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	<title>Babettes Praxis-Blog &#187; Longieren</title>
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	<description>Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 02:10:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Hinter die Kulissen geschaut &#8211; mein Tag mit &#8220;Mein Pferd&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 02:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie die Januar Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Mein Pferd&#8221; gelesen? Wenn ja, kennen Sie wahrscheinlich schon den dort erschienenen Bericht zum Thema Longieren. Wenn nein, dann finden Sie ihn hier. 

Da ich denke, dass für viele hier interessant ist, einmal hinter die Kulissen zu schauen und zu erfahren, wie so ein Artikel in einer Zeitschrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie die Januar Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Mein Pferd&#8221; gelesen? Wenn ja, kennen Sie wahrscheinlich schon den dort erschienenen Bericht zum Thema Longieren. Wenn nein, dann finden Sie ihn <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/meinpferd0112_lk.pdf">hier</a>. <a href="../../3/shop/meinpferd0112_lk.pdf" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>Da ich denke, dass für viele hier interessant ist, einmal hinter die Kulissen zu schauen und zu erfahren, wie so ein Artikel in einer Zeitschrift entsteht, berichte ich heute über meinen Tag mit &#8220;Mein Pferd&#8221;, aus dem besagter Bericht wurde.</p>
<p>Ich hatte mit dem Chefredakteur der Zeitschrift &#8220;Mein Pferd&#8221;, Herrn Ilja van de Kasteele, schon hin und wieder telefonisch einen sehr netten Kontakt und wusste bereits, dass er gerne einen großen Bericht zum Thema Longenarbeit mit mir als Expertin <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  herausbringen würde. Im Oktober wurde es dann tatsächlich ernst. Wir verabredeten, dass ich zu ihm nach Köln komme, um dort mit zwei Pferden, die mir zur Verfügung gestellt werden sollten, zu arbeiten.</p>
<p>In aller Herrgottsfrühe machte ich mich also auf die Reise nach Köln, wo ich am frühen Mittag eintraf. Auf der Fahrt war ich doch etwas aufgeregt. Wie wird der Tag verlaufen? Was für Pferde werden mir gestellt werden? Wird es mir mit den Pferden gelingen, zu zeigen, wie schön Pferde an der Longe gehen können, wenn sie nach dem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs_neu.php/" target="_blank">Longenkurs</a> gearbeitet werden? Eine Einheit ist dafür ja nicht gerade sehr viel Zeit &#8230; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Herr van de Kasteele und seine Mitarbeiterin holten mich vom Bahnhof ab und gemeinsam fuhren wir in den Stall, in dem das Shooting stattfinden sollte. Dort erwartete uns bereits die Redakteurin Inga Meyer, die den Artikel schreiben sollte und die mir auch die Pferde zur Verfügung stellte.</p>
<p>Bei den Pferden handelte es sich um die 19-jährige Stute Suleika, ein lettisches Warmblut und um den 7-jährigen Hannoveranerwallach Joe.</p>
<p><strong>Joe</strong></p>
<p>Zuerst musste der gute Joe an die Arbeit. An ihm erklärte und zeigte ich ausführlich das Konzept des <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs_neu.php/" target="_blank">Longenkurses</a>. Zu Beginn ließ ich ihn auf beiden Händen am Halfter einige Runden traben, um mir ein Bild von seiner natürlichen Balance und Laufhaltung zu machen. Das sah gar nicht so schlecht aus. Er lief in recht schönem Takt und auch losgelassen, aber es mangelte deutlich an Biegung, Aufrichtung der Schulter und Hinterhandaktivität:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2598" title="blog1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog1.jpg" alt="" width="300" height="439" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2599" title="blog2" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog2.jpg" alt="" width="400" height="301" /></a></p>
<p><strong>Die Arbeit nach dem Longenkurs beginnt</strong></p>
<p>Es folgte das Anlegen des Kappzaums und ich begann mit der Überprüfung des Genickes mittels der Übung &#8220;Führen in Stellung&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2600" title="blog3" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog3.jpg" alt="" width="400" height="316" /></a><span id="more-2588"></span>Linke Hand klappte die Übung fast auf Anhieb lehrbuchmäßig. Joe ließ die Stellung im Genick auf leichte Hilfen hin sofort zu und ging entspannt und korrekt:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2602" title="blog4" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog4.jpg" alt="" width="400" height="323" /></a>Rechte Hand gab es dann Probleme. Joe verwarf sich, &#8230;</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2603" title="blog5" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog5.jpg" alt="" width="400" height="338" /></a>&#8230; und zeigte ein deutliches Kummergesicht. Das Auge wurde klein mit vielen Sorgenfalten und er zeigte Stresskauen:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2606" title="blog6" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog6.jpg" alt="" width="400" height="429" /></a>Um der Ursache für seinen Kummer auf den Grund zu gehen, überprüfte ich im Stehen gründlich die Beweglichkeit des Genicks &#8230;</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2607" title="blog7" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog7.jpg" alt="" width="400" height="371" /></a>&#8230; und stellte dabei fest: Stellung ist nach beiden Seite möglich, wie man auf dem folgenden Bild (hier Rechtsstellung) gut sehen kann:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog7b.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2608" title="blog7b" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog7b.jpg" alt="" width="400" height="326" /></a>Um die Spannungen, die ich fühlte, zu lösen, machte ich eine Übung zur Mobilisierung der Kiefergelenke:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2609" title="blog8" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog8.jpg" alt="" width="350" height="519" /></a>Und massierte den Hals, insbesondere die Stresspunkte:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2610" title="blog9" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog9.jpg" alt="" width="400" height="322" /></a>Nach diesen Maßnahmen war das anschließende Führen in Stellung auch auf der rechten Hand schon ganz gut, aber mein Verdacht, dass Joe ein Problem in der oberen Halswirbelsäule hatte, blieb, und wurde später durch einen hinzugerufenen Chiropraktiker auch bestätigt (er fand Blockierungen im Bereich 2/3 HWS links, wodurch die Rechtsstellung kaum bzw. nur unter Schmerzen möglich war).</p>
<p>Joes Gesichtsausdruck war nun auch auf der rechten Hand deutlich besser, während er die Übung &#8220;Führen in Stellung&#8221; jetzt auch auf dieser Hand losgelassen ausführen konnte. Wieder ein Beispiel, das deutlich macht, dass die Pferde uns mit ihrem Gesichtsausdruck und mit sog. Widersetzlichkeiten immer etwas sagen wollen und sie nicht einfach nur &#8220;ungehorsam&#8221; sind!</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2611" title="blog10" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog10.jpg" alt="" width="400" height="307" /></a>Weiter ging es mit dem Übertretenlassen. Auch bei dieser Übung war der Unterschied zwischen linker und rechter Hand deutlich zu spüren:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Block11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2615" title="Block11" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Block11.jpg" alt="" width="300" height="317" /></a>Auch hier wieder mehr Probleme auf der rechten Hand, aber es ging dennoch recht gut:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog12.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2616" title="Blog12" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog12.jpg" alt="" width="300" height="350" /></a>Weiter ging es, mit dem langsamen Antraben an der Hand (das, was ich als &#8220;Anschraten&#8221; bezeichne <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), bei dem Joe sich die ersten Male während der Übergänge noch stark heraushebelte, dann aber schon ein paar sehr schöne Übergänge zeigte:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog13.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2617" title="blog13" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog13.jpg" alt="" width="400" height="288" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog14.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2618" title="blog14" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog14.jpg" alt="" width="400" height="296" /></a>Stück für Stück geht es auf Distanz:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog15.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2620" title="blog15" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog15.jpg" alt="" width="400" height="289" /></a>Und weiter in die Aktivierung der Hinterhand über Trab und Galopparbeit:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2621" title="blog16" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog16.jpg" alt="" width="400" height="309" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog17.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2622" title="blog17" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog17.jpg" alt="" width="400" height="321" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog17a.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2626" title="Blog17,a" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog17a.jpg" alt="" width="400" height="331" /></a>Hier sieht es doch schon wirklich super gut aus <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  :</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog181.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2627" title="Blog18" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog181.jpg" alt="" width="400" height="263" /></a>Jetzt gab es für Joe erstmal eine Pause und wir machten mit der Stute Suleika weiter.</p>
<p><strong>Suleika</strong></p>
<p>Auch mit ihr ging ich dasselbe Programm durch wie mit Joe. Zunächst einfach erst einmal laufen lassen, um sich ein Bild vom Laufverhalten zu machen:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog20.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2632" title="blog20" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog20.jpg" alt="" width="400" height="255" /></a>Suleika präsentierte sich dabei ohne Biegung und deutlich Vorhandlastig mit inaktiver Hinterhand:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog21.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2633" title="Blog21" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/Blog21.jpg" alt="" width="350" height="301" /></a>Also ging es nun auch an die Übungen &#8220;Führen in Stellung&#8221;, dem &#8220;Übertretenlassen&#8221; und über das &#8220;Anschraten&#8221; zur Trabarbeit:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog22.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2635" title="blog22" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog22.jpg" alt="" width="400" height="351" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog23.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2636" title="blog23" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog23.jpg" alt="" width="300" height="363" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog24.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2637" title="blog24" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog24.jpg" alt="" width="400" height="316" /></a><br />
<a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog26a1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2644" title="blog26a" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog26a1.jpg" alt="" width="350" height="351" /></a><br />
<a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog25.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2638" title="blog25" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog25.jpg" alt="" width="400" height="269" /></a>Suleika ließ sich etwas sehr bitten &#8230; Ich musste jegliche Energiereserve in mir aktivieren, um sie etwas motivierter und fleißiger zu bekommen. Recht schnell begann ich mit Trab-Galoppübergängen, die zum Glück auch bald ihre Wirkung zeigten und den Trab von Suleika deutlich verbesserten:</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog26.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2639" title="blog26" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog26.jpg" alt="" width="400" height="283" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog27.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2640" title="blog27" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog27.jpg" alt="" width="400" height="269" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog28.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2641" title="blog28" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog28.jpg" alt="" width="400" height="323" /></a>Auch mit Suleikas Entwicklung innerhalb dieser einen Einheit war ich sehr zufrieden. Ein großes Dankeschön an die zwei tollen, kooperativen Pferde!</p>
<p>Nun musste der gute Joe noch einmal ran. Von seiner Farbe her ist er das deutlich fotografenfreundlichere Pferd. <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wir brauchten noch Fotos für die Hilfengebung und ich wollte noch ein paar nette Übungen zeigen, die man mit dem Einsatz von Pylonen machen kann, wie den Slalom und den Voltenzirkel.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog29.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2647" title="blog29" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog29.jpg" alt="" width="400" height="234" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog30.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2648" title="blog30" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog30.jpg" alt="" width="400" height="253" /></a>Auch in dieser zweiten Einheit hat Joe noch einmal richtig toll mitgearbeitet! Aber so langsam war deutlich zu merken: Alle Beteiligten waren &#8220;platt&#8221; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   Solch intensive Arbeit ist anstrengend! Also bekamen die Pferde Feierabend und wir Menschen setzten uns noch zum Besprechen einiger Fragen für den Artikel an einen Tisch. Schnell verging die Zeit und die Uhr zeigte an, dass wir uns auf den Weg zum Bahnhof machen mussten, wenn ich nicht die Nacht in Köln verbringen wollte. Herr van de Kasteele chauffierte mich also wieder zum Bahnhof und erschöpft aber glücklich und zufrieden trat ich meine Rückreise an.</p>
<p>Es war ein toller Tag! Vielen Dank an Herrn van de Kasteele für die Gelegenheit, die Arbeit nach dem Longenkurs vorzustellen und dass ich Ihre Fotos für mein Blog verwenden darf. Und ein herzliches Dank an Frau Inga Meyer, dass sie mir die zwei tollen Pferden anvertraut hat, für den tollen Artikel und das nette persönliche Feedback! <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was mir der Tag noch gebracht hat? Die Gewissheit, mich verbindet irgendwas mit Füchsen &#8230; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog31.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2649" title="blog31" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/blog31.jpg" alt="" width="400" height="297" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Longenkurs meets Clicker: Eine schöne Art der Freiarbeit</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/05/10/lk-meets-clicker/</link>
		<comments>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2011/05/10/lk-meets-clicker/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 03:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zwei Hauptschwerpunkte meiner Arbeit mit Pferden sind

die gymnastizierende Bodenarbeit, hier insbesondere die Longenarbeit nach unserem Longenkurs,


und das Clickertraining, also die Kommunikation mit dem Pferd über positive Verstärkung.

Und diese beiden Schwerpunkte lassen sich in meinen Augen sehr gut und äußerst sinnvoll miteinander verbinden und, wie ich finde, mit erstaunlichen Potential.  

Bewegungsschulung für Pferde
Für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zwei Hauptschwerpunkte meiner Arbeit mit Pferden sind</p>
<ul>
<li>die gymnastizierende Bodenarbeit, hier insbesondere die Longenarbeit nach unserem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs,</a></li>
</ul>
<ul>
<li>und das <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/05/06/clickertraining-in-der-pferdeausbildung/" target="_blank">Clickertraining</a>, also die Kommunikation mit dem Pferd über positive Verstärkung.</li>
</ul>
<p>Und diese beiden Schwerpunkte lassen sich in meinen Augen sehr gut und äußerst sinnvoll miteinander verbinden und, wie ich finde, mit erstaunlichen Potential. <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lk-frei.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1820" title="lk frei" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lk-frei.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Bewegungsschulung für Pferde</strong></p>
<p>Für mich ist die Arbeit an der Longe viel mehr, als ein Pferd einfach nur auf einem Kreis <em>laufen zu lassen</em>. Für mich ist es eine &#8220;Bewegungslehre&#8221;.</p>
<p>Ich möchte, dass die Pferde <strong>verstehen, wie sie sich gut bewegen können</strong>. Deswegen habe ich meinen Clicker bzw. mein Lobwort beim Longieren immer dabei und clicke, wenn meine Pferde besonders gute Bewegungen oder Haltungen zeigen, und wenn ich merke, dass meine Pferde eine gute Selbsthaltung mehr und mehr von alleine, also ohne Unterstützung meinerseits, über einen Zeitraum halten.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA33.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1802" title="FA3" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA33.jpg" alt="" width="355" height="305" /></a><span id="more-1770"></span>Mein Zielbild ist, dass irgendwann Kappzaum, Longe und Peitsche überflüssig werden und meine Pferde mehr und mehr auch bei der Freiarbeit in Longenkursmanier gehen.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA-11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1788" title="FA 1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA-11.jpg" alt="" width="350" height="256" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA51.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1792" title="FA5" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA51.jpg" alt="" width="350" height="213" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA61.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1793" title="FA6" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA61.jpg" alt="" width="350" height="302" /></a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA71.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1794" title="FA7" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/FA71.jpg" alt="" width="350" height="245" /></a></p>
<p>Mit meinem Pepe habe ich schon in <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/04/die-freie-arbeit-im-sinne-des-longenkurses/">diesem</a> und <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/11/die-freie-arbeit-im-sinne-des-longenkurses-teil-ii/">diesem</a> Beitrag gezeigt, wie eine Brücke von der Arbeit an der Longe zur Freiarbeit aussehen kann. Heute habe ich noch ein Video für Sie, diesmal mit meinem &#8220;kleinen&#8221; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ronaldo.</p>
<p>Wir zeigen Ihnen <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/ronaldo_freiarbeit.php" target="_blank">in diesem Film</a>,</p>
<ul>
<li>wie wir &#8220;nackig&#8221; durch die Quadratvolte arbeiten,</li>
<li>ein noch nicht perfektes freies Übertretenlassen</li>
<li>und unsere momentane Lieblingsübung.</li>
</ul>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Anschauen und vor allem beim Nachmachen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Arbeit nach unserem Longenkurs</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/06/15/die-arbeit-nach-unserem-longenkurs/</link>
		<comments>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/06/15/die-arbeit-nach-unserem-longenkurs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 04:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine &#8220;Spezialität&#8221;    ist ja die Longenarbeit und wahrscheinlich kennen Sie schon unseren Longenkurs. Zur Zeit reise ich quer durch Deutschland und durch die Schweiz, um unseren Kursteilnehmern/innen bei der Umsetzung des Onlinekurses unter die Arme zu greifen.
Dabei ist mir des Öfteren aufgefallen, dass viele Kursteilnehmer auf dem kleinem Kreis im untertourigen Tempo &#8220;stecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine &#8220;Spezialität&#8221; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   ist ja die Longenarbeit und wahrscheinlich kennen Sie schon unseren <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php">Longenkurs</a>. Zur Zeit reise ich quer durch Deutschland und durch die Schweiz, um unseren Kursteilnehmern/innen bei der Umsetzung des Onlinekurses unter die Arme zu greifen.</p>
<p>Dabei ist mir des Öfteren aufgefallen, dass viele Kursteilnehmer auf dem kleinem Kreis im untertourigen Tempo &#8220;stecken bleiben&#8221;.</p>
<p>Unser Ziel der Arbeit an der einfachen Longe ist ein Pferd, welches sich in guter Selbsthaltung, schwungvoll und losgelassen, mit aktiver Hinterhand auf kleiner und großer Kreislinie, ausbalanciert bewegen kann.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ZZ699A263D.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-612" title="ZZ699A263D" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ZZ699A263D.jpg" alt="" width="403" height="287" /></a>Und genau das gilt es, sich systematisch zu erarbeiten!</p>
<p><span id="more-590"></span>Wenn wir einem Pferd das gesunderhaltene, korrekte Laufen auf einem Kreis lehren wollen, nutzen wir in der Tat zu Beginn einen kleinen Kreis und ein sehr langsames Grundtempo, um die Balance des Pferdes optimal herzustellen. Wir bereiten das Pferd auf kurzer Distanz mittels der Übungen</p>
<ul>
<li>&#8220;Führen in Stellung&#8221;,</li>
<li>&#8220;das Übertretenlassen&#8221;</li>
<li>und das so genannte &#8220;Anschraten&#8221;</li>
</ul>
<p>sorgfältig auf die Aufgabe &#8220;Laufe in aufgerichteter Körperhaltung, spurig, gebogen eine Kreislinie&#8221; vor.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/fanta1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-591" title="fanta1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/fanta1.jpg" alt="" width="394" height="327" /></a>Das bedeutet im Normalfall aber <strong>nicht</strong>, dass ich Wochen und Monate <strong>nur</strong> auf einem kleinen Kreis longiere.</p>
<p>Wenn ich Pferde an der Longe ausbilde, bin ich in relativ kurzer Zeit schon auf einem recht großen Zirkel &#8220;angekommen&#8221; und schaue, inwieweit ich schon die Hinterhand aktivieren kann, ohne dass mein Pferd dabei &#8220;rennig&#8221; und &#8220;schief&#8221; wird. In der Regel dauert es nicht lange, bis ich mit verschiedenen Zirkelgrößen und Tempi spielen kann.<a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ZZ14F67E93.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-613" title="ZZ14F67E93" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/ZZ14F67E93.jpg" alt="" width="403" height="317" /></a></p>
<p>Um Ihnen die Arbeit nach dem Kurs zu zeigen, habe ich heute wieder ein <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/fantalongenkurs.php" target="_blank">Video</a> für Sie. In diesem Video zeige ich Ihnen die Einzelelemente des Longenkurses mit meiner 12-jährigen Westfalenstute Fanta.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/index-11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-594" title="index-1" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/index-11.jpg" alt="" width="403" height="292" /></a>Fanta ist wirklich kein Gangwunder <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Sie kam als so genanntes &#8220;Problempferd&#8221; mit deutlichen Taktstörungen zu mir. Sie hat einige &#8220;Baustellen&#8221;, sowohl psychischer als auch physischer Natur. Zur Zeit befindet Fanta sich nicht im regelmäßigem Training. Sie ging bis vor 6  Monaten  wenige Stunden die Woche bei mir im Schulbetrieb. Da ich diesen aber zum Jahreswechsel aufgegeben habe, steht sie nun meistens Tag für Tag auf der Weide und genießt das Lenzerleben. Ich habe vor dieser Aufnahme mit Fanta nicht geübt. Sie sehen hier also ein für jedermann, der ein &#8220;normales&#8221; Pferd besitzt, gut zu erreichendes &#8220;Zwischenergebnis&#8221; unserer Longenarbeit.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/index.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-601" title="index" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/index.jpg" alt="" width="403" height="293" /></a></p>
<p>Viel Spaß beim Anschauen <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Kappzaum &#8211; Teil 3: Die Gewöhnung an den Kappzaum</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/06/01/der-kappzaum-teil-3-die-gewohnung-an-den-kappzaum/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 02:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe im ersten Teil der Serie Ihnen die Art von Kappzaum vorgestellt, die ich für das Longieren nutze (siehe auch Longenkurs). Für mich bietet diese Art des Kappzaums das, was ich für meine Arbeit will: eine zuverlässige und präzise, dabei aber schmerzfreie Einwirkung, mit der ich eine Genickstellung erreichen kann.
Für viele Pferde ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe im <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/18/der-kappzaum-teil-1-was-sie-uber-dieses-werkzeug-wissen-sollten/" target="_blank">ersten Teil</a> der Serie Ihnen die Art von Kappzaum vorgestellt, die ich für das Longieren nutze (siehe auch <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs</a>). Für mich bietet diese Art des Kappzaums das, was ich für meine Arbeit will: eine zuverlässige und präzise, dabei aber schmerzfreie Einwirkung, mit der ich eine Genickstellung erreichen kann.</p>
<p>Für viele Pferde ist der schwere, fest angezogene Kappzaum zunächst ungewohnt. Deswegen ist es wichtig, sich ausreichend Zeit zu nehmen, das Pferd langsam an den Kappzaum zu gewöhnen.</p>
<p>Fangen Sie bitte nicht gleich damit an, den Kappzaum festzuzurren und sofort damit zu arbeiten. Verschnallen Sie ihn zuerst sanft und führen Sie Ihr Pferd ein bisschen oder gehen Sie etwas grasen. Erklären Sie dann ganz in Ruhe die stellenden Hilfen, ohne Krafteinsatz, sondern mit viel Geduld und Lob.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_00291.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-577" title="DSC_0029" src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/DSC_00291-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" /></a></p>
<p>Achten Sie bitte auch auf Ihre eigene Einstellung zum Kappzaum &#8211; wenn Sie selbst darin ein „Marterinstrument“ sehen, wird Ihr Pferd die Abneigung unter Umständen spüren und sich fragen, ob da etwas nicht ok ist.<br />
<span id="more-506"></span></p>
<p><strong>Futterlob mit dem Kappzaum</strong></p>
<p>Wenn der Kappzaum ganz fest angezogen ist, kann das Pferd größere Futterbrocken (z.B. ein Stück Möhre) unter Umständen nicht mehr gut kauen. Wenn Sie also ein größeren Futterbrocken geben möchten, machen Sie den Kappzaum wieder etwas weiter auf.</p>
<p>Ansonsten gebe ich, wenn ich meine Pferde mit Futter belohnen möchte ein paar Haferkörner. Die kann das Pferd auch mit fest angezogenem Kappzaum lutschen.</p>
<p><strong>Kauen und Lecken während der Arbeit<br />
</strong></p>
<p>Und bitte keine Sorge: Ein Pferd kann auch mit angezogenen Nasenriemen währen der Arbeit kauen und lecken!</p>
<p>Sicherlich sind die Möglichkeiten des Kiefers eingeschränkt, aber genügend Spielraum ist dank der weichen, nachgiebigen Innenpolsterung trotzdem noch vorhanden. Meine Pferde zeigen beim Longieren häufig auch einen feinen Schaumlippenstift &#8211; das Maul ist also aktiv.</p>
<p><strong>Wenn sich das Pferd gegen den Kappzaum wehrt</strong></p>
<p>Im Normalfall gewöhnen sich die Pferde sehr schnell an den Kappzaum, wenn man sich die Zeit nimmt, ihnen diesen Ausrüstungsgegenstand zu erklären. Ich erlebe nur ganz selten, dass sich ein Pferd gegen den Kappzaum wehrt (zumindest bei dieser Kappzaumvariante). Wenn aber ein Pferd deutliche Abneigung gegen den Kappzaum zeigt (sich den Kappzaum nicht aufziehen lassen will, den Kopf schüttelt, oder sich mit Kappzaum deutlich widersetzlich zeigt), sollten Sie unbedingt folgende Punkte abklären:</p>
<p>- Sind die Zähne in Ordnung?<br />
- Hat das Pferd ein Problem mit den Nebenhöhlen?<br />
- Zeigt das Pferd Schmerzen dort, wo die Gesichtsnerven austreten?</p>
<p>In den meisten Fällen findet sich eine Ursache für die Abneigung gegen den Kappzaum. Stellen Sie diese Ursache ab und geben Sie dem Pferd die Zeit, die es braucht zu erfahren, dass der Kappzaum nicht weh tut oder „böse“ ist. Es lohnt sich, denn mit einem solchen Kappzaum haben Sie ein exzellentes Werkzeug für eine korrekte Longenarbeit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Kappzaum &#8211; Teil 2 &#8211; Kappzäume der filigranen Art&#8230;</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/25/der-kappzaum-teil-2-kappzaume-der-filigranen-art/</link>
		<comments>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/25/der-kappzaum-teil-2-kappzaume-der-filigranen-art/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 02:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem letzten Blogbeitrag habe ich Ihnen die eher schwere Variante vorgestellt, die ich selbst für das Longieren nutze. Heute stelle ich Ihnen einige leichtere Modelle vor, die ich für verschiedene Einsatzgebiete, nicht aber zum Longieren nach dem Longenkurs verwende.
Kappzaum ohne Eisen
Es gibt Kappzäume, die nur aus einem Lederband über der Nase besteht, ohne Eisenteile. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/18/der-kappzaum-teil-1-was-sie-uber-dieses-werkzeug-wissen-sollten/" target="_blank">letzten Blogbeitrag</a> habe ich Ihnen die eher schwere Variante vorgestellt, die ich selbst für das Longieren nutze. Heute stelle ich Ihnen einige leichtere Modelle vor, die ich für verschiedene Einsatzgebiete, nicht aber zum Longieren nach dem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs</a> verwende.</p>
<p><strong>Kappzaum ohne Eisen</strong></p>
<p>Es gibt Kappzäume, die nur aus einem Lederband über der Nase besteht, ohne Eisenteile. Die drei Ringe sind sind dann am Leder eingearbeitet.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lederkappzaum.jpg" alt="lederkappzaum.jpg" /></p>
<p>Diese Kappzäume sind schön leicht und schmal und eignen sich gut, wenn man sie unter eine Trense ziehen möchte. Ich wähle einen solchen Kappzaum gerne zur Handarbeit, zur Arbeit am langen Zügel, zur Arbeit mit der Doppellonge oder auch zum Reiten. Für das korrekte Longieren an der einfachen Longe eignet er sich nicht, da er zu unpräzise einwirkt und leicht seitlich verrutscht.<br />
<span id="more-501"></span></p>
<p><strong>Das Caveçon</strong></p>
<p>Bei dem Caveçon handelt es sich um einen französischen Kappzaum. Caveçons haben kein starres Eisen, sondern eine Kette (oftmals eine Fahrradkette), die mit Leder ummantelt ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/cavacon.jpg" alt="cavacon.jpg" /></p>
<p>Der Vorteil des Caveçons ist, dass er schön leicht ist und sich gut der Nase anpasst. Er eignet sich für die Handarbeit und teilweise auch zum Reiten, da man, ohne zu viel Leder am Kopf zu haben, problemlos eine Trense über den Kappzaum ziehen kann und dann vierzügelig reiten kann.</p>
<p>Zu beachten ist, dass er eine sehr viel schärfere Wirkung als ein Kappzaum mit breiteren und abgepolsterten Nasenteil hat. Das Caveçon sollte nur von erfahrenen und geübten Pferdemenschen verwendet werden.</p>
<p>Für die Arbeit nach unserem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php">Longenkurs</a>, bei der es ja darum geht das Pferd über die korrekte Genickstellung in die Längsbiegung zu arbeiten, eignet er sich nicht. Fast alle Caveçons verrutschen bei Einwirkung etwas seitlich auf der Nase. Dies führt dazu, dass die Pferde bei Einwirkung zwar den Hals nach innen nehmen (und das auch auf leichte Hilfe hin, da das Pferd Schmerz vermeiden will), aber die korrekte Genickstellung dabei nicht mitmachen (siehe auch Ausführung in meinem vorigen Beitrag zum Thema Kappzäume).</p>
<p>Ich erlebe häufig das viele Pferdebesitzer das Caveçon als „angenehmer“ als die breiten Modelle empfinden. Ich glaube aber, die Pferde sehen das anders. Um das mal selber nachzufühlen, machen Sie doch mal folgenden Selbstversuch: Legen Sie sich das Nasenteil eines Caveçon um Ihr Schienbein und drücken Sie es fest an. Nun reiben und ruckeln Sie mal etwas damit hin und her. Dann probieren Sie es mal mit einem schweren, aber gut gepolsterten Modell. Mir war nach diesem Selbstversuch sehr schnell klar, was ich meinen Pferden auf die Nase schnalle.<br />
Achten Sie auch darauf wie die Innenseite Ihres Caveçon beschaffen ist. Bei meinen Modellen gibt es da wo die Ringe befestigt werden kleine Knubbel. Diese waren auf meinem Schienbein sehr schmerzhaft.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/verdickungencavavon.jpg" alt="verdickungencavavon.jpg" /></p>
<p>Ich benutze mein Caveçon immer noch, allerdings nur noch mit einer Gelpolsterung abgemildert und wie gesagt, niemals für die einfache Longenarbeit und nur bei Arbeiten, bei denen ich den Kappzaum nicht ganz straff anziehen muss.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/gelpolster.jpg" alt="gelpolster.jpg" /></p>
<p><strong>Die Serreta</strong></p>
<p>Bei der Serreta handelt es sich um die spanische Variante eines Kappzaumes. Die Serreta hat ein recht dünnes, starres Nasenteil. In der Regel ist das Nasenteil nicht ummantelt oder abgepolstert. Das Eisen der Serreta muss exakt auf die Nasenlinie des Pferdes passen.</p>
<p>Die Ringe des Nasenteils sitzen auf Stielchen. Dadurch wirken die Impulse, die über die Longe gegeben werden verstärkt über Hebel ein.</p>
<p>Es gibt auch Serretas, die an der Innenseite über Zacken verfügen. Diese Kappzäume haben so manche hübsche Pferdenase und Psyche, besonders bei importierten spanischen Pferden auf dem Gewissen und gehören in die Rubrik Folterinstrument. Ich möchte nicht wissen wie die „Arbeit“ mit dem Pferd ausgesehen hat, die solche Traumata bei den Pferden hinterlässt&#8230;</p>
<p>Serretas mit solchen Zacken lehne ich vollkommen ab. Eine Serreta ohne Zacken gehört für mich, wenn überhaupt, nur in die Hand eines gefühlvollen Profis. Sie ist die „Kandare“ unter den Kappzäumen. Wer sie braucht um sein Pferd „gehorsam“ zu machen, setzt in meinen Augen am falschen Ende an. Hier fehlt es an einer sorgfältigen Vorarbeit/Grundausbildung und ich würde mir die Frage stellen, warum mein Pferd so sehr gegen die Arbeit mit mir rebelliert. Ich habe schon viele Pferde in der Longenausbildung gehabt und habe bei gründlicher Vorarbeit noch nie das Gefühl gehabt ich bräuchte diese scharfe Variante des Kappzaumes.</p>
<p>Wenn Sie mit einer Serreta arbeiten, sollten Sie diese auf jeden Fall innen polstern. Aber achten Sie darauf, dass sie dann durch das Polster noch passt und nicht zu eng wird.</p>
<p>Es mag sein, dass es Leute gibt, die gefühlvoll mit einer Serreta arbeiten, so dass das Pferd keine Schmerzen damit hat, ich persönlich mag und nutze sie nicht, sondern bleibe bei meiner gut gepolsterten „Wuchtbrumme“ <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Und wie Sie Ihr Pferd an einen solchen Kappzaum gewöhnen, erfahren Sie im <a href="http://http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/06/01/der-kappzaum-teil-3-die-gewohnung-an-den-kappzaum/" target="_blank">3. Teil</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Kappzaum &#8211; Teil 1: Was Sie über dieses Werkzeug wissen sollten</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/18/der-kappzaum-teil-1-was-sie-uber-dieses-werkzeug-wissen-sollten/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 02:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Longieren ist mein Steckenpferd und da ich in unserem Longenkurs das Longieren am Kappzaum vorstelle, steht auf der Hitliste der häufigsten Fragen an mich ganz oben diese: “Welchen Kappzaum soll ich mir kaufen?“ Meine Gegenfrage lautet dann immer: „Was wollen Sie denn mit dem Kappzaum für eine Arbeit ausführen?“ Die Auswahl an verschiedenen Kappzäumen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Longieren ist mein Steckenpferd und da ich in unserem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs</a> das Longieren am Kappzaum vorstelle, steht auf der Hitliste der häufigsten Fragen an mich ganz oben diese: <em>“Welchen Kappzaum soll ich mir kaufen?“ </em>Meine Gegenfrage lautet dann immer: <em>„Was wollen Sie denn mit dem Kappzaum für eine Arbeit ausführen?“</em> Die Auswahl an verschiedenen Kappzäumen ist sehr groß. Und je nachdem was ich machen möchte, wähle ich den dafür geeignetsten Kappzaum aus.</p>
<p>Eine weitere häufige Frage lautet: <em>„Brauche ich überhaupt einen Kappzaum? Kann ich nicht auch mit einem Halfter, oder mit einer Trense arbeiten?“</em> Meine Gegenfrage lautet dann: <em>„Was wollen Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?“</em> Denn, je nachdem welche Ziele ich anstrebe, benötige ich einen Kappzaum oder kann auch mit einem anderen Kopfstück auskommen.</p>
<p>Ich habe nun eine dreiteilige Serie von Blogbeiträgen geschrieben, in der ich Ihnen erläutern möchte, wann ich mich warum für welchen Kappzaum entscheide und in der ich Ihnen verschiedene Kappzäume und deren Einsatz vorstelle.</p>
<p><strong>Warum überhaupt ein Kappzaum?</strong></p>
<p>Mit einem gut passenden und korrekt verschnallten Kappzaum sind Sie in der Lage, beim Longieren den Kopf des Pferdes punktgenau zu positionieren und zu steuern und das sogar nach entsprechender Vorbereitung auf großer Distanz zum Pferd (siehe <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs</a>). Über die Einwirkung eines Kappzaumes können Sie die für die gesunderhaltende Arbeit so entscheidend wichtige <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/03/03/das-stellen/" target="_blank">Genickstellung</a> erzielen. Über die Genickstellung und die Positionierung des Kopfes können Sie gezielt an der <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/03/24/die-langsbiegung/" target="_blank">Längsbiegung</a> des Pferdes arbeiten.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/pepegebogen.jpg" alt="pepegebogen.jpg" /></p>
<p>Das ist mit anderen gebisslosen Kopfstücken (z.B. einem Halfter) meiner Erfahrung nach nicht möglich. Der Kappzaum bietet den großen Vorteil, dass Sie Ihr Pferd hochwertig gymnastizierend ausbilden und arbeiten, und dabei das Pferdemaul schonen können. Egal was ich meinen Pferden beibringe: Ich arbeite immer zunächst ohne Gebiss und wähle erst später, wenn überhaupt <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  , ein Kopfstück mit Gebiss. Für mich gehört ein Kappzaum in die Grundausstattung eines jeden Pferdebesitzers.<br />
<span id="more-492"></span></p>
<p><strong>Zur Auswahl eines Kappzaums</strong></p>
<p>Generell gilt bei einem Kappzaum das, was ebenso für jedes andere Ausbildungsstück gelten sollte: Er muss eine hochwertige Arbeit ermöglichen und er muss dem Pferd gut passen.</p>
<p>Kappzäume finden Verwendung bei:</p>
<p>- der Longenarbeit/Doppellongenarbeit<br />
- der klassischen Handarbeit<br />
- bei der Arbeit am langen Zügel<br />
- und beim Reiten.</p>
<p>Es gibt Kappzäume in verschiedensten Ausführungen:</p>
<p>- schwere, stabile Kappzäume mit eisernen Nasenteilen<br />
- leichte Kappzäume ohne Eiseneinlage<br />
- Caveçon<br />
- Serreta</p>
<p>Hier stelle ich Ihnen den Kappzaum vor, der bei meinen Schülern/innen &#8211; zu Unrecht! &#8211; am häufigsten entsetzte Blicke auslöst.</p>
<p><strong>Der schwere, stabile Kappzaum</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/kapp1.jpg" alt="kapp1.jpg" /></p>
<p>Zugegeben, dieser Kappzaum sieht schon ein bisschen aus wie ein Marterinstrument. Er ist auch recht schwer, was vielen Pferdebesitzern/innen Sorgen macht. In meinen Augen ist dieses Modell aber tatsächlich die <strong>pferdefreundlichste Kappzaumvariante</strong> und das Modell, welches ich grundsätzlich zum Longieren empfehle, insbesondere wenn Sie nach unserem Longenkurs arbeiten. (Andere Modelle, wie z.B. das Caveçon, eignen sich für diese Arbeit nicht da sie unpräzise und zu scharf sind. Ausführlich gehe ich darauf im nächsten Blogbeitrag ein.)</p>
<p>Ein solcher Kappzaum verfügt in der Regel über 2 oder 3 massive Eisenteile, die über Gelenke miteinander verbunden sind. Er hat ein breites Nasenteil und soll gut abgepolstert sein.</p>
<p><strong>So passen Sie den Kappzaum an</strong></p>
<p>Ziehen Sie Ihrem Pferd den Kappzaum über und stellen Sie die korrekte Höhe des Kappzaumes ein. Der Kappzaum soll so hoch sitzen, dass das Nasenteil ca. 2 Finger unterhalb des Jochbeinknochens sitzt:</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/kapp2.jpg" alt="kapp2.jpg" /></p>
<p>Schnallen Sie den Kappzaum zu tief, drückt das Nasenteil auf den weichen Nasenknorpel. Dort ist die Pferdenase viel empfindlicher und Sie gehen Gefahr, dem Pferd die Atmung zu erschweren. Hier sitzt der Kappzaum deutlich zu tief:</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/kappzutief.jpg" alt="kappzutief.jpg" /></p>
<p>Sitzt der Kappzaum zu hoch, sitzt er zu nah an den Jochbeinen und drückt oftmals auf den Punkten, wo die Gesichtsnerven austreten. Dieser Kappzaum ist deutlich zu hoch verschnallt:</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/kappzuhoch.jpg" alt="kappzuhoch.jpg" /></p>
<p>Achten Sie immer auch darauf, dass der Kappzaum nicht an den Ohransätzen drückt. Hier liegen viele Akupunkturpunkte, die wir nicht „quetschen“ wollen. Sehr häufig ist der Stirnriemen zu eng. Da dieser nicht notwendig ist, machen Sie ihn im Zweifelsfall einfach ab.</p>
<p>Schließen Sie  bitte immer zuerst den Ganaschenriemen, dann erst den Nasenriemen. Dadurch verhindern Sie, dass zu großer Druck im Genick entsteht was passieren kann, wenn Sie erst den Nasenriemen zuziehen. Der Ganaschenriemen ist sehr wichtig und sollte auf Augenhöhe des Pferdes angebracht sein. Er verhindert, dass die Backenstücken in die Augen rutschen. Damit er das wirklich verhindert, muss er fest angezogen werden.</p>
<p>Überprüfen Sie beim fertig angezogenen Kappzaum immer noch einmal, ob Sie den Kappzaum verrutschen können. Wenn das Backenstück ins Auge rutschen kann, riskieren Sie im schlimmsten Fall die Gesundheit des Auges Ihres Pferdes und es dürfte Ihrem Pferd mit Sicherheit sehr unangenehm sein, wenn die Backenstücke bei der Arbeit zu nah ans Auge kommen. Bedenken Sie bitte, dass Sie beim longieren nicht sehen können, ob das äußere Backenstück ins Auge rutscht &#8211; seien Sie hier also besonders sorgsam bei der Anpassung und kontrollieren Sie lieber einmal mehr. Auf diesem Foto sehen sie, wie die Backenstücke ans Auge rutschen können:</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/backenstueckauge1.jpg" alt="backenstueckauge1.jpg" /></p>
<p>Die Backenstücke sollten aus einem durchgehenden Lederriemen bestehen. Bei manchen Kappzäumen ist ein Ring eingearbeitet, von dem der Ganaschenriemen abgeht. Diese Kappzäume sind meist instabil.</p>
<p>Nachdem Sie den Ganaschenriemen geschlossen haben, schließen Sie den Nasenriemen. Bei der Anpassung des Kappzaumes ist darauf zu achten, dass die Nasenteile gut um die Nase anliegen. Es dürfen keine großen Lücken seitlich der Nase und kein Dreieck über dem Nasenrücken entstehen. Wenn das doch der Fall ist, kommt es zu schädlichen und schmerzhaften Klammerwirkung der Eisenteile auf der Nase. In diesem Fall passt der Kappzaum nicht. Eventuell kann ein Schmied den Kappzaum für Ihr Pferd passend machen. Ansonsten müssen Sie sich nach einem anderen Kappzaum umsehen.</p>
<p>Auch der Nasenriemen muss fest angezogen werden. Wenn der Kappzaum nur lose verschnallt wird oder nicht optimal passt, bleibt der mittlere Ring, in dem die Longe eingehakt wirkt, bei Einwirkung nicht mittig der Nase sitzen, wie hier zu sehen:</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/seitlichverrutscht2.jpg" alt="seitlichverrutscht2.jpg" /></p>
<p>Damit geht die wichtigste Einwirkungsmöglichkeit die der Kappzaum bietet, die gezielte Positionierung des Kopfes und die korrekte Herstellung der Stellung verloren und die einwirkenden Kräfte wirken seitlich verziehend auf das Genick des Pferdes ein.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/kraftpfeile.jpg" alt="kraftpfeile.jpg" /></p>
<p>Falls Ihr Kappzaum über einen Kehlriemen verfügt verschnallen Sie diesen so locker, dass Sie eine Faust zwischen Kehle und Riemen halten können. Oder, Sie entfernen diesen Riemen, da er überflüssig ist <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>In meinem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/25/der-kappzaum-teil-2-kappzaume-der-filigranen-art/" target="_blank">nächsten Blogbeitrag</a> stelle ich Ihnen weitere Kappzäume vor und im <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/06/01/der-kappzaum-teil-3-die-gewohnung-an-den-kappzaum/" target="_blank">dritten Teil</a> geht es dann um die Gewöhnung des Pferdes an den Kappzaum.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die freie Arbeit im Sinne des Longenkurses Teil II</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/11/die-freie-arbeit-im-sinne-des-longenkurses-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 02:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich Ihnen gezeigt, wie ich eine Brücke von der Longenarbeit nach dem Longenkurs hin zur Freiarbeit baue. Als Zwischenschritt habe ich mir mit einem Seil um den Hals meiner Pferde geholfen. Nun lasse ich das Seil weg und gucke, was schon klappt.
Gehen in Stellung mit angehobener innerer Schulter:
 

Freies Übertretenlassen/Schulterherein:
 

  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2010/05/04/die-freie-arbeit-im-sinne-des-longenkurses/">Letzte Woche</a> habe ich Ihnen gezeigt, wie ich eine Brücke von der Longenarbeit nach dem <a target="_blank" href="http://wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php?/">Longenkurs</a> hin zur Freiarbeit baue. Als Zwischenschritt habe ich mir mit einem Seil um den Hals meiner Pferde geholfen. Nun lasse ich das Seil weg und gucke, was schon klappt.</p>
<p>Gehen in Stellung mit angehobener innerer Schulter:</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/gis1.jpg' alt='gis1.jpg' /></p>
<p><span id="more-481"></span><br />
Freies Übertretenlassen/Schulterherein:</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/fue1.jpg' alt='fue1.jpg' />
</p>
<p style="text-align: center">  <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/fue2.jpg' alt='fue2.jpg' />
</p>
<p style="text-align: center">  <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/fue3.jpg' alt='fue3.jpg' />
</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/fue4.jpg' alt='fue4.jpg' />
</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/fue5.jpg' alt='fue5.jpg' /></p>
<p>Trab auf kurzer Distanz:</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/t1.jpg' alt='t1.jpg' />
</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/t2.jpg' alt='t2.jpg' />
</p>
<p style="text-align: center">  <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/t3.jpg' alt='t3.jpg' /></p>
<p>Wie das in der Bewegung aussieht, sehen Sie hier <a target="_blank" href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/lkfrei2.php">in diesem Film</a>.</p>
<p>Noch sind wir nicht ganz bei meinem Zielbild angekommen, aber ich bin sehr zuversichtlich, das mein Wunschziel, nämlich dass mein Pferd auch auf großer Entfernung in schwungvoller Bewegung in guter, gesunder Selbsthaltung laufen kann, zu erreichen ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die freie Arbeit im Sinne des Longenkurses</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 02:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von Ihnen kennen und arbeiten nach unserem Longenkurs. Diese Arbeit bringt es mit sich, dass man bei allem, was man mit dem Pferd macht, auf die Haltungsmanier des Pferdes achtet. Wir wissen ja, dass eine schlechte Laufhaltung auf einem Kreis dem Pferd schadet. Und so habe ich den Anspruch, dass meine Pferde nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von Ihnen kennen und arbeiten nach unserem <a target="_blank" href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php">Longenkurs</a>. Diese Arbeit bringt es mit sich, dass man bei allem, was man mit dem Pferd macht, auf die Haltungsmanier des Pferdes achtet. Wir wissen ja, dass eine schlechte Laufhaltung auf einem Kreis dem Pferd schadet. Und so habe ich den Anspruch, dass meine Pferde nicht nur an der Longe oder unter dem Sattel, sondern auch bei der Freiarbeit die Regeln des „guten Gehens“ einhalten. </p>
<p>Mein Wunschzielbild ist es, dass meine Pferde später auch bei der Freiarbeit:</p>
<p>- gestellt und gebogen,<br />
- mit angehobener innerer Schulter,<br />
- spurig,<br />
- mit aktiver Hinterhand und<br />
- mit hochschwingendem Rücken<br />
- losgelassen gehen.</p>
<p>Und so experimentiere ich zur Zeit damit herum, wie ich das durch die Longenkursarbeit von meinen Pferden Gelernte in die Freiarbeit übernehmen kann.<br />
<span id="more-476"></span> </p>
<p>So übe ich z.B. die Basisübungen „Führen in Stellung“, das „Übertretenlassen/Schulterherein“, die langsamen Schritt-Trab(=&#8221;Schrat&#8221; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )-Übergänge ohne Kappzaum und ich bin sehr begeistert darüber, wie gut das schon klappt! Sobald meine Pferde Ansätze in die richtige Richtung machen, spreche ich das Lobwort und gebe etwas Futter zur Bestätigung (siehe <a target="_blank" href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/05/06/clickertraining-in-der-pferdeausbildung/">Clickertraining</a>). So verstehen meine Pferde erstaunlich schnell, was ich von ihnen möchte.</p>
<p>Auf dem Weg zum freien Schulterherein:</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lkfrei3.jpg' alt='lkfrei3.jpg' /></p>
<p>Langsamer Trab auf kurzer Distanz: </p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lkfrei4.jpg' alt='lkfrei4.jpg' /> </p>
<p><strong>Tipp</strong></p>
<p>Sie können den Übergang zur Freiarbeit für sich und Ihr Pferd leichter machen, wenn Sie als Zwischenschritt eine Zeit mit einem Seil um den Hals Ihres Pferdes arbeiten. Dazu nehmen Sie ein Seil (z.B. eine Longe), legen eine lockere Schlaufe um den Hals und machen einen Knoten in das Seil. In diesen Knoten haken Sie den Karabiner Ihres Seils wieder ein, damit sich die Schlaufe um den Hals nicht zuziehen kann.</p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lkfrei1.jpg' alt='lkfrei1.jpg' /></p>
<p style="text-align: center"> <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/lkfrei2.jpg' alt='lkfrei2.jpg' /></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/lkfrei1.php">In diesem Film</a> können Sie sich die Anfänge dieser Art zu arbeiten anschauen. Wie dann unsere ersten Versuche „ganz ohne“ aussehen, zeige ich Ihnen nächste Woche. <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Longentraining mit Country Boy: eine Vier-Wochen-Doku &#8211; 2. Teil</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/06/02/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-2-teil/</link>
		<comments>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/06/02/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-2-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 02:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/06/02/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-2-teil/</guid>
		<description><![CDATA[Während Sie in der letzten Woche die Anfänge meiner Longenkursarbeit mit dem Tinker Country Boy verfolgen konnten, sehen Sie hier nun den Verlauf der nächsten zwei Wochen.
Video 3 &#8211; Es geht voran

Beim Führen in Stellung entspannt Country Boy mittlerweile sehr gut.
Er ist schön langsam geworden und es klappt immer öfter, ihn in Stellung Anhalten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Sie in der <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/05/19/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-1-teil/" target="_blank">letzten Woche</a> die Anfänge meiner <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkursarbeit</a> mit dem Tinker Country Boy verfolgen konnten, sehen Sie hier nun den Verlauf der nächsten zwei Wochen.</p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/countryboy3.php" target="_blank"><strong>Video 3 &#8211; Es geht voran</strong></a></p>
<ul>
<li>Beim Führen in Stellung entspannt Country Boy mittlerweile sehr gut.</li>
<li>Er ist schön langsam geworden und es klappt immer öfter, ihn in Stellung Anhalten und Antreten zu lassen, ohne dass er dabei mit der Hinterhand ausfällt oder sich mit dem Kopf aus der Stellung hebelt.</li>
<li>Auch das Übertretenlassen wird nun viel ruhiger ausgeführt.</li>
<li>Der Trab ist mittlerweile sehr gut geworden. Er hält einen gleichmäßigen, ruhigen Takt und hat eine gute Haltung entwickelt.</li>
<li>Er hat gelernt die innere Schulter anzuheben und läuft schon sehr spurig.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/countryboy4.php" target="_blank"><strong>Video 4 &#8211; Schöne Erfolge</strong></a></p>
<ul>
<li>Da Country Boy die Grundstabilität im Longierzirkel gefunden hat, können wir unsere Arbeit in die große Bahn verlegen. Dort habe ich uns aus Dualgassen eine Quadratvolte und aus Pylonen einen Kreis aufgebaut.</li>
<li>Dadurch, dass ich Country Boy mal innen entlang und mal außen an den Hindernissen vorbei longiere, kann ich anfangen, mit Tempo und Schwungentfaltung zu spielen. Wenn ich den  Kreis verkleinere, verlangsame ich das Tempo und biege Country Boy vermehrt.</li>
<li>Anschließend entlasse ich Country Boy wieder auf einen größeren Zirkel und lasse ihn etwas mehr gehen. Durch das Verschieben der Kreise und die Veränderungen der Kreisradien reagiert Country Boy sehr gut auf meine Hilfen und Körpersprache.</li>
<li>Er arbeitet konzentriert und entspannt mit.</li>
</ul>
<p>Country Boy hat in der doch recht kurzen Zeit von vier Wochen deutlich Muskulatur aufgebaut. Das fällt auch den Besitzer sofort auf, als sie am Ende der Ausbildungszeit zu mir kommen. Als die 13-jährige Tochter Country Boy bei mir reitet, fällt ihr auf, wie anders sich die Bewegungen von Country Boy anfühlen.</p>
<p>Ich wünsche Country Boy und seiner Familie alles Liebe und Gute für die Zukunft und bedanke mich sehr für das in mich gesetzte Vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Longentraining mit Country Boy: eine Vier-Wochen-Doku &#8211; 1. Teil</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/05/26/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-1-teil/</link>
		<comments>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/05/26/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-1-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 02:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Babette Teschen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Longieren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/05/26/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-1-teil/</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen meines Longenkurs beschreibe ich, was mit einem Pferd, welches keine gravierenden gesundheitlichen oder psychischen Probleme hat, in vier Wochen Training nach dem Longenkurs zu erreichen ist:

Das Pferd sollte taktklar mit weichen, fließenden Bewegungen laufen.
Es sollte konstant den Hals und Rücken locker lassen.
Es sollte relativ spurig laufen.
Es sollte konstant die innere Schulter angehoben halten.
Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen meines <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs</a> beschreibe ich, was mit einem Pferd, welches keine gravierenden gesundheitlichen oder psychischen Probleme hat, in vier Wochen Training nach dem Longenkurs zu erreichen ist:</p>
<ul>
<li>Das Pferd sollte taktklar mit weichen, fließenden Bewegungen laufen.</li>
<li>Es sollte konstant den Hals und Rücken locker lassen.</li>
<li>Es sollte relativ spurig laufen.</li>
<li>Es sollte konstant die innere Schulter angehoben halten.</li>
<li>Es sollte einen zufriedenen, ausgeglichenen Eindruck bei der Arbeit vermitteln.</li>
<li>Es sollte sichtbar beginnen, „gute“ Muskulatur zu entwickeln.</li>
<li>Es sollte willig und prompt auf Ihre Hilfen reagieren.</li>
</ul>
<p>Um Ihnen zu zeigen, dass diese Ziele sehr realistisch sind, habe ich den Tinkerwallach &#8220;Country Boy&#8221;, der vier Wochen zum Longentraining bei mir war, einmal die Woche für Sie per Filmaufnahmen festgehalten und werde Ihnen diese Aufnahmen nun in diesem und dem folgenden Blogeintrag zeigen. Country Boys Entwicklung kann man so sehr gut erkennen.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-content/uploads/countryboy.jpg" alt="countryboy.jpg" /></p>
<p><span id="more-306"></span><strong>Über Country Boy</strong></p>
<p>Country Boy ist ein 5-jähriger Tinkerwallach. Er wurde aus Irland importiert. Seine Besitzer kauften ihn eingeritten für ihre 13-jährige Tochter. Country Boy zeigte sich immer sehr brav. Nur wenn er etwas nicht verstand, blieb er stehen und bewegte sich keinen Zentimeter mehr.</p>
<p>Die Probleme, weswegen seine Besitzer ihn auf die weite Reise zu mir schickten, zeigten sich unter dem Reiter und auch an der Longe durch sein <strong>Mangel an Balance, Takt und Losgelassenheit</strong>. Außerdem schnickte er häufig mit seinem Kopf. Auf den Rat von Trainern vor Ort wurde versucht, Country Boy mit Ausbindern zu longieren. Aber diese Versuche besserten das Verhalten nicht, eher im Gegenteil. So entschieden sich die Besitzer von Country Boy, ihn zu mir zu bringen.</p>
<p>Vor der ersten Trainingseinheit nehme ich Country Boy genau in Augenschein. Ich gucke, ob das Genick und die Halswirbelsäule beweglich sind, betrachte das Gebäude des Pferdes, die vorhandene Muskulatur und taste ihn nach Stresspunkten ab. Bei Country Boy fand ich keine Auffälligkeiten, allerdings war er von der Muskulatur viel zu schwach entwickelt.</p>
<p>Und nun lade ich Sie ein, mir bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.<a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/countryboy1.php" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/countryboy1.php" target="_blank"><strong>Erstes Video &#8211; Die Anfänge</strong></a></p>
<ul>
<li>Ich beginne mit der Übung „Führen in Stellung“. Linke Hand machte Country Boy die Übung von Anfang an problemlos mit. Auf der rechten Hand wollte er sich gar nicht führen, geschweige denn „in Stellung“ führen lassen. Er drückte massiv gegen mich und blieb immer wieder stehen. Ich habe ihm eine innere Bande gebaut und ihm immer wieder geduldig erklärt, was ich von ihm möchte. Jeden kleinen Ansatz in die richtige Richtung habe ich positiv verstärkt.</li>
<li>Das langsame Antraben klappte auf beiden Händen von Anfang an erstaunlich gut.</li>
<li>Am Ende der Einheit lasse ich Country Boy noch etwas ohne Einwirkung meinerseits an der Longe traben, um sein Bewegungsmuster beobachten zu können. Dabei können Sie gut sehen, wie das normale Laufverhalten eines Pferdes auf einem Kreis aussieht, wenn es sich nicht auf die Kreislinie biegt.</li>
<li>Country Boy fällt in den Kreis. Er stellt sich nach außen und drückt den Rücken weg. Er lässt sich nicht los und läuft stark auf der Vorhand.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/countryboy2.php" target="_blank"><strong>Zweites Video &#8211; Erste Fortschritte</strong></a></p>
<ul>
<li>Eine Woche ist nun vergangen. Wir haben täglich geübt.</li>
<li>Das Führen in Stellung klappt nun sehr gut.</li>
<li>Wir haben mit dem Übertreten begonnen, was noch deutlich zu schnell und unkoordiniert ausgeführt wird.</li>
<li>Aus dem langsamen Antraben heraus lasse ich die Longe länger werden, wobei ich darauf achte, dass Country Boy die Stellung und Biegung beibehält.</li>
<li>Man kann gut erkennen, dass Country Boy anfängt, den Weg in die Tiefe „zu suchen“.</li>
</ul>
<p>Die weitere Entwicklung von Country Boy zeige ich Ihnen im nächsten Blog <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/05/26/longentraining-mit-country-boy-eine-vier-wochen-doku-1-teil/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
	</channel>
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