Babettes Praxis-Blog : Kategorie ‘Umgang‘

Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Mein Weg in die Angst- und aus ihr heraus

Vielleicht haben Sie schon gesehen, dass wir einen neuen Kurs herausgebracht haben? Dieser Kurs Vertrauen statt Angst für Mensch und Pferd liegt uns sehr am Herzen und wir freuen uns über all die tollen Rückmeldungen, die wir schon dazu bekommen haben. Da das Thema Angst für mich auch intensive persönliche Hintergründe hat, möchte ich heute die Geschichte von Persico erzählen.

Meine wilden Anfänge

Meine „Reiterlaufbahn“ begann mit meinem zehnten Lebensjahr als ich in ein Internat kam. Dort gab es Ponys mit denen ich beinahe täglich durchs Gelände ritt, in der Regel ohne Sattel und meistens nicht „gesittet“ ;-) . Fast immer ritt ich mein Pflegepony Britta, aber auch die anderen Haflinger und Norweger, die die Schule besaß, ritt ich oft.

Wir galoppierten über Stoppelfelder, nahmen jeden querliegenden Baumstamm mit und obwohl ich des öfteren unsanfte Abgänge absolvierte, hatte ich in dieser Zeit keine Angst.

Einmal die Woche fuhr ich auf einen Reiterhof in der Nähe und nahm dort „richtigen“ Unterricht. Dort ritt ich sogar Jagden mit und ritt Pferde, die kaum angeritten waren. Ok, ab und an wurde mir schon etwas mulmig, aber auch hier kann ich sagen: Ich war relativ angstfrei. (weiterlesen…)

1. Februar 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 23 Kommentare »

Hilfe, mein Pferd reißt sich beim Spazierengehen los und rennt Richtung Autobahn

Ich habe Euch letzte Woche gebeichtet, dass ich mich in unserer Weihnachtspause in Fremdforen rumgetrieben habe. Und ich habe schon durchklingen lassen, dass ich von dem, was ich da gelesen habe, sehr betroffen war. Aber, wie alles im Leben, hatte auch das etwas Positives, denn nun bin ich noch stolzer und glücklicher über unser „kleines“ ;-)   Forum, indem eine so positive Grundstimmung untereinander und eine klare “pro Pferd”- Einstellung vorherrscht.

Nun aber zu der Geschichte, die mich dazu gebracht hat, mich in einem anderen Forum anzumelden und in einem Thread meinen Senf dazuzugeben:

Das Problem

Ein ca. 16-jähriges Mädchen (geschätzt nach Betrachtung von ihrem Foto) mit einer Reitbeteiligung auf einer 15-jährigen Ponystute (Endmaßpony) hat eröffnete einen Thread, da sie folgendes Problem hat: Die Stute reißt sich regelmäßig beim Führen los und lässt sich dann nicht wieder einfangen. Das macht die Stute wohl bei allen Personen (selbst bei gestandenen Männern), die mit ihr umgehen und mit schöner Regelmäßigkeit. Von der Beschreibung her hat das Mädchen es hier mit einem echten “Losreiß-Profi” zu tun.

Das Ziel: Ohne Angst Spazierengehen zu können

Nun wollte die Threaderstellerin gerne wieder mit dem Pony spazierengehen und fragte, was sie tun kann, um das Pony am Losreißen zu hindern. Sie schrieb, dass sich der Stall in unmittelbarer Nähe einer Autobahn befindet und es keine Wege gibt, die nicht entlang der Autobahn führen. Beim letzten Spaziergang riss sich das Pony wieder los und lief Richtung Autobahn. Das Pony ließ das Mädchen immer nur bis auf ca. Hüfthöhe an sich herankommen, um dann weiterzulaufen. Das Mädchen hat nach eigener Aussage dann große Angst bekommen, dass das Pony auf die Autobahn laufen könnte…

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25. Januar 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 21 Kommentare »

Warum widersetzt mein Pferd sich nur?

Jede/r von uns erlebt mit seinem Pferd Situationen, in denen uns das Pferd die Mitarbeit, oder nennen wir es “den Gehorsam” verweigert. Es widersetzt sich unserer Anordnung. Sei es, das Pferd geht an einer bestimmten Stelle nicht vorbei oder es gibt einem den Huf nicht oder es geht nicht mit Ihnen in einen Pferdeanhänger.

Wenn Sie zu den Pferdemenschen gehören, die sich Gedanken um Ihr Pferd machen (und da gehe ich mal stark von aus ;-) ), kommen Sie nicht um die Frage herum, warum Ihr Pferd nicht das tut, was Sie wollen.

Die Gründe, warum ein Pferd sich uns widersetzt, sind vielfältig:

  • Vielleicht hat es Angst?
  • Vielleicht tut ihm etwas weh?
  • Vielleicht versteht es nicht, was es tun soll?
  • Vielleicht verbindet es eine schlechte Erfahrung mit dem, was ich gerade verlange?
  • Vielleicht will es nicht?

Tatsache ist: Ein Pferd, das sich einer Übung widersetzt, sagt – aus welchem Grund auch immer – „Nein“.

Woran Sie im Falle von Widersetzlichkeit Ihres Pferdes als erstes denken und abklären lassen sollten ist die Frage, ob das Pferd aus Schmerzen oder körperlichen Unvermögen heraus „Nein“ sagt. Wenn Sie hier die Ursache vermuten, legen Sie all Ihre Bemühungen bitte zunächst dahin, die Ursache zu finden und zu beseitigen. Holen Sie dafür Fachleute, wie einen Tierarzt, Physiotherapeuten o.ä.

Wenn Sie sicher sind, dass es keine körperlichen Ursachen für die Widersetzlichkeit gibt, dann versuchen Sie einen Weg zu finden das „Nein“ Ihres Pferdes in ein „freiwilliges Ja“ zu verwandeln und zwar unabhängig davon, ob das „Nein“ aus einer Angst geboren ist oder aus einem anderen Grund.
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4. Januar 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 17 Kommentare »

Wege aus der erlernten Hilflosigkeit

In meinem letzten Beitrag beschrieb ich den Zustand der erlernten Hilflosigkeit. Heute möchte ich Ihnen anhand zweier Beispiele zeigen, wie man ein Pferd wieder aus diesen Zustand herausholen kann.

Das Turnierpferd, das den Großteil sein Lebens in der Box verbracht hat

Eines Tages kam ein Turnierpferd zu mir. Es hatte sein bisheriges Leben in einer Box verbracht und stand auch bei mir zunächst erst in einer Box. Meine Boxen befinden sich „mitten im Ort des Geschehens“. Die Pferde können in die Reitbahn gucken, ihren Kopf in die Nachbarbox halten und es ist immer was los. Es war an diesem Pferd sehr auffällig, das es sich kaum für das interessierte, was bei uns passierte. Dieses Pferd schien gar nicht wahrzunehmen, was um ihn herum passierte, sondern es stand immer auf demselben Platz mit dem Kopf in der Ecke, der Blick war extrem nach innen gekehrt. Es reagierte auch oftmals nicht wenn man die Box betrat, es ansprach. Es wirkte, als wäre er „nicht da“. Der Blick war abwesend und tot. (weiterlesen…)

30. November 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 10 Kommentare »

Die erlernte Hilflosigkeit

Der Begriff der erlernten Hilflosigkeit kommt aus der Psychologie und bezeichnet einen seelischen Zustand, in dem ein Mensch oder ein Tier gelernt hat, dass er/es sich durch sein Verhalten nicht aus einer unangenehmen Situation befreien kann. In diesen Zustand verfallen z.B. viele Menschen, die im Krieg, im Gefängnis (Auffanglager/Konzentrationslager), mit einer leidvollen Krankheit oder Behinderung leben müssen. Der Zustand der erlernten Hilflosigkeit führt oft in eine Depression, also in eine schwere, psychische Erkrankung, die bis hin zur völligen Apathie bzw. Resignation gehen kann.

Auch Pferde können in den Zustand der erlernten Hilflosigkeit gelangen

Nun können nicht nur Menschen in diesen Zustand kommen, sondern auch Pferde. Der Umgang mit Pferden und auch dessen Haltung führt leider viel zu oft genau in die erlernten Hilflosigkeit, denn viele “Ausbildungskonzepte” wollen tatsächlich genau das erreichen.

Dazu gehören:

  • das Scheuchen des Pferdes im Round-Pen, wobei das Pferd die Erfahrung machen soll dass es dem Menschen nicht entfliehen kann,
  • das sog. Aussacken des Pferdes, wobei das Pferd an einem Pfosten gebunden wird und so lange mit Gegenständen konfrontiert (beworfen, “sanft” geschlagen) wird, bis es keinerlei Gegenwehr oder Fluchtversuch mehr zeigt,
  • das bewusst tiefe Einstellen des Pferdekopfes beim Reiten, die sog. Rollkur/Hyperflexion,
  • das ständig wiederholte Weichenlassen des Pferdes vor dem übermächtigen Menschen
  • oder auch Haltungsformen, in denen Pferde den Großteil ihres Lebens ohne direkten Kontakt zu Artgenossen in der Box verbringen müssen.

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23. November 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 19 Kommentare »

So bereiten Sie sich und Ihr Pferd sinnvoll auf die Teilnahme von Kursen vor – Teil 2

Sie planen, auf einen Kurs zu gehen und möchten, dass das so entspannt abläuft wie bei diesen beiden hier?

Dann haben Sie in der letzten Woche dafür schon 6 Tipps von mir bekommen – hier folgen nun 7 weitere, mit denen Sie vor Ort das Ereignis für Sie selbst und für Ihr Pferd positiv  gestalten können.

Tipp 7: Gehen Sie verständnisvoll mit den Ängsten des Pferdes um

Sie wünschen sich ein ruhiges, entspanntes Pferd? Dann seien Sie selbst ruhig und entspannt, auch wenn es Ihr Pferd momentan noch nicht ist. Stellen Sie sich vor, Ihr Pferd wäre ein kleines, ängstliches Kind. Wie würden Sie mit ihm umgehen? Würden Sie es anschnauzen, hauen, am Arm rucken? Oder wäre Sie liebevoll zugewandt, würden mit warmer, sanfter Stimme mit ihm sprechen und ihm erklären, das alles gut ist? Was glauben Sie, welches Verhalten Ihrem Pferd besser helfen wird sich zu entspannen?

Versetzen Sie sich in die Situation Ihres Pferdes: Eines Tages kommt sein aufgeregter Besitzer an und packt es in eine holpernde Transportbox. Weg von seinen Kumpels wird er in einem fremden Stall untergebracht. In einer fremden Halle mit vielen fremden Menschen soll es konzentriert mitarbeiten… Das ist eine ganz schön aufreibende Angelegenheit für ein Lebewesen, was jede Trennung von seiner gewohnten Herde als echte Bedrohung wahrnimmt! Manche Pferde brauchen nach einem Stallwechsel bis zu einem Jahr um „anzukommen“, bis sie sich am neuen Ort sicher und zu Hause zu fühlen. Vergessen Sie nicht: Sie wissen, dass Ihr Pferd übermorgen wieder nach Hause kommt – Ihr Pferd weiß das nicht.

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12. Oktober 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 5 Kommentare »

So bereiten Sie sich und Ihr Pferd sinnvoll auf die Teilnahme von Kursen vor – Teil 1

Für viele ist es das Highlight schlechthin: eine aktive Teilnahme an einem Kurs mit dem eigenem Pferd.

Und bei vielen wird dieses Highlight leider vor allem eines: sehr stressig!

Was man sich so schön vorgestellt hat, wovon man sich so viel versprochen hat, entwickelt sich ganz leicht zu einem chaotischen Ereignis:

  • Das Pferd geht nicht auf den Hänger.
  • Es benimmt sich am Kursort wie ein unerzogenes Wildpferd.
  • Statt der versammelten Menschheit zu zeigen, was für ein tolles Team man mit seinem Pferd ist, fühlt man sich bis auf die Knochen blamiert.
  • Man hat das Gefühl, nicht zu lernen und das Geld für den Kurs umsonst investiert zu haben.

Ich bin mir sicher, viele von Ihnen kennen das. Auch ich habe schon sehr anstrengende Kursbesuche hinter mir und weiß gut, wie man sich in dieser Situation fühlt. Heute befinde ich mich meistens in der Position der Kursdozentin und versuche meinen Teilnehmern so gut es mir möglich ist, in stressigen Situation beizustehen.

13 Tipps für eine erfolgreiche Kursteilnahme

Aus meiner Erfahrung habe nun 13 Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie möglichst gut vorbereitet an das Erlebnis Kursteilnahme herangehen können. In dieser Woche stelle ich Ihnen sechs davon vor und in der nächsten Woche noch einmal sieben. Damit bekommen Sie eine gute Grundlage dafür, dass Sie und Ihr Pferd Kurse in Zukunft positiv erleben und dass Sie beide so locker und entspannt sein können wie z.B. dieses Paar hier:

Beginnen wir also mit den Tipps 1-6.

Tipp 1: Besuchen Sie zunächst einen Kurs bei dem Trainer Ihrer Wahl einen Kurs als Zuschauer

Wenn Sie erstmal ohne Pferd einen Kurs mitmachen, können Sie sich den Trainer in Ruhe anschauen. Beobachten Sie, wie er mit den kursteilnehmenden Pferden und Menschen umgeht. Fühlt sich das für Sie gut an? Haben Sie Vertrauen zu diesem Menschen? Können Sie zu dem, was der Trainer sagt und wie er arbeitet, “Ja“ sagen? Sprechen Sie den Trainer auf Ihre Sorgen an. Überprüfen Sie, ob „die Chemie“ stimmt und buchen Sie erst dann einen Platz mit Pferd. (weiterlesen…)

5. Oktober 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 7 Kommentare »

Fühlen Sie doch mal oder: So steigern Sie Ihre Empathie für Ihr Pferd

Ist es nicht merkwürdig? Wir üben alles Mögliche mit unserem Pferd:

  • das Reiten von Kringeln und Seitengängen aller Art,
  • das Verladen,
  • das Hufegeben,
  • Spazierengehen,
  • Longieren,
  • uvm.

Wir haben oft auch einen super guten Blick für die Äußerlichkeiten unseres Pferdes. Wie sehen ob die Hufe schief stehen, ob unser Pferd 10 kg zuviel abgenommen hat und wie weit das Hinterbein nach vorne fußt.

Aber dass wir uns wirklich die Zeit nehmen, um unser Einfühlungsvermögen, unsere Empathie für das Wesen Pferd und seine Gefühlswelt zu schulen, erlebe ich persönlich eher selten. Dabei ist die Gabe sich tief in ein Pferd einfühlen zu können, eine Fähigkeit, die Ihr Miteinander mit dem Pferd ausgesprochen positiv verändern kann. Und sie lässt sich mit etwas Übung entwickeln bzw. deutlich verbessern! Wenn Ihnen das innere Gleichgewicht und das Wohlbefinden Ihres Pferdes ebenso am Herzen liegen wie sein körperliches, können Sie die Fähigkeit des empathischen Einfühlens ebenso trainieren, wie die o.g. Punkte.

Im Folgenden habe ich dafür einige Anregungen für Sie zusammengestellt.
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31. August 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 9 Kommentare »

Ein Tabuthema- das erregte Pferd bei der Arbeit

Wer sich einige meiner Videos angeschaut hat, wird es vielleicht schon gesehen haben: Wenn ich mit meinem Pepe arbeite, besonders wenn ich ruhige, konzentrierte Bodenarbeit mache, schachtet er regelmäßig seinen Penis aus, der sich dann auch noch versteift. Er arbeitet also – ach du Schreck! – mit einer Erektion.

Sie glauben nicht, wie viele Anfragen ich deswegen bekomme, denn Pepe ist keine Ausnahme mit diesem Verhalten.

Viele Wallache zeigen dieses Verhalten. Alleine auf meinem Hof gibt es einige, die das regelmäßig bei der Arbeit mit ihren Besitzern machen. Und viele Pferdebesitzer, die mir schreiben, machen sich deswegen Sorgen. Sie wissen einerseits nicht, wie sie dieses Verhalten deuten sollen und zum anderen ist ihnen dieses Verhalten ihres Pferdes einfach unerträglich peinlich. Deswegen möchte ich mich heute diesem pikanten Tabuthema widmen. :-)
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20. April 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 30 Kommentare »

Aus der Sicht unserer Pferde

Bei uns im Forum schreiben die Benutzer/innen fleißig Tagebücher. Manche dieser Tagebücher sind aus der Sicht des Pferdes geschrieben (an dieser Stelle ein kurzer, aber herzlicher Gruß inklusive Keks an Röschen & Guanito ;-) ). Abgesehen davon, dass diese Tagebücher sehr amüsant zu lesen sind, haben sie bei mir mittlerweile zu einer Verschiebung meines Blickwinkels bei der Betrachtung meines Umgangs und meiner Arbeit mit den Pferden geführt.

Mittlerweile ist es so, dass ich nicht mehr so viel darüber nachdenke wie meine Pferde „drauf“ sind, wo sie gut reagieren und funktionieren oder wie sie gerade „laufen“, sondern dass ich viel mehr den Fokus darauf lege mich zu beobachten und mich zu reflektieren.

Und so stelle ich mir, während ich mit meinen Lieben zugange bin – egal ob ich reite Bodenarbeit mache oder einfach nur putze – nun viel öfter die Frage:

Wenn ich mein Pferd gleich wieder zu seinen Kumpels bringe, was wird er wohl von unserer gemeinsamen Zeit/Arbeitseinheit berichten? Wie wird er von meinem heutigen Gemütszustand und von meinem Handeln erzählen?

Vielleicht „Boah, das Frauchen war aber heute wieder nervig drauf… ständig am Gnatzen, hat nur rumgemeckert, egal was ich gemacht habe…“ oder wird es sich eher so anhören: „Frauchen war heute super lieb mit mir. Wenn ich nicht gleich verstanden habe, was sie von mir möchte, hat sie sich ganz viel Zeit genommen um es mir noch mal zu erklären. Das hat heute richtig Spaß gemacht, was mit ihr zu machen.“

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6. April 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 8 Kommentare »