Kraulst du mich, kraul ich dich

Die gegenseitige Fellpflege bei Pferden ist für mich immer wieder eine Quelle von Freude. Es ist so nett anzusehen, wie sich da zwei Tiere gegenseitig gut tun.

Ich habe da immer mal wieder mit meiner Kamera Mäuschen gespielt und Euch eine nette kleine Auswahl an Bildern mitgebracht. Erstmal welche mit den Jungs:

fellpflege1.jpg

fellpflege6.jpg

fellpflege3.jpg


Und dann noch ein paar von den anderen – bunt gemischt durch alle Rassen, Größen und Farben:

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Und noch eine kleine Anekdote: Als ich neulich mal Aramis am Bauch kratzte, wollte er auch mich kraulen (was ich allerdings freundlich ablehnte 🙂 ) Er begann dann dafür Anthony zu kraulen, der wiederum ihn zurückkraulte! Es scheint also offenbar für Pferde unvorstellbar, hier nur zu nehmen und nicht auch zu geben. Was für ein schönes Prinzip, denke ich.

10. Juni 2010 von Tania Konnerth • Kategorie: Verhalten 8 Kommentare »

 

8 Reaktionen zu “Kraulst du mich, kraul ich dich”

 

Von Corinna • 10. Juni 2010

Hallo Tania,

tolle Bilder!!!!

Ich hab das auch schon öfter erleben dürfen. Ich find es echt toll, so mit aufgenommen zu werden und das er mich akzeptiert und als seinen Kumpel sieht.
Ist das nicht einfach super:-)

LG
Corinna

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Jep, ich habe es auch wirklich als Kompliment aufgefasst,
Tania

 

Von Iris • 10. Juni 2010

Hallo Tania!

Hast Du Aramis‘ Kraulen abgelehnt, weil er dabei die Zähne benutzen wollte *lach*? Wenn ich Noras Bauch putze, stehe ich meistens mit dem Rücken zu ihrem Kopf und bekomme dann immer eine Rückenmassage von ihr „verpasst“, allerdings nimmt sie dafür nur die Lippen, niemals die Zähne. Als ob sie wüsste, dass ich Menschlein das nicht aushalten könnte… Stehe ich mit dem Kopf zu ihrem Kopf, werde ich halt in den Haaren und im Genick gekrault. Und kommt sie gar nicht an mich heran, dann wurschtelt sie mit den Lippen eben am Strick, an der Wand oder sonst irgendwo herum. Offenbar ist es also bei der Fellpflege ein absolutes MUSS, nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben, und diese Tätigkeit löst zwingend das Putzverhalten aus. Insofern lasse ich das eigentlich immer zu, wenn es nicht zu grob ausfällt.

LG, Iris

_______________________

Wie süß! Tjaaaaa, vielleicht hätte ich es zulassen sollen; ich habe gleich freundlich abgewunken. Liegt aber daran, dass ich nicht so der Massage-Fan bin 😉
Tania

 

Von Chris • 11. Juni 2010

Hallo Tanja,
abgesehen von deiner Pferdekompetenz – könntest du uns nicht auch mal deine Fotokünste vermitteln????
Tolle Bilder!
Herzliche Grüße
Chris

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Hui, dankeschön! Ich denke mal drüber nach,
Tania

 

Von Sylvia • 13. Juni 2010

Das sind ja wunderschöne Fotos! Die Kleinen bei den Großen und umgekehrt…zu lustig und sooo süß! Unsere Pferde auf den Koppeln machen das zwar auch aber in so geballter Form ist das natürlich überwältigend.

Unser Freiberger ist auch so ein Kandidat. Er krault uns zu jeder Gelegenheit mit seinen Lippen am Rücken oder im Haar. Manchmal reicht es ihm, einfach nur die Lippen auf unserer Schulter zu „parken“ und so zu verweilen. ER ist ein richtiger Knuddelbär. Unser Trainer meinte nun kürzlich, daß dies ein Dominanzverhalten sei und er uns als seine Stuten ansieht. Er macht das aber nur, wenn wir es zulassen – ansonsten hört er sofort und ohne weiter zu „fragen“ damit auf.

Ehrlich gesagt lieben wir gerade seine Kuschligkeit. Aber ein Pferd ist nun mal kein „Kuscheltier“ das mal eben auf den Schoß kommen kann. Nun bin ich etwas verwirrt, was dieses angenehme Kuschel-Verhalten angeht.

GLG Sylvia

_________________________

Sei nicht verwirrt – freu Dich einfach 😀
Tania

 

Von Lisa (Mondra) • 14. Juni 2010

Schöööööne Fotos 🙂

Meine Stute hat zur Zeit einen Kraul-Lieblingspunkt direkt am Widerrist. Wenn ich da ordentlich kratze, geht natürlich das Gerüssel bei ihr vorne auch los. Gerne wird dann mein Arm gerüsselt, wenn ich ihr den hinhalte 🙂
Die Zähne bleiben aber drin. Erst hatte ich auch ein bißchen Schiß, aber das scheinen sie irgendwie zu wissen, daß das nicht geht…vielleicht ist es auch Respekt?

Als wir da neulich wieder so harmonisch zu zweit standen, kamen witzigerweise zwei Wallache an und beschnüffelten uns dann ganz eifrig. Die müssen irgendwie die Stimmung mitbekommen haben und wollten teilnehmen 🙂
Es wurde dann ein netter ‚Vierer‘ 🙂

Grüßchen
Lisa

_____________________

Süß! 😀
Tania

 

Von Claudia • 15. Juni 2010

Meine Stute geht sogar noch einen Schritt weiter. Wenns irgendwo besonders juckt, werde ich mit der Nase solange (sehr sanft) ich die entsprechende Richtung geschubst, bis ich dummes Menschlein endlich begriffen habe wo ich kraulen soll. Und als Dank bekomme ich dann auch die entsprechende Massage verpasst. Wenn mal zu grob wird reicht ein einfaches „AUA“ und schon ist man wieder sanfter.

Dominanz hin oder her, ich finde es schön, dass mich mein Pferd an dieser Stelle wie einen Partner behandelt. Und solange sie mein Nein akzepriert und dran denkt, dass ich etwas weniger robust bin darf sie mir gerne den Masseur ersparen *gg*

lg
Claudia

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Hihi, selbst ist das Pferd 😉
Tania

 

Von Ronald Hörstmann • 5. September 2010

Frau Konnerth, Sie sollten mal ins Brandnertal (Voralberg) in dem Sporthotel Beck, Brand fahren. Dort stehen die edelsten Haflinger. Gehen Sie mal bitte auf der Website. Habe dort selbst schon Haflinger geritten.

Viele Grüße, Ronald Hörstmann

(kann immer nur wieder sagen, nicht nur Pferde sind so, habe gerade auch an irgendeiner Stelle auf Ihrer Website einen Kommentar dazu geschrieben, Ziegen unterwerfen sich allerdings nicht so wie ein Pferd oder z.B. ein Hund. Diese „Freiheit“ gefällt mir an ihnen.
Pferde stehen eher in einem Mutter Kind – Verhältnis. Deshalb sind diese ja auch gerade bei Mädchen so beliebt. Reiter (männl.) gibt es weniger)

____________________

Hallo noch einmal 😀

Ich denke, dass Pferde sehr viel eigensinniger sind, wenn man ihnen Raum lässt – das ist für mich genau der Charme: mein Pferd nicht zu unterwerfen. Und was Hunde angeht: da habe ich einen Beagle, die unterwerfen sich auch nicht 😉

Herzlich,
Tania Konnerth

 

Von Marianne Winkler • 13. Februar 2017

Kraulen ist „in“……..bei Pferden sowieso und ich komme immer in den „Genuss“ wenn ich bei meinen beiden Araberstuten bin. Manchmal auch meine Aussie Hündin, wenn sie in Reichweite ist. Meine beiden Pferdedamen sind 21 und 26 Jahre alt und sind seit 20 Jahren bei mir, wie kennen uns in und auswendig. Verlässlichere und treuere Gefährten kann ich mir gar nicht vorstellen und hoffe, sie noch lange um mich zu haben.

Liebe Grüße von mir und meinen Stuten Takeema und Marana
Marianne

 

 

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