Babettes Praxis-Blog : Monatsarchiv für Mai 2009

Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Longentraining mit Country Boy: eine Vier-Wochen-Doku – 1. Teil

Im Rahmen meines Longenkurs beschreibe ich, was mit einem Pferd, welches keine gravierenden gesundheitlichen oder psychischen Probleme hat, in vier Wochen Training nach dem Longenkurs zu erreichen ist:

  • Das Pferd sollte taktklar mit weichen, fließenden Bewegungen laufen.
  • Es sollte konstant den Hals und Rücken locker lassen.
  • Es sollte relativ spurig laufen.
  • Es sollte konstant die innere Schulter angehoben halten.
  • Es sollte einen zufriedenen, ausgeglichenen Eindruck bei der Arbeit vermitteln.
  • Es sollte sichtbar beginnen, „gute“ Muskulatur zu entwickeln.
  • Es sollte willig und prompt auf Ihre Hilfen reagieren.

Um Ihnen zu zeigen, dass diese Ziele sehr realistisch sind, habe ich den Tinkerwallach “Country Boy”, der vier Wochen zum Longentraining bei mir war, einmal die Woche für Sie per Filmaufnahmen festgehalten und werde Ihnen diese Aufnahmen nun in diesem und dem folgenden Blogeintrag zeigen. Country Boys Entwicklung kann man so sehr gut erkennen.

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26. Mai 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Longieren 7 Kommentare »

Wanderritt – einmal ganz wörtlich genommen

Der Sommer steht vor der Tür und viele Reiter/innen freuen sich darauf, lange Ausritte, Tagesritte oder gar mehrtägige Wanderritte zu unternehmen.

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Auch hier bei mir im Stall trudeln bestimmt wieder die einen oder anderen Wanderreiter ein. Meistens sind die Pferde der Wanderreiter in einem Top- Trainingszustand und in diesem Fall gibt es in meinen Augen kaum etwas Schöneres, was man mit seinem Pferd zusammen unternehmen kann.

Doch leider sehe ich teilweise auch Pferde, die von ihrem Trainingszustand nicht an solchen Touren teilnehmen dürften. Pferde, die viel zu schwach bemuskelt sind, teilweise sogar mit athrophierten Rückenmuskeln. Was bedeutet es für diese Tiere, bis zu sechs Stunden am Tag einen Reiter zu tragen? Haben sie Spaß an den Touren oder bereitet der Reiter ihnen Schmerzen, von denen er nichts ahnt? Was bedeutet solche Touren langfristig für die Gesundheit des Tieres?
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12. Mai 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Gesundheit 13 Kommentare »

Ein Weg zu Ruhe und Entspannung

Heute möchte ich mich einer Frage widmen, die mir immer wieder gestellt wird: Was kann man tun, wenn man es mit einem Pferd zu tun hat, das so aufgeregt ist, dass es sich kaum halten, geschweige denn auf eine konzentrierte Arbeit einlässt?

Ich nutze in solchen Fällen zwei Übungen:

  • einmal die in meinem Longenkurs beschriebene Übung „Führen in Stellung“ (die eine Vorübung ist, mit der ich dem Pferd ein gutes Laufen an der Longe beibringe)
  • und zum anderen die hier schon einmal ausführlich beschriebene Übung Kopf tief.

ronaldo.jpg

Diese beiden Übungen miteinander kombiniert, eignet sich in meinen Augen sehr dazu, aufgeregte, hektische und unkonzentrierte Pferd zu entspannen.
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5. Mai 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Umgang 13 Kommentare »

Babette Teschen

  • Veröffentlichung Der Longenkurs
  • Ausgebildete Tierheilpraktikerin
  • Seminare nach Linda Tellington-Jones
  • Von 1998 bis 2000 Reitlehrerin in der Schule Marienau
  • Seit 1996 selbständig mit dem Pferdehof Teschen -
    Zentrum für ganzheitliche Betreuung

  • Seit 1998 Spezialisierung auf Alternative Reitweise nach Sally Swift und M. Feldenkrais
  • Schülerin von Horst Becker, Lehrer der klassischen Dressur
  • Seit Anfang 2003 Angebot eigener Seminare