Achtung: Dieser Newsletter wird nicht unaufgefordert zugeschickt. Wenn Sie ihn dennoch unerwünscht erhalten haben,
hat ein Freund oder Bekannter Sie ohne Ihr Wissen angemeldet. Für diesen Fall möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.
Klicken Sie dann einfach auf den folgenden Link: [abmeldelink]Zustellung beenden [/abmeldelink]
Darstellungsprobleme? Dann schalten Sie in Ihrem eMail-Programm bitte die Grafiken an.

Wege zum Pferd
 
 

Ein herzliches Hallo an Sie und Ihre Vierbeiner.

 

Wege zum Pferd- Newsletter - Ausgabe: 54
Datum: 27.4.2009
Redaktion:
Babette Teschen und Tania Konnerth

   

Schon einige Ausgaben zuvor hatten wir uns hier dem Thema "Kritik" gewidmet und zwar dergestalt, dass wir der Überzeugung sind, dass auch Lob immer ein Bestandteil jeden Feedbacks sein sollte.

Dazu ist uns nun noch ein Argument eingefallen, welches wir Ihnen nicht vorenthalten wollen, denn es erscheint uns als das Wichtigste überhaupt:

Stellen Sie sich einmal vor, jemand hat seine Reiterei per Video oder Fotos von anderen beurteilen lassen. Wie wird diese Person wohl das nächste Mal auf dem Pferd sitzen,

  • wenn sie dabei nur "auseinandergenommen" wurde - sprich: nur all die Fehler gesagt bekommen hat, also alles was nicht gut ist und
  • wie wird sie das nächste Mal reiten, wenn sie auch Positives gehört hat, also das was schon prima klappt und das, worauf sie aufbauen kann?

Ganz ehrlich, wir sind fest davon überzeugt, dass Pferde auch Verfechter des positiven Feedback-Ansatzes sind, denn sie müssen die Stimmung nach der Kritik direkt ausbaden. Jemand der nach einem Feedback den Eindruck gewonnen hat, "schlecht" zu reiten, wird vollkommen anders auf dem Pferd sitzen, als jemand, der das Gefühl hat, dass zwar noch einiges zu verbessern ist, aber vieles auch schon gut läuft. Die erste Person wird wahrscheinlich eher verunsichert oder verkrampft und vielleicht auch wütend auf sich selbst sein. Sie wird mehr oder weniger ehrgeizig versuchen, die Fehler abzustellen und vermutlich auch schnell das Gefühl haben, daran zu scheitern. Die andere Person wird hingegen vermutlich eher entspannt und locker sein und sich an einige der gehörten Anregungen erinnern und diese ausprobieren. Das wird sie aber eher nicht verbissen tun, denn sie weiß, das sie auch schon vieles richtig macht.

Nun man braucht wohl kaum zu überlegen, welchen von den beiden sich die Pferde aussuchen würden ;-)

Wenn Sie also das nächste Mal selbst jemand anderem ein Feedback geben, dann richten Sie Ihren Fokus neben allen Verbesserungsvorschlägen auch auf das, was gut ist - die Pferde werden es Ihnen danken!

Ihre
Babette Teschen und Tania Konnerth

Diese Woche neu


"Wir wollen dafür Sorge tragen, dass wir das Jungpferd nicht verdrießen und ihm seine freundliche Anmut nicht vertreiben - denn diese gleicht dem Blütenduft, der niemals wiederkehrt, wenn er einmal verflogen ist."

Antoine de Pluvinel

 

Aus Babettes Praxisblog
Aus dem Clickertraining: Das freie Formen oder auch Shaping

Ich habe Ihnen in meinem Blogbeitrag Clickertraining schon einiges von dieser wundervollen Ausbildungsmethode vorgestellt. Heute möchte ich Ihnen ein weiteres Element aus diesem Ausbildungskonzept vorstellen und zwar das so genannte “freie Formen” oder auch “Shaping”.

“Freies Formen” bedeutet, dass Sie beobachten, was Ihr Pferd macht und dass Sie dann genau das Verhalten clickern, welches Sie gerne fördern möchten. Sie geben also kein Kommando und keine Korrektur, sondern Sie warten auf die Hilfe „Zufall“.

Wichtig: Es wird nicht erst die komplette richtige Ausführung einer Übung verstärkt, sondern bereits jede Annäherung an die gewünschte Handlung. Mit dieser Technik kann man den Tieren völlig zwanglos die tollsten Dinge beibringen.

Was Sie dazu benötigen:

  • einen Clicker (alternativ Lobwort),
  • Belohnungskekse,
  • Geduld,
  • ein gutes Gefühl für Timing und
  • die Fähigkeit, die kleinsten Ansätze eines gewünschten Verhaltens zu erkennen (was sich trainieren lässt).

Den ganzen Beitrag lesen


Motorrad oder Eisenbahn?

Wie soll Ihr Pferd an der Longe laufen - so:

Oder lieber so:

Spuriges Laufen musst Ihr Pferd erst lernen! Und wie, erfahren Sie hier.

 

Aus Tanias Hafi-Blog
Anthonys Geburtstagsparty

Letzte Woche, am 16.4.09, ist Anthony 6 Jahre alt geworden. Das war natürlich ein Grund zum Feiern!

Es gab eine prima Party für die Jungs mit, wie es sich gehört, witzigen Partyspielchen:

Und wer mag, kann sich das Ganze noch als Video anschauen - ich wünsche viel Spaß dabei!

Kommentar schreiben


Aus unserem Forum

Positive und negative Verstärkung

Ein Austausch über Lerntheorien im Allgemeinen und das Clickertraining im Speziellen.

Den Beitrag dazu lesen und mitdiskutieren


Auf Wiedersehen und bis zur nächsten Ausgabe

Ihnen und Ihren Vierbeinern eine schöne Zeit,
Babette Teschen und Tania Konnerth

 

Impressum + Verwaltung

Wir freuen uns darüber, wenn Sie uns  [weiterempfehlen]weiterempfehlen[/weiterempfehlen].

Wenn Sie Anregungen, Lob oder Kritik haben, schreiben Sie uns bitte.

[profillink]Ihre Daten ändern[/profillink] / [abmeldelink]Abo kündigen[/abmeldelink]
Sie sind angemeldet unter der Adresse: [EMAIL]

Redaktion: Babette Teschen (BT) und Tania Konnerth (TK)

Bitte beachten: Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung der Redaktion. Bitte lesen Sie auch unsere Hinweise zur Haftung.

 

[open rate counter]