Zeit zu gehen oder: Wissen Pferde, wann ihre Zeit zum Sterben gekommen ist?

Wissen Pferde, wann ihre Zeit zum Sterben gekommen ist? Ich glaube ja.

Und ich glaube, dass sie sowohl von uns als auch von ihren Pferdefreunden Abschied nehmen. Kurz bevor meine Stute Britta starb, wartete ich mit ihr am Halfter auf das Eintreffen des Tierarztes. Mir war bewusst, dass er ihr kein Weiterleben mehr ermöglichen, sondern nur ihr Sterben erleichtern konnte. Sie war sehr krank und das Herz versagte. Es brodelte blutiger Schaum aus ihren Nüstern. Sie war sehr unruhig und ich war zutiefst traurig und verzweifelt, denn sie war meine ganz große Pferdeliebe.

britta.jpg

Es war der Tag gekommen, vor dem ich so entsetzlich große Angst hatte.

Britta zog mich am Halfter von einem Platz zum anderen. Es gab viele Plätze, die sie noch mal aufsuchen wollte. Immer wieder zog es sie zum Zaun, wo ein Teil der Herde stand, und diese Pferde am Zaun beobachteten Britta genau. Wenn Britta bei „ihren“ Pferden war, blubberte sie diese in der Art und Weise an, wie Mütter ihre Fohlen anblubbern. Solche Laute hatte ich vorher noch nie von ihr gehört. Auch mit mir nahm sie immer wieder in dieser Art und Weise Kontakt auf, wurde kurz still und ließ sich von mir beschmusen, um mich dann weiterzuziehen an einen anderen Ort. Als Britta dann tot war, gingen die Pferde, die bis dahin noch immer am Zaun standen, ruhig und entspannt weg.

Ich erlebte bis heute verschiedene Erfahrungen dieser Art.

Ich habe gemerkt, dass ein Pferd, dessen bester Herdenfreund stirbt, viel besser mit der Situation umgehen kann, wenn es beim Sterben des Freundes dabei ist. Wenn ich ein Pferd einschläfern muss, mache ich das, wenn es irgendwie geht, immer in der Gesellschaft seiner Herde und lassen den besten Freund an dem toten Pferd schnuppern und Abschied nehmen. Ich glaube, dass es auch dem sterbenden Pferd eine sehr große Hilfe ist, wenn nahestehende Pferde und Menschen anwesend sind.

Auch werde ich es mir nie nehmen lassen, selbst meinen Tieren in dieser Situation zur Seite zu stehen, sie zu streicheln, ihren Kopf zu halten und ihnen eine gute Reise ins Licht zu wünschen.

Würden Sie sich nicht auch wünschen, in dieser Situation nicht allein sein zu müssen?

4. November 2008 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 38 Kommentare »

 

38 Reaktionen zu “Zeit zu gehen oder: Wissen Pferde, wann ihre Zeit zum Sterben gekommen ist?”

 

Von Celine • 4. November 2008

Ja, ich denke schon, dass Pferde das spüren. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass jedes höhere Lebenwesen das spürt, darunter ja auch wir Menschen.
Es ist ein trauriges Thema, dennoch finde ich immer wieder schön zu beobachten, dass Tiere den Tod in gewissem Maße „verstehen“. So ist es ja auch wohl bei Elefanten so, dass sie immer wieder an die „Grabstätte“ von Artgenossen zurückkehren und dort eine Zeit verweilen (war doch so, oder?).
Bei Pferden ist das denke ich nicht anders: Sie spüren, wann ihre Zeit zum Sterben gekommen ist und ihre Artgenossen „verstehen“, was passiert, wenn ihr Herdenmitglied stirbt. Miterlebt habe ich das noch nicht. Umso schöner finde ich deine beschriebene Form von emotionalem Abschiednehmen. Dass so etwas geschieht, zeigt doch auch, dass es dem Pferd gut tut und wichtig ist, nicht allein zu sein (sonst würde es das ja auch nicht tun).
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Liebe Celine,
ja, die Elefanten haben mich mit ihrer Art zu Trauern sehr beeindruckt. Da soll mir irgendein Wissenschaftler was erzählen, vonwegen Tiere haben keine Gefühle…
liebe Grüße, Babette

 

Von Almut • 4. November 2008

Liebe Babette,
ich habe das nicht ganz so erlebt – vielleicht war mein Fritz einfach schon zu müde… oder hat sich stiller verabschiedet. Aber jedenfalls haben wir es auch genauso gemacht, die ganze Herde versammelt und ich habe seinen Kopf auf dem Schoß gehalten und ihn gestreichelt bis zum Schluss. Schrecklich war es trotzdem, aber ich finde, das ist man seinem Pferd irgendwie schuldig und es auf diesem letzten Weg allein zu lassen ist einfach nur feige.
Ein trauriger Gruss von Almut
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Liebe Almut,
wobei ich das „Feige“ gut verstehen kann. Ich denke, dass nicht jeder seinem Tier auf diesem Weg beistehen kann, hat viel mit der Angst vor dem Tod und dem Schmerz zu tun.
Liebe Grüße, Babette

 

Von ulli • 10. November 2008

oh ja, die sache mit der angst und dem feige sein kann ich gut verstehen!!
unser proffesor ist vor einigen monaten gestorben, er wurde wegen einer darmverschlingung eingeschläfert und auch meine süße dicke stella musste vor ein paar wochen von ihren wirklich schlimmen schmerzen erlöst werden! bei unserem proff war ich bis zum schluß dabei und habe ihn mit vielen wünschen ins licht gebracht- er war ein guter lehrer und hat vielen menschen die angst genommen und ihnen das reiten beigebracht!!!
ich werde ihn nie vergessen!!!
schlimmer war allerdings für mich meine stella- sie war etwas ganz besonderes….. ich habe mich stundenlang von ihr verabschiedet sie geputzt und geknuddelt!
sie hat mich angebrummelt und ich habe mir die augen ausgeheult—- die letzten meter allerdings konnte ich sie nicht begleiten- ich war feige…der schlachter war vor ort und hat sie neben ihrem gabor getötet!
ich stand zwar dabei…und es war furchtbar…aber den mut sie zu halten hatte ich nicht!!!
sie wusste aber das ich da war, hoffe ich jedenfalls!!
mit viel glück haben die beiden sich getroffen und galoppieren jetzt zufrieden und ohne schmerzen über die wiesen!!!
gabor hat übrigends erst tage später verstanden das seine stella nicht wiederkommt, er hat lange getrauert und nichts gefressen!
liebe traurige grüße ulli
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Liebe Ulli,
wie gut ich Deine Gefühle nachempfinden kann….
Da kullern bei mir gleich die Tränen 🙁
sei ganz lieb zurück gegrüßt,
Babette

 

Von Sabine • 10. November 2008

Hallo,

vor ein paar Jahren mussten zwei Pferde eingeschläfert werden, die mit meinem Friesen in einer Herde standen. Mit dabei ein Shetlandpony das leider eine Kolik nicht überstanden hat. Das zweite Pferd kam dazu, da für ihn der Termin des Abschiednehmens gekommen war. Das beides zusammenfiel war Zufall. Mein Friese und das Shetlandpony waren gute Freunde und haben viel und intensiv gemeinsam getobt und gespielt. Zum Glück war die damalige Stallbesitzerin auch so eingestellt, daß Pferde Abschied nehmen müssen. Die beiden toten Tiere wurden auf eine Wiese gebracht und die ganze Herde wurde dazugelassen. Mein Friese lief sofort zum Shetlandpony und schnüffelte an seinem Freund. Ich hoffe der Abschied ist ihm dadurch leichter gefallen.
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Liebe Sabine,
ganz bestimmt!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Anette Kaczor • 11. November 2008

Hallo Babette!

Da hast Du wieder ein ganz brisantes, und für mich leider sehr aktuelles, Thema angesprochen!
Vor einigen Wochen musste meine liebe alte Dame, meine Norwegerin Leika eingeschläfert werden. Sie hat mich 29 Jahre lang begleitet, mehr als 2/3 meines Lebens…
Sie war völlig fit, ist nach einem Sturz beim Galopp auf die Weide nicht mehr auf die Füsse gekommen, trotz TA, Helfern und Traktor bis spät in die Nacht.

Ich denke, sie war nicht so recht darauf vorbereitet, denn trotz ihrer 32 Jahre war sie körperlich sehr viel „jünger“.
Sie hat auch noch gekämpft bis zum Schluss.
Und das Schlimmste war, dass ich nicht dabei sein konnte!
Ich musste zur Arbeit, der TA war noch mal verständigt und mein Vater war bei ihr. Ich hatte so gehofft, dass Leika es doch noch schaffen könnte. Aber im Laufe des Vormittags hab ich gespürt, dass es vorbei war.

Was mich daran besonders erschreckte, war, dass ich vor vielen Jahren mal einen Traum hatte, dass sie ohne mich eingeschläfert wurde – und genauso ist es dann gekommen!

Die Herde hat die ganze Zeit Wache gehalten, auch noch bis sie abgeholt wurde. Trotzdem haben alle noch tagelang gesucht, schließlich war sie die absolute Leitstute, der Fels in der Brandung und die Anderen waren doch sehr verloren.

LG Anette
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Liebe Anette,
das tut mir sehr leid!
Ganz liebe Grüße,
Babette

 

Von Sabrina • 28. November 2008

Ein liebes Hallo an alle Fellgesichtsliebhaber!

Mir stockt jedes Mal der Atem, wenn ich solche traurigen Erlebnisse lese oder höre. Dann stehen mir jedes Mal die Tränen in den Augen – auch wenn es „fremde“ Schicksale sind.
Vielleicht weil ich weiß, dass mich eines Tages das gleiche Schickal ereilen wird.
Meine „bessere Hälfte“ zu verlieren, wäre das Schlimmste was ich in meinem Leben verzeichnen könnte.

Dennoch wäre ich feige, ihm bis zum letzten Atemzug beizustehen.
Ich denke, es wäre ihm nicht geholfen, wenn ich einem „Nervenzusammenbruch“ nahe käme und ihn damit womöglich nur noch mehr beunruhige.
Sicher würde ich ihn nicht alleine „gehen“ lassen und jemand anderen als „Ersatz“ beistehen lassen.

Nach euren Zeilen würde ich die Möglichkeit einräumen, seine Fellfreunde dabei zu wissen.

Nur ist es schwer abzuschätzen, ob im Nachhinein ein schlechtes Gewissen aufkommt (nicht bis zur letzten Sekunde dabei gewesen zu sein) oder man diese Entscheidung auch später nicht bereuen wird.
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Liebe Sabrina,
ich wünsche Euch noch ganz, ganz viel Zeit zusammen und das ihr jede Sekunde miteinander genießt!
Ganz liebe Grüße
Babette

 

Von Dagi Zenger • 3. März 2009

Oje! Für alle die sowas durchmachen mussten tut es mir so leid. Manchmal denke ich, wenn ich meine Knuddeltierchen so beobachte, dass auch sie mal gehen müssen und das macht mir Angst. Doch wenn es dann soweit ist, dann werde ich sie zur Regenbogenbrücke begleiten. Phuuu

 

Von Johanna • 10. März 2009

Mir sind jetzt wirklich die Tränen gekommen…
Ich würde es nicht nur Angst, sondern fast schon Panik vorm Tag X nenne, die ich empfinde…
Ich habe auch viel darüber nachgedacht, wie es wohl mal sein wird.
Ich will nicht dabei sein, aber ich muss. Glaube ich. Es wäre unfair, sie genau dann allein zu lassen… Andererseits… hat sie was davon, wenn ich neben ihr zusammenbreche?
Ich weiß es nicht und hoffe, dass ich irgendwann den Anruf bekomme, du Johanna, die Pauli lag heute morgen (friedlich) tot in der Box…
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Ja, das wünsche ich mir für meine und für mich auch…
🙁

liebe Grüße,
Babette

 

Von Alexandra Beier • 17. März 2009

Gestern war es soweit!Mein jahrelanges altes „Pflegepferd“ mussten wir einschläfern!Die Besitzer hatten ihn mehr oder weniger für mich gehalten,alles bezahlt und ich durfte alles mit ihm machen!Telstar und Anke haben mir richtig reiten beigebracht!Er war ein sehr erfolgreiches S-Dressurpferd,das auf seine alten Tage noch ein Luxusleben hatte!Betüddeln, ausreiten, ganz viele Leckereien…!Am 6.5. wäre er 21 geworden,aber eine Darmverlagerung hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht!Was mich persönlich beruhigt ist, dass er in Halligdorf geboren, aufgewachsen, gelebt und jetzt auch dort sterben durfte,zu Hause!Sonst werden die Pferde zu Abdecker gebracht,er zum Glück nicht!Fast bis zum Schluss war ich bei ihm,den letzten Gang hinter die Halle hat sein Besitzer mit ihm gemacht!Mich haben sie zurück gehalten.Wollten nicht,dass ich den dicken alten Roten so elend sehe!Als Bernd mit dem leeren Halfter wieder kam habe ich das erst richtig kapiert!Aber wir konnten nichts mehr tun,in der Klinik wäre er nicht mehr aufgestanden!So hatte Telstar einen würdigen Abgang ohne lange Qualen!
Mit hochachtungsvollem Gedenken an TELSTAR
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Liebe Alexandra,
auch wenn wir uns nicht kennen,
fühl´ Dich ganz doll gedrückt!
Alles Liebe, Babette

 

Von Silke • 20. September 2009

Hallo Babette,
bei Pferden mußte ich das zum Glück noch nicht beobachten. Aber dafür bei meinen Katzen. Und da war es genauso: beide wollten am letzten Tag noch einmal unbedingt nach draußen und habe dort ganz offensichtlich Abschied von allem genommen. Bei meiner Cindy wußte ich noch nicht, warum sie rauswolllte und wollte sie erst gar nicht lassen – hatte Angst, daß sie sich verkriecht um zu sterben. Anschließend sind wir dann zum Tierarzt gefahren und sie bekam die letzte Spritze. Als Loulou dann auch plötzlich raus wollte, obwohl es ihr so schlecht ging, wußte ich, daß die Zeit gekommen war. Auch sie ging noch kurz raus und danach fuhren wir los zum Tierarzt.
Mir graut jetzt schon davor, wenn unser 30jähriger Hannoveraner-Opi soweit ist (obwohl er nicht mal mir gehört). Ich hoffe, auch bei ihm werden wir erkennen, wenn seine Zeit gekommen ist.

LG
Silke

 

Von Silke • 20. September 2009

Nun hab ich alle Mails gelesen und heule so vor mich hin 🙁 Muß gerade wieder an meinen kleinen süßen Kater Felix denken, der nur 3,5 Jahre alt werden durfte und letztens Monat innerhalb weniger Stunden völlig unvorbereitet plötzlich elendig gestorben ist. Vermutlich ein Herzthrombus oder so, sagt die TÄ – wir haben noch ales versucht, als er abends vom Tagesausflug völlig fertig und käseweiß nach Hause kam. Aber es sollte nicht sein. Ich war zwar die ganze zeit dabei, aber irgendwie auch nicht. Ich habe ja überhaupt nicht damit gerechnet, daß er die Nacht nicht überstehen wird und hab ihn daher lieber in Ruhe gelassen, damit er sich nicht belästigt fühlt. Gut, er wollte von mir auch nicht viel wissen zu dem Zeitpunkt…..
Als er dann noch einmal aufdrehte und seinen Todeskampf führte (heute weiß ich das 🙁 ) saß ich zwar in unmittelbarer Nähe, aber ich habe mich getraut, ihn in den Arm zu nehmen, weil er halt so tobte. Und genau das tut mir heute einfach so leid…….
Ach mensch, es ist manchmal einfach nicht fair, was so passiert. Ich hoffe, daß ich mir irgendwann mal Fotos von ihm anschauen kann, ohne gleich zu heulen.
Mag gar nicht dran denken, wie’s mir gehen wird, wenn mein Hotta Garou sterben muß. Ich hoffe, wir haben noch mind. 15 Jahre Zeit, dann wäre er 32. Und dann wäre er 30 Jahre bei mir. Ui jeh, das kann noch furchtbar werden.

Ich fühle mit allen, die ihre Tiere gehen lasse mußten oder noch müssen.

Ganz liebe Grüße
Silke
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Wie traurig 🙁 !
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Silke • 20. September 2009

Sorry:
…..aber ich habe mich „nicht“ getraut, ihn in den Arm zu nehmen, weil er halt so tobte……
muß es natürlich heißen.

 

Von Angie Klouceck • 14. Oktober 2009

Also ich habe meine erste große Pferdeliebe vor 15 Jahren verloren. Er war ein Vollblutaraber-Hengst und mit ihm wurde auch gezüchtet. Ich durfte ihn jeden Tag reiten und er war fast wie mein eigenes Pferd. Am 10.07.94 kam ich von der Schule zum Stall und da hat man mir dann mitgeteilt, das er beim Ausritt zusammengebrochen ist und nicht mehr aufstehen konnte. Wahrscheinlich so ne Art Schlaganfall. Deshalb wurde er dann gleich vor Ort eingeschläfert. Mir hängt es bis heute nach, das ich mich nicht mehr von ihm verabschieden konnte und ich kann wirklich nur jedem raten, seid dabei und begleitet euer Pferd bis zum letzten Atemzug. Das sind wir unseren Tieren schuldig, auch wenn es weh tut. Aber die Tatsache, nicht dabeigewesen zu sein und sich nicht verabschiedet zu haben, ist viel, viel schmerzhafter.
Heute gehört mir, seit nun mittlerweile 8 Jahren, ein Enkel von ihm. Mir war immer klar, wenn ich ein eigenes Pferd haben kann, dann will ich einen Nachkommen von ihm…
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Liebe Angie,
ja, sich nicht verabschieden zu können ist schlimm…
Ich hoffe, dass Du mit Deinem Pferd sehr glücklich bist,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Michaela • 19. Januar 2010

Ich muss auch immer weinen wenn ich solche Dinge höre.
Für mich ist klar das ich bei meinem Pferd sein werde, wenn sie ihren letzten Atemzug macht.
Es wird nicht leicht sein und ich werde lange trauern, aber das bin ich ihr schuldig.
Ich hoffe das dieser Tag noch Jahre auf sich warten lässt
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Dafür drücke ich Dir alle Daumen!!!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Silke H. • 28. Januar 2010

Mir laufen auch so die Tränen runter,wenn ich das alles hier lese und fühle mit euch allen!Mein Traber Karrie ist am 1.Januar 21Jahre geworden,unser Shetty Kleiner Onkel 20Jahre.Wir hoffen auch sehr,das wir noch mehere Jahre mit unseren Hottis geniessen können.Es war immer mein Kindheitstraum ein eigenes Pferd zu haben,den mir vor knapp 2 1/2 Jahren mein Mann erfüllte.Wir erfreuen uns täglich an unseren beiden,sie sind unser Mittelpunkt und Ruhepol im Alltag.Am Tag x wollen wir sie auf jeden Fall begleiten wenn es möglich ist.Das sind wir ihnen schuldig…aber wir hoffen,das dauert noch sehr sehr lange….. Liebe Grüsse Silke
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Liebe Silke,
ich hoffe das auch ganz doll für Euch,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Jessica • 3. Dezember 2011

2006 wurde mein geliebtes Pferd ohne meines Wissens eingeschläfert.
Am Abend zuvor war ich bei ihm,habe ihn geputzt.
Er hat ebensolche Geräusche von sich gegeben,die ich nie bei ihm gehört habe.
Auch wollte er mich nicht mehr aus der Box lassen und steckte seine Nüstern durchs Gitter,soweit es eben ging.
Ich habe mir nichts dabei gedacht und vernahm ein lautes Wiehern als ich ging.
Er hat nie laut gewiehert.

Im Nachhinein wurde mir dieser entgültige Blick wieder bewusst,den er mir zuwarf.

Am nächsten Morgen wusste ich,dass irgendwas nicht stimmt.
Habe auf der Arbeit alles stehen und liegen lassen und bin nach Haus gefahren.
Da habe ich dann gleich erfahren,dass er nicht mehr unter uns weilte.

Es tut immer noch so unfassbar weh.
Er war alleine und wenn ich bei ihm geblieben wäre,vielleicht wäre es nie
soweit gekommen?!

lg

 

Von tweedie • 30. Januar 2012

Hanni im Himmel…

Im Mai 2011 wurde mein geliebtes Fjordmädchen (das erste eigene Pferd…), das ich 20 Jahre täglich an meiner Seite hatte, in ihrem 30sten Lebensjahr von einem anderen Pferd auf dem Paddock getreten. Bis zu diesem Unfall war sie niemals krank, nahezu uneingeschränk reitbar und topfit. Trotz sofortiger Behandlung durch den Tierarzt und anfänglichen Fortschritten entzündete sich durch die kleine Trittverletzung die Sehnenscheide und wir kämpften monatelang gegen von da an immer wieder auftretende Abszesse am Bein. Bis Mitte August stand meine endlos brave Hanni in der Tierklinik, wo ich sie jeden Tag zweimal besucht habe (wie ich das zeitlich geschafft habe, ist mir heute ein Rätsel), sie ertrug mit beispielloser Tapferkeit und immer erstaunlicher Lebensfreude alle Strapazen, war zu jedem Tierarzt freundlich und ging auf jeden Menschen zu, obwohl sie doch immer Spritzen oder Pasten oder Verbandswechsel oder Wundspülungen zu erwarten hatte. Als endlich der Zustand stabil wurde, durfte sie nach Hause. Dort verbrachte sie eine friedliche und sonnige Herbstzeit und ich erlebte einen unglaublichen Zusammenhalt, so viele Freunde und Bekannte halfen uns, u.a. ein Humanmediziner und Facharzt für derartige Abszesse, ein ganz besonderer Tierarzt, der mehr Einsatz zeigte, als er hätte tun müssen, eine sehr mitfühlende und engagierte Tierheilpraktikerin – jeder schaute nahezu jeden Tag vorbei, wochenlang, niemand wollte dieses fröhliche Pferd, das einen so starken Lebenswillen hatte, wegen eines so dummen Unfalls aufgeben und endlich hatten wir die Abszesse im Griff. Anfang Oktober 2011 war das Bein das erste Mal nicht mehr „offen“, und wir konnten tagsüber den Verband weglassen. Die Schmerzmittel waren abgesetzt, im Schritt lief sie endlich nahezu lahmfrei und ich nahm an, sie sei über den Berg.

Am frühen Morgen des 26.10.2011 dann – ich wollte wie jeden Morgen vor der Arbeit die Pferde füttern – fand ich mein altes Mädchen sitzend auf der Weide. Sie hatte seit zwei Wochen des oefteren Schwierigkeiten beim Aufstehen gehabt, legte sich aber nach wie vor immer hin, selbst ihr Mittagschläfchen in der Sonne fiel nie aus. Aber an diesem Morgen hatte sie keine Kraft mehr, aufzustehen. 5 Monate Dauerbelastung und Arbeit für Zwei hatten auch das gesunde Hinterbein so geschwächt, dass es nicht mehr konnte. Ich habe alles versucht, Hanni hat herzzerreißend gekämpft. Wir haben Hilfe geholt. Longen, Auto – nichts half. Als es lange später hell wurde, sah ich eine etwa 15 m lange Spur im Gras – sie musste schon lange vor meinem Eintreffen mit dem Aufstehen gekämpft haben. Schließlich ließ sie sich seufzend und erschöpft auf die Seite fallen. Da lag sie nun, meine allerbeste Freundin, mein Familienersatz aus der Jugendzeit, mein treues Mädchen. Und ich wusste, nun ist es soweit. Ich habe mich ins Gras neben sie gesetzt und sie hat sich auf meine Knie und in meinen Arm gelegt. Zum ersten Mal hatte ich an diesem noch dunklen Morgen den Eindruck, dass sie ruhig und entspannt war. Unter Tränen rief ich unseren Tierarzt an. Die halbe Stunde, die er zu uns brauchte, habe ich Hanni gestreichelt, gefüttert und ihr alles erzählt, was ich ihr noch sagen wollte. Sie lag die ganze Zeit in meinem Arm, ohne zu zappeln, neugierig nach Leckerchen suchend und voller Vertrauen. So schlief sie dann ganz friedlich ein. Es ging alles schnell und ruhig. Fafnir, mein kleiner Fjordhengst, stand die ganze Zeit an ihrer Seite. Er stand ganz ruhig da und schaute mit gespitzten Ohren zu. Lange habe ich noch so dagesessen und habe Hannis plüschiges weiches Fell gestreichelt. Sie war so ein wunderbares Pferd. Und ich kann es immernoch nicht fassen. War sie doch 20 Jahre lang nie krank, bis zum Tag ihrer Verletzung nahezu jeden Tag unter dem Sattel und so prima in Schuss, das selbst Fachleute ihr Alter auf 15 und nicht auf 30 schätzten.

Dieser Verlust ist nach einem Vierteljahr noch immer schrecklich für mich, natürlich kullert mir auch jetzt wieder eine Träne über die Wange und ich bin noch lange nicht darüber hinweg.

Aber Hanni hat mir an diesem Tag deutlich gezeigt, dass sie gehen musste – und auch wollte. Und so traurig ich über dieses schlimme Geschehen auch bin – ich konnte ihr bis zum letzten Atemzug beistehen und sie begleiten. Ein besonders intensiver Abschied für eine besonders intensive Beziehung zu einer ganz besonderen Freundin.

Hanni, ich danke dir für alles. Ich werde dich niemals vergessen. Und ich werde dich immer im Herzen tragen.

 

Von Druzi • 6. Februar 2012

Hallo!

Das alles kann ich gut nachvollziehen. Meine Stute mußte wegen einer Kolik eingeschläfert werden. Ich hatte zum Glück (Dank der Umsicht meines Tierarztes) das Glück, mich von ihr verabschieden zu können. Ich hatte mir fest vorgenommen, bei ihr zu bleiben, hatte trotzdem Angst vor dem Augenblick… Aber wir sind den Weg gemeinsam zuende gegangen. Und ich weiss jetzt, dass ich das immer wieder tun würde. Es mag paradox klingen, aber ich habe diesen Moment als Erleichterung empfunden, trotz des Abschiedsschmerzes.
LG

 

Von Anette • 15. Mai 2012

Nach fast 19 gemeinsamen Jahren musste ich meinen Geronimo vor vier Jahren im Alter von ca. 28 einschläfern lassen. Wie viel habe ich von ihm und mit ihm über Pferde gelernt! Er war meine grosse Pferdeliebe und mein bester Freund. Selbst während meiner beiden Schwangerschaften bin ich ihn geritten, und die Kinder durften mitreiten, sobald sie frei sitzen konnten.
Aber da er mit Fehlstellungen (nur mit orthopädischem Beschlag und Offenstallhaltung ist er überhaupt so alt geworden), und mit zunehmendem Alter mit Arthrose, Spat und Krongelenkschale geplagt war, ging er mit ca. 20 Jahren in Teilrente (die Kinder sind ihn noch gelegentlich kurz geritten) und war mit 26 Jahren Vollrentner. Uns war immer klar, dass seine Beine irgendwann nicht mehr mitmachen würden. Mal war es besser und er galoppierte wie früher auf der Koppel, mal konnte er kaum einen Schritt laufen. Und dann kam der Tag, dass ich erkannt habe, es kommen keine guten Tage mehr, seine Lebensqualität ist dahin. Er hatte seine Mittelposition in der Herde verloren und war der rangniederste, der noch dazu den anderen nicht mehr schnell genug ausweichen konnte. Alt und müde sah er aus und es war Zeit, ihn gehen zu lassen. Wir haben noch ein bisschen mit Schmerzmitteln am Termin geschoben (es war kurz nach Weihnachten), ihn zusammem mit seinem besten Freund aus der Herde genommen, damit er mehr Ruhe hatte, vom Rest der Herde nur durch einen Zaun getrennt, und den Termin zum Einschläfern ausgemacht.
Ich brauchte einen freien Tag, mein Mann einen, wo er früher von der Arbeit verschwinden konnte, und in der Schule sollten die Kinder (damals 9 und 11) am nächsten Tag keine Schulaufgabe schreiben… Ja, wir haben seinen Todestag geplant wie andere Leute einen Ausflug, und es war das Schwerste, was ich jemals organisiert habe! In den Tagen vor dem Termin bin ich jeden Tag mit ihm ein Stück spazieren gegangen und habe stille Zwiesprache gehalten, ob es wirklich richtig ist, oder vielleicht doch noch zu früh?
Sein früheres Pflegemädel habe ich benachrichtigt, damit sie auch noch im Vorfeld Abschied nehmen konnte, und meine Freundin, die ihn auch oft geritten war, kam auch noch ein paar Tage vorher vorbei und hat sich verabschiedet.
Auf dem Hof hatte ich mir eine Stelle gesucht, wo er auf Gras und nicht auf Beton fallen würde, und der Laster später trotzdem gut hinkam. Am Tag vor dem Termin bin ich wieder mit ihm spazieren bzw. grasen gegangen. Auf dem Rückweg habe ich ihm wie so oft den Strick über den Hals gelegt, ihn dieses Mal aber vorgehen lassen und nicht an meiner Seite wie sonst. Und er ging nicht zurück zu seinem Offenstall und seiner Herde, sondern geradeaus weiter auf dem Hof und begann genau dort zu grasen, wo ich ihn am nächsten Tag einschläfern lassen wollte! Es war, als würde er mir sein Einverständnis damit zeigen wollen, mit der Entscheidung, aber auch mit dem Ort.

Am nächsten Tag waren mein Mann, die Kinder und ich da, um ihn zu begleiten. Meine Freundin war nicht dabei, wusste aber die Uhrzeit und hat eine Kerze für ihn auf den Balkon gestellt. Die dicke Kanüle habe ich noch am Stall legen lassen, in Sichtweite seiner Herde. Mann und Kinder gingen dann zum eigentlichen Einschläfern ausser Sichtweite, da sie ihn nicht fallen sehen wollten, ich selbst habe Geronimo zu dem Stück Gras auf dem Hof geführt und war bis zum letzten Atemzug für ihn da. Meine Angst, dass er das Fallen noch mitbekäme, war unbegründet, es ging so schnell, dass er den Sturz nicht mehr bei Bewusstsein erlebt hat.

Als er dann tot dalag, sah es aus, als würde er galoppieren. Beinstellung, Mähne, Schweif – alles wie im fliegenden Galopp. Die Kinder haben jeweils noch eine Zeit mit ihm verbracht, sich auf seinen Hals und Brust gelegt und geweint. Es gab an diesem Tag ein Bilderbuchwetter mit einem wunderschönen Sonnenuntergang, und als es dämmerte, sah ich einen Bussard (oder Habicht?) nahe in einem Baum davonfliegen. Meine Tochter meinte, der habe schon dort gesessen, als wir am Stall ankamen. Trägt nicht bei den Indianern ein Adler die Seele in den Himmel? Es war, als hätte der Vogel dort gewacht und würde nun die Seele meines Indianerponys auch in den Himmel tragen. Und es fühlte sich gut und rund und friedlich an.

Wir haben seinen besten Herdenfreund vom Paddock geholt, damit auch der von seinem toten Freund Abschied nehmen konnte, und die Nacht über lag Geronimo von einer Plane bedeckt dort, wo er die letzten 8 Jahre seines Lebens zu Hause war. So hatte auch seine Seele Zeit, zu gehen, bevor am nächsten Vormittag der Laster der Tierkörperbeseitigung kam. Um die „Entsorgung“ hat sich an dem Tag zum Glück meine Bäuerin gekümmert, denn das war nicht das letzte Bild, das ich von meinem Pferd haben wollte…

Geweint habe ich Tage vorher um mein Pferd, als es noch lebte und ich wusste, ich muss ihn gehen lassen, weil er nur noch leidet. Sein eigentlicher Todestag war kein wirklicher Trauertag, denn es war genau der richtige Tag und die richtige Entscheidung. Allerdings fahren mein Mann, die Kinder und ich jedes Jahr an seinem Todestag zu seiner Todesstunde auf den Hof und stellen eine Kerze bei dem Grasstück auf.

Seit zwei Wochen haben wir nun einen 4-jährigen Camargue. In vielem ist er Geronimo ähnlich, und ich hoffe, er profitiert von dem, was Geronimo mir über Pferde und wie sie behandelt werden möchten beigebracht hat. Und sonst gibt es ja noch Eure Seite 🙂

 

Von Sonja • 14. Juni 2012

so, jetzt kann ich den Bildschirm wieder sehen und möchte mich mit einem sehr eindringlichen Erlebnis anschliessen:
In einem 4er Trupp Jungs mussten wir von dem Ältesten (25), nachdem er auf nur 3 Beinen von der Weide kam (Beugesehnenriss, chronischer Sehnenschaden)Abschied nehmen.
Wir haben uns dazu entschlossen, ihn auf der Weide einzuschläfern. Die anderen 3 Jungs haben sich so nah wie möglich aufgreiht und haben zugesehen. Vermenschlichung hin oder her, aber die Stimmung war fast als feierlich zu bezeichnen. Nachdem Toddi tot am Boden lag, sind sie der Rangordnung nach (Chef zuerst) der Reihe nach zu ihm gegangen. Jeder hat ihn abeschnüffelt, mit dem Huf gestupst oder angeblubbert und ist wieder weggegangen- einer nach dem anderen. Für uns war dieses Abschieszeremoniell sehr eindrücklich und ich habe mir ganz fest vorgenommen, sollte ich mal mein Bubi verabschieden müssen, wird das im Kreise seiner Freunde sein.

 

Von Akino • 18. Juni 2012

Puh… mein Kleiner ist 18, erlebt gerade seinen zweiten Frühling und verhält sich wie ein Jungpferd seit er seit zwei Jahren im Herdenverband im Offenstall steht. Isländer werden ja sehr alt, deswegen hoffe ich sehr mich noch nicht allzubald damit auseinandersetzen zu müssen.

 

Von Lisa • 18. Juni 2012

Ich denke, dass Pferde nicht nur wissen, wann sie sterben, sondern sich das in gewisser Weise sogar selbst aussuchen…
Zugegeben, es klingt schon ziemlich weit hergeholt, aber ich habe das so erlebt und kann es mir nicht anders erklären 😀

Meine alte Reitbeteiligung war 26, und bis auf eine Arthrose noch topfit, ich bin noch bis zum Schluss auf ihm geritten…
Er wurde wie jeden Morgen zusammen mit seiner Herde auf die Koppel gebracht. Dort hat er sich dann hingelegt und ist freidlich eingeschlafen.

Da er wie jeden Morgen fit und gesund aussah, denke ich, er hat sich diesen Zeitpunkt irgendwie ausgesucht. Ich war leider nicht bei ihm, aber ich kann mir das gut vorstellen, das er in aller Ruhe und im Kreise seiner Vierbeiner sterben wollte und deshalb auch nicht gewartet hat, bis einer seiner Menschen nachmittags vorbeikommt.

Menschen suchen sich ihre Zeit ja auch oft aus, entweder indem sie solange kämpfen, bis sie ihren Frieden gemacht haben, oder eben indem sie sich aufgeben. Wieso sollte es Pferden oder überhaupt anderen Tieren nicht genauso gehen?

 

Von gitta • 18. Juni 2012

wir haben diesen frühling einen jungen isländer (6) verloren wegen einer kolik- auch in der klinik konnte man ihm nicht helfen. seinen allerletzten gang konnten wir nicht mitmachen- er war schon im OP und musste noch kurz davor erlöst werden. die stunden vorher i behandlungsraum waren etwas vom schlimmsten- hoffnung und angst wechselten sich ab-es war ein schlimmes wechselbad der gefühle. die pferde zuhause haben seinen schnellen abgang ohne abschied schlecht nachvollziehen können. es war zwei tage SEHR ruhig im paddock. und seither wiehert unser leitpferd sicher dreimal so oft als vorher- kaum geht eines weg zum ausritt, schreit er und wiehert wie wild wenn das andere endlich glücklich wieder heimkehrt. einbildung? ich glaube nicht. auch pferde können ein elefantengedächtnis haben bei einschneidenden veränderungen, so glaube ich zumindest. heul.

 

Von Ellen Schneider • 2. Juli 2012

Hallo ihr Lieben ,
Meine schwere Zeit liegt noch vor mir was das Pferd betrifft.
Aber meinen besten Freund und Seelenverwandten Nanouk (AC Schäfer) musste ich an Ostern gehen lassen…
Es war aber so er sagte an wann…. Er hatte Schmerzen das wußte ich aber er wollte noch nicht gehen ich habe mit ihm ausgemacht er sagt mir wann.
Da er keine Treppen mehr steigen konnte haben wir mit ihm im Wohnzimmergeschlafen und am Ostersamstag bin ich aufgewacht und er sgate/zeigte ganz deutlich jetzt..
Also wurde alles organisiert der Tierarzt kam und war sehr verdutzt das unser 5-jähriger Sohn Ben dabei sein WOLLTE ich sagte mehrfach das er mit seinem Papa raus gehen konnte aber er wollte nicht. Es wurden von Ben viele Fragen an den Tierarzt gestellt die er immer sehr gut beantwortet hatte muß ich sagen. Aber als mein kleiner Mann zu dem Doc sagte:“ ich muß doch meinem Nuki die Pfote halten das er keine Angst hat“ da bekam auch er Wasser in die Augen.
Als er ging hat er gemeint es war auch für ihn eine Erfahrung… Mein Sohn sagte nur er wollte seinen Freund nicht alleine lassen ich denke auch für Kinder ist es ganz wichtig in das „Abschiednehmen “ mit einbezogen zu werden. Ich war nicht sicher ob ich das RICHTIGE mache als Ben dazu wollte aber es hat sich für uns als das richtige erwiesen, denn die zwei hatten eine enge Bindung und es war wichig Ben die Angst davor zu nehmen.
Wenn unsere „OMSE“ Vanessa mal geht sie ist jetzt 36 Jahre alt(HAfidame)weis ich noch nicht was ich mache aber ich denke auch sie wird mir den Weg weisen und wenn ich wie ich hoffe zuhöre werden wir es mit Ruhe und viel Liebe schaffen für sie den besten Weg ins Licht zu finden. bis dahin hoffe ich(denn sie ist noch top fit)werden wir noch viele schöne Sommer haben

 

Von Barbara • 26. Oktober 2012

… ja, ich glaube auch, dass Pferde merken wenn ihre Zeit gekommen ist.
Wir haben seit über einem Jahr jetzt mit unserem Johnny (12) gekämpft… und letzen Samstag/Sonntag verloren.
Er ist gegangen.
Ich habe meine 4er Herde am Samstag ganz normal auf die Koppel gelassen. Als ich dann am frühen Abend zum Misten gefahren bin, hat sich Johnny von ihnen abgesondert und in den Stall gestellt. Ich habe mich zu ihm gesetzt und mit ihm gesprochen. Dann kam mein Freund, und Johnny ging zu ihm und ließ sich kraulen. Danach haben wir gefüttert und die drei anderen in den Stall geholt. Alles wie immer…
Als ich am Sonntag in den Stall kam, riefen die anderen schon von weitem nach mir. Im ganzen Stall war es still… -Johnny war gegangen-

Er hatte sich am Abend von uns verabschiedet.

Die drei rufen nicht nach ihm, schauen nur ab und zu dorthin, wo er lag. Er fehlt uns allen sehr…

„Leuchtende Tage“
nicht weinen weil sie vergangen,
sondern lächeln dass sie gewesen…

 

Von Sandy • 7. November 2013

Hallo! Leider habe ich das Abschiednehmen von Pferden untereinander anderst erleben müssen. Am 25.02.2011 mussten wir unseren 24 Jahre alten Friesen einschläfern lassen. Er lebte 22 Jahre bei uns. 11 Jahre davon begleitete ihn unser Trakehnerwallach. Die beiden waren ein tolles Team. Vor allem der Trakehnerwallach hing sehr sehr am Friesen. Er war wohl in vielen Dingen sein grosses Vorbild. Der Trakehnerwallach stand beim einschläfern in der Box nebenan (ohne Gitter). Ab dem nächsten Tag war unser Trakehner nicht mehr der alte. Der Glanz war aus seinen Augen verschwunden. Er stand egal ob in der Box oder auf der Koppel meist mit hängendem Kopf. Selbst das Shetlandpony welches er auch 11 Jahre kannte konnte ihn nicht ermutigen. Beim reiten war er sehr unmotiviert. Körperlich war dieses Pferd gesund. Aber dieses Pferd hat masssiv getrauert! 6 Wochen später hat auch er uns verlassen. Er hat den Verlust seines Partners einfach nicht verkraftet. Wir fragen und bis zum heutigen Tag, ob es besser gewesen wäre er hätte das Szenario nicht mitansehen müssen.Wir wissen es nicht.

 

Von Jennifer • 11. Januar 2014

Hallo. Gestern mussten wir unsere 31-jährige Hannoveraner-Stute aufgrund einer Darmverschlingung erlösen lassen. Ihr ging es so schlecht und wir waren sehr froh darüber, das der Tierarzt unseres Vertrauens da war, denn sie mochte diesen Mann sehr. Auch unserem TA fiel es sehr schwer, da er sie schon als Fohlen kannte und ihre Schwester besitzt. Unser Stuti war ganz ruhig, wir alle waren bei ihr als er die Spritze setzte. Sekunden später war es auch schon vorbei und sie starb mit ihrem Kopf auf meinen Beinen. So eine Entscheidung fiel uns sehr schwer, aber wenn man sein Pferd liebt, muss man loslassen können, auch wenn ich das Bild ihres Fallens nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Ich vermisse sie so furchtbar, aber ich weiß, das sie jetzt keine Schmerzen mehr hat und sich auf der immergrünen Wiese austobt.

 

Von Jule • 12. Februar 2014

Das hat mich zu Tränen gerührt. Danke dass du das mit uns teilst!

 

Von Meike • 15. März 2015

Mir kommen die Tränen bei all den rührenden Geschichten … ich arbeite selbst in einer Tierarztpraxis und bekomme es leider oft genug mit, wie geliebte Tiere ihre Menschen verlassen. Man baut dann eine Distanz zwischen die Tiere und deren Besitzer. Gott was habe ich geheult, wenn ein Tier eingeschläfert wurde. Heute habe ich das Verständnis, dass es manchmal einfach nicht mehr geht. Aber ich habe schon oft erlebt, dass Tiere wissen, dass es nun zu Ende ist. Plötzlich sind Katzen, die sonst abhausten wie Sau, völlig brav. Sie sind dann zwar krank und meist uralt, aber gerade für Katzen heißt das nicht, dass sie nicht mehr kämpfen können. Nein, sie sind ruhig, sie liegen in den Armen ihrer geliebten Menschen, bis zum Schluss.

Doch leider geht es nicht immer so harmonisch von Statten. Leider musste ich miterleben wie ein Wallach mit gebrochenem Bein eingeschläfert wurde (Der Bruch war einfach nicht zu behandeln, genauergesagt waren es drei Brüche). Der Tierarzt gab viermal Narkosemittel nach, doch der Wallach stand immer wieder auf, er wollte nicht gehen. Irgendwann ist er zusammengebrochen und lag strampelnd am Boden, bis er nicht mehr kämpfen konnte. Die Besitzerin fiel in ein tiefes Loch. So wissen manche Pferde, dass es ihre Zeit ist, aber leider wollen manche Pferde auch noch weiterleben, entgegensinnig der ärztlichen Prognose. Das war ein sehr trauriges Erlebnis und ich wünsche es niemandem, keinem Menschen und keinem Tier. Ich denke, Tiere wissen in der Tat, wann es vorbei ist. Leider kommt der Tod nicht auf Bestellung …

 

Von Belinda • 15. Juni 2015

Mich betrifft das Thema auf zwei Ebenen. Ich habe einen 25-jährigen Wallach, Felix, der im Offenstall lebt. Dass er noch lebt verdanken wir der Tatsache, dass er dank der Aufmerksamkeit anderer Pferdebesitzer Ende Februar dieses Jahres rechtzeitig in die Klinik kam und dort in einer vierstündigen Operation erfolgreich ein Blasenstein entfernt wurde. Es geht ihm bis auf eine Blasenschwäche soweit gut, aber das Erlebnis hat mir vor Augen geführt, wie schnell die Zeit mit meinem Pferd vorbei sein kann und dass dieser Zeitpunkt möglicherweise nicht mehr fern ist. Umso mehr versuche ich das Zusammensein zu genießen, auch wenn er nicht mehr reitbar ist. In den fünfzehn Jahren, die er bei mir ist, ist er mir so ans Herz gewachsen, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, wie es einmal sein wird, wenn er nicht mehr da ist. Mein Wunsch wäre es, bis zu seinem Tod bei ihm zu sein. Allein lassen würde ich ihn nicht wollen.

Zwei Monate nach seiner Operation musste seine Gefährtin im Offenstall eingeschläfert werden. Sie hatte schon längere Zeit Schmerzen, trotzdem kam der Zeitpunkt unerwartet. Eine Freundin vom Stall rief mich an, um zu fragen, ob ich will, dass Felix dabei ist. So war es auch mit der Tierärztin vereinbart, wir wussten ja, dass die Stute leider nicht mehr lange leben würde und er durfte sie noch begleiten. Der Besitzer der Stute erzählte mir nachher, dass er sicher ist, dass die beiden sich schon vorher verabschiedet hatten. Sie waren zusammen gestanden, als er die Stute geholt hatte und Felix sei dann an einen Platz gegangen, wo er allein war. Als die Stute tot war, hatte er kein Interesse mehr daran, sie nochmal zu beschnuppern und hat sie auch nicht im Stall gesucht.
Offenbar hat er gewusst, dass sie tot ist und nicht mehr kommt. Daher bin ich überzeugt, dass er gespürt hat, dass sie geht.

So weh es tut, das weiß ich von meinen beiden Katern, die ich vor zwei Jahren innerhalb von ein paar Monaten einschläfern lassen musste, sein Tier bis zum Tod zu begleiten, sollte, wenn es möglich ist, für jeden Tierbesitzer selbstverständlich sein. Soviel sind wir unseren Gefährten, die uns soviele Jahre begleitet haben, schuldig.

 

Von Anni • 15. Juni 2015

…ich konnte leider nicht alle Kommentare lesen, vor Tränen in den Augen.

Mir ist erst hinterher bewußt geworden, nachdem unsere Stute ableben mußte, dass ich normalerweise den Pferden nicht mehr als nötig ins Gesicht fasse, plötzlich hat man die Tendenz dem Pferd den Kopf halten zu wollen und es auch dort zu streicheln. Ein sterbendes Pferd kann sich ja kaum wehren. Vielleicht lieber die bekannten Lieblingskraulstellen streicheln und es nicht im Gesicht belästigen!?

Ich wünsche Euch allen viel Mut und Kraft, auch bei der manchmal nötigen Entscheidung wann denn nun der Zeitpunkt zum einschläfern ist.
Anni

 

Von Gabi • 15. Juni 2015

Hallo!
Auch ich musste 2001 meinen alten Wallach einschläfern (10 J) .Er brach sich das Hinterbein .Als er mich sah (meine Freundin war bei ihm)wieherte er .Es klang erleichtert.
Er stand nur auf drei Beinen . Mein Tierarzt kam sehr schnell und schläferte ihn ein.Die zwei anderen Pferde beachteten ihn nicht mehr als ich kam

 

Von sabine • 15. Juni 2015

gerade komme ich von meinem 29 Jahre alten Isi heim, der seit 2 Wochen das eine Hinterbein starkt entlastet und oft nur auf drei Beinen steht. Eine Diagnose haben wir noch nicht und manchmal schmerzt mir mein Herz so sehr, dass ich es kaum noch ertrage. Auf dem Hof trage ich nur noch Sonnenbrille, da ich oft einfach weinen muss und die Angst, ihn zu verlieren mich überwältigt!
Nun lese ich – gerade heute – eure Seite und lese, wie sehr auch andere ihr Pferd lieben und ebenso grosse Angst davor haben, es irgendwann gehen lassen zu müssen.
Oft komme ich mir total blöd vor, weil „es ist ja nur ein Pferd“ und ich denke, die anderen schütteln nur den Kopf über meine Emotionalität. Da hat es mir jetzt sehr geholfen, die ganzen Texte – natürlich unter Tränen – zu lesen.
Mein Pony zu verlieren, bedeutet für mich meinen besten Freund und Begleiter, meine große Liebe gehen zu lassen, und dann meinen Weg ohne ihn weiter gehen zu müssen. Und das ist für mich einfach unvorstellbar schmerzvoll. Ich möchte einfach nur dass er noch bleiben kann und es ihm bald besser geht.
und doch weiss ich, irgendwann wird der Tag kommen. Wie ich das schaffen soll…… keine Ahnung.
Ich bin so voller Liebe für ihn, jetzt noch mehr denn je und das macht es nicht leichter! Nun sitze ich hier und kann nur noch weinen…

 

Von Kim • 15. Juni 2015

Hallo ihr Alle,
viele bewegende Geschichten, die ihr erlebt habt.
Bei uns war es vor inzwischen fast vier Jahren. Nach sechs wundervollen gemeinsamen Jahren musste mein Herzenspferd gehen. Er war damals 28 Jahre und schon seit einigen Jahren im Ruhestand. Jeden Tag bin ich zu ihm gefahren und schon von weitem kam er zum Zaun gelaufen mit diesem ganz besonders hohen Wiehern, das er nur von sich gegeben hat, wenn er mich gesehen hat. Eigentlich war er eher wie ein Hund, ist mir auf Schritt und Tritt nachgelaufen ohne Halfter und Strick. Stundenlang habe ich bei ihm in der Box gesessen, Hausaufgaben gemacht oder ihm einfach nur beim Fressen zugeschaut.
Dann hat er eine Lungenentzündung bekommen. Erst sah es aus als ob die Medikamente anschlagen, aber samstagsabends habe ich einfach schon gespürt, dass es nicht mehr besser wird. Seine großen schwarzen Augen, die immer so vertrauensvoll und neugierig geschaut haben, hatten ihren Glanz verloren und er wirkte teilnahmslos. Als am nächsten Morgen der Anruf von den Stallbesitzern kam, dass er nicht mehr aufstehen könne, hat mich das eigentlich nicht überrascht. Sie sagten mir er würde nicht mehr reagieren und nichts mehr mitbekommen, aber als ich vor der Box stand hat er ganz schwach gewiehert und ein letztes Mal versucht sich aufzurappeln. Leider vergebens. Wir haben ganze 5 Stunden gewartet, bis der Tierarzt endlich da war. Das waren die schlimmsten Stunden meines Lebens. Wenn ich ihn selbst hätte erlösen können ich hätte es getan. Aber so konnte ich nur seinen Kopf in meinem Schoß halten, ihn streicheln und ihm sagen wie lieb ich ihn doch habe. Als es dann endlich vorbei war, war ich einfach nur noch erleichtert. Ich habe eine Strähne aus seinem Schweif geschnitten und sie Zuhause aufgehängt. Vielleicht wird daraus irgendwann mal noch ein Armband.
Leider trifft es selten ein, dass das geliebte Tier morgens einfach tot daliegt. Natürlich ist es furchtbar diese letzten Minuten durchstehen zu müssen, aber ich habe es keine einzige Sekunde bereut, denn sonst hätte ich mir ewig vorgeworfen ihn in der schwersten Zeit seines Lebens alleine gelassen zu haben.
Euch allen viel Kraft.

 

Von Birgit • 17. Juni 2015

Hallo.
Auch ich hatte Tränen in den Augen, ich konnte auch nicht alle Eure Beiträge lesen. Als ich meinen Großen vor 2 Jahren gehen lassen musste nach einer Ataxie, habe ich Wasserfälle geheult und ich tue es heute auch noch wenn ich an ihn denke. Er ist bei uns geboren und gestorben. Er wußte es und war stark für uns Beide.
Als der Moment da war als er frieldich eingeschlafen ist, überkam mich so eine Ruhe, die kann ich nicht beschreiben, ganz komisch. Aber was das schönste war, abends war am Himmel ein großer klarer Regenbogen zu sehen, als wenn er sagen wollte „Alles gut, ich bin angekommen“.
Dieser Regenbogen kam im vergangenen Jahr am selben Tag wieder am Himmel zum Vorschein.
Immer wenn ich jetzt einen Regenbogen sehe, bilde ich mir ein, dass er und die Anderen mir sagen wollen, es geht uns gut, mach Dir keine Gedanken.
Ich würde immer wieder die Entscheidung treffen meine treuen Gefährten zu Hause gehen zu lassen und nicht mit dem Anhänger weg zu fahren.
Sie haben es verdient daheim zu bleiben.

 

Von jeannie • 10. April 2017

Bei mir war es ein wenig anders aber ich glaube auch daran mein Pony ist vor zwei Jahren gegangen er ist Seelen ruhig auf der Koppel eingeschlafen er hat keine kratzspuren im Boden gemacht (würde mir erzählt ) ich war an dem Tag nämlich nicht da ,es war so das ich die Woche zu meiner Oma gefahren bin wo man über 9Std hinfährt aber am Sonntag bevor ich losgefahren bin war mein Pony die ganze Zeit bei mir hat sich anmachen gedrückt und wollte nur mit mir kuscheln ,ich habe mir dabei nichts gedacht aber als ich wieder nachhause kam nahm mich meine Mutter und sagte es mir .ich glaube er wusste das er gehen musste und hat es rausgezögert so das ich ni hat da bin ich hätte ihn nicht gehen lassen können ich war 13

 

Von Dagmar Rösener • 18. April 2017

Hallo,
ich denke, dass Pferde auf jeden Fall spüren, wann sie gehen müssen.
Als ich meinen ersten Haflinger einschläfern lassen musste, wusste ich genau, dass er darauf gewartet hat, dass ich ihn gehen lasse. Ich hatte ihn mit 12 bekommen, er war 1 Jahr alt und gehen lassen musste ich ihn mit 28. Er hatte seit Jahren schwere Arthrose am li. Karpalgelenk, war aber meistens guter Dinge und wollte noch was tun, so dass ich ihn mit 20 Jahren noch vor einem Sulky eingefahren habe. Als ich schwanger wurde, war er knapp 28 und es ging ihm nicht mehr sehr gut, wir haben es ein zweites Mal mit Hyaluronsäure versucht (das erste Mal hat sie ihm 4 Jahre lang geholfen, fast schmerzfrei zu laufen), doch diesmal half sie nur kurzzeitig. Da ich kurz vor der Geburt nicht die Kraft hatte, ihn gehen zu lassen, haben wir ihn unter höchste Schmerzmittel gesetzt. Am Tag nach der Geburt meiner Tochter rief mich meine Freundin an und sagte, dass es Smoky sehr schlecht gehe. Ich habe mich dann an den Stall fahren lassen und er sah mich an, als wollte er sagen, ich will gehen, jetzt kannst du mich los lassen. Ich habe dann für den übernächsten Tag die Tierärztin kommen lassen. An dem Tag war er richtig gut drauf, ich habe ihn geputzt und als die Tierärztin kam, habe ich seinen Kopf gehalten, bis alles vorbei war. Und er hatte recht, ich war die nächsten Wochen und Monate so mit meiner Tochter beschäftigt, dass der Schmerz leichter war. 6 Jahre nach seinem Tod konnte ich wieder einem Haflinger mein Herz schenken.

 

Von Julia • 2. August 2017

Bei meinem Pferd war es damals auch so als ihr Freund gestorben war hat sie an ihm geschnuppert. Dann kurz den Kopf gehoben und ist sofort im eiltempo in ihre Box. Es machte den Eindruck als wollte sie in Ruhe trauern. Aber ich denke auch das es sehr wichtig für sie war.
Heute stehen wir auch wieder vor diesem schweren weg und heute Abend wird ein Pferd eingeschläfert und von ihren Schmerzen erlöst. Ich hoffe für uns alle dass dieser schwer weg möglichst leicht gegangen werden kann.

 

 

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