Nicos Ausbildungsweg – der dreizehnte Monat

Nico genießt das Leben mit seinem Kumpels auf der Weide.

In diesem Monat hatten wir in der Region ein schlimmes Hochwasser und so haben ein paar Tiere bei uns auf dem Hof Unterschlupf gesucht. Darunter auch eine kleine Herde von 30 Schafen. Ich weiß nicht, warum Schafe so gruselig auf Pferde wirken, aber trotz der Versicherung unsererseits, dass wir es hier mit Vegetariern zu tun haben, die wirklich keine Pferde essen, waren all unsere Pferde sehr zögerlich den kleinen Wolltieren gegenüber. Für uns war das natürlich eine prima Gelegenheit, mit Nico zu üben und so haben wir den Schafen den einen und anderen Besuch abgestattet.

Hier liegen sie noch alle friedlich im Schatten ihres Anhängers:

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Nico guckt sich das Ganze aus sicherer Entfernung an. Ganz sicher ist er sich noch nicht, ob er lieber flüchten möchte oder doch mal näher ran gehen sollte?

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Alex fragt Übungen wie das Kopf tief, Bein hoch und verschiedene Kopftargets ab.

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Nico macht mit und entspannt Stück für Stück immer mehr.

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Die Schafe sind mittlerweile auch munter und kommen gucken, was wir so treiben.

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Mittlerweile hat Nico sich schon ganz mutig bis an den Zaun getraut.

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Und schaut den Wollknäulen tief in die Augen 🙂

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So ein tapferes Pferd!

Dann trafen wir Vorbereitungen für den ersten „Ausritt“:

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Ok…, „Ausritt“ ist vielleicht noch etwas übertrieben, aber immerhin sind wir wieder einen großen Schritt vorangekommen: Babette hat den gesattelten Nico als Handpferd mit in den Wald genommen. Als er schön entspannt war, hat sich Alex für ein paar Minuten auf ihn gesetzt. Und das hat er prima mitgemacht! Zu gerne würden wir das jetzt öfter wiederholen, aber leider sind zur Zeit die Bremsen so schlimm unterwegs, dass sie uns den Gang in den Wald gründlich vermiesen.

Dafür gab es für Nico dann die erste Einheit an der Doppellonge:

Ohne Titel 2

Und all das ist natürlich auch wieder im Film anzuschauen: hier klicken! 🙂

Und zum nächsten Beitrag geht es hier.

9. Juli 2013 von Babette Teschen • Kategorie: Jungpferdausbildung 2 Kommentare »

 

2 Reaktionen zu “Nicos Ausbildungsweg – der dreizehnte Monat”

 

Von Lisa • 15. Juli 2013

Guten Morgen 🙂

Das mit den Schafen wird mir auch immer ein Rätsel bleiben. Auch meine sonst so mutige, tapfere Connemara-Stute hat bei Schafen die Segel gestreckt.
Ich vermute, es ist die Kombination aus dem Geruch, dem merkwürdigen, murmelnden Geblöke (beides beunruhigte sie schon lange bevor die Tiere überhaupt sichtbar waren) und der dann sichtbaren, wabernden Masse an undefinierbaren, sich bewegenden ‚Steinen‘.
Vollends abhaken konnte ich die ganze Geschichte nach vielen Schau-bzw. Vorbei-Reit-Übungen erst, als ich mir vom Schäfer mal ein Lämmchen ‚hinhalten‘ ließ, an dem sie ausgiebig schnupperte, dann noch einmal schnorchelte und dann war endlich gut. Das brachte den Durchbruch 🙂
Der Schäfer guckte zwar erst etwas ungläubig, kam meinem Wunsch dann aber gerne nach. Er konnte sich nicht vorstellen, daß so ein -im Verhältnis zu seinen Schafen- großes Tier vor eben diesen solche Angst haben kann 😉

Liebe Grüße aus Berlin
Lisa

 

Von Renee • 15. Juli 2013

Ist aber auch gruselig, Steine die einfach durch die Gegend wuseln :0) da passt dann noch ein Esel dazu der mit seinen langen Ohren propellert und dann ist auch die sonst so gelassene Tinkerdame Luna komplett aus dem Häuschen ….. das wird unser nächstes Training, da das Kuhtraining inzwischen erfolgreich gemeistert ist :0)
Liebe Grüsse aus Luxemburg
Renée

 

 

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