Weitere Feedbacks zum Anti-Angst-Kurs

Hier finden Sie weitere Rückmeldungen und Erfahrungsberichte zum Kurs „Vertrauen statt Angst für Mensch und Pferd“:

 

Hallo Frau Teschen,
Hallo Frau Konnerth,

ich finde Ihr Buch wirklich genial. Die Anfangsübungen um die Angst zu analysieren haben bei mir umgehend zu einer großen Entspannung geführt. (Man muss die Übungen wirklich machen, aufschreiben, nachdenken etc. Es hilft wirklich!)

Vielen Dank für Ihre ehrlichen Berichte, habe gelernt, dass ich viel zu viel zu schnell von meinem Pferd wollte. Ich gehe jetzt viel langsamer vor, übe die kleinen Schritte und freue mich an dem wunderbaren Pferd, das ich haben darf.

Vielen, vielen Dank und alles Gute für Sie und Ihre Pferde.

Herzlichst,
Ihre Ursula

 
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Hallo,

vielen vielen Dank für diesen tollen Kurs. Habe ihn zwar erst halb durch, aber gestern konnte ich mit meinem Pferd das erste Mal „angstfrei“ ausreiten. Ein Gefühl, das mich heute noch beflügelt. Bin über mich hinausgewachsen und darauf bin ich sehr stolz.

Viele Grüße,
Eveline

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Meine großen Fragen waren: „Bin ich zu alt um noch einmal so viel Verantwortung für ein Pferd zu übernehmen?“ und „Werde ich dem Pferd gerecht?“ und „Bleibe ich in meinem Alter so gesund, dass wir uns nicht wieder trennen müssen?“

Kurz meine Geschichte: Vor 3 ½ Jahren, ich hatte nach langer Pause wieder angefangen zu reiten, hatte ich einen schweren Sturz von meinem früheren Pferd, welcher mit zwei Lendenwirbelfraktionen und jede Menge Angst vor Pferden endete. Nachdem der Körper wieder geheilt war, suchte ich nach Wegen, auch die Angst wieder zu bearbeiten – denn die wunderbaren Tiere ließen mich nicht los. Ich fand eine fantastische Beziehungstrainerin zwischen Mensch und Pferd und habe auf ihrem kleinen Fjordpferdchen und ganz viel Geduld seiner-, ihrer- und meinerseits wieder Vertrauen gefasst. Ein langer Weg. Nebenbei arbeitete ich ehrlich und eifrig mit Babettes und Tanias „Vertrauen statt Angst“ – Kurs. Alles zusammen weckte in mir wieder den Wunsch nach einem eigenen Pferd.

Genaue Vorstellungen bzgl. Rasse hatte ich nicht, nur zuverlässig und gut
erzogen sollte es sein. Der Zufall führte mich zu meinem Sunny, einem
12jährigen Friesenwallach (Friesen hatte ich eigentlich gar nicht auf dem
Bildschirm). Nun sind Sunny und ich schon über ein Jahr miteinander am Tüdeln, zuerst in ganz langsamen Schritten am Boden, an der Longe, im Round Pen, dann kam der große Durchbruch: Ins Gelände – plötzlich auch wieder die Freude am Galopp über Stoppelfelder und durch den Wald. Mir liefen die Tränen übers Gesicht vor Freude über mein Pferd. Diesen Weg zu gehen, das Schaffen einer ruhigen und vertrauensvollen Beziehung, der richtige Stall mit großen Weiden und einer verlässlichen Herdenbeziehung und meiner Liebe zu diesem Tier, haben uns zusammenwachsen lassen. Mein Sunny folgt mir ohne Strick, er stellt sich selbständig vor die Aufsteighilfe, wenn wir ausreiten wollen, er kommt mir auf der Weide entgegen, wenn ich ihn rufe und genießt das Putzen vor den
verschiedenen Aktivitäten, die wir so jeden Tag miteinander haben. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dieses Vertrauen von so einem großen, mächtigen und stolzen Tier entgegengebracht zu bekommen. Egal in welcher Gemütsverfassung ich zu ihm gehe – wenn ich wieder nach Hause fahre, geht es mir gut, auch weil ich weiß, dass es ihm gut geht. Wir haben noch ganz viel miteinander vor!

Kirsten, die in wenigen Tagen 59 Jahre alt wird….

 

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Ihr Lieben,

Mein Pony: Haflinger Hugo (eigentlich Aragorn, da Almwind-Sohn), jetzt 7 Jahre jung, habe ihn mit 6 Monaten gekauft. Seine Vorgeschichte: von Anfang an Magen-Darm-geschädigt, insgesamt kränklich, schwerer Sturz beim Toben mit nachhaltigen Rückenproblemen, Nasenbeinbruch durch anderes Pferd, lt. Bereiterin nie reitbar – tickende Zeitbombe, Ekzemer, aggressiv, für Stallbetreiber der willkommene Sündenbock für alles, was passiert: Ausbrecher, Klopper, Krankheitsübertrager …
Gegenwart: Das absolut liebste, klügste, sensibelste, zärtlichste Pony der Welt!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich bin so stolz auf ihn.
 
Zu meiner Person: Monika, 47 Jahre (in 4 Tagen) jung, verheiratet, 1 Tochter (10), habe mir Hugo in einer psychisch angeschlagenen Zeit gekauft mit der Hoffnung, das danach alles besser wird – was natürlich überhaupt nicht der Fall war. Habe 5 Jahre fast täglich bereut, dass ich Hugo gekauft habe. Die Zeit war geprägt hauptsächlich von Angst vor ihm, Hilflosigkeit, Wut und schließlich dem Gedanken, Hugo abzugeben.
Gegenwart: Komme was wolle, Hugo bleibt!!!!!
 
Was ist geschehen fragt Ihr? Meine beste Freundin erzählte mir im Februar 2011 von Eurem Newsletter und das war die Rettung für Hugo und mich. Denn ich habe mir gleich Euren Anti-Angst-Kurs bestellt und bin mit Hugo bei 0 angefangen. Es fiel mir nicht schwer ganz von vorne anzufangen, denn obwohl ich zig Bücher über alles gelesen hatte, fand ich keinen Zugang zu Hugo bzw. meine Angst abzulegen. Also tat ich so, als hätte ich Hugo ganz neu.

All Eure Tipps, Ratschläge und Übungen habe ich konsequent beherzigt und durchgeführt und ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben, dass Hugo sofort darauf reagiert hat. Bereits nach einer Woche hatten wir eine komplett neue Basis, ich ein anderes Pony und Hugo eine neue Besitzerin.

Ich weiß nicht, was Ihr in Euren Texten versteckt habt, aber ich begann Selbstbewusstsein aufzubauen und meine Selbstsicherheit wuchs und wuchs und das übertrug sich auf Hugo. Ich konnte (nein, ich habe) ihn nur mit Kette geführt – aus Angst, er könnte sich losreißen, mich verletzen, auf die Straße laufen …

Euer Satz „Pferde sind Fluchttiere“ hat sich so in mir eingebrannt und ist die Basis aller Dinge, denn jetzt sehe ich es anders: Er hätte wohl wirklich einen Grund, wenn er sich losreißen würde (er tut es ja gar nicht), er würde mich nicht absichtlich verletzen (im Gegenteil, er beschützt mich, wenn mich andere Pferde bedrängen und ist beim Toben immer darauf bedacht, mich nicht zu berühren), wenn er sich wirklich – aber nur weil er mich noch manchmal testet – „befreit“, bleibt er nach 4 Schritten sowieso stehen (das war‘s).

Jetzt kann ich herzhaft darüber lachen, wenn er es versucht, denn er „erzählt“ mir schon vorher, das gleich etwas kommt. Durch Euren Kurs können wir wirklich miteinander reden, denn ich beobachte ihn so genau, dass ich weiß wie es ihm geht, wie er fühlt, was er gerade möchte und was nichts. Wir haben keine Probleme bei der Arbeit, denn er erzählt mir, wozu er Lust hat und darauf lasse ich mich auch ein und dadurch haben wir viel Spaß und Erfolge. Das Reiten habe ich völlig abgeschrieben. Nach einem schweren Sturz (nicht mit Hugo) habe ich nicht mehr viele Reitstunden gehabt, aber das macht nichts. Ich habe dann letztes Jahr noch einmal eine andere Bereiterin gefragt und sie sagte einen so prägenden Satz: „Kein Pferd will wirklich geritten werden“, dass sie mir damit jeglichen Druck bzgl. Hugos Reitbarkeit nahm. Und nun bin ich nur noch entspannt.

Hugo und ich lieben die Bodenarbeit und Hugo ist ganz verrückt nach Kopfarbeit und Zirkuslektionen. Was will ich mehr? Ich war nie eine gute Reiterin und jetzt bin ich glücklich und unbelastet. Seit „wir“ so gut drauf sind, geht es „uns“ auch gesundheitlich endlich gut. Hugo ist mein Spiegel. Mir ging es lange schlecht und er hat mit mir gelitten. Jetzt freut er sich, wenn ich glücklich zu ihm komme. Und wenn er mal nicht gut drauf ist, gelingt es mir ihn aufzumuntern. Auch da hat mir Euer Artikel geholfen, dass man den Pferden das zugestehen darf, sich nicht zu viel sorgen sollte und ihnen die Zeit geben muss. So dauert es auch nur eine kurze Zeit, bis Hugo wieder fröhlich ist.
 
Ich könnte stundenlang weiterschreiben und bin natürlich auf die einzelnen Punkte aus Eurem Anti-Angst-Kurs gar nicht eingegangen, auch nicht auf all die Umsetzungen und Ergebnisse Eurer Übungen, die teils tränenreich (vor allem die Kapitel, die ich für mich beantworten musste) und teils sehr amüsant waren. Aber als Ergebnis kann ich sagen: Hugo und ich sind endlich glücklich vereint!!!!! Man darf die Hoffnung nie aufgeben. Euer Kurs hat so viel in und mit mir bewirkt, dass ich Euch wirklich nur von ganzem Herzen danken kann. Allerdings bin ich dadurch auch zu einer unbequemen Pferdehalterin in unserer kleinen Stallgemeinschaft geworden (ich kann damit gut leben), denn ich bin nicht mehr das kleine Mäuschen, mit der man alles machen kann und die genauso für alles Negative verantwortlich gemacht wurde wie Hugo. Interessant übrigens auch, dass Hugo sich jetzt auch von den Ponys der anderen Mädels distanziert. So wie das Verhältnis unter uns Menschen ist, ist es auch exakt unter den Pony. Der Spiegel eben. 
 
Ich hoffe, es ist für Euch eine gute Geschichte. Für Hugo und mich war es ein Neuanfang, den es ohne Euch nicht gegeben hätte.
 
Vielen, vielen Dank.
 
Hugo und Monika aus Nehms

 

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Liebe Babette, liebe Tania,

Ihr habt da wirklich ein ganz tolles und sehr wichtiges Buch geschrieben. Dieses Buch macht wirklich Mut, dass man sich sehr wohl erfolgreich mit seinen Ängsten auseinandersetzen kann. Ihr habt damit das Thema Angst „gesellschaftsfähig“ gemacht, was ja leider in vielen Ställen noch ein Tabuthema ist. Wer will schon Schwäche zeigen ….

Besonders gut fand ich, dass Ihr so offen über eure eigenen Ängste geschrieben habt. Denn von anderen wird einem ja gerne einmal suggeriert, dass man der einzige Angsthase weit und breit ist.

Mir persönlich hat es zumindest sehr geholfen, dass meine Reitlehrerin und mein Partner (auch mit dem Pferdevirus infiziert) meine Ängste ernst genommen haben und mir immer wieder geholfen haben, wenn ich mal wieder total in meiner Angst gefangen war.

Wenn ich mit meiner Freibergerdame die Übungen fleißig geübt habe, bin ich mal gespannt auf Eure anderen Bücher. Denn für mich steht fest: Die muss ich haben!!

Birthe

 

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Auch ich möchte mich heute für den Anti-Angst-Kurs bedanken.

Eigentlich hätte ich die erste sein müssen, die sich diesen Kurs kauft, aber wie das so ist, man setzt bei Themen, die einem unter die Haut gehen, gerne Scheuklappen auf. Und wie es aber auch so ist, führt einen das Pferd dann doch an diese Themen.

Vor ca. fünf Wochen bin ich in einen kleinen, privaten OS mit drei anderen Pferden gezogen. Am Stall bin ich die einzige, die Bodenarbeit macht, ich bin auch die einzige, die regelmäßig ihr Pferd bewegt. Der Ton der anderen am Stall ist eher ruppig. D.h. ich stehe alleine auf weiter Flur, dafür steht mein Pferd aber jetzt vor meiner Haustür. Mir war bewusst, dass ich an diesem Stall keine Gleichgesinnten finden würde, traute mir das aber zu. Es war dann aber so, dass ich langsam wieder ängstlicher wurde, mein Wallach war plötzlich nicht mehr so brav, ich wurde immer unsicherer und ganz schleichend fing ich an, alles mögliche zu vermeiden, weniger mit ihm zu machen, bis es soweit war, dass selbst normales Führen auf dem Reitplatz nicht mehr klappte. Außerdem wollte mein Wallach immer weniger von mir wissen, er kam auf dem Paddock nicht mehr zu mir, um sich beschmusen zu lassen und machte alles, was ich von ihm forderte, nur noch mit angelegten Ohren.

Mir wurde klar, dass meine Angst und Unsicherheit eine ganz zentrale Rolle eingenommen hatte und auch, dass dies meinen selbstbewußten Wallach wahnsinnig machte. Also mußte ich was tun. Ich kaufte den Anti-Angst-Kurs und fing an zu lesen.

Was für eine Erleichterung!

Am nächsten Tag schon profitierte ich davon, ich machte mir klar, dass auf dem Reitplatz bei der Bodenarbeit nichts passieren konnte und dass meine Angst sich in diesem Punkt einfach nur aufgeplustert hatte. Bevor ich mit meinem Wallach anfing zu arbeiten, überlegte ich mir genau, was ich von ihm wollte. Mit dieser Klarheit und wirklich angstfrei fing ich wieder mit dem LK an und siehe da, mein Wallach machte wieder schön mit.

Seit einer Woche arbeiten wir wieder gut zusammen und ich erlaube mir, gestärkt durch den Kurs, wieder ganz kleine Schritte zu machen, meine Angst wahrzunehmen, sie zu durchleuchten und nur Sachen zu mahcen, bei denen ich mir sicher bin und die ich angstfrei machen kann. Und das ist inzwischen wieder ganz viel!!

Auch mein Blick auf meinen Wallach hat sich nochmal verändert durch den Kurs, ich habe entdeckt, dass ich unbewusst doch immer noch ganz viel von ihm einfach so erwarte, ohne es je klar mit ihm kommuniziert zu haben. Jetzt sage ich ihm noch viel deutlicher, was er alles immer richtig macht . Ich fühlte mich in der Vergangenheit auch doch besseren Wissens oft von ihm provoziert, jetzt sehe ich manches Verhalten einfach als Anfrage oder Unsicherheit seinerseits. Damit lässt sich viel positiver arbeiten.

Ihr macht in dem Kurs sehr schön deutlich, wie ein Pferd sich fühlt, wenn es mit Menschen arbeitet und Ihr gebt sehr anschauliche Bilder mit auf den Weg. Seit Tagen laufe ich mit einem imaginären Rabattmarkenheft durch die Pferdewelt, dieses Heft hilft mir unglaublich viel!

Entschuldigt den ausführlichen Text, ich könnte noch viel anfügen, Ihr habt mit diesem Kurs viel in mir bewegt (und ich bin noch gar nicht ganz durch), mein Wallach dankt es euch ebenfalls. Er kommt wieder freudig auf mich zu und lässt sich auch wieder gerne ausgiebig von mir beschmusen.

Mit dem Kurs habt Ihr eine tolle Arbeit geleistet, vielen lieben Dank dafür von Anja

 

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Liebe Frau Teschen, liebe Frau Konnerth,

der Anti-Angst-Kurs hat mir wahrlich aus einer Krise geholfen. Ich bin diesen Winter in ein absolutes Loch gefallen, was das Ausreiten im Gelände betrifft. (Vor fast 2 Jahren hatte ich wegen plötzlichen Durchgehens einen schweren Sturz – glaubte ihn verkraftet zu haben, aber das war nicht so). Wir sind seit einem Jahr in einem neuen Stall und dort gibt es Halle, Roundpen, und Reitplatz und man hat ja genug Möglichkeiten zu trainieren und zu üben. Wir haben den Longenkurs geübt ( Dualgassen und Hütchen gekauft), ich habe mich mit dem Clickertraining (vielleicht erinnern Sie sich, meine Hafi-Stute frisst immer während des Ausreitens – ich habe Sie einmal um Rat gefragt) beschäftigt – übrigens eine tolle Sache, nur manchmal bin ich überfordert, weil ich Gerte, Seil, Klicker und Leckerli in der Hand habe :)), wir haben Handarbeit und Führtraining gemacht und lange Spaziergänge.

Meine erwachsene Tochter war diesen Winter für das Ausreiten zuständig und schwärmt von unserem braven Pferd – was sie ja auch ist. Also ich hatte genug „Ausreden“ um nicht auszureiten zu müssen. Durch den Anti-Angst-Kurs habe ich mir meine Angst richtig eingestanden (da kam was hoch, oje, aber ich habe auch gemerkt, was ich alles kann und was ich meiner Hafi-Stute schon alles beigebracht habe und vor allem sie mir. Dass ich sie nun bald 14 Jahre habe, sie nur einmal längere Zeit krank war (da kamen aber viele Faktoren zusammen). Mir ist bewusst geworden, wie viele schöne Zeiten wir schon erlebt haben, ich habe mich daran erinnert, dass wir schon mit Knotenhalfter im Gelände galoppiert sind und sie sich mit meinem Ausatmen anhalten ließ und wie sie meine Tochter, die noch so jung war, zuverlässig durchs Gelände getragen hat. Ich merke ihre Fortschritte beim Longenkurs und wie sie sich anstrengt, obwohl sie im Februar 19 Jahre alt wird. Sie hat mir so viele Fehler verziehen und begrüßt mich trotz meiner Fehler mit einem Grummeln – was gibt es schöneres.

Nun hat mir meine Tochter erzählt, dass ihr aufgefallen ist, dass unser Pferdchen eine bessere Hinterhandaktion im Gelände zeigt und im Schritt nicht mehr so bummelt (allerdings muss sie sich doch bei Kälte ein bisschen länger warmlaufen – aber darauf wird immer Rücksicht genommen). Meine Tochter war ganz glücklich, dass sie in Stellung antrabt und nicht einfach mehr den Kopf hochhebt und sich alles „runder“ anfühlt beim Reiten….. und so langsam hat es bei mir gedämmert, das kommt vom Longentraining, von der Bodenarbeit, von der Gymnastizierung…. es „bewegt“ sich etwas, wie schön.

Mit diesem Bericht meiner Tochter, kam bei mir ein kleines Gefühl von Stolz auf – ich habe tatsächlich etwas bewirkt mit meiner „Winterarbeit“. Ja, ich kann auch etwas, unser Pferd kann etwas. (Ich sage, nein, sagte nämlich auch oft, mein Pferd und ich wir sind immer noch „Anfänger“ und ich bin ein alter Späteinsteiger) Und plötzlich kam der ganz große Wunsch auf, mein Pferd wieder im Gelände, auch allein oder gerade allein zu reiten. Ich möchte dieses Gefühl wieder genießen mit ihr durch den Wald zu reiten, ihr schnauben zu hören. Meine Inneren Bilder haben sich verändert, ich sehe das Pferd und mich auf einen Waldweg galoppieren etc.

Ich danke Ihnen und Frau Konnerth sehr herzlich, dass Sie dieses Angstthema aufgegriffen haben, für mich kam es zur rechten Zeit. Ich habe einen anderen Blickwinkel dadurch bekommen , vieles verstehe ich nun viel besser und ich entschuldige mich bei meinem Pferd für das unnötig mangelnde Vertrauen, dass ich ihr in der letzten Zeit entgegenbrachte, „nur“ weil sie einmal in 14 Jahren mit mir durchgegangen ist. Sie ist absolut kein Problempferd , aber durch meine Angst hätte ich sie sicherlich mit der Zeit dazu gemacht, denn ich hätte ihr jegliche Sicherheit genommen. Und durch den Kurs wurde mir klar, dass mein Pferd im Grunde gar nicht ängstlich ist, sie guckt halt manchmal, aber das darf sie ja („geh gucken“ – das übe ich jetzt auch öfters)!

Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich dieses Pferd, meine Lehrmeisterin, schon über so viele Jahre besitzen darf. Ich bin jetzt ein paar Tage weg, meine Tochter kümmert sich in diesen Tagen. Wenn ich wieder komme, werde ich sie putzen, ein bisschen massieren, satteln, wie immer das Bitless Bridle anlegen und loslaufen, an geeigneter Stelle aufzusteigen und einfach glücklich losreiten……….denn die Zeit, die wir gemeinsam verbringen ist doch so unheimlich kostbar…..

Das ist nun doch länger geworden, als gewünscht, aber ich musste es los werden. Sie haben uns mit diesem Kurs sehr geholfen. Mein Satz: „Ich habe Angst, das kann ich nicht“ – hat sich verändert in „Ich habe Sehnsucht danach, mit meinem Pferd auszureiten“ !

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit!

Herzlichst
Sabine Schmitt mit Maika

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Zu allererst möchte ich ein dickes, fettes Lob aussprechen, der „Anti-Angst-Kurs“ ist eine wahre Meisterleistung. Sehr vielen Reitern wird er helfen, in seiner Funktion des Selbstlernkurses den richten Weg aufzuzeigen, dass die vielen kleinen Schritte zum Erfolg führen werden.

Vor mehr als 2 Jahren verlor ich zum wiederholten Male all mein Zutrauen, meine Angst war stärker denn je – ausgerechnet dann, als mein sehnlichster Traum in Erfüllung ging: mein eigenes Pferd. Damals hatte ich nach einer Lösung gesucht. Ich bin auf „Wege zum Pferd“ gestoßen. Damals fühlte ich mich im Forum wohl und las mit Begeisterung die Blogs von Tania und Babette.

Jetzt sitze ich zwar wieder auf meinem Pferd und reite sie aktiv, aber mir war nicht bewusst, wie ich es geschafft hatte meine Angst in den Griff zu bekommen. Heute kann ich sagen, ich habe sie besiegt, meine Angst ist gefangen und wir haben die Rollen getauscht, ich habe jetzt das Sagen.

Beim Querlesen des Anti-Angst-Kurses ist mir eines klar geworden, ihr habt mir mit Euren Blogs einen großen Teil weiter geholfen – meine Angst zu besiegen. Die Dinge wie Zirkuslektionen und die Grunderziehung im Alltag hat einen großen Teil dazu beigetragen. Atemübungen und Sitzschulungen. Berichte über Angst im Reiteralltag. Überhaupt das Wissen, das man nicht alleine ist mit seiner Angst.

Es ist aber vor allem der Punkt, dass viele Minischritte einen Erfolgspunkt geben. Heute habe ich meine Erfolgskarte noch nicht ganz voll. Auf meinem Weg zum Pferd und vor allem wieder in den Sattel habe ich eines gelernt: diese kleinen Minischritte sind es, die mich zum Erfolg gebracht haben. Die mein Pferd und mich näher zueinander gebracht haben. Meine Angst hat mich dazu gebracht auch andere Wege anzusehen und kennen zu lernen.

Vielen Dank,
Mirjam

 

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Liebe Tania und liebe Babette,

ich bin jetzt durch mit dem Kurs und fange gleich nochmal mit dem Mentaltraining an.Es hilft mir so gut und ich habe mein Geschriebenes auf den Blättern immer mehr reduziert, einfach toll.

Heute habe ich mit Carribeno die Kopf tief Übungen auch wieder begonnen, ach, es macht wirklich Freude , das ist das Beste was mir mit meinen Ängsten helfen kann,und ich freu mich schon auf Embajador , denn bei ihm habe ich ja die Angst.

Die Atemübungen sind super ,am liebsten möchte ich schon Carri satteln und aufsteigen….und es probieren.

Also ganz herzlichen Dank von mir und liebe Grüsse,
Anja

 

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Hallo Tania,

ich habe gestern Abend sehr lange in dem Angst-Kurs gelesen. Ich habe viele gute Tipps gefunden, ich glaube, ich werde mir das eine oder andere (zum Beispiel die progressive Muskelentspannung) auf Band sprechen und dann unterwegs über Kopfhörer ablaufen lassen…. vielleicht funktioniert das.

Aber folgende Dinge zum Kurs:

1.

Ich bedanke mich dafür, dass ich mich mehrfach bestätigt gefühlt habe. Ich habe mich zum Bespiel gefreut, dass Ihr auch zuerst viel am Boden macht und viel spazierengeht. Ich weiß, dass die Leute in unserem Dorf mich für etwas seltsam halten, weil ich wirklich viel mit den Pferden gehe und mich nicht immer nur draufsetze.

Vor allem mit der jungen Stute, da haben wir nun wirklich ein langes Spazierengehprogramm hinter uns. Die Leute meinen es ja freundlich, aber Bemerkungen wie „Sie müssen den Sattel drauftun und reiten“ sind etwas nervig. Es gibt auch Tage, da geht es mir nicht so gut, dass ich mich reiterlichen Herausforderungen stellen möchte, dann geh ich halt spazieren. Das Pferd hat seine Bewegung und ich keinen Stress. Ich habe mich seither immer innerlich als „Feigling“ gefühlt und war unzufrieden mit mir. Jetzt sage ich mir, es ist okay, wenn mir nicht nach Reiten ist, ich aber mit dem Pferd beim Gassigehen ein gutes Gefühl habe und auch mit ihm kommuniziere, dann reicht das genau so gut.

2.

Ich habe mir überhaupt vorgenommen, mich nicht mehr so negativ machen zu lassen. Mein Mann sagt, ich sei ein Angsthase, weil ich seither mit der jungen Stute nicht rausgeritten bin. Er ist kein Reiter, er wollte die Stute zum Fahren, wir haben beide das Fahrabzeichen gemacht nach einem Fahrkurs und seit HeErbst fahren wir mit der Stute auch einspännig. Auch das hat bei mir eine Zeit gedauert, ist immer so eine Frage des Vertrauens. wenn es dann gut geht, dann sammle ich meine „Rabattmarken“ (gutes Bild!!!!).

Auf jeden Fall macht er mir meine Vorsicht/Angst immer zum Vorwurf. Mir ist auch klar, dass es eine mentale Sache ist, aber schließlich ist es nicht so einfach, die Angst auszuschalten. Mein Mann ist noch nie vom Pferd gefallen, weil er nicht draufsitzt. Ich werde versuchen, mich selbst nicht mehr als Angsthase zu bezeichnen, das hab ich mir nämlich immer eingeredet.

3.

Mir hilft unheimlich eure Idee, sich nur kleine Schritte vorzunehmen, das 3 x 50 m reiten. Ich habe mich immer unter Druck gesetzt, ich muss die und jene Runde schaffen….. und absteigen ist Schwäche. Es wäre für mich für unser schwierigstes Pferd, den Billy, wohl die Lösung. Ich darf mir die Freiheit nehmen, in schwierigen Situationen abzusteigen. (Billy ist ein altes, etwas stures ehemaliges Schulpferd, das nie alleine ins Gelände musste und dort sehr flott wird und auch die Richtung (heimwärts!) bestimmen will; es ist mir nie was mit ihm passiert, aber meine RB ist runtergefallen und seither traue ich ihm auch nicht mehr so ganz. In Halle und auf dem Platz ist er einwandfrei, aber draußen – na ja) Geführt geht alles, reiten nicht unbedingt.

4. Und nun noch mein gestriger Ritt – passt zu dem Thema „Habe ich die Aufmerksamkeit des Pferdes, hat es „ja“ gesagt“: ich bin mit der Dora (das ist die junge Schwarzwälder Stute) zu Fuß durchs Dorf (ich geh eigentlich immer erst die 10 Minuten durchs Dorf geführt, zum Warmlaufen und daran seh ich auch, wie die Pferde heute drauf sind – auch wenn die Leute blöd gucken. Heimwärts reite ich dann oft zurück durchs Dorf, damit sie sehen, dass ich auch draufsitzen kann 🙂 Dann geht es hinten einen Feldweg raus zu einer halbstündigen kleinen Runde.

Blöderweise ist vor uns etwa 200 m das andere Pferd des Dorfes geritten, ein Kaltblutwallach, denn meine Stute zwar nicht kennt, aber sie hat ihn gesehen und schließlich ist es nicht so einfach für ein jugnes Pferd,alleine rauszugehen. Sie also nur noch nach dem anderen Pferd geschaut, gewiehert, wollte immer hin. Ich habe sie unseren Weg (parallel zum anderen Pferd) geführt, weil ich bin zu einer Bank laufen muss zum Aufsteigen (Dora ist eine „Tonne“ und sehr rund und der Sattel rutscht trotz Neoprenaufage beim Aufsteigen vom Boden aus seitlich – wenn ich eine Aufsteighilfe habe, dann geht es gut). An der Bank war sie aber immer noch am Gucken, nur nach dem anderen Pferd und hat auch ziemlich geschnaubt und so, ich dachte, wenn ich jetzt drauf geh, dann rennt sie mit mir über den Acker dorthin. Ich also einfach weitergeführt und ich wollte, dass sie wieder nach mir schaut.

Das andere Pferd kam dann auf unserem Weg zurück, die Begegnung ging problemlos und ich habe die Dora dann hinter dem anderen Pferd zurückgeführt. Da wurde sie sehr schnell, wollte hinterher und mir war das zu blöd, ich also wieder umgedreht, weg vom anderen Pferd, das ging gut. Wieder umgedreht, hab dann so lange geführt, bis das andere Pferd wirklich außer Sicht war. Wer uns zugeschaut hat, muss uns für blöd gehalten haben….

Danach bin ich zu der Bank und aufgestiegen. Und ab da war alles easy . Dora lieb, kein Gespinne, hat nach mir gefragt, war aufmerksam, wir sind meist Schritt und nur zweimal kurz getrabt (unser erster Trab im Gelände!!!!!!!!!) und dann zurück, das ist insgesamt nicht mehr als vielleicht 1500 m. Kleine Runde, aber wenn ich mir euren Stufenplan anschau, kleine Runde/Schritt, größere runde/Schritt, kleinere Runde mit Trab usw. – dann mache ich das eigentlich genau richtig.

Abends habe ich dann den Kurs gelesen und dachte, genauso hat es gepasst, und es ist richtig, was ich mit ihr mache. Und eher noch langsamer, nicht?

Also – ich darf weiter kleine Runden mit ihr machen, ohne schlechtes Gewissen zu haben, denn im Gegenteil, so lange kann sie aufmerksam sein, wir haben beide ein gutes Gefühl und sie hatte danach einen guten Gesichtsausdruck und schien zufrieden. Und ich war soooo stolz!

Das war jetzt eine lange Mail, sorry, aber ich musste einfach erzählen, was ihr im Kurs schreibt, sind viele Selbsverständlichkeiten, aber wenn man sie in einer bestimmten Situation liest, so wie ich gestern, dann treffen sie punktgenau ins Herz.

Viele Grüße,
Ursula

 

***

 

Ich möchte mich bei euch beiden auch gleich mal ganz herzlich für die tollen Internetseiten bedanken. Hab hier erst wochenlang gestöbert, bevor ich mir den Kurs bestellt habe – und jetzt haben wir schon die ersten Erfolge! Endlich find ich mal einfach verständliche Anleitungen und Antworten auf all die Fragen, die man sich als Erst-Jungpferdbesitzer so stellt. Eure Arbeit ist wirklich klasse bitte macht noch lange so weiter..

Dankeschön und noch ein schönes Wochenende
Claudia und Efendi

 

***

 

Liebe Babette, liebe Tania,

Ihr seid Inspiration, Wegbereiter, Ansprachepunkt und Ihr bietet uns hier eine wundervolle Umgebung zum Austausch, zum Treffen von Gleichgesinnten und wir gehen alle unseren eigenen Weg, mit dem Forum in Rücken und Euch als Leitstern.

Nina

 

***

 

 

 


Die Fakten

Inhalt dieses Kurses:

Umfang des Selbstlernkurses: Rund 180 Seiten.

Auslieferung des Kurses: Bequem per eMail als PDF in Ihr Postfach – zum Online-Lesen oder Ausdrucken.

Nutzen:

  • Sie lernen Ihre Angst, Ihr Angstverhalten und sich selbst besser kennen.
  • Sie lernen Ihr Pferd und seine Angst besser kennen.
  • Sie bekommen ganz konkrete Anleitungen für die Bewältigung schwieriger Situationen mit Ihrem Pferd – vom Boden und auch vom Sattel aus.
  • Sie erhalten einen Grundlagenkurs für einen angstfreien, harmonischen und sicheren Umgang mit dem Pferd.

Ihre Investition: Für unseren Anti-Angst-Kurs investieren Sie 32,50 € inkl. Mwst.

Garantie: Wenn Sie nach 2 Wochen nicht mit dem Kurs zufrieden sind, geben wir Ihnen unkompliziert und unbürokratisch Ihr Geld zurück – eine Mail genügt.

Start: Jederzeit

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