Vorsicht bei klirrender Kälte – Trinkt Ihr Pferd genug?

„Oje, ist das kalt!“ – das ist wohl der zurzeit am häufigsten zu hörende Satz landweit. Bei Temperaturen bis -20 ° kommt so manch’ ein Mensch an seine Grenze. Dieser Winter hat es wahrlich in sich.

Wir Pferdehalter und Stallbesitzer haben mit den Auswirkungen dieser extremen Witterung auf besondere Weise zu kämpfen: eingefrorene Tränken, nicht anspringende Traktoren, vereiste Pferdeausläufe lassen manches graue Haar wachsen und einige Sorgenfalten entstehen…

grauehaare.jpg

Eine Gefahr war mit allerdings bis vor kurzem nicht so bewusst: die Gefahr, dass die Pferde bei dieser Kälte nicht genügend trinken.

Es scheint, als haben viele Pferde einfach keinen Durst, oder mögen das kalte Wasser nicht. Und Pferde, die nicht genug Wasser aufnehmen, können leicht eine Verstopfungskolik und Kreislaufprobleme bekommen. In unserem Forum haben einige Pferdebesitzer über das Problem berichtet.

Durch diese Berichte sensibilisiert, halte ich meine Schützlinge gut im Auge. Bei einer meiner Pensionspferdedamen sagte mir mein Bauchgefühl, dass sie nicht genug trinkt. Als ihre Longentrainerin mir dann noch erzählte, dass sie einen schlappen Eindruck macht und ihr Kraftfutter nicht frisst, riet ich der Besitzerin gleich einen Tierarzt zu holen und das Blut untersuchen zu lassen. Anhand des so genannten “Hämatokritwertes” kann die Dicke des Blutes bestimmt werden – und tatsächlich stellte sich heraus, dass die Stute stark ausgetrocknet war. Wir brachten sie gleich in die Klinik, wo sie Infusionen bekam.

Der Hautfaltentest hat uns hier leider nicht vorgewarnt!

Bei dem Hautfaltentest zieht man die Haut mit den Fingern am Hals des Pferdes hoch (das Pferd muss dabei gerade gestellt sein). Lässt man die Hautfalte los, sollte die Falte sofort verschwinden. Bleibt die Hautfalte länger als 2 Sekunden stehen, liegt eine so genannte Dehydrierung (Austrocknung) vor.

Wenn Ihr Pferd also

  • einen kraftlosen, müden Eindruck macht,
  • Anzeichen einer gestörten Verdauung (Koliksymptome, Durchfall oder auch zu wenig Kotabsatz) zeigt,
  • und nicht wirklich fressen mag,

denken Sie bitte auch an die Möglichkeit, das Ihr Pferd nicht genug Wasser getrunken hat.

Übrigens: Manche Pferde lassen sich mit angewärmtem Wasser animieren mehr zu trinken.

Ich bin so froh, dass ich durch die Berichte im Forum in diese Richtung gedacht und meinem Bauchgefühl vertraut habe, denn so konnten wir der Ursache für die Mattigkeit des Pferdes schnell finden – zum Glück bevor sie richtig krank wurde.

2. Februar 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Gesundheit 24 Kommentare »

 

24 Reaktionen zu “Vorsicht bei klirrender Kälte – Trinkt Ihr Pferd genug?”

 

Von Cate • 2. Februar 2010

Das ist mir bei unserer Susi auch schon aufgefallen. Leider läßt sie sich auch durch warmes Wasser oder Tee zum Saufen animieren. :(
Deshalb bekommt sie ihren Alte-Damen-Brei jetzt als Suppe!
Trog und Pony schauen zwar aus wie “Sau”, aber immerhin bekomme ich so ein paar zusätzliche Liter Flüssigkeit ins Pferd! :)

LG Cate
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Ja, das machen wir bei der Stute auch, aber begeistert ist sie vor ihrem Brei leider auch nicht :-( ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Manuela • 2. Februar 2010

Salü!

Bei Guanito führte zu wenig Wassertrinken zu einer Verstopfungskolik mit Dickdarmdrehung, was letztendlich zu einer Kolik-OP führte.

Warnzeichen gab es keine, bis auf manchmal ein dezentes “Stehen in Badewannenstellung” mit leicht nach vorne und hinten ausgestellten Beinen…

Seitdem haben wir in den Paddockboxen eine Wärmeumwälzpumpe und die Pferde bekommen immer ca. 5° warmes Wasser – optimal!
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Oje, das ist ja heftig! Wir haben eigentlich auch alles beheizt, aber dann war die Rohrbegleitheizung kaputt und wir mussten aus Bottichen tränken. Ich habe zwar mehrmals täglich heisses Wasser nachgekippt, aber das Wasser war gerade über Nacht trotzdem gefroren und viel kälter als die Pferde es sonst bei mir gewöhnt sind. Von daher kann ich mir gut vorstellen, das unser Sorgenkind unser Wasser einfach zu kalt war … :-( ,
Gib Dein “God Boy” einen Keks von mir,
Babette

 

Von Shieldmaiden • 3. Februar 2010

Hallo,

ich kann da Apfelsaft oder molasse empfehlen, das regt so manchen zum trinken an. Einfach in wasser verduennen, und in kleinen Mengen anfangen – so haben wir unsere Pferde beim Sommerturnier/gelaenderitt zum trinken ueberredet (natuerlich nicht permanent im wasser lassen und reste wegschuetten usw) – hat bei uns geholfen!

lg

Tina
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Vielen Dank für den Tipp!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Conny • 4. Februar 2010

Habe grade an diesen Artikel denken müssen. Hab gerade erfahren, dass bei uns im Stall ein Pferd über Nacht an Kolik erkrankt ist und die Operation nicht überlebt hat.

Es war ein total robuster Tinkerwallach ohne äußere Anzeichen – vor 3 Monaten musste schon ein Pferd eingeschläfert werden aufgrund einer Kolikerkrankung (hatte allerdings schon jahrelang Verdauungsprobleme) – also 2 innerhalb von 3 Monaten. Die Stallbesitzerin ist natürlich völlig geschockt, weiß nicht woran das liegt. Heuqualität ist spitze. Wenn der erste Schock verdaut ist, werde ich sie mal auf die Problematik mit dem Trinken hinweisen und sie für dieses Thema sensibilisieren – womöglich hat sie ja einen Blutwert von der OP, der Rückschlüsse erlaubt.

Mach mir schon Sorgen. Ich glaube dieses Problem wird unterschätzt…

LG
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Wie traurig :-( !
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Pferdeschneck • 4. Februar 2010

Oh ja, kann Euch nur raten – passt auf dass sie genug trinken und bitte kein eiskaltes Wasser!

Meine Stute trank letztes einen ganzen Eimer eiskaltes Wasser auf einmal. Wenige Minuten später stand sie mit leichten Kolikanzeichen da :-O Die bekamen wir zwar mit Decke + Spaziergang + Kolosan innerhalb kürzester Zeit wieder hin, nur dann beschloß sie – nein – ich trinke mal lieber nix mehr :-O

Über 3 Tage hat sie immer nur wenige Schlückchen aus dem Eimer genommen. Ich habe dann dünnflüssiges warmes Mash gereicht – mehrmals am Tag, je 8 Liter. Dann hat sich das Trinkverhalten wieder normalisiert. Seitdem gibt es nur noch warmes Wasser – und siehe da – 3 große Eimer am Tag werden brav leergezutscht :-)

LG
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Ein Glück ist es auch bei Euch gut gegangen!
Danke für Deinen Kommentar,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Claudia Bungert • 8. Februar 2010

Hallo zusammen
Wieviel sollten sie denn im Winter trinken? Habe einen grossen Bottich mit um die 80l Wasser drin, steht draussen, hat also dementsprechen auch Aussentemperatur. Im Sommer haben es 2 PFerde geschafft, den 1,5 leer zu trinken. Jetzt im Moment sind sie zu 3 und der Bottich ist selten ganz leer bis am Abend, die Pferde fressen aber normal und machen sonst einen guten Eindruck. Denke dass jeder so um die 10 – 15 Liter trinkt ist das im Winter genug? Danke. liebe Grüsse und ein dickes Lob, ich komm immer gerne hierhier um mich mit Informationen zu versorgen und mich darüber zu freuen, dass auch andere Menschen Pferde nicht nur als Trainingsgerät sehen.
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Wieviel ein Pferd trinken soll, hängt auch von der Größe ab.
Meine trinken auf jeden Fall bei diesem Wetter weniger als bei warmen Wetter und zum Glück werden ja nur die wenigsten krank.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Conny • 8. Februar 2010

Das Problem, daß mein 28-jähriger Oldie Goliath zu wenig trinkt, habe ich jetzt schon das zweite Jahr.
Er bekommt schon sämtliche Mahlzeiten eingeweicht mit reichlich Wasser (auch die Pellets),um dadurch etwas mehr Flüssigkeit zu bekommen.
Wasser anwärmen oder es sonstwie schmackhaft machen hilft alles nichts, er hat wohl einfach kein Durstgefühl, wie es bei alten Menschen ja auch häufig vorkommt.
Seit einiger Zeit hängt ein Himalaya-Salz-Stein (an den normalen ist er nicht ran) im Stall, dadurch trinkt er etwas mehr, aber nicht wirklich viel.
Er hatte deshalb auch schon zwei schlimme Koliken,die er nur so knapp überstanden hat, deshalb versuche ich auch,daß soviel Wasser wie möglich trinkt, aber eine richtige Lösung für das Problem habe ich bis jetzt nicht gefunden .
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Ich drücke die Daumen, dass er nicht nochmal Probleme bekommt!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Sigrun • 8. Februar 2010

Vielen Dank für den Hinweis, ich denke, dass viele Leute darüber noch gar nicht nachgedacht haben. Wir kennen das Problem von Winter-Distanzritten, bei denen eine Dehydrierung kaum auffällt, weil die Pferde durch die Kälte munter sind, der Puls nicht besonders hoch geht und sie wenig schwitzen – sie merken die Anstrengung nicht so sehr, obwohl sie größer ist, weil sie ja auch gegen die Kälte anarbeiten müssen, haben aber ein geringeres Durstgefühl und stehen oft nach dem Ritt sehr schlecht da, obwohl man ihnen unterwegs kaum etwas angemerkt hat.

Wir tränken aus einer Badewanne, die in einen mit Styropor ausgekleideten Holzkasten gehängt ist. Dadurch friert das nachgegossene warme Wasser deutlich langsamer ein als in einem Bottich ohne Isolierung. Bis -10° C haben unsere Pferde stundenlang aufgetautes Wasser, wenn genug in der Wanne ist. Sie nehmen das sehr gut an und freuen sich immer, wenn man mit warmem Wasser kommt.

Wir gießen allerdings morgens und abends, bei großer Kälte auch mittags 40-80 l warmes Wasser zu. Besonders abends muss aber gut aufgefüllt werden (gegen 21:00 Uhr), sonst friert es durch – das trainiert die Rücken und Armmuskulatur, wenn man vor dem Frühstück schon mal 80l Wasser (= 2x 2 Bundeswehrkanister à 20l) schleppt und stemmt ;-)

LG
Sigrun
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Vielen Dank für Deinen tollen Beitrag Sigrun!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Birgit Mayer • 8. Februar 2010

Hallo Babette! Wie gut, daß du auf diese Problematik hinweist! Mein Pony hatte letzten Winter eine leichte Blasentzündung, die sich durch häufiges Pinkeln und geringe Urinmengen äußerte. Ein normaler Teststreifen ergab einen leicht positiven Befund. Das kam mit Sicherheit ebenfalls, weil er zu wenig getrunken hatte. Die Pferde wollten wohl aus den halbzugefrorenen Eimern nicht recht saufen und wir hatten uns keine Gedanken gemacht, weil wir dachten, sie würden bei Bedarf Schnee fressen. Ich habe ihn dann mit laumwarmem Blasentee recht schnell kuriert, habe aber noch eine ganze Zeitlang immer nach dem Reiten 1 l heißen Apfelsaft mit Haferflocken und ca. 5 l Wasser gereicht, damit ich mehr Flüssigkeit ins Pferd kriege. Lauwarmes Wasser alleine interessierte ihn leider nicht, nur mit Apfelsaft und Haferflocken ;-) .
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Da fragt man sich doch echt, wie die Tierchen so ohne uns, Apfelsaft und Haferflocken in der freien Natur überlebt haben, oder ;-) ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Sabrina • 8. Februar 2010

Hallo,

das Problem hab ich bei meinem Tabaluga auch schon das zweite Jahr das er zuwenig trinkt.
Bei ihm äußert sich das aber dann darin, das er total dunklen Urin bekommt und letztes Jahr sogar Blut drin hatte…
Ich hab mir angewöhnt ihm zur kalten Jahreszeit Himalaya Salz zu zerbröseln und ins Futter zu mischen, mit 10g angefangen und langsam bis 50g steigern.
Dadurch trinkt er auch wieder ein bischen besser.
An den Leckstein geht er mir leider nicht :-(
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Liebe Sabrina,
da hätte ich Sorge, dass ich meinem Pferd zuviel Salz zuführe…
Kann das passieren?
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Christine • 8. Februar 2010

Mein Pony hatte kürzlich auch 2 ganz schlimme Koliken. Ob von Wassermangel weiss ich allerdings nicht.
Bin darauf aber jetzt trotzdem sensibilisiert und habe meinem Kleinen das trinken aus einem Eimer jetzt richtig antrainiert.
Los trinken! *trinkt* – Feeeines Pony! – Keks?
Das macht zwar nur ein paar Liter zusätzlich, aber es gibt mir ein gutes Gefühl es zu sehen.
Zusätzlich bekommt er bisschen Mash, Kräuter und Flohsamenschalen mit gannnz viel Wasser angerührt.
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Wow! Was für eine clevere Idee!
Vielen Dank!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Ute • 9. Februar 2010

Wir halten jetzt seit 16 Jahren Pferde in Eigenregie und bisher haben unsere Pferde immer im Winter mehr getrunken als im Sommer. Kein Wunder, sie fressen ja kein Saftfutter mehr, sondern nur noch das trockene Heu.
Allerdings muss ich zugeben, dass einem im Winter die Wassermenge durch die Schlepperei noch meeeeehr vorkommt.
Die 5 Pferde bekommen pro Tag ca 160 l heißes Wasser
über den Tag verteilt jeweils zu dem gefrorenen dazu.
Dadurch ist es dann lauwarm und die Pferde lieben das.
Lecksteine haben unsere das ganze Jahr und mir ist zum Sommer noch kein Unterschied aufgefallen.
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Vielen Dank für die Info und alles Liebe für Euch,
Babette

 

Von Silke • 9. Februar 2010

Hallo,vielen Dank für diese Info!Darüber habe ich mir auch noch nie Gedanken gemacht,ob unsere beiden Hottis genug trinken im Winter.Sommerzeit war es immer recht viel,jetzt fehlt so höchstens die Hälfte aus unserem 80l Maurerkübel.Füllen 1xtäglich heisses Wasser nach,werd es jetzt aber wohl 2-3xtäglich machen nachdem was ich jetzt alles gelesen habe….Toi,toi,toi ist noch nichts passiert.Wo genau am Hals macht man den Test,seitlich oder unterhalb?
Liebe Grüsse Silke
_______________________________________________
Hallo Silke,
die Hautfalte zieht man seitlich am Hals ab, da, wo man immer gut Haut zu fassen bekommt,
liebe Grüße und einen sorgenfreien Restwinter ;-) ,
Babette

 

Von Silke • 10. Februar 2010

Hallo miteinander!Hab heut einen kleineren Kübel im Stall gestellt,warmes Wasser rin,pferde rangelockt mit Möhren u Äpfel.Vor deren Augen habe ich die Äpfel,die vorher schön von den beiden halbiert worden sind im Bottich schwimmen lassen.So haben sie Wasser aufgenommen und waren gaaanz lange damit beschäftigt die Äpfel rauszufischen. :-)
Liebe Grüsse Silke
__________________________________________
Das ist eine klasse Idee!!!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Mirja • 11. Februar 2010

meiner trinkt zum Glück ausreichend, fülle einmal am tag heißes Wasser nach wenns gefriert, aber sie trinken mindestens so gut wie im Sommer :-)
___________________________________________________ :-)

 

Von Sabrina • 11. Februar 2010

@Babette:

Ich denke nicht, den Tip hat mir sogar der Tierarzt gegeben. Muss aber dazusagen, das er dafür kein Mineralfutter haben darf.

lg Sabrina
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Super!
Danke für die Info!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von bente • 21. März 2010

und was mach ich wenn das alles nichts hilft?

Liebe grüße bente:)
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Das würde ich auf jeden Fall mit einem Tierarzt besprechen. Der wird entscheiden ob es notwendig ist Deinem Pferd durch eine Infusion Flüssigkeit zuzuführen.
Alles Gute!
Babette

 

Von Bina • 23. Juni 2010

Habe festgestellt daß die Pferde oftmals bei den normalen Tränkebecken mit Lasche zum runterdrücken zu wenig trinken… Es dauert einfach zu lange bis effektiv genug Wasser aufgenommen wird.
Kein Pferd bleibt 30 Minuten am Stück an der Tränke stehen um die erforderliche Menge Wasser aufzunehmen!
Ich hab jetzt auf einen Tränketrog (der hat ein Fassungsvermögen von 8l und füllt sich mittels eines Schwimmers immer wieder selbst auf) umgestellt.
Mein Pferd dankt es mir- er ist eh eine Wasserpflanze ;-)
__________________________________________________
Stimmt, die Tränken mit Schwimmer finde ich auch besser,
liebe Grüße und danke für Deinen Beitrag,
Babette

 

Von Brigitte Rentsch • 7. Dezember 2011

Hab gemerkt, dass unsere Pferde eigentlich nur noch nachts aus ihren Eimern trinken. Das Wasser auf der Weide lassen sie stehen.
Nachts trinkt meiner beide Eimer leer (ca 20l?)
Finde ich eigentlich komisch, das Wasser im Stall ist etwa genau so kalt, wie das draussen.

 

Von Stephanie Nemec • 12. Dezember 2011

Hallo!
Danke für diesen Beitrag.
Ich kann nur sagen, daß mir bei meinen Buben jetzt Gott sei Dank kein verändertes Trinkverhalten im Winter auffällt.
Aber bei meinem alten Hengst war das schon so. Allerdings hat das schon im Sommer begonnen. Da waren wir sogar in der Klinik wegen Koliksymptomen. Damals war er sehr ausgetrocknet, und hat Infusionen bekommen. Aber nach einer Nacht und einem Tag ging es ihm gut, und wir konnten ihn wieder mit nehmen. Allerdings haben wir nun nach der Ursache gesucht, warum er so wenig trinkt. Wir haben heraus gefunden, daß es ihm zu schwierig geworden ist, aus dem Tränker zu saufen – also mit der Nase drücken und trinken ging nicht mehr. Also hat er eine Maurerwanne mit Wasser auch in die Box bekommen, und die 4 Jahre, die er dann noch bei uns war, hatte er nie wieder Probleme mit dem Trinken.
Alles Liebe,
Stephanie

 

Von Stephanie Nemec • 12. Dezember 2011

Achja… und im Winter bekam er natürlich handwarmes Wasser. Und das ganze Jahr über Mash oder Müsli in viel Wasser eingeweicht.

 

Von Susanne • 7. Februar 2012

Hallo!
Wir geben das Kraftfutter zur Zeit immer mit 20 Liter Wasser… also Suppe.
Zusätzlich wird noch Wasser angeboten und es gibt nen warmen Masheimer (uch 20l)extra.
So kommen wir immer auf 50-60 Liter pro Pferd.
Das Prozedere machen wir aber nur bei so eisigen Temperaturen, sonst gibts Wasser aus dem Bottich.
Liebe Grüße
Susanne

 

Von Christine • 9. Oktober 2012

Hallo,
meine Kleine ist gerade aus der Klinik zurück. Verstopfungskolik und mehr…Ich kann jedem Besitzer mit wenig saufenden Pferden nur empfehlen, die Symptome für Verstopfungskolik genauestens durchzulesen. Ich habe sie nämlich nicht erkannt :-(

Aber ich kann machen was ich will, sie möchte einfach kein Wasser. Zur Zeit gibts 3 Eimer quietschnasse Heucobs mit Salz (für den Durst) und Öl (für´s Rutschen) pro Tag. Apfelsaft trinkt sie nur pur, aber kann man ja mal antesten und dann ganz langsam verdünnen…
Christine

 

Von Anne • 17. Oktober 2013

Hi, da selbst im Stall unsere “temperierten” Tränken im Winter zu frieren, haben wir uns eine Thermobar angeschafft. Sie funktioniert super und selbst bei minus 18 Grad letzten Winter, war das Wasser immer angenehm und frostfrei. Nicht ganz billig, für uns das Geld aber in jedem Fall wert.
Viele Grüße Anne

 

 

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