Babettes Praxis-Blog : Monatsarchiv für Februar 2009

Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Das Verwerfen

Vom “Verwerfen” spricht man, wenn das Pferd seinen Kopf schief statt gerade trägt. Dabei befinden sich die Ohren des Pferdes nicht mehr auf einer Höhe.

Auf dem folgenden Foto können Sie ein deutliches Verwerfen erkennen. Das linke Ohr von Honduras ist tiefer als das rechte, die Nase dreht er nach rechts hoch.

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Die Nasenspitze zeigt stets zu der dem Schmerz abgewandten Seite.

Häufig liegt die Ursache für das Verwerfen im Genick des Pferdes.

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24. Februar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 1 Kommentar »

Morgens, halb zehn in Deutschland

Jeden Morgen ist es Zeit für mich, den Pferden ihre Mineralfuttergabe zu verabreichen. Um diese Zeit pflegen unsere Pferde in der Regel ihr Frühstück zu verdauen und so finde ich die meisten meiner Lieben so vor:

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17. Februar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Sonstiges 4 Kommentare »

Stichwort “Ganaschenfreiheit”

Ein immer wiederkehrender Begriff in der Reitliteratur lautet: “Ganschenfreiheit”. Doch wenn ich meine Schüler/innen frage, was damit gemeint ist, bekomme ich in den seltensten Fällen eine korrekte Antwort. Das ist Grund genug für mich, diesen Begriff einmal genau zu erklären.

Was ist also die Ganasche des Pferdes?

Als Ganasche wird die Kinnlade bezeichnet, also der hintere Bereich des Unterkiefers (auch Unterkieferast genannt), hier auf dem Foto rot eingezeichnet:

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Als Ganaschenfreiheit bezeichnet man nun den Abstand zwischen dem hinteren Rand des Unterkieferastes und dem unteren Rand des Altasflügelastes, dieser ist im Foto grün eingezeichnet.Der Atlas ist der erste Halswirbel. Er besitzt an den Seiten Flügel, die sich gut tasten lassen.

Ganaschenfreiheit

Zwischen den Altasflügel und Unterkieferast sollen mind. 2 Finger Platz sein, denn in dem Bereich dazwischen befindet sich die Ohrspeicheldrüse.

Pferde mit wenig Ganaschenfreiheit werden sich nie so aufrichten und beizäumen lassen wie Pferde mit guter Ganaschenfreiheit.

Die Ganaschenfreiheit bestimmt also wesentlich die Beizäumungsfähigkeit des Pferdes! Ein Mangel an Ganaschenfreiheit ist ein typisches Rasseproblem bei vielen Kleinpferde- und Ponyrassen (z.B. Norwegern, Haflingern), aber auch einiger Iberischen Pferderassen.
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10. Februar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Anatomie und Körper 9 Kommentare »

Und noch eine Übung für eine mitschwingende Mittelpositur beim Aussitzen

Auch für diese Übung lassen Sie sich bitte wieder an die Longe nehmen. Die Steigbügel schnallen Sie ein bis zwei Löcher kürzer als normal. Nachdem Sie sich wieder schön aufgewärmt und gelockert haben, soll Ihr Pferd in einem ruhigen Tempo traben.

Gehen Sie nun in einen leichten Entlastungssitz, den Oberkörper etwas vorgeneigt. Passen Sie dabei bitte auf, dass Sie mit dem Po nicht zu hoch kommen. Das Schambein behält leichten Kontakt zum Sattel.

Versuchen Sie, Ihren Körper in dieser Haltung ins Mitschwingen zu bringen und spüren Sie bewusst in Ihren Körper:

  • Lassen Ihre Fußgelenke die Bewegungen durch, d.h., merken Sie, dass Ihre Ferse bei jedem Trabtritt runterfedert?
  • Lassen Ihre Kniegelenke die Bewegung ebenfalls durch, d.h., öffnet und schließt sich Ihr Knie jeden Tritt ein wenig?
  • Versuchen Sie Ihren Muskeln am Oberschenkel, Gesäß und Bauch ganz locker zu lassen. Alles darf „wackeln“ – tut es das?
  • Achten Sie darauf ruhig und gleichmäßig zu atmen.
  • Lassen Sie die Schultern bewusst locker.
  • Schauen Sie mit weichen, freien Blick nach vorne.

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5. Februar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Aus dem Reitunterricht 6 Kommentare »

Der Longenkurs im Cavallo-Praxistest

Ende Oktober 2008 ging unser Longenkurs online. Und in der Ausgabe der Pferdefachzeitschrift Cavallo vom Februar 2009 hat er es schon auf die Titelseite geschafft!

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In einem fünf Seiten langen Artikel berichtet die Redakteurin Melanie Tschöpe von ihren Erfahrungen mit unserem Kurs. Ihr Fazit war sehr positiv. :-)

Dr. Robert Stodulka, Fachtierarzt für Physiotherapie und Rehabilitationstherapie gab auch einen Kommentar zu unserem Kurs ab und dieser hat uns sehr glücklich und stolz gemacht: Er bewertet den Kurs als ein „schönes pro-Pferd-System“ und bescheinigt den von uns abgebildeten Pferden, dass sie „so laufen, wie es gesund und wünschenswert ist“.

Dass die Redaktion uns freundlicherweise den Kurs als PDF Datei zur Verfügung gestellt hat, wollen wir Ihnen den natürlich nicht vorenthalten: bitte hier klicken.

Ganz herzlich möchten wir uns für das viele liebe Feedback von Ihnen bedanken und für die vielen Glückwünsche, die uns per e-Mail und im Forum erreicht haben. Wir freuen uns riesig!

3. Februar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Longieren 1 Kommentar »