Babettes Praxis-Blog

Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Der Kappzaum – Teil 1: Was Sie über dieses Werkzeug wissen sollten

Longieren ist mein Steckenpferd und da ich in unserem Longenkurs das Longieren am Kappzaum vorstelle, steht auf der Hitliste der häufigsten Fragen an mich ganz oben diese: “Welchen Kappzaum soll ich mir kaufen?“ Meine Gegenfrage lautet dann immer: „Was wollen Sie denn mit dem Kappzaum für eine Arbeit ausführen?“ Die Auswahl an verschiedenen Kappzäumen ist sehr groß. Und je nachdem was ich machen möchte, wähle ich den dafür geeignetsten Kappzaum aus.

Eine weitere häufige Frage lautet: „Brauche ich überhaupt einen Kappzaum? Kann ich nicht auch mit einem Halfter, oder mit einer Trense arbeiten?“ Meine Gegenfrage lautet dann: „Was wollen Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?“ Denn, je nachdem welche Ziele ich anstrebe, benötige ich einen Kappzaum oder kann auch mit einem anderen Kopfstück auskommen.

Ich habe nun eine dreiteilige Serie von Blogbeiträgen geschrieben, in der ich Ihnen erläutern möchte, wann ich mich warum für welchen Kappzaum entscheide und in der ich Ihnen verschiedene Kappzäume und deren Einsatz vorstelle.

Warum überhaupt ein Kappzaum?

Mit einem gut passenden und korrekt verschnallten Kappzaum sind Sie in der Lage, beim Longieren den Kopf des Pferdes punktgenau zu positionieren und zu steuern und das sogar nach entsprechender Vorbereitung auf großer Distanz zum Pferd (siehe Longenkurs). Über die Einwirkung eines Kappzaumes können Sie die für die gesunderhaltende Arbeit so entscheidend wichtige Genickstellung erzielen. Über die Genickstellung und die Positionierung des Kopfes können Sie gezielt an der Längsbiegung des Pferdes arbeiten.

pepegebogen.jpg

Das ist mit anderen gebisslosen Kopfstücken (z.B. einem Halfter) meiner Erfahrung nach nicht möglich. Der Kappzaum bietet den großen Vorteil, dass Sie Ihr Pferd hochwertig gymnastizierend ausbilden und arbeiten, und dabei das Pferdemaul schonen können. Egal was ich meinen Pferden beibringe: Ich arbeite immer zunächst ohne Gebiss und wähle erst später, wenn überhaupt ;-) , ein Kopfstück mit Gebiss. Für mich gehört ein Kappzaum in die Grundausstattung eines jeden Pferdebesitzers.

Zur Auswahl eines Kappzaums

Generell gilt bei einem Kappzaum das, was ebenso für jedes andere Ausbildungsstück gelten sollte: Er muss eine hochwertige Arbeit ermöglichen und er muss dem Pferd gut passen.

Kappzäume finden Verwendung bei:

- der Longenarbeit/Doppellongenarbeit
- der klassischen Handarbeit
- bei der Arbeit am langen Zügel
- und beim Reiten.

Es gibt Kappzäume in verschiedensten Ausführungen:

- schwere, stabile Kappzäume mit eisernen Nasenteilen
- leichte Kappzäume ohne Eiseneinlage
- Caveçon
- Serreta

Hier stelle ich Ihnen den Kappzaum vor, der bei meinen Schülern/innen – zu Unrecht! – am häufigsten entsetzte Blicke auslöst.

Der schwere, stabile Kappzaum

kapp1.jpg

Zugegeben, dieser Kappzaum sieht schon ein bisschen aus wie ein Marterinstrument. Er ist auch recht schwer, was vielen Pferdebesitzern/innen Sorgen macht. In meinen Augen ist dieses Modell aber tatsächlich die pferdefreundlichste Kappzaumvariante und das Modell, welches ich grundsätzlich zum Longieren empfehle, insbesondere wenn Sie nach unserem Longenkurs arbeiten. (Andere Modelle, wie z.B. das Caveçon, eignen sich für diese Arbeit nicht da sie unpräzise und zu scharf sind. Ausführlich gehe ich darauf im nächsten Blogbeitrag ein.)

Ein solcher Kappzaum verfügt in der Regel über 2 oder 3 massive Eisenteile, die über Gelenke miteinander verbunden sind. Er hat ein breites Nasenteil und soll gut abgepolstert sein.

So passen Sie den Kappzaum an

Ziehen Sie Ihrem Pferd den Kappzaum über und stellen Sie die korrekte Höhe des Kappzaumes ein. Der Kappzaum soll so hoch sitzen, dass das Nasenteil ca. 2 Finger unterhalb des Jochbeinknochens sitzt:

kapp2.jpg

Schnallen Sie den Kappzaum zu tief, drückt das Nasenteil auf den weichen Nasenknorpel. Dort ist die Pferdenase viel empfindlicher und Sie gehen Gefahr, dem Pferd die Atmung zu erschweren. Hier sitzt der Kappzaum deutlich zu tief:

kappzutief.jpg

Sitzt der Kappzaum zu hoch, sitzt er zu nah an den Jochbeinen und drückt oftmals auf den Punkten, wo die Gesichtsnerven austreten. Dieser Kappzaum ist deutlich zu hoch verschnallt:

kappzuhoch.jpg

Achten Sie immer auch darauf, dass der Kappzaum nicht an den Ohransätzen drückt. Hier liegen viele Akupunkturpunkte, die wir nicht „quetschen“ wollen. Sehr häufig ist der Stirnriemen zu eng. Da dieser nicht notwendig ist, machen Sie ihn im Zweifelsfall einfach ab.

Schließen Sie bitte immer zuerst den Ganaschenriemen, dann erst den Nasenriemen. Dadurch verhindern Sie, dass zu großer Druck im Genick entsteht was passieren kann, wenn Sie erst den Nasenriemen zuziehen. Der Ganaschenriemen ist sehr wichtig und sollte auf Augenhöhe des Pferdes angebracht sein. Er verhindert, dass die Backenstücken in die Augen rutschen. Damit er das wirklich verhindert, muss er fest angezogen werden.

Überprüfen Sie beim fertig angezogenen Kappzaum immer noch einmal, ob Sie den Kappzaum verrutschen können. Wenn das Backenstück ins Auge rutschen kann, riskieren Sie im schlimmsten Fall die Gesundheit des Auges Ihres Pferdes und es dürfte Ihrem Pferd mit Sicherheit sehr unangenehm sein, wenn die Backenstücke bei der Arbeit zu nah ans Auge kommen. Bedenken Sie bitte, dass Sie beim longieren nicht sehen können, ob das äußere Backenstück ins Auge rutscht – seien Sie hier also besonders sorgsam bei der Anpassung und kontrollieren Sie lieber einmal mehr. Auf diesem Foto sehen sie, wie die Backenstücke ans Auge rutschen können:

backenstueckauge1.jpg

Die Backenstücke sollten aus einem durchgehenden Lederriemen bestehen. Bei manchen Kappzäumen ist ein Ring eingearbeitet, von dem der Ganaschenriemen abgeht. Diese Kappzäume sind meist instabil.

Nachdem Sie den Ganaschenriemen geschlossen haben, schließen Sie den Nasenriemen. Bei der Anpassung des Kappzaumes ist darauf zu achten, dass die Nasenteile gut um die Nase anliegen. Es dürfen keine großen Lücken seitlich der Nase und kein Dreieck über dem Nasenrücken entstehen. Wenn das doch der Fall ist, kommt es zu schädlichen und schmerzhaften Klammerwirkung der Eisenteile auf der Nase. In diesem Fall passt der Kappzaum nicht. Eventuell kann ein Schmied den Kappzaum für Ihr Pferd passend machen. Ansonsten müssen Sie sich nach einem anderen Kappzaum umsehen.

Auch der Nasenriemen muss fest angezogen werden. Wenn der Kappzaum nur lose verschnallt wird oder nicht optimal passt, bleibt der mittlere Ring, in dem die Longe eingehakt wirkt, bei Einwirkung nicht mittig der Nase sitzen, wie hier zu sehen:

seitlichverrutscht2.jpg

Damit geht die wichtigste Einwirkungsmöglichkeit die der Kappzaum bietet, die gezielte Positionierung des Kopfes und die korrekte Herstellung der Stellung verloren und die einwirkenden Kräfte wirken seitlich verziehend auf das Genick des Pferdes ein.

kraftpfeile.jpg

Falls Ihr Kappzaum über einen Kehlriemen verfügt verschnallen Sie diesen so locker, dass Sie eine Faust zwischen Kehle und Riemen halten können. Oder, Sie entfernen diesen Riemen, da er überflüssig ist :-) .

In meinem nächsten Blogbeitrag stelle ich Ihnen weitere Kappzäume vor und im dritten Teil geht es dann um die Gewöhnung des Pferdes an den Kappzaum.

18. Mai 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Longieren 20 Kommentare »

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20 Reaktionen zu “Der Kappzaum – Teil 1: Was Sie über dieses Werkzeug wissen sollten”

 

Von Belle • 18. Mai 2010

Juhu, der Blogbeitrag über den Kappzaum ist da und sollen noch welche folgen *freu* vielen Dank für deine Mühe!

Liebe Grüße Belle :)
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Sehr gerne :-) ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Tatjana • 18. Mai 2010

Danke liebe Babette für die genaue Erklärung. Muß zu meiner Schande gestehen, das ich leider in der falschen Reihenfolge verschnallt hätte. Gut das ich den Betrag noch gefunden habe bevor der Kappzaum angekommen ist ;o)

Liebe Grüße
schnuppe0909
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Das ist weiß Gott keine Schande…
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Silvia • 18. Mai 2010

Ich muss auch gestehen, das ich immer erst den Nasenriemen geschlossen habe. Aber das werd ich jetzt ändern. Und ich glaub, ich mache auch den Stirnriemen ab. Ich finde das nämlich auch recht eng.
Schön, dass du dazu nochmal einen Blog machst. Ist ein wichtiges Thema wo immer viele Fragen aufkommen. :-)
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Das stimmt wohl :-) ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Valeska • 20. Mai 2010

aaah, auch gutes Wissen für Nichtpferdebesitzer und Reitanfänger :)
Deswegen lese ich die Blogeinträge so gerne.
LG, Valeska
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Das freut mich :-) ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Christine • 24. Mai 2010

Toller, anschaulicher, informativer Beitrag, die Fotos sind fantastisch und du erklärst immer so dass man es auch sofort umsetzen kann, danke!!!!
____________________________________________
Vielen Dank für Dein Lob! Ich freue mich sehr :-)
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Sabine • 25. Mai 2010

“Es dürfen keine großen Lücken seitlich der Nase und kein Dreieck über dem Nasenrücken entstehen.” Kannst du das bitte genauer erklären, bin im Moment leider sehr begriffsstutzig…
Und danke auch von mir für den anschaulichen und wichtigen Beitrag!!
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Hallo Sabine,
wenn Du von oben auf den Kappzaum guckst, dürfen zwischen Nase und Kappzaumnasenteil keine Hohlräume sein, jetzt besser zu verstehen?
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Isabelle • 25. Mai 2010

Besten Dank Babette
Das aller tollste an Deinen Ausführungen ist, dass Du am Anfang anfängst. Mega! Merci und Grüsse aus der Schweiz Isabelle
____________________________________________
:-)
Sehr gerne!
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Therese • 28. Mai 2010

Super! Der Kappzaun war für mich immer ein riesen Mystherium und keiner konnte mir wirkliche Antworten geben. Jetzt ist auf einmal alles Glockenklar… Freue mich schon auf die nächsten “Folgen”
Muchas Grazias :)
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Sehr gerne :-) ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Corinna • 1. Juni 2010

Hallo Babette,
super die detallierte Erläuterungen! Auch wenn ich mich im letzten Jahr schon alleine da durchgearbeitet habe, sind mir ein paar Dinge noch neu > Dreieck über dem Nasenrücken??? Ein paar kleine Lücken sind da schon. Also ich mach mal ein Foto von meiner “Nase”Snerpa mit Kappzaum.
Gruß Corinna
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Hallo Corinna,
ja, mach das ruhig :-) ,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Kerstin • 1. Juni 2010

Hallo Babette,
danke für die super Erklärung! Würdest du verraten wo man das Kappzaum auf deinen Fotos kaufen kann, ich habe bisher noch kein so schön gearbeitetes in den Läden gesehen??? Ich habe bisher mit einem dünnen Kappzaum longiert und möchte nun deinen Longenkurs mit dem schweren Kappzaum machen!
Liebe Grüße
Kerstin
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Hallo Kerstin,
bei dem Kappzaum handelt es sich um das Modell Classiv von der Fa. Loesdau,
liebe Grüße,
Babette

 

Von Birgit • 16. Juni 2010

Hihi,
ich bin ja durch den Kurs letztens bekehrt mich bzgl. Stellungsarbeit von meinem heißgeliebten Cavecon zu trennen und mir doch so ein Monsterteil zuzulegen (musste feststellen daß Monsieur irgendwie doch mit ner Schlange verwandt ist :shock: ) und hab jetzt nochmal nachgelesen, auf was ich alles achten muß.
Dabei hab ich festgestellt, daß Euer Pferdemodell NUR auf dem 1. Bild mit dem korrekt verschnallten Kappzaum freundlich guckt, auf den anderen Bildern ist er reichlich mißmutig :-) :-) :-)
Habt Ihr ihn da extra motiviert oder ist das so daß er sich dachte WAS MACHT DIE DENN DA SONST KANN SIE ES DOCH AUCH
Liebe Grüsse
Birgit
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*ggg*
Das Pepe auf den Bilder so “abgefressen” guckt, ist uns erst beim Betrachten der Bilder aufgefallen. Der Blick spricht echt Bände, nicht wahr?
Liebe Grüße,
Babette

 

Von christina • 20. Juni 2010

hallo babette,
bin durch deinen longierkurs ganz gierig auf longieren geworden. hab mir jetzt einen kappzaum gekauft und schon bin ich das erste mal verunsichert. habe ein kleines dreieck über der nase und rechts und links der nase auch. dennoch sitzt der zaum fest und läßt sich nicht verrutschen. ist das schlimm? muss er komplett anliegen?
lieben gruß, dein kurs am eckhof war super
christina
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Hallo Christina,
ohne das ich es selber fühlen/sehen kann, kann ich Dir die Frage so schwer beantworten.
Also einen Finger platz finde ich noch im Rahmen und ein kleines Dreieck über der Nase finde ich auch akzeptabel, wenn das Pferd einen zufriedenen Eindruck macht. Du kannst mir gerne mal Fotos schicken, dann kann ich Dir etwas besser antworten.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von christina • 22. Juni 2010

Hallo, bin schon lange auf der suche nach einem kappzaum, aber für breitmaulfrösche gibts sowas anscheinend nicht…
Meine zwei kalten haben gebisse mit 17,5 und 18,5 cm.
es passt in der regel nicht mal ein reguläres KB halfter oder trense. haben größe Kaltblut extra. können sie uns helfen, sowas zu finden? lege bei meinen beiden extrem wert auf gymastizierung und ausbildung, und da wäre der kappzaum echt wichtig. Vor allem weil ich grade den beitrag gelesen hab. den longenkurs hab ich auch grade bestellt. bin schon gespannt… habe auch einen ronaldo, nur etwas schwerer (so ca. 1000kg) der von seinen vorbesitzern massiv geschlagen wurde… viel arbeit, aber es macht mit mut, dass es wiklich wieder werden kann mit solchen pferden.
viele grüße Christina
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Liebe Christina,
ob es für so große Köpfe einen Kappzaum von der Stange gibt, kann ich Dir leider nicht sagen. Wahrscheinlich musst Du Dir einen Massanfertigen lassen. Das macht zum Beispiel Natascha Gauert. Du findest sie, wenn Du googelst.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Christina Reichhardt • 10. November 2010

Hallo,

darf ich fragen, wo ich dieses Kappzaum-Modell kaufen kann? Es gibt soviele verschiedene….

Danke

LG
Christina
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Die Modelle, die Du hier siehst sind von der Firma Loesdau. Es sind die Modelle Profi und Classic.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Julia • 10. März 2011

Nach vielem Ausprobieren habe ich immer noch keinen passenden Kappzaum gefunden. Mittlerweile glaube ich, dass mein erster doch noch der beste war (Loesdau Classic). Allerdings fand ich damals den Abstand zum Auge zu knapp. Der sieht bei Pepe oben aber auch nicht viel anders aus. Findest du diesen Abstand denn generell ausreichend und falls ja, sollte dann aber das Backenstück gerade verlaufen? Das tat es bei mir nämlich nicht, da ich nur durch Festiehen des Ganaschenriemens überhaupt so einen Abstand zum Auge erreichen konnte.
Liebe Grüße,
Julia
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Hallo Julia,
ich finde den Abstand, wie er auf dem Bild von Pepe ist ausreichend, etwas mehr Platz wäre freilich schöner. Wenn die Backenstücke etwas schräg laufen, macht das nichts.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Manuela • 18. April 2011

Hallo Babette,

zuerst einmal: ich finde deine Seite hervorragend und besonders empfehlenswert. Habe seit ca. 40 Jahren mit Pferden zu tun und hatte bislang immer noch kein Kappzaum. Nun schon (bin von dir überzeugt worden). Werde jetzt langsam mein Pferd daran gewöhnen. Nur eine Frage hätte ich da: Wenn nun doch dieses “Dreieck” auf der Nase entsteht, dann man das einfach so passender formen (natürlich mit Hammer und ….)oder kann das brechen? Habe auch das Classic von Loesdau. Ich habe hier irgendwo gelesen, dass man es von einem Schmied? verändern lassen könnte.
Liebe Grüße aus Braunschweig
Manuela
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Hallo Manuela,
vielen Dank für Dein tolles Lob :-) .
Was Deine Frage angeht: Eisen kann man bearbeiten, Messing nicht. Ich glaube, der Loesdau Classic ist nicht aus Eisen, aber ich bin mir nicht sicher. Ich würde an Deiner Stelle Deinen Schmied fragen. Der dürfte sich mit Metallen auskennen und kann Dir das Anpassen dann sicher auch ausführen.
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Beate • 18. Mai 2011

Ich habe diesen Beitrag gerade gelesen, und habe mir vorgenommen, das alles aufzuschreiben, damit ich das morgen alles in Ruhe kontrollieren kann und nichts vergesse :)
Ich habe gerade schon bemerkt, dass ich den Ganaschenriemen enger schnallen muss (Ich war mir nie ganz sicher, wie eng dieser sein muss) und den Nasenriemen muss ich auch mal kontrollieren. Kann ich bei diesem auch einmal vorsichtig links oder rechts ziehen, wenn ich mir nicht sicher bin, ob er gut sitzt?
Lg :)
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Hallo Beate,
ja, das kannst Du machen,
Liebe Grüße,
Babette

 

Von Isa • 24. Juni 2011

Hallo Babette,

erst mal auch von mir, super dein Beitrag!!!
Ich habe leider eigentlich noch keine Erfahrung mit dem Kappzaum interessiere mich aber sehr dafür und für mich ist das Prinzip total einleuchtend (kann mit allem anderen nichts anfangen hinsichtlich longieren). Allerdings longiere ich trotzdem immer noch notgedrungen mit dem Halfter, da ich noch kein eigenes Pferd habe und mein Pfelgepferd leider keinen Kappzaum besitzt. Ich überlege allerdings vllt einen anzuschaffen. Aber sie sind halt nicht ganz billig vor allem wenn man noch Studentin ist):
Das andere ist, wie man eben sieht ist es oft schwierig einen passenden zu finden. Tja und ich glaube kaum, dass er mal meinem zukünftigen eigenen passen wird…das ich hoffentlich in 1-2 Jahren haben werde(-:

aber zurück zum Thema, wie gesagt ich überlege noch, was ich machen soll (das Pflegepferd habe ich auch erst neu)
aber was ich nicht ganz verstanden habe bei deinen Erklärungen, war die Sache mit dem Ganaschenriemen und der Höhe der Augen…ich glaube ich stehe da auf dem Schlauch.
Meinst du, wenn der Riemen weiterlaufen würde, müsste er durchs Pferdeauge laufen? (ist das mit ‘auf der Höhe der Augen gemeint?)
Vielen lieben Dank im Voraus für deine Hilfe!

Liebe Grüße

isda

 

Von kappzaum richtig einstellen - Seite 3 • 7. August 2011

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Von Andrea Schwiegel • 8. November 2011

Hallo Babette,
vielen Dank fuer die vielen tollen Tipps auf Eurem Blog. Ich arbeite schon eine Weile nach Eurem Longenkurs und sehe, dass meine englische Vollblutstute (sie kam vom Rennsport mit massiven Rueckenproblemen) ihre Losgelassenheit und Balance langsam findet. Beim Galloppieren hapert’s noch, deshalb konzenyrieren wir uns mehr auf Schritt und Trab. Ich benutze den Gold-Medal-Kappzaum von Kraemer, der aber etwas verrutscht, Vielleicht verschnalle ich ihn nicht fest genug.Wenn es Dir moeglich ist, koenntest Du mir Dein Urteil ueber diesen Kappzaum geben. Ich bin mir da ziemlich unsicher.Ist der Loesdau – Profi auch fuer Vollblueter geeignet?
Viele liebe Gruesse aus Italien (wo ich lebe)
Andrea
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Hallo Andrea,
ja, der “Profi” sitzt in den meisten Fällen auch auf Vollblüterkappzäumen prima. Ich wurde es versuchen :-) .
Liebe Grüße,
Babette

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