Raus aus der Sorgenfalle

In der letzten Woche bin ich mal wieder in ein für mich sehr typisches Muster gefallen: Ich neige dazu, mir Sorgen zu machen, und zwar leider viel zu dolle Sorgen. Phasenweise bringt mich meine Angst um meine Pferde in echte Not. Dann kreisen meine Gedanken nur noch um das, was passieren könnte und ich martere mich selbst damit, alles zu tun, um es zu verhindern (wohl wissend, dass das gar nicht in meiner Macht steht…).  

Um aktiv daran zu arbeiten, mich von meinen Sorgen nicht immer wieder in dieser Weise beherrschen zu lassen, habe ich mir einige Gedanken gemacht, die vielleicht nicht nur mir, sondern auch den einen oder der anderen von Euch dabei helfen können, in Sachen Sorgen etwas gegenzusteuern.

Es gibt konstruktive Sorgen und es gibt destruktive Sorgen

Ich unterscheide bei mir inzwischen zwischen konstruktiven und destruktiven Sorgen. 

  • Konstruktive Sorgen sind solche, die mich wach und aufmerksam halten. Sie sorgen dafür, dass ich mich umfassend informiere und konkret tue, was nötig ist, um meinen Pferden zu helfen oder sie zu schützen. 
  • Destruktive Sorgen gehen über das Maß der konstruktiven Sorgen hinaus, führen aber zu keiner Verbesserung der Situation, ganz im Gegenteil: sie verschlechtern das Ganze. Destruktive Sorgen bringen mich in Gedankenschleifen, die zu nichts führen, sie quälen mich mit Fragen, auf die es keine Antworten gibt und sie machen, dass ich das Gefühl habe, nie genug zu tun und, egal wie ich mich entscheide, eh alles falsch zu machen. Destruktive Sorgen lähmen mich und führen dazu, dass ich mich immer schlechter fühle. 

Destruktive Sorgen belasten das Pferd

Wichtig dabei ist zu verstehen: Destruktive Sorgen belasten nicht nur einen selbst, sondern vor allem auch das Pferd, um das es geht. Denn wenn wir uns Sorgen machen, ändert sich sehr viel: 

  • Wir kommen mit einer entsprechenden Stimmung zu unserem Pferd,
  • wir schauen es auf eine bestimmte Weise an,
  • wir reden auf eine bestimmte Weise mit dem Pferd oder mit anderen über das Pferd,
  • unsere Körperhaltung ist anders,
  • unsere Bewegungen sind anders
  • unser Tonfall ist anders,
  • wir strahlen etwas anderes aus (eben leider keinen Optimismus, keine Zuversicht, sondern Angst und Sorgen), 
  • wir verlieren Lebensfreude und Energie
  • und vor allem auch unseren Humor.

Wenn wir unseren Sorgen einen zu großen Raum geben, passiert etwas, das wir eigentlich gar nicht wollen: das Pferd selbst wird zum Problem, denn das Pferd ist die Quelle unserer Sorgen und wir können es kaum verhindern, dass es das spürt. 

Aber, davon bin ich überzeugt, kein Pferd, auch kein krankes Pferd, möchte nur noch ein Problem sein. 

Wie unsere Sorgen unser Miteinander beeinflussen

Sorgen und Ängste haben also einen umfassenden Einfluss darauf, wie wir auf unser Pferd wirken und sehr wahrscheinlich wird es kaum wirklich verstehen, WARUM wir so sind.

  • Es kann nicht verstehen, warum wir z.B. viel ungehaltener sind oder schneller gereizt oder ganz still oder traurig usw.
  • Es wird nicht immer einsehen, warum wir als erstes seine Beine abtasten, sorgenvoll zum Bauch schauen, Fieber messen o.ä., statt das gewohnte Begrüßungsritual zu vollziehen oder uns Zeit zum Schmusen zu nehmen. 
  • Es kann nicht einordnen, warum wir nicht wie sonst lachen, wenn es herumkaspert, sondern viel ernster und vielleicht sogar strenger reagieren als gewohnt. 
  • Es wird sich vielleicht fragen, warum sich alles so schwer anfühlt und nicht so leicht wie sonst. 
  • Und anderes mehr.

In der Folge verändert sich dann unter Umständen das ganze Miteinander negativ. 

Ich arbeite im Moment sehr an mir, um meine destruktive Sorgen zu erkennen und möglichst schnell zu beenden. Das gelingt mir leider noch nicht so gut, wie ich es mir wünsche, aber ich bin dran. Und das Spannende ist, dass meine Pferde sehr unmittelbar darauf reagieren: nämlich distanziert oder auch unwirsch, wenn ich im Sorgensumpf sitze, und offen und unbeschwert, wenn ich wieder herausgekrabbelt bin. 

diebeiden

Mich würde nun sehr interessieren, wie es Euch mit diesem Thema geht! Macht die Unterscheidung zwischen konstruktiven und destruktiven Sorgen für Euch Sinn? Kennt Ihr das auch von Euch selbst? Und wie geht Ihr damit um, wenn Ihr Euch zu große Sorgen macht?

7. Juni 2016 von Tania Konnerth • Kategorie: Allgemein, Erkenntnisse, Gesundheit, Umgang 27 Kommentare »

 

27 Reaktionen zu “Raus aus der Sorgenfalle”

 

Von Daniela • 7. Juni 2016

Nach jährlichen Rückschlägen, wie Beinbrüchen, Sehenanrissen, etc., seit 2012 bis dato, mache ich mir keine destruktiven Sorgen mehr 🙂 Es kommt eh wie es kommt und wenn sie meint, sie muss auf der Weide rumbocken, obwohl ich der Meinung bin, sie ist noch nicht wieder gesund, dann ist das auch so. Wenn die Genesung dadurch dann zwei oder drei Wochen länger dauert, bringt mich das nicht um und sie kann trotzdem Pferd sein in der Zeit.

 

Von Tanja • 7. Juni 2016

wieder genau auf den Punkt getroffen – manchmal glaube ich ihr könnt Gedanken lesen! 🙂
Sorgen habe ich(fast) jeden Tag um mein Pony. Er ist aber auch ein „Sensibelchen“. Wenn Krankheiten verteilt werden schreit er am lautesten „ich nehm drei“.
Natürlich belastet mich das wenn in zwei Wochen fünfmal der Tierarzt kommen muss wegen verschiedensten Dingen (Husten der nicht besser wird, zugeschwollenes Auge nach Insektenstich, dicke Sehne) Wenn ich zu ihm gehe begrüße ich ihn und inspiziere ihn sofort am ganzen Körper genauestens. Ich habe nie darüber nachgedacht wie das auf ihn wirken könnte… Ich denke, ich verschiebe meine Inspektion jetzt mal aufs putzen. 😉 Danke für den Denkanstoß!!

 

Von Annett Linz • 7. Juni 2016

Dieses, ich nenne es Phänomen, habe ich als Stallbetreiber schon sehr oft beobachtet. Zu besorgte oder unzufriedene Einsteller haben Pferde, denen ständig irgend etwas fehlt. Ich konnte sogar schon mehrfach beobachten, wie sich das Blatt auch wenden kann. Einsteller zufrieden und entspannt – entspanntes und gesundes Pferd. Einsteller unzufrieden, sieht überall Grund zur Besorgnis – Pferd mit immer neuen Zipperlein oder ernsthaften Erkrankungen.
Es gibt aber auch Menschen, da müssen die Pferde immer ein Wehwehchen haben, denn dann werden sie gebraucht und können das Pferdchen betütteln und schonen.

 

Von Petra • 7. Juni 2016

Hallo… Sehr interessanter Bericht und genau das was ich zur Zeit durchleben..Habe seit Februar eine neue Stute bei meiner alten Stute …. Zuerst hatte meine Alte das sagen seit 3 Wochen hat die neue das Kommando und feuert was das Zeug hält …. Das ging soweit das ich die beiden getrennt habe und jeder für sich war …. Natürlich nicht das gelbe vom Ei … Vor etwa einer Woche dachte ich mir …. Augen zu und durch … egal was passiert die müssen das selber regeln … wieder zusammen auf die Wiese und seit gestern auch wieder zusammen den Offenstall , und siehe da es funktioniert auch ohne getreten und geschlage…. Man darf sich echt nicht so viel Kopf machen … Ist schwer das weißt jeder, weil wir fühlende und denkende Wesen sind…. Das machen Pferde auch aber da geht es um andere Dinge als bei uns … Nur Mut ! DANKE FÜR DEN DENKANSTOSS

 

Von Susanne • 7. Juni 2016

Mein Shetlandpony hat chronische Hufrehe seit mehr als zehn Jahren und seit 1,5 Jahren auch Atemwegsprobleme.

Da schaue ich immer genau hin, wie läuft er? ist er fühlig? hat er Pulsation? sind die Hufe warm? Was macht die Atmung? Zieht er den Bauch hoch? Hustet er? Hat er Nasenausfluß? Wie sieht der Ausfluß aus?

Zudem habe ich noch zwei junge, gesunde Ponies. Da schaue ich aber auch genau hin, mache mir Sorgen, dass sie evtl. auch krank sein könnten oder werden. Die beiden möchte ich auf jeden Fall tierärztlich abchecken lassen, ob auch wirklich alles in Ordnung ist.

Aber das Sorgen machen und genaue hinschauen wird bestimmt trotzdem bleiben, oder? Vielleicht ist es ja auch nicht verkehrt, da ich ja dann frühzeitig was erkenne und dann helfen kann….

 

Von Petra Rohde • 7. Juni 2016

Ich sorge mich auch ständig. Hab 2 Hafis. Manchmal glaube ich, dass die ganze Informationsflut mir persönlich gar nicht gut tut.
Eiweißüberschuß, Fruktan, zu dick, zu lange Fresspausen vermeiden , zu dick, werde ich dem Pferd gerecht, trainiere ich so, dass es nicht schadet. Die Wiese hat nicht das richtige Gras, lass ich sie ganz drauf oder portioniere ich, zu lange Fresspausen? Hoffentlich nicht wieder Mutterkorn im Gras….. Und so weiter und so fort.
Da bleibt der Spaß auf der Strecke. Und dann muß ich immer wieder feststellen, dass die die sich um nix einen Kopf machen auch selten Probleme haben.

 

Von Tanja • 7. Juni 2016

Hallo, ja, das kenne ich :). Und der Grad hängt sehr von meiner eigenen Stimmung ab. Ich weiß ganz genau, er lahmt nicht weniger dadurch, dass ich ihn sorgenvoll anstarre. Letztlich, was ändert meine Sorge? Sie belastet mein Pferd. Und kein Lebewesen möchte auf seine Krankheit reduziert werden. Oft muss ich mich daran erinnern, dem Pferd zu vertrauen, und/oder der Natur. Ich meine, entweder es wird wieder besser (dabei setzte ich natürlich voraus, dass bei Bedarf die Tierärztin da war, das Pferd wenn notwendig therapeutische Unterstützung bekommt etc.), gut, oder nicht. Auf Facebook schrieb jemand „die Energie folgt den Gedanken“. Das ist für mich eine Wahrheit. Leider schaffe ich es nicht immer, diese Wahrheit in positive Bahnen zu lenken. Aber ich arbeite daran.
Ich wünsche dir die Kraft dich zu entspannen und deinem Patienten gute Besserung! Kraule den Hafis die Ohren von mir ;).
LG, Tanja

 

Von Cornelia • 7. Juni 2016

Hallo Tania,

ich habe seit 9 Jahren einen Ekzemer-Hafi und mir die ersten Jahre enorm viele Sorgen und Gedanken um ihn gemacht. Rückblickend muss ich dir Recht geben, dass sich mein Verhalten (ich war gesstresst und hilflos, ihm keine Heilung verschaffen zu können) enorm auf ihn ausgewirkt hat. Bei der Behandlung seiner Wunden mochte er nicht stillstehen und es wurde sogar so schlimm, dass er nahezu floh, als er mich mit meinem Putzkoffer in der Hand gesehen hat. Ich habe sehr darunter gelitten, dass er mich abwies, obwohl ich es doch nur gut mit ihm meinte. Diese destruktiven Sorgen haben mich schier verzweifeln lassen, dass ich zu meinem eigenen und zum Wohl meines Pferdes umdecken musste.

Durch Änderung der Haltungsform, wie sie meinem Gefühl nach für ihn besser war und durch Einsatz von Ekzemerdecken, konnte ich uns beiden damit eine Art Entspannung verschaffen.
Mittlerweile sind wir so gut aufeinander eingestellt, dass ich quasi beim Putzen die Schubberstellen checke und dann ganz entspannt behandele. Ich kann es nicht verhindern, dass er sich ab- und zu mal kratzt, habe aber alles Nötige getan, dass er ein relativ „normales“ Pferdeleben leben kann, auch mit seiner Krankheit. Mittlerweile schaut er sich kurz an, was ich mitbringe und genießt die „Schmuse (pflege)-Einheit“, denn es ist nicht mehr der Hauptbestandteil unseres Zusammenseins. Dafür hat es aber einpaar Jahre Erfahrung, Ausprobieren, Rückschläge verkraften und Erkenntisse sammeln gebraucht. Gehe mit meinem kranken Pferd seitdem aber viel entspannter um, akzeptiere, dass ich sie ihm nicht nehmen, aber durchaus lindern kann und ich würde behaupten, dass er sein Leben auch als Ekzemer in vollen Zügen genießen kann! 🙂
Als Folge dieser Entwicklung ist, dass ich auch bei anderen Verletzungen nicht direkt in Panik gerate. Ich schaue mir die Sache in Ruhe an und beurteile, was getan werden muss.
Muss aber sagen, das kommt extrem selten vor!
Ich verlasse mich bei vielen Dingen auf mein Bauchgefühl und Verstand, ohne daraus immer gleich eine Wissenschaft zu machen. Das heißt aber nicht, nicht aufmerksam zu sein… 😉
Das Pferd gibt schon sehr viele Hinweise und Signale, wenn etwas nicht stimmt. Vieles lässt sich schon dadurch erkennen und frühzeitig behandeln – man muss nur auch mal zuhören.
LG, Cornelia & Apollon aus dem schönen Saarland!

 

Von Evelyn • 7. Juni 2016

Ein sehr schöner Artikel, in dem ich mich mal wieder selbst erkenne. Meine Stute ist jetzt sieben Jahre und ich habe sie von Geburt an. Sie ist mein erstes Pferd und ich hatte keinerlei Erfahrung und war außerdem immer auf mich allein gestellt. Die ersten sechs Jahre habe ich zu einem großen Teil damit verbracht mir ständig Sorgen zu machen.
Ich fand es auch normal, denn sie war ja noch ein „Baby“ und sehr viel krank, von Koliken, Verletzungen, Allergien, Schlundverstopfung usw. war alles dabei. Ich habe andere beneidet, die sich in meinen Augen überhaupt keine Sorgen gemacht haben und deren Pferde nie irgendetwas hatten.

Seit vergangenem Jahr habe ich nun meinen eigenen Offenstall mit einem Beistellpony. Seitdem ist alles anders. Ich habe fast 😉 aufgehört mir destruktive Sorgen zu machen und beschränke mich auf konstruktive. Ab und zu wollen sie noch mal kurz zum Vorschein kommen ;-), aber dann sage ich mir jetzt immer: „Was passieren soll, das passiert. Ich habe aber mein Bestes gegeben.“ Es war aber ein langer harter Weg bis dahin und es fühlt sich jetzt richtig gut an. Denn diese Sorgen binden so viel Energie, die ich lieber für schöne Dinge einsetze.
P. S. Mein Pferd ist übrigens seit dem nicht einmal krank gewesen :-).

 

Von Saskia • 7. Juni 2016

Hallo Tania,

ein toller und wichtiger Text. Ich kenne diese destruktiven Sorgen sehr gut, nicht nur bei den Pferden. Ich kann dann oft nicht einschlafen und es verfolgt mich die ganze Zeit. Mein Pferd reagiert sehr sensibel darauf, in dem er mich meidet. Ich kann es ihm nicht verdenken. Ich würde es genauso tun. Manchmal sind es nur vermeintliche „Kleinigkeiten“. So stand er letztes Jahr ein paar Wochen im Schlamm. Ich konnte an der Situation nicht viel ändern, außer mit dem Stallbesitzer reden, der dann die Stelle trocken gelegt hat. In der Zeit habe ich penibel die Beine nach Mauke untersucht. Oder als er mal eine Gaskolik hatte und ich wochenlang danach mit Bauchschmerzen in den Stall gefahren bin. Es war wieder alles in Ordnung, aber vor lauter Sorgen habe ich aufgehört mit ihm zu kommunizieren.
Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden diesen Gedankenschleifen ein Ende zu setzen. Meistens hört es von selber auf oder wenn ich mein Pferd sehe, wie es sich von mir abwendet. Dann weiß ich, dass es Zeit ist loszulassen.
Viele Grüße, Saskia

 

Von Julia • 7. Juni 2016

Hallo Tania,

vielen Dank für den richtigen Artikel zur richtigen Zeit (mal wieder) 😉

Ich bearbeite derzeit genau das gleiche Problem wie Du! Diese destruktiven Sorgen haben mich oft fest im Griff.

Zum Glück habe ich ein Pferd, dass mich stets sehr deutlich auf meinen Gemütszustand hinweist. Geht es mir aufgrund meiner Sorgen und Ängste schlecht, versucht er mir in die Schuhe zu zwicken, rempelt mich an und schnappt. Das ist dann mein Signal: Ich atme einmal tief durch und muss über meinen „kleinen“ Schlauberger lachen. Augenblicklich verändert sich auch sein Verhalten und er ist wieder höflich, wie ich ihn kenne.

Also ich denke er hat mich gut konditioniert 😀

Viele Grüße an alle mit Sorgenfalten 😉

 

Von barbara • 7. Juni 2016

… genau so ist es, nicht nur bei pferden sondern auch bei hunden, katzen etc. und bei mitmenschen! wichtig sich das immer wieder klarzumachen!

 

Von Susanne Hühn • 8. Juni 2016

Danke für diesen artikel, ich könnte heulen, wenn ich das lese, du hast so dermassen recht. Es ist eine immense Herausforderung, aus der sorgenfalle auszusteigen, zwar zu tun, was ansteht und die Sorgen ernst zu nehmen, aber dann, wenn alles getan, ist, auch wiederaufzuhören, sich zu sorgen. vom sich sorgen hin zum sorgen, das ist wohl der Weg…

 

Von Kerstin Wolf • 8. Juni 2016

Vielen Dank für eure Anregung. Ja genau so ist es, je mehr wir uns SORGEN machen umso mehr ziehen wir dies an, genau nach der Gesetzmäßigkeit: ENERGIE folgt der AUFMERKSAMKEIT. Aus diesem Grund haben wir hier am AglasHof REITEN mit GEFÜHL keinen Fernseher, weder für uns noch für unsere Gäste. Schockierende Nachrichten im halben-Stunden-Takt rauben Energie und Lebensfreude. Sich informieren ist gut, Fachleute dazu holen noch besser und für mich ist es am schlimmsten die Ohnmacht auszuhalten, dass ich oder der Tierarzt nicht alle retten können. Das lässt mich immer wieder verzweifeln. Ich denke das ist mein Thema in diesem Leben: UR-VERTRAUEN. Wenn ich einfach meine tägliche Arbeit mache und mich in der Gegenwart befinde geht es mir und meinen Islandpferden am besten.
Ich halte viel von Heilpraktikerin und alternativen Heilmethoden, für mich genauso wie für meine Tiere.
naturnahe Grüße an alle, die ihre Tiere lieben, aber weder vermenschlichen noch überbehüten. Es sind Tiere und sie wollen ARTGERECHT leben!!

 

Von Tania Konnerth • 9. Juni 2016

Ein herzliches Dankeschön an Euch alle für die vielen Kommentare, die mir viele Anregungen auch für mögliche weitere Texte gegeben haben! Das Thema wird uns also sicher noch weiter begleiten.

Alles Gute für Euch und Eure Pferde,
Tania von „Wege zum Pferd“

 

Von Birgit • 13. Juni 2016

Hallo Tania,
genau in diese Falle tappe ich auch hin und wieder. Ich finde es beruhigend, dass es nicht nur bei mir so ist und das es hier möglicherweise weitere Tipps gibt, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Die hier immer wieder auftauchende und geforderte Selbstreflektion und das ständige Hinterfragen, ob man alles richtig macht, das Pferd nicht überfordert, es als ganzes sieht und z. B. Verweigerungen ein Hinweis auf Schmerzen/Probleme des Pferdes sein könnten, auch das kann einen in eine Sorgenfalle führen. Es tut einem selbst nicht gut, wenn man das eigene Tun ständig in Frage stellt.

„Die Energie folgt den Gedanken“ finde ich einen tollen Denkanstoss, da steckt so viel Wahrheit drin. Und die Beobachtung, dass Menschen, die sich keine Sorgen machen, viel weniger Probleme haben mit ihren Pferden, hab ich auch schon gemacht. Wenn man nicht rechtzeitig dieses destruktiven Sorgenkreislauf durchbricht wird man selbst krank.

Ich freue mich auf die weiteren Beiträge zu diesem Thema und neue Ansätze zum sorgenfreien Umgang mit dem Pferd und sich selbst.

Viele Grüße
Birgit

 

Von Anka • 13. Juni 2016

Ich habe meine Sorgen mit Wingwave in den Griff bekommen! Kann ich sehr empfehlen.

 

Von Gabriele Sp. • 13. Juni 2016

Liebe Tania, danke für den Bericht. Bei mir ist es so, dass sich die Sorgenfalle leider zunehmend steigert. Ich komme aus diesem Kreislauf nicht heraus und je mehr Sorgen desto kränker das Pferd. Ich habe auch schon alles probiert mit wing wave, EMDR, Traumatherapie, Reiki, Homöopathie (sehr interessant: mein Konstitutionsmittel ist lac equinum) etc. ich komme da nicht dran. Ist das Pferd gesund ist alles prima…kaum hat es was, bin ich am Boden zerstört. Das geht so weit, dass ich bereits überlegt hatte, das Pferd abzugeben, aber ich fürchte, dass es sich dann auf andere Lebewesen beziehen wird… die Lösung ist tief in mir und ich hoffe, ich finde sie……man traut sich nicht, mit jemand anderem darüber zu reden, denn die „Nicht-Pferdeleute“ verstehen es erst gar nicht (weil es ja NUR ein Tier ist) …die anderen halten einen gleich für komplett überlagert…traurige Grüße

 

Von Uwe • 13. Juni 2016

Hallo Leute,

auch ich kenne diese Sorgenschleifen.
Habe vor 6 Monaten einen 9 jährigen Wallach gerettet, weil seine Besitzer nicht mehr zurecht gekommen sind. Die schlechten Erfahrungen, die der Große (Stockmass 185cm), gemacht hat immer wieder neu, positiv, zu überschreiben, ist eine große Herrausforderung. Es gibt nicht nur Rückschritte….

Zur Unterstützung führe ich eine Art Stallbuch, in dem ich jeden Tag dokumentiere. So kann ich auch nach Wochen immer wieder positive Ergebnisse nachlesen.
Ohne diese Dokumentation bleiben immer nur negative Erlebnisse haften.

Aber ich halte es nach Mark Aurel:

„Empfinde keinen Ekel, laß deinen Eifer und Mut nicht sinken, wenn es dir nicht vollständig gelingt, alles nach richtigen Grundsätzen auszuführen; fange vielmehr, wenn dir etwas mißlungen ist, von neuem an und sei zufrieden, wenn die Mehrzahl deiner Handlungen der Menschennatur gemäß ist, und behalte das lieb, worauf du zurückkommst.“ ( aus seiner Selbstbetrachtung)

Zur täglichen Einstimmung hängt eine grosse gelbe Sonne im Bad mit der Beschriftung : Heute ist ein schöner Tag !

Nur wir selbst haben es, als Vernunftbegabte Menschen, in der Hand, diese Gedanken zu verwerfen.

Wenn wir wissen, was wir tun, kann gar nichts schief gehen.

 

Von Gabi • 13. Juni 2016

Hallo,

wollt nur kurz schreiben, dass es Sinn macht, die Sorgen zu differenzieren- „gute“ und „schlechte“ also nicht zielführende Sorgen.
Manchmal hat man sehr sinnvolle Sorgen (ich z.B. gerade viel Aufwuchs von Schachtelhalm auf der Koppel entdeckt). Leider gibt es wirklich recht wenige Möglichkeiten, das giftige Unkraut loszuwerden (das was man tun kann, hab ich gemacht- auszäunen z.B.). Es ist im Begriff sich auszubreiten…. Eine Freundin, die schon ewig Pferde hält, sagte: Hab Vertrauen in die Natur. Pferde können durchaus unterscheiden, was gut ist für sie! Meine sind sehr naturnah gehalten und müssten Giftpflanzen eigentlich schon in der „Kindheit“ über die Herde bzw. die Stuten kennen gelernt haben.
Aber es fällt mir sehr schwer, zu vertrauen.

Je mehr Infos man bekommt, umso schlechter. Nur macht diese Sorge alles noch schlimmer. Das wäre jetzt also eine konstruktive Sorge, die aber destruktiv werden kann. Also entweder ich vertraue, oder ich suche mir eine andere Koppel, was nicht so schnell realisierbar ist.
Hier lerne ich, den schlimmen Gedanken zu verwerfen, und den Pferden zu vertrauen, weil ich es nicht ändern kann.
Das Schlimmste sind die vielen Infos, die es heutzutage online gibt. Jemand der sich gerne Sorgen macht, findet stetig weiter „Futter“. Das gilt auch für Ekzemer (man könnte 1000erlei Dinge kaufen oder machen lassen). Ob es die Sorgen verringert? Das ist die Frage.

 

Von Susi • 13. Juni 2016

Wow, das Thema brennt wohl einigen auf den Nägeln. Zum Glück ist auch ein Mann dabei :), denn oft denke ich, dass das ein typisches Frauenproblem ist.
Ich kenne das auch. Und das ärgerlichste für mich ist, wenn ich mich dabei ertappe, wenn ich nach einem Tag, an dem eigentlich alles super lief und ich nur stolz und glücklich sein müsste, zuhause anfange nach irgendwelchen Haken zu suchen.
Zum Glück bemerke ich es wenigstens und mache es auch nicht bei Herrn Pony sondern zu Hause, aber es ist schrecklich finde ich.
Ich bekomme auch immer mal wieder solche „Anfälle“ wo man etwas liest oder hört, oder irgendwas ist mit dem Pferd und dann fange ich an nachzugoogeln und das macht alles irgendwie nur noch schlimmer. Insofern finde ich die Unterscheidung in konstruktive und destruktive Sorgen zwar vom Ansatz her gut, aber durch die konstruktive Beschäftigung mit den Sorgen überschreitet man den Grat zum Destruktiven leider sehr schnell. Fluch und Segen der Informationsgesellschaft.
Mir hilft dann manchmal, wenn ich mich bewusst wegreiße und mir klar mache, dass ich mich jetzt reinsteigere und dass das Problem auch am nächsten Morgen noch da ist und ich ja dann weiter drüber nachdenken kann, wenn es sein muss. Über Nacht sieht das Ganze dann oft schon wieder ganz anders aus und morgens kann ich dann schon wieder über mich schmunzeln.
Meinem Freund drüber erzählen hilft auch. Er hat nicht so viel mit Pferden am Hut unterstützt mich aber bei der Arbeit und allem anderen bei meinem Pony. Wenn ich dann anfange meine Sorgen und Ängste laut zu formulieren, wird mir entweder selber klar, wie absurd oder überzogen manches ist. Oft rückt er das Ganze aber auch in ein anderes Licht oder betrachtet es als „Nichtpferdemensch“ aus einem anderen Blickwinkel oder stellt Fragen, die mich weiter bringen. Und vor allem holt er mich auch immer wieder runter. Zum Glück ist er immer sehr ruhig und gelassen und kennt mich und meine „Anfälle“.
Mein Pony holt mich oft auch wieder runter und die Beschäftigung mit ihm (Clickern, Reiten, Longieren, Spazieren gehen) lenkt mich auch herrlich wieder vom Übermaß an Sorgen ab. Das ist sehr erstaunlich welche positiv ablenkende Macht so ein Pony hat (sogar Kopfschmerzen und Zahnweh nehme ich dort nicht mehr wahr). Vielleicht ist das ja ein Tipp: „Beschäftige“ dich mit deinem Pony und freue dich über alles was gut läuft und zeige es ihm auch, dass du dich freust, dann bekommst du viel zurück und bist abgelenkt und mehr beim Positiven, dann hat das Negative weniger Macht über dich. Und das Pony leidet nicht unter den negativen Gedanken, weil es merkt, dass es mir Freude macht und freut sich auch darüber.

Danke für den schönen Artikel,
Susi und Herr Pony (der findet das auch sehhhhhhr sinnvoll!)

 

Von Christine • 13. Juni 2016

na das ist ja, als würdest Du mich kennen, liebe Tanja!
ich habe mein Pferd seit reichlich einem Jahr und die Tage, an denen ich mich unbeschwert darüber freuen konnte, kann man zählen. Zuerst ein Schnupfen über mehrere Wochen, der just in dem Moment zurückging, als ich mir dachte „es ist eben jetzt so und gut“
Dann Verletzungen, die mich nächtelang nicht
schlafen ließen und seit einem knappen Jahr zwei Sarkoide. Klar sind die nicht ohne aber ich bin manchmal gar kein Mensch mehr und mache es meiner Stute damit schwer. Sie merkt ganz genau, wenn ich mit meinen Gedanken wieder bei den Dingern bin und ist dann auch nicht bei mir. Ich schaue jetzt in bestimmten Abständen und nicht öfter und versuche, etwas gelassener zu sein. und ich hoffe, dass mir das gelingt. Aber ich finde es auch sehr tröstlich, dass es so vielen von Euch genauso oder ähnlich geht.

 

Von Margit • 13. Juni 2016

Ich finde, manchmal kann man das auch gut auch auf den Stall beziehen. Ich hab mir mal einen Stall mit seinen kleinen Macken selbst so schlecht gemacht, weil für mein Pferd könnte ja dies schlecht sein und jenes nicht ganz so optimal.
Und man kann sich da so reinsteigern, dass man Gefahren oder weniger optimale Bedingungen existieren, die gar nicht da sind, oder gar nicht so extrem.
Wenn man das Pferd fragt sagt es einem meistens schon, ob es sich wohl fühlt. Man muss halt mal hinhorchen vor lauter denken.

 

Von Wencke • 13. Juni 2016

Also ich mache mir auch ständig Sorgen um meine Stute, so dass ich mich schon manchmal fragte, ob ich noch normal bin. Es ist wirklich schwer loszulassen. Immer wenn meine Freundin sagt, ich mache mir zu viele unnötige Sorgen, frage ich mich, wie um alles in der Welt man das abstellen soll, wenn man offensichtlich dazu neigt. Wie fährt man frohen Mutes länger in den Urlaub, womöglich noch auf große Entfernung? Liegt es daran, dass man im Grunde keine „richtigen“ Probleme hat?
Ich freue mich auf die nächsten Artikel, weil das echt ein Stück Lebensqualität wäre, wüsste ich die Sorgen abzuschalten.

 

Von Corinna • 13. Juni 2016

Liebe Tanja, da hast du ja in ein Bienennest gestoßen mit deinen Gedanken.
Ich mußte spontan an einen Kurs in trad. Chinesischer Medizin denken als ich deinen Artikel gelesen habe. Jedem Organsystem wird da auch eine Emotion zugeordnet. Dem Leberkreislauf z.B. Wut, die bei ausgeglichener Energie im Kreislauf Energie für Veränderung gibt. Bei gestauter Energie zu unproduktiven Wutausbrüchen führt.
Fürsorge ist eine Fähigkeit der starken Milz. Dauerdes Grübeln und ängstliche Sorgen würden einer Milzschwäche zugeordnet. Es gibt Verhaltensweisen, die die Milz schützen: sie mag es grob gesagt warm und gemütlich: z.B. Warmes Essen in Ruhe. Und es wundert mich gar nicht, dass sehr viele Menschen ein Ungleichgewicht ihres Milzkreislaufes haben, denn Ruhe ist ja nicht gerade in Mode. Wer allein durch bewußten Umgang und durch die tollen Tips hier noch nicht aus der Sorgenfalle herauskommt und etwas tun möchte für seine Fähigkeit fürsorglich aber nicht sorgenvoll zu sein, kann sich evtl. auch über TCM in die gewünschte Richtung verhelfen.
Herzliche Grüße und Danke für eure Seite!
Corinna ( auch nicht immer sorglos)

 

Von Tania Konnerth • 15. Juni 2016

Ganz herzlichen Dank für all die weiteren Kommentare – so wie es Euch gut tut, nicht allein zu sein mit all dem, geht es mir auch!

Hier findet Ihr einen weiteren Artikel zu dem Thema, den ich gestern aus aktuellem Anlass verfasst habe, vielleicht gibt er manch einem von Euch weitere Impulse:
http://www.wege-zum-pferd.de/2016/06/15/das-thema-sorgen-mitten-aus-dem-leben/

Alles Gute,
Tania

 

Von Christiane • 15. Juni 2016

So nun weiß ich, dass ich nicht allein „spinne“. Wir haben eine tolle, jetzt 18 jährige Stute und die letzten 2 Jahre waren gesundheitlich nicht das Gelbe vom Ei. (Koliken, Druse, Verletzung Sehne links, Husten, Hämatom, Tumor OP, Sehne rechts vorne uvm.) Nur damit ihr einen Überblick über unseren Leidensweg bekommt. Die Sorgen wurden einfach so groß, dass ich schon gar keine Freude mehr empfinden konnte. Für mich war alles so drückend, belastend…. und ich wünschte mir, dass endlich alles vorbei sei. Ich war wirklich deprimiert und in einer solchen Phase hat mich mein Pferdchen ordentlich gebissen. (was sie überhaupt nie getan hat und auch nicht mehr tat). Ich grübelte nach den Ursachen und stellte fest, dass ich eine ganz schlecht Energie habe und schleunigst was ändern muss. Ich fing an ein Tagebuch über mein Pferdchen zu führen. Da notiere ich mir alles (Arbeit, Futter.. usw..) auch meine Sorgen hielt ich fest und da bekam ich wieder den Kopf frei. Entscheidend ist nicht wie es einem geht, sondern wie man damit umgeht! Die Einstellung zu den Dingen ist Wichtig. Unerfreuliche Ereignisse kann ich nicht beeinflussen nur meine Einstellung dazu und wenn es mir schlecht geht, geht es meinem Umfeld auch nicht gut. Ich versuche die Vergangenheit hinter mir zu lassen – bin wach und überlege mir jeden Tag was ich mir/uns und vor allem meinem Puppi (Pferchen) gutes tun kann. Ich konzentriere mich ganz bewusst auf HIER und HEUTE, weil ICH der Schöpfer meiner Gedanken bin. Auch suche ich immer nach dem Guten. Hätte mein Pferdchen nicht all die Krankheiten, hätten wir nie so einen engen Kontakt aufgebaut. Es ist zum Ritual geworden nach der Begrüßung sie abzuchecken. 🙂 Und wenn man dann wieder mal Nachts nicht schlafen kann, weil in einem wieder mal das Sorgenrad sich dreht, dann versuch ich mir ihren Gesichtsausdruck herzuholen. Versuche mich auf die Zeit des gemeinsamen Grasens (also sie grast und ich steh ne gute Stunde in der Gegend rum und lass mich dumm anquatschen.. 🙂 dann weiß ich dass wir glücklich sind.

 

 

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