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	<title>Kommentare zu: Der Einfluss der zwei Gehirnhälften auf das Reiten und wie guter Reitunterricht darauf reagieren sollte</title>
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	<description>Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
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		<title>Von: Lisa</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/02/der-einfluss-der-zwei-gehirnhalften-auf-das-reiten-und-wie-guter-reitunterricht-darauf-reagieren-sollte/comment-page-1/#comment-644</link>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:51:37 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, da könnte wohl auch ich eine Menge zu schreiben, denke ich...Vielleicht erstmal so viel: Ich bin -leider- eine extrem Linksseitige, so dass ich mich sooo oft daran festbeiße, auch möglichst alle Hilfen auf einmal ganz genau richtig zu geben und vergesse, dabei locker und entspannt zu bleiben und mit Humor meinen Fehlern zu begegnen. Ich fühle dann fast nichts mehr...
Ich habe vor etwas längerer Zeit im Unterricht deutlich gespührt, was Babette meinte, als sie mir sagte, ich solle beim Übergang vom Schulterherein in den Travers mir mein &quot;Pferd unter den Hintern schnallen und einfach mitdrehen&quot; (oder so ähnlich). Dazu sollten wir zunächst die Übung mehrmals hintereinander mit bewusst angeschalteter linker Hemisphäre reiten (nach dem Motto: und nun da mehr Anlehnung, das Gewicht dort, mehr Schenkel, innen mehr nachgeben und so weiter und so weiter) und dann war die Aufgabe eben alles genauso weiter zu machen, &quot;nur&quot; dabei von 1 bis 10 und 10 bis 1 laut und deutlich zu zählen. Aiaiaiai, ich glaube am Anfang hat sich das ganz schön lustig angehört : &quot; 1, 2 Pause 4, 5, 8...&quot; (oder so ähnlich...) Aber als ich es geschafft habe, meine bewusste Denke wirklich ganz und gar auf dieses Gezähle zu konzentrieren, ist Dolmach den schönsten, schönsten, allerschönsten Schulterherein, Travers-Übergang gegangen, den ich jemals gefühlt habe und es hat sich wirklich so angefühlt, als hätte ich ihn einfach in die Bewegung mitgenommen....Seufz! Das sind die schönen Momente, nach denen ich mich sehne, weil es sich dann so leicht (im Sinne von Leichtigkeit) und geschmeidig anfühlt....Immer wieder Hut-ab vor Deinen &quot;kleinen&quot; Ideen, meine liebe Babette!
____________________________________________________________
&lt;em&gt;Hallo liebe Lisa,
bist Du wieder gut in der großen Stadt angekommen?
Also, ich kenne Dich auch seeehr rechtslastig ;-)
Und manchmal habe ich leider auch nicht immer &lt;strong&gt;die &lt;/strong&gt;Ideen...
Sei ganz lieb gedrückt und komm bald wieder, Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, da könnte wohl auch ich eine Menge zu schreiben, denke ich&#8230;Vielleicht erstmal so viel: Ich bin -leider- eine extrem Linksseitige, so dass ich mich sooo oft daran festbeiße, auch möglichst alle Hilfen auf einmal ganz genau richtig zu geben und vergesse, dabei locker und entspannt zu bleiben und mit Humor meinen Fehlern zu begegnen. Ich fühle dann fast nichts mehr&#8230;<br />
Ich habe vor etwas längerer Zeit im Unterricht deutlich gespührt, was Babette meinte, als sie mir sagte, ich solle beim Übergang vom Schulterherein in den Travers mir mein &#8220;Pferd unter den Hintern schnallen und einfach mitdrehen&#8221; (oder so ähnlich). Dazu sollten wir zunächst die Übung mehrmals hintereinander mit bewusst angeschalteter linker Hemisphäre reiten (nach dem Motto: und nun da mehr Anlehnung, das Gewicht dort, mehr Schenkel, innen mehr nachgeben und so weiter und so weiter) und dann war die Aufgabe eben alles genauso weiter zu machen, &#8220;nur&#8221; dabei von 1 bis 10 und 10 bis 1 laut und deutlich zu zählen. Aiaiaiai, ich glaube am Anfang hat sich das ganz schön lustig angehört : &#8221; 1, 2 Pause 4, 5, 8&#8230;&#8221; (oder so ähnlich&#8230;) Aber als ich es geschafft habe, meine bewusste Denke wirklich ganz und gar auf dieses Gezähle zu konzentrieren, ist Dolmach den schönsten, schönsten, allerschönsten Schulterherein, Travers-Übergang gegangen, den ich jemals gefühlt habe und es hat sich wirklich so angefühlt, als hätte ich ihn einfach in die Bewegung mitgenommen&#8230;.Seufz! Das sind die schönen Momente, nach denen ich mich sehne, weil es sich dann so leicht (im Sinne von Leichtigkeit) und geschmeidig anfühlt&#8230;.Immer wieder Hut-ab vor Deinen &#8220;kleinen&#8221; Ideen, meine liebe Babette!<br />
____________________________________________________________<br />
<em>Hallo liebe Lisa,<br />
bist Du wieder gut in der großen Stadt angekommen?<br />
Also, ich kenne Dich auch seeehr rechtslastig <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Und manchmal habe ich leider auch nicht immer <strong>die </strong>Ideen&#8230;<br />
Sei ganz lieb gedrückt und komm bald wieder, Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Monika Thiele</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/02/der-einfluss-der-zwei-gehirnhalften-auf-das-reiten-und-wie-guter-reitunterricht-darauf-reagieren-sollte/comment-page-1/#comment-558</link>
		<dc:creator>Monika Thiele</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 12:57:36 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Babette,

einfacher kann man den Zusammenhang von linker und rechter Hirnhälfte nicht darstellen. Bravo!

Du hast mich dazu angeregt, nochmals außerhalb der Reitliteratur zum Thema Lernen zu finden. Mir geht es ja auch immer darum, Lernen als komplexen Vorgang, als Interaktion zwischen lebenden &quot;Systemen&quot; (also nicht nur Menschen, sondern auch Tieren und Pflanzen) zu begreifen, angeregt durch den Neurobiologen Umberto Maturana.

Ich habe in einem Buch von Rolf Balgo (Bewegen und Wahrnehmung als System. - Systemisch-konstruktivistische Positionen in der Psychomotorik, Schorndorf 1998) folgende wunderbare Sätze gefunden, die Reitlehrende, Lehrende und Menschen, die mit Menschen umgehen, begreifen sollten, damit sie angemessen mit dem Gegenüber umgehen. (Sorry, komplizierter Satzbau, aber es geht um viel...)

&quot;...dies bedeutet, daß &quot;Wahrnehmung&quot;, &quot;Bewegung&quot; und &quot;Verhalten&quot;, aber auch &quot;Sprache&quot;, &quot;Lernen&quot; etc. der Beziehungssphäre angehören, deren Phänomene die Vorgänge des Nervensystems zwar beeinflussen, nicht aber aus diesen hervorgehen.&quot;(Maturana in Balgo, S. 119)

&quot;Ein Kind (oder ein Pferd, ein Tier, M. Thiele) wird also notwendigerweise in seiner Entwicklung das menschliche (oder tierische M.T.) Wesen werden, das ihm seine INTERAKTIONSGESCHICHTE  (...) zu werden erlaubt, weil seine Körperlichkeit durch diese Interaktionen gestaltet und umgestaltet wird.&quot; (Maturana / Verden-Zöller in Balgo  S. 119) 

Babette, meine Studierenden und ich haben den Zauber Deines Umgangs mit Pferden und Menschen erfahren. Wir alle habe bei Dir unendlich viel gelernt, Dein Reitunterricht enthält das, was man in vielen Lehrbüchern zusammensammeln müßte, aber er ist mehr: Du lebst und lehrst Liebe,... Ehrfurcht und Achtung vor der Kreatur. Danke für viele schöne Stunden auf Deinem Hof, Danke für gigantische Reitstunden, für Tips und für den tollen Newsletter.

Im Moment entsteht hier an der Uni Bremen eine tolle Examensarbeit von Juliane Müller (S-Dressur-Reiterin), die sich ebenfalls mit dem Thema &quot;Lernen mit metaphorischen Anweisungen&quot; befaßt, Vielleicht können kleine Teile daraus demnächst in Deinen Newsletter erscheinen?

Und: herzlichen Glückwunsch zum 25. Newsletter. Mehr davon.

Monika Thiele, Universität Bremen
____________________________________________________
&lt;em&gt;Liebe Monika,
wie schon so oft, machst Du mich arg verlegen mit Deinen Worten... 
Vielen Dank :-)  :-)  :-) !
Der Newsletter unterliegt Tanias toller Feder und Kreativität. Sie macht es wirklich fantastisch :-)
Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Studis,
Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Babette,</p>
<p>einfacher kann man den Zusammenhang von linker und rechter Hirnhälfte nicht darstellen. Bravo!</p>
<p>Du hast mich dazu angeregt, nochmals außerhalb der Reitliteratur zum Thema Lernen zu finden. Mir geht es ja auch immer darum, Lernen als komplexen Vorgang, als Interaktion zwischen lebenden &#8220;Systemen&#8221; (also nicht nur Menschen, sondern auch Tieren und Pflanzen) zu begreifen, angeregt durch den Neurobiologen Umberto Maturana.</p>
<p>Ich habe in einem Buch von Rolf Balgo (Bewegen und Wahrnehmung als System. &#8211; Systemisch-konstruktivistische Positionen in der Psychomotorik, Schorndorf 1998) folgende wunderbare Sätze gefunden, die Reitlehrende, Lehrende und Menschen, die mit Menschen umgehen, begreifen sollten, damit sie angemessen mit dem Gegenüber umgehen. (Sorry, komplizierter Satzbau, aber es geht um viel&#8230;)</p>
<p>&#8220;&#8230;dies bedeutet, daß &#8220;Wahrnehmung&#8221;, &#8220;Bewegung&#8221; und &#8220;Verhalten&#8221;, aber auch &#8220;Sprache&#8221;, &#8220;Lernen&#8221; etc. der Beziehungssphäre angehören, deren Phänomene die Vorgänge des Nervensystems zwar beeinflussen, nicht aber aus diesen hervorgehen.&#8221;(Maturana in Balgo, S. 119)</p>
<p>&#8220;Ein Kind (oder ein Pferd, ein Tier, M. Thiele) wird also notwendigerweise in seiner Entwicklung das menschliche (oder tierische M.T.) Wesen werden, das ihm seine INTERAKTIONSGESCHICHTE  (&#8230;) zu werden erlaubt, weil seine Körperlichkeit durch diese Interaktionen gestaltet und umgestaltet wird.&#8221; (Maturana / Verden-Zöller in Balgo  S. 119) </p>
<p>Babette, meine Studierenden und ich haben den Zauber Deines Umgangs mit Pferden und Menschen erfahren. Wir alle habe bei Dir unendlich viel gelernt, Dein Reitunterricht enthält das, was man in vielen Lehrbüchern zusammensammeln müßte, aber er ist mehr: Du lebst und lehrst Liebe,&#8230; Ehrfurcht und Achtung vor der Kreatur. Danke für viele schöne Stunden auf Deinem Hof, Danke für gigantische Reitstunden, für Tips und für den tollen Newsletter.</p>
<p>Im Moment entsteht hier an der Uni Bremen eine tolle Examensarbeit von Juliane Müller (S-Dressur-Reiterin), die sich ebenfalls mit dem Thema &#8220;Lernen mit metaphorischen Anweisungen&#8221; befaßt, Vielleicht können kleine Teile daraus demnächst in Deinen Newsletter erscheinen?</p>
<p>Und: herzlichen Glückwunsch zum 25. Newsletter. Mehr davon.</p>
<p>Monika Thiele, Universität Bremen<br />
____________________________________________________<br />
<em>Liebe Monika,<br />
wie schon so oft, machst Du mich arg verlegen mit Deinen Worten&#8230;<br />
Vielen Dank <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  !<br />
Der Newsletter unterliegt Tanias toller Feder und Kreativität. Sie macht es wirklich fantastisch <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Studis,<br />
Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Almut</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/09/02/der-einfluss-der-zwei-gehirnhalften-auf-das-reiten-und-wie-guter-reitunterricht-darauf-reagieren-sollte/comment-page-1/#comment-481</link>
		<dc:creator>Almut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 13:20:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Babette, 
meine beiden Gehirnhälften freuen sich schon auf eine magische Reitstunde :-)
Ein lieber Gruss von Almut
__________________________________________
&lt;em&gt;Hallo Almut,
ich suche schon mal meinen Umhang und meinen Zauberstab... ;-)
Ich freue mich auf unser kennen lernen, bis dahin liebe Grüße,
Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Babette,<br />
meine beiden Gehirnhälften freuen sich schon auf eine magische Reitstunde <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Ein lieber Gruss von Almut<br />
__________________________________________<br />
<em>Hallo Almut,<br />
ich suche schon mal meinen Umhang und meinen Zauberstab&#8230; <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Ich freue mich auf unser kennen lernen, bis dahin liebe Grüße,<br />
Babette</em></p>
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