Die Arbeit nach unserem Longenkurs

Meine „Spezialität“ 😉  ist ja die Longenarbeit und wahrscheinlich kennen Sie schon unseren Longenkurs. Zur Zeit reise ich quer durch Deutschland und durch die Schweiz, um unseren Kursteilnehmern/innen bei der Umsetzung des Onlinekurses unter die Arme zu greifen.

Dabei ist mir des Öfteren aufgefallen, dass viele Kursteilnehmer auf dem kleinem Kreis im untertourigen Tempo „stecken bleiben“.

Unser Ziel der Arbeit an der einfachen Longe ist ein Pferd, welches sich in guter Selbsthaltung, schwungvoll und losgelassen, mit aktiver Hinterhand auf kleiner und großer Kreislinie, ausbalanciert bewegen kann.

Und genau das gilt es, sich systematisch zu erarbeiten!

Wenn wir einem Pferd das gesunderhaltene, korrekte Laufen auf einem Kreis lehren wollen, nutzen wir in der Tat zu Beginn einen kleinen Kreis und ein sehr langsames Grundtempo, um die Balance des Pferdes optimal herzustellen. Wir bereiten das Pferd auf kurzer Distanz mittels der Übungen

  • „Führen in Stellung“,
  • „das Übertretenlassen“
  • und das so genannte „Anschraten“

sorgfältig auf die Aufgabe „Laufe in aufgerichteter Körperhaltung, spurig, gebogen eine Kreislinie“ vor.

Das bedeutet im Normalfall aber nicht, dass ich Wochen und Monate nur auf einem kleinen Kreis longiere.

Wenn ich Pferde an der Longe ausbilde, bin ich in relativ kurzer Zeit schon auf einem recht großen Zirkel „angekommen“ und schaue, inwieweit ich schon die Hinterhand aktivieren kann, ohne dass mein Pferd dabei „rennig“ und „schief“ wird. In der Regel dauert es nicht lange, bis ich mit verschiedenen Zirkelgrößen und Tempi spielen kann.

Um Ihnen die Arbeit nach dem Kurs zu zeigen, habe ich heute wieder ein Video für Sie. In diesem Video zeige ich Ihnen die Einzelelemente des Longenkurses mit meiner 12-jährigen Westfalenstute Fanta.

Fanta ist wirklich kein Gangwunder 😉 . Sie kam als so genanntes „Problempferd“ mit deutlichen Taktstörungen zu mir. Sie hat einige „Baustellen“, sowohl psychischer als auch physischer Natur. Zur Zeit befindet Fanta sich nicht im regelmäßigem Training. Sie ging bis vor 6 Monaten  wenige Stunden die Woche bei mir im Schulbetrieb. Da ich diesen aber zum Jahreswechsel aufgegeben habe, steht sie nun meistens Tag für Tag auf der Weide und genießt das Lenzerleben. Ich habe vor dieser Aufnahme mit Fanta nicht geübt. Sie sehen hier also ein für jedermann, der ein „normales“ Pferd besitzt, gut zu erreichendes „Zwischenergebnis“ unserer Longenarbeit.

Viel Spaß beim Anschauen 🙂 .

15. Juni 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Longieren 18 Kommentare »

 

18 Reaktionen zu “Die Arbeit nach unserem Longenkurs”

 

Von Nicole • 15. Juni 2010

Wieder mal ein Toller Blog-Beitrag! Das Video ist toll! Es ist sehr hilfreich einmal alle Bausteine des Longenkurses so nacheinander ausgeführt zu sehen. Vielen Dank Babette für dieses tolle Video. Da juckts mich direkt in den Fingern wieder zu longieren.
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Freut mich sehr, dass es Dir gefällt 🙂 ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Claudia • 15. Juni 2010

Hallo,

danke für das Video. Ich bin nämlich auch eine von denen, die schon seit Wochen irgendwie nicht mehr voran kommen. Und wenn ich mir das so anschaue, dann glaube ich bin ich einfach zu pingelig in meinen Forderungen. FiS ist ja gar kein Problem mehr, aber übers Anschraten kommen wir irgendwie nicht hinaus. Vielleicht sollte ich einfach mal den „Sprung in kalte Wasser“ wagen. Denn wenn ich das richtig sehe, dann fällt doch auch Fanta im Trab immer noch leicht auf die innere Schulter, oder? Oder guck ich einfach falsch????
Aber vielleicht kann man den „Rest“ ja dann auch in Entfernunf erarbeiten, wenn Pferd das Grundprinzip verstanden hat.

Nachdenkliche Grüße

Claudia
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Hallo Claudia,
spring ruhig mal ;-). Wenn es noch nicht gut wird, gehst Du halt wieder einen Schritt zurück. Und man kann ja jederzeit wieder dichter ans Pferd rangehen wenn es die Situation erfordert. Frei nach der Devise: Immer schön flexibel bleiben 🙂 .
Und ja, Fanta fällt ab und an auch noch leicht auf die innere Schulter. Du darfst aber nicht erwarten, dass ein Pferd irgendwann auf größerer Entfernung im höheren Tempo wirklich ganz lotrecht ist. Der Kreis und die Kräfte die wirken bewirken eine leichte Schieflage. Wichtig ist erkennen zu lernen, ob sich das Pferd noch in einer guter Balance bewegt oder ob es „kippt“.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Beate • 16. Juni 2010

Ein tolles Video , für alle wieder sehr hilfreich und aufbauend.
Welch wunderschöne Sequenzen mit aufgewölbten Rücken und in vorbildlicher Dehnung!
Ein perfektes LK-Werbevideo! 😉

Das Problem, sich am engen Kreis festzubeissen kenne ich ja auch.
Man ist immer so unter dem Zwang, dicht an der Schulter zu sein, falls sie doch wieder kippt. 😉

Wenn man sieht, wieviel du läufst, wird einem dann wieder bewusst, dass man für die großem Kreise einfach mehr gehen muss! (Ja, Maike, ich hab dran gedacht!;-))

Dein Video ist mal wieder der Beweiss, dass man sich und seinem Pferd ab einem bestimmten Punkt einfach mal mehr zutrauen sollte.

LG Beate
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🙂
Danke Du Liebe,
ich freue mich!!!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Johanna • 17. Juni 2010

Hallo Babette!

Okay, ungefähr auf dem Level sind wir auch. Im Galopp vielleicht sogar etwas weiter, Pferdi kommt etwas konstanter in die Tiefe.
Das Schulterherein hat mich jetzt vom Hocker gehaun. 😉 Ich glaube, ich weiß, was Paula als nächstes lernen muss! *grins*
Danke für ein sehr schönes, aussagekräftiges Video!

Liebe Grüße,
Johanna
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Das hört sich supi an!!!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Silke • 22. Juni 2010

Hallo,
mir ging es genauso wie vielen. FIS, Übertreten, Anschraten, durchparieren etc. alles super. Sogar langsamer Trab an immer längerer Longe ging. Aber wehe ich forderte die Hinterhand etwas mehr. Dann ging der Kopf wieder rauf, statt energischer mit dem Hinterbein wurde mein Pferd hektisch und eilig. Zupfte ich leicht am Kappzaum fiel der Kopf, schön und gut, aber die Hinterhand lief der Vorhand auch wieder nur hinterher. Ich habe mir dann eine Longenstunde bei meiner Barocktrainerin gegönnt. Sie hat mir Mut gemacht und gesagt, wenn das Pferd das Prinzip verstanden hat, dann ist das „Kopf hoch“ nur ein Weg sich der Arbeit zu entziehen und wenn er dann jedesmal wieder langsam „schluffeln“ darf, hat sich das „Theater“ fürs Pferd ja gelohnt. Wie wahr. Also haben wir alle Vorübungen wie immer durchgeführt, dann habe ich mein Pferd an die relativ lange Longe genommen und erstmal Vorwärts gefordert. Er war schon erstaunt und wollte immer wieder langsamer werden, da merkt man, wie sehr man durch ein zu langes „Festbeißen“ am Anschraten auch das Pferd prägen kann. Irgendwann lief er dann ein schönes Arbeitstempo und da habe ich dann vorne am Kappzaum Verbindung aufgebaut und hinten nachgetrieben. Und siehe da, innerhalb von ca. 20min (insgesamt) hatte ich ein Pferdchen, welches energisch und trotzdem schön gebogen und mit aktivem Rücken die Hinterhand untersetzte. Sogar Zirkel verkleinern und vergrößern und ein paar Trab-Galopp-Übergänge gelangen wunderbar. Klar hebelte er sich noch ab und an nach oben raus, wenn es anstrengend wurde, aber die Phasen mit Kopf unten wurden (und werden) immer länger. Meine Trainerin meinte auch: „Unterm Sattel machst du es ja auch nicht anders. Willst du mehr Hinterhandaktion musst du erst mal mehr nachtreiben, dabei vorne eine Anlehnung bieten – nichts anderes machst du am Kappzaum auch!“.
Erstaunlich ist, dass sobald ich heute den Roundpen betrete und die Longe in den Kappzaum schnalle (nach den Vorübungen, die ich am langen Strick mache), schaltet mein Pferd sofort auf „Fleiß“ um und ist sehr aktiv mit der Hinterhand. Kein Vergleich mehr zum Schluffen vorher.

Also auch hier plädiere für mehr Mut!!!

LG und vielen lieben Dank für das tolle Video, das Schulterherein hat auch mich sehr beeindruckt, das wird unsere nächste Aufgabe. 🙂

Silke
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Ja, manchmal ist man nur noch einen so kleinen Schritt vom großen Fortschritt entfernt und merkt es gar nicht… Super, dass Du den richtigen Schubs von Deiner Trainerin bekommen hast. Hört sich toll an bei Euch 🙂 ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Claudia P. • 22. Juni 2010

Hallo Babette,
wie immer sehr interessanter Beitrag, vorallem das Video ist toll. Man kann sich immer was abschauen für die eigenen Übungen. Stehe mit meinem Pferd ganz am Anfang und habe mich auch für den LK angemeldet. Aber kleine Fortschritte gibt es. Manchmal überraschen einen die Pferde von einem auf andere mal klappt die Übung.
Liebe Grüße
Claudia P.
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Liebe Claudia,
dann viel Spaß und Erfolg weiterhin mit unserem Kurs,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Inez • 22. Juni 2010

Schönes Video 🙂 Muß ich gleich noch an Zweifler des LK weiterleiten! Ein paar hartnäckige muß ich noch überzeugen…

Fanta ist doch kein Ottonormalpferd, sie sind alle etwas besonderes, jedes auf seine eigene Art und Weise 😉
Und erst recht wenns das Eigene Pferd ist 😀

VlG Inez
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So wahr 🙂 !!!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Chris • 22. Juni 2010

Tolles Video, super Beitrag! Tja, Babette, ich fürchte, das kommt viel Arbeit auf dich zu im September beim Aufbaukurs! Wir gehen nämlich erst, wenn wir das alles auch so hinkriegen!!! ;-)))
Viele liebe Grüße
Chris & Momo
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😀

O.K……. 😉
Ich freue mich auf Euch!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von vroni • 1. Juli 2010

hallo,
wieder mal ein super video und super erklärungen. auch die stute finde ich total schön, sonst sieht man ja oft ziemlich „kaputte“ schulpferde.
vielleicht stelle ich mich jetzt ein bisschen dumm an, aber was genau bedeutet „Anschraten“?
würde mich freuen über eine antwort.
viele grüße
vroni
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Liebe Vroni,
das ist ein „Insiderbegriff“ aus dem Longenkurs. Gemeint ist damit ein ganz langsames Antraben an der Hand, bei dem das Pferd lernen soll Stellung und Biegung zu behalten und die Übergänge zwischen den Gangarten zu gehen, ohne sich auf die Schulter zu stützen.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Manuela • 3. September 2010

Hallo,

eindrucksvolles Video! Fanta ist ein Hit. Ich hab mich auf Anhieb in Sie verliebt!

Dieses tolle Video hat mich sehr motiviert wieder weiter zu machen. (Sollte es vielleicht mal meiner Süssen mit in den Stall nehmen, grins)

Ganz liebe Grüße
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🙂 🙂 🙂

 

Von Birgit Landwehr • 3. Dezember 2010

Hallo Babette,
Seit 2006 habe ich wieder mit Pferdearbeit angefangen, nachdem ich zuletzt als Abiturientin Reitunterricht hatte (30 Jahre vorher). Grund: meine VB-Araberstute Jashira (mehr über sie auf der Araberseite „Jashira“).

Da ich alles neu kaufen musste, stand ein Kappzaum erst jetzt auf der Anschaffungsliste. Damit ich ihn gut nutzen kann, hatte ich „mit Kappzaum richtig longieren“ eingeben und dabei gleich als 2. deine Seite und dein Video gefunden. Ich freue mich riesig, dass ich mit meiner Lütten (1,53m) gleich zur Halle kann (bei -9Grad ein guter Arbeitsplatz!) und dort einiges ausprobieren kann.
Wir haben schon relativ viel Bodenarbeit gemacht und longiert und sie läuft gut auf Körpersprache. Bisher habe ich auf Trense und mit Dreieckszügel gearbeitet – am Anfang und am Ende der Arbeit ausgeschnallt – und mich in der ganzen Halle bewegt, also ganze Bahn, Zirkel an verschiedenen Stellen, Volten, Übergänge in den Zirkeln und Volten, Zulegen aus den Ecken usw. Deshalb ist für mich Longieren auf keinen Fall weniger anstrengend als Reiten, eher ein gutes Training für das Laufen beim Dreikampf (Schwimmen, Laufen, Reiten), den ich als älteste Teilnehmerin im November mitmachte.
http://www.zrufv-coesfeld-lette.de/index.php?option=com_content&view=article&id=171:unsere-vierkaempfer-waren-erfolgreich&catid=56:allgemeines&Itemid=191

Besonders wichtig bei deinem Video ist mir die Vorarbeit im Schritt. Wenn heute beim ersten Ausprobieren Fragen auftauchen, würde ich dich gerne wieder anmailen.
LG
Birgit Landwehr, Dülmen, NRW
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Dann viel Erfolg und viel Freude bei der Longenarbeit 🙂
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Lisa • 1. Februar 2011

Hallo,
Ich bin von dem schönen Video total begeistert!
Ich bin eher zufällig auf diese Seitegestoßen, weil ich nach Möglichkeiten gesucht habe, meiner Reitbeteiligung was Gutes zu tun. Bis vor einem Jahr ging kein einziger Trabtritt, sie ist immer sofort angaloppiert und mit hoch erhobenem Kopf losgeschossen. Eine gute Freundin und Trainierin war so nett sie anzuschauen und hat irgendeine Verrenkung in der Hüfte festgestellt, nachdem sie eingerenkt war, war also der Weg geebnet. Trotzdem musste sie den Trab erst lernen, weil die Besitzerin großen Spaß dran hat, im Gelände immer nur zu galoppieren. Mittlerweile bin ich mit ihrem Trab zumindest vom Tempo her zufrieden, allerdings hat sie was gegen Dehnung, Stellung, Biegung und über den Rücken gehen. Ausbinder wollte ich nie verwenden, und so kam ich dann zu euch.
Jetzt habe ich mir alle Artikel zum Longenkurs durchgelesen, die ganzen Videos geschaut und bin überzeugt davon, dass dies meiner Süßen helfen könnte, endlich mal ein bisschen lockerer zu werden.
Bin nun sehr gespannt wie sie drauf reagiert.
Danke für diesen tollen Beitrag.
LG Lisa

 

Von Darleen • 18. Februar 2011

Hallo,
Ein wunderschönes Video, wäre aber noch besser, wenn du etwas dazu sagen würdest 😉
Auch der Beitrag gefällt mir sehr.
Fanta ist echt eine wunderschöne Stute 🙂
Liebe Grüße, Darleen

 

Von Anne • 19. Mai 2011

hallo Frau Teschen,

ist es eigentlich grundsätzlich erforderlich, dass man mit Kappzaum arbeitet? Ich frage, da ich grundsätzlich nur mit LG-Zaum arbeite.
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Hallo Anne,
ja, für die Arbeit an der Longe ist der Kappzaum erforderlich. Zum Reiten oder für die Handarbeit verwende ich auch den LG Zaum.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Sabine • 12. Juni 2011

Hallo!
Ich bin auch eine, die a) Perktionismus fordert und daher b) auf dem kleinen Zirkel und das c) mit ziemlichen „Unterschwung“ stecken geblieben ist. Auf der Suche nach dem Beenden dieses Zustandes stieß ich nun auf dieses über 1 Jahr altes Video – ich habe also wohl auch etwas „Unterschwung“ – aber ich hab so einiges an Aha! bei dem Video gesehen – kl. Zirkel, Volte, dann wird Babette fordernder in ihrem Gehen und – wumms – schon kommen die hinteren Haxi von Fanta aber wie nach vorne. Weiter oben stand der Tip mit „aus der Ecke zulegen“ – und genau das werd‘ ich zukünftig einbauen… mal sehen, ob ich meine Samba zur Tänzerin -Omen est nomen – machen kann!
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Ich drücke die Daumen, dass Deine Samba auch bald wumms zeigt 😉
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Nadja • 11. Januar 2014

Hallo Babette,
Ich habe ein Problem mit meinem 3-Jährigen Warmblut Wallach.
Wir arbeiten schon einige zeit nach dem Longenkurs. Führen in Stellung kann ich links und rechts sofort abrufen, aber beim anschraten fällt er immer wieder auf die innere Schulter, hat mich dabei schon zweimal fast umgerannt, oder er reißt den Kopf runter und wird immer schneller, sodaß er mich fast umreißt. Gelegentlich versucht er auch, mich beim anschraten zu schnappen, wobei ich immer darauf achte, die treibenden Hilfen sehr fein dosiert einzusetzen.
Körperlich ist er ok, die Osteopathin hat ihn untersucht.
Wir kommen an diesem Punkt irgendwie nicht weiter. Hast du einen tip für mich ?
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Liebe Nadja,
mach´es ihm erst mal leichter, indem Du Schritt-Trab-Übergänge übst mit so viel Longenlänge, die Dein Pferd braucht, um die Aufgabe ohne Stress durchführen zu können. Zur Not lass diesen Baustein eine Weile weg und arbeite erst mehr auf Distanz. Wenn Dein Pferd entspannt ist, versuche immer mal wieder an dieser Übung etwas zu feilen. Verlange wenig und lobe viel Er ist ja noch fast ein Baby 🙂 Hauptsache ist, dass er die Arbeit als angenehm emfindet, dann wird es sich auch bald soweit entspannen können, dass er die Aufgabe schaffen kann.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Sunset • 12. November 2014

Hallo Babette,
mein 3-jähriger ist gerade in der Phase des Führen-in-Stellung-und-Biegung. Auf der linken Hand ist alles gut, klappt gut und ich möchte bald zum Übertreten fortschreiten. Allerdings auf der rechten Hand klappt neuerdings garnichts mehr. Er stellt sich nicht, er biegt sich nicht. Wenn ich ihn antreten lasse überstellt er sich sofort und klebt mit der Nase an meiner Hüfte. Beginne ich bei 0, also einfach nur in Stellung (ohne führen) reißt er den Kopf hoch oder runter, nur nicht dort hin wo er ihn haben „soll“. Langsam weiß ich nicht mehr wie ich reagieren soll. Hast du einen Tipp?
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Ich würde Dir raten Dein Pferd untersuchen zu lassen (physiotherapeutisch/osteopatisch), um eine körperliche Ursache für das Verhalten auszuschliessen. Ansonsten kann ich Dir aus der Ferne leider nicht sagen warum Dein Pferd sich so verhält. Es kann viele Gründe haben: die Zähne, Deine Hilfengebung, der Kappzaum …
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Eva Klouth • 22. Februar 2015

Verzeihung, wo gelange ich zu dem Video? Ich kann’s nicht finden! LG Eva

 

 

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