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	<title>Kommentare zu: Der Umgang mit dem Tod</title>
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	<description>Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 14:51:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Deike</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/09/der-umgang-mit-dem-tod/comment-page-1/#comment-4612</link>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 14:36:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, mich beschäftigt dieses Thema sehr, im Dezember ist meine Reitbeteiligung gestorben, er musste wegen einer schweren kolik und herzinsuffizienz eingeschläfert werden. Ich kann es immer noch nicht glauben das er nicht wieder kommen wird und versuche es irgendwie klarer in meinen kopf rein zu bekommen. Ich verstehe zwar das es sinnvoll war doch verabschieden konnte ich mich halt nicht und daher sagt mein kopf er ist noch irgendwo und kommt bald wieder, doch ich weiß ja das es nicht so ist! Es ist sehr schwer da die klarheit in den kopf reinzukriegen verstand und herz kämpfen gegen ein ander an!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, mich beschäftigt dieses Thema sehr, im Dezember ist meine Reitbeteiligung gestorben, er musste wegen einer schweren kolik und herzinsuffizienz eingeschläfert werden. Ich kann es immer noch nicht glauben das er nicht wieder kommen wird und versuche es irgendwie klarer in meinen kopf rein zu bekommen. Ich verstehe zwar das es sinnvoll war doch verabschieden konnte ich mich halt nicht und daher sagt mein kopf er ist noch irgendwo und kommt bald wieder, doch ich weiß ja das es nicht so ist! Es ist sehr schwer da die klarheit in den kopf reinzukriegen verstand und herz kämpfen gegen ein ander an!</p>
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		<title>Von: Eileen</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/09/der-umgang-mit-dem-tod/comment-page-1/#comment-4411</link>
		<dc:creator>Eileen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 23:41:44 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich habe selber zwar keine Kinder, aber leider wurde ich selber schon oft mit diesem Thema konfrontiert.
Ich selber bin mit Katzen groß geworden und meine Mutter hat immermal eine verletzte oder heimatlose Katze mitgebracht zu uns. Leider sind viele an ihrem alter oder an ihrer Schwäche gestorben. Meine Mutter hat mir dann immer erzählt das sie jetzt im Katzenhimmel sind, wo jede Katze ihr ganz eigenes Paradies hat.
Und als vor 3 Monate eine Stute bei uns eingeschläfert werden musste hat mir dieser Gedanke sehr geholfen. Ich hab mir immer gesagt das sie jetzt auf einer großen weiten Koppel lebt und soviel rennen kann wie sie will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich habe selber zwar keine Kinder, aber leider wurde ich selber schon oft mit diesem Thema konfrontiert.<br />
Ich selber bin mit Katzen groß geworden und meine Mutter hat immermal eine verletzte oder heimatlose Katze mitgebracht zu uns. Leider sind viele an ihrem alter oder an ihrer Schwäche gestorben. Meine Mutter hat mir dann immer erzählt das sie jetzt im Katzenhimmel sind, wo jede Katze ihr ganz eigenes Paradies hat.<br />
Und als vor 3 Monate eine Stute bei uns eingeschläfert werden musste hat mir dieser Gedanke sehr geholfen. Ich hab mir immer gesagt das sie jetzt auf einer großen weiten Koppel lebt und soviel rennen kann wie sie will.</p>
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	<item>
		<title>Von: Charlotte</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/09/der-umgang-mit-dem-tod/comment-page-1/#comment-3472</link>
		<dc:creator>Charlotte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 12:58:15 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Babette,
das Thema Tod ist für mich ein sehr, sehr schwieriges Thema. Es gibt Leute, die mit ihrer Trauer nicht allein sein wollen und reden, bei anderen Menschen sein wollen, die ihnen Trost geben. Ich bin nicht so ein Mensch. Ich rede nicht über meinen Kater, der nur 7 Jahre alt geworden ist,und vor einem halben Jahr nach einem Unfall starb. Ichwerde aggressiv, wenn mich meine Mutter trösten will, ich weiß nicht warum, ich bin sonst ein sehr anhänglicher Mensch. Ich finde es bewundernswert, wie du mit dem Tod umgehst, trotzdem nicht aufhörst, mit so vielen Tieren zusammenzuleben. Ich könnte das nicht. Man muss lernen damit umzugehen und den Tod zu akzeptiern, weil jedes Tier stirbt. Meine Mutter sagt, das die schöne Zeit die Trauer aufwiegt. Stimmt das? Mein Kater begleitete mich 7 Jahre, meine Trauer wird es mein ganzes Leben tun.
_____________________________________________
&lt;em&gt;Wenn Du es nicht lernst mit Tod und Trauer umzugehen bedeutet das, dass Du nie aus tiefsten Herzen einen Menschen oder ein Tier lieben darfst. Was wäre das für ein Leben?
Mein Vater starb als ich neun war. Und ich habe mir damals geschworen, nie wieder so sehr zu lieben, dass es so weh tun wird diesen Menschen zu verlieren. Aber zum Glück habe ich diesen Schwur gebrochen. Heute bin ich dankbar für jeden Tag den mein Vater bei mir war, dankbar, dass es ihn gab. Ein Leben ohne Liebe zu Menschen und ohne die Liebe zu Tiere wäre das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Deswegen sage ich ja zum Schmerz, ja zum Leben und ja zum Tod. 
Alles Liebe und viel Kraft für die Zeiten der Trauer,
Babette&lt;/em&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Babette,<br />
das Thema Tod ist für mich ein sehr, sehr schwieriges Thema. Es gibt Leute, die mit ihrer Trauer nicht allein sein wollen und reden, bei anderen Menschen sein wollen, die ihnen Trost geben. Ich bin nicht so ein Mensch. Ich rede nicht über meinen Kater, der nur 7 Jahre alt geworden ist,und vor einem halben Jahr nach einem Unfall starb. Ichwerde aggressiv, wenn mich meine Mutter trösten will, ich weiß nicht warum, ich bin sonst ein sehr anhänglicher Mensch. Ich finde es bewundernswert, wie du mit dem Tod umgehst, trotzdem nicht aufhörst, mit so vielen Tieren zusammenzuleben. Ich könnte das nicht. Man muss lernen damit umzugehen und den Tod zu akzeptiern, weil jedes Tier stirbt. Meine Mutter sagt, das die schöne Zeit die Trauer aufwiegt. Stimmt das? Mein Kater begleitete mich 7 Jahre, meine Trauer wird es mein ganzes Leben tun.<br />
_____________________________________________<br />
<em>Wenn Du es nicht lernst mit Tod und Trauer umzugehen bedeutet das, dass Du nie aus tiefsten Herzen einen Menschen oder ein Tier lieben darfst. Was wäre das für ein Leben?<br />
Mein Vater starb als ich neun war. Und ich habe mir damals geschworen, nie wieder so sehr zu lieben, dass es so weh tun wird diesen Menschen zu verlieren. Aber zum Glück habe ich diesen Schwur gebrochen. Heute bin ich dankbar für jeden Tag den mein Vater bei mir war, dankbar, dass es ihn gab. Ein Leben ohne Liebe zu Menschen und ohne die Liebe zu Tiere wäre das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Deswegen sage ich ja zum Schmerz, ja zum Leben und ja zum Tod.<br />
Alles Liebe und viel Kraft für die Zeiten der Trauer,<br />
Babette</em></p>
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	<item>
		<title>Von: Silke</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/09/der-umgang-mit-dem-tod/comment-page-1/#comment-3102</link>
		<dc:creator>Silke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 20:21:03 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo @ all:
Wie recht Ihr alle habt. Es ist wirklich kein schönes Thema, aber es gehört nunmal leider zum Leben dazu.
Aus Berufsgründen komme ich immer mal wieder zu gerade verstorbenen Menschen und deren Angehörigen. Und ich muß sagen, mich beeindrucken immer die alten Menschen, die mit dem Tod offenbar ganz normal umgehen. Da sitzt die Frau am Bett ihres gerade verstorbenen Mannes und streichelt seine Hand. Oder sie zupft seine Kleidung zurecht o.ä. Dabei ist sie relativ ruhig und gefaßt. Die jüngeren Menschen (so auch ich) haben da eher eine heilige Scheu vor. Die ersten Berufsjahre war ich nicht in der Lage tote Menschen anzufassen. Das mußte immer ein Kollege machen. Heute ist das zum Glück anders.  
Ich glaube Kinder und Tiere gehen da ganz anders mit um. Einfacher, bewußter,.... Mein kleiner Kater Ronnie hat am Morgen nach Felix&#039; Tod seinen alten Kumpel noch einmal genau inspiziert und ist dann ganz ruhig gegangen. Für ihn war das offenbar damit nahezu erledigt. Gesucht hat er nur noch ganz leicht und auch nur wenige Tage. Wir Kopfmenschen scheinen zuviel nachzudenken. Wir wissen, daß vor uns nur noch die Hülle liegt, aber die Seele und der Geist damit rein gar nichts mehr zu tun haben. Und trotzdem tun wir uns so verdammt schwer damit, dies zu akzeptieren. Warum bloß?
Die Menschen, die den Krieg erlebt haben, gehen mit dem Tod irgendwie ganz anders um. Vielleicht sollte man mal erfragen, wie sie das sehen? Vieleicht könnte uns, die wir so Angst vor dem Tod haben, das helfen? Ich weiß es nicht....

Aber ich denke auch, man sollte Kinder nicht vom Tod fernhalten. Sie können ganz sicher mehr verstehen und verabeiten - wenn wir sie nur lassen - als wir glauben. Wir dürfen sie nur hinterher nicht allein lassen mit der Erfahrung, sondern ihnen bei ihrer Verarbeitung helfen. Das wiederum wird auch uns bei unserer eigenen Trauer helfen. Da bin ich ganz sicher.

Mit ganz lieben Grüßen
Silke
________________________________________________
&lt;em&gt;Danke für Deinen Beitrag!
Liebe Grüße,
Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @ all:<br />
Wie recht Ihr alle habt. Es ist wirklich kein schönes Thema, aber es gehört nunmal leider zum Leben dazu.<br />
Aus Berufsgründen komme ich immer mal wieder zu gerade verstorbenen Menschen und deren Angehörigen. Und ich muß sagen, mich beeindrucken immer die alten Menschen, die mit dem Tod offenbar ganz normal umgehen. Da sitzt die Frau am Bett ihres gerade verstorbenen Mannes und streichelt seine Hand. Oder sie zupft seine Kleidung zurecht o.ä. Dabei ist sie relativ ruhig und gefaßt. Die jüngeren Menschen (so auch ich) haben da eher eine heilige Scheu vor. Die ersten Berufsjahre war ich nicht in der Lage tote Menschen anzufassen. Das mußte immer ein Kollege machen. Heute ist das zum Glück anders.<br />
Ich glaube Kinder und Tiere gehen da ganz anders mit um. Einfacher, bewußter,&#8230;. Mein kleiner Kater Ronnie hat am Morgen nach Felix&#8217; Tod seinen alten Kumpel noch einmal genau inspiziert und ist dann ganz ruhig gegangen. Für ihn war das offenbar damit nahezu erledigt. Gesucht hat er nur noch ganz leicht und auch nur wenige Tage. Wir Kopfmenschen scheinen zuviel nachzudenken. Wir wissen, daß vor uns nur noch die Hülle liegt, aber die Seele und der Geist damit rein gar nichts mehr zu tun haben. Und trotzdem tun wir uns so verdammt schwer damit, dies zu akzeptieren. Warum bloß?<br />
Die Menschen, die den Krieg erlebt haben, gehen mit dem Tod irgendwie ganz anders um. Vielleicht sollte man mal erfragen, wie sie das sehen? Vieleicht könnte uns, die wir so Angst vor dem Tod haben, das helfen? Ich weiß es nicht&#8230;.</p>
<p>Aber ich denke auch, man sollte Kinder nicht vom Tod fernhalten. Sie können ganz sicher mehr verstehen und verabeiten &#8211; wenn wir sie nur lassen &#8211; als wir glauben. Wir dürfen sie nur hinterher nicht allein lassen mit der Erfahrung, sondern ihnen bei ihrer Verarbeitung helfen. Das wiederum wird auch uns bei unserer eigenen Trauer helfen. Da bin ich ganz sicher.</p>
<p>Mit ganz lieben Grüßen<br />
Silke<br />
________________________________________________<br />
<em>Danke für Deinen Beitrag!<br />
Liebe Grüße,<br />
Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/09/der-umgang-mit-dem-tod/comment-page-1/#comment-583</link>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 11:28:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Babette,

das Thema Tod und Sterben ist nach wie vor etwas, was mich oft ratlos und holflos dastehen läßt. Obwohl ich beruflich viel mit schwerstkranken und sterbenden Menschen zu tun habe, konnte ich für mich noch keinen Weg erarbeiten, im privaten Umfeld gut damit umzugehen. Wenn ich wieder einmal mitkriege, dass im Umfeld ein Pferd wegen Rehe o.ä. frühzeitig eingeschläfert wurde, erfasst mich nahezu panische Angst vor dem Tag, an dem ich Nandi gehen lassen muss. Als mein Freund nach seinem Motorradunfall monatelang im Koma lag konnte ich keine Minute schlafen, aus Angst vor dem Tod. Und wenn wir gemeinsam an unseren alten Kater denken, purzeln noch heute die Tränen.
Und trotzdem ist auch mir bewußt: das Sterben gehört zum Leben und als zurückbleibende können wir versuchen, es so würdevoll wie möglich zu gestalten.

Alles Liebe,
Sarah
_____________________________________________________________
&lt;em&gt;Liebe Sarah,
so sehr wir es auch versuchen, wir können uns emotional nicht auf diese Situationen vorbereiten. Wie gut wenn es Menschen gibt, die in diesen Momenten für einen da sind,
ich wünsche Dir, dass Nandi steinalt wird!!!
Alles Liebe, Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Babette,</p>
<p>das Thema Tod und Sterben ist nach wie vor etwas, was mich oft ratlos und holflos dastehen läßt. Obwohl ich beruflich viel mit schwerstkranken und sterbenden Menschen zu tun habe, konnte ich für mich noch keinen Weg erarbeiten, im privaten Umfeld gut damit umzugehen. Wenn ich wieder einmal mitkriege, dass im Umfeld ein Pferd wegen Rehe o.ä. frühzeitig eingeschläfert wurde, erfasst mich nahezu panische Angst vor dem Tag, an dem ich Nandi gehen lassen muss. Als mein Freund nach seinem Motorradunfall monatelang im Koma lag konnte ich keine Minute schlafen, aus Angst vor dem Tod. Und wenn wir gemeinsam an unseren alten Kater denken, purzeln noch heute die Tränen.<br />
Und trotzdem ist auch mir bewußt: das Sterben gehört zum Leben und als zurückbleibende können wir versuchen, es so würdevoll wie möglich zu gestalten.</p>
<p>Alles Liebe,<br />
Sarah<br />
_____________________________________________________________<br />
<em>Liebe Sarah,<br />
so sehr wir es auch versuchen, wir können uns emotional nicht auf diese Situationen vorbereiten. Wie gut wenn es Menschen gibt, die in diesen Momenten für einen da sind,<br />
ich wünsche Dir, dass Nandi steinalt wird!!!<br />
Alles Liebe, Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Almut</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/09/der-umgang-mit-dem-tod/comment-page-1/#comment-569</link>
		<dc:creator>Almut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 08:00:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/09/der-umgang-mit-dem-tod/#comment-569</guid>
		<description>Liebe Babette, 
ach, immer diese schweren Themen... Aber offenbar habe ich da noch Verarbeitungsbedarf, auch wenn ich mir schon langsam penetrant vorkomme mit meinen ständigen Erstkommentaren ;-) 
Bei Deinen Zeilen stand mir sofort wieder der Abend letzten Sommer vor Augen, als mein alter Fritz gegangen war. Ich hatte noch eine ganze Weile bei ihm auf der Koppel gesessen, um allein Abschied zu nehmen, es wurde schon dunkel und gewitterte. Und dann saßen wir beisammen, mit einer Kerze und einem Glas Wein und stellten uns vor, dass er jetzt in den ewigen Weidegründen munter galoppiert wie als junges Pferd... Und wir haben den ganzen Abend über ihn gesprochen und geweint und ja, auch unter Tränen gelacht über so manche Erinnerung. 
Meine Kinder hatte ich damals bewusst herausgehalten und die Einschläferung so geplant, dass sie abends schon im Bett waren, sie waren einfach noch zu klein. Mit meinem &quot;Großen&quot;, damals reichlich 2, hatte ich aber schon vorher darüber gesprochen, dass Fritz schon sehr alt und krank ist und dass er auch irgendwann stirbt. Und auch nachher haben wir darüber gesprochen - er war ja &quot;weg&quot;. Aber für meinen Sohn war er das gar nicht so sehr wie für uns - wir haben ja noch über ihn gesprochen, er war ja noch auf den Bildern &quot;da&quot;. Da habe ich manchmal gedacht, vielleicht kann man von so einem Kind, für das der Tod in seiner Endgültigkeit noch nicht so schrecklich real ist, noch eine Menge lernen...
Aber es ist ein hartes Thema - und ich fürchte mich auch ein bisschen vor dem Tag, an dem der Tod für meine Kinder begreifbar wird. Ich bewundere ehrlich, wie Du damit umgegangen bist, es macht mir Mut.
Ein nachdenklicher Gruß von Almut
_______________________________________________
&lt;em&gt;Liebe Almut,
glaub´ mir, wir freuen uns riesig über jeden Deiner &quot;Erstkommentare&quot; :-)
Ja, das Thema ist schwer. Aber ich finde es sehr tröstend mich mit Menschen auszutauschen und gemeinsam an die Lieben zu denken die schon gegangen sind. Auch wenn Tränen fliessen, so ist es doch besser als sich dem Thema gegenüber zu verschliessen. Ich habe mich schon sehr früh mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Ich war 9 Jahre als mein Vater starb. Und auch wenn ich traurig bin beim Schreiben dieser Texte (es kommt noch einer davon...), so ist die Trauer doch ein gesundes Gefühl,
alles Liebe, Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Babette,<br />
ach, immer diese schweren Themen&#8230; Aber offenbar habe ich da noch Verarbeitungsbedarf, auch wenn ich mir schon langsam penetrant vorkomme mit meinen ständigen Erstkommentaren <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Bei Deinen Zeilen stand mir sofort wieder der Abend letzten Sommer vor Augen, als mein alter Fritz gegangen war. Ich hatte noch eine ganze Weile bei ihm auf der Koppel gesessen, um allein Abschied zu nehmen, es wurde schon dunkel und gewitterte. Und dann saßen wir beisammen, mit einer Kerze und einem Glas Wein und stellten uns vor, dass er jetzt in den ewigen Weidegründen munter galoppiert wie als junges Pferd&#8230; Und wir haben den ganzen Abend über ihn gesprochen und geweint und ja, auch unter Tränen gelacht über so manche Erinnerung.<br />
Meine Kinder hatte ich damals bewusst herausgehalten und die Einschläferung so geplant, dass sie abends schon im Bett waren, sie waren einfach noch zu klein. Mit meinem &#8220;Großen&#8221;, damals reichlich 2, hatte ich aber schon vorher darüber gesprochen, dass Fritz schon sehr alt und krank ist und dass er auch irgendwann stirbt. Und auch nachher haben wir darüber gesprochen &#8211; er war ja &#8220;weg&#8221;. Aber für meinen Sohn war er das gar nicht so sehr wie für uns &#8211; wir haben ja noch über ihn gesprochen, er war ja noch auf den Bildern &#8220;da&#8221;. Da habe ich manchmal gedacht, vielleicht kann man von so einem Kind, für das der Tod in seiner Endgültigkeit noch nicht so schrecklich real ist, noch eine Menge lernen&#8230;<br />
Aber es ist ein hartes Thema &#8211; und ich fürchte mich auch ein bisschen vor dem Tag, an dem der Tod für meine Kinder begreifbar wird. Ich bewundere ehrlich, wie Du damit umgegangen bist, es macht mir Mut.<br />
Ein nachdenklicher Gruß von Almut<br />
_______________________________________________<br />
<em>Liebe Almut,<br />
glaub´ mir, wir freuen uns riesig über jeden Deiner &#8220;Erstkommentare&#8221; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Ja, das Thema ist schwer. Aber ich finde es sehr tröstend mich mit Menschen auszutauschen und gemeinsam an die Lieben zu denken die schon gegangen sind. Auch wenn Tränen fliessen, so ist es doch besser als sich dem Thema gegenüber zu verschliessen. Ich habe mich schon sehr früh mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Ich war 9 Jahre als mein Vater starb. Und auch wenn ich traurig bin beim Schreiben dieser Texte (es kommt noch einer davon&#8230;), so ist die Trauer doch ein gesundes Gefühl,<br />
alles Liebe, Babette</em></p>
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