Weitere Feedbacks zum Longenkurs

Hier finden Sie weitere Rückmeldungen und Erfahrungsberichte zum Longenkurs:

…liebes Wege-zum-Pferd-Team!

Die Genauigkeit in der Arbeit, die Ihre Texte und Filme in sich haben, beeindruckt mich sehr. Mir ist es dadurch möglich, mit meinem Pferd sehr gut zusammen zu arbeiten und habe vor Beginn der Übung nun ein richtiges Bild von dem zu erarbeitenden Thema. Genau diese Genauigkeit in der Beachtung des Individuums, die Didaktik in Ihrem Kurs, ist es, mittels derer man bei guter Vorbereitung in kurzer Zeit erhebliche Verbesserungen für das Pferd erreicht. Nach 6 Wochen sehe ich den deutlichen Beginn der Ausbildung gesunder Rücken-und Halsmuskulatur und ein entspanntes Pferd, dass sein Trauma (falscher Knick, Pferdesport/Dressur/Springen 3 und 4 jährig, Hilfszügel), nicht im Genick berührt werden zu wollen, überwinden konnte. Das macht mich sehr glücklich und mein Pferd auch. Vielen Dank ! Wir machen weiter und ich hoffe, auch andere von Ihrem Kurs begeistern zu können. Alle zwei Wochen kommt zu uns eine Lehrerin für die Anleitung praktischer Übungen.

Nadia Schwirtzek, Berlin

 

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Liebe Babette!

Ich möchte mich nochmals ganz herzlich für deinen großen Einsatz an unserem Longenkurs bedanken.

Dein biomechanisches Hintergrundwissen und dein fairer Umgang mit den Pferden haben mich als Tierärztin sehr beeindruckt.

Interessant waren aber auch deine aus eigener Erfahrung gesammelten Ideen für uns Gangpferdereiter. Du verstehst nicht nur unsere Problematik, sondern kannst ebenfalls ganz konkrete Hilfen bieten, auch Gangpferde besser über den Rücken zu arbeiten.

Ich wünschte, dein Longenkurs würde vermehrt auch von Tierärzten gelesen, denn ich bin überzeugt, dass viele Lahmheitsprobleme mit Hilfe von biomechanischen Überlegungen besser erklärt und rekonvaleszente Pferde erfolgreicher wieder aufgebaut werden könnten.

In dem Sinne, mach weiter mit deiner tollen Arbeit für unsere Pferde.

Lea Schudel

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Liebe Babette,

ich möchte mich sehr herzlich bei Dir für diesen besonderen Kurs bedanken. In diesem Kursjahr waren diese zwei Tage ein besonderes Highlight hier!

Da ich selber auch rund um die Welt Kurse leite, weiß ich, welche Anforderungen an eine Lehrerin gestellt werden. Es ist manchmal nicht immer einfach, alle TeilnehmerInnen, zwei- und vierbeinige 😉 unter einen Hut zu bringen. Jeder hat so seine Eigenheiten und will gehört und ernst genommen werden.

Ich bewundere Deine Ruhe, Integrität, Dein enormes Wissen und Erfahrung rund um die Bodenarbeit, Longenarbeit, oder Arbeit am langen Zügel. Nie habe ich Dich laut werden hören, nicht gegenüber der Pferde aber auch nicht den Menschen gegenüber. Mit Leichtigkeit übernimmst Du ein Pferd, wenn der Besitzer grad einen Moment überfordert ist, lässt nie das Gefühl aufkommen, dass man selber nichts kann, sondern Du unterstützt und hilfst und lässt einem mit einem guten Gefühl nach Hause gehen!

Alle meine Pferde, die mitgemacht haben an diesem Kurs und auch das Pferd, dass ich mitgenommen habe an den letzten Kurs mit Dir, haben sich enorm verbessert. Vier brauchen mittlerweile eine größere Ortsweite beim Sattel…

Ich finde Deinen Longenkurs super. Er ist logisch aufgebaut, hilft in kleinen Schritten, die darauf abzielen, Pferd und Mensch erfolgreich an eine neue Lektion heran und dann heraus zu führen. All diese Bilder und Beschreibungen helfen den ReiterInnen, an sich selber zu arbeiten und so das Ziel schlussendlich zu erreichen; ein wunderbar, harmonisch laufendes Pferd zu haben. Am Boden wie auch dann später unter dem Sattel.

Danke dafür, dass Du diese große Arbeit auf Dich genommen hast zusammen mit Tania, um ganz vielen Menschen die Longenarbeit schmackhaft (ich war nämlich ein Anti-Longierer…psst! niemandem sagen…weil mir einfach diese Ausbinderei so sinnlos vorkam) zu machen. Für mich als Centered Riding Lehrerin und TTEAM Practitionerin ist Deine Arbeit eine Optimierung und Ergänzung zu meiner Arbeit. Ich danke Dir dafür, dass Du mir diese Tür geöffnet hast.

Am Schluss bleibt mir eigentlich nur zu sagen: Du bist für mich durch und durch ein Profi: Denn nur ein Profi hält so viele Unterrichtsstunden am Tag in gleicher Ruhe und Freude an der Arbeit durch, ohne Unterschiede zu machen bei Rasse, Herkunft, Aussehen bei Zwei- und Vierbeinern!

Ich bleibe bei Deiner Arbeit und schaue nach vorn zum nächsten Kurs mit Dir!

Herzliche Grüße,
Christa Müller

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Liebe Babette und Tania,

heute schreibe ich Euch diese Mail, weil ich Euch auch im Namen meines Hafis Navaro Danke sagen möchte.

  • Danke, dass Ihr das Projekt „Wege zum Pferd“ auf die Beine gestellt habt,und
  • danke, dass Ihr uns alle daran teilhaben lasst.

Schon früher, als ich noch meine Pflegepferde hatte, habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht.

  • Wie sage ich es meinem Pferd und
  • wie komme ich am besten ans Ziel?

Ich habe mir viele Bücher gekauft von Linda T.-Jones, Monty Roberts, GaWaNi PonyBoy, Phillippe Karl, Anja Beran usw., um mir das Richtige rauszusuchen, was auf mich und die Pferde passt und verschiedene Lösungsansätze zu finden, wenn ich mit dem üblichen Wissen aus dem Reitstall nicht weiterkam oder mir der Druck auf das Pferd „gegen den Strich“ ging. Ich hatte im Grunde vom Bauchgefühl her geahnt, was Ihr heute in Eurem Projekt auslebt. Aber ich stand damit allein da. Aber jetzt weiß ich, dass ich schon auf dem richtigen Weg war und doch nicht allein damit bin.

Schade, dass ich „Wege zum Pferd“ hier im Internet nicht schon früher entdeckt habe, dann hätte ich meinen Navaro gleich von Anfang an nach dem Longenkurs gearbeitet und er hätte nie im Leben Ausbinder kennenlernen müssen. Jetzt ist er 4 Jahre und ich habe beschlossen, einfach nochmal ganz von vorn mit ihm anzufangen und ihm zu zeigen, wie er jetzt richtig auf dem Zirkel laufen muss, um Gesundheitsschäden zu vermeiden und was sonst noch für Spielchen möglich sind, um ein Pferd auf die spielerische lockere Art und Weise zu gymnastizieren.

Am Anfang ist es wirklich noch sehr schwierig, den richtigen Einstieg zu finden. „Aller Anfang ist schwer.“ Aber so langsam platzt jetzt der „alte eingefahrene Knoten“ bei mir. Oft hatte ich mir dann gewünscht, den Anfang mit Euch zusammen machen zu können, aber vielleicht gelingt es mir ja mal irgendwann einen Kurs bei Euch oder mit Euch bei mir auf die Beine zu stellen.

Ich freue mich immer auf Eure Blogbeiträge und sehr schöne interessante Themenwahl. Macht weiter so!!!

Ganz viele liebe Grüße
Nicole

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Hallo Babette und Tania,

 

vor wenigen Wochen habe ich Sie beide „entdeckt“ und als Allererstes den Longekurs bestellt – danke, dass Sie so etwas erarbeitet, geschrieben und zur Verfügung gestellt haben!!! Ich bin begeistert und komme step by step erfolgreich vorwärts mit meinem 5-jährigen Berber-Wallach.

Noch nie habe ich erfahren, dass jemand sein profundes Wissen so ausführlich und verständlich weitergibt, wie Sie. Ich gehöre schon jetzt zu Ihren allergrößten Fans – schön, dass es Sie gibt.

Es ist soo schade, dass ich mit meinem (wunderbaren) Pferd 400 km von Ihnen entfernt lebe – so gerne würde ich z.B den Longenkurs, aber auch das eine und andere vor Ort bei Ihnen lernen.

Aber, gemäß Ihrem – und auch meinem – Motto, „das Positive stärken“ arbeite ich nach Ihren hilfreichen Angaben und wenn es mal gar nicht klappen will, kann ich Sie ja via E-Mail fragen.

Wiehernde Grüße Elke und Pharo

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Sehr geehrte Frau Teschen, sehr geehrte Frau Konnerth,

wenn man erstmal mitkriegt, was für umfassendes und nützliches, wertvolles Material man bei Ihnen erstanden hat, hätte man auch viel viel mehr dafür bezahlt. Also herzlichen Dank.

Ich bemerke innerhalb von wenigen Tagen so deutliche Fortschritte bei meinem verspannten, schiefen Knabstrupper, er schnaubt ab, der Rücken fängt an nach oben zu schwingen, er fängt endlich an, seine Hinterhand zu benutzen, der Trab kriegt endlich Kadenz. Weil Sie sich die Mühe gemacht haben, die ganzen kleinen nötigen Details so nachvollziehbar zu erklären. Ich hatte vorher schon verschiedene richtige Erklärungen zu diesem Thema erhalten, aber die waren nicht ausreichend. Ich bin erstaunt und sehr froh darüber, dass das so gut funktioniert, denn ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, einen Osteopathen zu bestellen. Jetzt habe ich nicht das Gefühl, dass das noch nötig ist.

Ich habe auch das Gefühl, dass Lucas die Dehnung und Entspannung sehr genießt, so wie ich beim Yoga.

Liebe Grüße Anne-B. Bernhard und Knabi Lucas

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Ich habe den Longenkurs Anfang Februar bestellt und dann erst mal eine Woche gelesen. Nun bin ich seit 3 Wochen dabei. Es macht richtig viel Spaß und klappt alles sehr gut. Dieser Kurs ist wirklich gut durchdacht und eine super Idee!

 

Ingrid Moritz

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An das Team Wege zum Pferd,

ich möchte hiermit meine Begeisterung zum Ausdruck bringen über diese wunderbare Arbeit mit Pferden!

Ich besitze mehrere Pferde, wobei eines eine siebenjährige Trakehnerstute ist, die ich selber gezüchtet habe. Sie ist seit sie dreijährig vom „Profi“ angeritten wurde und ich sie dann zurück in meinen Stall bekam, dem Grunde nach nicht mehr reitbar, (rollt sich unter dem Zügel weg und steigt) ist unberechenbar.

Jetzt ist diese Stute durch Ihre Arbeit wieder voll im Training, mit Ruhe und Gelassenheit und lernt in affenartiger Geschwindigkeit! Ich habe oft den Eindruck, dass sie durch diese Arbeit wieder Vertrauen bekommen hat zum Menschen und ihre Intelligenz abgefragt wird. Andere Lektionen jeglicher Art hat sie nach kurzer Zeit immer boykottiert, hier führt sie z.B. auch Übungen aus, wenn ich nur zum Saubermachen auf den Auslauf komme (z.B. parkt sie rückwärts neben mir ein um eine Belohnung zu ergattern).

Ich werde in naher Zukunft wieder ein wunderbares Pferd haben und das dank Ihrer Anleitung!

Vielen Dank dafür! Freundliche Grüße von A.

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Hallo!

Ich habe mir vor ca. 2 Monaten den Kurs herunter geladen, weil meine Hafi-Stute einfach katastrophal an der Longe lief.

Ich hatte sie erst seit kurzem von einer Ranch bekommen und sie gestaltete sich im Umgang als äußerst schwierig. Anbinden konnte man sie nicht, weil sie stieg und den Balken fast heraus riss. Beim Führen riss sie sich ständig so geübt los, dass ich einfach keine Chance hatte. Dann klebte sie unglaublich an einer anderen Haflinger-Stute und ließ sich von dieser nicht weg bewegen. Wenn ich es doch mal auf den Platz schaffte, riss sie sich jedes Mal los und lief verkrampft nach Außen. Sie kannte nur Round Pen und konnte mit der fehlenden Begrenzung nicht umgehen.

Jedenfalls war ich kurz davor, sie wieder zurück zu geben, weil ich einfach nichts mit ihr machen konnte und sie keine Fortschritte zeigte, egal was ich tat. Auch waren mir die Leute am Stall mit ihren Diagnosen und Ratschlägen keine große Hilfe (man bot mir eine Spritze an, mit der man ein Pferd ein Jahr lang ruhig stellen könne!) Doch ich wollte mein erstes eigenes Pferd einfach nicht aufgeben, gerade weil sie im Vergleich zu den anderen „Problempferden“, die ich betreut hatte, so extrem war.

Die ersten guten Ansätze beim Spazieren gehen wurden schließlich durch den Wechsel auf die (für sie noch unbekannte) Winterkoppel zerstört. Dann begann die reinste Hölle. Abends in der Box trat sie stundenlang gegen die Tür, sodass die Nachbarn schon beim Stallbesitzer anriefen, was los sei. Man klebte Matten gegen die Tür, verriegelte sie so, dass meine Stute nicht mehr darüber steigen konnte. ( Sie war soweit, dass sie mit beiden Beinen über der Tür hing und dabei fast jemanden schwer verletzte). Dann rannte sie mich gnadenlos um und wollte nicht von ihrer Herde weg, alles schien wieder beim Nullpunkt angelangt.

Ich war am Ende und wollte sie wieder hergeben. Zufällig war der Zahnarzt zu dieser Zeit am Stall und sah sie sich an. Es stellte sich heraus, dass sie offene Stellen in der Mundschleimhaut hatte und die Zähne wohl noch nie korrigiert worden waren. Nach dem Eingriff besserte sich das Verhalten schlagartig, aber so ganz zufrieden war sie immer noch nicht.

Losreißen und ein Tauziehen beim Longieren (wenn man das so nennen konnte) waren an der Tagesordnung und ich war ratlos. Eine Trainerin am Stall empfahl mir Ausbinder, doch in mir sträubte sich alles gegen diese Schnürung – ganz abgesehen davon, dass meine Stute kein Gebiss ins Maul bekommen sollte.

Als ich dann endlich auf den Longenkurs stieß, begann ich langsam mit den Übungen. Die erste Zeit war ein harter Kampf, da sie durch die Sache mit den Zähnen total steif war und sich heftig wehrte. Sie zeigte dann immer einen Stechtrab in Außenstellung, um sich der Biegung zu entziehen. Doch ich blieb konsequent und belohnte jeden Schritt in die richtige Richtung. (Anfangs hatte ich dummerweise auf Leckelis verzichtet, weil das bei den Leuten am Stall als verpönt galt. Doch ich habe sie seitdem noch nie so willig gesehen…)

Und heute habe ich eine kleine, absolut zuverlässige, durchlässige und schön gebogene Traumstute!

Es ist unglaublich, wie sie sich nach dem Kurs gewandelt hat. Sie vertraut mir nun fast gänzlich und ich kann sie alleine auf die Weide lassen, an anderen Pferden vorbei gehen und sie ohne Gezeter von der Herde wegholen, was vorher undenkbar gewesen wäre. Sogar meinen kleinen Sohn (2) kann ich endlich zum Stall mitnehmen und sie bleibt mucksmäuschenstill stehen, wenn er unter ihrem Bauch durchläuft oder sie putzt. Selbst wenn sie rossig ist und die Hengste des Nachbarstalles vorbeireiten, ist sie vorbildlich und reagiert sehr fein auf meine Körpersprache.

Das hätte ich niemals für möglich gehalten, durch so einfache grundlegende Prinzipien in so kurzer Zeit solch einen Wandel zu bewirken. Ich genieße es, ihr dabei zuzusehen, wie sie mit tiefen Kopf entspannt abschnaubt und sich ohne jeglichen Widerstand zur Mitarbeit bereit erklärt. Das berührt mich sehr, denn ich habe endlich einen Zugang zu ihr gefunden und das ohne Zwänge und strikte Dressur.

Dafür möchte ich mich bei euch bedanken. Euer Konzept ist pferdefreundlich und einfach großartig, da für jedermann nachvollziehbar. Sich in große Worte zu kleiden ist keine Kunst, doch gerade im Einfachen verbirgt sich oft Ungeahntes. Macht weiter so, denn mit diesen Erkenntnissen ist vielen Menschen und ihren vierbeinigen Partnern geholfen.

Mfg, Constanze

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Hallo,
habe eine schon etwas ältere Traberstute, die ich freizeitmäßig reite, vorwiegend Gelände, wobei ich dort immer wieder gymnastizierende Übungen einbaue.

Manchmal nutze ich auch einen nahe gelegenen Reitplatz. Seit knapp zwei Jahren bekomme ich auch vierzehntägig etwas Unterricht von einer Reitlehrerin, die zu uns in den Stall kommt.

Wenn ich dann wegen irgend was eine Frage habe, schaue ich auch regelmäßig ins Internet. Nun bin ich über Google schon des öfteren auf Eure Seite geführt worden und ich staune jedes mal, wie klar und anschaulich die Dinge vermittelt werden. Vor ca. zwei Wochen habe ich auch Euren Longenkurs gekauft und ich muss sagen, ich bin echt begeistert!!

Ich frage mich, warum mir das bisher noch niemand so erklärt hat und warum es immer noch so viele Leute gibt, die nach der herkömmlichen Methode (ausgebunden) longieren. Ich finde das, was Du bzw. Ihr in Eurem Kurs beschreibt total einleuchtend und hoffe, dass ich das alles so hinkriege wie es beschrieben ist. Vielen Dank für die tolle Hilfe, die ich durch Euren Longenkurs jetzt an die Hand bekommen habe!

Ich hoffe, dass sich noch viele diesen Kurs zulegen!

 

 

Viele Grüße
Silke Schnell

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Wow, hab eben deinen Longenkurs heruntergeladen. Mir fehlen die Worte bei so vielen Worten. Und echt alllllles bedacht. Großen Respekt!!

TeresaMoninger

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Hallo, und guten Tag,


ich heiße Ulrike, bin 57 Jahre alt und habe mit meinem Jungpferd Sam insgesamt 4 Pferde, alle bisher selbst ausgebildet zum Freizeitreiten leichte Dressur und Kutsche fahren.

Sam kam vor 1 Jahr aus England zu mir, ich wollte in meinem Alter mir ganz besonders viel Zeit nehmen und diesmal alles „richtig“ machen bei der Ausbildung von Pferden. Ich habe etliche (viele, viele Kurse mit Pferden, als Zuschauer etc., war mehrmals in Reken und lese, habe fast alle Bücher, und doch, Sam er ist jetzt 5, lehrt mich tagtäglich was anderes.

Er war also 4-jährig roh, und nochmal roh, obwohl er mir als brav, ruhig, ausgeglichen und leicht angeritten verkauft wurde. Er zog mich erst einmal über den
Sandplatz. Ups. Führen ging nicht, longieren ging nicht, halten ging nicht.

Also eine Herausforderung! Und sie macht mir riesig Spaß. Doch wie gehe ich vor?

Mir war klar, nach der klassischen Methode ging da nichts, und da ich bei Bill, der ist jetzt 16, auch ein Fell Pony und aus England, auch andere Erfahrungen gemacht habe, konnte ich bei Sam jetzt schneller reagieren.

Ich kaufte Ihren Longierkurs und fand, über dieses übertriebene Stellen (Schulterherein) bekomme ich ihn endlich auf Abstand von mir, denn sein größtes Problem ist, das er immer immer einem anrempelt oder einkreist.

Ich habe jetzt fast täglich auf diese GEHT AUCH ANDERS METHODE gearbeitet. Und Sam hat sich total verändert, er lässt den Hals fallen, er rempelt nur noch wenn er aus irgend einem Grund Mordsstress hat. er biegt sich jetzt auf beiden Seiten, jetzt kann ich ihn rechts und links in Stellung und kurze Stückchen auch ohne
Stellung beidseitig führen. Er macht jetzt auch Halt, aber dazu musste ich die Leckerlis (konsequent) einführen.

Auch habe ich das Führen in Stellung beim Anreiten übernommen, da er anfangs nur abgegast ist. Und siehe da, es klappt, er geht untertourig und konzentriert.

Jetzt ist 1 Jahr vergangen und die Frage was kann er und was kann er nicht, ist einfach zu früh, ich kann ihn noch nicht auf Distanz führen, d.h. an der Longe  (wie gewohnt) geht es immer noch nicht, jedoch mit Reiter drauf schon. Aber ich habe ja alle Zeit der Welt und bin mir sicher, bis Sam 16 ist, kann ich ihn auch normal longieren.

In diesem Sinne, wollte ich Ihnen dies einmal mitteilen, Ihre Arbeit und Ideen haben mir und Sam sehr geholfen.

Auch Ihre wöchentl. Newsletter sind sehr aufschlussreich. Kompliment an Sie, nicht alle Menschen sind bereit Ihr Wissen und Ihre Erfahrung weiterzugeben.

Danke, dass es Sie gibt, zum Wohle des Pferdes,
ein großes Lob und Dickes Leckerli,
h
erzlichst Ihre UlrikeBirkhan

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Hallo!
 
Wie ich durch Zufall auf die Homepage gestoßen bin, war sofort mein Interesse geweckt.

Ich habe das Buch von Bent Branderup, „Akademische Reitkunst“, zu Hause und habe mich damals gefragt, wie er das den Pferden tatsächlich beibringt, so an der Longe zu gehen. Wie ich nun über den Longenkurs gestolpert bin, habe ich mich nach kurzen überlegen dazu entschlossen, mir den Kurs zu leisten.

Ich habe jetzt vor etwas mehr als einer Woche den Kurs heruntergeladen und ausgedruckt. Am liebsten hätte ich wollte ich es sofort ausprobieren, aber ich habe mich dazu gezwungen, alles vorher einmal durchzulesen.

Noch kurz vorweg, ich besitze zwei Pferde. Einen 5 jährigen Warmblutwallach und eine 7 jährige Islandstute. Die Isistute ist ein Importpferd und Menschen gegenüber skeptisch, was bei Bodenarbeit immer wieder zu Spannung in ihrem Körper führt.
Für mich war klar, dass ich es als erstes mit meiner Isistute ausprobiere. Also begann ich genau vor einer Woche mit ihr und jetzt ein kleiner Bericht davon:
 
Sonntag 16. 11. 2008
Nur führen in Stellung und übertreten der Hinterhand.
Beim führen in Stellung ist auffällig das sie am Anfang mit der Hinterhand ausweicht, was zum Schluss der Übungseinheit nicht mehr war. Bin dazwischen auch viel ganze Bahn gegangen um eine äußere Begrenzung zu haben. Manchmal hatte sie kleine „Panikattacken“ wo sie den Kopf in die Höhe nahm und stehenblieb ohne dass ein Grund gewesen wäre, sprich ich habe keine Hand gehoben oder eine Gerte eingesetzt. Das war alles und sie ließ sich auch anstandslos von der rechten Seite führen, was nicht selbstverständlich für sie ist. Auffällig im positiven Sinn, sie hat einige mal abgekaut und zum Schluss rann Speichel aus dem Maul.
 
Montag 17. 11. 2008
Führen in Stellung, Übertreten, Anschraten
Führen und übertreten stellten kein Problem, sie ist dabei aufmerksam bei der Sache. Beim Anschraten Kopf in die Höhe verspannen und manchmal ein paar Töltschritte. Ich habe sie immer wieder in Stellung geführt um eine Entspannung  zu schaffen nächster Versuch, nach ca. dem 15 Versuch drei Trabschritte. Damit war für den heutigen Tag Schluss. Bei den ganzen Trabversuchen, hat sie sich nur Verspannt aber keine „wirkliche“ Panik bekommen.
 
Dienstag 18. 11. 2008
Wieder Führen ihn Stellung, Übertreten, Anschraten
Führen und Übertreten kein Problem. Das Anschraten funktionierte nach dem 5. Versuch. Ich habe es dann auf beiden Händen noch zweimal versucht, wo sie es brav machte. Die Kopfhaltung ist zwar noch nicht ganz „korrekt“, aber ich wundere mich, wie brav sie das alles bis jetzt mitmacht.
 
Mittwoch 19. 11. 2008
Ruhetag
 
Donnerstag 20. 11. 2008
Führen in Stellung, Übertreten, Traben
Heute war der Überraschungstag. Zum Aufwärmen Führen in Stellung, Übertreten und anschraten überhaupt keine Angstsituation, dann habe ich voll Motiviert die Fahrpeitsche, die ich mir extra besorgt habe, geholt. Meine Isistute nimmt sie tatsächlich gelassen hin. Ich will sie mit etwas Abstand antraben lassen, was macht sie beim ersten Mal, sie macht zwei Runden lang einen gesetzten Galopp um mich herum, bleibt dabei ganz gelassen. Ich muss dazu sagen, wir üben seit einem 3/4 Jahr ruhigen Galopp unter dem Sattel, wo sie es auch schon sehr brav macht. Danach hat sie noch einige Runden abwechselnd im Schritt und sehr schönen Trab in „korrekter“ Haltung gezeigt. Ich habe nicht gedacht das sie das so schnell macht, also meine Überraschung war sehr groß. Auch meine Freundin die dazugekommen ist war sehr überrascht und ihr Kommentar dazu war, es funktioniert tatsächlich.
 
Freitag 21. 11. 2008
Aufwärmen (Führen, Übertreten), Hauptarbeit Schritt, Trab und Galopp, Abkühlen (Führen, Übertreten)
Bei der Hauptarbeit habe ich häufig die Hand gewechselt, was ich bei „normaler Longenarbeit“ nich gemacht habe. Ich habe viele Schritt-Trab-Schritt Übergänge gemacht. Aber nachdem sie mir gestern auch gezeigt hat das sie galoppieren kann, haben wir auch ein paar Trab-Galopp-Trab Übergänge gemacht, aber auch Schritt-Galopp-Schritt Übergänge (die liebte sie auch schon früher an der Longe). Der Trab an der Longe ist ein Wahnsinn, sie geht gebogen, gestellt, entspannt, … es ist die ganze Zeit beim Traben der Unterhals entspannt (Drossellinie sichtbar) der Nasenrücken in der Senkrechte unglaublich. Im Galopp ist die Halshaltung noch zeitweise etwas verspannt, aber sie kann trotz viel Temperament langsam Galoppieren, für einen Isi nicht selbstverständlich.
 
Fazit für mich, ich bin froh es ausprobiert zu haben und werde es sicher weiter machen. Ich hätte nicht gedacht das meine Isistute mit so wenig Abstand zu mir (momentan ca. 1,5 bis 2 Meter) so gelassen, entspannt Arbeiten kann. Ich habe bewusst die letzte Woche auf das Reiten verzichtet, damit wir beide uns auf die neue Sache konzentrieren können. Ich habe mir immer wieder das Skriptum zur Hand genommen und habe mir auch die Videos angeschaut, was beides sehr hilfreich war. Ich werde auch jetzt wieder das Skriptum zur Hand nehmen und schauen wie ich weiter arbeiten kann. Nachdem es bei meiner Isistute so gut funktioniert, habe ich auch mit meinem Warmblut angefangen so zu arbeiten, bei seinen ersten zwei Versuchen hat es schon gut funktioniert, aber bis zum Galopp wirds bei ihm sicher länger dauern als wie bei meiner Isistute (es ist mir klar, dasa sie eine Ausnahme ist, wo der Galopp so schnell „funktioniert).
 
Es ist jetzt doch etwas länger geworden und ich hätte auch gerne Fotos geschickt, aber mein Freund ist momentan mit beiden Fotoapparaten im Ausland. Vielleicht schaffen mein Freund und ich es in den Weihnachtsferien einige Fotos zu machen.
 
LG
Lisbeth

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Den Longierkurs habe ich begonnen zu lesen. Bis jetzt kann ich nur sagen, dass ich Deine Art zu schreiben angenehm finde, ich bekomme Lust weiterzulesen. Ich bewundere immer wieder Deine Art, einem etwas anzubieten, ohne darauf zu bestehen, dass man es auch nimmt.

Birgit Cooray

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Die Fakten

Inhalt des Kurses: eine Longiermethode, die die anatomischen und biomechanischen Gegebenheiten des Pferdes berücksichtigt und ihm beim korrekten und gesunderhaltenden Laufen hilft

Umfang des Kurses: rund 250 Seiten + anschauliche Videos zu verschiedenen Übungen

Auslieferung des Lernstoffs: bequem per E-Mail als PDF in Ihr Postfach

Art des Programms: Selbststudium mit vielen praktischen Anleitungen

Lernziele:

  • Sie erhalten das nötige Grundwissen über Anatomie und Biomechanik, das Sie brauchen, um beurteilen zu können, ob ein Pferd gut oder schlecht läuft.
  • Sie erfahren, warum es für ein Pferd sehr schwierig ist, ausbalanciert und spurig auf einer Kreisspur zu laufen.
  • Sie erfahren, wie Sie dem Pferd genau das beibringen können.
  • Sie und Ihr Pferd lernen das Longieren von den ersten kleinen Schritten an ganz neu aufzubauen.
  • Sie erfahren, wie Sie auf den Grundlagen aufbauen und neue Übungen dazunehmen können.
  • Sie erhalten vielfältigste Anregungen für eine abwechslungsreiche Longenarbeit, die dem gesunden Training Ihres Pferdes dient und darüber hinaus Mensch und Tier Spaß macht.
  • Sie erhalten viele Extra-Tipps bei auftretenden Problemen oder für besondere Herausforderungen, wie z.B. das Longieren von Gangpferden.

Ihre Investition: Für den umfangreichen Kurs, der Ihnen sowohl das Hintergrundwissen als auch das praktische Knowhow zum Longieren nach biomechanischen Grundsätzen vermittelt, investieren Sie 45,- € inkl. MwSt.

Garantie: Wenn Sie nach 2 Wochen nicht mit dem Kurs zufrieden sind, geben wir Ihnen unkompliziert und unbürokratisch Ihr Geld zurück – eine Mail genügt.

Start: jederzeit

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Dann schicken Sie uns bitte eine Mail – wir melden uns dann bei Ihnen.