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	<title>Kommentare zu: Grundwissen über Anatomie und Biomechanik &#8211; Teil 4: Der Hals des Pferdes</title>
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	<description>Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
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		<title>Von: Kerstin</title>
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		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 15:35:33 +0000</pubDate>
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		<description>Das alles klingt logisch und nachvollziehbar. Jetzt habe ich ein altes Pferd. Sie ist 21. Ihre Dornfortsätze drohen damit, Kissing spines zu entwickeln. Ihre Wirbelsäule sieht aus, wie eine in sich verdrehte Telefonschnur und zu allem übel habe ich einen &quot;Wobbler&quot;, allerdings einen dynamischen. Wir lieben uns sehr und ich möchte sie noch ein paar Jahre reiten. Schmerzfrei reiten! Unsere Physiotherapeutin empfahl mir deshalb ihren Kurs - damit würden wohl Pferde in noch schlechterer körperlicher Verfassung wieder richtig gut reitbar.

An der Longe kann ich mit ihr nicht arbeiten: 1. scheint sie keine &quot;Kurvenfunktionen eingebaut&quot; zu haben. und 2. ist sie so laaaaaangsam, so widerwillig zu bewegen - wie kann ich so ein Pferd dazu bekommen, willig mitzumachen? 
Die Versuche die Gangarten zu wechseln enden damit, daß ich sie mit der Longierpeitsche verhauen müßte, was ich ablehne. (Es klappt nur, wenn ich von hinten treibe - ich renne also hinter ihr her. Werde ich langsamer, wird sie das auch, bleibe ich stehen, steht sie auch - und grinst frech, glaube ich manchmal.)Habe ich nur das Seil in der Hand, läßt sie mich gleich links liegen.
Ich muß mir ein Basecape aufsetzen, damit die Mimik kontrollfähig bleibt - schaue ich zu &quot;grimmig&quot;, weil die Sonne blendet, macht sie auch nicht mit. Bin ich körpersprachlich auf Arbeit eingestellt, rennt sie weg, droht nach mir.
Allerdings, haben wir die Grinse-Verweigerungsrunde abgebrochen, habe ich ein super folgsames Pferd. Das bereit ist, jedes Kunststückchen mitzumachen, mir ohne Seil überall hin folgt - im typischen Bummel-Gang, aber sie kommt überall hin mit. Solange es nicht auf einer Kreisbahn stattfindet!

Ich möchte mir den Longenkurs gern kaufen, aber befürchte manchmal, wenn ich mit ihr arbeite, daß es nichts bringt. Ich bin ganz schön deprimiert, ehrlich. Wie kriege ich sie dazu, das Programm mit ihr zu üben? lg k.
_______________________________________________________
&lt;em&gt;Liebe Kerstin,
ich kann Dir natürlich nichts versprechen, aber wir bauen die Longenarbeit Schritt für Schritt auf Bodenarbeit auf. Den meisten Pferden gefällt die Arbeit und sie arbeiten motiviert mit, von daher ist es bestimmt einen Versuch wert!
Im Forum stehen wir Dir für aufkommende Fragen und Probleme immer zur Verfügung.
Und wenn Du merkst, dass Dir und Deinem Pferd die Arbeit nach dem Kurs nicht liegt, kannst Du gerne Deine Bestellung rückgängig machen.
Liebe Grüße,
Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das alles klingt logisch und nachvollziehbar. Jetzt habe ich ein altes Pferd. Sie ist 21. Ihre Dornfortsätze drohen damit, Kissing spines zu entwickeln. Ihre Wirbelsäule sieht aus, wie eine in sich verdrehte Telefonschnur und zu allem übel habe ich einen &#8220;Wobbler&#8221;, allerdings einen dynamischen. Wir lieben uns sehr und ich möchte sie noch ein paar Jahre reiten. Schmerzfrei reiten! Unsere Physiotherapeutin empfahl mir deshalb ihren Kurs &#8211; damit würden wohl Pferde in noch schlechterer körperlicher Verfassung wieder richtig gut reitbar.</p>
<p>An der Longe kann ich mit ihr nicht arbeiten: 1. scheint sie keine &#8220;Kurvenfunktionen eingebaut&#8221; zu haben. und 2. ist sie so laaaaaangsam, so widerwillig zu bewegen &#8211; wie kann ich so ein Pferd dazu bekommen, willig mitzumachen?<br />
Die Versuche die Gangarten zu wechseln enden damit, daß ich sie mit der Longierpeitsche verhauen müßte, was ich ablehne. (Es klappt nur, wenn ich von hinten treibe &#8211; ich renne also hinter ihr her. Werde ich langsamer, wird sie das auch, bleibe ich stehen, steht sie auch &#8211; und grinst frech, glaube ich manchmal.)Habe ich nur das Seil in der Hand, läßt sie mich gleich links liegen.<br />
Ich muß mir ein Basecape aufsetzen, damit die Mimik kontrollfähig bleibt &#8211; schaue ich zu &#8220;grimmig&#8221;, weil die Sonne blendet, macht sie auch nicht mit. Bin ich körpersprachlich auf Arbeit eingestellt, rennt sie weg, droht nach mir.<br />
Allerdings, haben wir die Grinse-Verweigerungsrunde abgebrochen, habe ich ein super folgsames Pferd. Das bereit ist, jedes Kunststückchen mitzumachen, mir ohne Seil überall hin folgt &#8211; im typischen Bummel-Gang, aber sie kommt überall hin mit. Solange es nicht auf einer Kreisbahn stattfindet!</p>
<p>Ich möchte mir den Longenkurs gern kaufen, aber befürchte manchmal, wenn ich mit ihr arbeite, daß es nichts bringt. Ich bin ganz schön deprimiert, ehrlich. Wie kriege ich sie dazu, das Programm mit ihr zu üben? lg k.<br />
_______________________________________________________<br />
<em>Liebe Kerstin,<br />
ich kann Dir natürlich nichts versprechen, aber wir bauen die Longenarbeit Schritt für Schritt auf Bodenarbeit auf. Den meisten Pferden gefällt die Arbeit und sie arbeiten motiviert mit, von daher ist es bestimmt einen Versuch wert!<br />
Im Forum stehen wir Dir für aufkommende Fragen und Probleme immer zur Verfügung.<br />
Und wenn Du merkst, dass Dir und Deinem Pferd die Arbeit nach dem Kurs nicht liegt, kannst Du gerne Deine Bestellung rückgängig machen.<br />
Liebe Grüße,<br />
Babette</em></p>
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	<item>
		<title>Von: Almut</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/10/14/grundwissen-uber-anatomie-und-biomechanik-teil-4-der-hals-des-pferdes/comment-page-1/#comment-1045</link>
		<dc:creator>Almut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 18:53:15 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Tania, 
danke für Deinen Kommentar. Ich weiss noch nicht so recht, ob er mich nun ermutigt oder entmutigt - man könnte ja auch sagen, wenn es immer noch kein richtig schöner, konvexer Hals ist, mache ich wohl zuviel falsch... andererseits ist halt bei uns auch ein Problem, dass es lange an einem kontinuierlichen Training fehlte und auch jetzt immer mal wieder Pausen &quot;passieren&quot;, in denen die mühsam aufgebauten Muskeln wieder weniger werden.
schönen Abend :-) Almut
______________________________________________________-
&lt;em&gt;Hallo Almut,
mit Sicherheit spielen verschiedene Faktoren eine Rolle dabei, wie schnell und wie stark ein  Pferd aufmuskelt. Gucke Dir mal zwei verscheidene Männer an, die tägl. ins Fitnesscenter rennen und das selbe Trainingsprogramm absolvieren. Der eine sieht nach 12 Wochen aus wie Arnold, während der zweite immer noch ein Hemd ist. Und wenn noch ein dritter Mann mitmacht und der trinkt täglich Eiweißdrinks, hat der im selben Zeitraum noch 3 kg Muskelmasse mehr anzubieten.
Auch spielt Typ und Rasse eine Rolle. Stell Dir einen zierlichen Vollblüter mit Armis Hals vor... der würde ja nach vorne überfallen... ;-)
Also, sieht bitte alles in Relation. Tatsache ist, dass wir durch unser Training das Pferd &quot;schön&quot; und rund modelieren können und wir an der Muskelentwicklung sehen können, ob unser Training in eine gute Richtung geht oder nicht. Viel Erfolg und Spaß beim &quot;Formen&quot; ;-)
liebe Grüße, Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tania,<br />
danke für Deinen Kommentar. Ich weiss noch nicht so recht, ob er mich nun ermutigt oder entmutigt &#8211; man könnte ja auch sagen, wenn es immer noch kein richtig schöner, konvexer Hals ist, mache ich wohl zuviel falsch&#8230; andererseits ist halt bei uns auch ein Problem, dass es lange an einem kontinuierlichen Training fehlte und auch jetzt immer mal wieder Pausen &#8220;passieren&#8221;, in denen die mühsam aufgebauten Muskeln wieder weniger werden.<br />
schönen Abend <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Almut<br />
______________________________________________________-<br />
<em>Hallo Almut,<br />
mit Sicherheit spielen verschiedene Faktoren eine Rolle dabei, wie schnell und wie stark ein  Pferd aufmuskelt. Gucke Dir mal zwei verscheidene Männer an, die tägl. ins Fitnesscenter rennen und das selbe Trainingsprogramm absolvieren. Der eine sieht nach 12 Wochen aus wie Arnold, während der zweite immer noch ein Hemd ist. Und wenn noch ein dritter Mann mitmacht und der trinkt täglich Eiweißdrinks, hat der im selben Zeitraum noch 3 kg Muskelmasse mehr anzubieten.<br />
Auch spielt Typ und Rasse eine Rolle. Stell Dir einen zierlichen Vollblüter mit Armis Hals vor&#8230; der würde ja nach vorne überfallen&#8230; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Also, sieht bitte alles in Relation. Tatsache ist, dass wir durch unser Training das Pferd &#8220;schön&#8221; und rund modelieren können und wir an der Muskelentwicklung sehen können, ob unser Training in eine gute Richtung geht oder nicht. Viel Erfolg und Spaß beim &#8220;Formen&#8221; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
liebe Grüße, Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tania</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/10/14/grundwissen-uber-anatomie-und-biomechanik-teil-4-der-hals-des-pferdes/comment-page-1/#comment-1044</link>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 18:34:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Almut,

da kann ich Dich ein bissl bruhigen und hoffentlich ermutigen: Aramis hatte, als ich ihn bekam, alles andere als einen solchen Hals. Sein Unterhals war wirklich massiv (ich muss mal schauen, ob ich noch Papierbilder vom Anfang finde, die ich einscannen kann). Gutes Training macht wirklich irre viel aus!

Lieber Gruß,
Tania</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Almut,</p>
<p>da kann ich Dich ein bissl bruhigen und hoffentlich ermutigen: Aramis hatte, als ich ihn bekam, alles andere als einen solchen Hals. Sein Unterhals war wirklich massiv (ich muss mal schauen, ob ich noch Papierbilder vom Anfang finde, die ich einscannen kann). Gutes Training macht wirklich irre viel aus!</p>
<p>Lieber Gruß,<br />
Tania</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Almut</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/10/14/grundwissen-uber-anatomie-und-biomechanik-teil-4-der-hals-des-pferdes/comment-page-1/#comment-1039</link>
		<dc:creator>Almut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 13:48:55 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Babette, 
was ich an der Sache mit der Halsmuskulatur irgendwie immer bisschen unfair finde, ist die Tatsache, dass es Pferde gibt, die einfach von Natur aus bessere Grundvoraussetzungen mitbringen als andere. Natürlich kann man das durch gutes oder schlechtes reiten, longieren etc. postitiv oder negativ beeinflussen. Aber z.B. mein Pony - als Fohlen mit deutlichem Unterhals ausgestattet, was wir inzwischen zumindest etwas verbessern (&quot;nach oben verschieben&quot;) konnten - wird wahrscheinlich nie so konvex aussehen wie Aramis :-/
Herzliche Grüsse, Almut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Babette,<br />
was ich an der Sache mit der Halsmuskulatur irgendwie immer bisschen unfair finde, ist die Tatsache, dass es Pferde gibt, die einfach von Natur aus bessere Grundvoraussetzungen mitbringen als andere. Natürlich kann man das durch gutes oder schlechtes reiten, longieren etc. postitiv oder negativ beeinflussen. Aber z.B. mein Pony &#8211; als Fohlen mit deutlichem Unterhals ausgestattet, was wir inzwischen zumindest etwas verbessern (&#8220;nach oben verschieben&#8221;) konnten &#8211; wird wahrscheinlich nie so konvex aussehen wie Aramis :-/<br />
Herzliche Grüsse, Almut</p>
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