Druck oder Futterlob?

Wenn Sie mein Blog regelmäßig lesen, wissen Sie, dass ich ein großer Freund des Futterlobs bin. Ich belohne meine Pferde für Richtiges konsequent mit Leckerlies, denn für mich ist das der beste Weg, meinem Pferd

  • zu zeigen, dass es etwas richtig gemacht hat und
  • seine Motivation nicht nur zu halten, sondern immer wieder neu zu wecken.

Ich weiß, dass es auch viel Kritik am Futterlob gibt und ich schreibe hier immer mal wieder meine Gedanken dazu auf. Heute möchte ich mich dem Argument widmen, dass Pferde untereinander ja auch nicht mit Futterlob arbeiten, sondern dass es da so läuft, dass ein Pferd dem anderen droht und ggf. seinen Wunsch auch aggressiv zum Ausdruck bringt.

Auf dieser Beobachtung basieren dann Ausbildungsmethoden, bei denen der Mensch angeleitet wird, dem Pferd solange Druck zu machen, bis das unerwünschte Verhalten gelassen oder das gewünschte Verhalten gezeigt wird. Dieser Weg wird als pferdefreundlich bezeichnet und der Einsatz von Futterlob in dieser Richtung fast immer komplett abgelehnt.

Mit Druck zu arbeiten, ist pferdegerecht?

Schauen wir uns die Sache doch einmal genauer an:

Pferde untereinander streiten um Ressourcen.  Da geht es darum, wer die rossige Stute besteigen, wer das beste Futter fressen darf, wer zuerst ans Wasser geht und um viele andere für Pferde wichtige Dinge. Uns Menschen geht es aber gar nicht darum, eine dieser Ressourcen von unseren Pferden abzuringen. Uns interessiert weder die rossige Stute, noch das Heu oder das Wasser.

Wir wollen vielmehr, dass das Pferd für uns Dinge tut, die es normalerweise nicht tun würde. Es soll uns auf seinem Rücken dulden, es soll seine Beine auf eine bestimmte Weise setzen, es soll sich überall anfassen lassen, Kunststücke zeigen, Kutschen ziehen und vieles, vieles mehr.  Und am liebsten wollen wir, dass unser Pferde all das auch noch motiviert, freudig und eifrig tun.

Und damit wird der wesentliche Unterschied deutlich:

  • Pferde streiten um etwas und es siegt, wer stärker ist.
  • Wir möchten, dass Pferde etwas für uns tun und das möglichst freiwillig.

Wenn ich mir diese beiden Punkte einmal bewusst mache, wird schnell klar, dass sie eigentlich nicht auf demselben Weg zu erreichen sind! Ein Pferd, das ans Heu will, legt die Ohren an oder beißt den Konkurrenten weg und es ist ihm in diesem Moment vollkommen egal, was das andere Pferd von ihm hält. Ob es nun frustriert oder sauer oder traurig ist. Wenn wir nun aber z.B. möchten, dass unser Pferd uns freiwillig seinen Huf gibt und wir machen Druck, um das zu erreichen, kann es passieren, dass unser Pferd Angst vor uns bekommt und uns den Huf erst recht nicht gibt. Oder dass es trotzig wird und ebenfalls die Mitarbeit verweigert.

Entscheidend ist die Motivation

Pferde untereinander erwarten keine Leistung voneinander, sie wollen nur ihr eigenes Ziel verfolgen. Deswegen brauchen sie sich auch nicht gegenseitig positiv zu bestärken. Wir aber zielen auf die Motivation des Pferdes, denn ein motiviertes Pferd arbeitet viel freudiger und entspannter mit und lernt leichter.

Pferde tun etwas aus zwei Motiven heraus:

  • Entweder, weil sie Unangenehmes vermeiden möchten (also z.B. Druck, Strafe usw.)
  • oder weil sie sich von ihrem Verhalten etwas Positives versprechen.

Mir persönlich ist das zweite Motiv deutlich sympathischer und deshalb arbeite ich, soweit es irgendwie möglich ist, mit der positiven Verstärkung, also der Belohnung durch Futter. Für die meisten Pferde ist der stärkste Motivator nun einmal Futter.  Es gibt natürlich auch Ausnahmen.  Bei diesen Ausnahmen belohne ich dann damit, womit sich das Pferd am stärksten motivieren lässt. Das kann z.B. das Kraulen der Lieblingsstelle sein, meine unbändige Freude o.ä.

Die Angst, sich durch den Einsatz von Futter einen Beißer zu schaffen, ist komplett unbegründet, wenn man weiß, wie der Einsatz von Futter sinnvoll geht. Ja, es ist richtig das viele Pferde erst einmal ganz aus dem Häuschen sind, wenn plötzlich Futter ins Spiel kommt.  Sie benehmen sich dann wie kleine Kinder, die im Supermarkt einen Lolli möchten 😉 …  aber das gibt sich! Wichtig ist, dass die Futtermanieren eingehalten werden. Hier habe ich einen Blogbeitrag dazu geschrieben.  Wichtig ist auch, das Lobwort bzw. den Click nicht mit einem Verlaufslob zu vermischen. Darüber habe ich hier geschrieben.

Ich habe nun schon bei so vielen Pferden erleben dürfen, wie sie sich verändern, wenn sie  positiv bestärkt wurden. Das ist einfach nur wunderschön! Darauf möchte ich nie wieder verzichten!  Deswegen kann ich jedem nur aus ganzem Herzen dazu raten, sich für den Einsatz von Futterlob zu entscheiden.

5. Juni 2012 von Babette Teschen • Kategorie: Clickertraining 15 Kommentare »

 

15 Reaktionen zu “Druck oder Futterlob?”

 

Von Sina Gransee • 6. Juni 2012

Hallo ich habe die gleichen Erfahrungen wie du gemacht.
Mir geht es vor allem darum das mein Pferd freudig mitmacht und nicht einfach nur macht was ich in dem Moment will.Sondern das warum.Also warum macht mein Pferd das was ich möchte weil es Druck vermeiden möchte? oder sogar Schmerzen vermeiden möchte? Oder macht das Pferd was ich möchte weil es Spaß und Freude daran hat.Das ist mir wichtig.ich belohne auch mit Futter und das gieren nach leckerlis war am Anfang stark aber mittlerweile weiss mein Kleiner es gibt nur was leckeres wenn auch etwas „gutes“ getan wurde.Viele sagen ja super dann macht das Pferd das ja nur wegen der Leckerlis.Meiner hatte zum Besipiel Angst vor dem Ball durch das Futterlob konnte ich ihm die Angst nehmen und mittlerweile spielt er ganz alleine mit dem Ball und die Leckerlis hat er schon ganz vergessen :)Sie dienten also als Motivation.Immer wenne er trotzdem mal giert bekommt er erst ein Leckerlie wenn er in die andere Richtung guckt also von mir und den Leckerlis weg.Dann halte ich ihm eins hin.Das klappt super.Viele sagen ja auch was du schon angesprochen hast es wäre unnatürlich Pferde mit Leckerlis zu füttern.Ist ees denn Natürlich ein Pferd in einer Box zu halten ? zu
Reiten ? und mit dem Strick zu wedeln damit es eins auf die Nase bekommt und dann weicht ? Klar Pferde untereinander sind auch manchmal grob aber ich sehe mich als Mensch und nicht als Pferd.Außerdem wird meist auch nur in den unteren Rängen gekämpft.Also die Rangniedrigeren kämpfen am meisten.Der Herdenchef/in hat das gar nicht nötig denn das Auftreten des Herden Bosses reicht meist schon aus,das die anderen Pferde weichen.Ich denke Druck ist der falsche Weg.

 

Von Carola Schlanhof • 7. Juni 2012

Hi Babette,

meine Gedanken zum Verhalten der Pferde untereinander:

also 1. sind etliche Aggressionen bei unseren Hauspferden schlicht und einfach hausgemacht – wie z. B. Streit um Futterrecourcen, eben aufgrund der unnatürlichen Konzentration der Futterstellen und es begrenzten Raumes, Zusammenleben unterschiedlichster Pferdetypen, kein Familienverband, sondern einfach fremde Pferde zusammengewürfelt…und nach den Beobachtungen an diesen Zwangsgemeinschaften wird geurteilt,

und 2. gibt´s ja auch bei den Pferden ganz unterschiedliche Charaktere, nette und weniger nette.

Gerade Mark Rashid beschreibt ja unterschiedlichen >FührungsstilHerdenBoss< sind und die von anderen Pferden weitgehend gemieden werden.
Und die Passiven Führer, denen sich die anderen Pferde anschließen, weil sie gute Wasser-, Futter- und Ruheplätze kennen und gut darin sind, sich aus Streitereien rauszuhalten.

Ich finde den Hinweis auf unterschiedliche Führungsstile extrem praktisch (und darauf, mit welchem Führungsstil ich möglichst nicht in Verbindung gebracht werden will).

Irgendwie verliert dann die Frage, ob Pferde einander gegenseitig Leckers ins Maul stopfen, an Relevanz. (Wobei ich die normale Müslifütterung -wenn man sich die Bestandteile mal durchliest – als wesentlich unnatürlicher empfinde als Futtergabe von natürlicherem Futter wie z. B. Karotten oder auch noch sowas wie Maiskeimringe)

Viele Grüße

Carola

 

Von Christa • 7. Juni 2012

Mein Pferd und ich kannten das Futterlob in der Arbeit so gut wie gar nicht, da meine und seine Ausbildnerin dies nur bei den hohen Lektionen einsetzte, oder in stark belasteten Situationen.

Eigentlich war ich auch lange sehr zufrieden damit, weil er sollte es ja nicht „wegen dem Futter“ machen, sondern weil er versteht, worum es geht. Und bei meiner Ausbildnerin funktioniert das auch sehr gut, da sie über eine grosse Klarheit mit den Pferden verfügt und diese wirklich gern für sie und mit ihr arbeiten.
Ich habe es geschätzt, dass mein Pferd nie bettelte und auch gar nicht wusste, dass ein Rascheln oder ein Griff zur Hosentasche von Interesse sein könnte.

Seit einiger Zeit war ich aber einfach nicht mehr zufrieden mit der Beziehung zwischen meinem Pferd und mir. Ich wollte etwas verändern, und habe nach Anregungen gesucht. Unter anderem bin ich da auch auf Wege zum Pferd gestossen und ich bin unendlich dankbar für die vielen Ideen / Gedankenanstösse / Tipps und Tricks die ich hier erhalte.

Jedenfalls hab ich schleichend auch mit Futterlob begonnen. Zuerst noch mit schlechtem Gewissen, dann mit mehr und mehr Überzeugung. Ich weiss nicht mal mehr, was der erste Auslöser war, jedenfalls kam es mir immer weniger logisch vor, das nicht einzusetzen.

Mein Pferd ist nicht der Typ, der von sich aus auf Menschen zu geht und um Aufmerksamkeit bittet. Ich habe bei ihm den Eindruck, dass er gut ein Leben in der Herde leben könnte, ohne grossen Kontakt zu Menschen. Er ist anständig und hat eine gute Grundausbildung, daher macht er schon mit, wenn man ihn zur Arbeit holt. Er gilt aber als Minimalist und schwer zu motivieren.

Natürlich gibt es ein paar Sachen, die er gern macht, und wo er aufwacht. Es ist auch ein Unterschied, wer mit ihm arbeitet, es gibt Personen, die ihn schneller wach kriegen als ich. Aber auch die finden, dass die Arbeit mit ihm anstrengend sein kann.

Ob das jetzt in seinem Charakter / in seiner Persönlichkeit ist, oder ob ihm durch die Arbeit mit mir / uns die Freude vergangen ist, ist schwierig zu sagen. Da ich ihn als Jährling gekauft habe, kann ich die Verantwortung jedenfalls nicht auf andere abschieben.

Nun also zum Futterlob: seit ich damit arbeite, schaut er Menschen ganz anders an. Rein die Möglichkeit, dass es etwas geben könnte, hat etwas bei ihm verändert. Er ist immer noch nur begrenzt bestechlich, d.h. er wägt immer noch gut ab, ob sich der Aufwand für ihn auch lohnt. Auch muss die Aufgabe wirklich klar sein, sonst ist er schnell frustriert und wendet sich ab.

Er bettelt immer noch nicht besonders aufdringlich, auch wenn er inzwischen aufmerksam auf Griffe zur Tasche reagiert und auch mal mit der Nase anstupst, wenn er glaubt, etwas zu gut zu haben.

Weil es schwierig war für mich, das Leckerli gezielt zu geben (nach dem Aufsteigen ein Leckerli ist ja klar, aber in vielen andern Situationen wusste er nicht, wieso ich es ihm eigentlich gebe), habe ich nun angefangen, mit dem Clicker zu arbeiten. Wir sind noch ganz am Anfang, aber es lässt sich sehr gut an.

Meine momentane Schlussfolgerung ist also, dass sich durch die Arbeit mit Futterlob zwischen mir und meinem Pferd etwas zum Guten verändert hat. Sie hat einen positiven Einfluss auf seine Einstellung gegenüber Menschen und der Arbeit.

Er war ja nie ein Pferd, dass sich nicht einfangen lässt, aber er hatte eine ziemlich lästige Phase, wo er beim Anblick von Ausrüstungsgegenständen in die hintereste Ecke des Auslaufs verschwand und sich von dort dann abschleppen liess (ich musste die Gerte mitnehmen, wenn ich Aussicht auf Erfolg haben wollte).

Diese Situation hat sich jetzt stark entspannt. Manchmal kann ich ihn sogar schon herbei rufen, und auf jeden Fall kommt er sehr viel williger zum Anbinder. Das ist eine riesige Erleichterung, da ich über die Sitaution zuvor wirklich sehr traurig war.

Ich gebe übrigens nicht für alles und jedes ein Futterlob, manchmal hab ich auch nichts dabei. Soweit ich das beurteilen kann, scheint ihm das nicht viel auszumachen: er hofft dann einfach auf die nächste Gelegenheit.

 

Von gabriela masanti • 11. Juni 2012

Hallo,
meine eine stute arbeitet sehr schön mit futterlob …. die kriegt nach jedem „set“ etwas ab oder wenn sie etwas neues lernen soll.

meine 2te stute bekommt nur ganz am schluss futter denn sie hat tendenz sich nach dem ersten leckerli überhaupt nicht mehr zu konzentrieren…. ähm ich will sagen sich nur noch auf meine tasche zu konzentrieren…. somit sind leckerli bei ihr weniger angebracht…. sie wird aber ende arbeit tüchtig gelobt und bekommt dann ihre ration ab….. so geht es mit ihr am besten….
lg.
was das futterlob generell angeht bin ich auch voll dafür und stehe dazu. egal bei hund, ross oder sonstigen viecher ! nur zum viech selber der zeitpunkt muss passen..

 

Von Angela • 11. Juni 2012

Hallo,
ich denke es ist jeweils im Einzelfall zu entscheiden ob die Strategie „Futterlob“ angewendet werden sollte.

Die Betonung liegt hierbei auch ganz ganz klar auf dem im Beitrag geschriebenen Satz:“wenn man weiss wie der Einsatz von Futter sinnvoll geht“ Leider ist das meist der springende Punkt….

Wie immer ist das Problem, auch bei der Futtermethode, der Besitzer, Trainer, Ausbilder.

Die Strategie „Druck aufbauen/wegnehmen“ als unnatürlich abzutun finde ich nicht richtig.

Das Pferd weiss nicht was „Leistung“ ist, es weiss auch nicht das Bewegungen die wir ihm abverlangen „unnatürlich“ sind oder „geritten werden“ unnatürlich ist, denn es hat ja keinen Vergleich.

Es hinterfragt nicht was von ihm verlangt wird und „denkt“ nicht „boah, Mustangs müssen den Sch…. aber nicht mitmachen“. Das einzige was es weiss und versteht ist: Gut-Schlecht, Schwarz-Weiss, Ja-Nein um es mal so auszudrücken.

Mit der Futterlobmethode kann genausoviel falsch und/oder gut/richtig gemacht werden wie mit der Druckmethode.(Und bei der Druckmethode bleibt das deutliche Lob ja auch nicht aus!)

Wenn man weiss wie Pferde „ticken“ ist man mit der einen wie mit der anderen Methode erfolgreich ohne dass dem Pferd geschadet oder es geängstigt wird.

LG
Angela

 

Von Regina • 11. Juni 2012

Hallo Babette, Danke erstmal für Deine bzw. Eure schöne Arbeit und die vielen Anregungen, die Ihr immer weitergebt.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Futterlob mir enorm hilft, besser vorwärts zu kommen mit dem jeweiligen Pferd. Auch wenn das Betteln bei dem einen, mit dem ich regelmäßig zu tun habe (selten reiten, aber täglich im Umgang) manchmal lästig ist und ich wieder und wieder Grenzen setzen muss. Dieser Wallach ist ein Minimalist, der Beitrag von Christa hätte ähnlich auch von mir kommen können, nur dass er dabei auch noch zur Distanzlosigkeit neigt. Also muss das Leckerchen noch klarer nur für „gutes“ Verhalten kommen, das Pferd in die andere Richtung schauen lassen, siehe Beitrag von Sina, ist eine eher anstrengende, aber lohnende Methode in diesem Fall. Es ist also schon alles gesagt, was ich auch zu sagen hätte, aber eines möchte ich hier noch kommentieren. Du schreibst:

„Pferde untereinander erwarten keine Leistung voneinander, sie wollen nur ihr eigenes Ziel verfolgen. Deswegen brauchen sie sich auch nicht gegenseitig positiv zu bestärken.“

Das sehe ich nicht genau so. Ich habe erlebt, dass meine dominante Stute, die durchaus zickig sein kann und oft auf scheinbar eigenbrötlerischem Abstand besteht, doch in einigen Fällen sich für einen kleinen alten Hafi einsetzte. Der Hafi (inzwischen leider tot) war das Schlusslicht in der kleinen Rest-Herde von 4 Pferden, und der Freund meiner Stute, ein spät kastrierter Wallach (der „Minimalist“, s.o.), bedrängte den Kleinen manchmal sehr, jagte ihn, kniff ihn in den Schweif etc.

Normalerweise durfte der Hafi sich immer hinter den Großen stellen, seinen Kopf in dessen Schweif verstecken, ausruhen, aber wenn den Großen die Lust zum Spielen überkam und der Alte nicht mittun mochte, dann wurde es auch schon mal ziemlich rauh für den Alten. Meine Stute also hatte offenbar genug davon, verjagte ihrerseits öfter ziemlich rabiat den Großen, der ja eigentlich ihr erklärter Busenfreund ist, und stellte sich so, dass der Kleine geschützt war. Auch wartet sie immer, bis die kleine Herde beisammen ist und geht erst dann hoch zur Wiese, was halt eher in Kleben ausartet, wenn ich sie alleine hochstellen möchte. Da kommen dann wieder die Möhrchen zum Einsatz ;D

Außerdem kann ich mir vorstellen, dass das gegenseitige Fellpflegen auch eine Art von Motivationssteigerung sein kann, jedenfalls habe ich eine Stute erlebt, die gezielt zu den rangniedrigsten Pferde gegangen ist und diese zum Kraulen eingeladen hat, sie hat sich dabei sogar niedriger am Hang hingestellt, da sie sehr groß war und die beiden „Letzten“ kleiner waren als sie (1 Hafi und 1Pony). Dabei sehe ich das „Motivieren“ nicht im Sinne einer erwartbaren Leistung, sondern vielleicht eher darin, sich in der Gruppe wohler, dazugehöriger fühlen zu können. Leider ist auch diese kluge und sehr sozial handelnde Stute schon lange tot.

Also – es kann ja sein, dass meine Stute den Hafi nur abgeschirmt hat, um für ihre eigene Ruhe zu sorgen. Aber wo verläuft denn letztlich die Grenze der Motivation zwischen Altruismus und Egoismus auch bei uns Menschen, kann das jemand klar definieren? Das „soziale“ Verhalten ist für jedes Lebewesen, das sich auf einen Sozialgemeinschaft bezieht, letztlich ganz individuell lebenswichtig. In diesem Sinne möchte ich Deine Bemerkung, die ich zitiert habe, vielleicht ein bisschen erweitern und differenzieren.

Liebe Grüße, Regina

 

Von Lieschen • 11. Juni 2012

Hallo Babette,

diesen Block habe ich gefunden, durch einen Link bezüglich Kappzäume und lese mich hier gerade durch.

Zum Thema Futterlob oder Druck habe ich folgende Gedanken. Wenn ich mal bedenken, dass ich bei jedem Umgang mit meinem Pferd, ihm mein Leben anvertraue, dann weiß ich sofort, was ich nehmen würde!

Das hat nichts mit Sentimentalität zu tun wie „Ich liebe es so sehr, ich würde ihm mein Leben anvertrauen“!
Es ist eine Tatsache, dass ich mich auf mein Pferd setze und darauf angewiesen bin, dass mich mein Pferd auch da oben duldet. Genauso wie ich darauf angewiesen bin, dass mein Pferd mich nicht gegen die nächste Wand drücken möchte!
Unter welchen Umständen werde ich das wohl noch am ehesten/besten erreichen? In dem ich meinem Pferd Druck mache und es froh ist, wenn es mich los hat, aber zu gut ist, um mir wirklich was zu tun? Oder wenn es mit mir was Positives verbindet und von selbst auf mich achtet?

So mein allgemeiner Gedanken.

Speziell bezogen auf mein Pferd…
Mein Pferd ist sehr autonom gegenüber Mensch sowie anderen Pferden. Er legt sich auch ganz ohne seine Herde flach neben hohem Gras ab und schläft ne Runde!

Er findet Loben zwar gut und weiß dann auch, dass er in die richtige Richtung denkt, aber es motiviert ihn nicht zu Höchstleistungen. Es bestätigt ihn und das reicht ihm dann auch. Um wirklich Aktion zu zeigen, muss man da schon mit Leckerchen rüber kommen. Wieso sonst sollte er sowas machen, wenn es ihm eigentlich relativ egal ist, wenn ich aus dem Häuschen gerate!

LG Liesl

 

Von Susanne • 14. Juni 2012

Hallo,
ich habe von meinem Reitlehrer zu Beginn meiner „Reiterkarriere“ gelernt: Druck erzeugt Gegendruck. (mit den Reitern war er da nicht so zahm 🙂 Das kann ich aus meinen Erfahrungen in all den Jahren bestätigen. Ich bin zwar nicht so der „Leckerli-Fan“, aber man kann das Pferd ja auch auf viele andere Arten loben und ihm zeigen, dass es seine Sache gut gemacht hat. (ein kleiner Ausritt nach der Arbeit, „Fellchenkraulen“ usw. usw. )

 

Von Tanja • 16. Juni 2012

Hallo!
Auch ich belohne gerne- aber wie schon geschrieben, kann man ja auch mit Kraulen und Streicheleinheiten Gutes tun!
Mir geht es nämlich ähnlich wie Gabriela: bei meiner Ponystute ist die Konzentration auf die Arbeit mit dem ersten Leckerli weg! Die wird bei guter Leistung also einfach kräftig gekrault- sie hat da bevorzugte Stellen, wo sie es besonders genießt. Am ende der Arbeit bekommt aber auch sie eine fressbare Belohnung 😉

 

Von Nicole • 18. Juni 2012

Lob im allgemeinen kann zu Höchstleistungen beflügeln!

Ich hab bei der Ausbildung ein Paintstute geholfen, diese Stute war 7 Jahre einfach nur Tochter der Herdenchefin, mit ihr hat keiner was gemacht.
So hatte sie einen ausgeprägten Querschädel und wir wurden sogar manchmal durch die Landschaft gezerrt, wenn Motzi Mabuse einfach woanders hinwollte…

Dann begann ich mit diesem Pferd zu arbeiten, Füßchen heben über Stangen…, ich gurrte nur so vor Freude, wenn sie die Stange nicht anklozte…

Anklotzen ignorierte ich!

Irgendwann begann sich das Wesen dieses Pferdes zu wandeln, dieser Blick, wenn ich sie gurrend wie ein Täubchen lobte, natürlich gab es auch viele Pausen und Streicheleinheiten, so wurde das geräusch für die Stute auch viel tiefschichtiger!

Also immer wenn sie ihre Füßchen schon hob und die Stange kein Geräusch machte, freute ich mich gurrenderweise…, das Pferd bekam einen richtig freundlichen Ausdruck, es wurde ganz weich, schaute mich dann immer an, als ob es fragen wollte , so richtig…

Ich unterscheide viele Worte für Lob, ich kann das noch besser steigern, als die Parrelli Leute ihren Druck!

Und ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich die Pferde so auf meine Seite holen kann, sie achten ganz anders auf mich, passen auf mich auf!

Ich bin Bodypainterin und habe mein Bodypainting auf Pferde ausgeweitet, einfach weil ich weiß, wie ich den Pferden meine Werkzeuge wie die Airbrush Pistolen „erklären kann!
Es ist so einfach mit den Pferden zu kommunizieren, wenn ich mich einmal entschlossen habe ihnen zuzuhören..und ja, die Pferde sagen mir immer zuerst, wie doof sie Airbrush Pistole und ihr zischendes Geräusch finden aber dann unterhalten wir uns darüber, das Pferd darf dann nachdenken, sich das ganze überlegen und läßt sich erstaunlich oft darauf ein!

Bisher habe ich erst zwei Pferde abgelehnt, weil sie wirklich Angst hatten oder durch das Turnier sowieso schon in einer getsressten Grundstimmung waren…

Aber die Quote Pferde, die „eigentlich“ sogar Angst vor Fliegenspray hatten und mit denen das „überhaupt gar nicht“ geht ist erstaunlich hoch!

Der sensibele Spanier, der sogar von drei Leuten gesattelt werden „mußte“…, bekamm sogar ein ganzes Blumenbuquet auf den Hintern, für die Hochzeit!
Die Braut versteht bis heute nicht, wie wir das geschafft haben und ist bei dem Anblick in Tränen ausgebrochen…

Oder die Kinder, die mit einer Quarterstute und einem Shetty zu mir kamen!
Sie hatten einen meiner Gutscheine gewonnen und zeigten auf das Shetty für ein Horsepainting…

Als ich das Tier an die Airbrush Pistole und alle anderen Werzeug gewöhnt hatte, sagte sie dann ganz traurig, daß sie eigentlich lieber auf der Stute wollten aber das geht halt nicht!

Die beiden haben schon seltsam geguckt, als ich anbot die Stute einfach mal zu fragen…

Aber besten war der ungläubige Blick der Mutter von dem nichtbemalten Shetty hin zu der bemalten Quarterstute…!

 

Von Manuela • 24. Juni 2012

Ich möchte hier mal zwei Beispiele nennen indem ein Pferd ein anderes gefüttert hat. Mein Pony ist ein Rehepony also bekommt eine bestimmte Futterration und nicht mehr.
Als er seinen Reheschub hatte, bekam er nur gewaschenes Heu ansonsten nichts. Stand auf einem Paddok wo er mit einer Litze von den anderen getrennt wurde. Neben der Litze hing eine Zeit lang ein Heusack (auf der anderen Seite. Pony konnte nicht ran und hatte auf seiner Seite schon alles aufgefuttert. Er stand auf seiner seite und schaute dem Herdenchef der auf der anderen Seite am Heusack futterte zu. Auf einmal fing der Chef an, den Heusack hin und her zu schwingen und schaffte es ihn über die Litze zu hiefen. Luke konnte fressen und der Chef guckte einfach nur zu.

zweites Beispiel. Luke steht auf einem großen Paddock auslauf und bekommt Heu zu fressen. Viele der anderen Pferde bekommen Heulage. Luke verträgt keine Heulage und trotzdem werfen ihm nebendstehende Pferde immer wieder welche über seine Litze rüber.

Die Putzständer sind vor Offenboxen aufgebaut. Wenn ich das Pony also Putze kann er sich mit dem Pferd aus der Box unterhalten und Naseln. Ich binde ihn immer vor der gleichen Box an. Das Pferd in der Box bekommt Heulage. Eines Tages ging das Pferd in die hintereste Ecke wo es seine Heulange hatte. Nahm einen großen Haufen voll ins Maul und trug es zum Fenster rüber. Es reichte die Heulage meinem Pony rüber der es dankend annahm. Natürlich nahm ich es dem Pony dann wieder weg. Aber es war schon verblüffend wie vorsichtig das Pferd die Heulange aus dem Fenster hielt , er ließ erst los als das Pony die Heulage entgegendgenommen hatte. Es ging ganz ruhig ab, ohne irgendwelche Hecktik.

 

Von Nadja • 2. Juli 2012

Ich sehe das alles etwas anders. Wir Druck-Macher schieben unsere Pferde nicht in der Gegend herum, um sie zu motivieren, sondern um ihnen das Leben in einer von Menschen geprägten Welt leichter zu machen. Wir bringen ihnen bei, auf Druck (den man auch dosieren kann und der nicht per se unfreundlich ist) nicht mit dem Reflex Gegendruck zu reagieren, sondern zu weichen. Wenn ein Pferd das nicht versteht, kann es sich leicht beim Anbinden aufhängen, weil es gegen den Druck des Halfters zieht. Es lässt sich in der Stallgasse nicht herumdrehen, oder es geht gegen den Zügel, weil es die approbate Reaktion auf diese Form von Druck nicht gelernt hat.
Ich finde diese Streit-Sieg-Theorie im Herdenverband ziemlich abwegig. Es geht nicht um Siege, sondern darum, wer Chef ist – und zwar verdientermaßen – und wer die anderen im Notfall in Sicherheit bringt (das wichtigste aller Bedürfnisse fürs Pferd). Und wenn ich meinem Pferd zeige, wie er mit Druck umgeht, dann mache ich die Welt für ihn ein Stück sicherer, weil er versteht, mit ihr umzugehen. Ich persönliche ziehe Kommunikation und Psychologie der Konditionierung vor. Man kann auch Fische konditionieren. Mit einer Beziehung zum Tier hat das aber nicht viel zu tun.
____________________________________________________________________________
Hallo Nadja,
auch ich bringe meinen Pferden bei Druck zu weichen, das ist nicht was ich ausdrücken wollte. Es geht darum, wie ich meinen Pferden etwas beibringe. Auch ich nutze die negative Verstärkung und natürlich muss ich meinem Pferd Ausbildung und Erziehung angedeihen lassen um den Umgang für mich und das Pferd sicher zu gestalten. Übrigens: Wenn Du Deinem Pferd beibringst auf Druck z.B. den Kopf zu senken, konditionierst Du … ;-). Wenn ein Pferd gelernt hat auf Schenkeldruck hin anzutreten, ist das mittels Konditonierung entstanden. Und eines weiß ich ganz sicher: Ich habe eine Beziehung zu meinen Pferden :-)!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Eve • 24. Juni 2013

Hallo Babette,
der Artikel ist zwar schon älter, aber ich musste mich einfach dazu äußern. Ich arbeite mit einer 2-Jährigen Stute zusammen, die mitunter sehr ängstlich ist. Mittlerweile, nach einem 3/4 Jahr, vertraut sie mir recht gut. Ich habe von Anfang an mit dem Clicker und Karotten oder Kraftfutter gearbeitet. Das wurde natürlich vom Besitzer und anderen nur belächelt, obwohl wir(meine Freundin und ich) damit gute Erfolge bei einem angstagressiven Hengst hatten, mit dem keiner umgehen konnte(wir können als Einzige mit ihm umgehen und er lässt auch nur uns an sich heran).
Naja, zurück zur Stute. Letzte Woche kam der Schmied das erste Mal für sie und sie hat sich die Hufe machen lassen wie ein Vollprofi. Natürlich wurde es ihr langweilig und sie hat viel rumgeguckt, aber durch den Clicker war es halt wieder ein Training. Ein seltsames, aber eben nur Training. Weder Schneiden noch Raspeln noch Hufe auf den Bock stellen waren ein Problem. Ich war furchtbar stolz auf sie und weiß, dass es ohne den Clicker nie so gut gewesen wäre. Auch auf den Änhänger habe ich sie innerhalb von 2 Tagen bekommen, weil ich drin stand und clickerte. Auch hatte sie panische Angst vor Planen, nach einem unschönen Erlebnis auf der Weide. Ich habe schon lange mit ihr daran gearbeitet, immer ohne Druck, da sie dann panisch wurde, verständlicherweise. Gestern hatte ich auf dem Platz Plane ausgelegt und bin erstmal schön draufrumgetrampelt. Sie hat sich das ganz groß angeguckt und als ich sie dann gelockt habe, ist sie auch draufgegangen. Da es dann allerdings raschelte musste sie ganz schnell wieder runter. „Leider“ versteckt sie sich bei Gefahr(z.B. Traktor, der ihr dann auch gar nichts ausmacht) gerne hinter mir, weshalb sie mich anrempelte. Danach kam allerdings gleich die Entschuldigung und wir konnten weitermachen.
Innerhalb von knapp 10 Minuten stand sie mit mir auf der Plane, nervös, aber nicht panisch und nichtmal mehr sehr angespannt. Ich habe kurz noch etwas alltägliches geübt und dann durfte sie auf die Weide. Hätte ich sie mit der Gerte rübergescheucht, bis sie keine Angst mehr hat, würde ich heute noch da stehen. Mit einem panischen Pferd, das sein Vertrauen in mich sicherlich verloren hätte.
Das ist länger geworden als ich dachte, aber es ist vielleicht jemandem noch ein Denkanstoß. Mia(die Stute) macht vieles gerne und freiwillig, weil ja auch etwas für sie dabei rausspringt, wenn sie dieses komische Zeug macht, was ich von ihr will. Und nein, die ist nicht bissig, sie weiß, dass sie das Futter aus meiner Hand nur dann fressen darf, wenn es clickert. Wenn sie es mal ‚vergisst‘, reicht ein klares „Nein“. Das hat sie mithilfe des Clickers nämlich auch gelernt;)
________________________________________________________________________
Super 🙂
liebe Grüße,
Babette

 

Von Irene Christiane • 7. Februar 2014

Guten Abend zusammen,

nun bin auch ich endlich auf dieser Seite angekommen und sehr froh darüber!
Geht es für mich als späten Wiedereinsteiger nach dem unverhofften „Erbe“ einer kleinen Herde seit Wochen um genau diese Frage. Wie erarbeite ich mir das Vertrauen eines Pferdes und lade es zur (im Idealfall-freudigen )Mitarbeit ein.
Ich habe zur Frage nach dem richtigen „wie“ der Konditionierung noch folgende Gedanken:
1. Bei Hunden, im Rudel, auch wenn es keine Beutetiere sind, ist ein wirklicher Chef oftmals ziemlich gelassen und nachgiebig. Da wird auch nicht bei jeder Regelübertretung korrigiert. Dies tun eher die ängstlichen, unsicheren „Führer“…das erinnert dann sehr schlüssig an viele Pferdemenschen….
2.Konditionieren Pferde einander während ihrer Sozialisation in freier Wildbahn? Was ist hier dem Formenkreis der Gewöhnung, der Nachahmung und was der Konditionierung zu zuornden?!
Wie lehren Stuten (besser die Herde) Fohlen und Jährlingen etwas und vor allem was lehren sie?
(Welche Erkenntnisse gibt es hier aus der aktuellen Verhaltensbiologie?)

Und für ausgewachsene Pferde spielt Lernen durch Versuch und Irrtum bestimmt lebenslang eine Rolle. Als Anknüpfungspunkt an die obige Frage nach Druck oder Belohnung wäre zu fragen welche Konsequenz denn der Versuch mit sich bringt, ob der Erfolg besseres Futter, mehr Futter, schmackhafteres Futter nach mutigem Überqueren eines unbekannten Wassers sein könnte. Oder ein negativer Mißerfolg(gebrochenes Bein bei mißglücktem Sprung über ein Hindernis), der in der Natur verheerende Folgen hätte oder eine schmerzhafte Verletzung an Dornen, die das Pferd dazu veranlassen hier eher nicht mehr nach Futter zu suchen….
Wenn der Mensch sich verhält wie Dornengestrüpp wird das Pferd sich ihm bestimmt nicht gerne anschließen, denke ich.

 

Von Steffi • 31. Mai 2014

Unabhängig von diesem tollen Artikel habe ich eine Frage: Meine Stute ist an sich total lernbereit. Ich habe nun zwei Arbeiten verbunden, die mich sehr überzeugt haben: Parelli-Horsemanship und das Klickern. Bei Parelli scheucht mein sein Pferd nicht, sondern bietet ihm verschiedene Druckphasen an zu weichen. Ich beginne (natürlich) mit der leichtesten und steigere das. Zum Beispiel beim Longieren. Pferdchen steht vor mir und soll losgehen:
1. Ich zeige die Richtung
2. Ich hebe den Stock (Peitsche, Gerte)
3. Ich lasse ihn kreisen
4. Ich tippe sie an
5. Ich tippe stärker.

Sobald sie nun losgeht, egal in welcher Phase, bekommt sie ein Klick und ein Leckerchen.
Das haben wir jetzt so weit gemacht, das ich sie mit dem „Prima“ lobe und sie weiß, sie muss trotzdem weitergehen. Nach 1-2 Runden klicke ich, hole sie rein und gebe einen „Keks“.
Nun zwei Fragen:
1. Frage: Kann ich die Leckerchen irgendwann auch „ausschleichen“? Natürlich ist das Leckerli eine gute Motivation, vor allem für einen verfressenen Hafi, aber ich möchte, dass sie irgendwann auch reagiert, obwohl es nicht direkt einen Keks gibt.
2. Frage: Im Longierzirkel haben wir genau ein Problem: Das Gras. Sie ist fast nur am fressen und auch auf unserem Reitplatz ist Gras wo sie hinläuft. Was kann ich da am besten machen, dass sie die Arbeit und damit verbundenen Leckerli besser findet als das Gras?

Ich freue mich auf ein paar Tipps und Anregungen.

LG, Steffi

 

 

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