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	<title>Babettes Praxis-Blog &#187; Sonstiges</title>
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	<description>Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
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		<title>Wenn Pferde kauen und lecken- ist das gut oder schlecht?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 02:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem wurde mir folgende Frage gestellt:
Wenn ich mein Pferd longiere (was ich sehr selten tue) fängt sie (eine Stute) schon nach zwei Runden an zu kauen, nimmt den Kopf runter und leckt. Sie empfindet also das Longieren als eine Art Join up &#8220;Maßregelung&#8221; meinerseits. Haben Sie eine Tip für mich, wie ich das ändern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem wurde mir folgende Frage gestellt:</p>
<p><em>Wenn ich mein Pferd longiere (was ich sehr selten tue) fängt sie (eine Stute) schon nach zwei Runden an zu kauen, nimmt den Kopf runter und leckt. Sie empfindet also das Longieren als eine Art Join up &#8220;Maßregelung&#8221; meinerseits. Haben Sie eine Tip für mich, wie ich das ändern kann? Das Longieren soll ja für sie keine Strafe sein.</em></p>
<p>Auf dieses Frage möchte ich an dieser Stelle eingehen.<em><br />
</em></p>
<p><strong>Ein Verhalten – viele Interpretationsmöglichkeiten</strong></p>
<p>Das  Kauen und Lecken des Pferdes als reine Unterwerfungsgeste zu  interpretieren, halte ich für falsch. Für mich bedeutet es viel mehr und  ich interpretiere das Kauen und Lecken je nach Situation sehr  unterschiedlich.</p>
<p>Schauen Sie sich zum Vergleich einen Hund an, der mit  dem Schwanz wedelt. Die meisten Menschen interpretieren ein  Schwanzwedeln beim Hund automatisch als Ausdruck von Freude. Das stimmt auch oft, aber manchmal ist es das aber nicht.  Es kann nämlich z.B. auch ein Ausdruck von Unsicherheit oder Erregung sein und so kann es durchaus vorkommen, dass ein Hund mit dem Schwanz wedelt und in die nach ihm greifende Hand beißt &#8230;  In diesem Fall hat der Mensch den Fehler gemacht, nicht auch die Körperhaltung und den Augenausdruck zu beachten, der ihn hätte das Schwanzwedeln anders interpretieren lassen. Es gilt also immer den <strong>Gesamteindruck </strong>des Tieres zu sehen und zu deuten, egal ob beim Hund oder Pferd.</p>
<p><strong>Situationsbeispiele</strong></p>
<p>Ich sehe das Lecken und Kauen beim Pferd in den meisten Fällen als sehr positives Zeichen und übersetze es je nach Situation so:</p>
<p><strong>Beim Reiten im Gelände</strong></p>
<p>Fast jeden Morgen gehe ich mit meinem Pepe und meinen Hunden in den Wald. Zu 90 % sind wir dabei gebisslos unterwegs. Wir haben ein paar Lieblingsstecken auf denen ich Pepe gerne mal &#8220;gehen&#8221; lasse. Er darf also so richtig Gas geben und das macht er sehr, sehr gerne <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Am Ende der Strecke angekommen, pariert er in der Regel von allein durch. Ich muss ihn also nicht über Zügeleinwirkung bremsen und und da kein Gebiss im Maul liegt, schließe ich eine Mobilisierung des Kiefers durch Gebisseinwirkung als Auslöser des Kauens aus. Doch kaum ist Pepe im Schritt, schleckt und kaut er wie ein Weltmeister und das ohne Leckerligabe meinerseits. Sein Blick nach so einem Galopp ist einfach toll. Nie im Leben würde ich auf die Idee kommen dieses Lecken und Kauen negativ zu interpretieren. Für mich heißt es in diesem Fall: &#8220;<em>Das war ein Mordsgaudi</em>&#8220;!</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_04891.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2453" title="DSC_0489" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_04891.jpg" alt="" width="250" height="306" /></a><span id="more-2422"></span></p>
<p><strong>Bei Behandlungen wie Massage, Akupunktur, Energiearbeit u.ä. </strong></p>
<p>Wenn meine Pferdephysiotherapeutin <a href="http://babette.wege-zum-pferd.de/pferdehof/maike-knifka/">Maike</a> eines meiner Pferde behandelt und auf einen Problembereich, also eine so genannte Blockade trifft und diese mittels Massagetechniken bearbeitet, sieht man fast immer als Reaktion auf ihr Tun das Kauen und Lecken. Ebenso sieht man eigentlich immer ein Kauen und Lecken des Pferdes wenn <a href="http://babette.wege-zum-pferd.de/pferdehof/patrizia-harneit/">Patrizia</a> ihren Laserstab an einen Akupunkturpunkt hält, der ihr zuvor durch eine Energiestörung aufgefallen ist. Oder machen Sie mal diese <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/08/18/was-man-alles-mit-dem-schweif-anstellen-kann/">Schweifübung</a> bei Ihrem Pferd.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ZZ502F9A9B.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2459" title="ZZ502F9A9B" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ZZ502F9A9B.jpg" alt="" width="300" height="281" /></a></p>
<p>Auch hier bleibt so gut wie kein Pferdemaul stumm und wenn doch, mache ich mir darüber mehr Gedanken, als wenn mein Pferd schleckend reagiert. In diesen Fällen interpretiere ich das Kauen und Lecken als Zeichen, dass ich am richtigen Ort das Richtige mache ( bzw. machen lasse) um etwas positiv in Bewegung zu bringen. Ich sehe dabei kein Unwohlsein oder negative Gefühle beim Pferd – ganz im Gegenteil, es ist für mich ein Zeichen dafür, dass sich etwas löst, dass etwas in Bewegung kommt.</p>
<p><strong>Bei der gymnastizierenden Arbeit </strong></p>
<p>Wenn ich die Pferde an der Hand mit den Übungen &#8220;Führen in Stellung&#8221; und &#8220;Übertretenlassen&#8221; aufwärme, so wie ich es im <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php">Longenkurs</a> beschreibe, oder auch beim Reiten von Seitengängen, beobachte ich die Pferde sehr genau, ob sie dabei anfangen zu lecken und zu kauen. Wenn sich ein Pferd korrekt stellt und biegt, wird nämlich eine Muskelfunktionskette aktiviert, die von der Hinterhand bis in die Region der Kiefergelenke reicht. Lässt das Pferd die Biegung durch seinen Körper durch, wird die Zugenbeinmuskulatur angeregt. Die Folge: das Pferd leckt und kaut. (Wer sich für die genaue Funktionskette interessiert empfehle ich die Lektüre der überarbeiteten Version unseres <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php">Longenkurses</a>, die in Kürze erscheint. Darin erklärt Maike ausführlich die Biomechanik, die hinter diesem Phänomen steht.)</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_0241.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2457" title="DSC_0241" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_0241.jpg" alt="" width="250" height="249" /></a></p>
<p>Aus diesem Grund freue ich mich bei gymnastizierenden Übungen immer darüber, egal ob an der Hand oder beim Reiten, wenn mein Pferd ein entspanntes Lecken und Kauen zeigt.</p>
<p><strong>An der Longe </strong></p>
<p>Wenn ein Pferd noch unausbalanciert und verspannt an der Longe läuft, beobachte ich häufig ein verspanntes Maul zusammen mit einem gestressten Gesichtsausdruck. So ein Pferd presst die Kiefer zusammen, beißt also im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne zusammen. Verspannte Kiefergelenke blockieren das Genick des Pferdes, womit ich kaum Stellung erreichen kann. Wenn das Pferd aber anfängt sich zu lösen, lässt sich das Pferd aus dem Widerrist heraus fallen. Und oftmals beginnt das Pferd in diesem Moment an zu kauen und zu lecken. Es ist also ein gutes Zeichen! Ich würde nicht auf die Idee kommen, dass mein Pferd sich in einem solchen Moment von mir &#8220;unterworfen und gestraft&#8221; fühlt.</p>
<p>Schauen Sie sich Pepe auf dem folgenden Bild an. Haben Sie das Gefühl, dass er sich gerade schlecht fühlt?</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/leckendespferdklein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2436" title="leckendespferdklein" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/leckendespferdklein.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></p>
<p>Und so gebe ich der Fragestellerin zur Antwort, dass sie sich freuen soll wenn ihr Pferd sich schon nach ein paar Runden an der Longe löst und abkaut und diese Reaktion in meinen Augen kein Grund ist auf das Longieren zu verzichten. Ähnlichkeiten zu einem &#8220;Unterwerfungskauen&#8221;, wie es beim &#8220;Join up&#8221; zu sehen und erwünscht ist, sehe ich nicht.</p>
<p><strong>Beobachten Sie Ihr Pferd und fühlen Sie hin</strong></p>
<p>Dies sind nur einige Beispiele, aber im Alltag erlebe ich etliche Situationen, in denen Pferde lecken und kauen und ich es als positives Zeichen interpretiere. Sicherlich gibt es auch das &#8220;Stresskauen&#8221; des Pferdes, welches aber gut vom entspannten Kauen und Lecken zu unterscheiden ist.</p>
<p>Schauen Sie immer genau hin: Wie sieht das Auge des Pferdes aus? Wie ist die Körperhaltung? Was empfinden Sie, wenn Sie Ihr Pferd anschauen? Schulen Sie Ihre <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/08/31/fuehlensiedochmal/">Empathie</a> und bewerten Sie dann, ob es sich um ein &#8220;gutes&#8221; oder ein &#8220;schlechtes&#8221; Kauen und Lecken handelt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pferde müssen geritten werden, &#8230; oder nicht?</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/09/06/muss-man-ein-pferd-reiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 02:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bekomme viele Mails von Pferdebesitzern/innen, in denen mir die unterschiedlichsten Probleme geschildert werden. Etwas länger her ist die Mail einer Frau, die mich ebenfalls ganz verzweifelt um Rat fragte. Sie war zutiefst verunsichert, ob sie ihr Pferd verkaufen sollte oder nicht. Sie schrieb, sie liebe ihr Pferd von ganzen Herzen. Sie verbringt gerne und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekomme viele Mails von Pferdebesitzern/innen, in denen mir die unterschiedlichsten Probleme geschildert werden. Etwas länger her ist die Mail einer Frau, die mich ebenfalls ganz verzweifelt um Rat fragte. Sie war zutiefst verunsichert, ob sie ihr Pferd verkaufen sollte oder nicht. Sie schrieb, sie liebe ihr Pferd von ganzen Herzen. Sie verbringt gerne und viel Zeit mit ihm. Sie geht gerne lange mit ihm spazieren, macht viel Bodenarbeit und empfindet ihre Beziehung als intensiv und freundschaftlich. Sie hat keinerlei Probleme im Umgang und ist eigentlich rundum glücklich, wären da nicht die Kommentare der &#8220;anderen&#8221; &#8230;</p>
<p>Denn die Frau hat folgendes Problem: Sie mag ihr Pferd nicht reiten. Sie fühlt sich unwohl, hat etwas Angst und es bereitet ihr einfach keine Freude. Auch hat sie das Gefühl, dass ihr Pferd ebenso wenig Spaß an der Sache hat wie sie. Ab und zu setzt sie sich dennoch auf ihr Pferd, doch nicht weil sie Lust dazu hat, sondern nur weil ihr von außen gesagt wird, sie <strong>müsse</strong> ihr Pferd reiten, denn dafür seien Pferde schließlich da. Das, was sie mit ihrem Pferd mache, wäre doch keine &#8220;richtige&#8221; Arbeit. Ihr Pferd würde darunter leiden und wahrscheinlich auch krank werden &#8230;</p>
<p>Und nun stellte sie mir also tatsächlich die Frage, ob sie ihr Pferd aus diesem Grund verkaufen sollte.</p>
<p>Um das noch einmal deutlich zu sagen: Sie vermisst das Reiten nicht. Ihr liegt einfach nichts daran. Das Reiten ist nicht der Grund, warum sie ein Pferd halten möchte. Sie liebt Pferde, und ganz besonders ihres. Sie liebt es, es zu umsorgen, mit ihm Zeit zu verbringen. Ihr Pferd macht sie glücklich und sie tut alles, damit es ihrem Pferd gut geht. Für sie wäre alles perfekt, wenn da nicht der Druck wäre, das Pferd reiten zu müssen.</p>
<p>Ihr Problem bestand also tatsächlich &#8220;nur&#8221; darin, dass sie die Grundüberzeugung hatte, dass sie ihr Pferd reiten muss, um ihm gerecht zu werden.</p>
<p><strong><span id="more-2242"></span>Sind Pferde zum Reiten erschaffen?</strong></p>
<p>Da frage ich mich, wie haben die Pferde bloß überlebt, bevor der Mensch sich ihrer erbarmt hat und sie endlich zum Reittier gemacht hat?</p>
<p>Im Ernst: Wer glaubt wirklich, dass Pferde, bevor der Mensch ihren Nutzen erkannte, tatsächlich unglücklicher waren? Warum soll man Pferde reiten müssen? Brauchen sie es wirklich  für ihre Gesundheit? Für ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden? Ist es ein elementares Grundbedürfnis eines Pferdes, geritten zu werden?</p>
<p>Meiner Überzeugung nach ganz klar, nein!</p>
<p>Geritten zu werden ist kein Grundbedürfnis eines Pferdes.</p>
<p>Ich denke, wir Pferdebesitzer haben für vieles die Verantwortung und es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen,</p>
<ul>
<li>dass unsere Pferde ihr Leben in guter Haltung verbringen dürfen, wo sowohl Kontakt zu Artgenossen besteht, als auch die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen,</li>
<li>es gut ernährt wird,</li>
<li> dass gut mit dem Pferd umgegangen wird,</li>
<li>rundum für eine gute Gesundheit Sorge zu tragen</li>
<li>und sicherlich auch dafür zu sorgen, dass unsere Pferde nicht an gähnender Langeweile und unter Mangel an Abwechslung und Input leiden.</li>
</ul>
<p>Aber das Reiten steht für mich ganz eindeutig nicht auf dieser Liste.</p>
<p>Für ausreichend Bewegung und Abwechslung kann man auch anders sorgen. Dafür ist das Reiten nicht essentiell notwendig. Ich bin davon überzeugt, dass jedes Pferd welches nicht geritten wird, ebenso gesund alt werden kann, ebenso glücklich sein kann und ein ebenso erfülltes Leben leben kann, wie ein Pferd, welches regelmäßig geritten wird. Und ich bin mir sicher: Ein Pferd, welches niemals geritten wird, muss und wird wahrscheinlich nichts vermissen!</p>
<p><strong>Gehen wir sogar einen Schritt weiter</strong></p>
<p>Wenn ich sehe, wie schlecht leider viele Pferde geritten werden, bin ich mir sogar sehr sicher, dass es einem Pferd, welches nicht geritten wird, sehr viel besser geht als etlichen seiner Artgenossen, welchen gerade in den Rücken geplumpst oder deren Nasen an die Brust geriegelt werden.</p>
<p>Mal ganz ehrlich: Wie viele Erkrankungen, Leid und vorzeitiger Verschleiß eines Pferdes gehen auf schlechtes Reiten zurück? Und im Gegenzug: Welche Erkrankungen haben ihre Ursache darin, dass das Pferd nicht geritten wird? Fällt Ihnen da auch nur eine ein?</p>
<p><strong>Kein Appell mit dem Reiten aufzuhören<br />
</strong></p>
<p>Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich sage nicht, dass jedes Reiten Tierquälerei ist und Pferde nicht geritten werden sollten. Ich selber reite auch und werde es wohl auch mit Freude weiterhin tun. Aber wenn es mal so sein sollte, dass ich nicht mehr reiten kann oder eines meiner Pferde aus welchen Grund auch immer, nicht mehr reitbar sein sollte, so ist das für mich kein Weltuntergang und wäre niemals  ein Grund, mich von einem meiner Pferde zu trennen. Denn für mich ist das Reiten nicht die Hauptmotivation, warum ich Pferde habe. Mir ist die Beziehung zu diesen wunderbaren Tieren wichtig. Ich verbringe gerne meine Zeit mit ihnen. Es gibt so unendlich vieles, was man zusammen mit Pferden machen kann:</p>
<ul>
<li>Spazieren gehen,</li>
<li>Zweisamkeit genießen,</li>
<li>Fahren,</li>
<li>Clickertraining,</li>
<li>Freiarbeit,</li>
<li>Kuscheln,</li>
<li>Langzügelarbeit,</li>
<li>Agility,</li>
<li>zirzensische Lektionen,</li>
<li>klassische Handarbeit</li>
<li>Longenarbeit</li>
<li>u. v. m.</li>
</ul>
<p>Übrigens: Einige Zeit später bekam ich noch eine Mail von der Frau, in der sie mir schrieb, dass sie ihr Pferd behalten werde und sie sehr glücklich mit dieser Entscheidung ist. Das hat mich sehr gefreut. <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was macht eigentlich Ronaldo?</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/05/24/was-macht-eigentlich-ronaldo/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 02:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was macht eigentlich Ronaldo?&#8221; - das ist eine Frage, die mir häufiger gestellt wird. Dieses Pferd hat scheinbar nicht nur mein Herz berührt, sondern er hat, wie es aussieht, einen kleinen Fanclub   unter Euch. Deswegen habe ich hier für alle, die wissen wollen, wie sich mein &#8220;Kleiner&#8221; bei mir fühlt und entwickelt, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Was macht eigentlich Ronaldo?&#8221; </em>- das ist eine Frage, die mir häufiger gestellt wird. Dieses Pferd hat scheinbar nicht nur mein Herz berührt, sondern er hat, wie es aussieht, einen kleinen Fanclub <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  unter Euch. Deswegen habe ich hier für alle, die wissen wollen, wie sich mein &#8220;Kleiner&#8221; bei mir fühlt und entwickelt, ein <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/neuesvonronni.php" target="_blank">aktuellen Film</a>.</p>
<p><strong>Erst mein Berittpferd &#8211; dann mein Herzpferd</strong> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Für diejenigen, die Ronaldo noch nicht kennen sollten: Ronaldo kam vor genau zwei Jahren als Berittpferd &#8220;getarnt&#8221; in mein Leben. Er war recht schwierig im Umgang, sehr schreckhaft, also ein so genanntes &#8220;Problempferd&#8221;. Wer seine Geschichte nachlesen möchte und die ersten zwei Filme seiner Zeit bei mir anschauen mag, der klickt bitte <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/artikel/verlasspferd.php" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/06/09/ronaldo-%E2%80%93-statt-turnierkarriere-ein-verlassliches-ausreitpferd/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ronaldo_neues.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1852" title="ronaldo_neues" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ronaldo_neues.jpg" alt="" width="250" height="371" /></a></p>
<p>Und das Neueste gibt es also nun <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/neuesvonronni.php" target="_blank">hier</a> zu sehen! Viel Freude beim Anschauen! <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn es so sein müsste, dann würde ich das Reiten und den Umgang mit Pferden lieber sein lassen&#8230;</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/04/26/wenn-es-so-sein-muss-dann-wurde-ich-das-reiten-und-pferdehaltung-lieber-lassen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 02:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Tätigkeit als reisende Seminarleiterin bringt es mit sich, dass ich sehe, wie Pferde in anderen Ställen gearbeitet, geritten und gehalten werden. Und was ich da so zu sehen bekomme, ist schon sehr unterschiedlich.
In manchen Ställen herrscht eine richtige Wohlfühlatmosphäre. Mensch und Pferd strahlen Ruhe und Zufriedenheit aus, der Umgang ist respekt- und liebevoll und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Tätigkeit als reisende Seminarleiterin bringt es mit sich, dass ich sehe, wie Pferde in anderen Ställen gearbeitet, geritten und gehalten werden. Und was ich da so zu sehen bekomme, ist schon sehr unterschiedlich.</p>
<p>In manchen Ställen herrscht eine richtige Wohlfühlatmosphäre. Mensch und Pferd strahlen Ruhe und Zufriedenheit aus, der Umgang ist respekt- und liebevoll und das Reiten und die Arbeit mit den Pferden ist schön anzusehen. In solchen Ställen ist es ein Vergnügen, einen Kurs abhalten zu dürfen und meine Pferdewelt ist in heiler Ordnung. <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Doch leider ist das keine Selbstverständlichkeit und so sehe ich auch vieles, was so gar nicht in meine Vorstellung von pferdegerechten Umgang, pferdegerechtes Reiten und pferdegerechte Haltung hineinpasst und ich muss es leider so krass sagen: Oftmals bin ich zutiefst schockiert!</p>
<p>Ja, ich habe Rollkur in übelster Ausführung im Fernsehen gesehen, schlimme Bilder in Zeitschriften oder im Internet und ich weiß, dass es in vielen Ställen ganz normal ist, dass Pferde 23 Stunden am Tag in einer Box ihr trübseliges Dasein als Sportgerät fristen. Aber so etwas &#8220;live&#8221; im ganz normalen Reitstallalltag zu sehen, ist noch mal was ganz anderes als aus der Distanz in den Medien. Und es werden Erinnerungen in mir geweckt, an die ich eigentlich nicht erinnert werden möchte&#8230;</p>
<p><strong>Wie gut ich das noch in Erinnerung habe&#8230;</strong></p>
<p>Denn auch ich habe viele Stunden mit und auf Pferden hinter mir, auf die ich alles andere als stolz bin. Ja, auch ich habe nach Reitstunden Blasen an den Fingern gehabt, weil mein Pferd ja &#8220;ach so hart&#8221; im Maul war und ich auf meinen Reitlehrer gehört habe, der mir die Anweisung gab, &#8220;gegenzuhalten&#8221;. Auch ich nutzte die Macht von Hilfszügeln  in der Überzeugung, dass der Pferdekopf ja nunmal irgendwie runtermuss, damit das Pferd &#8220;gesund&#8221; läuft. Und ja, wenn das Pferd nicht so wollte wie ich, setzte es auch mal was mit der Gerte&#8230;</p>
<p><strong>Kampf statt Tanz</strong></p>
<p>Viele Einheiten waren alles andere als ein <em>harmonischer Tanz</em> mit dem Pferd. Es waren eher Kämpfe und es galt, als Sieger aus der Reitstunde herauszugehen. Dafür war der Einsatz von Waffen, oh Entschuldigung, ich meine natürlich das <em>Verstärken der Hilfen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em> ( wie z.B. ein pieksender Sporen, die strafende Gerte, ein fixierender Hilfszügel usw.) gerechtfertigt, denn ich verfolgte ja schließlich die gute Absicht, das Pferd <em>in gesunder Haltung</em> zu reiten. Das Pferd muss ja nunmal <em>auf die Hinterhand</em> gesetzt werden, egal, wie viel Kraft und <em>Hilfeneinsatz</em> dazu nötig ist, denn ansonsten schadet das Reiten dem Pferd. So war meine Überzeugung damals. Und reißt das Pferd vor Schmerz das Maul auf, gab es ja eng zu verschnallende Sperrriemen, die genau das verhinderten&#8230;</p>
<p>Und hat mich jemand gefragt ob ich Pferde liebe, so habe ich aus ehrlichem Herzen <em>&#8220;Ja</em>!&#8221; gesagt.</p>
<p><span id="more-1546"></span></p>
<p><strong>Lieben wir unsere Pferde? Wirklich?<br />
</strong></p>
<p>Ich bin überzeugt davon, dass die große Mehrheit aller Reiter und Pferdemenschen die Frage, ob sie ihr Pferd lieben, mit &#8220;Ja&#8221; beantworten. Nur, wenn ich dann mit meinem heutigen Wissen und meiner jetzigen Überzeugung und Einstellung in viel zu vielen Ställen sehe, wie:</p>
<ul>
<li>Reiter an den Mäulern ihrer Pferde riegeln,</li>
<li>mit oder ohne Einsatz von Hilfszügeln die Nasen ihrer Pferde auf die Brust ziehen,</li>
<li>versuchen, jeden Tritt des Pferdes über <em>energisches Treiben (oder eher Treten?) herauszureiten,</em></li>
<li>Pferde mit der Gerte geschlagen werden, die ja &#8220;<em>ach so  widersetzlich</em>&#8221; sind,</li>
<li>Pferdeaugen, die unendlichen Kummer und Schmerz  ausstrahlen</li>
<li>und wenn ich Kommentare höre, wie: &#8220;<em>der blöder Bock will heute wieder nicht</em>&#8220;,</li>
</ul>
<p>bin  ich zum Teil kaum noch in der Lage mich auf meinen Unterricht zu  konzentrieren.</p>
<p>Ich gebe mir alle Mühe diese Bilder und Gefühle während meiner Arbeit  nicht an mich heranzulassen. Aber sie wirken stark in mir nach und ich  kann nicht verstehen, warum anscheinend so viele Pferdemenschen trotz des Wissens, das wir heute über Pferde haben, nicht damit beginnen, ihr Verhalten kritisch zu hinterfragen.</p>
<p><strong>Warum sind Kraftreiterei, ein roher, gewaltgeprägter Umgang mit Pferden und die Haltung in Einzelzellen ohne Freigang in so vielen Ställen vollkommen normal?</strong></p>
<p>Viele, für die Gewalt dem Pferd gegenüber normal ist und viele, die ihre Pferde nicht artgerecht halten, sagen von sich, dass sie Pferde lieben und dass Reiten ihr Hobby  ist und dass Ihnen das Reiten und der Umgang mit ihrem Pferd Spaß macht. Und dann sieht man, wie die Gesichter rot vor Zorn und Anstrengung werden, hört immer wieder dieselben  lieblosen Worte und sieht echte Misshandlungen an den doch angeblich so geliebten Lebewesen.</p>
<p>Ich verstehe diesen Widerspruch nicht und ich tue mich immer schwerer damit&#8230;</p>
<p><strong>Ein Glück! Es geht auch anders</strong></p>
<p>Wir alle machen Fehler und jeder kann auch mal auf falschen Wegen wandeln. Aber wir sollten eines immer tun: Unsere Handlungen kritisch hinterfragen. Wir sollten uns im Spiegel ehrlich in die Augen schauen und uns fragen, ob unsere Art zu reiten, ob unser Umgang mit dem Pferd und ob seine Haltung wirklich pferdegerecht sind. Und ob unser Pferd auch so viel &#8220;Spaß&#8221; an unserem Hobby hat, wie wir&#8230;</p>
<p>Ich habe heute, wie auch früher, die Absicht, meine Pferde &#8220;gesund&#8221; zu reiten. Ich habe Spaß an Dressurreiten und möchte meine Pferde sowohl am Boden, als auch unter dem Sattel sinnvoll gymnastizieren.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_03881.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1649" title="DSC_0388" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_03881.jpg" alt="" width="350" height="330" /></a></p>
<p>Aber ich bin heute nicht mehr bereit, meine Pferde einen hohen Preis für mein Vergnügen zahlen zu lassen. Für mich ist die Vorstellung,</p>
<ul>
<li>dass meine Pferde darunter leiden würden, dass ich sie reite,</li>
<li>dass sie sich aus Angst und Schmerz verspannen würden, weil ich grob mit ihren Mäulern umgehe,</li>
<li>dass ich meine Pferd mit Lederriemen in eine Haltung fixieren müsste, die ihnen mit Sicherheit nach kurzer Zeit starke Schmerzen zufügen würde,</li>
</ul>
<p>nicht mehr zu akzeptieren. Müsste es tatsächlich so sein, dann würde ich lieber auf &#8220;meinen Spaß&#8221; und auf das Reiten verzichten.</p>
<p>Heute weiß ich aber zum Glück, dass man auch</p>
<ul>
<li> ohne Hilfszügel,</li>
<li>ohne Kraft,</li>
<li>ohne mit dem Pferd kämpfen zu müssen</li>
<li>und ohne Strafe</li>
</ul>
<p>zu dem Zielbild: <em>ein Pferd losgelassen in gesunder Körperhaltung unter dem Reiter</em> kommen kann. Und heute gehe ich noch weiter und sage: und zwar nur so! Denn jedes ehrlich &#8220;<em>gut gehende</em>&#8221; Pferd darf den ersten und elementarsten Punkt der Ausbildungsskala nie verlieren: die Losgelassenheit!</p>
<p><strong>Losgelassenheit bekomme ich nur bei der Abwesenheit von Schmerz und Zwang</strong></p>
<p>Losgelassenheit ist nur möglich, wenn das Pferd keine Schmerzen leidet und nicht drangsaliert wird. Vieles von dem, was so häufig zu sehen ist, hat für mich mit echter <em>Versammlung</em> oder mit einem <em>&#8220;auf der Hinterhand sein&#8221;</em> oder auch nur mit einem &#8220;<em>gut Gehen&#8221;</em> nichts zu tun. Was ist statt dessen oft sehe, sind für mich arme, zusammengezogenene, bemitleidenswerte Pferde!</p>
<p><strong>Es geht wunderbar ohne Kraft und körperlicher Überlegenheit</strong></p>
<p>Weder Reiten noch der Umgang mit einem Pferd muss von Kraft und Gewalt geprägt sein. In einem <a href="http://babette.wege-zum-pferd.de/leistungen/kurse/kurstermine/" target="_blank">Longenpraxiskurs</a>, den ich vor kurzem gegeben habe, hat <strong>ein neunjähriges Mädchen mit einer vierjährigen Oldenburger Stute</strong> teilgenommen und hat allen Anwesenden eindrucksvoll gezeigt, dass es keinerlei Kraft und körperliche Überlegenheit braucht, um ein junges Pferd zu händeln und gymnastizierend wertvoll zu longieren. Es war einfach wunderschön, den beiden bei ihrer gemeinsamen Arbeit zuzusehen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Rahel Lea und Linette bei der Arbeit nach dem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php">Longenkurs</a>:</em></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Fis-Linette-und-RL.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1574" title="Fis Linette und RL" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Fis-Linette-und-RL.jpg" alt="" width="350" height="237" /></a></p>
<p><strong>Ich weiß für mich eines mit absoluter Sicherheit</strong></p>
<p>Sicher mache ich auch heute noch Fehler und ich habe immer noch viel zu lernen. Aber ich kann sagen, dass ich heute sehr vieles nicht mehr tue, was ich früher für &#8220;normal&#8221; hielt und dass ich auch nicht mehr bereit dazu wäre, es zu tun. Müsste man, um ein Pferd &#8220;gut&#8221; zum Laufen zu bekommen,</p>
<ul>
<li> tatsächlich viele Kilos in der Hand haben,</li>
<li>jeden Tritt mit Kraft im Schenkel herausreiten,</li>
<li>dem Pferd beim Reiten Kummer und Schmerzen bereiten,</li>
<li>grob auf ein Pferd einwirken, damit das Pferd <em>gesund</em> läuft</li>
<li>und wäre Rohheiten gegenüber Pferden der Preis, den man eben für „erfolgreiche Pferdearbeit“ zahlen müsste,</li>
</ul>
<p>dann weiß ich für mich eines mit absoluter Sicherheit: <strong>Ich würde es sein lassen!</strong> Ich würde mit Leichtigkeit auf das Hobby Reiten verzichten und mir schwören, nie wieder ein Pferd zu halten und zu besteigen!</p>
<p>Doch zum Glück weiß ich, dass es auch anders geht. Weder das Reiten noch der Umgang mit Pferden muss ein Krieg und Kraftakt sein. Oder anders gesagt: <strong>Sowohl das Reiten als auch der Umgang mit Pferden darf niemals ein Krieg und Kraftakt mit Pferden sein! Ist es so, läuft etwas gewaltig falsch.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>In der Welt der Pferdeforen</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/01/18/in-der-welt-der-pferdeforen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 02:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Weihnachten haben wir uns ja eine kleine Auszeit gegönnt. Es erschienen keine neuen Blogbeiträge und unser Forum war geschlossen. Das Ergebnis war: Ich hatte erstaunlich viel freie Zeit! Was tun damit? Ja, ja, der Mensch das unverständliche Wesen, macht manchmal komische Sachen   und so ertappte ich mich dabei, wie ich mich doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Weihnachten haben wir uns ja eine kleine Auszeit gegönnt. Es erschienen keine neuen Blogbeiträge und unser Forum war geschlossen. Das Ergebnis war: Ich hatte erstaunlich viel freie Zeit! Was tun damit? Ja, ja, der Mensch das unverständliche Wesen, macht manchmal komische Sachen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und so ertappte ich mich dabei, wie ich mich doch tatsächlich in anderen Pferdeforen herumtrieb&#8230;</p>
<p>Ja, Ihr lieben Wege-zum-Pferd-Foris, ich höre Euch lachen und schimpfen, aber bitte versteht: Ich bin doch auch hin und wieder neugierig was so anderorts über uns und über den Longenkurs geschrieben wird, also seid nicht zu streng mit mir <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und, ganz ehrlich, ich wünschte mir, ich hätte es nicht getan. Für mich war dieser Ausflug in die „andere“ Forenwelt wirklich sehr aufwühlend im negativen Sinne. Das Forum, in das ich mich verirrt hatte, ist groß. Es hat über 100.000 Benutzer. Viele Pferdemenschen stellen dort ihre Fragen ein. Meistens sind diese Fragen kurz gehalten wie z.B.:</p>
<ul>
<li> <em>„Mein Pferd ist faul und zieht an der Longe nach außen. Was kann ich tun?“ </em>oder<em><br />
</em></li>
<li><em>„Mein Pferd beißt beim Aufsitzen in meinen Fuß. Was kann ich tun?“ </em>oder<em><br />
</em></li>
<li><em>„Mein Pferd reißt sich beim Spazierengehen los. Was kann ich tun?“ </em></li>
<li><em>usw.<br />
</em></li>
</ul>
<p>Und die Antworten sind in den meisten Fällen ebenso kurz und knackig und lauten häufig so:</p>
<ul>
<li>„<em>Der testet dich nur. Du musst dich durchsetzen.“<br />
</em></li>
<li><em>„Der muss merken, dass er das nicht darf. Versetze ihm einen Hieb mit der Gerte, so dass es scheppert“.<br />
</em></li>
<li><em>„Nimm eine Trense/Kandare/Kette und halt richtig fest.“</em></li>
<li><em>usw.<br />
</em></li>
</ul>
<p>Wenn die Fragestellerin daraufhin z.B. befürchtet, ihr Pferd könne durch das empfohlene Schlagen kopfscheu werden, wird darüber diskutiert, wie häufig man ins Gesicht schlagen darf, bevor das Pferd kopfscheu wird oder womit man schlagen darf oder wie doll man schlagen soll und an welche andere Stellen man das Pferd besser schlagen sollte&#8230;<br />
<span id="more-1175"></span></p>
<p><strong>Wer fragt nach dem WARUM?</strong></p>
<p>Nur selten wird über Hintergründe und Begleitumstände nachgefragt. Kaum einer macht sich Gedanken, <strong>warum</strong> das Pferd das problematische Verhalten zeigt. Es wird nicht nachgefragt, ob das Pferd versteht und ausführen kann, was der Mensch von ihm möchte, oder ob vielleicht der Sattel nicht passt, wenn das Pferd beim Satteln beißt, oder ob das Pferd mit einem Spaziergang im Gelände vielleicht überfordert ist. Es wird in den seltensten Fällen nachgefragt, wie mit dem Pferd umgegangen wird, wie weit es ausgebildet ist und wie es gehalten wird. Und fast immer heißt es einfach:</p>
<ul>
<li> <em>&#8220;Ihr habt ein Dominanzproblem.&#8221;</em></li>
<li><em> &#8220;Klär&#8217; die Rangfolge.&#8221;</em></li>
<li><em> &#8220;Das Pferd muss dich als Chef anerkennen.&#8221;</em></li>
<li><em> &#8220;Pferde untereinander gehen auch nicht zimperlich miteinander um&#8230;&#8221;</em></li>
<li><em>usw.<br />
</em></li>
</ul>
<p>Wenn man das alles so liest, wird eines klar: Die meisten scheinen davon auszugehen, dass die Schuld zu 99% beim Pferd liegt. Diese hinterhältigen, berechnenden Biester machen es den armen Menschen aber auch so schwer! Der Mensch meint es doch so gut mit ihm. Und wie dankt es das Pferd? Mit Widersetzlichkeit, mit Beißen, Wegrennen&#8230;</p>
<p>Und dabei schreiben alle, sie wünschen sich einen harmonischen Umgang mit ihrem Pferd. Sie lieben ihr Pferd doch so sehr!</p>
<p>Wie passt das zusammen?</p>
<p>Wie kann es angehen, dass in Foren so häufig der Rat gegeben wird, massiv Gewalt gegen Pferde anzuwenden? Von den Ratschlägen, die in diesem Foren gegeben wurden, hätten wir in unserem Forum 90% rausgenommen, da sie komplett gegen unser Verständnis von Tierschutz und einem angemessenen Umgang mit Pferden gehen.</p>
<p><strong>Ursachenforschung statt Gewalt</strong></p>
<p>Wenn ich eines bis heute auf meinem Weg mit Pferden gelernt habe, ist es das: Widersetzlichkeit von Pferden haben immer <strong>Ursachen</strong>. Statt in den „Krieg gegen das Pferd“ zu gehen, müssen wir abrüsten. Wir müssen begreifen, dass Pferde nicht widersetzlich sind, um uns zu ärgern und dass es unsere Aufgabe ist, bei uns selbst nach der Ursache für sein Verhalten zu suchen:</p>
<ul>
<li>Inwiefern halte ich mein Pferd vielleicht nicht artgerecht genug?</li>
<li>In welchen Bereichen gehe ich nicht pferdegerecht genug mit meinem Pferd um?</li>
<li>Habe ich den falschen Weg, den falschen Sattel, das falsche Zaumzeug etc. für dieses Pferd gewählt?</li>
<li>Welche Schritte habe ich vielleicht in der Ausbildung des Pferdes vernachlässigt, so dass mein Pferd mich nicht versteht und nicht leisten kann, was ich von ihm fordere?</li>
<li>Inwiefern mache ich selbst entscheidende Fehler, die es meinem Pferd schwer machen, mich zu verstehen? (Hilfen, Sitz usw.)</li>
<li>In welchen Punkten überfordere ich mein Pferd?</li>
<li>Wie bekomme ich mein Pferd motiviert das zu tun, was ich erwarte?</li>
<li>Und was kann <strong>ich</strong> dazu tun, dass mein Pferd nicht länger gegen mich kämpfen will, sondern gerne mit mir zusammenarbeitet?</li>
</ul>
<p>Tja, irgendwann ist es dann mit mir durchgegangen und ich konnte den Wunsch, in diesem Forum auch andere Stimmen laut werden zu lassen, nicht mehr widerstehen. Ein Thread hat mich so bewegt, dass ich mich in dem Forum angemeldet habe und mitgeschrieben habe. Davon berichte ich Euch <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/01/25/hilfe-mein-pferd-reisst-sich-beim-spazierengehen-los-und-rennt-richtung-autobahn/">nächste Woche</a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>29</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich möchte Danke sagen</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/01/11/ich-mochte-danke-sagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 03:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich zu Beginn unserer Weihnachtspause musste ich die schwere Entscheidung treffen, mein Pferd Mariscal einschläfern zu lassen.
Tania und ich schreiben hier viel Persönliches über unseren &#8220;Weg zum Pferd&#8221;. Wir schreiben darüber, was wir wie gelernt haben, über persönliche Erfahrungen, begangene Fehler, Erlebnisse und auch viel über unsere Pferde. Deswegen möchte ich auch auf diesem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zu Beginn unserer Weihnachtspause musste ich die schwere Entscheidung treffen, mein Pferd Mariscal einschläfern zu lassen.</p>
<p>Tania und ich schreiben hier viel Persönliches über unseren &#8220;Weg zum Pferd&#8221;. Wir schreiben darüber, was wir wie gelernt haben, über persönliche Erfahrungen, begangene Fehler, Erlebnisse und auch viel über unsere Pferde. Deswegen möchte ich auch auf diesem Weg Abschied nehmen von meinem Mariscal.</p>
<p>Mariscal hat mich 14 Jahre lang begleitet und er hat mich mehr über Pferde und vor allem über mich selbst gelehrt, als alle menschlichen Trainer, die ich bisher hatte, zusammen.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1155" title="mariscal-3" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-3.jpg" alt="" width="314" height="318" /></a><span id="more-1104"></span></p>
<p><strong>Unsere gemeinsame Geschichte</strong></p>
<p>Ich kaufte Mariscal kurz nach der Geburt meiner Tochter Lena von einer Züchterin. Mariscal war gerade fünf geworden und kam frisch aus einer dreimonatigen Grundausbildung bei einem Trainer, der auf peruanische Pasos spezialisiert ist. Später sollte ich erfahren, wie dieser Beritt und die damit  einhergehende &#8220;Ausbildung&#8221; aussah und muss sagen, dass es für mich der  Inbegriff der Ausübung von psychischer Gewalt gegen Pferde geworden ist.  Ich habe in <a href="../2008/06/24/das-aussacken-oder-wie-man-pferde-besser-nicht-an-neues-gewohnt/">diesem</a> Blog darüber geschrieben.</p>
<p>Beim Probereiten machte ich mir fast in die Hose vor Angst, denn damals war ich noch komplett in meinem Angstthema und er war schon ein temperamentvolles, etwas nervöses Pferdchen. Doch da ich meinen damaligen Trainer zur Seite hatte und er mir versprach, mir mit der weiteren Ausbildung zu helfen, entschied ich mich trotz meiner Angst dazu, Mariscal zu kaufen.</p>
<p><strong>Mariscals Krankengeschichte</strong></p>
<p>Allerdings riet mir mein Trainer, der mit zur Pferdebesichtigung kam, aus einem anderen Grund vom Kauf ab. Schon damals war Mariscal sehr stark durchtrittig, so dass er in der Bewegung mit den Fesselköpfen der Hinterbeine bis fast auf den Boden kam. Auch die Stellung der Vorderbeine war alles andere als gut, aber wer schon mal versucht hat einer Frau, die die rosarote Brille aufhat, etwas auszureden oder mit Vernunft zu kommen, kann sich vorstellen, wie groß die Erfolgsaussichten meines Trainers waren <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Natürlich kaufte ich Mariscal trotzdem.</p>
<p>Nach vier Jahren erkrankte Mariscal plötzlich sehr schwer. Er hatte große Schmerzen, konnte nicht mehr gehen und entwickelte riesige Ödeme am Präputium und am Unterbauch. Das Blutbild zeigte eine starke Anämie und weitere drastische Abweichungen von den Normwerten. Zwei Tierärzte rieten mir sogar zum Einschläfern. Die Verdachtsdiagnosen reichten von akuten Nierenversagen bis hin zum Prostatakarzinom. Da mir aber keiner sagen konnte, was mein Pferd wirklich hatte und ich die Hoffnung hatte, dass er wieder gesund wird, habe ich ihn nicht aufgegeben und Mariscal erholte sich langsam.</p>
<p><em>Hier ein Bild von Mariscal, als es nach dem ersten schweren Krankheitsschub endlich wieder bergauf ging:</em></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-krank1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1156" title="mariscal, krank" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-krank1.jpg" alt="" width="358" height="258" /></a></p>
<p>Ein paar Monate später ging es ihm wieder so gut, dass ich ihn sogar wieder reiten konnte. Doch es folgte ein zweiter Schub mit derselben Symptomatik. Zum Glück nicht so ganz so schlimm wie beim ersten Mal und auch diesmal wurde es wieder &#8220;gut&#8221;.</p>
<p>Zwei Jahre später begann Mariscal zu lahmen und die Tierärzte diagnostizierten einen Schaden am Fesselträger. Mariscal wurde operiert und musste anschließend fast 9 Monate stehen. Alle „kleinen“ Krankheitsschübe und Wehwehchen aufzuschreiben würde den Rahmen hier sprengen. Mariscal war ewig mit irgendwas beschäftigt. Er war oft in einem gesundheitlichen schlechten Zustand, aber auch oft wieder soweit gut, dass er mit viel Lebensqualität leben konnte. Und das war für mich immer der entscheidende Punkt. Für mich war nicht entscheidend, dass ich Mariscal reiten und „arbeiten“ konnte. Ich wollte nur, dass er lebt und das mit Qualität.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-und-ich-6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1123" title="mariscal und ich 6" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-und-ich-6.jpg" alt="" width="260" height="348" /></a></p>
<p>Die letzten fünf Jahre gab es besonders in den Monaten April/Mai immer eine Phase, in der es Mariscal sehr schlecht ging. Nach dem Aufstehen konnte er kaum gehen. Er stand mit dem Vorderbein scharrend auf einem Fleck und wenn er dann endlich losging, lahmte er stark. Sehr oft stand ich an dem Punkt, an dem ich mich fragen musste: Ist es an der Zeit Mariscal einschläfern zu lassen? Immer wieder wurde mir dazu geraten, aber alles in mir sagte &#8220;Nein!&#8221;.</p>
<p>Mittlerweile stand der nicht von der Hand zu weisende Verdacht im Raum, dass Mariscal unter der seltenen Stoffwechselerkrankung DSLD litt. Sein Zustand war in den schlechten Zeiten zum Gotterbarmen schlecht, aber er hatte sich genauso oft wieder berappelt. Es gab also immer die Hoffnung, dass er nach einer schlechten Phase auch wieder eine schöne, schmerzfreie Zeit haben würde. Und solange ich diese Hoffnung hatte, konnte ich den Schritt, mein Pferd töten zu lassen, nicht gehen.  Und so überstanden wir die schlechten Phasen mit hochdosierten Gaben von Schmerzmitteln.</p>
<p>Ich versuchte Mariscal auf allen Ebenen zu therapieren und es gibt wohl kaum eine Behandlung, die Mariscal nicht bekommen hat. Die Bandbreite ging über die klassische Schulmedizin, über alle möglichen alternative Behandlungsformen (Homöopathie, Akupunktur uvm.), bis hin zu Reiki und Geistheilung.</p>
<p>Mindestens die Hälfte seiner Zeit bei mir war Mariscal durch seine vielen Baustellen nicht „nutzbar“. Er hat mir ohne Ende Sorgen gemacht, mich viele Tränen, Nerven, schlaflose Nächte und Geld gekostet.</p>
<p><em>Mariscal, ich hoffe du nimmst es mir nicht übel, aber du warst auf der körperlichen Ebene ein echtes „Montagspferd“.</em></p>
<p><em><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal15.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1158" title="mariscal1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal15.jpg" alt="" width="280" height="255" /></a></em>Zu Beginn des Winters 2010 fing Mariscal nun an, immer stärker hinten links zu lahmen. Lahmheit war bei Mariscal ja ein Dauerthema. Dieses Lahmen wurde aber immer schlimmer und so ließ ich Mariscal röntgen. Die Bilder zeigten eine starke Veränderung im Sprunggelenk. Die Knochenauflösung war so groß, dass ich nun schwarz auf weiß sah, dass hier keine Besserung mehr zu erwarten ist. Selbst wenn eine Behandlung durch wochenlanges ruhiges Stehen in der Box und aufwendiger Therapie eventuell noch eine Erfolgsaussicht gehabt hätte, wären immer noch die anderen kranken Beine und die Grunderkrankung da gewesen. Nein, ich wollte Mariscal nicht wieder die Boxenhaft und noch mehr Schmerzen zumuten. Das erste Mal sagte mein Bauchgefühl mir: <em>„Ja, es ist an der Zeit mein Pferd einzuschläfern.“</em> Und so führte ich Mariscal am 09.12.2010 hinüber auf die immergrüne Wiese. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Entscheidung an diesem Punkt so klar war.</p>
<p><strong>Mariscals Wesen</strong></p>
<p>Auf Mariscal passten zwei Adjektive: <strong>Stolz</strong> und <strong>Stärke</strong>.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalpodest.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1159" title="mariscalpodest" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalpodest.jpg" alt="" width="294" height="390" /></a></p>
<p>In den Phasen, in denen es ihm gut ging, war er der Boss unserer Herde und das zeigte er in Machomanier deutlich und gerne. Er liebte es, wild mit dem Kopf schlagend und mit den Vorderbeinen aufstampfend andere Pferde zu beeindrucken.</p>
<p>Er konnte auch eine Arroganz ausstrahlen, wie ich sie bei Pferden noch nicht erlebt habe. Wenn ich etwas von ihm wollte und das seiner Meinung nach nicht gut erklärt hatte, es unter seiner Würde war oder ich versucht hatte, es auf &#8220;falschen&#8221; Wegen zu erreichen, hatte er mich gerne mal richtig auflaufen lassen. Er konnte dann arg nachtragend sein und mir deutlich die eiskalte Schulter zeigen.</p>
<p><strong>Wir gingen unterschiedliche Wege zusammen, einige stellten sich als Sackgassen heraus<br />
</strong></p>
<p>Mariscal musste mit mir einiges mitmachen. Ich lernte verschieden Ausbildungswege kennen, die ich natürlich ausprobieren musste. Und so &#8220;jointe&#8221; ich ihn im Round Pen, schlenkerte lange Stricke, verpackte ihn in Beinlongen und auch die verschiedensten Hilfszügelkonstruktionen fanden den Weg an seinen Körper.</p>
<p>Für vieles, was ich im Laufe der Zeit mit Mariscal angestellt habe, schäme ich mich heute sehr. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen: Ich wusste es nicht besser. Die Ziele und Absichten dahinter waren gut. Nur der Weg war oftmals bescheiden und für uns falsch.</p>
<p><strong>Viele schöne Erinnerungen verbinden mich für immer mit ihm</strong></p>
<p>Zum Glück überwiegen aber die vielen wunderschöne Erinnerungen von Erlebnissen, die wir zusammen hatten. Wir erlebten viele herrliche gemeinsame Ausritte und auch ein paar Wanderritte.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Mariscalwanderritt11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1130" title="Mariscal,wanderritt1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Mariscalwanderritt11.jpg" alt="" width="350" height="267" /></a></p>
<p>Wir hatten unsere geliebten Knatterstrecken, auf denen wir volles Tempo die Hügel hochjagten und manchmal ritt ich ihn nur mit einem Halsring ausgestattet aus. Als meine Tochter Lena drei Jahre alt war, ritt sie Mariscal alleine und ich hatte keine Bedenken dabei. Ich vertraute ihm hierbei voll und ganz.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalundlena.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1131" title="mariscalundlena" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalundlena.jpg" alt="" width="330" height="266" /></a></p>
<p><strong>Meine Fehler</strong></p>
<p>Ich kann mich an viele Szenen erinnern, in denen ich falsch reagiert, gehandelt und in denen ich falsche Wege eingeschlagen habe. Mariscal musste diese Fehler ausbaden, er musste darunter leiden. Dafür konnte ich ihn nur nachträglich um Verzeihung bitten, was ich auch gemacht habe. Rückblickend kann ich aber auch das Positive darin sehen, dass ich diese Fehler an ihm begehen durfte, denn ich habe so viel Wichtiges daraus lernen dürfen. Keiner von uns will Fehler machen. Aber wir alle machen welche. Wenn wir daraus lernen, waren sie aber nicht sinnlos.</p>
<p>Wir haben uns auch teilweise heftig gestritten. Nicht immer blieb ich  dabei fair. Oft war ich enttäuscht, weil ich mit ihm nicht das machen  konnte, was ich gerne wollte. Dabei war ich doch aber selbst Schuld gewesen: Warum z.B. kaufte ich  mir bitte ein Gangpferd und war dann enttäuscht darüber, dass die  Seitengänge im Trab nicht klappten?</p>
<p><strong>Mariscal und die Losgelassenheit</strong></p>
<p>Das große Thema in jeder Reiteinheit war bei Mariscal der Mangel an Losgelassenheit. Als peruanischer Paso hatte er die starke Veranlagung zum Tölt. Ich wollte aber dennoch ein Pferd, welches in jeder Gangart, also auch im Trab, rund über den Rücken geht. Mariscal dazu zu bringen den Unterhals locker zu lassen und den Rücken aufzuwölben, war lange nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.</p>
<p>Mein erster Trainer fuhr die Strategie des „Durchkommens“. Ich sollte mit beiden Händen immer wieder starke Paraden geben, um Mariscal das „Dagegen-angehen“ abzugewöhnen. Oje! Feine Hilfengebung und Vertrauensaufbau zur Reiterhand sehen wahrlich anders aus! <em>Armer Mariscal. Es tut mir leid, dass ich das mit dir gemacht habe&#8230;</em></p>
<p>Da mir der Weg nicht gefiel, wechselte ich den Trainer. Auch unser neuer Lehrer versuchte mit uns verschiedene Strategien, um Mariscal zum Loslassen zu bewegen. Zuerst probierten wir über das einseitige Anheben der inneren Hand und über Halsbiegung, den Unterkiefer zu mobilisieren, dadurch dann das Genick zu entspannen und so das Loslassen des Kopf-Armmuskels zu erreichen. Aber Mariscal als Gangpferd konnte super gut im spannigen Tölt mit gebogenem Hals laufen! Die Nase nahm er deswegen noch lange nicht runter.</p>
<p>Als nach etlichen Reiteinheiten abzusehen war, das dieser Weg bei Mariscal nicht den Durchbruch bringen wird, probierte der Trainer eine andere Technik. Nun sollte ich die Zügel kurz nehmen und meine Hände auf den Hals fixieren und treiben, treiben, treiben&#8230; Meine Hände sollten quasi den Ausbinder darstellen und Mariscal den Druck im Maul irgendwann nachgeben. Puh! Dieses Reiten fühlte sich einfach  nur schrecklich an! Mir taten die Schultern weh, ich war total verkrampft. Und Mariscal hielt sich fest und fester. Wie muss es ihm erst ergangen sein ? Ich mag es mir nicht vorstellen.</p>
<p>Nein, so wollte ich auch nicht reiten und so brach ich auch diesen Weg und diesen Reitunterricht ab.</p>
<p><strong>Die Lösung fand ich am Boden</strong></p>
<p>Der Weg, der uns dann wirklich weiterbrachte, war der Weg über die klassische Handarbeit und die Longenarbeit. Vieles was Sie heute an Erfahrungen und Tipps, besonders über die Arbeit mit Gangpferden in meinem Blog oder in unseren Kursen, insbesondere im <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs</a> lesen, verdanke ich meinen Lernweg mit diesem schwierigen Reitpferd. <em>Ich danke dir dafür Mariscal!</em></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-und-ich2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1133" title="mariscal und ich2" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscal-und-ich2.jpg" alt="" width="380" height="312" /></a></p>
<p><strong>Mariscal und seine Antwort auf Druck</strong></p>
<p>Ja, ich gebe es zu: in mir steckte die profane Sehnsucht nach Anerkennung und Bewunderung von meinen Mitmenschen. Auch wenn ich nie Lust auf die Teilnahme an Turnieren und Wettkämpfen hatte, so zeigte ich doch gerne, was mein tolles Pferdchen und ich so konnten. Ich machte mit Mariscal Zirkuslektionen, Freiheitsdressur, Halsringreiten und anderes mehr.</p>
<p>Wir machten ein paar Jahre hintereinander bei T.A.G.D. mit, einer Veranstaltung für amerikanische Gangpferde.</p>
<p><em>Rassepräsentation der Peruanischen Pasos bei T.A.G.D.</em>:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/peruanische-pasos1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1153" title="peruanische pasos" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/peruanische-pasos1.jpg" alt="" width="380" height="170" /></a></p>
<p>Dort ritt ich ein mal eine Vorführung nur auf Halsring gezäumt, wofür ich eine Schleife außer Konkurrenz für die harmonischste Vorstellung erhielt.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscaltagd1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1135" title="mariscal,tagd1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscaltagd1.jpg" alt="" width="320" height="425" /></a></p>
<p>Wir traten bei den Lüneburger Pferdetagen auf und füllten mit kleinen Showeinlagen einige Pausen während verschiedenster Veranstaltungen.</p>
<p><em>Lüneburger Pferdetage:</em></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lüneburger-rathausplatz2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1138" title="lüneburger rathausplatz" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lüneburger-rathausplatz2.jpg" alt="" width="269" height="297" /></a></p>
<p>Ich hatte klare Zielbilder im Kopf, die ich mit Mariscal vorführen wollte: ein schönes Kompliment, ein perfekter spanischer Schritt, das Hinlegen…</p>
<p>Und natürlich kam ich an unsere Grenzen. Bei der einen oder anderen Sache spielte Mariscal nicht so mit, wie ich es von ihm erwartete und wollte. Er ging z.B. sehr gut hinunter ins Kompliment, blieb aber nicht solange unten, wie ich es wollte. Er entschied, wann er wieder aufstand. So thematisierte ich das in einem Kurs Zirkuslektionen. Ich bat den Trainer mir zu helfen, dass Mariscal lernt, solange unten zu bleiben, bis ich das Kommando „Auf!“ gebe. Ich bat den Trainer, Mariscal nicht mit Beinlonge zu zwingen, da ich wusste, wie Mariscal auf diesen Zwang reagiert und wie schlimm das für ihn ist. Der Trainer tat es trotzdem und ich habe es nicht verhindert. <em>Verzeih, Mariscal.</em></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalkompliment2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1144" title="mariscal,kompliment" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalkompliment2.jpg" alt="" width="261" height="330" /></a></p>
<p>Aus diesem Erlebnis habe ich gelernt, dass ich heute nicht mehr bereit bin, über bestimmte Grenzen zu gehen, um an mein Ziel zu gelangen. Auch wenn in diesem Moment keine echte körperliche Gewalt angewendet wurde,  so haben wir Mariscal aber dennoch gezwungen. Wir haben seiner Psyche Gewalt angetan. Das war nicht fair. Ich erkannte, dass ich so nicht mehr mit Pferden umgehen will. Es gibt andere Wege. Sicherlich dauern die manchmal länger. Und vielleicht finde ich bei manchen Aufgaben den zwanglosen Weg nie. Aber heute habe ich für mich entschieden, dass ich diese Lektionen dann halt nicht fordern muss.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalundich8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1149" title="mariscalundich8" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalundich8.jpg" alt="" width="300" height="365" /></a></p>
<p>Dann zeigen wir eben kein perfektes Kompliment &#8211; was soll´s? Dafür gucke ich nicht in die misstrauischen oder verstörten Augen meines Pferdes. Dafür gehe ich nicht in die Ausübung von physischer Gewalt. Dafür gehe ich nicht über die Bereitschaft meines Pferdes, erzwinge kein Ja welches kein Ja ist.</p>
<p>Heute frage ich mich: Was ist die Anerkennung von anderen Menschen wert gegen das, was ich an Vertrauen und an der Seele eines (meines) Pferdes zerstöre?</p>
<p><strong>Er war der wahre Lehrer</strong></p>
<p>Mariscal war ein grandioser Lehrmeister darin, mir deutlich zu machen, welchen Weg er o.k. oder sogar gut fand und welchen Weg nicht. Er ließ mich gnadenlos auflaufen, wenn ich aus „niederen“ Beweggründen handelte. Er spiegelte meine Erwartungen, meine inneren Bilder. Er zwang mich das eine oder andere Mal dahin zu gucken, wo es für mich richtig unangenehm wurde…</p>
<p>Er zeigte mir wenn es nötig war gepflegt den Mittelhuf und brachte mich an meine persönlichen Grenzen. Und häufig half er mir auch darüber hinweg.</p>
<p>Er machte mir eines ganz deutlich:</p>
<p><strong>Wir Menschen bilden uns ein, wir wären die Lehrer für unsere Pferde. Ja, wir bringen ihnen vielleicht bei einen Reiter zu tragen, uns die Hufe zu geben, auf Kommando &#8220;Männchen&#8221; zu machen oder sich hinzuknien. Aber was die Pferde uns beibringen, wie sehr sie uns unterstützen zu wachsen, uns zu entwickeln, ist so viel mehr.</strong></p>
<p>Ich denke, ich habe Mariscal in den 14 gemeinsamen Jahren einiges beigebracht. Vieles hat ihm sicherlich das Leben in der von Menschen bestimmten Welt einfacher gemacht und vieles hat ihm in seiner Körperlichkeit verbessert. Ich denke, ich konnte einiges dazu beitragen, dass er sich selbst und einen Reiter besser tragen konnte und dass er eine bessere Balance, Haltung und Muskulatur entwickeln konnte.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalgeritten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1150" title="mariscalgeritten" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalgeritten.jpg" alt="" width="265" height="397" /></a></p>
<p>Auch konnte ich ihm beibringen, mit seinen Ängsten besser umzugehen. Die anderen Dinge die ich ihm beigebracht habe, hatten für ihn wohl kaum großen Wert oder Nutzen. Manches hat ihm sichtlich Spaß gemacht, wie z.B. der spanische Schritt. Den hat er so geliebt und ihn immer wieder auch ungefragt mit leuchtenden Augen ausgeführt.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalspanischer1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1146" title="mariscal,spanischer" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalspanischer1.jpg" alt="" width="215" height="461" /></a></p>
<p>Andere Dinge hat er zwar gemacht, aber eigentlich waren sie unter seiner Würde und er hat sie nur gemacht um mir zu gefallen, einen Keks zu bekommen oder um zu gehorchen (des lieben Friedens wegen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Von Mariscal habe ich gelernt, viel sensibler auf die Aussagen von Pferden zu hören. Ich habe gelernt, mein Ego hinten an zu stellen und dass nur eines wirklich wichtig ist: <strong>Die Qualität unserer Beziehung zu den Pferden.</strong></p>
<p>Ich habe gelernt, den Fehler bei Misslingen bei uns Menschen zu suchen. Ich habe gelernt kleinschrittig vorzugehen und zu hinterfragen, ob die Pferde überhaupt körperlich und geistig bereit sind für das, was wir von ihnen verlangen.</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, wie schal der Sieg schmeckt wenn wir uns einem &#8220;Nein&#8221; des Pferdes gegenüber durchsetzen.</p>
<p>Ich habe gelernt, dass es meine Emotionen sind die von den Pferden gespiegelt werden, meine Erwartungen, meine Enttäuschungen. Und ich habe gelernt, dass ich bei <strong>mir</strong> ansetzen muss,  um in einen guten Kontakt zu meinem Pferd zu kommen.</p>
<p>Das, was ich von Mariscal gelernt habe, hat nicht nur Einfluss auf meine Arbeit und meinen Umgang mit Pferden. Das geht viel weitreichender, geht so viel tiefer. Mariscal war definitiv der bessere Lehrer von uns beiden.</p>
<p>Ich bin mir sehr sicher, dass ich ohne dieses Pferd heute nicht da sein würde wo ich jetzt stehe. Ohne die Probleme, die ich mit Mariscal hatte, ohne die Fehler die ich mit ihm gemacht habe, hätte ich wahrscheinlich noch andere Grundüberzeugungen und würde wahrscheinlich auf anderen Wegen wandeln. Wahrscheinlich würde es den Longenkurs und den Aufbaukurs in dieser Form, wie es sie heute gibt, nicht geben. Wahrscheinlich würde ich heute noch ganz anderes im Umgang mit Pferden lehren. Dieses Pferd hatte einen großen Einfluss auf mein Leben. Er hat vieles in eine gute Richtung bewegt, die sich für mich einfach richtig anfühlt.</p>
<p><em>Deswegen, mein wunderschöner, toller Mariscal, möchte ich dich um Verzeihung bitten für meine Fehler und dir danken für alles, was du mir gezeigt und beigebracht hast. Du hast einen tollen Job gemacht hier auf der Erde und du wirst Lena, Katrin, Annika und mir sehr fehlen!</em></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalundich71.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1148" title="mariscalundich7" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/mariscalundich71.jpg" alt="" width="350" height="267" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unser Buddy in seiner ersten Filmrolle</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 02:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Shetlandpony Buddy hat ja schon so einiges bei uns mitgemacht. Er durfte Seepferdchen spielen, sollte durch einen Hula-Hoop-Reifen springen und war schon ein echter Messestar. Nun wartete eine neue große Aufgabe auf ihn: Er darf bei der Fernsehserie &#8220;Rote Rosen&#8221; eine Gastrolle übernehmen.
Also fuhren Buddy und ich zum vereinbarten Zeitpunkt zum Set. Drehort war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Shetlandpony Buddy hat ja schon so einiges bei uns mitgemacht. Er durfte <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/09/21/ein-ausflug-an-die-elbe-mit-4-und-12-hunden/">Seepferdchen</a> spielen, sollte durch einen <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/03/09/wie-passt-das-pony-durch-den-hula-hoop-reifen/">Hula-Hoop-Reifen</a> springen und war schon ein echter <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/23/es-ist-geschafft/">Messestar</a>. Nun wartete eine neue große Aufgabe auf ihn: Er darf bei der Fernsehserie &#8220;Rote Rosen&#8221; eine Gastrolle übernehmen.</p>
<p>Also fuhren Buddy und ich zum vereinbarten Zeitpunkt zum Set. Drehort war ein privater Pferdestall einer Bekannten von mir, die uns auch die &#8220;Rolle&#8221; vermittelt hat (lieben Gruß und danke, Ute <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). Hui, da war ganz schön viel los! So viele Menschen, nur um eine kurze Szene zu drehen?</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr1a.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1062" title="rr1a" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr1a.jpg" alt="" width="400" height="290" /></a></p>
<p>Erst mal hieß es für uns zu warten, was nicht so schlimm war, da wir uns die Zeit mit Grasen vertrieben und ständig jemand mit einer Möhre für Buddy vorbei kam <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> <span id="more-1047"></span>Wir beobachteten, wie die Schauspieler (hier Buddy´s Drehpartner Rolf Nagel als Alfred Albers) ihre Texte übten:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1052" title="rr2" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr2.jpg" alt="" width="400" height="280" /></a></p>
<p>Dann wurde es auch für uns ernst. Zunächst wurde die Szene noch mal durchgesprochen (Schauspieler Rolf Nagel mit Kollegin Barbara-Magdalena Ahrens als Elke Grewe) &#8211; Buddy musste sich in der Zeit noch etwas stärken <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr2a.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1063" title="rr2a" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr2a.jpg" alt="" width="400" height="350" /></a></p>
<p>Und Action!</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1054" title="rr7" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr7.jpg" alt="" width="400" height="337" /></a>CUT!!! (Buddy patzt&#8230;)</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1055" title="rr9" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr9.jpg" alt="" width="400" height="302" /></a></p>
<p>Also noch mal. Und diesmal bleibt Buddy, wie es das Drehbuch vorschreibt, auf seinem markierten Platz stehen &#8211; eben ein echter Profi <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1056" title="rr8" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr8.jpg" alt="" width="400" height="324" /></a></p>
<p>Hier die Szene, wie sie später im Fernsehen zu sehen sein wird:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1057" title="rr6" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr6.jpg" alt="" width="400" height="255" /></a></p>
<p>Dem Filmteam über die Schulter geschaut:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1058" title="rr10" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr10.jpg" alt="" width="400" height="302" /></a></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr3a.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1064" title="rr3a" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/rr3a.jpg" alt="" width="400" height="302" /></a></p>
<p>Ok, so richtig zeigen, was in ihm steckt, konnte Buddy während dieses Auftrittes nicht. Aber was soll´s? Alle großen Schauspieler haben mal klein angefangen. Und wer weiß, wer so alles seinen Auftritt sieht und ob er nicht doch noch entdeckt wird <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Lena und ich sehen unseren kleinen, großen Star zumindest schon an der Seite von Black Bauty oder Fury über die Kinoleinwand galoppieren&#8230; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und wenn nicht, ist es auch ok! Für uns ist er so oder so der Größte!</p>
<p>Ach ja, wer Buddy Auftritt sehen möchte: Er wird in Folge 965 auftreten <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  und diese wird am<strong> 24.01.2011 </strong>um 14:10 in der ARD ausgestrahlt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Visualisieren Sie die Verbesserung einer Übung</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 03:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einem meiner letzten Kurse habe ich mit einer Teilnehmerin und ihrer Stute die Übung &#8220;Übertretenlassen&#8221;, also ein Schulterherein auf einer Volte, geübt. Bei dieser Übung soll das innere Hinterbein mit einer möglichst weiten Bewegung nach vorne unter den Schwerpunkt des Körpers treten. Tritt das Hinterbein in dieser Übung kurz, tritt es an der Lastaufnahme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einem meiner letzten Kurse habe ich mit einer Teilnehmerin und ihrer Stute die Übung &#8220;Übertretenlassen&#8221;, also ein Schulterherein auf einer Volte, geübt. Bei dieser Übung soll das innere Hinterbein mit einer möglichst weiten Bewegung nach vorne unter den Schwerpunkt des Körpers treten. Tritt das Hinterbein in dieser Übung kurz, tritt es an der Lastaufnahme vorbei und hat somit keinerlei gymnastizierend wertvollen Effekt.</p>
<p>Die Stute der Teilnehmerin zeigte auch am zweiten Tag des Kurses auf der rechten Hand ein sehr kurztretendes Hinterbein und alle Tipps, die ich gab um die Aktivität des Hinterbeines zu verbessern, waren wenig erfolgreich.</p>
<p>Aus einem Impuls heraus sagte ich der Besitzerin, sie solle gedanklich ein Seil an die Hufspitze ihres Pferdes anknüpfen und sich vorstellen, mit diesem Seil das Bein weit nach vorne unter das Pferd zu ziehen. Prompt kamen die nächsten Schritte mit einer unglaublichen Verbesserung zum Schwerpunkt des Pferdes. Das war absolut verblüffend!</p>
<p>Dies ist nicht die erste Erfahrung dieser Art die ich gemacht habe. Bei der Arbeit mit meinen Pferden durfte ich schon häufig ähnliches erlebt. Aber ich gebe auch zu: Oft kann ich mir etwas vorstellen bis ich schwarz werde, und es passiert nichts <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   Wenn es aber funktioniert, ist es mit das Tollste, was ich mit Pferden erlebe. Und so übe ich und übe ich in der Hoffnung, diese feine Kommunikation, diesen Zauber, sowohl selber als auch im Unterricht immer öfter zu erleben. Es ist ein Gefühl, nachdem man sehr leicht süchtig werden kann.<br />
<span id="more-894"></span></p>
<p><strong>Probieren Sie das doch auch mal aus!<br />
</strong></p>
<p>Deswegen ist heute meine Anregung für Sie, selber mit diesem Visualisieren einer Verbesserung einer Übung zu spielen und eigene Erfahrungen zu sammeln.</p>
<ul>
<li>Wenn Sie ein fleißigeres Pferd wollen, dann spüren Sie die Energie, die Sie sich von Ihrem Pferd wünschen. Seine Sie selbst die Energie. Sehen Sie Ihr Pferd vor sich, wie es diese Energie ausstrahlt.</li>
<li>Wenn Sie ein gesetzteres Schulterherein haben möchten, dann sehen Sie Ihr stolzes, aufgerichtetes Pferd welches sich in den Hanken beugt. Greifen Sie gedanklich unter die Brust Ihres Pferdes und heben Sie diese an, so dass es Ihrem Pferd leicht fällt die Vorhand aufzurichten.</li>
<li>Wenn Sie ein ruhiges, gelassenenes Pferd an Ihrer Seite haben möchten, dann strahlen Sie die Ruhe aus, die Sie sich von Ihrem Pferd wünschen.</li>
<li>Wenn Ihnen Ihr Pferd zu sehr auf die Pelle rückt, stellen Sie sich vor wie Sie Ihre eigene Aura, Ihren persönlichen Grenzbereich in den es kein Eindringen gibt, immer größer machen und damit Ihr Pferd auf Abstand bringen.</li>
</ul>
<p>Haben Sie schon Erfahrungen mit Visualisierung gemacht? Haben Sie innere Bilder, die bei Ihnen funktionieren? Wenn ja, würde ich mich über Ihre Erfahrungen und Anregungen sehr freuen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Ausflug an die Elbe</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 02:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Sommer hatte viele schöne Tage und wenn die Zeit da war, sind meine Tochter Lena und ich mit unseren drei Hunden gerne an die Elbe gefahren. Dort gibt es viel kleine Buchten, die wir meistens ganz für uns alleine hatten. So konnten wir fröhlich Wasser und  Sonne genießen   .
Lena hatte den Wunsch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Sommer hatte viele schöne Tage und wenn die Zeit da war, sind meine Tochter Lena und ich mit unseren drei Hunden gerne an die Elbe gefahren. Dort gibt es viel kleine Buchten, die wir meistens ganz für uns alleine hatten. So konnten wir fröhlich Wasser und  Sonne genießen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/elbe1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-765" title="elbe1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/elbe1.jpg" alt="" width="400" height="229" /></a>Lena hatte den Wunsch, dass wir ihr Pony Buddy auch mal mit an die Elbe nehmen und als wir lieben Forumsbesuch aus der Schweiz bei uns hatten, haben wir dann spontan mit vier Hunden und Pony Buddy einen Ausflug an die Elbe gemacht. Da unser Besuch glücklicherweise eine Kamera dabei hatte, kann ich Euch dazu ein paar Bilder zeigen (lieben Dank Anna <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Ankunft an der Elbe:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-766" title="buddy1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy1.jpg" alt="" width="400" height="487" /></a></p>
<p>Guck´ mal Buddy, das ist die Elbe:<span id="more-764"></span></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-767" title="buddy2" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy2.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a>Während unsere Hunde sofort begeistert waren,</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy102.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-768" title="buddy102" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy102.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a>&#8230; musste Buddy sich das große Nass erstmal in Ruhe aus der Nähe anschauen:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-769" title="buddy3" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy3.jpg" alt="" width="400" height="217" /></a></p>
<p>Na gut! Wenn ein Keks lockt, wagen wir mal einen Schritt hinein in die  Fluten:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy51.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-788" title="buddy5" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy51.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a></p>
<p>Wie tief geht es da?</p>
<p>Und gibt es da unten was zu essen?</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-770" title="buddy4" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy4.jpg" alt="" width="400" height="236" /></a></p>
<p>Ok, zu planschen macht schon mal Spaß <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-773" title="buddy7" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy7.jpg" alt="" width="400" height="377" /></a>Hui, ganz schön tief:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-774" title="buddy8" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy8.jpg" alt="" width="400" height="465" /></a></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-775" title="buddy9" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy9.jpg" alt="" width="400" height="201" /></a>Uppps, ein Seepferdchen auf Tauchgang &#8230;</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-776" title="buddy10" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy10.jpg" alt="" width="400" height="243" /></a>Ich glaube, ich gehe dann mal lieber wieder raus &#8230;</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-777" title="buddy11" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy11.jpg" alt="" width="400" height="237" /></a>&#8230; und zwar flott!</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy12.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-778" title="buddy12" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy12.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a>Man beachte die hervorragend Hinterhandaktivität <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy13.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-779" title="buddy13" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy13.jpg" alt="" width="400" height="227" /></a>Nach dem Schwimmen noch ein bisschen relaxen am Strand:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy14.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-781" title="buddy14" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/buddy14.jpg" alt="" width="400" height="285" /></a></p>
<p>Das war toll!!! <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Halsringreiten- schon mal einen Parcours geritten?</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 02:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Halsringreiten ist eine tolle Sache! Ich bin immer wieder begeistert darüber, wie leicht es eigentlich geht und was für eine feine Verständigung zwischen Reiter und Pferd entstehen kann.
Ab und an baue ich mir einen kleinen Parcours auf und gucke, ob ich mit meinem Pepe diesen auf Halsring gezäumt bewältigen kann. Wie das aussieht, können Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Halsringreiten ist eine tolle Sache! Ich bin immer wieder begeistert darüber, wie leicht es eigentlich geht und was für eine feine Verständigung zwischen Reiter und Pferd entstehen kann.</p>
<p>Ab und an baue ich mir einen kleinen Parcours auf und gucke, ob ich mit meinem Pepe diesen auf Halsring gezäumt bewältigen kann. Wie das aussieht, können Sie sich, wenn Sie mögen, <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/halsringreiten.php" target="_blank">hier anschauen</a>. <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/pepehalsring.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-585" title="pepehalsring" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/pepehalsring.jpg" alt="" width="403" height="253" /></a></p>
<p><strong>Tipps</strong></p>
<p>Wenn Sie selber mal das Reiten mit dem Halsring ausprobieren möchten, statten Sie Ihr Pferd zunächst zusätzlich zum Halsring mit Ihrer gebräuchlichen Zäumung aus, so dass Sie dem Pferd immer wieder eine Verständnisbrücke von einer bekannten Hilfe zu einer neuen Hilfe bauen können. Und bitte üben Sie immer auf einen sicher eingezäunten Platz um Unfällen vorzubeugen.</p>
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