 19. Oktober 2013

Liebe Tania,

ich hätte exakt genauso reagiert. Ich schlage ein Kind ja auch nicht auf den Hinterkopf und fordere es zum Weitergehen auf, wenn es vor etwas Angst hat. Nein – ich nehme es an die Hand und führe es vertrauensvoll. So – und nur so(!) – funktioniert „Vertrauen“, alles andere ist pure Unterdrückung. Nach dem Motto: Was Dich von MIR erwartet, wenn Du jetzt nicht SOFORT spurst, ist noch viel, viel schlimmer als das vor dem Du da gerade Angst hast! Leider „erziehen“ immer noch viel zu viele Pferdebesitzer ihre Vierbeiner nach diesem Motto, leider ergeben sich immer noch viel zu viele Pferde in ihr Schicksal und machen „artig“ was der Mensch von ihnen will. Was haben sie auch für eine Wahl …
Danke für den schönen Beitrag, der hoffentlich viel Zuspruch und Nachahmer findet.
Lieben Gruß,
Manuela

 

Von Ellen • 19. Oktober 2013

Liebe Tania,

Ich habe von erfahrenen Reitern gelernt, ein Pferd vom Sattel aus an aus Pferdesicht „gefährliche Objekte“ vorbei zu treiben. So habe ich mit meiner ersten Stute einmal eine geschlagene Stunde benötigt, weil mein sonst absolut cooles pferd an irgendetwas nicht vorbei wollte. Mit meinem heutigen Wissen schäme ich mich dafür, dass ich ihr das angetan habe, denn sie war überhaupt nicht ängstlich, aber etwas schien ihr wirklich Angst zu machen. Mein jetziges pferd ist da ein gutes Lehrpferd gewesen, noch Jung und ängstlich aber auch sensibel geht es oft nicht anders, als kurz abzusteigen. Es ist toll, wie sie mir vertraut, wenn ich vorgehe, geht sie an alles vorbei. Vom Sattel aus versuche ich auch sie zu beruhigen atme tief ein, entspanne die Muskulatur und vor allem gebe ich ihr etwas zeit, das gefährliche ding zu betrachten. Manchmal Klappt das, aber wenn es mir zu gefährlich ist, hüpf ich lieber runter. Ich hoffe, das es im laufe der zeit immer seltener nötig sein wird:) danke für eure wirklich guten Tipps!

 

Von sandra • 21. Oktober 2013

Hallo ihr lieben.

Ich bin auch ein „absteiger“. Mein pferd folgt mir überall hin, dass finde ich einen riesen vertrauensbeweis. Er muss mich nicht überall hintragen, ich hab ja auch beine.
Schön, dass ihr das mal so schön formuliert habt.

Bin gespannt auf weitere weisheiten.

Lg

 

Von Anja • 21. Oktober 2013

Hallo Tania,

freu mich schon jeden Montag früh auf eure Neuigkeiten, und das Erlebnis mit der großen Plane im Gelände hatte ich auch schon, nur mit einer etwas kleineren Plane.
Ich handhabe es aber genauso wie du, indem ich lieber absteige und gemeinsam mit meinem Pferd an dem „Monster“ vorbei gehe. Dies ist doch für beide Seiten sehr viel Entspannter, auch wenn es von vielen Reitern als Schwäche angesehen wird. Freu mich schon auf eure weiteren Berichte. Gute Zeit und lg

 

Von Sylvia • 21. Oktober 2013

Liebe Tania,
nachdem ich deine Zeilen gelesen hatte, musste ich an meine Stute Ginger denken. Ich habe erst vor sieben Jahren mit dem Reiten begonnen, mich aber von Anfang an viel für die Pferdepsyche, Horsemanship usw. interessiert, was ich super spannend finde. Ich hatte dann in den letzten vier Jahren zwei Pflegepferde, mit denen ich aber (eher wg. der Besitzer) nie so richtig glücklich war und mein Wunsch nach einem eigenen Pferd wuchs stetig. Ende August lernte ich dann Ginger, eine 12 Jahre alte Quarterstute, kennen und verliebte mich sofort in sie, weil sie einen so sanften Blick hatte und ich fühlte: das ist mein Pferd. Ihre Vorbesitzerin hatte ein Jahr mit ihr fast nichts gemacht, weil sie keine Zeit hatte und weil Ginger untrainiert war und eine Veranlagung zum Weben hat, wollte sie sie sehr günstig in gute Hände abgeben. Wir haben festgestellt, dass Ginger eine super gute Westernausbildung genossen hat und ein sehr „höfliches“ Pferd ist. Sie muss aber auch Unschönes erlebt haben und wurde wahrscheinlich sehr früh angeritten. Ich bin nun 50 und für mich ist sie einfach ein Traumpferd, weil sie so eine Ruhe ausstrahlt und so geduldig ist. Aber gerade weil sie so ist, muss ich mich manchmal in meinen Plänen bremsen und mir wieder klar machen, dass sie ja erst seit Kurzem bei mir ist und ich sie nicht überfordern will. Sie hat sich so toll im neuen Stall eingelebt und genießt offensichtlich die viele Zuwendung durch mich und wir haben genügend Zeit, unsere „Baustellen“ anzugehen.
Leider neigen wir dazu, das Positive, egal ob bei Tier oder Mensch, als normal zu sehen und beachten mehr das Negative. Wenn wir mit einem Lebewesen so viel Schönes erleben, sollten wir auch versuchen, mit seinen Schwächen verständnisvoll umzugehen, denn das wünschen wir uns ja auch.

 

Von Jessica • 21. Oktober 2013

Liebe Tania, super gelöst! Dein Beitrag spiegelt das wieder was auch ich mit meinem Jungspund erlebe. Ich besitze mein Pony von klein auf. Ich arbeite immer wieder mit Planen, Regenschirmen, Klappersäcken, Flatterbändern und und und. Es zahlt sich einfach aus!
In unser wunderschönes Gelände wird nun ein Krankenhaus gebaut und die Natur muss dafür weichen. Wie treffen nun auf riesige Baustellenfahrzeuge, Flatterbänder, Planen und Erdhügel. Mein Kleiner marschiert dort souverän durch, aber wenn ihm etwas nicht ganz geheuer ist, bekommt er die Zeit sich in Ruhe das Objekt anzusehen oder ich steige ab und lass ihn ausgiebig schnuppern.
Wenn der Bauer auf dem Feld neben unserem Platz seine Arbeit verrichtet, staunt er über den Parcours den ich für das Pony und mich aufbaue. Er hat sogar schon den Stallbesitzer gefragt ob an seinem Stall ein Polizeipferd ausgebildet wird 😉

 

Von Kerstin • 21. Oktober 2013

Instinktiv hätte und habe ich in solchen Situationen genau so reagiert und werde nun hier von Dir/Euch bestätigt!

Das freut mich!

 

Von Nadja Isak • 21. Oktober 2013

Einen schönen Montag morgen wünsche ich allen,
leider habe ich dazu einen ganz anderen Zugang.
Ich bleibe wenn möglich in solchen Situationen
am Pferd sitzen.
Grund: Ich weiss, dass ich das Pferd vom Boden aus, nicht halten kann, wenn es hektisch wird. Es könnte sogar sein, dass einem das Pferd drauftritt, umwirft, davonläuft,etc. Sicherheit geht immer vor.
Ich lasse dem Pferd einfach genügend Zeit, sich mit der ungewohnten Situation vertraut zu machen. Das funktioniert fast immer und falls doch nicht kann man ja das Problem auch mit einem ruhigen Stallkollegen bewältigen.

 

Von Helene Jutzi • 21. Oktober 2013

Liebe Tanja
Grundsätzlich kann es mal nötig sein vom Pferd abzusteigen. Im Allgemeinen finde ich es aber wichtig, dass das Pferd auch unter dem Sattel so viel Vertauen aufbringt und das Hindernis meistert. Mag manchmal etwas länger dauern aber geht. Die „Absteigen-Methode“ kann auch zu einem Muster werden.
Kurz: Absteigen klar aber nur wenn wirklich erfoderlich und das ist selten der Fall, wenn das Vertrauen vom Boden aus auch klappt.

 

Von Veronika • 21. Oktober 2013

Liebe Tanja,

vielen Dank für den guten Beitrag! Ich halte es nach wie vor falsch zu behaupten, dass es im Sattel tatsächlich ungefährlicher sein soll und dann das Pferd „besser zu halten“ ist. Der Umkehrschluss wäre, dass es niemals sein kann, dass ein Pferd aus Angst durchgeht! Und was heißt „Muster“. Ich reagiere so, wie es die Situation und das Pferd erfordern und wenn es nötig ist, abzusteigen, dann mache ich das. Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit und es gibt keinen Unterschied „im Sattel -auf dem Boden“ bzw. das eine ist besser als das andere.
Es gibt nicht „die Lösung“ schlechthin. Aber es muss für jeden Reiter das Pferd und nicht das, was man in solchen Fällen halt so macht, im Vordergrund stehen.
Ich war auch schon zusammen mit einer Bekannten in einer solchen Situation. Ich konnte an der Plane vorbeireiten, weil mein Pferd das zwar mit zögern, aber doch einigermaßen cool genommen hat. Das andere Pferd nicht. Die Bekannte ist abgestiegen, hat ihn langsam daran vorbeigeführt und für beide war das Erlebnis in Ordnung. Was aber schlimm war: sie hat sich bei mir fast entschuldigt, dass sie abgestiegen ist, weil man das doch so nicht macht! Sie war intuitiv auf dem völlig richtigen Weg, hat sich aber leider so verunsichern lassen. Schade eigentlich. Ich hab jedenfalls versucht, sie in ihrem Weg zu bestärken.

Viele Grüße,
Veronika

 

Von Katrin • 21. Oktober 2013

Das tut gut zu lesen! Ich möchte auch noch etwas aus der Sicht der Späteinsteigerin hinzufügen: Wenn meine extrem mutige Kleine einmal zapplig wird, steige ich auch ab, einfach instinktiv. Ich selbst werde nämlich dann auch nervös und kann ihr eben nicht mehr aus dem Sattel Ruhe und Vertrauen geben. Das ist dann ein regelrechter Teufelskreis. Besser in Ruhe souverän gegangen als mit zusammengekniffenem Popo und angehaltenem Atem geritten! 😉

Sie hat das noch nie „ausgenutzt“ („Hey, die vera*** dich doch…“), im Gegenteil, wir werden gemeinsam immer besser. Wie viele unsichere Reiter werden von Stallkollegen und „Lehrern“ dazu gebracht, in mulmigen Situationen auf dem Pferd zu bleiben und sich furchtbar zu ängstigen… Als ob dem Pferd oder der Reiterin damit in irgendeiner Weise weiter geholfen würde.

Liebe Grüße, Katrin

 

Von Veronika • 22. Oktober 2013

was ich noch anfügen möchte: es wird immer wieder von allen Seiten „empfohlen“, man möge sich doch durchsetzen und dem Pferd gegenüber „Herdenchef“ werden. Ob das wirklich möglich ist, sei dahin gestellt. Aber als Konsequenz ergibt sich für mich folgendes: mein Pferd nimmt mich im Sattel anders wahr, als auf dem Boden. Wenn ich im Sattel bin, sieht es meine Handlungen nicht,sondern empfindet nur den Druck, den ich in einer Situation ausübe, die für das Pferd sowieso schon unheimlich ist. Steige ich ab, dann sieht (!) mein Pferd seine Bezugsperson und sieht, wie die ohne Zögern und Angst an der so gefährlichen Stelle vorbei geht. Und wenn ein „Herdenmitglied“ vorbeigeht, dann kann das ja nicht so schlimm sein. Und das „Herdenmitglied“ bekommt so auch die Chance, eigene mögliche Ängste besser in den Griff zu bekommen. Es geht doch schließlich darum, mit dem Pferd zu kommunzieren und nicht es mit mehr oder weniger Gewalt zu zwingen.
Dazu mein Tipp für alle, die sich wirklich mit der Kommunikation beschäftigten wollen: das Lexikon der Pferdesprache von Dr. Neugebauer! Das beste Pferdebuch überhaupt und Basis für alle anderen, gleich in welche Richtung man geht!

Und bestimmt das richtige für dieses Forum, in dem die allermeisten wirklich ans Pferd denken;)

Liebe Grüße an alle,
Veronika

 

Von Inga • 22. Oktober 2013

Liebe Tania,
ach gäbe es doch noch mehr solche Pferdeleute wie Dich und Babette… ich finde Eure Arbeit und Eure Einstellung nach wie vor wirklich großartig!
Danke und viele Grüße, Inga

 

Von Tania Konnerth • 23. Oktober 2013

Danke Euch allen für die vielen, tollen Rückmeldungen!

Tania

 

Von Sandra • 27. Oktober 2013

Hallo Tania
habe das auch schon immer so gemacht vor allem als meine Stute noch nicht lange geritten wurde.Auch immer aus dem Gefühl raus.Habe sie auch von klein an mit allem vertraut gemacht muss aber sagen dass sie einfach ein sehr „vorsichtiges“ Pferd geblieben ist mit oft erschreckend schnellen Reaktionen.Habe ich das gefühl sie ist wirklich in Panik und/oder ich habe auch einen schlechten Tag und bin unsicher steige ich ab.Es ist viel sicherer in meinen Augen für beide wenn man führt.Meiner Meinung nach könnte ich mein Pferd vom Boden besser „kontrollieren“ als vom Sattel aus.Auch wahrscheinlich weil sie das schon so lange kennt bevor sie geritten wurde sind wir ewig gewandert.;) Und dann so sehr ich mein Pferd liebe ist es mir doch lieber sie würde ohne mich auf ihrem Rücken durchgehen.Was sie aber gott sei Dank nicht tut denke kenne sie mittlerweile.Merke ich aber dass sie an einem Tag zwar innerlich ruhig ist aber trotzdem an etwas nicht vorbei möchte lass ich sie in Ruhe schauen ,gebe kurze Impulse und warte einfach.Hört sich doof an aber klappt 😉
Liebe Grüsse Sandra

 

Von Sarah • 5. Dezember 2013

Hallo Tania!

Ich lese mich nun seit Tagen durch all eure Einträge und muss es nun einfach mal sagen: Ich liebe eure Seite!
Ich reite seit ich 8 Jahre alt bin, nun bin ich fast 30 und stehe vor meinem ersten Pferdekauf! Nach gründlicher Überlegung (schliesslich kann ein Pferd doch 30 Jahre alt werden und wenn ich es mal habe, will ich auch mit ihm alt werden :-)).
Daher beschäftige ich mich nun intensiv damit, wie ich im nächsten halben Jahr vorgehen werde. Mein zukünftiges Pferdchen ist 4 Jahre alt, er kennt noch nichts Böses, ist super neugierig und interessiert an seiner Umgebung und brav beim reiten. Was ihr hier schreibt ist eine absolute Bereicherung.
Wahrscheinlich werde auch ich oft schief angeguckt werden, wenn ich mit lustigen Plastiktierchen im Stall ankomme, aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken, denn wenn es eines ist, was ich in meinen Reiterjahren auf Schulpferden und meinen 3 RB’s gelernt habe, dann ist es, dass absolutes Vertrauen in mein Pferd und von meinem Pferd in mich das A und O für eine Partnerschaft ist.
Meine erste RB war eine 16 Jährige Hafi-Araberstute, für ihr Alter super fit (sie steht nun auf einer Altersweide und ist schon 30 Jahre alt). Mit ihr hatte ich genau diese Vertrauensbasis von der du hier schreibst. Geländeritte von 3 Stunden waren an der Tagesordnung. Wir hatten immer eine freundschaftliche Beziehung. Sie durfte vieles, von einer halben Stunde grasen auf einer Wiese bis zum Weg selber aussuchen. Doch sie wusste genau, wenn eine Strasse in Sicht war, musste sie auf mich hören, zu unserer beider Sicherheit. Und das hat 7 wunderbare Jahre super funktioniert.
Ich freue mich auf die etlichen Einträge die ich noch nicht gelesen habe. Macht weiter so!
Herzlichst
Sarah

 

 

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