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	<title>Kommentare zu: Präsenz am Pferd</title>
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	<description>Hier berichtet Babette Teschen von ihrer täglichen Arbeit als Reitlehrerin und Ausbilderin und bringt Tipps und Anregungen direkt aus der Praxis mit. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 14:51:33 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: sabine</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-4640</link>
		<dc:creator>sabine</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 19:38:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ja dieses Problem kenne ich auch. Ich darf am Wochenende wegen meinen Eltern nur bis vier Uhr reiten.Am Morgen helfe ich beim Misten mit und bis wir damit fertig sind und Frühstück gegessen haben ist es schon elf und die anderen kommen reiten. Ich reite/longiere meist zwei bis drei Pferde an einem Tag und reite oder Putze mit kleinen Unterbrechungen bis ich gehen muss und die anderen Kinder sind oft sehr laut und wild, schön für mich, da ich die sensiebleren und leichter zu erschreckenderen Pferde reiten darf. Zwar können wir uns auf dem Platz Konzentrieren, da ich den anderen klar gemacht habe, dass sie auf unserem 100m langen Platz nicht genau da reiten müssen wo ich reite, trotzdem erschrecken meine Sensiebelchen regelmässig, weil plötzlich lautes geschrei losbricht oder wir üben uns im ausweichen , da jemand doch genau bei mir reiten muss. Neulich ist mir sogar ein paarmal ein Shetlandpony in den Longierzirkel gerannt und das ich darauf ein wenig heftig reagierte,haben sie dann nicht verstanden. 
Noch schlimmer ist es beim putzen.Meinen Liebling, ein frisch angerittenes sehr leicht zu erschreckendes Pferd hätte ich beinahe nie wieder logieren oder gar reiten dürfen, weil jemand auf die Idee gekommen ist ihn von hinten erschrecken zu müssen als ich gerade den Sattelgurt aufgemacht habe(Ich durfte ihn an diesem Tag das erste mal reiten).Eist erschrocken und hat einen Satz genommen,der Sattel ist unter seinem Bauch gelandet, er hat sich losgerissen und die nächste Stunde haben wir ihn gesucht und gehofft, dass er auf keine Strasse läuft.(Es ist zum Glück nichts passiert und nacudem der Grund augeklährt war durfte ich ihn doch weiter reiten/longieren und nach dem folgenden Anschiss haben die Kiddies sich eineige Zeit besser benommen)Aber eine Massage zur Entspannung der Schulter und Hals muskulatur ist schlecht möglich, wenn aller zwei Sekunden jemand vorbeirennt oder es laut wird und der kopf gleich wieder alarmiert nach obengerissen wird.
Ich freue mich auf die ferien ,in denen ich jeden Tag solange wie ich will reiten darf und ich meine Pferde abends nach dem die anderen kiddies schon gegangen sind machen kann.
Sich nach Stille sehnende Grüsse 
Sabine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja dieses Problem kenne ich auch. Ich darf am Wochenende wegen meinen Eltern nur bis vier Uhr reiten.Am Morgen helfe ich beim Misten mit und bis wir damit fertig sind und Frühstück gegessen haben ist es schon elf und die anderen kommen reiten. Ich reite/longiere meist zwei bis drei Pferde an einem Tag und reite oder Putze mit kleinen Unterbrechungen bis ich gehen muss und die anderen Kinder sind oft sehr laut und wild, schön für mich, da ich die sensiebleren und leichter zu erschreckenderen Pferde reiten darf. Zwar können wir uns auf dem Platz Konzentrieren, da ich den anderen klar gemacht habe, dass sie auf unserem 100m langen Platz nicht genau da reiten müssen wo ich reite, trotzdem erschrecken meine Sensiebelchen regelmässig, weil plötzlich lautes geschrei losbricht oder wir üben uns im ausweichen , da jemand doch genau bei mir reiten muss. Neulich ist mir sogar ein paarmal ein Shetlandpony in den Longierzirkel gerannt und das ich darauf ein wenig heftig reagierte,haben sie dann nicht verstanden.<br />
Noch schlimmer ist es beim putzen.Meinen Liebling, ein frisch angerittenes sehr leicht zu erschreckendes Pferd hätte ich beinahe nie wieder logieren oder gar reiten dürfen, weil jemand auf die Idee gekommen ist ihn von hinten erschrecken zu müssen als ich gerade den Sattelgurt aufgemacht habe(Ich durfte ihn an diesem Tag das erste mal reiten).Eist erschrocken und hat einen Satz genommen,der Sattel ist unter seinem Bauch gelandet, er hat sich losgerissen und die nächste Stunde haben wir ihn gesucht und gehofft, dass er auf keine Strasse läuft.(Es ist zum Glück nichts passiert und nacudem der Grund augeklährt war durfte ich ihn doch weiter reiten/longieren und nach dem folgenden Anschiss haben die Kiddies sich eineige Zeit besser benommen)Aber eine Massage zur Entspannung der Schulter und Hals muskulatur ist schlecht möglich, wenn aller zwei Sekunden jemand vorbeirennt oder es laut wird und der kopf gleich wieder alarmiert nach obengerissen wird.<br />
Ich freue mich auf die ferien ,in denen ich jeden Tag solange wie ich will reiten darf und ich meine Pferde abends nach dem die anderen kiddies schon gegangen sind machen kann.<br />
Sich nach Stille sehnende Grüsse<br />
Sabine</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Santulan</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-4036</link>
		<dc:creator>Santulan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 10:49:09 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo ihr Lieben,

ich kenne das nur zu gut mit der Aufmerksamkeit.
ich habe noch ein recht junges Pferd, dass sich auch noch nicht so gut konzentrieren kann und auf das ich mich sehr bei der Arbeit konzentrieren möchte.

Bei uns am stall ist es aufgrund des Reitschulbetiebes und der vielen Pferde sehr schwierig Momente der absoluten Ruhe zu finden. Ich spüre auch an mir, dass ich ohne diese Ruhe meine eigene Unausgeglichenheit auf mein Pferd übertrage.

Deshalb komme ich mittlerweile zum üben nur noch an den Stall, wenn totenstille ist, dass kommt das nicht umbedingt meinem Schlaf zu Gute, aber unserer gemeinsamen Arbeit. Denn nur wenn ich wirklich &quot;loslassen&quot; kann mich entspanne und aufmerksam dabei bin ohne &quot;Störfaktoren&quot; (meine Lieben verzeihen mir bitte diesen Ausdruck) kommen wir wirklich weiter.

Die erste zeit habe ich mich abends spät mit einer lieben Freundin zum gemeinsamen Arbeiten getroffen, allerdings klappte das nicht so recht, da immer wieder zuviel gespräch dazwischen war, welches meine junge Stute gleich ausnutzte um sich auch fremdzubeschäftigen. Die Einheiten wurden somit sehr unbefriedigend...

Ich genieße unsere Einheiten in stiller Zweisamkeit, Aufmerksamkeit und Freude sehr....und ich bin auch etwas erleichtert das es nicht nur uns so geht ;-)

Liebe Grüße &amp; und ruhige Stunden wünschen euch

Jóuna &amp; San</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben,</p>
<p>ich kenne das nur zu gut mit der Aufmerksamkeit.<br />
ich habe noch ein recht junges Pferd, dass sich auch noch nicht so gut konzentrieren kann und auf das ich mich sehr bei der Arbeit konzentrieren möchte.</p>
<p>Bei uns am stall ist es aufgrund des Reitschulbetiebes und der vielen Pferde sehr schwierig Momente der absoluten Ruhe zu finden. Ich spüre auch an mir, dass ich ohne diese Ruhe meine eigene Unausgeglichenheit auf mein Pferd übertrage.</p>
<p>Deshalb komme ich mittlerweile zum üben nur noch an den Stall, wenn totenstille ist, dass kommt das nicht umbedingt meinem Schlaf zu Gute, aber unserer gemeinsamen Arbeit. Denn nur wenn ich wirklich &#8220;loslassen&#8221; kann mich entspanne und aufmerksam dabei bin ohne &#8220;Störfaktoren&#8221; (meine Lieben verzeihen mir bitte diesen Ausdruck) kommen wir wirklich weiter.</p>
<p>Die erste zeit habe ich mich abends spät mit einer lieben Freundin zum gemeinsamen Arbeiten getroffen, allerdings klappte das nicht so recht, da immer wieder zuviel gespräch dazwischen war, welches meine junge Stute gleich ausnutzte um sich auch fremdzubeschäftigen. Die Einheiten wurden somit sehr unbefriedigend&#8230;</p>
<p>Ich genieße unsere Einheiten in stiller Zweisamkeit, Aufmerksamkeit und Freude sehr&#8230;.und ich bin auch etwas erleichtert das es nicht nur uns so geht <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Liebe Grüße &amp; und ruhige Stunden wünschen euch</p>
<p>Jóuna &amp; San</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: goldfasan</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-4010</link>
		<dc:creator>goldfasan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 19:42:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-4010</guid>
		<description>Schöne Grüße an alle.
Ich bin noch recht neu hier und kämpfe mich durch die Foren durch. Dabei merke ich das ich schon viel weiß, aber noch mehr lernen möchte.
Ich habe das Glück ein Pferd zu besitzen, der mir Geduld beibringt, ebenso meiner Tochter. Es war zu süß, wo meine Freundin ( sie ist telepatisch begabt) mein Pferd gesehen hatte und ihr Komentar nur lautete: Der wird dir Geduld beibringen. Ihr könnt euch vorstellen das erst nur gelächelt habe, doch immer wieder stelle ich fest, dass sie Recht hat.
Ein Beispiel ist: Wenn ich zum Stall komme und mal wieder an alles mögliche dachte wurde DODO &quot;nett ungehorsam&quot;. Auf deutsch wollte er mir sagen, jetzt sind wir zwei dran, alles andere ist egal. 
Wie gut das er so Karakterstark war und ist. Er war das schon mit 3 1/2 Jahren, wo er zu uns gekommen ist. Doch das ist wieder eine lange andere Geschichte.
Gruß Karin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Grüße an alle.<br />
Ich bin noch recht neu hier und kämpfe mich durch die Foren durch. Dabei merke ich das ich schon viel weiß, aber noch mehr lernen möchte.<br />
Ich habe das Glück ein Pferd zu besitzen, der mir Geduld beibringt, ebenso meiner Tochter. Es war zu süß, wo meine Freundin ( sie ist telepatisch begabt) mein Pferd gesehen hatte und ihr Komentar nur lautete: Der wird dir Geduld beibringen. Ihr könnt euch vorstellen das erst nur gelächelt habe, doch immer wieder stelle ich fest, dass sie Recht hat.<br />
Ein Beispiel ist: Wenn ich zum Stall komme und mal wieder an alles mögliche dachte wurde DODO &#8220;nett ungehorsam&#8221;. Auf deutsch wollte er mir sagen, jetzt sind wir zwei dran, alles andere ist egal.<br />
Wie gut das er so Karakterstark war und ist. Er war das schon mit 3 1/2 Jahren, wo er zu uns gekommen ist. Doch das ist wieder eine lange andere Geschichte.<br />
Gruß Karin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anja</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-3691</link>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 22:57:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-3691</guid>
		<description>Hey...ein schöner Beitrag. Wir sind eine kleine Stallgemeinschaft und somit störren wir uns selten beim Umgang mit unseren Pferden. 
Aber ( ein furchtbares Wort ;-) ) damit ich voll konzentriert mit meiner kleinen Maus trainieren kann, komme ich morgens vor der Arbeit, wenn kein anderer da ist. :-D 
Um mich und meine Stute auf den Tag ein zustimmen, haben wir unsere Rituale. ( Auto von Frauchen fährt auf den Hof, Stute trabt an den Zaun zum Begrüßungsstreicheln, danach bekommt meine Kleine ihr Futter und ich miste den Paddock ab - dabei arbeite ich mich körperlich warm und mache meinen Kopf frei ). Meine Süße darf noch eine Verdauungsrunde frei über den Platz drehen und ich meinen Tee - mit feuchter Pferdeschnute in den Haaren - trinken.  
Und jetzt erst fangen wir mit unserem Programm an: Aufwärmphase - oft spielen wir Fangen
Wiederholungsphase - viele Dinge zeigt sie von sich aus ;-) 
und jetzt nach einer Entspannungsphase ( 1-2 Schrittrunden über den Platz mit Mähnenkraulen )- &quot;Frauchen zeig mir was Neues...&quot; ganz ehrlich, dieses Programm tut uns beiden gut. Bei Darling ist der Spannungsbogen da - das schöne Signal &quot; Ja ich will, zeig es mir&quot; und bei mir selber höchste Konzentration ohne Anspannung. 
Und nach ein paar Minuten das Kommando &quot;Feierabend - Köpfchen&quot; ( = Halfter / Trense runter ) und jetzt darf eine wilde Maus über den Platz toben und sich wälzen. 

Und das Wichtigste - Handy ausgeschaltet in der Hosentasche...:-D
________________________________________________
&lt;em&gt;Ach, das liest sich super schön entspannt bei Euch :-) ,
liebe Grüße,
Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey&#8230;ein schöner Beitrag. Wir sind eine kleine Stallgemeinschaft und somit störren wir uns selten beim Umgang mit unseren Pferden.<br />
Aber ( ein furchtbares Wort <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) damit ich voll konzentriert mit meiner kleinen Maus trainieren kann, komme ich morgens vor der Arbeit, wenn kein anderer da ist. <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /><br />
Um mich und meine Stute auf den Tag ein zustimmen, haben wir unsere Rituale. ( Auto von Frauchen fährt auf den Hof, Stute trabt an den Zaun zum Begrüßungsstreicheln, danach bekommt meine Kleine ihr Futter und ich miste den Paddock ab &#8211; dabei arbeite ich mich körperlich warm und mache meinen Kopf frei ). Meine Süße darf noch eine Verdauungsrunde frei über den Platz drehen und ich meinen Tee &#8211; mit feuchter Pferdeschnute in den Haaren &#8211; trinken.<br />
Und jetzt erst fangen wir mit unserem Programm an: Aufwärmphase &#8211; oft spielen wir Fangen<br />
Wiederholungsphase &#8211; viele Dinge zeigt sie von sich aus <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
und jetzt nach einer Entspannungsphase ( 1-2 Schrittrunden über den Platz mit Mähnenkraulen )- &#8220;Frauchen zeig mir was Neues&#8230;&#8221; ganz ehrlich, dieses Programm tut uns beiden gut. Bei Darling ist der Spannungsbogen da &#8211; das schöne Signal &#8221; Ja ich will, zeig es mir&#8221; und bei mir selber höchste Konzentration ohne Anspannung.<br />
Und nach ein paar Minuten das Kommando &#8220;Feierabend &#8211; Köpfchen&#8221; ( = Halfter / Trense runter ) und jetzt darf eine wilde Maus über den Platz toben und sich wälzen. </p>
<p>Und das Wichtigste &#8211; Handy ausgeschaltet in der Hosentasche&#8230;:-D<br />
________________________________________________<br />
<em>Ach, das liest sich super schön entspannt bei Euch <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ,<br />
liebe Grüße,<br />
Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: no0815girl</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-3621</link>
		<dc:creator>no0815girl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 12:32:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-3621</guid>
		<description>Auch ich gehöre zu den Personen die sich schnell ablenken lassen. &quot;Leider&quot; geht es meinem Pferd genauso. Allerdings lässt diese Ablenkbarkeit stark nach, wenn wir uns wirklich aufeinander konzentrieren und arbeiten. Ich bin momentan immer sehr froh, wenn ich meine Ruhe habe und wenn wir bereits beim Putzen gestört werden, nervt mich das tierisch, egal ob es ein Mensch, ein lauter Hund oder ein schreiendes Kleinkind ist. Wenn ich beim Pferd bin, will ich meine Ruhe haben, Spass haben. Beim Putzen mal ein bisschen zu plaudern finde ich nicht schlimm, nur möchte ich das nicht immer. Manchmal kann ich schon beim Putzen richtig ruhig und auf mein Pferd konzentriert werden. Werde ich da aber bereits abgelenkt, kann ich micht auch später beim Reiten nicht gleich gut konzentrieren.
Momentan bin ich auch froh, wenn ich alleine in der Halle oder auf dem Platz bin und möglichst wenig da ist, das uns ablenken kann. Allerdings mache ich auch gerne an Kursen mit, wo viel los ist, um dann unter Anleitung auch richtig reagieren und ruhig bleiben zu können. Das ist für uns eine gute Mischung, um einerseits konzentriert zu arbeiten und andererseits nicht nur noch bei völliger Abgeschiedenheit etwas machen zu können. Vielleicht werden wir uns dieses Jahr noch mit Patroullienritten oder leichten Gymkhanas an mehr Trouble gewöhnen können.
______________________________________________________
&lt;em&gt;Ja, die Pferde an viel Troubel zu gewöhnen ist eine sinnvolle Angelegenheit,
liebe Grüße,
Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich gehöre zu den Personen die sich schnell ablenken lassen. &#8220;Leider&#8221; geht es meinem Pferd genauso. Allerdings lässt diese Ablenkbarkeit stark nach, wenn wir uns wirklich aufeinander konzentrieren und arbeiten. Ich bin momentan immer sehr froh, wenn ich meine Ruhe habe und wenn wir bereits beim Putzen gestört werden, nervt mich das tierisch, egal ob es ein Mensch, ein lauter Hund oder ein schreiendes Kleinkind ist. Wenn ich beim Pferd bin, will ich meine Ruhe haben, Spass haben. Beim Putzen mal ein bisschen zu plaudern finde ich nicht schlimm, nur möchte ich das nicht immer. Manchmal kann ich schon beim Putzen richtig ruhig und auf mein Pferd konzentriert werden. Werde ich da aber bereits abgelenkt, kann ich micht auch später beim Reiten nicht gleich gut konzentrieren.<br />
Momentan bin ich auch froh, wenn ich alleine in der Halle oder auf dem Platz bin und möglichst wenig da ist, das uns ablenken kann. Allerdings mache ich auch gerne an Kursen mit, wo viel los ist, um dann unter Anleitung auch richtig reagieren und ruhig bleiben zu können. Das ist für uns eine gute Mischung, um einerseits konzentriert zu arbeiten und andererseits nicht nur noch bei völliger Abgeschiedenheit etwas machen zu können. Vielleicht werden wir uns dieses Jahr noch mit Patroullienritten oder leichten Gymkhanas an mehr Trouble gewöhnen können.<br />
______________________________________________________<br />
<em>Ja, die Pferde an viel Troubel zu gewöhnen ist eine sinnvolle Angelegenheit,<br />
liebe Grüße,<br />
Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexandra</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-2476</link>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 10:59:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-2476</guid>
		<description>Hallo Babette,

auch ich kenne dieses Problem sehr gut, allerdings nicht nur von der Arbeit mit Pferden, sondern auch in meinem normalen Alltag im Büro. Dort habe ich meine &quot;ich möchte jetzt zwei Stunden ungestört arbeiten&quot;-Phasen. Tür zu, kein Handy, kein Telefon, keine Kollegen, keine Fragen, kein Kaffeekochen, kein Internetsurfen. Ich möchte sagen in dieser Zeit schaffe ich mehr als am restlichen Tag,vor allem bei schwierigen Aufgaben bzw. solchen bei denen man lange Gedankengänge braucht. Ich wurde allerdings erst etwas belächelt wie du dir vorstellen kannst ;-) Mittlerweile gibt mir der &quot;Erfolg&quot; recht und all respektieren meine &quot;5 Minuten&quot;. Es ist übrigens gar nicht leicht 2 Stunden konzentriert durchzuarbeiten, finde ich, aber es wirklich Gewöhnungssache.

Zur Halle: In einem alten Stall haben wir es so gemacht: es gab immer einen Hallenplan, in dem aber natürlich für die Einsteller viele freie Stunden reserviert wurden, in denen man einfach so reiten konnte. Wer aber z.B. unter der Woche am vormittag kommen wollte, der wurde zumindest gebeten sich einzutragen, damit die Besitzer sich darauf einstellen konnten. Das hat sehr gut geklappt. (Das waren ca. 15 Einsteller)

Und dann noch was zum Nein-sagen: meine beste Freundin ist nicht ansprechbar, wenn sie reitet. Sie ist fast wie in Trance und selbst zu mir richtiggehend unfreundlich, wenn ich etwas fragen möchte. Am Anfang habe ich das sehr persönlich genommen und sie dann auch mal darauf angesprochen. Sie erzählte dann, dass sie es nur nebensächlich wahrnimmt, wenn ich sie dabei störe und entsprechend &quot;automatisch&quot; reagiert. Sie meint das aber nicht böse und ist sonst die Herzlichkeit in Person. Ich denke also, wenn du vielleicht mit denen, die dich häufig &quot;stören&quot; darüber sprichst, dann ist das auch kein Problem mehr. Im Übrigen: niemand wird mehr oder weniger gemocht, nur weil er mal nicht für jeden und alles da sein kann. Meiner Erfahrung nach redet man sich das ein, ich übrigens auch... Und wenn ich dann bei anderen entsprechendes Verhalten beobachte, dann empfinde ich es gar nicht als komisch, unhöflich oder ähnliches.

Soviel von mir, du hast ja auch schon so viele andere gute Tipps bekommen, vielleicht kannst du dir ja was passendes zusammenstellen.

Liebe Grüße, Alexandra
_________________________________________________
&lt;em&gt;Liebe Alexandra,
vielen Dank für die Tipps und liebe Grüße,
Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Babette,</p>
<p>auch ich kenne dieses Problem sehr gut, allerdings nicht nur von der Arbeit mit Pferden, sondern auch in meinem normalen Alltag im Büro. Dort habe ich meine &#8220;ich möchte jetzt zwei Stunden ungestört arbeiten&#8221;-Phasen. Tür zu, kein Handy, kein Telefon, keine Kollegen, keine Fragen, kein Kaffeekochen, kein Internetsurfen. Ich möchte sagen in dieser Zeit schaffe ich mehr als am restlichen Tag,vor allem bei schwierigen Aufgaben bzw. solchen bei denen man lange Gedankengänge braucht. Ich wurde allerdings erst etwas belächelt wie du dir vorstellen kannst <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Mittlerweile gibt mir der &#8220;Erfolg&#8221; recht und all respektieren meine &#8220;5 Minuten&#8221;. Es ist übrigens gar nicht leicht 2 Stunden konzentriert durchzuarbeiten, finde ich, aber es wirklich Gewöhnungssache.</p>
<p>Zur Halle: In einem alten Stall haben wir es so gemacht: es gab immer einen Hallenplan, in dem aber natürlich für die Einsteller viele freie Stunden reserviert wurden, in denen man einfach so reiten konnte. Wer aber z.B. unter der Woche am vormittag kommen wollte, der wurde zumindest gebeten sich einzutragen, damit die Besitzer sich darauf einstellen konnten. Das hat sehr gut geklappt. (Das waren ca. 15 Einsteller)</p>
<p>Und dann noch was zum Nein-sagen: meine beste Freundin ist nicht ansprechbar, wenn sie reitet. Sie ist fast wie in Trance und selbst zu mir richtiggehend unfreundlich, wenn ich etwas fragen möchte. Am Anfang habe ich das sehr persönlich genommen und sie dann auch mal darauf angesprochen. Sie erzählte dann, dass sie es nur nebensächlich wahrnimmt, wenn ich sie dabei störe und entsprechend &#8220;automatisch&#8221; reagiert. Sie meint das aber nicht böse und ist sonst die Herzlichkeit in Person. Ich denke also, wenn du vielleicht mit denen, die dich häufig &#8220;stören&#8221; darüber sprichst, dann ist das auch kein Problem mehr. Im Übrigen: niemand wird mehr oder weniger gemocht, nur weil er mal nicht für jeden und alles da sein kann. Meiner Erfahrung nach redet man sich das ein, ich übrigens auch&#8230; Und wenn ich dann bei anderen entsprechendes Verhalten beobachte, dann empfinde ich es gar nicht als komisch, unhöflich oder ähnliches.</p>
<p>Soviel von mir, du hast ja auch schon so viele andere gute Tipps bekommen, vielleicht kannst du dir ja was passendes zusammenstellen.</p>
<p>Liebe Grüße, Alexandra<br />
_________________________________________________<br />
<em>Liebe Alexandra,<br />
vielen Dank für die Tipps und liebe Grüße,<br />
Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Carola Schlanhof</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-70</link>
		<dc:creator>Carola Schlanhof</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 17:54:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-70</guid>
		<description>Hallo Babette,

ich habe festgestellt, daß es sehr stark an meiner Einstellung liegt, wie störend ich Umwelteinflüsse empfinde.

Im Vorjahr habe ich mich verärgert gefragt, warum diese ***zensiert** Blaskapelle ausgerechnet vor meinem Haus üben mußte, als ich Bodenarbeit mit Kala machte, die natürlich unruhig schnaubend null bei der Sache war. 
Dann dachte ich, daß dies doch eine super Gelegenheit sei, Konzentration bei Ablenkung zu trainieren.
Die Musik spielte noch öfters vor meinem Haus, und auch hinlegen unter musikalischer Begleitung klappte rasch hervorragend.
Handy habe ich zwar als Alleine-Ausreiterin immer mit, ignoriere es allerdings, wenn es bimmelt.

Hauptablenkung sind meine eigenen Gedanken, wenn mich etwas sehr beschäftigt. Da ist es dann oft sinnvoller für uns, gar nicht zu trainieren, und ich beschränke mich auf ein bißchen knuddeln.

Viele Grüße

Carola
_____________________________________
&lt;em&gt;Hallo Carola,
da knüpst Du nahtlos an den Kommentar von Sabine an: Die innere Einstellung...
Und wenn man es schafft so flexibel zu sein, Störenquelle als Übung zu nehmen, ist das schon genial!
Das meine eigenen inneren Themen stark von der Konzentration und der Fähigkeit mich auf mein Pferd einzustellen ablenken können, kenne ich auch nur zu gut!
Lieben Gruß, Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Babette,</p>
<p>ich habe festgestellt, daß es sehr stark an meiner Einstellung liegt, wie störend ich Umwelteinflüsse empfinde.</p>
<p>Im Vorjahr habe ich mich verärgert gefragt, warum diese ***zensiert** Blaskapelle ausgerechnet vor meinem Haus üben mußte, als ich Bodenarbeit mit Kala machte, die natürlich unruhig schnaubend null bei der Sache war.<br />
Dann dachte ich, daß dies doch eine super Gelegenheit sei, Konzentration bei Ablenkung zu trainieren.<br />
Die Musik spielte noch öfters vor meinem Haus, und auch hinlegen unter musikalischer Begleitung klappte rasch hervorragend.<br />
Handy habe ich zwar als Alleine-Ausreiterin immer mit, ignoriere es allerdings, wenn es bimmelt.</p>
<p>Hauptablenkung sind meine eigenen Gedanken, wenn mich etwas sehr beschäftigt. Da ist es dann oft sinnvoller für uns, gar nicht zu trainieren, und ich beschränke mich auf ein bißchen knuddeln.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Carola<br />
_____________________________________<br />
<em>Hallo Carola,<br />
da knüpst Du nahtlos an den Kommentar von Sabine an: Die innere Einstellung&#8230;<br />
Und wenn man es schafft so flexibel zu sein, Störenquelle als Übung zu nehmen, ist das schon genial!<br />
Das meine eigenen inneren Themen stark von der Konzentration und der Fähigkeit mich auf mein Pferd einzustellen ablenken können, kenne ich auch nur zu gut!<br />
Lieben Gruß, Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sabine Schünemann</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-48</link>
		<dc:creator>Sabine Schünemann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 21:31:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-48</guid>
		<description>Hallo Babette, ein echt spannendes Thema, dass ja schon viele tolle Anregungen gebracht hat!
Den größten Fortschritt auf diesem Gebiet habe ich für meinen Schimmel und mich aus einem Reitkurs bei Dir mitgenommen. Du hast gesagt&quot; Ihr seid beide zu streng miteinander und seht das alles vielleicht etwas zu verbissen.&quot; Das ist bei mir erstmal nicht wirklich angekommen. Für mich war das Reiten in der vollen Halle weiter furchtbar, da ich mich nicht konzentrieren konnte. Ich habe mich einfach immer unzulänglich gefühlt, da ich der Ansicht war, nicht gut genug zu Reiten und nicht konzentriert genug zu arbeiten und, und und...
Heute reite ich noch genauso (schlecht) wie damals. 
Aber ich verlange nicht mehr von mir, es perfekt machen zu wollen und mir dadurch nur noch viel mehr Streß zu machen.Ich habe irgendwann mal angefangen, über Deinen Satz nachzudenken. 
Ich glaube, von sich immer volle Aufmerksamkeit zu erwarten, ständig die &quot;Blase&quot; oder den &quot;Flow&quot; zu erwarten ist in unserer Zeit nicht zu realisieren. Sie ist laut, schnell und turbulent und eigentlich wollen wir das ja auch (Kinder,Hunde,Kunden). Seit ich meine Einstellung etwas geändert habe, mich freue, wenn es  gut läuft, aber es für mich auch kein &quot;verlorener Tag&quot; ist, wenn etwas nicht so läuft, geht es uns beiden (glaube ich) deutlich besser. Auch mein Schimmel hat sich vom Wesen sehr stark verändert und ich bin gespannt, wie er im Juni auf Dich wirkt. 
Ich habe Dich als jemanden kennen gelernt, die auf mich schon sehr &quot;perfekt&quot; und konzentriert bei der Arbeit mit Pferden wirkt. Vielleicht kann ich Dir ein kleines Stück von dem Satz an mich zurück geben?
Oder anders: wo im Alltag bist Du genau so sehr bei der Sache, wie bei der Arbeit mit den Pferden? 
Viele Grüße, Sabine
_____________________________________

&lt;em&gt;Hallo liebe Sabine,

Dein Kommentar hat mich sehr berührt, vielen Dank dafür :-)    :-)   :-)
Und wahrscheinlich liegt genau hier der Schlüssel: Die eigene innere Einstellung...
So einfach- und doch so unendlich schwer!
Ich freue mich sehr auf den Kurs mit Euch und bin gespannt, wie sich Dein Schöner entwickelt hat. Auf dem Foto was Du mir geschickt hast seht Ihr so toll aus :-) .
Ganz herzliche Grüße und gib Deinem Großen eine dicke Möhre von mir, Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Babette, ein echt spannendes Thema, dass ja schon viele tolle Anregungen gebracht hat!<br />
Den größten Fortschritt auf diesem Gebiet habe ich für meinen Schimmel und mich aus einem Reitkurs bei Dir mitgenommen. Du hast gesagt&#8221; Ihr seid beide zu streng miteinander und seht das alles vielleicht etwas zu verbissen.&#8221; Das ist bei mir erstmal nicht wirklich angekommen. Für mich war das Reiten in der vollen Halle weiter furchtbar, da ich mich nicht konzentrieren konnte. Ich habe mich einfach immer unzulänglich gefühlt, da ich der Ansicht war, nicht gut genug zu Reiten und nicht konzentriert genug zu arbeiten und, und und&#8230;<br />
Heute reite ich noch genauso (schlecht) wie damals.<br />
Aber ich verlange nicht mehr von mir, es perfekt machen zu wollen und mir dadurch nur noch viel mehr Streß zu machen.Ich habe irgendwann mal angefangen, über Deinen Satz nachzudenken.<br />
Ich glaube, von sich immer volle Aufmerksamkeit zu erwarten, ständig die &#8220;Blase&#8221; oder den &#8220;Flow&#8221; zu erwarten ist in unserer Zeit nicht zu realisieren. Sie ist laut, schnell und turbulent und eigentlich wollen wir das ja auch (Kinder,Hunde,Kunden). Seit ich meine Einstellung etwas geändert habe, mich freue, wenn es  gut läuft, aber es für mich auch kein &#8220;verlorener Tag&#8221; ist, wenn etwas nicht so läuft, geht es uns beiden (glaube ich) deutlich besser. Auch mein Schimmel hat sich vom Wesen sehr stark verändert und ich bin gespannt, wie er im Juni auf Dich wirkt.<br />
Ich habe Dich als jemanden kennen gelernt, die auf mich schon sehr &#8220;perfekt&#8221; und konzentriert bei der Arbeit mit Pferden wirkt. Vielleicht kann ich Dir ein kleines Stück von dem Satz an mich zurück geben?<br />
Oder anders: wo im Alltag bist Du genau so sehr bei der Sache, wie bei der Arbeit mit den Pferden?<br />
Viele Grüße, Sabine<br />
_____________________________________</p>
<p><em>Hallo liebe Sabine,</p>
<p>Dein Kommentar hat mich sehr berührt, vielen Dank dafür <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />     <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />    <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Und wahrscheinlich liegt genau hier der Schlüssel: Die eigene innere Einstellung&#8230;<br />
So einfach- und doch so unendlich schwer!<br />
Ich freue mich sehr auf den Kurs mit Euch und bin gespannt, wie sich Dein Schöner entwickelt hat. Auf dem Foto was Du mir geschickt hast seht Ihr so toll aus <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .<br />
Ganz herzliche Grüße und gib Deinem Großen eine dicke Möhre von mir, Babette</em></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nicole</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:38:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-47</guid>
		<description>Hallo,

zu diesem Thema könnte ich ein Buch mit Leidensgeschichten füllen. Leider hat es sich nämlich bei uns im Stall eingebürgert in der Halle fast schon tagtäglich &quot;Kaffekränzchen&quot; abzuhalten. Im Reiterstübchen würde ja nicht jeder mitkriegen wie toll und cool doch alle sind, deshalb macht man das am besten in der Reithalle, dann kriegen es auch die Nicht-Interessierten mit und diejenigen Interessierten, die gerade mal ihr Pferd bewegen &quot;müssen&quot;, bleiben auch nicht außen vor. Man rottet sich dann an der Bande zusammen und unterhält sich lautstark (wie gesagt: es soll ja wirklich JEDER mitbekommen), egal ob andere gerade Reitunterricht haben oder ihr aufgeregtes und/oder abgelenktes Pferd beruhigen wollen.

Noch dazu gehört man als Besitzer nicht nur eines Pferdes sondern auch eines Hundes wieder zu einer viel höheren gesellschaftlichen Schicht, also muss man auch seinen Hund mitbringen um zu demonstrieren, wie toll er doch hinter der Bande ruhig sitzen kann. Schade nur, dass der Hund davon meistens nix weiß, also springt er hinter der Bande hin und her und sorgt wieder für neues Ablenkungspotential.

Wie störend das Ganze wirklich ist, merkt man dann am besten, wenn man mal ganz alleine in der Halle ist. Plötzlich läuft das Pferd absolut schön und konzentriert, die üblichen Kämpfe um die Aufmerksamkeit sind plötzlich gar nicht mehr vorhanden und Reiten macht endlich (!) wieder Spaß!

Schade, dass diese Einsicht bei vielen gar nicht vorhanden ist. Da bleibt eigentlich nur noch der Wechsel in einen anderen Stall in dem andere Aktivitäten in der REITHalle (z.B. Longieren, Laufen lassen, Hunde bewegen) verboten sind. Aber so einfach ist das Ganze ja leider auch nicht!

Hoffentlich trieft mein Kommentar nicht zu arg vor Ironie und Sarkasmus! ;-)
_________________________________________

&lt;em&gt;Hallo Nicole,

oje, das hört sich nach viel Frust an :-(  Ich wünsche Dir mit Deinem Pferd viele ungestörte, freudvolle Momente,
lieben Gruß, Babette&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>zu diesem Thema könnte ich ein Buch mit Leidensgeschichten füllen. Leider hat es sich nämlich bei uns im Stall eingebürgert in der Halle fast schon tagtäglich &#8220;Kaffekränzchen&#8221; abzuhalten. Im Reiterstübchen würde ja nicht jeder mitkriegen wie toll und cool doch alle sind, deshalb macht man das am besten in der Reithalle, dann kriegen es auch die Nicht-Interessierten mit und diejenigen Interessierten, die gerade mal ihr Pferd bewegen &#8220;müssen&#8221;, bleiben auch nicht außen vor. Man rottet sich dann an der Bande zusammen und unterhält sich lautstark (wie gesagt: es soll ja wirklich JEDER mitbekommen), egal ob andere gerade Reitunterricht haben oder ihr aufgeregtes und/oder abgelenktes Pferd beruhigen wollen.</p>
<p>Noch dazu gehört man als Besitzer nicht nur eines Pferdes sondern auch eines Hundes wieder zu einer viel höheren gesellschaftlichen Schicht, also muss man auch seinen Hund mitbringen um zu demonstrieren, wie toll er doch hinter der Bande ruhig sitzen kann. Schade nur, dass der Hund davon meistens nix weiß, also springt er hinter der Bande hin und her und sorgt wieder für neues Ablenkungspotential.</p>
<p>Wie störend das Ganze wirklich ist, merkt man dann am besten, wenn man mal ganz alleine in der Halle ist. Plötzlich läuft das Pferd absolut schön und konzentriert, die üblichen Kämpfe um die Aufmerksamkeit sind plötzlich gar nicht mehr vorhanden und Reiten macht endlich (!) wieder Spaß!</p>
<p>Schade, dass diese Einsicht bei vielen gar nicht vorhanden ist. Da bleibt eigentlich nur noch der Wechsel in einen anderen Stall in dem andere Aktivitäten in der REITHalle (z.B. Longieren, Laufen lassen, Hunde bewegen) verboten sind. Aber so einfach ist das Ganze ja leider auch nicht!</p>
<p>Hoffentlich trieft mein Kommentar nicht zu arg vor Ironie und Sarkasmus! <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
_________________________________________</p>
<p><em>Hallo Nicole,</p>
<p>oje, das hört sich nach viel Frust an <img src='http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />   Ich wünsche Dir mit Deinem Pferd viele ungestörte, freudvolle Momente,<br />
lieben Gruß, Babette</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Therese</title>
		<link>http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/comment-page-1/#comment-44</link>
		<dc:creator>Therese</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:01:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/04/29/prasenz-am-pferd/#comment-44</guid>
		<description>Ja, das stimmt! Ich hatte allerdings immer sehr großes Glück mit meinen Reitbeteiligungen. Ich durfte immer machen, was ich für richtig gehalten habe (was im nachhinein manchmal natürlich auch falsch war) und so viel nach Gefühl machen. Mich würde mal interessieren, was andere so für Erfahrungen mit typischen Schulbetrieb, sprich auf Schulpferden in der Abteilung reiten, gemacht haben, denn das hatte ich nie. Kann man auch so irgendwie nach Gefühl arbeiten? Haben die Pferde sich darauf eingelassen? Ich hab nämlich oft so Horrorgeschichten gehört. 
Liebe Grüße, Therese</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das stimmt! Ich hatte allerdings immer sehr großes Glück mit meinen Reitbeteiligungen. Ich durfte immer machen, was ich für richtig gehalten habe (was im nachhinein manchmal natürlich auch falsch war) und so viel nach Gefühl machen. Mich würde mal interessieren, was andere so für Erfahrungen mit typischen Schulbetrieb, sprich auf Schulpferden in der Abteilung reiten, gemacht haben, denn das hatte ich nie. Kann man auch so irgendwie nach Gefühl arbeiten? Haben die Pferde sich darauf eingelassen? Ich hab nämlich oft so Horrorgeschichten gehört.<br />
Liebe Grüße, Therese</p>
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