Gewicht-Kontrolle

Ich habe den Jahresstart dafür genutzt, einmal wieder ein Kontrollfoto über das Gewicht meiner Jungs zu machen. Darüber, dass ich Aramis, nachdem er im Sommer 2007 fast eine Hufrehe bekommen hatte, hatte ich hier im Blog ja schon einmal berichtet. Nun geht es darum, dauerhaft für ein gesundes Gewicht zu sorgen und regelmäßige Gewicht-Kontroll-Fotos helfen mir dabei, einen einigermaßen neutrale Einschätzung zu bekommen.

Ich finde es nämlich ziemlich schwierig, im Alltag das Gewicht meiner Pferde richtig einzuschätzen. An einem Tag erscheinen sie mir schon wieder zu dick, an einem anderen habe ich das Bedürfnis, ihnen schnell eine Extra-Portion Futter zuzustecken. Am liebsten würde ich sie öfter mal wiegen lassen, aber der Aufwand, eine Pferdewaage zu organisieren, ist ja doch recht hoch. Und so helfen mir Fotos dabei, mit etwas Abstand auf die Figur meiner Jungs zu schauen.
Na, schaut einmal selbst – so sehen die Jungs im Moment aus:

gewicht_ar040109.jpg

gewicht_an040109.jpg

Ich finde, Aramis ist inzwischen schlanker als Anthony. Ihm füttere ich inzwischen nach der Arbeit eine kleine Extra-Portion Hafer dazu, damit er mir nicht zu sehr abbaut, dünner werden muss er meiner Einschätzung nach nicht. Anthonys Figur entwickelt sich langsam Richtung Reitpferd: auch wenn er noch etwas überbaut ist, zeigt sich langsam sein Hals und die ganzen Proprotionen werden runder und harmonischer.

Und so bin ich zur Zeit sehr zufrieden mit der Figur meiner Jungs und kann ihnen hin und wieder mittags mal eine Extra-Portion Heu vorlegen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. 😀

14. Januar 2009 von Tania Konnerth • Kategorie: Gesundheit 4 Kommentare »

 

4 Reaktionen zu “Gewicht-Kontrolle”

 

Von Kerstin • 14. Januar 2009

Hallo Tania,

gut schauen sie aus, Deine Jungs. Wenn man die Aramis Bilder von 2007 sieht, wird es noch deutlicher, wie sich seine Figur positiv verändert hat.

Die „Gewichtsbilder“ mache ich bei meinem auch.

Zusätzlich habe ich aber noch ein „Gewichtsmassband“ und messe ca. 1 mal im Monat nach. Richtig genau ist das sicher auch nicht, aber man erkennt zumindest eine Tendenz 😉

LG Kerstin

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Danke, Kerstin – freut mich sehr, dass man den Unterschied auch mit neutralem Blick sieht 🙂 Und der Tipp mit dem Maßband ist gut, manchmal habe ich schon das Gefühl, dass das Auge nicht immer neutral ist.

Lieber Gruß von
Tania

 

Von Ramona • 14. Januar 2009

Deine Jungs sehen wirklich gut aus. Die Idee mit den Kontrollfotos finde ich richtig gut. Ich denke, dass werde ich übernehmen. Ein Foto ist manchmal doch neutraler. Die wechselnden Eindrücke von zu dick am einen Tag und zu dünn am nächsten, kenne ich nämlich auch. 😉 Wobei mein Stütchen in der Regel eher zu dünn als zu dick ist. Im Winter finde ich es aber wegen des Winterplüschs ohnehin immer schwer, die Figur richtig einzuschätzen.

Ein wichtiges Kontrollinstrument ist für mich übrigens auch der Sattelgurt. Wenn sich da die Löcher ändern, ist das immer ein deutliches Zeichen für eine Gewichtsveränderung.

Gruß
Ramona

______________________

Danke, Ramona *freu*

Und jep, den Sattelgurt bringe ich auch immer als Argument für den Futtermeister – das überzeugt dann, dass die Portionen wieder kleiner werden müssen.

Herzlich,
Tania

 

Von Cate • 19. Januar 2009

Hallo Tania,
die schauen doch gut aus, deine Jungs! Und Winterfell ist auch noch dran …
Ich benutze neben meinen Augen und dem „Rippen-noch-fühlen-kann“-Test auch des Gewichtsmaßband.
Da ich meine 2 regelmäßig auf die Viehwaage stelle – wir haben sie vorm Hof, mein Mann ist Wiegmeister -, habe ich festgestellt, daß das Gewichtsmaßband ziemlich genau ist (+/- 5% nach meinen Erfahrungen).

LG
Cate

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Danke, Cate – fürs Feedback und für die Erfahrung. Das ist interessant zu wissen!

Herzlich,
Tania

 

Von Yvonne • 24. Januar 2009

Hallo Tania!

Großes Lob für Aramis Figur – echt klasse! Finde es auch sehr wichtig, das Gewicht möglichst auf einem gesunden Maß konstant zu halten. Hab auch so eine Futtervernichtungsmaschine Marke Haflinger, die schon beim Anschauen eines Grashalms ein Bäuchlein bekommt. Da bei Übergewicht die Rehegefahr besonders groß ist und ich diesen Super-Gau vermeiden möchte, steht bei uns immer möglichst viel Arbeit auf dem Programm (kenne kein Pferd das zu viel tun muss) und wenn die Zeit zum arbeiten mal knapp ist, dann lieber kurz was gscheites machen – z.B. „richtig“ longieren (machen seit heute euren Kurs), statt nur schnell ne halbe Stunde ne Schrittrund gehen. Und natürlich immer das Gewicht im Auge behalten. Frage dazu auch gerne mal Stallkollegen wie sie mein Mädel einschätzen – vier Augen sehen halt doch mehr als zwei, und fremde Augen sind doch a bissl objektiver. Bringt aber nur was, bei Kollegen die selbst auf die Figur ihres Pferdis achten und die einem auch ihre ehrliche Meinung sagen.

LG und weiter so!

Yvonne

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Hallo Yvonne,

herzlichen Dank für Dein Feedback. Und jep: neutrale (und ehrliche) Blicke von außen sind in punkto Gewicht goldwert – allerdings muss man die Aussagen dann auch annehmen können. 😉

Herzlich,
Tania

 

 

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