Klopfungen und Hackungen

„Klopfungen und Hackungen“ – hinter diesen furchtbar klingenden Begriffen verbergen sich zwei nette Massagetechniken 🙂 .Diese Massagetechniken wirken lösend auf verspannte Muskulatur, regen den Stoffwechsel an und wirken positiv auf die Psyche des Pferdes. Ich stelle sie Ihnen hier vor.

Klopfungen

Bei den Klopfungen beklopfen Sie die Muskelgruppen Ihres Pferdes mit flachen, leicht hohl gehaltenen Händen.

klopfung1.jpg

Hackungen

Bei den Hackungen nutzen Sie die Handkante, um die Muskulatur des Pferdes zu lösen.

hackung1.jpg

Wie diese Massagetechniken aussehen, zeige ich Ihnen in diesem kurzen Film.

Wichtig

Führen Sie diese Massagetechnik immer nur behutsam aus. Bei tragenden Stuten dürfen diese Massagetechniken nicht angewandt werden.

2. März 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Übungen 8 Kommentare »

 

8 Reaktionen zu “Klopfungen und Hackungen”

 

Von Corinna Heinl • 2. März 2010

Hallo,

ich finde diese Massagen echt toll, allerdings hab ich mich an soetwas noch nicht ran getraut, weil ich eigentlich immer dachte ich mach mehr falsch als Richtig.
Kann ich da extrem was falsch machen? Diese Übungen kann man auch machen, wenn das Pferd grad frisch von der Koppel oder Box kommt oder? Ebenso wie das Welness für den Hals?
Klopfungen und Hackungen ist also auch sehr gut, wenn man grad im Rückenaufbau ist?

Danke.

LG
Corinna
__________________________________________________
Liebe Corinna,
wenn Dein Pferd nicht unter Vorerkrankungen leidet, keine akuten Verletzungen und Entzündungen vorliegen und Du mit Gefühl an die Sache herangehst, kannst Du da wirklich nichts verkehrt machen.
Und ja, das kannst Du machen wenn das Pferd von der Weide kommt.
Trau´ Dich ruhig!
🙂
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Sonja L. • 6. März 2010

Klasse Tipp, Babette!

Ich hab damit zwar noch viel Staub aufgewirbelt, obwohl ich vorher geputzt habe 😉 aber ich glaub, es kam beim Pferdchen sehr gut an. Sah so aus. 🙂
Und mir hats auch Spaß gemacht.

Liebe Grüße,
Sonja
______________________________________________
😀
Das ist die Hauptsache!!!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Elke Eichner • 8. März 2010

Liebe Babette,

ich würde sooo gern wissen, warum diese Massagen nicht bei tragenden Stuten angewendet werden sollen. Ich hätte meiner Dickbäuchigen so gern etwas Gutes getan, aber das lass ich natürlich schön bleiben. (;-)

LG, Elke
__________________________________________________
Bei tragenden Stute besteht die Gefahr, frühzeitige Wehen auszulösen.
Also bitte nicht!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Ute • 8. März 2010

Hallo liebe Babette,
vielen lieben Dank für die tollen Filme!Mein Weißer liebt (meistens jedenfalls) Ohr- und Halsmassagen und auch die Friktionsmassage. Als ich mit den „Klopfungen und Hackungen“ begonnen habe, hat er mich zuerst sehr fragend angeschaut, so in der Art :“Was ist das denn nun?“ – und hat sie dann sichtlich genossen….. .
Nochmals merci ♥♥♥ und Grüße von der Schw. Alb .
Wir haben wieder Schnee und -8° brrrr..

Ute
____________________________________________
😀
Bald wird es wärmer, gaaanz bestimmt!!!

 

Von Claudia • 14. Mai 2010

Danke für die ganzen tollen Inspirationen!
Heute gabs für mein Pflegepferd mal ein Komplett-Wellness-Programm nach den Putzen 😀
Weil ich keinen Plan hatte was ich danach machen wollte hab ich mir alle Zeit der Welt gelassen.
Also am tollsten fand sie Klopfungen&Hackungen, „Mähnenschütteln“ und die Ohrmassage.
Was ich auch erstaunlich fand war dass ich selbst total runter gekommen bin, das war richtig entspannend für mich, einfach mal alles – die anderen Menschen und Pferde – auszublenden, und mich nur auf mein Pflegi zu konzentrieren… war richtig schön und entspannend (für uns beide).
Danach hab ich übrigens nichts anderes mehr mit ihr gemacht, ich hab sie bestimmt eine halbe Stunde oder länger massiert – ich war jedenfalls danach so glücklich dass ich es für heute sein ließ ;D
__________________________________________
Das hört sich super schön an!!!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Sara • 23. Juni 2011

Hallo Babette!

Zuallererst: Eure Seite ist wirklich gelungen! Komm gar nicht mehr raus aus dem Stöbern 😉

Eine Frage hätte ich zu dem Video von „Klopfungen und Hackungen“: Ist es normal, dass das Pferd seine Ohren zurücklegt? Auch wenn es ihm gefällt?

Vielen Dank und so weitermachen (damit es hoffentlich noch seehr viel zu lesen gibt) !!

 

Von Bettina • 4. Dezember 2012

Hallo Sara,

das Pferd legt die Ohren zurück, weil seine Aufmerksameit ganz bei der Masseurin ist 🙂 Beim Reiten ist das auch so. Die Ohren zeigen also nicht nur Stimmung, sondern auch Konzentration an. Beim Ausritt merkt man das ganz toll: Ohren nach vorne, ein oder beide Ohren kurz zum Reiter, wenn der ein Signal gibt, Ohren wieder nach vorne, usw…

Lieber Gruß,

Bettina

 

Von Sally • 13. November 2014

Hallo,

folgendes zu diesen Massagegriffen:

Nicht im Nierenbereich anwenden!

D.h. nur bis dahin wo der Sattel enden soll und dann hinter dem Hüfthöcker weiter. Da die Nieren gegenüber Erschütterungen empfindlich sind, werden dort andere Massagetechniken angewendet.

Außerdem immer auf dem Muskel bleiben, d.h. Wirbelsäule und Knochenpunkte aussparen.

Und immer wieder in kurzen Abständen (ca. 10 sec.) mit der flachen Hand ausstreichen, wie im Video auch dargestellt.

Außerdem kann die Klopfung/Hackung je nach Ausführung die Durchblutung anregen und großflächige Muskelspannungen reduzieren, aber auch die Muskelspannung erhöhen, was bei einem sowie verspannten langen Rückenmuskel sicher kontraproduktiv wäre.

Daher mit leichtem und lockerem Druck/Schlag arbeiten.

Bei aufgewärmtem Muskel wertvoller, also z.B. direkt nach dem Reiten.

Nur so lange, wie das Pferd es braucht – und:
Es gibt sehr wohl Kontraindikationen wie ungeklärte Schmerzzustände, Muskelverletzungen, Infektionen, Entzündungen, Herz-Kreislauferkrankungen u.a.

Am besten:
Fragt einen Pferdephysiotherapeuten vor Ort, der Euch das Pferd einmal durchcheckt und Euch dann die für Euer Pferd relevanten Massagetechniken korrekt zeigt. Dann ist es mehr als Wellness und viel effektiver.

Klassische Massage ist eine Therapie, für die die Therapeuten eine fundierte Ausbildung absolvieren. Manches kann der Laie selbst, aber er sollte sich zumindest anleiten lassen, um Fehler zu vermeiden. Euer Pferd wird es Euch danken.

LG
Sally

 

 

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