Babettes Praxis-Blog

Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Rhythmisches Leichttraben – noch eine Übung, um zu einem besseren Aussitzen zu kommen

Lassen Sie Ihr Pferd in ruhigem Tempo ganze Bahn traben. Nun tun Sie so, als wenn Sie ständig den Fuß zum Leichttraben wechseln wollten, d.h., spielen Sie mit dem Rhythmus, in dem Sie zweimal zum Leichttraben aufstehen und einen Tritt sitzenbleiben, um dann wieder zwei Mal aufzustehen usw.

Wenn Sie diesen Rhythmus ganz sicher in sich tragen (d.h., Sie können ihn auch beibehalten, während Sie Bahnfiguren traben), wählen Sie einen neuen Rhythmus zwischen Leichtraben und Aussitzen: Sie können jetzt z.B. dreimal aufstehen zum Leichttraben und dann zwei Tritte lang sitzenbleiben.

Nehmen Sie auf diese Weise nach und nach immer mehr Tritte, die Sie aussitzen, dazu. Solange Sie locker im Aussitzen mitschwingen können, werden die Anzahl der Tritte die Sie aussitzen immer mehr. Spüren Sie allerdings, dass Sie sich verspannen, gehen Sie wieder mit der Anzahl der Tritte im Aussitzen zurück.

Extra-Tipp: Das Wechseln der Aufsteh-Rhythmen im Leichttraben können Sie auch sehr gut auf längeren Trabstrecken im Gelände üben.

27. Januar 2009 von Babette Teschen • Kategorie: Aus dem Reitunterricht 2 Kommentare »

Die Basis ist gutes Laufen - der Longenkurs

Suchen Sie nach einem Weg, Ihr Pferd so zu arbeiten, dass es lernt, mit aktiver Hinterhand und aufgewölbtem Rücken in guter Stellung und Biegung zu laufen? Möchten Sie so longieren, dass Sie von dem Ergebnis auch unter dem Sattel profitieren? Dann schauen Sie doch einmal in unseren Longenkurs oder in unser Video dazu.

 

2 Reaktionen zu “Rhythmisches Leichttraben – noch eine Übung, um zu einem besseren Aussitzen zu kommen”

 

Von Iris • 27. Januar 2009

Liebe Babette,

ist ja witzig, bei meiner Reitlehrerin heißt das “Sitzartenwechsel”, und ich mache es eigentlich immer, wenn ich leichttrabe. Allerdings nicht, um meine Fähigkeiten im Aussitzen zu schulen, sondern um einerseits den Pferderücken zu massieren, andererseits um das Pferd nicht so einseitig zu belasten, wie man das beim Leichttraben auf immer einer Seite schnell tut. Ich fange immer damit an, dass ich zweimal aufstehe und dann umsitze. Das verlängere ich dann auf bis zu viermal aufstehen und dann wieder umsitzen. Wenn das Pferd locker geworden ist, variiere ich: dreimal aufstehen, fünfmal aussitzen, oder dreimal aufstehen, einmal stehenbleiben (was besonders vertrackt ist ;-) ) und noch viele andere Variationen. Das schult auch unheimlich das Reitergleichgewicht. Im Gelände starte ich ebenfalls mit zweimal aufstehen, einmal umsitzen, steigere aber das Aufstehen auf einer Hand bis auf etwa 20 Mal, bevor ich dann umsitze. Ich habe festgestellt, dass die häufigen Handwechsel beim Leichttraben meinem Pferd wesentlich besser bekommen als immer auf derselben Hand leicht zu traben.

Liebe Grüße,

Iris

 

Von Jenni • 29. Januar 2009

Danke Babette!!

Hoffentlich kann ich die Übung heute ausprobieren und der Reitplatz ist nicht immer noch gefroren.

Liebe Grüße,

Jenni

 

 

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Babette Teschen

  • Veröffentlichung Der Longenkurs
  • Ausgebildete Tierheilpraktikerin
  • Seminare nach Linda Tellington-Jones
  • Von 1998 bis 2000 Reitlehrerin in der Schule Marienau
  • Seit 1996 selbständig mit dem Pferdehof Teschen -
    Zentrum für ganzheitliche Betreuung

  • Seit 1998 Spezialisierung auf Alternative Reitweise nach Sally Swift und M. Feldenkrais
  • Schülerin von Horst Becker, Lehrer der klassischen Dressur
  • Seit Anfang 2003 Angebot eigener Seminare