Kinderarbeit, nein danke!

Mein Youngster hat vor kurzem seinen letzten Milchzahn verloren. Für mich ist das ein kleiner Meilenstein in Sachen Erwachsenwerden, ein symbolischer Abschied von seiner Kindheit.

jungpferd2.jpgNun bekomme ich im Austausch mit anderen immer wieder mit, dass schon 3jährige eingeritten und ausgebildet werden und nicht selten bereits in diesem Alter auf erste Turniere gehen. Mir tut das immer richtig weh, jetzt noch mehr, wo ich die Entwicklung meines Kleinen verfolgen konnte.

Als ich ihn bekam war er 3 Jahre und 3 Monate. Er war noch durch und durch Kind. Natürlich hätte ich ihn auch schon mit diesem Alter anreiten können, aber das wäre mir nicht im Traum eingefallen, denn nicht nur weil etwas geht, muss man es auch tun. Ganz abgesehen davon, dass Pferde mit 3 Jahren noch ganz erheblich wachsen (die Wachstumsfugen haben sich also noch nicht geschlossen, wodurch durch eine Belastung Schäden auftreten können), sie sind einfach vom Kopf her auch noch mehr Fohlen als alles andere.

Anthony musste in den ersten Monaten auch so unendlich viel lernen – allem voran musste er sich daran gewöhnen, dass die Freiheiten seines Pferdedaseins auf der riesigen Jungpferdherde nun empfindlich eingeschränkt wurden. Er sollte nun plötzlich auf einen fremden Menschen achten und hören und so seltsame Dinge tun, wie Hufe heben, still stehen, im Kreis laufen und… und… und… Ein Einreiten in dieser Phase wäre für mich systematische Überforderung gewesen.

jungpferd3.jpgIm Januar letzten Jahres, also drei Monate vor seinem 4. Geburtstag, saß ich zum ersten Mal auf ihm und es dauerte noch gut 4 Monate, bis ich damit begann, ihn auch „zu reiten“, aber selbst das ging alles sehr langsam vor sich. Ein etwas ernsthafteres Arbeiten habe ich erst in diesem Frühjahr begonnen, aber selbst jetzt geht er noch nicht länger als max. 30 min unter dem Sattel und wir fangen gerade mit ersten, zaghaften Galoppversuchen an.

Nun wird ja Ponyrassen zugestanden, dass sie Spätentwickler sind, aber selbst dafür dürften viele mein Vorgehen für übertrieben langsam halten. Ich muss allerdings sagen, dass mich die Entwicklung von Anthony genau darin bestätigt. Denn erst jetzt beginnt er wirklich „ja“ zum Reiten zu sagen. Erst jetzt kann ich auf eine gewisse Kooperationsbereitschaft setzen. Erst jetzt ist er wirklich dabei.

Ich ganz persönlich glaube, dass die Bereitschaft, die Ausbildung auf den Entwicklungsstand und die Reife des jeweiligen Pferdes anzupassen, ein Muss für eine pferdegerechte Ausbildung ist. Keine Frage, ein sehr junges Pferd dürfte viel leichter zu beeindrucken und damit auch einzureiten sein, als ein schon etwas älteres, aber wenn ich mich bemühen will, mein Pferd als Partner zu sehen, muss ich bereit sein, mich auf seinen Entwicklungsstand einzustellen. Für mich ist ein sehr frühes Einreiten nichts anderes als Kinderarbeit. Es gibt genügend sinnvolle Sachen, die man auch mit einem jungen Pferd machen kann – geritten werden sollte es erst dann, wenn es das körperlich und psychisch wirklich abkann.

jungpferd.jpg

2. Juli 2008 von Tania Konnerth • Kategorie: Reiten 15 Kommentare »

 

15 Reaktionen zu “Kinderarbeit, nein danke!”

 

Von katja • 7. Juli 2008

Hallo Tanja,
ich finde auch das Pferde viel zu früh gefordert werden. Ich habe meinen Nick als Absetzer bekommen. ich habe ihn zwar mit 3 Jahren leicht anlongiert und mit 3,5 Jahren habe ich mich auch mal draufgesetzt und bin ein paar Runden Schritt geritten aber er war noch so schmal und unfertig das ich ihn erst mit 6,5 angefangen habe ihn auszubilden. Die Jahre zwischen 3,5 und 6,5 habe ich ihn auf die Weide geschickt und zwischendurch vermehrt an Sattel, Trense und andere Dinge gewöhnt, ihn ins Gelände geführt aber nie richtig gefordert.
Erst als er ausgewachsen war ( und er hat noch ordentlich zugelegt in den letzten drei Jahren )das war erst mit gut 6 Jahren der Fall ging es richtig los. Man merkt auch das er die Anforderungen inzwischen gut verkraftet und sehr willig ist.
Gerade wenn man sein Pferd nicht nur hat um Schleifen zu sammeln verstehe ich nicht warum sich die Menschen nicht mehr Zeit lassen. Schließlich will ich das Pferd doch möglichst lange als verläßlichen Partner haben.

Gruß
Katja

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Hallo Katja,

Deine Einstellung finde ich toll!

Mein Mann sagte mal zu mir, als ich zweifelte, ob ich das alles nicht doch zu langsam mache: Du hast so lange davon geträumt, ein Jungpferd auszubilden, jetzt lass Dir doch richtig Zeit, um es zu genießen. Recht hat er 🙂

Herzlich,
Tania von „Wege zum Pferd“

 

Von Inez Emperle • 7. Juli 2008

Hallo,
ich würde es genauso machen!
mein traum war immer ein fjordabsetzer 😉
falls es nochmal dazu kommen sollte (hab zur zeit einen kleinen pre der sein leben mit mir teilt 🙂 )…

nachdem mein kleiner fjord halfterführig ist und brav die füße gibt (schmied kann ja nicht erst mit 3 jahren das erste mal die füße meiner fellnase machen), wird er lernen dass er vor nichts angst haben muß. putzen, spielen,bodenarbeit, zirkuslektionen, verladen… ab ca 3 jahren longe, doppellonge und langzügelarbeit, so ungefähr im 2 – tagesrythmus. jeden ersten tag wird geknuddelt, geputzt und gespielt, und jeden zweiten tag gearbeitet.
wenn mit ca 5 seine muskulatur so schön ist dass er einen reiter tragen kann, werde dass wohl ich sein 🙂
so ist wenigstens mein plan. wenn fjordi aufgrund psychischer oder physischer verfassung einen anderen ausbildungsplan vorgibt wird der natürlich angepasst.

ein kind in der zweiten oder dritten klasse kann sagen „mama, mein schulranzen ist so schwer“ die kleinen pferdekinder sagen dass nicht so deutlich, da muß schon jeder selbst drauf achten…
lg und lass dich nicht beirren 😉

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Danke, Inez, für Deine Zeilen.

Oh ja, ein kleiner Fjordi – das ist ein schönes Projekt! Dann drück ich Dir mal feste die Daumen, dass Du das irgendwann umsetzen kannst 🙂

Herzlich,
Tania von „Wege zum Pferd“

 

Von LAdyjoe • 9. Juli 2008

Ich finde die Auffassung und die Darstellung deiner Meinung zu „Kindrarbeit“ klasse und bin voll deiner Meinung. In vielen foren habe ich mir schon die Finger wunde geschrieben zu diesem Thema. Oft werden die Pferde (in dem Fall spreche ich von Hafis, da ich selbst welche besitze und in solchen Foren kommuniziere) sogar schon unter 3 Jahren angeritten, was ich für verantwortungslos halte und dann doch auch dazu tendiere alles langsam anzugehen, dem Tier zu liebe. Aber viele werden gehetzt von Ihren Vorstellungen und gewünschten Erfolgen, keiner Bedenkt, das man vom erfolg länger was hat wenn man schonender an die Sache rangeht und dem Tier Zeit gibt. Jeder der hetzt bekommt früher oder später seine Quittung dafür und oft zu Lasten des Tieres ;o)

Gruß Ladyjoe

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Hallo Ladyjoe,

ja, von solchen Fällen habe ich leider auch schon vielfach gehört – mir tut das immer in der Seele weh. Ich denke eben auch, dass die Quittung dafür irgendwann kommt – und zwar fürs Pferd.

Danke für Deinen Beitrag,
Tania von „Wege zum Pferd“

 

Von Ayumi • 11. Dezember 2011

HALLO alle zusammen,

mein Schatz ist mir vor kurzem mit 16 Jahren verstorben, und da ich aber sehr schnell das Gefühl hatte, einmal Pferd immer Pferd, und mir ein Leben ohne Pferd nicht vorstellen kann, habe ich mich nach einem jungen Pferd umgeschaut. Jung und ohne schlechte Erfahrungen. Ich habe auch eine 3 jährige (im Januar)Tinkerstute gefunden. Ich wollte immer mal die Erfahrung machen ein junges Pferd großzuziehen und denke, dass ich in nächster Zeit die kleine auch wirklich zu mir holen werde. Ich bin ehrlich, ich habe noch keine Erfahrungen mit ganz jungen Pferden gemacht. Ich hatte immer die „alten“ Problempferdche. Aber die mit viel Geduld und Übung hinbekommen und am Ende waren die Pferde mir dann doch zugetan. Ich habe mich auch entschieden sehr langsam zu arbeiten und die Zeit zu genießen. Allerdings habe ich auch bei der Suche schreckliches sehen müssen: da waren in einem Verkaufsstall 3 Jährige Tinker und andere Kaltblüter, die in meinen Augen für die Arbeit noch nicht bereit waren, die von Kindern geritten wurden. Diese Kinder haben nur im Maul gezogen und die Pferde waren den Menschen auch nicht sehr zugetan. Keiner hatte einen Helm, keiner hatte richte Reitkleidung. Die Gebisse waren zu groß und nicht richtig verschnallt, wobei ich den kleinen Pferdchen kein Gebiss anlegen würde, geschweige denn reiten. Die armen Schätze waren schon verdorben durch den Menschen, bevor ihr Leben überhaupt richtig begonnen hat. Ich habe mich aber, von anfang an, gegen einen Mitleidskauf entschieden. Es kommen dann immer wieder neue und ich würe gerne alle retten, aber leider kann ich das nicht. Ich bin gegangen ohne viele Worte zu verlieren und dachte mir, wie kann man so mit Pferden umgehen.
Ich möchte lange Freude an meinem Schatz haben und nicht schon ein Pferd, dass ich kaufe weil es mir leid tut und dann wohlmöglich noch krank ist.
Deshalb wird es eine Stute die Lebzeit auf der Weide gewohnt hat und noch nicht schlecht behandelt wurde. Fohlen ABC kann sie schon und ich denke wenn es da zum Kauf kommt kann ich mir so viel Zeit lassen wie ich möchte und wie die Kleine braucht..

LG Yumi

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Schön, Deine Einstellung und ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner Kleinen!
Tania

 

Von Sina • 17. März 2012

Hallo Tania,

dieser Beitrag passt genau zu der Situation die ich im Moment erlebe.Ich habe mir ja vor kurzem einen 2 Jährigen gekauft.Ganz viele Leute meinten dann zu mir :was willst du denn mit ihm die ganze Zeit machen bis du ihn reiten kannst,du musst ja noch ein Jahr warten.Ich fand diese Aussage sehr sehr traurig als ob Pferde nur zum Reiten zu gebrauchen sind.Als ich dann erwähnte das ich ihn nicht mit 3 sondern mit 4 oder je nach Entwicklung unserer Beziehung und seiner körperlichen und psychischen Verfassung evtl. auch noch später anfangen möchte mit dem anreiten,bekam ich nur wortloses Kopfschütteln als Antwort.
Ich verstand die Welt nicht mehr.
Dazu kamen noch Sprüche wie: na ja musst du ja wissen dafür wäre mir ein Pferd ja zu teuer.Um nur damit spazieren zu gehen …deswegen finde ich deinen Beitrag natürlich echt super weil ich dachte schon ich bin alleine mit dieser Einstellung.Danke für den tollen Beitrag.
Das fand ich echt erschreckend diese Einstellung.

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Um so schöner, dass Du Deinem Pferd seine Kindheit gönnst!
Tania

 

Von Shiri • 19. März 2012

Hallo,

vor ca. 40 Jahren habe ich von meinen Reitlehrern/Stallbesitzern folgende Regeln gelernt.
Die Pferde wurden im Herbst/Winter mit ca 3,5 Jahren an Trense, Sattel und Reiter gewöhnt und wurden dann wieder auf die Weide geschickt und je nach Entwicklung im nächsten Spätsommer/Herbst 4-4,5 J in Ausbildung genommen. Springausbildung wurde erst mit ca. 7 J. begonnen.

Ich selber habe mir vor 1,5 Jahren sehr spontan einen 2 J Quarter gekauft. Den Kleinen habe ich erstmal für ein weiteres Jahr zu anderen Jährlingen auf die Weide gestellt. Ich bin in der Zeit 1 – 2 Woche mit ihm spazieren gegangen, habe ihn an putzen, waschen, Hunde, Kinder, Plastikplane, Regenschirm, Bälle, Hänger, Gewässer, Straßenverkehr Tierarzt Hufschmied usw. gewöhnt. Alles langsam und in kurzen Einheiten.
So hatte ich es in meiner Jugend gelernt und habe gedacht es wäre richtig und gut so.

Der Zucht-und Aubildungsbetrieb drängte mich dann, mein Pferd endlich „weiter“ auszubilden, wie es sich für einen Quarter gehört und nicht noch ein weiteres Jahr „zu vertrödeln“. Ziemlich verunsichert und mit viel Bauchschmerz habe ich dann meinen mittlerweile 3 Jährigen zum Anreiten gegeben. Angeblich mußte dass bei meinem so „coolen“ und inteligenten Pferd sein, da er mir sonst bald auf dem Kopf rumtanzt. Auch sei er mit 2 Jahren an Sattel und Reiter gewöhnt worden und vergißt alles und die Ausbildung müßte komplett von vorne anfangen. Das habe ich im nachhinein erfahren. Nach seiner Grundausbildung (Schritt, Trab, Galopp) riet man mir, ich solle ihn auf jeden Fall viel reiten. ER braucht das! Auch solle ich nicht weiter über so einen Quatsch wie Gebissloses Reiten nachdenken und die Sporen nicht vergessen. Auf meine Bedenken, dass er in meinen Augen körperlich noch voll in der Entwicklung steckt und ich ihm jetzt erstmal wieder Zeit geben wolle, wurde ich belehrt, dass es sich hier um einen Quarter handele und ich mir doch mal den Ausbildungsstand der anderen 3 J im Stall ansehen solle. … Aha… :-/

Nach Pferds Heimkehr, unndlichen Diskussionen mit Pferdeleuten, viel Verunsicherung und viel Nachlesen, habe ich auf meinen Pferdeunwissenden Partner gehört;
Es ist DEIN Pferd, Du kennst ihn am besten, mache mit ihm was Du für Richtig hällst!

Also habe ich das gemacht, was mir mein Bauchgefühl gesagt hat. Fast weitere 6 Monate Bodenarbeit, Sattel drauf, spazieren gegangen und jetzt wieder anfangen ihn an Gewicht zu gewöhnen. Sprich 1 – 2 x Woche für 5 min draufsetzen.

Die Erfolge zeigen sich dahin gehend, dass mein anfänglich Sattelscheues Pferd sich absolut ruhig und gelassen satteln läßt. Wenn ich mit der Gebisslosen Trense komme, hat er keinen panischen Blick mehr.
Letzte Woche habe ich meinen nicht reitenden Partner für 5 min auf mein Pferd gesetzt. Die Beiden waren absolut entspannt und neugierig aufeinander. 🙂
Rückwärtsrichten, Seitengänge, Vor- und Hinterhandwendung kann ich unter dem Sattel abrufen. Übungen die ich ihm vom Boden beigebracht habe. Mein Pferd hat in meiner Anwesenheit noch nie panisch oder widersetzlich reagiert.

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue über mein Pferd. Wie schnell und ruhig wir voneinander lernen, wie gerne wir Dinge ausprobieren und wieviel Vertrauen er zu mir hat und ich zu ihm!!!! Da jetzt unser Platz wieder für Longenarbeit taugt, werde ich mit dem Longenkurs anfangen. Mit meiner verstorbenen Stute hatte ich damit super Erfolge und freue ich mich richtig auf diese „Arbeit“. 🙂 Reiten ist für mich immer noch absolut zweitrangig und wird es in diesem Jahr mit Sicherheit noch bleiben.

Auch wenn ich mir oft verwunderte und spöttische Äußerungen der Stallkollegen anhören muß, bin ich mir mittlerweile zu 100 % sicher, dass ich das Richtige mit meinem fast 4 J. Pferd mache. Ich will weiter so viel Spaß und Freude an ihm haben und noch mit ihm durch die Gegend zockeln, wenn er 25 J und ich 75 J bin. Kann/Könnte ich das noch, wenn ich ihn jezt zu früh beanspruche? Wir haben doch noch soooooo viiieeelll Zeit 😉

VG Shiri

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Ach schön, ich finde es toll, dass Du letztlich auf Dein Gefühl gehört hast!
Tania

 

Von Lucia Brack • 19. März 2012

Hallo Tanja, ich lese immer wieder sehr interessiert diesen Blog und teile deine Meinung über Kinderarbeit voll und ganz. Den Komentar einer Schreiberin, die Ausbildungszeit zu geniessen finde ich sowas von treffend! Selber habe ich Isländer und beobachte, wie in der „Szene“ die Ausbildung immer früher einsetzt und noch ganz junge Pferde sogar an der WM vorgestellt werden. Da frage ich mich, wo ist der Ansatz von UB geblieben, Isis erst mit 5 vorsichtig anzureiten? Wenn 5-jährige schon an Turnieren gezeigt werden muss mir keiner weismachen wollen, die wären erst seit 3 Monaten unter dem Sattel. So ein Pferd könnte (oder sollte zumindest!) eine solche Leistung, wie an Turnieren verlangt wird, noch nicht bringen. Sehr schade, dass aus Ehrgeiz und Geldgier so junge Pferde schon „verheizt“ werden. Denn da bleiben Schäden zurück, die früher oder später auf Pferd und Reiter zurück fallen.
Wie sagte Antoine de Pluvinel so schön?
Wir wollen dafür Sorge tragen,
dass wir das Jungpferd nicht verdriessen
und ihm seine freundliche Anmut nicht vertreiben,
denn diese gleicht dem Blütenduft, der niemals wiederkehrt,
wenn er einmal verflogen ist.

_____________________________

Ja, das sind sehr treffende Zeilen!
Tania

 

Von Katrin • 20. März 2012

Hallo Tania,

toller Beitrag, lese ja immer mit Freude alles auf eurer Seite 🙂
Leider hab‘ ich es hier schon erlebt, dass Besitzer sogar stolz darauf sind, dass ihr noch nicht 3-jaehriges Pferd bereits komplett eingeritten ist! So nach dem Motto „mein Pferd ist so schlau und gut, der konnte das schon mit 2,5 Jahren“. Die Sache wird dann mit ein-stuendigem Koppelgang in „Einzelhaft“ und taeglicher Reitarbeit in der Halle abgerundet. Aber wenn das Einreiten von rohen Pferden innerhalb eines Nachmittags als Wettbewerb unter namhaften Trainern als pferdefreundliche Methode angepriesen wird (in Filmformat), braucht man sich nicht wundern, dass die Reiterbasis hier das Einreiten junger Pferd als unproblematisch betrachtet.
Ich hoffe nur, dass gerade junge Reiter auch andere Sichtweisen kennenlernen und Dinge kritisch hinterfragen! Fuer das Wohl der Pferde…
Ganz lieber Gruss

_____________________

Dankeschön, Katrin, für Deinen Kommentar. Und ja, ich denke, dass tatsächlich gerade junge Reiter/innen Impulse bekommen sollten, nicht einfach all das zu machen, „was normal“ erscheint. Im Internet erreichen wir hoffentlich viele von ihnen.

Herzlich,
Tania

 

Von annasbg • 20. März 2012

Hallo ihr Lieben!

Mir tut das Herz weh, wenn ich so manche Kommentare lese….und was die armen Tiere mitmachen mussten! Leider habe ich das auch alles erlebt. Wenn eine 3-jährige Stute geschlagen wird, bis die Peitsche bricht weil sie sich beim fahren nicht mehr biegen will (wo sie eh schon 45 Min. scharf gearbeitet wurde)!!!!! Aber die Kleine hat es dem Besitzer gaaaanz deutlich gezeigt: Fahren mit der Kandare – ging keinen Schritt mehr vorwärts. Ansonsten ständiges durchgehen. Sie wurde dann gegen eine 5-jährige Stute getauscht.Die ritt ich 5 Monate (wurde da erst angeritten – eh iO.) nach der klassischen Reitweise. Als ich wg. Differenzen mit dem Besitzer die Zusammenarbeit nach 14 Jahren beendete, setzte sich eine andere Reiterin drauf. Der 1. Kommentar war dann: die geht ja nicht mal am Zügel?! Musste sie bei mir auch nicht. Wir hatten sehr viel Spass an der Arbeit, ich wollte ihr einfach die Zeit lassen, die sie braucht. Mittlerweile habe ich mich ganz von diesem Verein abgewendet. Man sollte den Tieren einfach die Zeit lassen, die sie brauchen, wenn man ein wenig Erfahrung hat (und das Fingerspitzengfühl) merkt man ja eh, was man machen kann.

Umsonst nennen die Portugiesen die Pferde nicht bis zu 7 Jahren „Fohlen“, oder?!

LG, Anna

________________________

Liebe Anna,

traurig, solche Geschichten. Umso schöner, dass es auch Gegenbeispiele gibt!

Herzlich,
Tania

 

Von Nancy • 22. März 2012

Hallo Tanja,

ich habe mir vor ca. einem halben Jahr auch ein komplett rohes Jungpferd gekauft. Nicht, weil ich ein rohes Jungpferd haben wollte, sondern weil mir mein Gefühl gesagt hat „Er ist es!“
Wir kennen jetzt die Basics und ich beschäftige ihn viel mit Bodenarbeit. In meinem Stall werde ich dafür nur belächelt. Er ist verdammt lernwillig und sensibel. Er kann auch schon ein paar kleien Kunststückchen. Dies aber eher mehr zu meiner Belustigung und seiner Beschäftigung.
Der Kleine hat zwar auch schon einen Sattel drauf liegen gehabt, aber nicht aus dem Grund, dass ich ihn reiten wollte – sondern einfach nur um zu schauen, wie er reagiert. Nun muss ich dazu sagen, dass ich in einem relativ großen Pensionsstall mit meinen beiden Pferden (der andre ist 21) stehe. Ich werde schon schief angeguckt, weil ich meine Tiere im Offenstall halte. Viele Leute kommen zu mir und fragen mich tagtäglich, warum ich denn mein Pferd noch nicht angeritten habe. Wenn ich dann mit dem Argument komme, dass er doch erst Ende April 3 wird und körperlich noch so gar nicht nach Pferd aussieht, kommt am Ende nur nochmal die Frage, warum er noch nicht geritten wird. Manchmal kommen mir Selbstzweifel, ob es richtig war auf mein Gefühl zu vertrauen mir dieses junge Pferd zu kaufen. Also ich habe es nie bereut ihn zu kaufen, aber ich finde es einfach unwarscheinlich traurig, dass viele Menschen nicht über den Tellerrand schauen wollen.
Ich habe schoneinmal den Stall gewechselt, weil 1. mein Jungpferd keine Koppel bekam… das Management war einfach sehr bescheiden gewesen. & 2. sich mMn einfach zu viele Leute eingemischt haben. Grad der Züchter, hat sich bei allem eingemischt und alles schlecht gemacht, was ich mir mit dem Pferd erarbeitet habe. DAS geht an die Substanz. Solche Sätze wie „Bei uns geht das schneller!“ und „Wenn der Gaul nicht pariert, hau ihm eine drüber. Nur so lernt er richtig!“ waren Alltag.
Und jetzt liebe ich den Stall, aber dieses eingemische der Leute stört einfach unwarscheinlich stark.
Ich mein, er ist doch vom Körperbau noch so Kind! Ich würde es mir nie verzeihen, wenn er durch zu schnelles Reiten wegen mir körperliche Schäden davon tragen muss!

LG Nancy

_______________________

Ich kann Dich nur in Deinem Gefühl bestätigen: Lass Deinem Pferd noch viel, viel Zeit!

Herzlich,
Tania

 

Von Ayumi • 28. März 2012

Hallo und hier melde ich mich nochmal 🙂

meine kleine Tinkermaus ist nun bei mir und wir beide gehen viel spazieren oder machen Spiele auf dem Reitplatz und sie hat Spaß ohne Ende. Vor allem beim Fußball. Wenn sie kein Mädel wär, würd ich sie Ronaldo nennen ;).
Ich muss sagen, meine Entscheidung noch nicht zu reiten bereue in nicht. Aber ich muss auch sagen, es ist manchmal echt anstrengend sich vor allen und jeden rechtfertigen zu müsse. Sei es in dem Stall in dem ich als Trainer arbeite, da gibt es einen Bereiter der immer fragt: und bist du schon geritten? und ich immer antworte: warum ich habe doch Zeit.
Oder sei es der Schmied, den ich nicht mehr an mein Pferd lasse: reite doch, daran wächst das Pferd, das ist alles Erziehungssache, warum reitest du nicht? Meine Antwort: sie ist noch zu klein. Kein Verständnis seinerseits. Ich habe die Kleine gelobt, weil sie so schön still gehalten hat auf dem Bock.. Da kam von ihm: Na so toll macht die das jetzt auch nicht.. Die ist drei die muss das können.
Darf ich nicht trotzdem loben? Dann durfte sie ihm nicht bei der Arbeit zusehen und ich auch nicht. da kam von ihm: Halt sie am Kopf fest und wenn sie sich bewegt dann ruckel mal am Halfter. Ich denke da: Wieso? habe das natürlich nicht gemacht.
Jetzt frage ich mich: Warum muss ich mich immer vor allen möglichen Leuten rechtfertigen, weshalb meine 3jährige Stute noch nicht alles perfekt kann? Manchmal zweifel ich an mir selbst und denke, bist du vielleicht zu blöd? Nein, ich lasse mich nicht in die Irre führen ich mache so wie ich es für richtig halte. Mit viel Zeit.
Ich musste im Zuge meines Trainers einen Lehrgang besuchen, in dem es sich um junge Pferde im Turniersport drehte. Da wurde beschrieben wie dreijährige und vierjährige eine Prüfung machen sollen und was die Anforderungen sind. Ganz ehrlich, ich bin mir manchmal nicht sicher ob die FN nicht nochmal darüber nachdenken sollte so junge Pferde in eine Jungpferdeprüfung zu schicken. Hmm… da wundert es mich nicht, warum so viele Leute keine Zeit haben ihre Pferde einzureiten, aber soll es denn keinen Spaß machen, geht es da wirklich nur um Erfolg und Geld?
Vielleicht bin ich komisch, aber über sowas mache ich mir ehrlich Gedanken.
Aber noch etwas positives. Mein Pony hat zwei Milchzahnkappen gestern beim Zahnarzttermin verloren und die durfte ich behalten. So junge Pferde sind total interessant und noch Baby. Soo süß..

LG und allen noch viel freude mit den Kleinen

Yumi

___________________________

Ich kann nur sagen: Weiter so!!!
Tania

 

Von Jule • 29. März 2012

Hallo, ich als stille mitleserin wollte dazu jetzt auch mal was erzählen 😉
Als ich auf der Suche nach einem neuen Pferdchen war, entschied ich mich für eine 8-jährige Stute. Sie kannte zwar Sattel und Trense und wurde auch bis dahin ab und an mal ins Gelände geritten. Mit ihr wurde immer sehr freundlich umgegangen und sie kannte es überhaupt nicht, dass der Reiter was auf biegen und brechen durchsetzen wollte. Fazit: sehr stark menschenbezogen und sehr willensstark. Als ich sie kaufte hatte ich zwar bedenken, aber es war das Gefühl da: JA sie ist es. So jetzt war sie schon acht und ich durfte mir viele Kommentare anhören wie: wie kann man sich son Pferd kaufen? die hätte mit drei gearbeitet gehört, dann wenn die Pferde noch jung und dumm sind, jetzt hast du mit ihr eh keine Chance. Und ich habe mich mit den Kommentaren zu sehr beirren lassen, ich war dann auch der Meinung sie ist ja schon acht, dann kann sie jetzt was schaffen. Jetzt weiß ich es war falsch. Sie hat von mir viel zu wenig Zeit bekommen, sie war überfordert. Wir hatten viele heftige Auseinandersetzungen, diese gingen soweit dass ich nur noch „Hilfe„ angeboten bekommen kam, indem mir Angeboten wurde das Pferd zum Schlachter zu fahren. Irgendwann fing ich an zu hinterfragen, warum muss das Pferd das jetzt tun? Dazu viel mir die Antwort ein: Sie muss es nicht, sie ist zwar acht, aber weiter wie ein 3-4 jähriger war sie nicht. Dadurch fing ich an andere Methoden zu ergreifen, viele Schritte zurück zu gehen, alles aufzubauen, als könnte sie wirklich noch nichts. Natürlich wurde ich auch belächelt, weil ich dem Pferd Zeit gegeben habe. Doch heute stehen die Leute, die mich so belächelt haben da und staunen. Jetzt kommen Kommentare wie: Wow, dass dieses Pferd, diese schwierige,zickige Stute mal so mitarbeiten wird, hätte ich nicht gedacht oder ähnliches. Ich kann dazu heute sagen, jetzt wo ich den richtigen Weg für uns gefunden habe, sie war nie wirklich zickig, klar hatten wir unsere Probleme, aber die lagen an mir. Ich weiß jetzt dass es sehr hilfreich ist, einfach mal Schritte zurück zu gehen und es zu ignorieren, ob die anderen einen auslachen oder was die davon halten. Heute kann ich sagen, dass es mir wirklich leid für sie tut, dass ich auf die andern gehört habe, heute weiß ich, ich könnte schon viel weiter mit ihr sein, wenn sie die zeit gehabt hätte.
Auch ein herzliches Dank an euch für diese klasse Seite hier, denn diese Seite war mit der Auslöser dafür, dass ich gemerckt habe, wow, es geht wirklich anders 😉
Somit kann ich euch aus Erfahrung nur dazu raten, lasst euch die nötige Zeit und nehmt keine Rücksicht darauf, was andere Leute darüber denken, und wenn sie euch belächeln oder doofe Kommentare fallen, könnt ihr ja auch einfach sagen, ich weiß warum ich das oder das mit meinem Pferd lieber so oder so mache. Solange ihr selbst wisst, warum ihr es so tut,wie ihr es tut, können euch die anderen doch egal sein. Nur feststeht dass man nichts tun sollte, was man sich selbst nicht erklären kann 😉
LG Jule

_______________________

Hallo Jule,

ich habe beim Lesen richtig eine Gänsehaut bekommen. Danke fürs Teilen und Euch noch eine ganz wundervolle Zeit zusammen!
Tania

 

Von Jennifer Buschherm • 3. Dezember 2017

Hallo Tanja,
Dein Beitrag spricht mir einfach nur aus der Seele! Obwohl er ja schon etwas älter ist, ist er immer noch brandaktuell. In letzter Zeit sehe ich so viele Verkaufsanzeigen, in denen damit gepriesen wird, dass der junge vierjährige Haflinger bereits E platziert, solide A ausgebildet ist und auch bereits einige L Lektionen beherrscht…natürlich gaaaanz schonend ausgebildet – da ist dann bei mir ein Punkt erreicht, wo die Traurigkeit in Wut umschlägt. Es gibt für mich kein Argument, welches sowas rechtfertigen könnte.

Ich habe meine Marie 2016 fast 3 1/2 jährig gekauft. Wir haben erst einmal ein halbes Jahr nur nach Parelli gespielt und Spaziergänge gemacht. Ab und zu dürfte sich mal mein Patenkind streckenweise im Rahmen eines Spazierganges tragen lassen, das war’s. Ich habe sie langsam ans Handpferdreiten gewöhnt und dann durfte sich mein Patenkind ca.1xpro Woche tragen lassen. Das haben wir langsam etwas gesteigert. Mit 4 1/2 haben wir jetzt mit der Ausbildung begonnen. Marie wird klassisch Barock ausgebildet – auch mal wieder auf einem ungewöhnlichem Weg:
Wir fahren einmal im Monat übersWochenende zu unserer Trainerin. Dort wird Marie zweimal am Tag gearbeitet. Eine Einheit macht morgens unsere Trainerin und am Nachmittag machen wir eine gemeinsam. D.h.wir lernen zusammen unter Anleitung. Wir bekommen dann Hausaufgaben bis zum nächsten mal und dann bauen wir langsam darauf auf.
Natürlich dauert das alles sehr viel länger – aber so lernen wir gemeinsam und wachsen zusammen. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich das partnerschaftliche, altersgerechte und langsame ausbilden der richtige Weg ist.
Schließlich ist sie doch meine Freundin 🙂
Viele liebe Grüße!
Jenny und Marie

 

Von Christina • 4. Dezember 2017

Jenny, ich bin über deinen Kommentar auf diesen Artikel gestoßen und beim Lesen dachte ich mir, „Wow, der Artikel mag ein paar Jahre alt sein, aber er ist aktueller denn ja“ – und was lese ich am Anfang deines Kommentars 😉
Gerade dieser Punkt mit der Kooperationsbereitschaft, dem „Ja“ zum Reiten sagen, finde ich unglaublich wichtig. Und dieses ganze Gerede, dass die Pferde einem sonst auf der Nase rumtanzen, etc. ist doch letztendlich nur Ausdruck dieser leider nicht totzukriegenden „Dominanztheorie“.
Wir wollen doch Partner haben in unseren Pferden und dazu gehört eben auch, ihnen die Zeit zu geben, die sie brauchen.
Meiner ist jetzt 8 1/2 und wir „arbeiten“ seit einem Jahr regelmäßig unter dem Sattel und jedes Mal, wenn ich aufsteige, spüre ich, dass es richtig war und ist, mir und ihm so viel Zeit zu geben.

 

Von Maria • 5. Dezember 2017

Hallo Tanja!

Mir schlägt gerade tatsächlich das genaue Gegenteil entgegen:
Meine Jungstute (Isländer) ist 2,5 Jahre alt. Wir gehen 1-2 Mal in der Woche spazieren, oder üben so Dinge wie putzen, Hufe geben. Ich möchte eine nette Zeit mit ihr und sie besser kennenlernen (und sie mich). Vor kurzem habe ich mit ganz leichten Horsemanship-Übungen angefangen, wobei ich Druck ausschließlich über meinen fokussierten Blick ausübe. Das reicht, damit sie weicht. Wir machen solche Übungen nie besonders lange, so 15 Minuten vl. Meine Stute signalisiert mir sehr wohl, ob sie Lust hat und mir von der Weide folgt, oder ob ich sie eher störe. Wenn sie nicht will, lasse ich sie in Ruhe und verschiebe unser „Training“ auf einen anderen Tag.
Nun gibt es Menschen, die der Meinung sind, ich würde sie zu viel arbeiten. Ich solle sie einfach Pferd sein lassen, so unberührt wie möglich. Halfterführigkeit und Hufpflege kämen noch früh genug. Ich würde mein Pferd zu sehr betüddeln.
Natürlich denke ich darüber nach, was ich da tue und ob ich nicht doch zu viel verlange. Auf der anderen Seite denke ich, dass mein Pferd mir doch sehr klar kommuniziert, was gut ist und wann es reicht. Ich muss nur in der Lage sein, es zu lesen. Aber kann ich das immer? Manchmal kommt diese Erkenntnis vl zu spät. Aber auch das verkraftet mein Pferd, es verzeiht sozusagen, wenn doch mal etwas schief gelaufen ist.
Und das hat mir eigentlich gezeigt, dass es keinen starren Weg in die eine oder andere Richtung gibt, sondern nur ein richtig oder falsch in diesem Moment zwischen diesem Pferd und seinem Menschen. Das kann mit einem anderen Pferd-Mensch Gespann in einer anderen Situation ganz anders und genauso richtig sein.
Nur das zu erkennen und im täglichen Kontakt mit anderen Pferdemenschen zu vertreten ist alles andere als einfach.

 

 

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