Babettes Praxis-Blog : Monatsarchiv für Februar 2010

Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Wellness für den Pferdehals

Wir wünschen uns bei der Arbeit ein Pferd, welches seinen Hals entspannt loslässt. Doch oftmals erschweren Verspannungen oder Blockaden dem Pferd, den Hals loszulassen.Direkt unterhalb des Mähnenkamms verläuft das Nackenrückenband. Hier finden sich nicht selten Verhärtungen und Verklebungen, die dem Pferd ein unangenehmes Gefühl bereiten und die das Loslassen in die Dehnungshaltung verhindern.

Mit gezielten Lockerungen des Mähnenkammes können Sie die Hals- und Rückenmuskulatur Ihres Pferdes lösen. Ich zeige Ihnen hier in diesem Film einige Techniken, mit denen Sie den Hals Ihres Pferdes verwöhnen können.

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Achtung

Reagiert Ihr Pferd sehr schmerzempfindlich auf Berührungen des Mähnenkammes, insbesondere im Bereich Widerrist und/oder Genick, kann das auf eine Entzündung hindeuten. In diesem Fall holen Sie bitte eine/n Fachfrau/mann zu Rate.

23. Februar 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Übungen 14 Kommentare »

Der spanische Gruß

Bei dem spanischen Gruß lernt das Pferd auf Ihr Zeichen und Stimmkommando hin sein Vorderbein gestreckt zu heben und „zu grüßen“.

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Das Anheben eines Vorderbeines auf Zeichen ist der erste Schritt auf dem Weg dahin, Ihrem Pferd die Polka und/oder den spanischen Schritt beizubringen.

Tipp

So wichtig diese Grundübung ist, so kann ich Ihnen nur empfehlen, das Anheben des Vorderbeines nicht zu lange im Halten zu üben, sondern es möglichst bald in die Vorwärtsbewegung mit einzubauen. Ansonsten kann es später schwierig werden, in eine flüssige Bewegung zu kommen (wie Sie dann die Polka und den spanischen Schritt üben, erkläre ich Ihnen in späteren Blogbeiträgen :-) ).

Und so geht es

Bringen Sie Ihrem Pferd zunächst das Anheben des Beines bei, so wie ich es in diesem Beitrag beschrieben habe.

Hat Ihr Pferd verstanden, auf Antippen der Gerte ans Röhrbein das Bein angewinkelt zu halten, verändern Sie Körperposition zum Pferd, so wie Sie es auf dem Bild hier sehen, also seitlich (das ist sehr wichtig, damit Sie nicht getreten werden, wenn das Vorderbein nach vorne schwingt – bitte seien Sie hier vorsichtig) vor das Pferd, zum Pferd hingewandt.

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Verlagern Sie den Touchierpunkt dazu nach außen an den Unterarm. Später geben Sie das Zeichen noch etwas weiter oben, an der Schulter Ihres Pferdes. Das hat den Vorteil, dass Sie den spanischen Gruß auch dann, wenn Sie auf dem Pferd sitzen, gut abrufen können.
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16. Februar 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Spiele & Co 7 Kommentare »

Ronaldos erster Winter als Offenstallrobustpferd

Erinnern Sie sich noch an mein Riesenbaby Ronaldo, der im letzten Sommer frecherweise, ohne mich um Erlaubnis zu fragen, mein Herz erobert hat?

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(Kommentar Ronaldo: „Tja, meinem Charme kann halt keine Frau widerstehen…“)

Wer Ronaldo noch nicht kennt, kann hier unsere Kennlerngeschichte nachlesen.

Ronaldos Leben hat sich, seit er bei mir ist, doch sehr verändert. Früher führte er ein Leben, das für die meisten Sportwarmblutpferde üblich ist: Er kam zwar jeden Tag stundenweise auf einen Paddock, aber die meiste Zeit des Tages und die Nacht verbrachte er behütet mit Decke eingepackt in seiner Box.

Bei mir leben die Pferde in Offenstallhaltung (lesen Sie dazu bitte auch hier). Es gibt auch ein paar Boxen, in denen die Pferde bei Bedarf die Nacht verbringen können.

Ich habe schon genügend Pferde in die Robusthaltung umgestellt um zu wissen, dass die Umstellung nicht immer so unproblematisch abläuft wie man es sich vielleicht denkt. Viele Pferde brauchen eine langsame Gewöhnung an die neue Haltungsform um die Umstellung gesund und mit guter psychischer Verfassung zu überstehen.

Bei Ronaldo hatte ich große Zweifel, ob ich ihn diesen Winter schon ganz der Offenstallhaltung überlassen möchte, oder ob ich ihn nicht nachts besser in einer Box unterbringe.
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9. Februar 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 12 Kommentare »

Vorsicht bei klirrender Kälte – Trinkt Ihr Pferd genug?

„Oje, ist das kalt!“ – das ist wohl der zurzeit am häufigsten zu hörende Satz landweit. Bei Temperaturen bis -20 ° kommt so manch’ ein Mensch an seine Grenze. Dieser Winter hat es wahrlich in sich.

Wir Pferdehalter und Stallbesitzer haben mit den Auswirkungen dieser extremen Witterung auf besondere Weise zu kämpfen: eingefrorene Tränken, nicht anspringende Traktoren, vereiste Pferdeausläufe lassen manches graue Haar wachsen und einige Sorgenfalten entstehen…

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Eine Gefahr war mit allerdings bis vor kurzem nicht so bewusst: die Gefahr, dass die Pferde bei dieser Kälte nicht genügend trinken.

Es scheint, als haben viele Pferde einfach keinen Durst, oder mögen das kalte Wasser nicht. Und Pferde, die nicht genug Wasser aufnehmen, können leicht eine Verstopfungskolik und Kreislaufprobleme bekommen. In unserem Forum haben einige Pferdebesitzer über das Problem berichtet.
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2. Februar 2010 von Babette Teschen • Kategorie: Gesundheit 18 Kommentare »

Babette Teschen

  • Veröffentlichung Der Longenkurs
  • Ausgebildete Tierheilpraktikerin
  • Seminare nach Linda Tellington-Jones
  • Von 1998 bis 2000 Reitlehrerin in der Schule Marienau
  • Seit 1996 selbständig mit dem Pferdehof Teschen -
    Zentrum für ganzheitliche Betreuung

  • Seit 1998 Spezialisierung auf Alternative Reitweise nach Sally Swift und M. Feldenkrais
  • Schülerin von Horst Becker, Lehrer der klassischen Dressur
  • Seit Anfang 2003 Angebot eigener Seminare