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	<title>Babettes Praxis-Blog &#187; Aus dem Reitunterricht</title>
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	<description>Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
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			<item>
		<title>Mit dieser Übung bleibt beim Reiten der Absatz tief</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/07/12/absatztief/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 02:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Kämpfen Sie beim Reiten auch immer wieder mit hochgezogenen Absätzen? Wenn ja, kann es dafür unterschiedliche Gründe geben:

Sie haben Ihre Steigbügel zu lang eingestellt.
Sie klammern mit den Beinen.
Sie leiden unter einer verkürzten Wadenmuskulatur.
Sie tragen in Ihrem Leben außerhalb des Pferdestalles zu oft High Heels.

Je nach Ursache, ist die Lösung für Ihr Problem unterschiedlich:

Verkürzen Sie Ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kämpfen Sie beim Reiten auch immer wieder mit <em>hochgezogenen Absätzen</em>? Wenn ja, kann es dafür unterschiedliche Gründe geben:</p>
<ul>
<li>Sie haben Ihre Steigbügel zu lang eingestellt.</li>
<li>Sie klammern mit den Beinen.</li>
<li>Sie leiden unter einer verkürzten Wadenmuskulatur.</li>
<li>Sie tragen in Ihrem Leben außerhalb des Pferdestalles zu oft High Heels.</li>
</ul>
<p>Je nach Ursache, ist die Lösung für Ihr Problem unterschiedlich:</p>
<ul>
<li>Verkürzen Sie Ihre Steigbügel.</li>
<li>Lassen Sie die Beine locker und lang unter Ihnen hängen.</li>
<li>Dehnen Sie Ihre Wadenmuskulatur.</li>
<li>Wählen Sie öfter die Gesundheitstreter ohne Absatz <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Und falls in Ihrem Fall die verkürzte Wadenmuskulatur der Auslöser für Ihre hochgezogenen Absätze beim Reiten sind, habe ich im Folgenden noch eine gute Übung für Sie.<br />
<span id="more-2110"></span></p>
<p><strong>Und so geht´s </strong></p>
<p>Stellen Sie sich nur mit den Fußballen auf eine Treppenstufe. Halten Sie sich am besten an einem  Geländer fest, damit Sie Ihr Gleichgewicht nicht verlieren.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/absatz1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2122" title="absatz1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/absatz1.jpg" alt="" width="250" height="312" /></a></p>
<p>Nun lassen Sie langsam Ihre Absätze tief sinken, so dass es deutlich in Ihren Waden zieht.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/absatz2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2123" title="absatz2" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/absatz2.jpg" alt="" width="250" height="359" /></a></p>
<p>Halten Sie diese Dehnung für ca. 20 Sekunden und lösen Sie sie langsam wieder auf. Wiederholen Sie dieses Dehnen ca. 3x. Wenn Sie diese Übung regelmäßig durchführen, sollte zumindest Ihre Wadenmuskulatur nicht mehr Auslöser für hochgezogene Absätze sein <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Gewichtshilfe- ja wohin gebe ich sie denn nun korrekterweise?</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/08/17/die-gewichtshilfe-ja-wohin-gebe-ich-sie-denn-nun-korrekterweise/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 03:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich durch verschiedene Reitlehren liest, findet man unterschiedliche Erklärungen zum Thema Gewichtshilfen. In der englischen Reitweise soll das Gewicht nach innen gehen, also in die Bewegungsrichtung in die ich reiten/abwenden möchte. In anderen Reitweisen wird sich gegen die Bewegungsrichtung gesetzt, hier soll das Pferd dem Gewicht weichen.
Was ist nun also „richtig“?
Für mich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich durch verschiedene Reitlehren liest, findet man unterschiedliche Erklärungen zum Thema Gewichtshilfen. In der englischen Reitweise soll das Gewicht nach innen gehen, also in die Bewegungsrichtung in die ich reiten/abwenden möchte. In anderen Reitweisen wird sich gegen die Bewegungsrichtung gesetzt, hier soll das Pferd dem Gewicht weichen.</p>
<p>Was ist nun also „richtig“?</p>
<p>Für mich ist es logisch und es entspricht auch meinen Erfahrungen die ich beim Einreiten von Jungpferden gemacht habe, dass ein Pferd unter mir versucht, mit mir in ein <strong>gemeinsames Gleichgewicht</strong> zu kommen.</p>
<p><strong>Dazu ein Selbstversuch</strong></p>
<p>Setzen Sie sich ein Kind auf die Schulter und gehen Sie geradeaus. Was machen Sie, wenn das Kind sich einseitig nach rechts belastet? Ich persönlich würde dann auch nach rechts gehen, um uns wieder in ein gemeinsames Gleichgewicht zu bekommen und nicht auf die Nase zu fallen.</p>
<p>Deswegen halte ich es im Prinzip so, wie es die englische Reitweise lehrt: <strong>Ich setze meine Gewichtshilfe dorthin, wo ich hin will</strong>. Möchte ich also eine Volte nach rechts reiten, gebe ich die Gewichtshilfe nach rechts.</p>
<p><strong>Nun kommt bei mir allerdings ein großes ABER:</strong></p>
<p>Wir haben es ja beim Pferd (neben anderen Punkten die uns so das Reiterleben erschweren <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) noch mit den großen Themen <strong>Händigkeit</strong> und <strong>natürlicher Schiefe</strong> zu tun. Und diese beiden Punkte muss ich bei der Gabe einer sinnvollen Gewichtshilfe berücksichtigen. Dass ich die Gewichtshilfe stur nach Lehre gebe, klappt bei einem Pferd was noch nicht 100% ausbalanciert ist, nämlich nicht wirklich gut.<br />
<span id="more-648"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Ein Beispiel</strong></p>
<p>Nehmen wir an, Sie reiten ein Pferd, bei dem es sich um einen Rechtshänder handelt. Die starke Schulter, auf der sich Ihr Pferd seiner natürlichen Händigkeit entsprechend abstützen möchte, ist also die rechte. Seine rechte Seite ist die so genannte „Zwangsseite“. Dieses Pferd ist links hohl. Links ist seine „Schokoladenseite“, auf der dem Pferd zu Beginn seiner Ausbildung alles etwas leichter fällt (eine ausführliche Abhandlung zum Thema Händigkeit und Schiefe finden Sie in unserem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php">Kurs zum korrekten Longieren</a>).</p>
<p>Ihr rechtshändiges Pferd wird auf einer Volte nach rechts, solange es noch nicht ausbalanciert, gut gymnastiziert und geradegerichtet ist, folgendes Verhalten zeigen:</p>
<ul>
<li>Ihr Pferd wird sich schwer nach innen stellen und biegen lassen,</li>
</ul>
<ul>
<li> es wird gegen den inneren Schenkel gehen,</li>
</ul>
<ul>
<li> es wird auf die innere Schulter fallen,</li>
</ul>
<ul>
<li> es wird versuchen, die Volte kleiner zu machen.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie nun auch noch nach rechts sitzen, werden die o.g. „Fehler“ Ihres Pferdes noch von Ihrer Gewichtshilfe unterstützt und verstärkt!</p>
<p>Es macht in diesem Moment daher viel mehr Sinn, die Gewichtshilfe nach außen/hinten umzulagern, damit Ihr Pferd seine Balance von der inneren Schulter Richtung äußeres Hinterbein  verlagern kann. Nur wenn Ihr Pferd seinen Schwerpunkt von der inneren, also hier rechten Schulter wegnehmen kann, kann die Volte „schön“ werden. Ist diese Balanceverschiebung dank Ihrer Gewichtshilfe gelungen (diese sollte natürlich durch gute Hilfengebung mittels Zügel und- Schenkelhilfe begleitet werden), können Sie vorsichtig wieder die Gewichtshilfe nach innen geben.</p>
<p>Ich halte es also so, dass ich meine Gewichtshilfe immer dahin gebe, wo mein Pferd sie für die <strong>Findung seiner Balance in der Übung</strong> gerade braucht. So kann es notwendig sein, dass ich auch während einer Übung meine Gewichtshilfe immer wieder neu der Balancesituation meines Pferdes entsprechend geben muss.</p>
<p><strong>Als Beispiel das Reiten von Schulterherein</strong></p>
<p>Nehmen wie an, ich reite Schulterherein rechte Hand. Um das Schulterherein einzuleiten, werde ich zunächst andeuten eine Volte nach rechts reiten zu wollen und werde meine Gewichtshilfe nach rechts geben. In dem Moment, wo ich mein Pferd in Rechtsstellung- und Biegung die Bewegungsrichtung nach links abändern möchte, nehme ich mein Gewicht kurz nach links um meinem Pferd klar zu machen, das es nicht weiter nach rechts wie zu einer Volte gehen soll. Geht mein Pferd nun korrekt im Schulterherein, versuche ich die Bewegung des Pferdes nicht zu stören und sitze mittig. Merke ich dann, dass mein Pferd auf die innere Schulter fällt, gebe ich wieder die Gewichtshilfe nach links. Fällt mein Pferd aber mehr auf die äußere, also linke Schulter, gebe ich die Gewichtshilfe wieder rechts, bis der Ausbruch über die linke Schulter aufhört. So unterstütze ich durch meine Gewichtshilfe die Balancefindung meines Pferdes.</p>
<p>Probieren Sie es doch einfach mal aus!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Annehmen &#8211; Nachgeben oder vielleicht besser: Nachgeben- Annehmen?</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/08/10/annehmen-nachgeben/</link>
		<comments>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/08/10/annehmen-nachgeben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 02:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Punkt sind sich fast alle Pferdelehren einig: Hilfen (Zügelhilfe, Schenkeldruck, Einwirkung an der Longe/am Strick) sollen immer impulsartig gegeben werden. Die Anweisung des Reitlehrers lautet dann: „Annehmen und Nachgeben“.
Ich finde das absolut richtig, denn es ist wirklich immer wieder gut zu sehen, wie viel besser die Pferde auf eine Hilfe reagieren, wenn wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Punkt sind sich fast alle Pferdelehren einig: Hilfen (Zügelhilfe, Schenkeldruck, Einwirkung an der Longe/am Strick) sollen immer <strong>impulsartig</strong> gegeben werden. Die Anweisung des Reitlehrers lautet dann: „Annehmen und Nachgeben“.</p>
<p>Ich finde das absolut richtig, denn es ist wirklich immer wieder gut zu sehen, wie viel besser die Pferde auf eine Hilfe reagieren, wenn wir nach diesem Grundsatz arbeiten.</p>
<p>Pferde reagieren (soweit nicht anders gelernt) auf Druck mit Gegendruck, auf Zug mit Gegenzug. Das Problem dabei ist: Wir Menschen leider oft genug auch <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Und so passiert immer wieder Folgendes:</p>
<ul>
<li>Das Pferd legt sich auf den Zügel und der Reiter zieht dagegen an.</li>
<li>Das Pferd packt sich an der Longe auf den Kappzaum und der Mensch versucht, das Pferd mit Kraft und Zug auf dem Kreis zu halten.</li>
<li>Das Pferd reagiert nicht auf den Schenkel und der Reiter drückt und presst immer mehr.</li>
</ul>
<p>Wenn ich nun also sehe, dass ein Pferd unter dem Sattel/an oder an der Hand/Longe fest wird, so weise ich meine Schüler an, in eine weiche, nachgebende Hilfengebung zu gehen um das Pferd aus seinem festen Muster zu holen. Das klappt auch in der Regel sehr gut. Allerdings passiert es dann recht oft, dass der Mensch <strong>erst seine Hilfengebung verstärkt</strong> (das Annehmen), bevor er nachgibt.</p>
<p>Aus diesem Grund bin ich nun immer mehr dazu übergegangen, die Anweisung umzudrehen und<strong> erst den Menschen zum Nachgeben zu bringen</strong>, um dann in eine weiche Hilfe zu gehen. Ich finde, das klappt noch besser als das übliche &#8220;Annehmen-Nachgeben&#8221;!</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> &#8220;Nachgeben&#8221; heißt im übrigen nicht zwangsläufig, dass Sie die Zügel komplett wegschmeißen, die Hand mit der Longe einen Meter vor geben oder den Schenkel vom Pferd entfernen müssen. Nachgeben ist oftmals nicht mehr als ein „Spannung rausnehmen“.</p>
<p>Probieren Sie doch mal aus, wie Ihr Pferd reagiert, wenn Sie mit diesem „Nachgeben“ spielen. Wie reagiert Ihr Pferd auf ein deutliches Nachgeben? Wie viel „Nachgeben“ braucht Ihr Pferd, um selber nachgeben zu können? Versuchen Sie erst bei sich Ihre Reflexe von „drücken“, „ziehen“ und „festhalten“ aufzulösen und beobachten Sie, wie Ihr Pferd darauf reagiert. Vielleicht werden Sie dann erstaunt feststellen, dass Ihr Pferd viel weniger zieht und drückt. Woran das dann wohl liegt? <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der sanfte Blick</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/08/03/der-sanfte-blick/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 02:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie Ihre Umgebung betrachten, können Sie das auf unterschiedliche Arten tun:

mit einem harten, fixierenden Blick
oder mit einem weichen, umfassenden Blick.

Der harte, fixierende Blick
Sie können etwas mit „harten“ Augen fixieren. Wenn Sie das machen, schauen Sie ein Ziel, einen Gegenstand konkret an. Achten Sie einmal drauf: Dieser „harte Blick“ führt dazu, dass Sie nur flach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie Ihre Umgebung betrachten, können Sie das auf unterschiedliche Arten tun:</p>
<ul>
<li>mit einem harten, fixierenden Blick</li>
<li>oder mit einem weichen, umfassenden Blick.</li>
</ul>
<p><strong>Der harte, fixierende Blick</strong></p>
<p>Sie können etwas mit „harten“ Augen fixieren. Wenn Sie das machen, schauen Sie ein Ziel, einen Gegenstand konkret an. Achten Sie einmal drauf: Dieser „harte Blick“ führt dazu, dass Sie nur flach und oberflächlich atmen, vielleicht sogar die Atmung anhalten, und leicht Ihren Schwerpunkt und Ihre Balance verlieren.</p>
<p><strong>Der sanfte, weite Blick</strong></p>
<p>Ganz anders ist es, wenn Sie mit einem sanften, weichen Blick in die Welt schauen.</p>
<p>Diese Blickqualität lässt sich am besten mit folgendem Bild beschreiben: Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf einem Berg und schauen über das Land vor sich. Nehmen Sie alles wahr, was vor Ihnen liegt. Fixieren Sie keinen Punkt, sondern lassen Sie die weite Welt auf sich wirken. Lassen Sie die Atmung ohne Anstrengung kommen und gehen.</p>
<p>Und nun kommt das Spannende: Mit welchem &#8220;Blick&#8221;  Sie Ihre Umwelt beim Reiten betrachten, hat Auswirkungen auf die Qualität, sowohl was die „Technik“ des Reitens angeht, aber noch mehr was die Fähigkeit angeht, Ihr Gefühl für die Hilfengebung und den Kontakt zum Pferd zu entwickeln.<br />
<span id="more-511"></span></p>
<p><strong>Eine Übung</strong></p>
<p>Um die Auswirkung Ihres Blicks zu erspüren, machen Sie einmal folgende Übung beim Reiten: Lassen Sie Ihr Pferd in der Bahn oder im Gelände, Schritt am langem Zügel gehen. Nun wechseln Sie ca. alle 20-30 Meter den „harten“ mit dem „weichen“ Blick ab.</p>
<p>Während Sie mit „harten“ Augen gucken, suchen Sie sich einen Fixpunkt, den Sie anvisieren und sobald Sie diesen passiert haben, suchen Sie sich den nächsten. Spüren Sie dabei in sich hinein:</p>
<ul>
<li>Wie kann die Atmung kommen und gehen?</li>
<li>Wie ist Ihre Stimmung?</li>
<li>Wie kann die Bewegung des Pferdes &#8220;durch Sie fließen&#8221;?</li>
</ul>
<p>Nun wechseln Sie zu den „weichen“ Augen. Öffnen Sie Ihren Blick und nehmen Sie „alles“ in Ihrer Umgebung wahr. Entspannen Sie Ihre Augen.</p>
<p>Überprüfen Sie wieder die drei Punkte:</p>
<ul>
<li>Ihre Atmung,</li>
<li>Ihre Stimmung</li>
<li>und Ihr Gefühl für die Bewegung des Pferdes.</li>
</ul>
<p>Fühlen Sie einen Unterschied?</p>
<p>Beobachten Sie sich von nun an immer wieder ganz bewusst selbst beim Ausritt, beim Reiten von Dressurlektionen, beim Springen und auch im Alltag bei Dingen, die nichts mit Reiten und Pferd zu tun haben. Sehen Sie die Welt eher mit „harten“, oder mehr mit „weichen“ Augen? Wann ist welcher Blick besser (im Sinne von angenehmer, hilfreicher) als der andere?</p>
<p>Und, was für uns natürlich besonders wichtig ist: Mit welchem Blick können Sie mit mehr Gefühl, Weichheit und innerer Entspannung mit Ihrem Pferd im Kontakt sein?</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  !</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tölt ist nicht gleich Tölt!</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/06/22/tolt-ist-nicht-gleich-tolt/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 02:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher zählte ich mich zu den so genannten „Gangpferdereitern“. Ich besitze einen Peruanischen Paso Namens Mariscal, meine Tochter hat ebenfalls einen Peruanischen Paso und einige meiner Schüler/innen und Einsteller/innen haben Gangpferde. Bei mir auf dem Hof unterrichtete einige Monate lang sehr intensiv ein Reitlehrer und Pferdeausbilder, der in der Gangpferdeszene zu Hause ist und von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher zählte ich mich zu den so genannten „Gangpferdereitern“. Ich besitze einen Peruanischen Paso Namens Mariscal, meine Tochter hat ebenfalls einen Peruanischen Paso und einige meiner Schüler/innen und Einsteller/innen haben Gangpferde. Bei mir auf dem Hof unterrichtete einige Monate lang sehr intensiv ein Reitlehrer und Pferdeausbilder, der in der Gangpferdeszene zu Hause ist und von dem ich viel gelernt habe. Von daher kenne ich mich recht gut mit Gangpferden und mit der „Gangproblematik“ aus.</p>
<p>Als ich meinen Mariscal bekam, war er angeritten. Recht schnell ging es mir in der Ausbildung um das Thema „Verbesserung des Tölts“. Ich nahm viel Unterricht und so ging es mit und ohne Anleitung Runde um Runde um die Ovalbahn, in dem Bestreben Takt, Haltung und Tempo des Tölts zu verbessern. Ja, wir machten Fortschritte, aber so richtig gut war es nicht. Mariscal lief nicht „rund“. Er drückte den Rücken weg und den Unterhals heraus. Mein Wissenstand bis dahin war: Das ist halt so im Tölt&#8230;<br />
<a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/IMG_0444.jpg"></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/IMG_04443.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-538" title="IMG_0444" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/IMG_04443-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" /></a></p>
<p>Dann besuchte ich als Zuschauerin einen „Dressurkurs für Gangpferde“ bei Horst Becker. Dort sah ich Islandpferde, die im Tölt über einen aufgewölbten Rücken gingen! Die Pferde trabten Traversalen, sprangen einen wunderschönen Bergaufgalopp und tölteten gleich darauf in einer Manier, wie ich sie davor noch nie gesehen habe. Da drückte sich kein Unterhals heraus und kein Rücken weg. Ich war sehr beeindruckt und ich wusste: Da will ich mit Mariscal auch hinkommen und so meldete mich bald darauf auf einen Kurs bei Horst an.</p>
<p><span id="more-525"></span>Als ich mit Mariscal meinen ersten Kurs bei Horst besuchte sagte er mir nach der ersten Einheit sinngemäß Folgendes: <em>„Wenn du willst, dass dein Pferd über den Rücken töltet, arbeite an der Dressurausbildung deines Pferdes und lege die Arbeit im Tölt für ca. zwei Jahre auf Eis. Auch für Gangpferde gilt die Ausbildungsskala und erst wenn der Rücken stabil muskulär aufgebaut ist, dein Pferd stark genug in der Hinterhand ist, um sich zu tragen, dann erst ist es reif für den Tölt.“</em></p>
<p>Hui! Ich muss sagen, dass war schon eine harte Ansage! Ich soll zwei Jahre nicht tölten? Aber das macht doch so viel Spaß! Warum habe ich mir denn ein Gangpferd gekauft, wenn ich nicht tölten darf? Aber Horst konnte mir die Zusammenhänge und den Sinn dieses Vorgehens so super erklären, dass ich seinen Rat angenommen habe und „Ja“ gesagt habe, diesen Weg mit Mariscal zu gehen. Und so änderte sich das Training mit Mariscal komplett. Der runde, über den Rücken gehende Trab stand ab jetzt ganz oben auf unserem Trainingsprogramm.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/IMG_04453.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-541" title="IMG_0445" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/IMG_04453-227x300.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Und natürlich das Erlernen der Seitengänge. Ich muss gestehen, erst jetzt kam ich so richtig zum Dressurreiten und entdeckte meine Begeisterung hierfür.</p>
<p>Der Weg mit Mariscal war nicht leicht. Seine starke Gangveranlagung machte die Dressurarbeit noch viel schwerer als sie eh schon ist. Wenn uns im Trab ein paar Schritte Schulterherein gelangen oder erste Ansätze einer Traversale, war ich überglücklich. Ich fing an, die Reiter von dreigängigen Pferden zu beneiden <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Den Tölt ließ ich tatsächlich ganz lange völlig außen vor.</p>
<p>Irgendwann überkam es mich dann auf einem Ausritt und ich versuchte ihn mal wieder zu reiten, den Tölt. Das Erlebnis werde ich nie vergessen, denn so einen Tölt hatte ich vorher noch nie gefühlt. Es war so leicht, so rund. Da drückte sich nichts mehr weg&#8230; Ja, so kann Tölt also auch sein! Seitdem ich das erlebt habe, akzeptiere ich „den anderen Tölt“ nicht mehr. Er ist für mich genauso falsch wie das Laufen mit durchgedrücktem Rücken bei einem dreigängigen Pferd.</p>
<p>Leider endet hier meine Erfahrung, die ich mit Mariscal als Dressurreitpferd und „über- den-Rücken-Tölter“ machen konnte. Aufgrund einer Stoffwechselerkrankung ist er schon lange nicht mehr reitbar. Heute verbringt er sein Frührentendasein in unserer Herde und wir bespaßen uns hin und wieder mit ein paar Spielchen, die wir uns gemeinsam erarbeitet haben.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_01291.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-550" title="DSC_0129" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_01291-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></a></p>
<p>Von Mariscal habe ich sehr viel gelernt, und das nicht nur, was die Arbeit mit Gangpferden angeht. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/index-31.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-551" title="index-3" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/index-31-296x300.jpg" alt="" width="296" height="300" /></a></p>
<p>Leider gibt es kein Bildmaterial, mit dem ich unsere damalige Entwicklung dokumentieren kann. Aber seither empfehle ich meinen Schülern/innen, die mit Gangpferden zu mir kommen, aus tiefster Überzeugung auch den Weg über eine korrekte Dressurausbildung und nicht zu früh den Tölt mit in das Trainingsprogramm zu nehmen. Glauben Sie mir, auch wenn es noch so schwer fällt, es lohnt sich!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Beizäumung</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/04/07/die-beizaumung/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 02:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem Blogbeitrag Das Stellen verwendete ich den Begriff „Beizäumung“, den ich heute genauer beschreiben möchte.
Die FN beschreibt die Entwicklung der Beizäumung so: „Wenn das am Zügel gehende Pferd mit seinen Hinterfüßen vermehrt an den Schwerpunkt herantritt, führt die deutlich werdende Genickbiegung zur Beizäumung.“
Unter der Beizäumung wird also das „Runden des Halses“ und das „Herannehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Blogbeitrag <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/03/03/das-stellen/" target="_blank">Das Stellen</a> verwendete ich den Begriff „Beizäumung“, den ich heute genauer beschreiben möchte.</p>
<p>Die FN beschreibt die Entwicklung der Beizäumung so: <em>„Wenn das am Zügel gehende Pferd mit seinen Hinterfüßen vermehrt an den Schwerpunkt herantritt, führt die deutlich werdende Genickbiegung zur Beizäumung.“</em></p>
<p>Unter der Beizäumung wird also das „Runden des Halses“ und das „Herannehmen der Nase“ durch Beugung des Genickes verstanden. Hier ein Foto eines korrekt beigezäumten Pferdes:</p>
<p align="center"> <img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/bz1.jpg" alt="bz1.jpg" /></p>
<p><span id="more-282"></span><br />
Und auch gebisslos lässt sich eine korrekte Beizäumung erreichen:</p>
<p align="center"> <img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/bz2.jpg" alt="bz2.jpg" /></p>
<p>Die Stirn-Nasenlinie des Pferdes bleibt bei einer korrekten Beizäumung immer vor der Senkrechten (oder kommt max. an die Senkrechte heran). Sie darf <strong>nicht hinter die Senkrechte</strong> kommen! Und das Genick des Pferdes soll der höchste Punkt sein.</p>
<p>Nur ein Pferd, welches sich mit Leichtigkeit beizäumen lässt, kann mit der Hinterhand optimal arbeiten und den Rücken unter dem Reiter aufwölben. Hier finden wir also einen der Grundpfeiler guten Reitens.</p>
<p>Und die FN beschreibt dazu noch Folgendes: dass bei der Entwicklung der Beizäumung die Anlehnung der Reiterhand zum Pferdemaul in jedem Augenblick <strong>federnd</strong> bleiben muss und niemals starr werden darf und dass das Pferd die zu fordernde Haltung je nach seinem Ausbildungsgrad verschieden gestalten wird.</p>
<p>So weit, so gut.</p>
<p>Was ist aber leider oftmals traurige Realität? Viel zu häufig versuchen Reiter/innen, ihre Pferde durch &#8220;vorne halten und hinten treiben&#8221; in eine Beizäumung zu zwingen. Losgelassenheit lässt sich so nicht erreichen!</p>
<p>In wieweit sich ein Pferd beizäumen kann, hängt von der Ganaschenfreiheit ab. Ein Pferd mit geringer Ganaschenfreiheit ist nicht in der Lage sich so beizuzäumen wie ein Pferd mit ausreichender Ganaschenfreiheit. Hat das Pferd ausreichend Ganaschenfreiheit, aber dennoch Probleme mit der Beizäumung sollten Erkrankungen ausgeschlossen werden (z.B. Entzündung des Genickschleimbeutels, Zahnprobleme).</p>
<p>Eine Grundvorausetzung dafür, dass sich das Pferd im Genick beizäumen kann, ist die Entspannung im Kiefergelenk. Ein Pferd das entspannt am Gebiss kaut, entspannt den Unterkiefer und schafft damit überhaupt erst die Voraussetzung dafür, dass das Pferd im Genick loslassen kann. Unter diesem Aspekt betrachtet man doch das Zuschnüren des Pferdemauls mittels Sperrriemen aus einem anderen Blickwinkel, nicht wahr?</p>
<p>In meinen Augen liegt der Denkfehler vieler Reiter/innen darin, dass sie glauben, die Beizäumung des Pferdes durch Einwirkung mit der Hand erreichen zu müssen, anstatt darauf zu vertrauen das ein Pferd, welches gut dressurmäßig gearbeitet wird und vor allem mit einer weichen, immer nachgebenden Hand geritten wird, so locker im Genick wird, dass sich die Beizäumung von alleine ergibt.</p>
<p>Wenn die Hand zum Erreichen der Beizäumung etwas unternehmen darf, ist es in meinen Augen nur, durch ein weiches Spiel die Kautätigkeit des Pferdes anzuregen, da das, wie wir ja jetzt wissen, die Mobilität des Kiefergelenkes die Fähigkeit des Pferdes fördert , sein Genick loszulassen und sich beizuzäumen. Jeder stärkere Einsatz verhindert meiner Erfahrung nach eher die Beizäumung, als dass er sie ermöglicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und noch eine Übung für eine mitschwingende Mittelpositur beim Aussitzen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 02:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch für diese Übung lassen Sie sich bitte wieder an die Longe nehmen. Die Steigbügel schnallen Sie ein bis zwei Löcher kürzer als normal. Nachdem Sie sich wieder schön aufgewärmt und gelockert haben, soll Ihr Pferd in einem ruhigen Tempo traben.
Gehen Sie nun in einen leichten Entlastungssitz, den Oberkörper etwas vorgeneigt. Passen Sie dabei bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch für diese Übung lassen Sie sich bitte wieder an die Longe nehmen. Die Steigbügel schnallen Sie ein bis zwei Löcher kürzer als normal. Nachdem Sie sich wieder schön aufgewärmt und gelockert haben, soll Ihr Pferd in einem ruhigen Tempo traben.</p>
<p>Gehen Sie nun in einen leichten Entlastungssitz, den Oberkörper etwas vorgeneigt. Passen Sie dabei bitte auf, dass Sie mit dem Po nicht zu hoch kommen. Das Schambein behält leichten Kontakt zum Sattel.</p>
<p>Versuchen Sie, Ihren Körper in dieser Haltung ins Mitschwingen zu bringen und spüren Sie bewusst in Ihren Körper:</p>
<ul>
<li>Lassen Ihre Fußgelenke die Bewegungen durch, d.h., merken Sie, dass Ihre Ferse bei jedem Trabtritt runterfedert?</li>
<li>Lassen Ihre Kniegelenke die Bewegung ebenfalls durch, d.h., öffnet und schließt sich Ihr Knie jeden Tritt ein wenig?</li>
<li>Versuchen Sie Ihren Muskeln am Oberschenkel, Gesäß und Bauch ganz locker zu lassen. Alles darf „wackeln“ &#8211; tut es das?</li>
<li>Achten Sie darauf ruhig und gleichmäßig zu atmen.</li>
<li>Lassen Sie die Schultern bewusst locker.</li>
<li>Schauen Sie mit weichen, freien Blick nach vorne.</li>
</ul>
<p><span id="more-246"></span>Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie im Entlastungssitz gut mitschwingen, lassen Sie sich  langsam in den Belastungssitz runterrollen, in dem Sie das Becken abkippen &#8211; aber ohne dass dabei einer der oben genannten Punkte verloren gehen darf.</p>
<p>Wiederholen Sie den Wechsel zwischen Ent-  und  Belastungssitz einige Male.</p>
<p>Entscheidend ist, dass Sie sich das Mitschwingen der Mittelpositur im Entlastungssitz erarbeiten und dieses Mitschwingen dann in den Belastungssitz mit hinübernehmen.</p>
<p>Ich freu mich auf Ihre Erfahrungsberichte mit dieser Übung.</p>
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		</item>
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		<title>Rhythmisches Leichttraben &#8211; noch eine Übung, um zu einem besseren Aussitzen zu kommen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 02:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Lassen Sie Ihr Pferd in ruhigem Tempo ganze Bahn traben. Nun tun Sie so, als wenn Sie ständig den Fuß zum Leichttraben wechseln wollten, d.h., spielen Sie mit dem Rhythmus, in dem Sie zweimal zum Leichttraben aufstehen und einen Tritt sitzenbleiben, um dann wieder zwei Mal aufzustehen usw.
Wenn Sie diesen Rhythmus ganz sicher in sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lassen Sie Ihr Pferd in ruhigem Tempo ganze Bahn traben. Nun tun Sie so, als wenn Sie ständig den Fuß zum Leichttraben wechseln wollten, d.h., spielen Sie mit dem Rhythmus, in dem Sie zweimal zum Leichttraben aufstehen und einen Tritt sitzenbleiben, um dann wieder zwei Mal aufzustehen usw.</p>
<p>Wenn Sie diesen Rhythmus ganz sicher in sich tragen (d.h., Sie können ihn auch beibehalten, während Sie Bahnfiguren traben), wählen Sie einen neuen Rhythmus zwischen Leichtraben und Aussitzen: Sie können jetzt z.B. dreimal aufstehen zum Leichttraben und dann zwei Tritte lang sitzenbleiben.</p>
<p>Nehmen Sie auf diese Weise nach und nach immer mehr Tritte, die Sie aussitzen, dazu. Solange Sie locker im Aussitzen mitschwingen können, werden die Anzahl der Tritte die Sie aussitzen immer mehr. Spüren Sie allerdings, dass Sie sich verspannen, gehen Sie wieder mit der Anzahl der Tritte im Aussitzen zurück.</p>
<p><strong>Extra-Tipp: </strong>Das Wechseln der Aufsteh-Rhythmen im Leichttraben können Sie auch sehr gut auf längeren Trabstrecken im Gelände üben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine Sitzübung zum besseren Mitschwingen in der Mittelpositur beim Aussitzen im Trab</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 03:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Um beim Aussitzen gut die Pferdebewegung mitschwingen zu können und somit ein Reinfallen in den Pferderücken zu vermeiden, muss unsere Mittelpositur die Bewegungen des Pferderückens zulassen.
Bevor Sie mit Sitzübungen in Trab beginnen, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, Ihren Körper zu lösen. Besonders wichtig sind dafür die Übungen für ein mitschwingendes Becken Das mitschwingende Reiterbecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um beim Aussitzen gut die Pferdebewegung mitschwingen zu können und somit ein Reinfallen in den Pferderücken zu vermeiden, muss unsere Mittelpositur die Bewegungen des Pferderückens zulassen.</p>
<p>Bevor Sie mit Sitzübungen in Trab beginnen, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, Ihren Körper zu lösen. Besonders wichtig sind dafür die Übungen für ein mitschwingendes Becken <a target="_blank" href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/15/das-mitschwingende-becken/">Das mitschwingende Reiterbecken oder Die liegende Acht</a>.</p>
<p>Für die folgende Übung brauchen Sie einen Helfer der Sie an die Longe nimmt, da Sie sich nun auf Ihre Hände setzen. Legen Sie Ihre Hände mit den Handflächen nach oben unter Ihre Sitzbeinhöcker, die rechte Hand unter den rechten und die linke Hand unter den linken Sitzbeinhöcker. Spüren Sie im Schritt, wie wechselseitig Ihre Hände unter Ihnen angehoben werden und Ihr Gewicht leicht von rechts nach links verlagert wird.<br />
<span id="more-244"></span></p>
<p>Nun soll Ihr Helfer Ihr Pferd langsam antraben lassen und Sie versuchen, das Rechts-Links weiter zu spüren und auch weiterhin zuzulassen. Wenn Sie das Gefühl für das Rechts-Links verlieren, bitten Sie Ihren Longenführer wieder in den Schritt durchzuparieren und wiederholen die Übung.</p>
<p>Hier noch einige Tipps zu dieser Übung:</p>
<ul>
<li>Achten Sie darauf, Ihren Schwerpunkt tief und schwer auf Ihren Handflächen zu lassen. Wenn es Ihnen nicht gelingt, schwer auf Ihren Händen sitzenzubleiben, fassen Sie kurzzeitig mit einer Hand hinten in den Sattel und ziehen sich damit tief in den Sattel hinein, so dass Sie ein Gefühl dafür bekommen. Mit etwas Übung können Sie dann bald auch dauerhaft auf beide Hände setzen.</li>
<li>Achten Sie darauf, gleichmäßig weiter zu atmen. Wenn Ihnen das nicht gelingt, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie sich irgendwo in Ihrem Körper festhalten und verspannen. Versuchen Sie herauszufinden, wo das ist und lockern Sie dort ganz bewusst.</li>
<li>Achten Sie darauf, in dieser Übung nicht Ihre aufrechte Körperhaltung aufzugeben. Denken Sie immer wieder daran „groß zu werden“.</li>
<li>Erlauben Sie auch Ihren Schultern, sich im Takt leicht mitzubewegen</li>
</ul>
<p>Erst wenn Sie im langsamen Trab ganz entspannt und locker mitschwingen können, bitten Sie Ihren Longenführer, den Trab etwas zu forcieren. Sobald Sie merken, dass Ihr Sitz an Losgelassenheit verliert, bitten Sie darum, dass Pferd wieder langsamer traben zu lassen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für diese Übung und wiederholen Sie sie immer wieder. Es gibt kaum was Schwierigeres als wirklich zu lernen, locker und mit einer positiven Grundspannung, in der Bewegung des Pferdes zu sitzen.</p>
<p>Und noch etwas: Wichtig ist, dass nur ein Pferd, das gut über den Rücken geht, Sie gut aussitzen lässt. Solange das nicht der Fall ist, sollten Sie besser leichttraben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipps für alle, die Probleme damit haben, sauber durch die Ecke zu reiten</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/12/04/tipps-fur-alle-die-probleme-damit-haben-sauber-durch-die-ecke-zu-reiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 03:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Reitunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie auch Schwierigkeiten, die Ecken der Reitbahn korrekt auszureiten? Versucht Ihr Pferd immer wieder, die Ecken abzukürzen?
Dann hilft Ihnen vielleicht dieses Bild weiter:
Stellen Sie sich vor jeder Ecke vor, Sie möchten einfach noch 5m länger geradeaus reiten. Stellen Sie sich vor, Sie wollen hinter der Bande/dem Zaun herum reiten. Oftmals hilft allein dieses Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie auch Schwierigkeiten, die Ecken der Reitbahn korrekt auszureiten? Versucht Ihr Pferd immer wieder, die Ecken abzukürzen?</p>
<p>Dann hilft Ihnen vielleicht dieses Bild weiter:</p>
<p>Stellen Sie sich vor jeder Ecke vor, Sie möchten einfach noch 5m länger geradeaus reiten. Stellen Sie sich vor, Sie wollen hinter der Bande/dem Zaun herum reiten. Oftmals hilft allein dieses Bild schon sehr dabei, tiefer in die Ecken zu kommen, denn nicht selten provozieren wir selbst, dass das Pferd die Ecke abkürzt, weil wir gedanklich zu früh abbiegen.</p>
<p>Und hier noch einige weitere Tipps, die Sie sauber durch die Ecke bringen können:</p>
<ul>
<li>Stellen Sie Pylonen oder andere Hindernisse, innen vom Hufschlag in die Ecken. Diese geben sowohl Ihnen als auch Ihrem Pferd eine gute optische Orientierung.</li>
<li>Auch ein Antippen der Gerte an der inneren Schulter des Pferdes ist eine gute, zusätzliche Hilfe, denn damit wird das Pferd daran erinnert, nicht auf seine innere Schulter zu fallen (wodurch es dann die Ecke abkürzt).</li>
<li>Das Anheben der inneren Hand kann ebenfalls ein „Hineinfallen“ des Pferdes mit seiner inneren Schulter verhindern.</li>
</ul>
<p><span id="more-226"></span><br />
Und noch etwas Wesentliches:</p>
<p>Verlangen Sie bereits vom Zeitpunkt des Aufsitzens an, also schon in der ersten Runde, dass Ihr Pferd in die Ecken geht (das funktioniert auch am langen Zügel). Für ein Pferd ist es überhaupt nicht einsichtig, warum ein Fehlverhalten fünf Runden gut ist und nicht korrigiert wird, es das dann aber in der sechsten Runde nicht mehr „falsch“ machen darf. Schließlich möchten wir ja, dass unser Pferd versteht, was wir erwarten, und lernen kann ein Pferd nur gut, wenn es auf ein Verhalten immer dieselbe Reaktion erhält.</p>
]]></content:encoded>
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