Der Kampf zum nächsten Grashalm – so vermeiden Sie ihn auf elegante Weise
Sie kennen sicherlich auch diese armen, bemitleidenswerten Geschöpfe (auch Pferd/Pony genannt
) , die kurz vor dem Hungertod stehen und deswegen der Meinung sind, dass der Mensch am Ende des Strickes nur ein lästiges Anhängsel ist, welches ohne Rücksicht auf Verluste mitgeschleift werden darf, hin zu einem grünen Stück Naturboden? Ja, ich rede von den Exemplaren der Gattung Equus, die es in Perfektion gelernt haben, sich beim Führen vom Menschen loszureißen, um die Nase in den nächsten saftigen Grasbüschel zu versenken. Wer glaubt, dass passiert nur schwächlichen Mädchen, täuscht sich sehr. Ich habe schon gestandene Mannsbilder wie ein Fähnchen im Winde hinter ihren Pferden herwehen sehen…
Der “normale” Weg mit diesem Problem umzugehen, ist fast immer ein Weg des Kampfes
Vielfach beginnt dann auf der Seite des Menschen das große Aufrüsten: Es werden Führketten über Pferdenasen geschnallt, an Trensen oder sogar auf Kandare gezäumt geführt, Steigergebisse verwendet und ähnliches Zubehör mehr verwendet, um mit dem Problem mehr schlecht als recht fertig zu werden. Dabei sieht man oftmals unschöne Szenen, bei denen scharf an Halftern/Trensen geruckt, hektisch mit Gerten vor Pferdenasen gewedelt oder diese auch massiv gegen das Pferd eingesetzt werden, alles mit dem häufigen Ergebnis: Der Mensch hat ein paar Brandwunden mehr an den Händen und sein Pferd steht ein paar Meter weiter mit der Nase im Gras …
Das darf nicht sein!
Keine Frage: Ein Pferd, welches sich losreißt, gefährdet sowohl sich als auch seine Umwelt immens! Und ja, hier gilt es Abhilfe zu schaffen und das Losreißen des Pferdes zuverlässig zu unterbinden. Ich habe in diesem Blogbeitrag schon mal ausführlich geschrieben, wie mein Weg aussehen würde, so ein “Losreißprofipferd” umzuerziehen und Tania hat hier bereits ihre Tipps zum Thema “Gras fressen” aufgeschrieben.
5. Juli 2011 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang • 5 Kommentare »





