Die Sache mit der Anlehnung

Wenn man sich mal in den Reihallen umschaut oder durch Internet-Foren streift, das Thema „Anlehnung“ ist überall präsent. Offenbar kann man sehr Unterschiedliches darunter verstehen und die allgemeine Unsicherheit darüber mag dazuführen, das vom schlabbernden Zügel bis hin zum auf die Brust gezogenen Pferd so ziemlich alles zu sehen ist.

Ich habe das Reiten in einem sehr kleinen Stall gelernt bei leider ziemlich schlechten Reitlehrerinnen. Dort war das Motto: vorne festhalten, hinten draufhauen und dabei möglichst oben bleiben. 🙁 Mit meinen Reitbeteiligungen lernte ich dann andere Reitweisen kennen. Aber erst mit meinem eigenen Pferd begann ich guten Unterricht zu nehmen und mich auch mit Büchern und Videos und Seminaren fortzubilden.

Was die Anlehnung angeht, so war ich da bis vor kurzem immer noch skeptisch. Aramis neigte schon immer zum Einrollen (ein Erbe der Zeit vor mir) und hat bisher einen Dauerkontakt möglichst vermieden. Ich selbst wollte auf keinen Fall mit Dauerzug reiten, wie ich es so oft sehe. Das führte dazu, dass ich den Zügel möglichst wenig anfasste.

Babette brachte mich nun sanft dazu, tatsächlich so etwas wie eine Anlehnung zu erarbeiten (siehe dazu auch ihren Beitrag zur Anlehnung). Der Grundgedanke dabei ist: das Pferd zu begleiten. Es also nicht allein zu lassen, indem man die Zügel wegwirft, sondern in einer stetigen, sanften Verbindung zu bleiben, mit der man dem Pferd immer sagen kann: „Ja, das ist richtig so.“ oder „Jetzt bitte etwas mehr abstrecken.“

Die ersten Versuche meiner Kontaktaufnahme führten, wie zu erwarten war, tendenziell zum Einrollen oder Aramis hob sich immer sofort wieder nach oben heraus. Ohne Babettes Ermutigung hätte ich gedacht: „Es geht halt nicht.“ Sie aber leitete mich an, mit jeder Bewegung mitzugehen und immer nur dann wirklich leicht nachzugeben (ohne den Kontakt aufzugeben), wenn die gewünschte Reaktion kam. Bei all dem war wichtig innerlich, liebevoll und sanft zu bleiben.

Babette spricht immer davon, mit den Zügel „zu locken“ bzw. „zu verführen“. Und diese Einstellung ist natürlich eine gänzlich andere als wenn man „dem Gaul mal zeigt, wo der Schädel hingehört“. Aramis traute der ganzen Sache erst gar nicht, sprich: ich musste mir hier seine Bereitschaft, sich auf den Zügelkontakt einzulassen, wirklich erst verdienen. Ich durfte nicht ungeduldig werden und schon gar nicht ungerecht, wenn er sich zum 50. Mal heraushob, sondern einfach immer weiter dranbleiben. Das Lob kam exakt dann, wenn er die Verbindung zuließ und sich an den Zügel zu dehnen begann.

Und jetzt erst (ich reite seit 30 Jahren!) beginne ich langsam zu begreifen, was es eigentlich wirklich mit der Anlehnung auf sich hat! Wie es sein kann, wenn mein Pferd sie aktiv von sich aus sucht, ganz so als wolle er von mir geleitet werden. Und wenn das nicht nur kurze Momente sind, sondern wenn Phasen draus werden und wir beide uns in diesem sanften Kontakt entspannen können.

Ich weiß genau, welch enormer Vertrauensbeweis das für ein Pferd, das solche Angst vor dem Gebiss hat, wie mein Großer und es rührt mich sehr, das mit ihm zu erleben.

28. Mai 2008 von Tania Konnerth • Kategorie: Reiten 11 Kommentare »

 

11 Reaktionen zu “Die Sache mit der Anlehnung”

 

Von Therese • 28. Mai 2008

Hallo Tania, mich würde interessieren, wie du Aramis dann gelobt hast?! Mit der Stimme? Oder wie oder was? Ich hatte nämlich oft das selbe Problem, wusste aber nicht, wie ich meinem damaligem Pferd zeigen konnte, wann es richtig war und die Reitlehrerin des Hofes konnte auch nur „vorne halten“ und „hinten „aufwäcken““

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Hallo Therese,

ja, ich habe mit Stimme gelobt, aber auch mit leichtem Streicheln am Hals und auch, indem ich ihn habe anhalten lassen und er bekam einen Keks. Früher habe ich nie vom Sattel aus mit Futterlob gearbeitet, weil ich fürchtete, dass er dann ständig betteln würde. Ist aber überhaupt nicht der Fall. Mit dem Futter kann ich aber prima was Gutes verstärken – und das ist eben auch wirklich ein Lob, welches er definitiv als solches empfindet 🙂

Herzlich,
Tania von „Wege zum Pferd“

 

Von Rahel Ruef • 19. Juli 2008

Ich finde Ihre Webseite sehr gut:-)
Diese Seite ist sehr motifierend und lernförderlich!

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Hallo Rahel,

ganz herzlichen Dank für das tolle Feedback!

Weiterhin viel Freude mit „Wege zum Pferd“,
Tania

 

Von Susanne • 25. August 2008

Hallo Tania! Die Ahnlehungsgeschichte ist klasse! Genauso habe ich das auch empfunden! Mir hatten diese Dressurstudien (ein Heft mit vielen Beiträgen von lauter „Spezialisten“ zu einem bestimmten Thema) da sehr geholfen (die leiht Bianca mir freundlicherweise immer aus:-)). Es ist auch so, dass man wirklich Geduld braucht. Ich reite auch viel gebißlos, da hilft einem auch nichts, wenn es mit Sitz und Hilfen (so wenig wie möglich) nicht klappt! Das Annehmen des Zügels ist jedenfalls auch im Notfall eine ganz wichtige Sache – die muss einfach klappen! Und sieht auf den Bildern von euch gut aus! Ich denke, Lob ist das A und O im Umgang mit Pferden ( und Hunden und Kindern und Männern…… grins, man beachte die Reihenfolge) Viele Grüße aus dem Saarland! Susanne

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Hi Susanne,

schön, von Dir zu lesen 🙂 Jau, die Dressurstudien lese ich auch, wie vieles andere. Und es ist immer wieder schön, wenn zu dem verstandesmäßigen Verstehen das tatsächliche Erleben kommt.

Ein herzlicher Gruß an Dich,
Tania

 

Von Jenny • 5. Juni 2009

Hallo,

ich habe eine Rb, 14 Jahre alt. Und ich habe eine sehr gute Reitlehrerin, bei der ich regelmäßigen Reitunterricht nehme, sie selbst hat ein Pferd ausgebildet und reitet Dressur im M-bereich.

Gerade sind wir dabei, das meine Rb mitte, bis ende beim Reiten (Nicht nur beim Reitunttericht, sondern auch wenn ich alleine Reite, was ich 3x die woche mache, sich schön abdehnt, daraus soll ja die Anlehnung entstehen. Gerade machen wir das noch so, das ich sehr stark mit der Hand arbeite, was nicht schön ist, aber ich muss es ja lernen. Wenn ich jetzt an diesem Punkt bin, ab dem sie sich total adehnt, wie soll ich ihr dann die Anlehnung anbieten? Und wie soll ich von anfang an beim Reiten anfangen, im Bereich Hilfen mit Hand und Bein?

Tanja, könntest du mir eine Mail schreiben, wo du mir schritt für schritt erklärst wie ich die Anlehnung einbringe?

Lg

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Hallo Jenny,

ich fürchte, da muss ich passen, tut mir sehr leid. Gerade das Thema Anlehnung ist sehr komplex und aus der Ferne, ohne Euch zu sehen, ohne zu wissen, wie Du reitest, ohne den Ausbildungsstand des Pferdes zu kennen und all die anderen wichtigen Faktoren kann ich leider keine konkreten Tipps geben.

Aber Deine Frage müsste Dir doch Deine Reitlehrerin beantworten können – sie bildet Euch doch aus.

Herzlich,
Tania

 

Von Charlotte • 23. Juni 2010

Hallo Tania!
Ja, mit dem Thema Anlehnung habe ich auch so meine Probleme, besonders, weil dieser Punkt von unterschiedlichen Reischulen komplett unterschiedlich behandelt wird: Bei meiner alten Reitschule war das eigenliche Ziel jeder Stunde, das Pferd zu einer schönen Haltung und Anlehnung zu bringen.Bei meiner jetzigen wird plötzlich erwartet, das Pferd in fünfeinhalb Sekunden perfekt an den Zügel geritten zu haben. Leider muss ich zugeben, das ich es bei beiden Schulen nie geschafft habe,eine konstante Anlehnung beizubehalten. Vielleicht hat das Pferd mal kurz im Genick abgeknickt, ich ahb dann auch sofort mit der Hand nachgegeben, aber dann war es sofort wieder oben mit dem Kopf! 🙁
Schwierige Sache, ich würde mich wahnsinnig über einen weiteren Beitrag zu diesem Thema freuen!
LG, Charlotte

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Schau mal – Babette hat dazu auch schon was veröffentlicht, vielleicht hilft das ein bisschen weiter?

http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/08/eine-ubung-fur-die-anlehnung/

http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/10/27/eine-spannende-ubung-zur-zugelfuhrung/

Herzlich,
Tania

 

Von Birgit(Gepardo) • 28. Oktober 2010

Hallo Tanja,stöbere grad mal wieder auf Deinen Seiten und stieß auf das Tema Anlehnung.Mein größtes Problem mit meinem Hü.Ich hab in meinem Stall den Eindruck als könnten sie „es“alle nur ich bekomme mein Pferd nur mit sehr viel Schweiß in die Anlehnung/Aufrichtung.Mit langem Hals läuft er dahin und wenn mein Reitlehrer sagt der kaut zu wenig beschäftige ihn mal.Beweg deine Hände.Dann mach ich das artig nur mein Pferd drückt noch mehr dagegen.Druck erzeugt Gegendruck..Stellen läßt er sich auch nicht so gut.Schaut gerne nach außen.Am Boden Sieht das anders aus.Die Übungen zum Longenkurs macht er ganz brav mit.Neulich hat eine“die richtig reiten kann“ auf ihm gesessen.Druck hat sie gemacht und mein Pferd hätte aufs Tunier gehen können,so toll ist er dahingeschwebt.Ich mag aber keinen „Druck“in der Form..gegenhalten..mehr Bein etc.
Gibts da vielleicht einen Rat von Dir,Übungen etc.die ich versuchen könnte.P.S.am liebsten galloppiere ich ohne Sattel mit wehendem Haar durch die Halle..dann sind „wir“so glücklich“ 🙂
ganz liebe Grüsse Birgit

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Hallo Birgit,

ohne Euch zu sehen, kann ich da leider gar nicht viel sagen. Ich wage aber arg zu bezweifeln, dass Druck zu schönen Gängen führt 😉 Und auch „viel Schweiß“ ist für mich nicht der richtige Weg.

Der Longenkurs ist ein sehr guter Weg, einem Pferd Balance und Selbsthaltung zu vermitteln. Im Aufbaukurs erfährst Du, wie Du die Idee des Longenkurses auch im Sattel umsetzen kannst.

Um mehr Aufrichtung und Versammlung zu erreichen, nutze ich viele Übergänge und Wechsel von gebogenen und geraden Linien sowie Seitengänge.

Tania

 

Von Bettina • 12. November 2012

Hallo Tania,

seitdem ich mich etwas in die klassische Reitlehre eingelesen habe, halte ich viel mehr von Ausbindern. Richtig eingesetzt haben die nämlich einige Vorteile gegenüber der Hand. Die Länge ist immer dieselbe, so dass das Pferd selbst die richtige Haltung suchen kann.
Da mein Pferd Schulpferd war, hat er ständig gegen die Hand gekämpft, was ich ihm nicht verübeln konnte. Zum Kämpfen gehören aber immer zwei, also bin ich erstmal wochenlang am losen Zügel geritten, um ihm das Gefühl zu nehmen, dass Reiten im Maul ziehen bedeutet. Dann merkte ich: mein Pferd ist ja unheimlich empfindlich im Maul! Deshalb hat er sich auch gewehrt. Er ist ein großer Kerl, brav, gleichzeitig sehr sensibel, und reagiert auf Gewalt immer mit Gegenwehr. Da er so viel Kraft hat, wollte ich, dass er auf leiseste Zügelhilfen reagiert. Ich habe so angefangen: Nach dem Aufwärmen am langen Zügel Trab auf dem Zirkel: zwei Runden mit leichtem Kontakt, zwei Runden langer Zügel, usw., auch im Gallopp. Das hat bei ihm Wunder gewirkt. Da er nicht so lange in der Anlehnung ausharren musste, kam er dann ganz von selbst „in meine Hand“. Ich habe die Phasen der Anlehnung dann langsam ausgedehnt, immer nur so lange, wie er es gut geschafft hat. Wir machen aber immer noch sehr viele Pausen am langen Zügel.
Bei den Übergängen war es etwas schwieriger: da hat er sich immer noch rausgehoben. Dort habe ich dann Ausbinder eingesetzt. Da Ausbinder nicht nachgeben, muss man sie ständig rein/raus-schnallen, ich mache das von Pferd aus. Hat er es gut gemacht: loben, Ausbinder raus, Schritt am langen Zügel. So hat er sehr schnell verstanden, um was es geht. Ich konnte mich dann ganz auf meinen Sitz in den Übergängen konzentrieren und auf feine Zügelhilfen. Jetzt brauchen wir die Dinger nicht mehr. Bei einem Pferd, das sich hinter dem Zügel verkriecht, so wie dein Aramis, bringt das aber glaub ich nichts.
Die Belohnung für meine Geduld beim Thema Anlehnung kam gerade gestern: Bei einem Ausritt in den Wald mit einer Gruppe von viern haben die anderen, während einer kurzen Pause, ihre Pferde grasen lassen. Ich habe so vor mich hin geträumt. Eine Mitreiterin sagte: Lass ihn doch auch fressen! Da merkte ich erst, das mein Pferd ganz artig in feiner Anlehnung dastand, und erst, als ich den Zügel hingegeben habe, hat er sich nach dem Gras gestreckt 🙂
Was mir bei dem Beitrag zur Anlehnung fehlt ist der Zusammenhang zum Treiben. Die meisten Probleme mit der Anlehnung entstehen durch zu viel Handeinwirkung und zu wenig Vorwärts. Wenn meine Reitlehrerin Stunden gibt (sie reitet Grand Prix), heißt es meist erstmal „Hand weg, vorwärts reiten!“. Wir machen auch viele Übungen zum Lockern der Arme und Schultern. Und die meisten haben kein gutes Gleichgewicht auf beiden Bügeln, das kommt noch als Störfaktor hinzu.Laut meiner Reitlehrerin schafft es ein guter Reiter, das Pferd so wenig wie möglich in seinem Bewegungsablauf zu stören. Irgenwie ist mir diese Einstellung sehr sympatisch.
Das war jetzt aber lang…
Liebe Grüße aus Warschau,
Bettina

________________________

Danke, Bettina, für Deinen Bericht. Wenn dieser Weg für Euch funktioniert, ist das eine gute Sache. Für mich bleiben nach wie vor dicke Zweifel, was den Einsatz von Ausbindern angeht, denn für mich ist genau die Tatsache, dass Ausbinder nicht nachgeben können, der Haken an der Sache. Pferde bewegen sich und werden unweigerlich Schmerzen erfahren, wenn sie gegen den statischen Ausbinder laufen. Für mich ist genau das nicht der Weg, den ich wählen will, sondern ich möchte mit einer weichen Hand die Bewegungen meines Pferdes fördern und es (naturgemäß immer wieder neu) in die korrekte Position locken.

Herzlich,
Tania

 

Von Mari • 24. November 2014

Auch in “ meiner “ Reitschule wird gelehrt, dass die Anlehnung immer gleichmäßig sein muss;
eine federnde Verbindung. Dabei ist es zweitrangig, wie lang oder kurz der Zügel ist.
Das Pferd muss sich auf ein Gleichmaß verlassen können, um vertrauensvoll ans Gebiß heranzutreten.
(Da man dieses Gleichmaß aber erst herstellen kann, wenn man gut im Gleichgewicht sitzt,
bekommen Anfänger hier Ausbinder. Die gehen zwar nicht mit, sind aber offensichtlich den Pferden immer noch angehender als unruhige Hände.)
Wie unangenehm dem Pferd auch ein plötzliches, zu starkes Nachgeben ist, wurde mir bei einem Bild deutlich:
Ein rauher Stein liegt auf einer Treppe aus feinem Porzellan. Nun nimmt man den Stein mit den Händen und legt ohne auf eine andere Stufe. Den Stein würde man ebenso vorsichtig aufnehmen wie absetzen. Genauso sollte man es mit dem Zügel machen.
Und noch ein Vergleich : ich denke oft, ich hätte ein Kleinkind an der Hand. Das will festen Halt
( wer schon mal erlebt hat, wie ein Kind möchte, dass man den Händedruck etwas verstärkt, weiß, was ich meine), aber nicht so feste, dass es weh tut!
Und wenn das Kind sich plötzlich losreißen und auf die Straße rennen will, erhöhe ich natürlich den Druck von mir aus. Wenn ich eine gute Reaktion und viel Gefühl habe, schaffe ich es, das Kind bei mir zu behalten ohne ihm die Fingerchen zu quetschen. Genau so ist das mit dem „Gegenhalten“ zu verstehen. Weich abzufangen, was an an Bewegung zu viel ist oder in eine falsche Richtung ( z. Kopf nach oben schlagen) geht.
Um vorne etwas abfangen zu können, muss aber erst mal Vorwärtsbewegung da sein – und nicht umgekehrt. Erstmal vorne ziehen und hinten treten wäre dagegen wie Vollgas bei angezogener Handbremse.

Ich hoffe, dem einen oder anderen hier mit meiner Darstellung hilfreich sein zu können?
Liebe Grüße, mari

 

Von anonym • 6. Dezember 2014

Ich reite jetzt schon ungefaehr 5 Jahre und erst vor einem jahr habe ich von der Anlehnung gehoert.Das ist schon echt traurig

 

Von anonym • 6. Dezember 2014

Mir wird jetzt immer wieder gesagt ich soll die zuegel richtig kurz nehmen, weil ich so erst Kontakt zum Maul haette doch ich spuere den Druck wenn mein Pferd dagegen ankaempf. Doch sonst geht er immer wie eine Giraffe… 🙁 Nach einiger Zeit habe ich ihn dann am Zuegel und es laeuft super, dxoch es tut weh ihn am Anfang immer so kaempfen zu sehen.. Das ist auf jedenfall der Falsche weg.. Doch keiner sagt mir wie es richtig geht.. Und fuer die meisten Lehrkurse benoetigt man ein eigenes Pferd.. Ich bemuehe mich etwas zu aendern ,denn ich weiß so kann es nicht weiter gehen.. Ich weiß nur nicht mehr weiter.. Lg

 

Von Simone • 10. Februar 2016

Hallo Tania,

ich reite seit 2 Jahren, habe auch einen guten Trainer. Das mit der Anlehnung klappt im Schulbetrieb mal gut, mal weniger gut.
Das eigentliche Problem habe ich bei meiner Reitbeteiligung.
Ich habe es inzwischen vielleicht 2x geschafft ihn kurz in die Anlehnung zu bekommen, aber meistens trägt er den Kopf deutlich vor der Senkrechten. Vor allem im Gelände hält er den Kopf immer hoch. Dort ist er ein bisschen flotter unterwegs, aber durch das zurückhalten trägt er den Kopf immer so weit oben. Was mache ich falsch? Sollte ich mehr treibende Hilfen geben?

Grüße,
Simone

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Hallo Simone,

es tut mir leid, aber da kann ich, ohne Euch zu sehen, wirklich leider gar nichts sagen. Es können so viele Faktoren eine Rolle spielen, jeder Rat aus der Ferne wäre unseriös.

Denk bitte auch daran, dass das Pferd Schmerzen haben kann, ggf. muss überprüft werden, ob es Rückenbeschwerden hat, Blockaden, Verspannungen, ob der Sattel passt usw.

Alles Gute,
Tania

 

 

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