Frühjahrsputz – mit einem Tipp

(Hinweis: Auch wenn Aramis nun nicht mehr lebt, so wird er immer ein sehr wichtiger Teil von Tanias Leben bleiben und ein Stück weit wird er deshalb auch weiterhin hier bei „Wege zum Pferd“ dabei sein, in Fotos und Gedanken und allem, was er zu schenken hatte. Er gehört einfach dazu. Diese Bilder entstanden Mitte März.)

***

Das dürfte wohl vielen Pferdemenschen bekannt vorkommen, was? 

Man nehme ein als Wildschwein getarntes Pferd im Fellwechsel und beginne mit dem Putzen:

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(Und hier auch gleich der Tipp: dieses Putzgerät hat sich wirklich bestens beim Fellwechsel bewährt… und ja, ich habe vieles ausprobiert!).

Man halte durch und bleibe dran, bis man selbst wie ein Wildschwein aussieht und eine gute Portion Haare zusammen hat: 

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Dann freue man sich an einem halbwegs sauberen Pferd, … bis es sich nach dem Training mit Genuss in ein Sandschwein verwandelt 🙂

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Was gibt es Schöneres?

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18. April 2017 von Tania Konnerth • Kategorie: Sonstiges, Verhalten 16 Kommentare »

 

16 Reaktionen zu “Frühjahrsputz – mit einem Tipp”

 

Von Claudia • 18. April 2017

Das letzte Bild ist einfach nur herrlich wie heißt das Putzteil denn ? Sieht ja sehr effizient aus .

 

Von stepha • 18. April 2017

Und wo gibt’s das Wunder-Putzgerät?

 

Von Tania Konnerth • 19. April 2017

Leider habe ich keine Ahnung, wie das Teil heißt – irgendjemand eine Idee?

Gefunden habe ich es in einem ganz normalen Pferdebedarfsladen.

Herzlich,
Tania

 

Von Nicole • 19. April 2017

Ich kenne diese Teile als Metallstriegel. Diese gibt es in unterschiedlichen Formen. Ich persönlich nutze den Furminator für den Fellwechsel.
Für mich gilt: Lieber ein glückliches „Erdferkelchen“ oder Sandschweinchen, als ein pikobello sauberes aber unglücklicher Boxenbewohner.

 

Von Ulrike Schleifer • 19. April 2017

Hallo. Das ist ein ganz normaler Striegel für Kühe und in jedem gut sortierten Landhandel erhältlich. LG Uli Schleifer

 

Von Birgit • 19. April 2017

Hallo Zusammen,
ich denke mein Pferd ist nicht unglücklich aber wälzen will sie sich überhaupt nicht. Sie ist den ganzen Tag draußen mit 15 panierten Gesellen. Sie guckt immer ganz ungläubig wenn die sich in den Matsch schmeißen und zieht sogar die Nase ein wenig kraus aber gewälzt hat sie sich in den drei Jahren noch nie. Putzen, auch mit dem gezeigten Teil liebt sie außerordentlich. Nicht das ich mich beschwere, weil ich immer ein sauberes Pferd habe aber komisch ist das schon. Was meint Ihr, brauche ich einen Pferde-Psychiater oder gibts so Pferde und es ist nicht ganz unnormal?
Liebe Grüße Birgit

 

Von Kelly • 20. April 2017

Hallo Tania, ich hab auch drei von der Rasse Wildschwein-Pferd :-). Und am Treffensten hast Du formuliert „bis man selbst wie ein Wildschwein aussieht“ :-). Und das ist teilweise noch eine Beleidigung für jedes ordentliche Wildschwein :-)))). Ich hab übrigens auch so einen Striegel wie Du. Leider kann Lilly den nicht leiden, da muss ich dann mit anderem Werkzeug ran. Aber bei Lea und Smokey funktioniert das Teil super. Und wenn dann mal der grobe Dreck mit dem Striegel entfernt ist, verwende ich den Fellwechselhelfer von Krae***, der ist super, da gehen bergeweise die losen Haare raus :-).

Ich wünsche Allen, die auch derartige Wildschwein-Kreuzungen haben, noch viel Freude beim Bürsten :-). Ist ja eine gesunde Aufwärmgymanstik für den Menschen vor dem Reiten oder der Bodenarbeit :-).

Liebe Grüße. Karin

PS. Birigt, ich würde das unbedingt von einem Pferdephysio- oder Osteotherapeuten abklären lassen. Evtl. liegen im Rücken Blockaden vor. Weiterhin würde ich prüfen, ob sich das Pferd wirklich psychisch wohl fühlt, also ob es sich in seiner Herde sicher genug fühlt, um sich Wälzen zu können, denn dazu ist ja Vertrauen in die anderen Herdenmitglieder notwendig. Zudem sollte ein passender Wälzuntergrund vorhanden sein, z.B. in Form von einem Sandplatz.

 

Von Birgit • 20. April 2017

Hallo Karin,
lieben Dank für Deine Info. Beides haben ich abklären lassen. Sie schläft ja auch draußen und liegt dann. Auch nachts in der Box ist sie die erste die liegt und schnarcht.
Ich nehme sie auch oft mit zum Sandplatz, wenn andere dort hin gehen, um ihre Pferde wälzen zu lassen. Da macht sie das auch nicht und guckt nur verständnislos. Vielleicht lasse ich aber nochmal jemanden anderen kommen der sich den Rücken ansieht. Vielleicht war der, den ich da hatte, nicht gut. Der hatte nichts gefunden. Beim Satteln und Reiten beschwert sie sich auch nicht. Aber komisch finde ich das schon immer…

 

Von Marion Zeilinger • 24. April 2017

Guten Morgen
Liebe Babett

Könntest da mir bitte sagen wie das Putzgerät heisst und wo man es bekommt.

Liebe Grüsse Marion

________________

Hallo Marion,

lies einfach mal die oberen Kommentare – ich selbst wusste auch nicht, wie es heißt und habe es im Pferdebedarf gefunden.

Herzlich,
Tania

 

Von Sabine • 24. April 2017

Hi!
Ich kenne diese „sich bewegenden Maulwurfshügel“ auch zur Genüge – bei mir kommt derzeit der „Furminator“ zum Zug – ein Gerät, mit dem man die Unterwolle bei (eigentlich) Hunden super herausputzen kann und welches auch bei empfindlicheren Pferden gut angewandt werden kann. Und wenn sie sich nach dem Reiten in den Sand oder Wiesengatsch schmeissen muss ich immer wieder dran denken, wie arm doch noch immer viel zu viele eingewickelte Pferde in ihren Wohnklos stundenlang herumstehen müssen.

Übrigens kann man mit dem herausgeputzten Fell noch jemand sehr, sehr glücklich machen: die Vögel, die derzeit auf Brautschau und Nestbau sind – unsere Nistkästen im Garten sehen immer wie kleine Pferdefellnestchen aus, wenn wir im Spätherbst die Nester aus den Nistkästen für die nächste Saison entfernen!
LG
Sabine

 

Von Beate • 24. April 2017

Was, musste ich lachen bei diesen Fotos – bei meinem Isi sieht es so ähnlich aus – und bei mmir dann im Anschluss auch. Gelernt habe ich, im Fellwechsel niemals Fleecejacken zu tragen – dort haften die Pferdehaare so wunderbar 😉 und dass ein Islandpferd immer mindestens doppelt so viel Haare verliert, wie es eigentlich hat. Wir Beide geniessen übrigens die Putzzeit sehr, für uns ist es Entspannung und eine wunderbare gemeinsame Zeit ohne „Leistung“ und Druck (man sieht ja anschließend eh nicht, dass das Pferd geputzt ist. Mein Heimir ist so sehr bei der Sache, dass er mir immer noch die Stellen zeigt, die noch jucken und die dringend noch einmal geputzt werden müssen…

 

Von Birgit • 24. April 2017

Mit Aramis ging der weltbeste Sandkopfwälzer…unglaublich diese Fotos.
Liebe Grüsse
Birgit.

____________

Ja, das ist wahr und wird unvergessen bleiben!

Lieber Gruß an Dich,
Tania

 

Von Christiane • 24. April 2017

..ja, wunderbare Sache, diese Fellwechselzeit..,denn jedes Jahr aufs Neue vergesse ich die Wirkung des Fliespullovers, finde den Fehler:)..schön auch wenn sich schliesslich überall diese Haare wiederfinden..,über den Weg der Waschmaschine in ALLEN Klamotten.;)…,dieses stösst bei den nicht so Pferde-verrückten Familienmitgliedern auf manches Unverständnis..,aber was tut man nicht Alles für seine geliebten Hotties..lieben Gruss und auf einen schönen Frühling und glückliche sandige Pferde!! Christiane.

 

Von Christiane • 24. April 2017

P.S….ich habe mal KUHSTRIEGEL gegoogelt…,findet man sofort und wird von mehreren Pferdebesitzern empfohlen…,kostet nur 6-7 Euro und ist damit echt günstiger als so ein Furminator,,,ich bestelle ihn mir..Gruss, Christiane.

 

Von Christiane • 24. April 2017

HA!! 4,99…bestellt!..Danke, Tanja!..und Uli Schleifer…,
Ich bin gespannt ob mein Stütchen geniesst…..tschüüüss, Christiane.

 

Von Nancy • 24. April 2017

Hallo, kleiner Spartipp an alle Furminator-Benutzer. Gibt’s als Hundeenthaarungsharke (!!!! so ein Wort können wirklich nur die Deutschen erfinden ) bei amaz… für 12 Euro. Gruss Nancy

 

 

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